Taktik und Spielsysteme
21.07.2011 - 09:17 Uhr
21.08.2017 - 10:17 Uhr
Zitat von RudiMentaer
Danke euch!
Hoffe nächste Woche gibt es erfreulicheres zu berichten.
Bewerbungsmappe ist gerichtet, soll ich meine ausgeglichene Fifa17-Bilanz dazulegen?
Am Trainerschein sitze ich gerade, mit Photoshop bin ich aber nicht so versiert. 
Danke euch!
Hoffe nächste Woche gibt es erfreulicheres zu berichten. Bewerbungsmappe ist gerichtet, soll ich meine ausgeglichene Fifa17-Bilanz dazulegen?
Am Trainerschein sitze ich gerade, mit Photoshop bin ich aber nicht so versiert. 
Lieber Rudi, leider KANN ich die diesmal keine Bewertung geben: Ich finde die bestimmt sehr gute Analyse DIESES Spiels einfach nicht lesenswert.... Sorry!
(Ich habe mit mir gerungen, aber..... ging nicht)
21.08.2017 - 14:00 Uhr
Gegen Fortuna sind mir besonders zwei Probleme aufgefallen, die sich im Prinzip seit der letzten Saison nicht geändert haben. Das lässt mich speziell an MPM zweifeln, und ich hoffe, dass sich genau das mit einem neuen Trainer ändern wird:
1. Zentrale Deckung
Die Deckung in der Zentrale hat bislang in keinem Spiel unter MPM funktioniert. Nicht gegen Osnabrück, nicht gegen Leverkusen, gegen Köln zweimal nicht und auch in der Rückrunde vergangene Saison nicht.
Gegen Köln war es am leichtesten zu identifizeren : Wenn die beiden Stürmer bei Ballbesitz Köln bis auf die Abwehrreihe des KSC aufliefen und sich einer Mittelfeldspieler zudem sehr weit in die gegnerische Hälfte traute, blieb er fast jedesmal im leeren Raum. Weder schob die Viererkette nach vorne zu, noch lies sich einer 6er fallen, um das Platz-Vakuum zu schließen. Sobald ein AV oder gar ein IV sich dann mit nach vorne einschaltete, stieß einer unserer 6er nach vorne und wurde mit einem Querpass bereits ausgehebelt, weil damit der Passweg zum MF hinter den Spitzen offen wurde. Das nutzte Köln auch konsequent aus, spielte vor die Abwehrreihe, wo der Ball dann häufig in die Schnittstellen zwischen IV und AV des KSC gespielt wurde. Damit kam Köln ein ums andere Mal Richtung Grundlinie ohne größere Gegenwehr.
2. Variabilität im Spielaufbau
Der Spielaufbau unter MPM war ausschließlich statisch. Die Spieler hielten ein System, innerhalb dessen versucht wurde, durch Ballrotation eine Lücke entstehen zu lassen. Das funktioniert aber nicht, wenn ein Gegner nur einigermaßen konsequent in der Raumdeckung bleibt. Lösungen wie Spielerrotation, Positionswechsel, Diagonalbälle oder Tempoverschärfungen gab es zu fast nie. Dazu gehört auch, dass die Flügelpositionen durch Bewegung Platz in der Mitte schaffen. Deute ich einen Grundlinienweg an, muss der AV und im Zweifel auch der Flügelspieler des Gegners zumindest den Raum im Blick behalten. Nur dann macht es für die Mitte auch Sinn, den kurzen Ball zu fordern. Findet das nämlich nicht statt, passiert, was meistens passiert: Der MF muss den Ball prallen lassen, OHNE dass daraus ein Vorteil entstehen könnte.
Bin gespannt, wie sich das in den kommenden Spielen verhält.
1. Zentrale Deckung
Die Deckung in der Zentrale hat bislang in keinem Spiel unter MPM funktioniert. Nicht gegen Osnabrück, nicht gegen Leverkusen, gegen Köln zweimal nicht und auch in der Rückrunde vergangene Saison nicht.
