Solomon Okoronkwo
09.07.2004 - 16:30 Uhr
02.09.2007 - 23:23 Uhr
Wenn wir glück haben macht Favre aus Okoronkwo den Raffael, den er bei Zürich geformt hat.
02.09.2007 - 23:39 Uhr
Zurück im Leben
Stürmer Okoronkwo war von Hertha abgeschrieben worden. Nun fühlt er sich verstanden und schießt Tore.
Berlin - Als Herthas später Held vom Platz kommt, trägt er ein grün-weißes Trikot, es ist nach links gedreht, man sieht die Nummer nicht. Solomon Okoronkwo sagt: „Das ist von Pablo Thiam.“ Jenem Wolfsburger, der kurz vor Schluss einen Tick zu spät kam und nicht mehr den Fuß dazwischen bekam, als Okoronkwo den Ball zum 2:1-Siegtor in die linke Ecke drosch. Okoronkwo lacht. „Ich habe das Trikot mit ihm getauscht, weil er aus Afrika kommt.“ Genauer gesagt: aus Guinea. Okoronkwo ist in Nigeria geboren, zwischen beiden Ländern liegen gut 2000 Kilometer, „aber wenn du so weit weg bist, hier in Europa, dann sind wir beide schon fast Landsleute.“ Okoronkwo und Thiam leben an diesem Nachmittag im Berliner Olympiastadion den panafrikanischen Gedanken.
Es sind Momente ungewohnten Wohlbefindens, die Solomon Okoronkwo derzeit genießt. Schon vor zwei Wochen hat er beim 3:1-Sieg über den VfB Stuttgart getroffen. Es war Okoronkwos erstes Bundesligator. Eine Woche danach durfte er auch in Bielefeld von Beginn an spielen, das erste Mal überhaupt über 90 Minuten. Hertha verlor 0:2, aber Okoronkwo war der gefährlichste Berliner Stürmer. Ein Stürmer, mit dem Abwehrspieler nichts recht anzufangen wissen.
Sein hoch aufgeschossener Körper lässt ihn, ähnlich wie den Rostocker Victor Agali, schmächtig erscheinen, aber wehe dem Verteidiger, der ihn mal wegschieben will. Mit seinen langen, streichholzdünnen Beinen erobert und behauptet er Bälle, die andere längst verloren geben. Weil er so gebückt läuft, wirkt Okoronkwo staksig bis ungeschickt – und gewinnt dennoch so gut wie jedes Laufduell. Und wie scharf und platziert er auch aus schwierigen Lagen schießen kann, das hat Okoronkwo gegen Wolfsburg gezeigt. In der 82. Minute hatte ihn Trainer Lucien Favre für den entkräfteten André Lima auf den Platz geschickt. Nach sechsminütiger Akklimatisierung wuchtete der Nigerianer den Ball aus der Drehung mit dem linken Fuß ins linke Eck.
Solomon Okoronkwo hat sich in Berlin nicht immer so willkommen gefühlt wie am Samstag mit den Ovationen der 40 000 Fans, all den Glückwünschen und mit Pablo Thiams Trikot auf den Schultern. Er ist heute 20 Jahre alt und kam schon als 17-Jähriger nach Berlin, zu einer Zeit, als Hertha mangels finanzieller Potenz verstärkt auf junge, selbst entwickelte Spieler setzte. Irgendwann verselbstständigte sich das Experiment, die jungen Spieler forderten Respekt und Führungsrollen, und weil die älteren das nicht ohne Weiteres hinnehmen wollten, zerfiel die Mannschaft in zwei beinahe schon verfeindete Gruppen.
