Rund um den Schweinske-Cup
11.01.2012 - 10:29 Uhr
11.01.2012 - 21:28 Uhr
Quelle: mobil.abendblatt.de
Polizei erhebt schwere Vorwürfe
St. Paulis Fans sollen Krawalle beim Schweinske-Cup durch Angriffe auf Lübecker provoziert haben
Am Montag hatte der FC St. Pauli seine Version von den Vorfällen beim Schweinske-Cup dargelegt, gestern äußerte sich die Polizei detailliert zur Eskalation der Gewalt in der Sporthalle - und erhob schwere Vorwürfe. Demnach hätten Fans des FC St. Pauli die Krawalle begonnen, was der Darstellung des Kiezklubs, wonach die eigenen Anhänger nur auf Provokationen der Hooligans aus dem Lager des VfB Lübeck und des HSV reagiert hätten, krass widerspricht.
Rund 500 Anhänger St. Paulis seien vor dem Turnier vom U-Bahnhof Lattenkamp zur Halle marschiert und hätten "den Stadtteil in Angst und Schrecken versetzt", sagte der Leitende Polizeidirektor Kuno Lehmann gestern Abend im Innenausschuss der Bürgerschaft. Nach Eintreffen in der Halle habe sich die Lage nur kurzzeitig beruhigt. "Um 17.37 Uhr begann die Veranstaltung eine problematische zu werden", so Lehmann. Aus dem vollen St.-Pauli-Bereich habe es erste Versuche gegeben, in den mit 20 Fans gefüllten Gästeblock zu gelangen. Das hätten Ordner noch verhindert. Ab 17.57 Uhr hätten alle Lager aufeinander eingedroschen.
Nach Lehmanns Darstellung waren 30 HSV-Fans vor dem Turnier nach Lübeck gefahren, um gemeinsam mit den VfB-Anhängern zurück nach Hamburg zu reisen. Überhaupt waren in Lübeck nach Abendblatt-Informationen einzig Tickets für den Freitag verkauft worden. In der Halle sei die Gruppe den St. Paulianern aber zahlenmäßig so unterlegen gewesen, dass die Lübecker um 19.15 Uhr die Polizei darum gebeten hätten, sie aus der Halle zu bringen. Das habe "deutlich schlimmere Folgen verhindert", so Lehmann. Mit Fans des FC St. Pauli habe sich die Polizei dann noch bis um 22.10 Uhr in und vor der Halle, in der U-Bahn und bis auf den Kiez Scharmützel geliefert. "Das, was Pauli-Fans da veranstaltet haben, war organisierte Gewalt", so Vize-Polizeipräsident Reinhard Fallack. "Da fehlen mir schlichtweg die Worte", sagte St. Paulis Pressesprecher Christian Bönig in einer ersten Reaktion, "aber wir haben unsere Sicht der Dinge ja bereits geschildert."
Innensenator Michael Neumann (SPD) ist sich mit der Polizei einig, dass die Sporthalle für solche Veranstaltungen nicht geeignet ist, aber die Halle selbst sei nicht der Grund für die Krawalle, sondern die Menschen. "Das sind Straftäter, keine Fans." Dennoch musste der SC Sperber sein für Sonntag geplantes C-Jugend-Turnier absagen. Das Bezirksamt Nord und Neumann hätten entschieden, dass in der Sporthalle Hamburg vorerst keine Fußballturniere mehr stattfinden dürfen, teilte der Verein mit. "Ich habe dafür wenig Verständnis", sagte Sperbers Abteilungsleiter Jens Stümpel.
Artikel erschienen am 11.01.2012
Hat ja noch gar keiner diesen Abendblatt-Artikel hier verlinkt... Die Vorwürfe sind allerdings dieselben. St. Paulis Fans sollen Krawalle beim Schweinske-Cup durch Angriffe auf Lübecker provoziert haben
Am Montag hatte der FC St. Pauli seine Version von den Vorfällen beim Schweinske-Cup dargelegt, gestern äußerte sich die Polizei detailliert zur Eskalation der Gewalt in der Sporthalle - und erhob schwere Vorwürfe. Demnach hätten Fans des FC St. Pauli die Krawalle begonnen, was der Darstellung des Kiezklubs, wonach die eigenen Anhänger nur auf Provokationen der Hooligans aus dem Lager des VfB Lübeck und des HSV reagiert hätten, krass widerspricht.