Gegen Köln war es am leichtesten zu identifizeren : Wenn die beiden Stürmer bei Ballbesitz Köln bis auf die Abwehrreihe des KSC aufliefen und sich einer Mittelfeldspieler zudem sehr weit in die gegnerische Hälfte traute, blieb er fast jedesmal im leeren Raum. Weder schob die Viererkette nach vorne zu, noch lies sich einer 6er fallen, um das Platz-Vakuum zu schließen. Sobald ein AV oder gar ein IV sich dann mit nach vorne einschaltete, stieß einer unserer 6er nach vorne und wurde mit einem Querpass bereits ausgehebelt, weil damit der Passweg zum MF hinter den Spitzen offen wurde. Das nutzte Köln auch konsequent aus, spielte vor die Abwehrreihe, wo der Ball dann häufig in die Schnittstellen zwischen IV und AV des KSC gespielt wurde. Damit kam Köln ein ums andere Mal Richtung Grundlinie ohne größere Gegenwehr.
2. Variabilität im Spielaufbau
Der Spielaufbau unter MPM war ausschließlich statisch. Die Spieler hielten ein System, innerhalb dessen versucht wurde, durch Ballrotation eine Lücke entstehen zu lassen. Das funktioniert aber nicht, wenn ein Gegner nur einigermaßen konsequent in der Raumdeckung bleibt. Lösungen wie Spielerrotation, Positionswechsel, Diagonalbälle oder Tempoverschärfungen gab es zu fast nie. Dazu gehört auch, dass die Flügelpositionen durch Bewegung Platz in der Mitte schaffen. Deute ich einen Grundlinienweg an, muss der AV und im Zweifel auch der Flügelspieler des Gegners zumindest den Raum im Blick behalten. Nur dann macht es für die Mitte auch Sinn, den kurzen Ball zu fordern. Findet das nämlich nicht statt, passiert, was meistens passiert: Der MF muss den Ball prallen lassen, OHNE dass daraus ein Vorteil entstehen könnte.
Bin gespannt, wie sich das in den kommenden Spielen verhält.
21.08.2017 - 14:14 Uhr
@Bricchetti
Wenn das nicht lesenswert findest, ist das völlig ok. So lange es nicht so endet, dass man mich bei verhassten Trainern gleich mit auf den Scheiterhaufen werfen will.
Wenn das nicht lesenswert findest, ist das völlig ok. So lange es nicht so endet, dass man mich bei verhassten Trainern gleich mit auf den Scheiterhaufen werfen will.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von RudiMentaer am 21.08.2017 um 14:17 Uhr bearbeitet
21.08.2017 - 16:19 Uhr
Rudi, glaubst Du dass man mit unserem Kader erfolgreich spielen kann, oder sind die Spieler einfach zu limitiert? Falls ja, wie würdest Du spielen lassen?
21.08.2017 - 16:41 Uhr
Zitat von Kane009
Rudi, glaubst Du dass man mit unserem Kader erfolgreich spielen kann, oder sind die Spieler einfach zu limitiert? Falls ja, wie würdest Du spielen lassen?
Rudi, glaubst Du dass man mit unserem Kader erfolgreich spielen kann, oder sind die Spieler einfach zu limitiert? Falls ja, wie würdest Du spielen lassen?
Ja genau! Zieh die Konsequenzen aus deiner Analyse, würde mich auch interessieren!
21.08.2017 - 18:41 Uhr
Oje dann schnür ich mir halt die Schlittschuh an und geh aufs Glatteis.
Werde wohl später Zeit dazu finden. Gedanken habe ich mir bisher keine groß gemacht, denn ja, der Kader hat meine ich so einige Schlüsselspieler, welche die Möglichkeiten arg limitieren. Die lass ich jetzt mal teilweise völlig außen vor, Kadermanagement und Spielerzufriedenheit ist ja auch nicht das Thema.
Werde wohl später Zeit dazu finden. Gedanken habe ich mir bisher keine groß gemacht, denn ja, der Kader hat meine ich so einige Schlüsselspieler, welche die Möglichkeiten arg limitieren. Die lass ich jetzt mal teilweise völlig außen vor, Kadermanagement und Spielerzufriedenheit ist ja auch nicht das Thema.
21.08.2017 - 19:28 Uhr
Ich bin zwar nicht Rudi und kann ihm taktisch auch nicht das Wasser reichen, aber ich gebe hier trotzdem mal meinen Senf dazu.