Kevin-Prince Boateng spielte die Hauptrolle in dieser Groteske, aber auch Solomon Okoronkwo beteiligte sich aktiv. Seine Autogrammkarten unterzeichnete er mit dem Namenszusatz „King“, was bei Herthas Manager Dieter Hoeneß gar nicht gut ankam (und bei den älteren Mitspielern auch nicht). Einmal verschlief er die Abfahrt zum Auswärtsspiel nach Rostock, ein anderes Mal legte er sich mit Spielmacher Bastürk an, der ihm ein blaues Auge verpasste. Beim Auswärtsspiel in Cottbus wollte er seinen Gegenspieler Szelesni mit einem Kopfstoß niederstrecken. Er traf ihn nicht, aber der Schiedsrichter stand daneben und schickte Okoronkwo für die versuchte Tätlichkeit vom Platz. Seine größte sportliche Tat war das Tor zum 1:0-Sieg in der Uefa-Cup-Qualifikation gegen die Georgier von Ameri Tiflis.
Ein Jahr später feiert Solomon Okoronkwo seine Erfolgserlebnisse nicht mehr gegen Mannschaften aus dem osteuropäischen Niemandsland. Nach seinem Tor gegen Wolfsburg hat er in jede Kamera gesagt (und es waren viele Kameras), wie schön es sei, dass der Trainer ihm vertraue. So etwas sagen Fußballspieler gern, wenn sie nichts anderes zu sagen haben, aber bei Okoronkwo steckt wohl doch mehr dahinter. Die unausgesprochene Botschaft: Der andere Trainer hat mir nicht vertraut.
Der andere Trainer war Falko Götz. Der Mann, der gern sein Faible für den Nachwuchs betonte und wegen dem die Nachwuchsspieler reihenweise denn Verein verließen. Götz nannte Okoronkwo „unser Riesentalent“, aber spielen ließ er ihn fast nie. Nach 15 Bundesligaspielen, zwei von Beginn an und keines über 90 Minuten, hatte Hertha erst einmal genug von ihm und verlieh ihn für ein halbes Jahr an den Zweitligisten Rot-Weiss Essen. Als Okoronkwo vor ein paar Wochen nach Berlin zurückkehrte, war Falko Götz nicht mehr da.
Ist Solomon Okoronkwo ein anderer geworden? Temperament lässt sich schließlich nicht per Dekret regulieren. Noch vor kurzem wurde er im Training gegen Jerome Boateng handgreiflich. Aber die Mannschaft ist eine andere geworden. Das Experiment Jugend ist beendet, Hertha BSC verfügt wieder über eine Hierarchie. Okoronkwo muss sich hinten anstellen. Vielleicht hat er erst in den vergangenen Wochen verinnerlicht, dass Respekt nicht verliehen wird, sondern erarbeitet werden muss.
Dazu kommt die Erfahrung, dass diese Arbeit den Aufwand lohnt. Der neue Trainer Lucien Favre pflegt einen anderen Stil als sein Vorgänger Götz. Die eigentliche Trainingsarbeit überlässt der Schweizer einem Assistenten Harald Gämperle. Favre läuft meist schweigend auf und ab, scheinbar geistesabwesend rückt er die Hütchen auf dem Trainingsplatz hin und her. Manchmal wirkt es, als würde er meditieren, aber dann ruft er plötzlich einen Namen, oft ist es der von Solomon Okoronkwo. Was folgt, ist ein längerer Vortrag mit praktischer Anleitung, präzise dosiertes Einzeltraining.
Über Falko Götz klagten die jungen Berliner noch, der Trainer habe über Wochen, ja Monate kein einziges Mal mit ihnen gesprochen.
http://www.tagesspiegel.de/sport/Hertha-BSC-Hertha-BSC;art15527,2371602
Stürmer Okoronkwo war von Hertha abgeschrieben worden. Nun fühlt er sich verstanden und schießt Tore.