Rund 500 Anhänger St. Paulis seien vor dem Turnier vom U-Bahnhof Lattenkamp zur Halle marschiert und hätten "den Stadtteil in Angst und Schrecken versetzt", sagte der Leitende Polizeidirektor Kuno Lehmann gestern Abend im Innenausschuss der Bürgerschaft. Nach Eintreffen in der Halle habe sich die Lage nur kurzzeitig beruhigt. "Um 17.37 Uhr begann die Veranstaltung eine problematische zu werden", so Lehmann. Aus dem vollen St.-Pauli-Bereich habe es erste Versuche gegeben, in den mit 20 Fans gefüllten Gästeblock zu gelangen. Das hätten Ordner noch verhindert. Ab 17.57 Uhr hätten alle Lager aufeinander eingedroschen.
Nach Lehmanns Darstellung waren 30 HSV-Fans vor dem Turnier nach Lübeck gefahren, um gemeinsam mit den VfB-Anhängern zurück nach Hamburg zu reisen. Überhaupt waren in Lübeck nach Abendblatt-Informationen einzig Tickets für den Freitag verkauft worden. In der Halle sei die Gruppe den St. Paulianern aber zahlenmäßig so unterlegen gewesen, dass die Lübecker um 19.15 Uhr die Polizei darum gebeten hätten, sie aus der Halle zu bringen. Das habe "deutlich schlimmere Folgen verhindert", so Lehmann. Mit Fans des FC St. Pauli habe sich die Polizei dann noch bis um 22.10 Uhr in und vor der Halle, in der U-Bahn und bis auf den Kiez Scharmützel geliefert. "Das, was Pauli-Fans da veranstaltet haben, war organisierte Gewalt", so Vize-Polizeipräsident Reinhard Fallack. "Da fehlen mir schlichtweg die Worte", sagte St. Paulis Pressesprecher Christian Bönig in einer ersten Reaktion, "aber wir haben unsere Sicht der Dinge ja bereits geschildert."
Innensenator Michael Neumann (SPD) ist sich mit der Polizei einig, dass die Sporthalle für solche Veranstaltungen nicht geeignet ist, aber die Halle selbst sei nicht der Grund für die Krawalle, sondern die Menschen. "Das sind Straftäter, keine Fans." Dennoch musste der SC Sperber sein für Sonntag geplantes C-Jugend-Turnier absagen. Das Bezirksamt Nord und Neumann hätten entschieden, dass in der Sporthalle Hamburg vorerst keine Fußballturniere mehr stattfinden dürfen, teilte der Verein mit. "Ich habe dafür wenig Verständnis", sagte Sperbers Abteilungsleiter Jens Stümpel.
Artikel erschienen am 11.01.2012
Zitat
Demnach hätten Fans des FC St. Pauli die Krawalle begonnen
Jup. Is' klar. Ein Fanturnier, dass die Szene seit Jahren benutzt um sich darzustellen und sich selbst abzufeiern, weil es in der Halle auch gleich immer noch mal doppelt so laut ist. Warum genau sollte man sich das kaputt machen?
Zitat
Ab 17.57 Uhr hätten alle Lager aufeinander eingedroschen.
Was dann ja zeitlich vor dem ersten Gruppenspiel gewesen sein muss... Passt irgendwie chronologisch überhaupt nicht rein. Und "alle Lager aufeinander eingedroschen"... Hieß es nicht ursprünglich seitens der Polizei eine Massenschlägerei konnte "gerade so" noch verhindert werden?
Zitat
Nach Lehmanns Darstellung waren 30 HSV-Fans vor dem Turnier nach Lübeck gefahren, um gemeinsam mit den VfB-Anhängern zurück nach Hamburg zu reisen.
:D - Selbst WENN... Damit sie sich erzählen können, was sie von Oma zu Weihnachten bekommen haben?
