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Struktureller & Personeller Wandel bei Hertha

31.01.2009 - 10:30 Uhr
Zitat von adailton:
In der Berliner Morgenpost ist auch nur noch zwei oder drei Leuten die Rede und das zwei Personen schon feststehen – Preetz und Schiller.

Zitat von Berliner Morgenpost:

Im Herbst soll Herthas neue Führungsriege feststehen
Es gab einiges zu besprechen. Vier Stunden tagte das Präsidium von Hertha BSC in einer VIP-Loge des Olympiastadions. Danach sagte Präsident Werner Gegenbauer: "Es herrscht Einigkeit im Präsidium, wie der Übergang in der Geschäftsführung zeitlich ablaufen soll."





Quelle:
http://www.morgenpost.de/printarchiv/sport/article1025889/Im_Herbst_soll_Herthas_neue_Fuehrungsriege_feststehen.html


Was mich daran etwas irritiert: Es wurde ja gesagt, dass die hinzugezogene Beratungsfirma mit allen (potentiellen) Führungskräften bei Hertha dann das Gespräch suchen wird und deren Fähigkeiten unter die Lupe nehmen wird.
Wie kann es da sein, dass insbesondere Schiller schon als gesetzt angesehen wird? Sein Vertrag läuft ja auch aus. Und aufgrund der finanziellen Schieflage des Vereins könnte man ja seine Weiterverpflichtung durchaus in Frage stellen.
Zitat von Spaetzle:

Wie kann es da sein, dass insbesondere Schiller schon als gesetzt angesehen wird? Sein Vertrag läuft ja auch aus. Und aufgrund der finanziellen Schieflage des Vereins könnte man ja seine Weiterverpflichtung durchaus in Frage stellen.


Könnte man? Nein, Schiller muss man in Frage stellen. Auf Larnaka hat er Hertha Fans als Kunden bezeichnet.

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Fußball ist ein System von 22 Elementen, bestehend aus zwei Subsystemen von jeweils elf Elementen, das sich innerhalb eines vorgegebenen Raumes bewegt und einer Reihe von Einschränkungen unterworfen ist. Sind beide Subsysteme leistungsgleich, muss das Ergebnis ein Unentschieden sein. Ist eines stärker, müsste es gewinnen.
Die Leistungsfähigkeit eines Subsystems ist größer als die Summe der Elemente aus denen es besteht. Es geht weniger um Individuen als die Verbindung zwischen ihnen.
Also ich bin der Meinung, dass in der Führungsetage klare Strukturen her müssen.
Ich bin der Meinung man sollte einen externen (der nicht unbedingt aus dem Fußballumfeld kommen muss), der alleine für die Finanzen zuständig ist, soll heißen, dass er den Gesamtüberblick haben muss in welche Richtung die finanzielle Entwicklung insgesamt geht.
Daneben sollte es einen erfahrenen Sportdirektor geben, der alleine für den Spielbetrieb und der alles rund um die Mannschaft regelt und der alleine (mit dem Trainer natürlich) für Spielertransfers und ähnliches verantwortlich ist.
diesem muss ein Budget für Transfers, Leihgeschäfte u.ä. bereitgestellt werden und über das er uneingeschränkt verfügen kann und niemand aus der Führungsetage hat da Mitspracherecht (Immer in Abstimmung mit dem Trainerstab).

Also alles in allem sollte man Kompetenzen klar verteilen und jeder sollte sich auf seine Arbeit konzentrieren.
so verhindert man auhc, dass eine Person zu viel "Macht" erhält und im Gefüge des Managements eine Vormachtstellung einnimmt.

Und hier wird ja diskutiert, ob es ehemalige Spieler sein sollten, die in die Führungsriege gewählt werden sollten.
Ich halte davon eher weniger. man sollte Leute holen, die die strukturen bei der Hertha nicht kennen.
Das bricht die festgefahrenen Strukturen auf und bringt sicherlich neuen Wind und neue Ideen.
Und das ist sicherlich auch mit Fußballfremden Leuten eher zu schaffen als mit ehemaligen Fußballern.

Hier wurde schon einiges zu ehemaligen Spielern geschrieben, aber man muss auch bedenken, dass die Spieler, die sich im Moment als Sportdirektoren und -Manager in der Liga pofilieren (Beiersdorfer und Heldt als Beispiel).
Das sind auch Leute, die sich neben dem Fußball weitergebildet haben (BWL, Management etc. )
es bringt denke ich mal nichts wenn wir "Identifikationsfiguren" in die Positionen setzen, aber diese "keine Ahnung" von den Geschäften außerhalb des Platzes haben. das wäre dann eher ein Rückschritt, weil wir diesem noch Berater an die Seite stellen müssten.
Die Quelle habe ich jetzt nicht zur Hand, aber die Aussage von Lucien Favre wie wichtig Transfers für den Erfolg einer Saison sind, dürfte den meisten noch in Erinnerung sein. Warum gibt man nicht dem Trainer mehr Kompetenzen? Bei den letzten Transfers gab es immer die Frage ist das ein Hoeneß oder doch ein Favre Transfer. Spielt aber eine Mannschaft nicht erfolgreich muss meistens der Trainer gehen, obwohl der Manager – der bleibt, die Transfers zu verantworten hat.