Berlin - Als Herthas später Held vom Platz kommt, trägt er ein grün-weißes Trikot, es ist nach links gedreht, man sieht die Nummer nicht. Solomon Okoronkwo sagt: „Das ist von Pablo Thiam.“ Jenem Wolfsburger, der kurz vor Schluss einen Tick zu spät kam und nicht mehr den Fuß dazwischen bekam, als Okoronkwo den Ball zum 2:1-Siegtor in die linke Ecke drosch. Okoronkwo lacht. „Ich habe das Trikot mit ihm getauscht, weil er aus Afrika kommt.“ Genauer gesagt: aus Guinea. Okoronkwo ist in Nigeria geboren, zwischen beiden Ländern liegen gut 2000 Kilometer, „aber wenn du so weit weg bist, hier in Europa, dann sind wir beide schon fast Landsleute.“ Okoronkwo und Thiam leben an diesem Nachmittag im Berliner Olympiastadion den panafrikanischen Gedanken.
Es sind Momente ungewohnten Wohlbefindens, die Solomon Okoronkwo derzeit genießt. Schon vor zwei Wochen hat er beim 3:1-Sieg über den VfB Stuttgart getroffen. Es war Okoronkwos erstes Bundesligator. Eine Woche danach durfte er auch in Bielefeld von Beginn an spielen, das erste Mal überhaupt über 90 Minuten. Hertha verlor 0:2, aber Okoronkwo war der gefährlichste Berliner Stürmer. Ein Stürmer, mit dem Abwehrspieler nichts recht anzufangen wissen.
Sein hoch aufgeschossener Körper lässt ihn, ähnlich wie den Rostocker Victor Agali, schmächtig erscheinen, aber wehe dem Verteidiger, der ihn mal wegschieben will. Mit seinen langen, streichholzdünnen Beinen erobert und behauptet er Bälle, die andere längst verloren geben. Weil er so gebückt läuft, wirkt Okoronkwo staksig bis ungeschickt – und gewinnt dennoch so gut wie jedes Laufduell. Und wie scharf und platziert er auch aus schwierigen Lagen schießen kann, das hat Okoronkwo gegen Wolfsburg gezeigt. In der 82. Minute hatte ihn Trainer Lucien Favre für den entkräfteten André Lima auf den Platz geschickt. Nach sechsminütiger Akklimatisierung wuchtete der Nigerianer den Ball aus der Drehung mit dem linken Fuß ins linke Eck.
Solomon Okoronkwo hat sich in Berlin nicht immer so willkommen gefühlt wie am Samstag mit den Ovationen der 40 000 Fans, all den Glückwünschen und mit Pablo Thiams Trikot auf den Schultern. Er ist heute 20 Jahre alt und kam schon als 17-Jähriger nach Berlin, zu einer Zeit, als Hertha mangels finanzieller Potenz verstärkt auf junge, selbst entwickelte Spieler setzte. Irgendwann verselbstständigte sich das Experiment, die jungen Spieler forderten Respekt und Führungsrollen, und weil die älteren das nicht ohne Weiteres hinnehmen wollten, zerfiel die Mannschaft in zwei beinahe schon verfeindete Gruppen.
Kevin-Prince Boateng spielte die Hauptrolle in dieser Groteske, aber auch Solomon Okoronkwo beteiligte sich aktiv. Seine Autogrammkarten unterzeichnete er mit dem Namenszusatz „King“, was bei Herthas Manager Dieter Hoeneß gar nicht gut ankam (und bei den älteren Mitspielern auch nicht). Einmal verschlief er die Abfahrt zum Auswärtsspiel nach Rostock, ein anderes Mal legte er sich mit Spielmacher Bastürk an, der ihm ein blaues Auge verpasste. Beim Auswärtsspiel in Cottbus wollte er seinen Gegenspieler Szelesni mit einem Kopfstoß niederstrecken. Er traf ihn nicht, aber der Schiedsrichter stand daneben und schickte Okoronkwo für die versuchte Tätlichkeit vom Platz. Seine größte sportliche Tat war das Tor zum 1:0-Sieg in der Uefa-Cup-Qualifikation gegen die Georgier von Ameri Tiflis.