Grundsätzlich würde ich das Pferd von hinten aufzäumen, da meines Erachtens erstmal die Defensive in den Griff zu bekommen ist. Folgende Aufstellung würde ich vorschlagen:
--------------------Uphoff--------------------
--------------------------------------------------
--Camoglu--Gordon--Pisot--Bader-
---------------------------------------------------
-Muslija-Wanitzek--Bülow--Lorenz-
---------------------------Fink-----------------
----------Stroh-Engel-----------------------
Ich würde erst einmal tief stehen, das heißt eine kompakte Grundformation im 442, die sich im letzten Drittel sortiert mit der klaren Ansage: bis hierhin und nicht weiter. Vor allem im Zentrum muss Kompaktheit geschaffen und der Raum verknappt werden. Der Gegner soll gezwungen werden über die außen zu spielen. Kommt einer auf außen durch muss die Zuordnung und die Übergabe der Mitspieler stimmen. Klare Kommandos und den Ball aus dem Zentrum heraushalten. Spielt der Gegner doch mal durch die Mitte ist das die Kampfzone, durch die er schnell nicht mehr will: intensives Pressing, enge Manndeckung, harte Zweikämpfe.
Mit Pisot und Gordon haben wir eigentlich zwei (auf dem Papier) starke Innenverteidiger, die aber im Spielaufbau sehr limitiert sind. Auf den Außenverteidigerpositionen gibt es nicht viele Alternativen und bis auf den enttäuschenden Föhrenbach und Buchta haben alle (beide) ihre Stärken eher im offensiven Bereich. Daher würde ich den Spielaufbau über die Außenverteidiger ankurbeln, als Alternative Uphoff mit langen Bällen auf die Flügel und Stroh-Engel (Ball sichern und prallen lassen) und/oder Bülow, der sich fallen lässt und die Bälle auf Wanitzek weiterleiten kann. Schnörkelloses Spiel nach vorne über die Außenbahnspieler. Die Zentralen als Anspielstation für schnelle Doppelpässe. Flanken scharf in den 16er. Querpässe nur wenn der Weg verstellt ist.
Camoglu würde ich immer hinterlaufen lassen, Muslija im Spielaufbau eher zentral einrücken lassen, um mit seinem feinen Fuß einen Schnittstellenpass oder ähnliches zu spielen und ersterem Platz zu schaffen. Bader würde ich auf Links als inversen Außenverteidiger probieren, der so auch Bülow helfen könnte, spielerisch hinten raus zu kommen, wenn der Gegner sortiert steht. Lorenz bleibt an der Seitenlinie und startet seine Flankenläufe. Fink könnte hier als hängende Spitze mit ihm kombinieren.
Bülow bleibt absichernd mit den IVs zurück (könnte sich auch als "verkappte 3er-Kette" darstellen), Wanitzek schiebt dafür zentraler in die Offensive ein und bietet hier einen fixen Anspielpunkt.
In erster Linie ist es aber wichtig, dass aus der Defensive heraus genügend Anspielstationen vorhanden sind und die Innenverteidiger nicht leicht zu langen Bällen gezwungen werden können. Das heißt die Außenverteidiger sollten nur in Kontersituationen schnell hoch stehen und ansonsten weitere Anspielstationen für die IVs bieten.
So habe ich mir das jedenfalls in meinem Hirn zusammengesponnen. Lieber Rudi, sag mir, macht das Sinn?
Grundsätzlich würde ich das Pferd von hinten aufzäumen, da meines Erachtens erstmal die Defensive in den Griff zu bekommen ist. Folgende Aufstellung würde ich vorschlagen: --------------------Uphoff--------------------
--------------------------------------------------
--Camoglu--Gordon--Pisot--Bader-
---------------------------------------------------
-Muslija-Wanitzek--Bülow--Lorenz-
---------------------------Fink-----------------
----------Stroh-Engel-----------------------
Ich würde erst einmal tief stehen, das heißt eine kompakte Grundformation im 442, die sich im letzten Drittel sortiert mit der klaren Ansage: bis hierhin und nicht weiter. Vor allem im Zentrum muss Kompaktheit geschaffen und der Raum verknappt werden. Der Gegner soll gezwungen werden über die außen zu spielen. Kommt einer auf außen durch muss die Zuordnung und die Übergabe der Mitspieler stimmen. Klare Kommandos und den Ball aus dem Zentrum heraushalten. Spielt der Gegner doch mal durch die Mitte ist das die Kampfzone, durch die er schnell nicht mehr will: intensives Pressing, enge Manndeckung, harte Zweikämpfe.