Zitat
In der Halle sei die Gruppe den St. Paulianern aber zahlenmäßig so unterlegen gewesen, dass die Lübecker um 19.15 Uhr die Polizei darum gebeten hätten, sie aus der Halle zu bringen. Das habe "deutlich schlimmere Folgen verhindert", so Lehmann.
Na Gott sei Dank, gibt es genügend Bild- und Videomaterial, die diesen totalen Sch...wachsinn wiederlegt. Wer mit einem römischen Gruß durch die Halle marschiert und mit "Juden", "Zigeuner" dem "U-Bahn-Lied" u.ä. aufzufallen weiß, gehört in den Knast und nicht nach Hause. Ich stelle mir dann also 80 Kahlgeschorene mit Springerstiefeln und Bomberjacken vor: "Mimimimi, die Pauli-Fans sind so böse, bitte bringt uns sicher nach Hause, liebe Polizei."
Ich krieg bei diesen Äußerungen echt die Krise bei. Im Grunde bleibt mir nichts anderes übrig als festzustellen, dass unsere Polizei / Exekutive auf dem rechten Auge aber mal sowas von blind ist. Da wundert mich dann Erfurt auch nicht mehr.
Vielen Dank im übrigen, Flecki, für die Links zu Kuno Lehmann. Hab herzhaft gelacht, wenn es mal wieder nicht zum heulen wäre.
Noch eine weiterer Link zum Medienecho:
http://neunzehnhundertzehnblog.wordpress.com/2012/01/10/medienecho-zur-stellungnahme-des-vereins/
Edit: Ich hatte mich im übrigen noch mal über ultras.ws schlau gemacht. Ja, das ist das Forum für ähm Randgestalten unserer Gesellschaft. Mir wäre es sehr recht, wenn das hier nicht als ernsthafte Quelle genannt oder diskutiert wird.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Tobster am 11.01.2012 um 21:36 Uhr bearbeitet
11.01.2012 - 22:01 Uhr
Zitat von Flecktier:
Seit Monaten und Jahren wird eine Steigerung der Gewalt beschworen die für mich nicht ersichtlich ist. Ich kann nicht mehr Gewalt als früher im Fußball feststellen.
Das ist tatsächlich so, dass es keine Steigerung der Gewalt gibt. Die 11 Freunde hatte das in ihrer November-Ausgabe sehr schön dezidiert belegt (und bei dem Magazin kann ja nun niemand sagen, dass die eine besondere Intention diesbezüglich hätten). Grundtenor war:
Das Ende der Eskalation. Entgegen aller Behauptungen gibt es keine Gewaltwelle im deutschen Fussball. Nun müsste die Polizei abrüsten und intelligenter mit den Fans umgehen.
Dazu gab es Statistiken zu angeblichen Straftaten, proportional zu den Polizeieinsätzen. Dabei entsteht ein nicht ursprünglich aus dem Fußball bekannter Effekt (Castor-Effekt? - hab leider das Heft nicht mehr), der die proportionale Steigerung von eben diesen gegenüber der anwesenden Anzahl von Polizisten begründet (nicht rechtfertigt!). Das war insofern ganz interessant zu lesen, da das mMn recht gut wissenschaftlich begründet war und auch die natürliche Reaktion "Klar, mehr Polizisten haben ja auch mehr Zeit für weitere Straftäter" widerlegte.
Online habe ich leider nur Auszüge aus dem Heft gefunden:
Zitat von 11freunde.de:
...Doch zugleich deutet sich eine weitere, durchaus erfreuliche Tendenz an. Zum ersten Mal seit vier Jahren sind nämlich die eingeleiteten Strafverfahren rückläufig. In absoluten Zahlen sind es vergangene Spielzeit 5818 statt 6043 in der Saison 2009/2010 gewesen. Stellt man sie ins Verhältnis zur unterschiedlichen Zahl der erhobenen Spiele, bleibt immer noch ein zarter Rückgang von 7,91 auf 7,76 Strafverfahren pro Spiel.