Ein Jahr später feiert Solomon Okoronkwo seine Erfolgserlebnisse nicht mehr gegen Mannschaften aus dem osteuropäischen Niemandsland. Nach seinem Tor gegen Wolfsburg hat er in jede Kamera gesagt (und es waren viele Kameras), wie schön es sei, dass der Trainer ihm vertraue. So etwas sagen Fußballspieler gern, wenn sie nichts anderes zu sagen haben, aber bei Okoronkwo steckt wohl doch mehr dahinter. Die unausgesprochene Botschaft: Der andere Trainer hat mir nicht vertraut.
Der andere Trainer war Falko Götz. Der Mann, der gern sein Faible für den Nachwuchs betonte und wegen dem die Nachwuchsspieler reihenweise denn Verein verließen. Götz nannte Okoronkwo „unser Riesentalent“, aber spielen ließ er ihn fast nie. Nach 15 Bundesligaspielen, zwei von Beginn an und keines über 90 Minuten, hatte Hertha erst einmal genug von ihm und verlieh ihn für ein halbes Jahr an den Zweitligisten Rot-Weiss Essen. Als Okoronkwo vor ein paar Wochen nach Berlin zurückkehrte, war Falko Götz nicht mehr da.
Ist Solomon Okoronkwo ein anderer geworden? Temperament lässt sich schließlich nicht per Dekret regulieren. Noch vor kurzem wurde er im Training gegen Jerome Boateng handgreiflich. Aber die Mannschaft ist eine andere geworden. Das Experiment Jugend ist beendet, Hertha BSC verfügt wieder über eine Hierarchie. Okoronkwo muss sich hinten anstellen. Vielleicht hat er erst in den vergangenen Wochen verinnerlicht, dass Respekt nicht verliehen wird, sondern erarbeitet werden muss.
Dazu kommt die Erfahrung, dass diese Arbeit den Aufwand lohnt. Der neue Trainer Lucien Favre pflegt einen anderen Stil als sein Vorgänger Götz. Die eigentliche Trainingsarbeit überlässt der Schweizer einem Assistenten Harald Gämperle. Favre läuft meist schweigend auf und ab, scheinbar geistesabwesend rückt er die Hütchen auf dem Trainingsplatz hin und her. Manchmal wirkt es, als würde er meditieren, aber dann ruft er plötzlich einen Namen, oft ist es der von Solomon Okoronkwo. Was folgt, ist ein längerer Vortrag mit praktischer Anleitung, präzise dosiertes Einzeltraining.
Über Falko Götz klagten die jungen Berliner noch, der Trainer habe über Wochen, ja Monate kein einziges Mal mit ihnen gesprochen.
http://www.tagesspiegel.de/sport/Hertha-BSC-Hertha-BSC;art15527,2371602
04.09.2007 - 00:35 Uhr
Die 10 Geheimnisse von Herthas Sieg-Torschützen
Liebling OKO
SAHMI EL NAJJAR
Lichtgestalt Okoronkwo: Gegen Wolfsburg schoss der Nigerianer schon seinen zweiten Saisontreffer
Einige bezeichnen die Unterschenkel von Solomon Okoronkwo (20) spaßeshalber als „tapezierte Schienbeine“: Doch wer den Siegtreffer gegen Wolfsburg gesehen hat, wird sich das Lachen verkneifen. Denn was Berlins neuer Liebling da aus den dünnen Beinen schüttelte, war Marke „Strahl“.
Aus der Drehung drosch der Nigerianer die Kugel in den linken Winkel. 2:1 – heldenhaft. Doch was wissen wir wirklich von Liebling Oko?
B.Z. kennt seine 10 Geheimnisse.
●Sein Power-Brei: Okoronkwos Lieblingsgericht ist „Fou Fou“, ein Brei aus geriebener Yams-Wurzel. Enthält neben viel Stärke das Provitamin A und Kalium (ist für die Steuerung der Muskeltätigkeit mitverantwortlich).
●Seine Mama: Für seine Mutter Christina ließ sich Solo sogar tätowieren. „Mama, I love you“ (Mama, ich liebe dich) prangt auf dem rechten Arm.