Mit Pisot und Gordon haben wir eigentlich zwei (auf dem Papier) starke Innenverteidiger, die aber im Spielaufbau sehr limitiert sind. Auf den Außenverteidigerpositionen gibt es nicht viele Alternativen und bis auf den enttäuschenden Föhrenbach und Buchta haben alle (beide) ihre Stärken eher im offensiven Bereich. Daher würde ich den Spielaufbau über die Außenverteidiger ankurbeln, als Alternative Uphoff mit langen Bällen auf die Flügel und Stroh-Engel (Ball sichern und prallen lassen) und/oder Bülow, der sich fallen lässt und die Bälle auf Wanitzek weiterleiten kann. Schnörkelloses Spiel nach vorne über die Außenbahnspieler. Die Zentralen als Anspielstation für schnelle Doppelpässe. Flanken scharf in den 16er. Querpässe nur wenn der Weg verstellt ist.
Camoglu würde ich immer hinterlaufen lassen, Muslija im Spielaufbau eher zentral einrücken lassen, um mit seinem feinen Fuß einen Schnittstellenpass oder ähnliches zu spielen und ersterem Platz zu schaffen. Bader würde ich auf Links als inversen Außenverteidiger probieren, der so auch Bülow helfen könnte, spielerisch hinten raus zu kommen, wenn der Gegner sortiert steht. Lorenz bleibt an der Seitenlinie und startet seine Flankenläufe. Fink könnte hier als hängende Spitze mit ihm kombinieren.
Bülow bleibt absichernd mit den IVs zurück (könnte sich auch als "verkappte 3er-Kette" darstellen), Wanitzek schiebt dafür zentraler in die Offensive ein und bietet hier einen fixen Anspielpunkt.
In erster Linie ist es aber wichtig, dass aus der Defensive heraus genügend Anspielstationen vorhanden sind und die Innenverteidiger nicht leicht zu langen Bällen gezwungen werden können. Das heißt die Außenverteidiger sollten nur in Kontersituationen schnell hoch stehen und ansonsten weitere Anspielstationen für die IVs bieten.
So habe ich mir das jedenfalls in meinem Hirn zusammengesponnen. Lieber Rudi, sag mir, macht das Sinn?
21.08.2017 - 23:22 Uhr
Ich bin zwar kein Taktik-Guru und Analytiker wie Rudi, aber rein gefühlt wird bei uns jetzt seit ca 2 Jahren das 4-4-2 von diversen Trainern propagiert und versucht. Die Ergebnisse waren sowohl optisch als auch vom Ergebnis her mehr als bescheiden.
Vielleicht taugt das einfach nicht für uns und/oder 2./3. Liga?
Vielleicht taugt das einfach nicht für uns und/oder 2./3. Liga?
21.08.2017 - 23:22 Uhr
Finde unsren Kader für eine 4er-Abwehrkette aktuell zu unausgewogen aufgestellt. Mir scheint, dass man sich bei der Planung auf 3er-Kette/2-Mann-Sturm versteift hat und davon ausging, dass z.B. einer wie Föhrenbach gleich Leistung bringt. Der Transfer von Aydogan spricht dafür, dass die 3er-Kette nun endgültig zu Grabe getragen wurde. Mit einem Mann weniger in der MF-Zentrale benötigt man dann von den Flügeln her mehr Kreativität und Dynamik. Grundsätzlich war das Augenmerk (O-Ton Kreuzer vor dem Osnabrück-Kick) auf Kopfballstärke und Standards bisher eher ein Schuss in den Ofen.
Meine Idee, also davon ausgehend, dass alle aufgestellten Spieler ihr Leistungsvermögen abrufen, das annehmen und umsetzen, wäre ein 3-1-4-2.
-----Gordon-----Pisot-----Föhrenbach
-----------------Camoglu------------------
Bader---Wanitzek---Siebeck----Lorenz
-------------Muslija----Fink----------------
Anstatt Muslija geht auch Kaarameht, Schleusener, oder Aydogan wenn er Qualität mitbringt.