Eine Erklärung dafür ist der bemerkenswerte Rückgang der Einsatzstunden der Polizei. Noch immer ist es der dritthöchste Wert seit es die ZIS-Statistiken gibt, aber der Rückgang ist trotzdem deutlich. Von 1593 Einsatzstunden pro Spiel der Saison 2009/10 auf 1497 in der vergangenen Spielzeit wurden die Einsätze der Länderpolizei reduziert und sogar von 711 auf 586 Stunden bei der Bundespolizei, die Fußballfans vor allem in den Zügen und auf den Bahnhöfen begleitet...
http://www.11freunde.de/bundesligen/145232?page=1
Seit Monaten und Jahren wird eine Steigerung der Gewalt beschworen die für mich nicht ersichtlich ist. Ich kann nicht mehr Gewalt als früher im Fußball feststellen.
Das ist tatsächlich so, dass es keine Steigerung der Gewalt gibt. Die 11 Freunde hatte das in ihrer November-Ausgabe sehr schön dezidiert belegt (und bei dem Magazin kann ja nun niemand sagen, dass die eine besondere Intention diesbezüglich hätten). Grundtenor war:
Das Ende der Eskalation. Entgegen aller Behauptungen gibt es keine Gewaltwelle im deutschen Fussball. Nun müsste die Polizei abrüsten und intelligenter mit den Fans umgehen.
Dazu gab es Statistiken zu angeblichen Straftaten, proportional zu den Polizeieinsätzen. Dabei entsteht ein nicht ursprünglich aus dem Fußball bekannter Effekt (Castor-Effekt? - hab leider das Heft nicht mehr), der die proportionale Steigerung von eben diesen gegenüber der anwesenden Anzahl von Polizisten begründet (nicht rechtfertigt!). Das war insofern ganz interessant zu lesen, da das mMn recht gut wissenschaftlich begründet war und auch die natürliche Reaktion "Klar, mehr Polizisten haben ja auch mehr Zeit für weitere Straftäter" widerlegte.
Online habe ich leider nur Auszüge aus dem Heft gefunden:
Zitat von 11freunde.de:
...Doch zugleich deutet sich eine weitere, durchaus erfreuliche Tendenz an. Zum ersten Mal seit vier Jahren sind nämlich die eingeleiteten Strafverfahren rückläufig. In absoluten Zahlen sind es vergangene Spielzeit 5818 statt 6043 in der Saison 2009/2010 gewesen. Stellt man sie ins Verhältnis zur unterschiedlichen Zahl der erhobenen Spiele, bleibt immer noch ein zarter Rückgang von 7,91 auf 7,76 Strafverfahren pro Spiel.
Eine Erklärung dafür ist der bemerkenswerte Rückgang der Einsatzstunden der Polizei. Noch immer ist es der dritthöchste Wert seit es die ZIS-Statistiken gibt, aber der Rückgang ist trotzdem deutlich. Von 1593 Einsatzstunden pro Spiel der Saison 2009/10 auf 1497 in der vergangenen Spielzeit wurden die Einsätze der Länderpolizei reduziert und sogar von 711 auf 586 Stunden bei der Bundespolizei, die Fußballfans vor allem in den Zügen und auf den Bahnhöfen begleitet...
http://www.11freunde.de/bundesligen/145232?page=1
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Tobster am 11.01.2012 um 22:04 Uhr bearbeitet
11.01.2012 - 23:37 Uhr
komisch alles zu lesen für einen dresdner..logisch wäre das pauli für alle hallenturniere gesperrt wird :D ..war ein spaß..langsam sollte mal was zu dieser für mich organisierten kriminalität geschehen und nicht immer der blöde spruch..dafür sind die vereine zuständig
12.01.2012 - 08:44 Uhr
Zitat von holger-dynamo:
komisch alles zu lesen für einen dresdner..logisch wäre das pauli für alle hallenturniere gesperrt wird :D ..war ein spaß..langsam sollte mal was zu dieser für mich organisierten kriminalität geschehen und nicht immer der blöde spruch..dafür sind die vereine zuständig
Du willst die Polizei abschaffen?
Spaß beiseite. Dass es bei Großveranstaltungen zu Scharmützeln und auch Gewalttätigkeiten kommt ist doch nichts Neues. Nur das sind Fußballspiele.