●Seine Sparsamkeit: Herthas Stürmer telefoniert täglich mit Mama in Nigeria. „Dafür benutze ich aber Calling Cards. So kosten die Gespräche selten mehr als 50 Euro im Monat.“
●Seine Liebe: Mit Freundin Claudia (22) ist Solomon seit zwei Jahren zusammen. „An Heirat denke ich aber noch nicht.“
●Seine Ruhe: Nach dem Siegtreffer gegen Wolfsburg ging's nicht auf die Piste, sondern aufs Sofa: „Ich habe mir einen nigerianischen Film angeguckt. Und nachher das Sportstudio.“
●Sein prominentester Gegenspieler: „Ich habe 2005 auf einem Fifa-Jugendturnier gegen Lionel Messi gespielt. Da habe ich mich gefragt: Wenn der in dem Alter schon ein Star ist, warum dann ich nicht?“
●Sein Glauben: Okoronkwo ist gläubiger Christ. Er verrät: „Vor jedem Spiel bete ich. Dafür, dass wir gewinnen und ich mich nicht verletze.“
●Seine Macke: „Ich gehe gern shoppen. Am liebsten auf den Kudamm.“ Was wandert in den Einkaufskorb? „Vor allem Klamotten und Musik.“
●Seine Familie: Oko hat vier Brüder und drei Schwestern. „Meine jüngere Schwester hat mich letztes Jahr in Berlin besucht. Das war schön.“
●Sein Trainer: „Lucien Favre hat mich wieder aufgebaut. Falko Götz hat immer gesagt: ‚Du bist jung, du musst Geduld haben'. Favre setzt auf mich, gibt mir Selbstbewusstsein. Darum kämpfe ich auch für ihn.“
http://www.bz-berlin.de/BZ/sport/2007/09/03/fussball-hertha-geheimnisse-torschuetzen/fussball-hertha-geheimnisse-torschuetzen,geo=2429140.html
Liebling OKO
SAHMI EL NAJJAR
Lichtgestalt Okoronkwo: Gegen Wolfsburg schoss der Nigerianer schon seinen zweiten Saisontreffer
Einige bezeichnen die Unterschenkel von Solomon Okoronkwo (20) spaßeshalber als „tapezierte Schienbeine“: Doch wer den Siegtreffer gegen Wolfsburg gesehen hat, wird sich das Lachen verkneifen. Denn was Berlins neuer Liebling da aus den dünnen Beinen schüttelte, war Marke „Strahl“.
Aus der Drehung drosch der Nigerianer die Kugel in den linken Winkel. 2:1 – heldenhaft. Doch was wissen wir wirklich von Liebling Oko?
B.Z. kennt seine 10 Geheimnisse.
●Sein Power-Brei: Okoronkwos Lieblingsgericht ist „Fou Fou“, ein Brei aus geriebener Yams-Wurzel. Enthält neben viel Stärke das Provitamin A und Kalium (ist für die Steuerung der Muskeltätigkeit mitverantwortlich).
●Seine Mama: Für seine Mutter Christina ließ sich Solo sogar tätowieren. „Mama, I love you“ (Mama, ich liebe dich) prangt auf dem rechten Arm.