Ich will jetzt nicht für einen Manager – Trainer in Personalunion plädieren. Wie sehen eigentlich die Strukturen bei Vereinen wie Arsenal oder Manchester United aus? Wenger und Fergusson haben ja weitreichende Kompetenzen, die Vereine Erfolg und trotzdem muss es ja noch Verantwortliche geben die die Verhandlungen führen, oder den Trainer entlassen kann. Vielleicht muss man gar nicht das Rad neu erfinden, sondern muss nur erfolgreiche Strukturen übernehmen.

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Fußball ist ein System von 22 Elementen, bestehend aus zwei Subsystemen von jeweils elf Elementen, das sich innerhalb eines vorgegebenen Raumes bewegt und einer Reihe von Einschränkungen unterworfen ist. Sind beide Subsysteme leistungsgleich, muss das Ergebnis ein Unentschieden sein. Ist eines stärker, müsste es gewinnen.
Die Leistungsfähigkeit eines Subsystems ist größer als die Summe der Elemente aus denen es besteht. Es geht weniger um Individuen als die Verbindung zwischen ihnen.
Zitat
Die Firma stellt sich neu auf
Herthas Präsidium plant die Zeit nach Dieter Hoeneß
(...)
Einen einzigen Mann mit der Hoeneß'schen Machtfülle an der Spitze des Klubs soll es nicht mehr geben. Präsident Werner Gegenbauer, nach der Satzungsreform, die sich Hertha BSC unterzog, mit bedeutend mehr Entscheidungsbefugnis ausgestattet als seine Vorgänger, baut bei der Neustrukturierung der Hierarchien des mittelständischen Unternehmens vor allem auf bewährtes Personal, das bislang in der zweiten Reihe - nach Hoeneß und dem zweiten Geschäftsführer Ingo Schiller (Finanzen) stand. Also auf Michael Preetz, den Leiter der Lizenzspieler-Abteilung, auf Jurist Jochen Sauer, der den gleichen Status wie Preetz besitzt, und auf Geschäftsstellenleiter Thomas Herrich, einst Statthalter von Sportfive


Quelle:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0202/sport/0059/index.html

Da taucht ein neuer Name in der Verlosung auf.

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Wir sind so wie wir sind, das Berliner Sorgenkind!

Ein gepflegter Pessimismus ist viel angebrachter: läufts schlecht, hatte man wenigstens Recht, läufts gut, ist man positiv überrascht…

Das ist Zirkus, das ist Infantino-Unterhaltung, das ist auch schon mal Jubel-Fernsehen, beziehungsweise Jubel-Streaming.

#NoQuitInNY

Also, ehrlich gesagt, fände ich es für die Hertha gut, wenn neben Hoeneß auch Schiller abtreten würde.

Dann könnte endlich mit den gesamten Hertha-Töchtern aufgeräumt und Licht hinter Herthas wirklichen Schuldenberg gebracht werden.

Aber vielleicht fliegt ja alles schon vorher auf, wenn die Beraterfirma tätig wird.

Ich hoffe nicht, dass da noch "Leichen" irgendwo schlummern ..................

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2000 Vereine, 145 Erst- und Zweit- Bundesligisten, Sportstadt Berlin. Berlin, die größte Sportmetropole Europas, die zweitgrößte der Welt hinter Melbourne.

Hertha BSC: Die Realität ist ein Spezialfall des Möglichen.

Zitat von Santorin2001:
Also, ehrlich gesagt, fände ich es für die Hertha gut, wenn neben Hoeneß auch Schiller abtreten würde.

Dann könnte endlich mit den gesamten Hertha-Töchtern aufgeräumt und Licht hinter Herthas wirklichen Schuldenberg gebracht werden.



ob das so erstrebenswert ist, ist fraglich ;)

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Zitat von physsus:
Zitat von Santorin2001:
Also, ehrlich gesagt, fände ich es für die Hertha gut, wenn neben Hoeneß auch Schiller abtreten würde.

Dann könnte endlich mit den gesamten Hertha-Töchtern aufgeräumt und Licht hinter Herthas wirklichen Schuldenberg gebracht werden.



ob das so erstrebenswert ist, ist fraglich ;)


Kann ja dann immer noch Dortmund-Fan werden:)

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2000 Vereine, 145 Erst- und Zweit- Bundesligisten, Sportstadt Berlin. Berlin, die größte Sportmetropole Europas, die zweitgrößte der Welt hinter Melbourne.

Hertha BSC: Die Realität ist ein Spezialfall des Möglichen.

Zitat von Santorin2001:
Zitat von physsus:
Zitat von Santorin2001:
Also, ehrlich gesagt, fände ich es für die Hertha gut, wenn neben Hoeneß auch Schiller abtreten würde.

Dann könnte endlich mit den gesamten Hertha-Töchtern aufgeräumt und Licht hinter Herthas wirklichen Schuldenberg gebracht werden.



ob das so erstrebenswert ist, ist fraglich ;)


Kann ja dann immer noch Dortmund-Fan werden:)


bevor das passiert, schaue ich lieber nur noch tennis...

ansonsten sollte man den ganzen schuldenberg in ruhe unter ausschluss der oeffentlichkeit abbauen und einen kleinen teil wie die 30mio publik machen ;)

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Wenn Schiller nach 2010 bei uns weitermachen darf wird sich leider wenig bis gar nichts an unserer desaströsen Finanzlage ändern. :/:

Klar, wenn Journalisten und DFL sich mal ALLE Bilanzen anschauen würden, wäre der öffentliche Skandal perfekt und wir wohl nicht mehr erstklassig.

Die Frage ist nur wie lange man das alles verschleiern kann.

Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Konnopke am 02.02.2009 um 16:09 Uhr bearbeitet
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