Die Idee dahinter ist, dass im tiefen Spielaufbau über die Flügel endlich mehr Anspielstationen bereit stehen. Z.B. Föhrenbach könnte auf seiner Seite neben Camoglu auch Siebeck und Lorenz anspielen, anstatt bisher nur Bülow und Lorenz. Der Druck auf die AV wäre schon mal ein Stück weit raus. Dazu könnten dann z.B. Fink/Muslija auf den Flügel rausschieben und so eine typische 2-Mann-Flügelbesetzung der Gegner knacken. Was für weitere Verschiebemechanismen möglich sind, führ ich im Detail nicht weiter auf, das wird sonst elend lang und es ist scho relativ spät.
Key ist dazu, dass außer den Innenverteidigern jeder Spieler über Technik, Beweglichkeit und Dynamik verfügt, also nicht so leicht zu pressen sein sollte, sich aus der Manndeckung lösen kann. Natürlich fehlt ein Abräumer, ein echter 6er, aber wenn man sich fallen lässt, könnte man mit einem 532 die Flügel dicht machen. Ein Stürmer könnte ebenso in die MF-Kette einrücken und nachrückende Spieler in der Zentrale abdecken, damit ein 5-4-1. Zwar ist da keiner in der MF-Reihe robust, dafür viele Füße, enger Raum, alle schnell genug um Räume zu schließen, das könnte sich ausgleichen. Mit den technisch guten und beweglichen Spielern wäre Gegenpressing tiefstehend auflösbar, was weder Bülow noch Hofmann aufgrund ihres Bewegungsapparates können. Tief stehen wäre also kein Problem, sollte aber natürlich nur in Druckphasen des Gegners das Mittel sein, sonst wäre das zu sehr "die Null-halten ala Kwasniok".
Ansonsten Gegner auf die Außen leiten, Pressinglinie hoch.
Lorenz müsste nun eher flache, scharfe Flanken schlagen, dann geht man halt nicht mehr auf Kopfbälle, sondern auf 2. Bälle, sind ja genügend Abnehmer im Rückraum + 2 Stürmer im 16er. Fink die klare Sturmspitze, Muslija würde eine Art Freirolle bekommen und darf zwischen den Linien schwimmen. Unruhe stiften, Dribblings ansetzen, IV rausziehen oder IV und AV binden. Er wäre grundsätzlich näher am Tor, seine spielöffnende Kreativität würde tiefstehend nicht so verpuffen. Vielleicht wären auch Konter wieder möglich, es gibt mehr Dynamik in der Sturmspitze. Der Gegner muss Angst haben, dass wir bei Ballgewinn aus jeder Zone heraus sofort gefährlich umschalten können.
Mit starkem Verschieben zu den jeweiligen Flügelseiten hin könnte man den Flügelspieler auf der Gegenseite frei bekommen, also einem wie Lorenz Platz verschaffen. Dann kann bei Seitverlagerung Lorenz auch ohne Fähigkeiten eines inversen Flügelspielers in den/bis zum 16er vordringen und abschließen. Oder er hat damit Platz für seine Hereingaben, egal wo er gerade steht.
Natürlich hat die Formation + Spielerwahl auch einige grundsätzliche Nachteile, sicherlich noch mehr wenn ich das weiter durchdenke. Die Kopfballhoheit gibt man im Mittelfeld ab, das war letzte Saison schon ein Problem. Camoglu müsste eine unglaubliche Spielintelligenz an den Tag legen, denn das Spiel fällt mehr oder minder mit ihm. Kann er Seitverlagerungen? Die Rolle dürfte zu groß sein, aber Bülow würde ich da nicht so favorisieren. Auf der Bank gibt es nicht mal annähernd passende Wechseloptionen. Es fehlt an erfahrenen Spielern.
Es würde den Jungs aber vermutlich Bock machen, dass von der 6 bis in den Sturm Mitspieler stehen, mit denen man gut zusammen kicken kann. Kein Druck, dass man selbst alleine zwingend für eine Lösung sorgen muss, weil dahinter/daneben Spieler stehen, die wenig mit dem Offensivspiel zu tun haben wollen oder ein Mittelstürmer, der höchstens klatschen lassen kann.