●Seine Sparsamkeit: Herthas Stürmer telefoniert täglich mit Mama in Nigeria. „Dafür benutze ich aber Calling Cards. So kosten die Gespräche selten mehr als 50 Euro im Monat.“
●Seine Liebe: Mit Freundin Claudia (22) ist Solomon seit zwei Jahren zusammen. „An Heirat denke ich aber noch nicht.“
●Seine Ruhe: Nach dem Siegtreffer gegen Wolfsburg ging's nicht auf die Piste, sondern aufs Sofa: „Ich habe mir einen nigerianischen Film angeguckt. Und nachher das Sportstudio.“
●Sein prominentester Gegenspieler: „Ich habe 2005 auf einem Fifa-Jugendturnier gegen Lionel Messi gespielt. Da habe ich mich gefragt: Wenn der in dem Alter schon ein Star ist, warum dann ich nicht?“
●Sein Glauben: Okoronkwo ist gläubiger Christ. Er verrät: „Vor jedem Spiel bete ich. Dafür, dass wir gewinnen und ich mich nicht verletze.“
●Seine Macke: „Ich gehe gern shoppen. Am liebsten auf den Kudamm.“ Was wandert in den Einkaufskorb? „Vor allem Klamotten und Musik.“
●Seine Familie: Oko hat vier Brüder und drei Schwestern. „Meine jüngere Schwester hat mich letztes Jahr in Berlin besucht. Das war schön.“
●Sein Trainer: „Lucien Favre hat mich wieder aufgebaut. Falko Götz hat immer gesagt: ‚Du bist jung, du musst Geduld haben'. Favre setzt auf mich, gibt mir Selbstbewusstsein. Darum kämpfe ich auch für ihn.“
http://www.bz-berlin.de/BZ/sport/2007/09/03/fussball-hertha-geheimnisse-torschuetzen/fussball-hertha-geheimnisse-torschuetzen,geo=2429140.html
04.09.2007 - 02:09 Uhr
Was für ein Quantensprung heftig :o
Hätte nicht gedacht, dass er sich so noch entwickelt...
Vor Monaten hätte er diesen Schuß zum 2:1 noch Richtung U Bahn geschossen nun nutzt er seine 8 Minuten und erzielt bereits sein 2. Saisontor und führt die interne Liste an :cool
Kommt Jungs ehrlich, wer hat damit gerechnet :D
Der Bursche hat echt Potenzial, auch wenn ich seinen Jubel nicht verstand und das er mit einem Wolfsburg Trikot in der Ostkurve feiert stinkte gewaltig !
Egal, 2 Tore in 4 Spielen die Entdeckung bisher und von STOLPERONKWO nichts mehr zu sehen !
Ein Berbatov wurde auch schon verflucht und dann wurde er zum Torjäger, ich sehe paralellen :ugly
Müssen aufpassen das uns Wolfsburg oder Hoffenheim ihn nicht verpflichten :D
Solomon, Du bist wirklich ein King ;)
Hätte nicht gedacht, dass er sich so noch entwickelt...
Vor Monaten hätte er diesen Schuß zum 2:1 noch Richtung U Bahn geschossen nun nutzt er seine 8 Minuten und erzielt bereits sein 2. Saisontor und führt die interne Liste an :cool
Kommt Jungs ehrlich, wer hat damit gerechnet :D
Der Bursche hat echt Potenzial, auch wenn ich seinen Jubel nicht verstand und das er mit einem Wolfsburg Trikot in der Ostkurve feiert stinkte gewaltig !
Egal, 2 Tore in 4 Spielen die Entdeckung bisher und von STOLPERONKWO nichts mehr zu sehen !
Ein Berbatov wurde auch schon verflucht und dann wurde er zum Torjäger, ich sehe paralellen :ugly
Müssen aufpassen das uns Wolfsburg oder Hoffenheim ihn nicht verpflichten :D
Solomon, Du bist wirklich ein King ;)
04.09.2007 - 02:22 Uhr
einfach mal abwarten.
es ist doch immer das gleiche,,,
es ist doch immer das gleiche,,,
04.09.2007 - 07:12 Uhr
Zitat von iRiii:
http://www.myvideo.de/watch/2269556 :)
der wurde da aber schnell rausgezogen mit dem bengalo :( :angry
http://www.myvideo.de/watch/2269556 :)
der wurde da aber schnell rausgezogen mit dem bengalo :( :angry
04.09.2007 - 07:59 Uhr
Zitat von Preetzinho:
Was für ein Quantensprung heftig :o
Hätte nicht gedacht, dass er sich so noch entwickelt...