Ich wette aber einiges an Kohle, dass es bei einer Veranstaltung wie dem Oktoberfest in München deutlich mehr Schlägereien und Gewalt gibt, als in einer ganzen Bundesligasaison. Da muss man auch mal das Maß halten und zwei Gänge runterschalten, in einer für mich viel zu aufgeregt geführten Debatte.
Dass ich diesen komischen Lehmann von der Polizei Hamburg nicht ernst nehme, habe ich bereits dargelegt. Mir ist jeder suspekt, der keine Schuld bei sich sieht und genau das ist bei der Polizei hier der Fall.
Ich erwarte nicht, dass sich jemand hinstellt und sagt: wir die Polizei sind Schuld, wenn ich aber lesen muss, dass es keinerlei Selbsterkenntnis gibt und Dinge verteidigt werden, die sich für mich nicht mehr im Rahmen der Rechtsstattlichkeit und der Ausübung des Gewaltmonopols der Polizei rechtfertigen lassen und diese werden unter den Tisch gekehrt, habe ich da NULL Verständnis für.
komisch alles zu lesen für einen dresdner..logisch wäre das pauli für alle hallenturniere gesperrt wird :D ..war ein spaß..langsam sollte mal was zu dieser für mich organisierten kriminalität geschehen und nicht immer der blöde spruch..dafür sind die vereine zuständig
Du willst die Polizei abschaffen?
Spaß beiseite. Dass es bei Großveranstaltungen zu Scharmützeln und auch Gewalttätigkeiten kommt ist doch nichts Neues. Nur das sind Fußballspiele.
Ich wette aber einiges an Kohle, dass es bei einer Veranstaltung wie dem Oktoberfest in München deutlich mehr Schlägereien und Gewalt gibt, als in einer ganzen Bundesligasaison. Da muss man auch mal das Maß halten und zwei Gänge runterschalten, in einer für mich viel zu aufgeregt geführten Debatte.
Dass ich diesen komischen Lehmann von der Polizei Hamburg nicht ernst nehme, habe ich bereits dargelegt. Mir ist jeder suspekt, der keine Schuld bei sich sieht und genau das ist bei der Polizei hier der Fall.
Ich erwarte nicht, dass sich jemand hinstellt und sagt: wir die Polizei sind Schuld, wenn ich aber lesen muss, dass es keinerlei Selbsterkenntnis gibt und Dinge verteidigt werden, die sich für mich nicht mehr im Rahmen der Rechtsstattlichkeit und der Ausübung des Gewaltmonopols der Polizei rechtfertigen lassen und diese werden unter den Tisch gekehrt, habe ich da NULL Verständnis für.
12.01.2012 - 08:51 Uhr
Quelle: www.bild.de
Und jetzt mischt sich auch noch die Hamburger CDU ein. Ihr Vorschlag: Geisterspiel gegen Rostock!
Die Rostocker kommen am 22.4. ins Millerntor. Kai Voet van Vormizeele, innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Hier muss geprüft werden, ob ein solches Spiel bei entsprechenden Gefährdungsprognosen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden muss.“
Ich erwarte, dass der FC St.Pauli seinen sogenannten Sicherheitsbeauftragten Herrn Brux umgehend ablöst.
Jetzt gehts aber los... Kein Derby mehr... HSV-Bremen, BVB-S04, FCSP-FCH, HSV-FCSP.... Die Rostocker kommen am 22.4. ins Millerntor. Kai Voet van Vormizeele, innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Hier muss geprüft werden, ob ein solches Spiel bei entsprechenden Gefährdungsprognosen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden muss.“
Ich erwarte, dass der FC St.Pauli seinen sogenannten Sicherheitsbeauftragten Herrn Brux umgehend ablöst.
Die habens sie doch nicht mehr alle. Waren nicht gerade erst Wahlen in der Heimat???
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kaipi82 am 12.01.2012 um 08:52 Uhr bearbeitet
12.01.2012 - 09:02 Uhr
Zitat von Kaipi82:
Jetzt gehts aber los... Kein Derby mehr... HSV-Bremen, BVB-S04, FCSP-FCH, HSV-FCSP....