Das würde Vertrauen geben, sie vielleicht endlich aufdrehen lassen. Völliger Wirrwarr in der Offensive ist aber natürlich nicht ausgeschlossen.
Mit der Formation könnte man also sicher hinten rausspielen, aber auch Kontrolle in der gegnerischen Hälfte ausüben. Somit all das, was man von einem potentiellen Aufsteiger erwarten darf. Will mir aber jetzt nicht ausmalen, wie z.B. Kölns lange Bälle auf die Flügel meine Idee in der Praxis aussehen lassen würden. Könnte auch ein 0:5 ergeben oder Ärger vom SpoDi, warum seine Schlüsseltransfers fast alle auf der Bank schmoren.
Aber alles hypothetisch kryptisch, ich vermute aktuell es läuft beim KSC wieder auf ein gewohntes 4231 hinaus.
@Dedaim: Schaue mir das Morgen an.
Meine Idee, also davon ausgehend, dass alle aufgestellten Spieler ihr Leistungsvermögen abrufen, das annehmen und umsetzen, wäre ein 3-1-4-2.
-----Gordon-----Pisot-----Föhrenbach
-----------------Camoglu------------------
Bader---Wanitzek---Siebeck----Lorenz
-------------Muslija----Fink----------------
Anstatt Muslija geht auch Kaarameht, Schleusener, oder Aydogan wenn er Qualität mitbringt.
Die Idee dahinter ist, dass im tiefen Spielaufbau über die Flügel endlich mehr Anspielstationen bereit stehen. Z.B. Föhrenbach könnte auf seiner Seite neben Camoglu auch Siebeck und Lorenz anspielen, anstatt bisher nur Bülow und Lorenz. Der Druck auf die AV wäre schon mal ein Stück weit raus. Dazu könnten dann z.B. Fink/Muslija auf den Flügel rausschieben und so eine typische 2-Mann-Flügelbesetzung der Gegner knacken. Was für weitere Verschiebemechanismen möglich sind, führ ich im Detail nicht weiter auf, das wird sonst elend lang und es ist scho relativ spät.
Key ist dazu, dass außer den Innenverteidigern jeder Spieler über Technik, Beweglichkeit und Dynamik verfügt, also nicht so leicht zu pressen sein sollte, sich aus der Manndeckung lösen kann. Natürlich fehlt ein Abräumer, ein echter 6er, aber wenn man sich fallen lässt, könnte man mit einem 532 die Flügel dicht machen. Ein Stürmer könnte ebenso in die MF-Kette einrücken und nachrückende Spieler in der Zentrale abdecken, damit ein 5-4-1. Zwar ist da keiner in der MF-Reihe robust, dafür viele Füße, enger Raum, alle schnell genug um Räume zu schließen, das könnte sich ausgleichen. Mit den technisch guten und beweglichen Spielern wäre Gegenpressing tiefstehend auflösbar, was weder Bülow noch Hofmann aufgrund ihres Bewegungsapparates können. Tief stehen wäre also kein Problem, sollte aber natürlich nur in Druckphasen des Gegners das Mittel sein, sonst wäre das zu sehr "die Null-halten ala Kwasniok".
Ansonsten Gegner auf die Außen leiten, Pressinglinie hoch. Lorenz müsste nun eher flache, scharfe Flanken schlagen, dann geht man halt nicht mehr auf Kopfbälle, sondern auf 2. Bälle, sind ja genügend Abnehmer im Rückraum + 2 Stürmer im 16er. Fink die klare Sturmspitze, Muslija würde eine Art Freirolle bekommen und darf zwischen den Linien schwimmen. Unruhe stiften, Dribblings ansetzen, IV rausziehen oder IV und AV binden. Er wäre grundsätzlich näher am Tor, seine spielöffnende Kreativität würde tiefstehend nicht so verpuffen. Vielleicht wären auch Konter wieder möglich, es gibt mehr Dynamik in der Sturmspitze. Der Gegner muss Angst haben, dass wir bei Ballgewinn aus jeder Zone heraus sofort gefährlich umschalten können.