Vor Monaten hätte er diesen Schuß zum 2:1 noch Richtung U Bahn geschossen nun nutzt er seine 8 Minuten und erzielt bereits sein 2. Saisontor und führt die interne Liste an :cool
Kommt Jungs ehrlich, wer hat damit gerechnet :D
gg lies nach preetzi. fakt ist nur, dass ich ihn auch veresucht habe letzte saison immer zu verteidigen und das ist nachlesbar. wunder mich auch schon über so einige, die plötzlich behaupten,m sie hättens schon immer gewußt
Was für ein Quantensprung heftig :o
Hätte nicht gedacht, dass er sich so noch entwickelt...
Vor Monaten hätte er diesen Schuß zum 2:1 noch Richtung U Bahn geschossen nun nutzt er seine 8 Minuten und erzielt bereits sein 2. Saisontor und führt die interne Liste an :cool
Kommt Jungs ehrlich, wer hat damit gerechnet :D
gg lies nach preetzi. fakt ist nur, dass ich ihn auch veresucht habe letzte saison immer zu verteidigen und das ist nachlesbar. wunder mich auch schon über so einige, die plötzlich behaupten,m sie hättens schon immer gewußt
04.09.2007 - 10:48 Uhr
Zitat von alchak:
. „Mama, I love you“ (Mama, ich liebe dich)
B.Z. Ohne Worte :)
. „Mama, I love you“ (Mama, ich liebe dich)
B.Z. Ohne Worte :)
04.09.2007 - 11:20 Uhr
http://www.bild.t-online.de/BTO/sport/bundesliga/vereine/hertha/2007/09/04/okoronkwo/freundin,geo=2433502.html
Herthas Matchwinner
Hier zeigt uns Okoronkwo seine Liebe
...und sein Lieblings-Essen
Von HENNING FEINDT
Ein 20-Quadratmeter-Zimmer in Neukölln. Sechs Tische, das Gericht „Fou-Fou“ vor der Nase, Freundin Claudia (23) neben sich – Solomon Okoronkwo (20) braucht nicht viel, um richtig glücklich zu sein.
Bei Herthas Tor-Held, der gegen Wolfsburg zwei Minuten vor dem Abpfiff das 2:1 in den Winkel genagelt hatte, läuft zurzeit alles perfekt.
In BILD verrät er, woran es liegt.
Und zeigt seine große Liebe. Seit zwei Jahren ist „Solo“ nicht mehr solo.
Damals lernte er bei einer Fete in der Disko „Annabells“ Claudia kennen.
Okoronkwo: „Sie ist mir sofort aufgefallen. Ich habe einen Moment gewartet bis sie allein war, meinen Mut zusammengenommen und sie dann angesprochen.“
Die BWL-Studentin kannte ihn bereits.
Claudia: „Meine Mama hat ihm kurz zuvor bei der Wohnungssuche geholfen. Ich ahnte, wer er war.“
Als Okoronkwo im Januar für sechs Monate nach Essen ausgeliehen wurde, hat sie ihn begleitet.
Nach der Rückkehr sind sie auch in Berlin zusammengezogen.
Solo: „Seit wir uns getroffen haben, kommt mir alles irgendwie leichter vor.“
Dass sich der Nigerianer in Berlin mittlerweile wohl fühlt, liegt auch am Kulturverein „The New African German Cultural Village“ in Neukölln.
Solo: „Mein Lieblingsplatz. Der Ort ist wie Heimat für mich. Ich fühle mich dort total wohl und tanke viel Kraft.“
Vor allem durch „Fou-Fou“!
Der afrikanische Power-Brei, der aus der Yams-Wurzel gemacht wird, ist sein Lieblings-Gericht.
Okoronkwo lacht: „Meine Mama macht ihn am besten, aber hier ist er fast genau so gut.“
Seine Familie (drei Brüder, vier Schwestern) ist so ziemlich das einzige, was ihm in Berlin fehlt.
In jedem Urlaub düst er zurück nach Afrika – mit reichlich Gepäck!
Claudia: „Er nimmt immer eine Menge Fußball-Schuhe und Trikots mit, die er in Nigeria verteilt.“
Folge: In seiner Heimatstadt Enugu (aus der auch Jay-Jay Okocha stammt) sieht man auf den Straßen mehr Hertha-Trikots als in Berlin...