Die habens sie doch nicht mehr alle. Waren nicht gerade erst Wahlen in der Heimat???
Hoffentlich wird diese Partei wieder mindestens 50 Jahre die Oppositionsbank drücken
Jetzt gehts aber los... Kein Derby mehr... HSV-Bremen, BVB-S04, FCSP-FCH, HSV-FCSP....
Die habens sie doch nicht mehr alle. Waren nicht gerade erst Wahlen in der Heimat???
Hoffentlich wird diese Partei wieder mindestens 50 Jahre die Oppositionsbank drücken
12.01.2012 - 09:05 Uhr
Quelle: derkiesel.wordpress.com
Kai Voet van Vormizeele äußert sich wie folgt...
Am besten gefällt mir folgende Passage: „Ich erwarte, dass der FC St.Pauli seinen sogenannten Sicherheitsbeauftragten Herrn Brux umgehend ablöst.“
Ganz groß. Neben „sogenannten Fans“ gibt es jetzt also auch einen „sogenannten Sicherheitsbeauftragten“. Damit setzten wir uns doch mal deutlich von Vereinen wie Dresden und Frankfurt ab. Leider meinen die das wohl ernst. Und das von einer Partei, die aufgrund von ständigen Verstrickungen in Kredit-, Spenden-, Waffen-, Betrugs- und sonstigen Affären eigentlich als kriminelle Vereinigung angesehen werden müsste. Eine Partei, aus deren Reihen ein „sogenannter Bundespräsident“ kommt …
Ich hoffe, der Verein knickt nicht ein und setzt sich weiter zur Wehr....
Aber wir sollten nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Wir stehen unter Beobachtung und dürfen uns nicht mehr viel erlauben. Jeder wird jetzt darauf aus sein, uns zu provozieren. Die Polizei und die Politik warten nur so auf den kleinsten Fehler. Ich hoffe, alle sind besonnen genug, den Gegnern nicht in die Karten zu spielen.
Und zur Polizei sei noch kurz angemerkt:
Am Freitag nach dem Turniertag sprach ein Polizeisprecher von Angriffen der rechten ***** als Auslöser. Danach waren es dann wir, die alles verursacht haben. Und heute lässt es sich auf einmal nicht mehr sagen und beide sind gleichzeitig angefangen?
Einigt euch mal auf eine einheitliche Lügengeschichte. Ich komm nicht hinterher.
Und immer auf die Sportfreunde aus McPom :rolleyes. Die haben ja nun wirklich nichts damit zu tun. Am besten gefällt mir folgende Passage: „Ich erwarte, dass der FC St.Pauli seinen sogenannten Sicherheitsbeauftragten Herrn Brux umgehend ablöst.“
Ganz groß. Neben „sogenannten Fans“ gibt es jetzt also auch einen „sogenannten Sicherheitsbeauftragten“. Damit setzten wir uns doch mal deutlich von Vereinen wie Dresden und Frankfurt ab. Leider meinen die das wohl ernst. Und das von einer Partei, die aufgrund von ständigen Verstrickungen in Kredit-, Spenden-, Waffen-, Betrugs- und sonstigen Affären eigentlich als kriminelle Vereinigung angesehen werden müsste. Eine Partei, aus deren Reihen ein „sogenannter Bundespräsident“ kommt …
Ich hoffe, der Verein knickt nicht ein und setzt sich weiter zur Wehr....
Aber wir sollten nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Wir stehen unter Beobachtung und dürfen uns nicht mehr viel erlauben. Jeder wird jetzt darauf aus sein, uns zu provozieren. Die Polizei und die Politik warten nur so auf den kleinsten Fehler. Ich hoffe, alle sind besonnen genug, den Gegnern nicht in die Karten zu spielen.
Und zur Polizei sei noch kurz angemerkt:
Am Freitag nach dem Turniertag sprach ein Polizeisprecher von Angriffen der rechten ***** als Auslöser. Danach waren es dann wir, die alles verursacht haben. Und heute lässt es sich auf einmal nicht mehr sagen und beide sind gleichzeitig angefangen?