Mit starkem Verschieben zu den jeweiligen Flügelseiten hin könnte man den Flügelspieler auf der Gegenseite frei bekommen, also einem wie Lorenz Platz verschaffen. Dann kann bei Seitverlagerung Lorenz auch ohne Fähigkeiten eines inversen Flügelspielers in den/bis zum 16er vordringen und abschließen. Oder er hat damit Platz für seine Hereingaben, egal wo er gerade steht.
Natürlich hat die Formation + Spielerwahl auch einige grundsätzliche Nachteile, sicherlich noch mehr wenn ich das weiter durchdenke. Die Kopfballhoheit gibt man im Mittelfeld ab, das war letzte Saison schon ein Problem. Camoglu müsste eine unglaubliche Spielintelligenz an den Tag legen, denn das Spiel fällt mehr oder minder mit ihm. Kann er Seitverlagerungen? Die Rolle dürfte zu groß sein, aber Bülow würde ich da nicht so favorisieren. Auf der Bank gibt es nicht mal annähernd passende Wechseloptionen. Es fehlt an erfahrenen Spielern.
Es würde den Jungs aber vermutlich Bock machen, dass von der 6 bis in den Sturm Mitspieler stehen, mit denen man gut zusammen kicken kann. Kein Druck, dass man selbst alleine zwingend für eine Lösung sorgen muss, weil dahinter/daneben Spieler stehen, die wenig mit dem Offensivspiel zu tun haben wollen oder ein Mittelstürmer, der höchstens klatschen lassen kann.
Das würde Vertrauen geben, sie vielleicht endlich aufdrehen lassen. Völliger Wirrwarr in der Offensive ist aber natürlich nicht ausgeschlossen.
Mit der Formation könnte man also sicher hinten rausspielen, aber auch Kontrolle in der gegnerischen Hälfte ausüben. Somit all das, was man von einem potentiellen Aufsteiger erwarten darf. Will mir aber jetzt nicht ausmalen, wie z.B. Kölns lange Bälle auf die Flügel meine Idee in der Praxis aussehen lassen würden. Könnte auch ein 0:5 ergeben oder Ärger vom SpoDi, warum seine Schlüsseltransfers fast alle auf der Bank schmoren.
Aber alles hypothetisch kryptisch, ich vermute aktuell es läuft beim KSC wieder auf ein gewohntes 4231 hinaus.
@Dedaim: Schaue mir das Morgen an.
21.08.2017 - 23:59 Uhr
Bader---pisot---Gordon---föhrenbach
------------------Siebeck------------------
Camoglu------------------------Lorenz-
-----------muslija-----------Fink--------
------------------DSE/ZAWADA----------
DEF
---------------------------------------------
OFF
Camoglu------------------------Lorenz
------------------Siebeck----------------
Muslija---------DSE/Zawada----Fink
Ein 4-3-3 Defensive.Bei Ballbesitz könnte es auch ein 4-3-3 Offensive werden. Siebeck ist dann der zom. Muslija RA und Fink LA. So hätten wir genügend Optionen über außen oder auch durch die Mitte und aus der 2ten Reihe zu schießen( Seltenheit bei uns ).Natürlich darf die 4er Kette nicht zu tief stehen in der OFF Bewegung
Leider fehlt ein LV aber bei so einem Mittelfeld könnte man es verschmerzen
------------------Siebeck------------------
Camoglu------------------------Lorenz-
-----------muslija-----------Fink--------
------------------DSE/ZAWADA----------
DEF
---------------------------------------------
OFF
Camoglu------------------------Lorenz
------------------Siebeck----------------
Muslija---------DSE/Zawada----Fink
Ein 4-3-3 Defensive.Bei Ballbesitz könnte es auch ein 4-3-3 Offensive werden. Siebeck ist dann der zom. Muslija RA und Fink LA. So hätten wir genügend Optionen über außen oder auch durch die Mitte und aus der 2ten Reihe zu schießen( Seltenheit bei uns ).Natürlich darf die 4er Kette nicht zu tief stehen in der OFF Bewegung
Leider fehlt ein LV aber bei so einem Mittelfeld könnte man es verschmerzen
Dieser Beitrag wurde zuletzt von zero9782 am 22.08.2017 um 00:07 Uhr bearbeitet
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.