Im nächsten Sommer wollen Solo und Claudia erstmals zusammen nach Nigeria.
Dann steht vielleicht auch ein Koch-Kurs an.
Okoronkwo lacht: „Meine Mama kann Claudia ja zeigen, wie man richtig gutes ‚Fou-Fou‘ zubereitet...“
Herthas Matchwinner
Hier zeigt uns Okoronkwo seine Liebe
...und sein Lieblings-Essen
Von HENNING FEINDT
Ein 20-Quadratmeter-Zimmer in Neukölln. Sechs Tische, das Gericht „Fou-Fou“ vor der Nase, Freundin Claudia (23) neben sich – Solomon Okoronkwo (20) braucht nicht viel, um richtig glücklich zu sein.
Bei Herthas Tor-Held, der gegen Wolfsburg zwei Minuten vor dem Abpfiff das 2:1 in den Winkel genagelt hatte, läuft zurzeit alles perfekt.
In BILD verrät er, woran es liegt.
Und zeigt seine große Liebe. Seit zwei Jahren ist „Solo“ nicht mehr solo.
Damals lernte er bei einer Fete in der Disko „Annabells“ Claudia kennen.
Okoronkwo: „Sie ist mir sofort aufgefallen. Ich habe einen Moment gewartet bis sie allein war, meinen Mut zusammengenommen und sie dann angesprochen.“
Die BWL-Studentin kannte ihn bereits.
Claudia: „Meine Mama hat ihm kurz zuvor bei der Wohnungssuche geholfen. Ich ahnte, wer er war.“
Als Okoronkwo im Januar für sechs Monate nach Essen ausgeliehen wurde, hat sie ihn begleitet.
Nach der Rückkehr sind sie auch in Berlin zusammengezogen.
Solo: „Seit wir uns getroffen haben, kommt mir alles irgendwie leichter vor.“
Dass sich der Nigerianer in Berlin mittlerweile wohl fühlt, liegt auch am Kulturverein „The New African German Cultural Village“ in Neukölln.
Solo: „Mein Lieblingsplatz. Der Ort ist wie Heimat für mich. Ich fühle mich dort total wohl und tanke viel Kraft.“
Vor allem durch „Fou-Fou“!
Der afrikanische Power-Brei, der aus der Yams-Wurzel gemacht wird, ist sein Lieblings-Gericht.
Okoronkwo lacht: „Meine Mama macht ihn am besten, aber hier ist er fast genau so gut.“
Seine Familie (drei Brüder, vier Schwestern) ist so ziemlich das einzige, was ihm in Berlin fehlt.
In jedem Urlaub düst er zurück nach Afrika – mit reichlich Gepäck!
Claudia: „Er nimmt immer eine Menge Fußball-Schuhe und Trikots mit, die er in Nigeria verteilt.“
Folge: In seiner Heimatstadt Enugu (aus der auch Jay-Jay Okocha stammt) sieht man auf den Straßen mehr Hertha-Trikots als in Berlin...
Im nächsten Sommer wollen Solo und Claudia erstmals zusammen nach Nigeria.
Dann steht vielleicht auch ein Koch-Kurs an.
Okoronkwo lacht: „Meine Mama kann Claudia ja zeigen, wie man richtig gutes ‚Fou-Fou‘ zubereitet...“
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Tempelhofer42 am 04.09.2007 um 11:20 Uhr bearbeitet
04.09.2007 - 12:10 Uhr
Zitat von Tempelhofer42:
Folge: In seiner Heimatstadt Enugu (aus der auch Jay-Jay Okocha stammt) sieht man auf den Straßen mehr Hertha-Trikots als in Berlin...
Das stelle ich mir gerade Bildlich vor ...... :)
Folge: In seiner Heimatstadt Enugu (aus der auch Jay-Jay Okocha stammt) sieht man auf den Straßen mehr Hertha-Trikots als in Berlin...
Das stelle ich mir gerade Bildlich vor ...... :)
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