Einigt euch mal auf eine einheitliche Lügengeschichte. Ich komm nicht hinterher.
Der oben verlinkte Artikel gehört im übrigen derzeit zum passensten, was ich dazu gelesen habe. Nicht zuletzt wegen dieser Passage:
Zitat
Aber wir sollten nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Wir stehen unter Beobachtung und dürfen uns nicht mehr viel erlauben. Jeder wird jetzt darauf aus sein, uns zu provozieren. Die Polizei und die Politik warten nur so auf den kleinsten Fehler. Ich hoffe, alle sind besonnen genug, den Gegnern nicht in die Karten zu spielen.
Wobei sich sicherlich über die Verwendung des Wortes "Gegner" streiten lässt. Aber das wäre ja Erbsenzählerei :rolleyes.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Tobster am 12.01.2012 um 09:10 Uhr bearbeitet
12.01.2012 - 09:10 Uhr
Zitat von Tobster:
Und immer auf die Sportfreunde aus McPom :rolleyes. Die haben ja nun wirklich nichts damit zu tun.
So langsam kann ich deren Pressefred verstehen. Die bemühen sich echt was zu ändern und werden immer wieder unberechtigterweise mit erwähnt.
Und immer auf die Sportfreunde aus McPom :rolleyes. Die haben ja nun wirklich nichts damit zu tun.
So langsam kann ich deren Pressefred verstehen. Die bemühen sich echt was zu ändern und werden immer wieder unberechtigterweise mit erwähnt.
12.01.2012 - 09:40 Uhr
Zitat von Flecktier:
Zitat von Tobster:
Und immer auf die Sportfreunde aus McPom :rolleyes. Die haben ja nun wirklich nichts damit zu tun.
So langsam kann ich deren Pressefred verstehen. Die bemühen sich echt was zu ändern und werden immer wieder unberechtigterweise mit erwähnt.
Wobei im Gegensatz zu vor 2 Jahren diesmal das "Geisterspiel" nach den Vorfällen in jüngster Vergangenheit (bei beiden Vereinen) wenigstens halbwegs nachvollziehbar sind. Ich habe eh damit abgeschlossen mal ein Heimspiel in Hamburg besuchen zu dürfen...
Zitat von Tobster:
Und immer auf die Sportfreunde aus McPom :rolleyes. Die haben ja nun wirklich nichts damit zu tun.
So langsam kann ich deren Pressefred verstehen. Die bemühen sich echt was zu ändern und werden immer wieder unberechtigterweise mit erwähnt.
Wobei im Gegensatz zu vor 2 Jahren diesmal das "Geisterspiel" nach den Vorfällen in jüngster Vergangenheit (bei beiden Vereinen) wenigstens halbwegs nachvollziehbar sind. Ich habe eh damit abgeschlossen mal ein Heimspiel in Hamburg besuchen zu dürfen...
12.01.2012 - 09:47 Uhr
Zitat von Forever_Hansa:
Wobei im Gegensatz zu vor 2 Jahren diesmal das "Geisterspiel" nach den Vorfällen in jüngster Vergangenheit (bei beiden Vereinen) wenigstens halbwegs nachvollziehbar sind. Ich habe eh damit abgeschlossen mal ein Heimspiel in Hamburg besuchen zu dürfen...
Nö, dafür haben beide ihre Strafen bereits bekommen und mit diesem Vorfall habt ihr ja nichts zu tun. Insofern wäre das Willkür. Warum dann nicht die Auswärtsspiele in Dresden oder Aue oder zu Hause gegen Cottbus?
Wobei im Gegensatz zu vor 2 Jahren diesmal das "Geisterspiel" nach den Vorfällen in jüngster Vergangenheit (bei beiden Vereinen) wenigstens halbwegs nachvollziehbar sind. Ich habe eh damit abgeschlossen mal ein Heimspiel in Hamburg besuchen zu dürfen...
Nö, dafür haben beide ihre Strafen bereits bekommen und mit diesem Vorfall habt ihr ja nichts zu tun. Insofern wäre das Willkür. Warum dann nicht die Auswärtsspiele in Dresden oder Aue oder zu Hause gegen Cottbus?
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