Pressestimmen Nationalmannschaft
10.06.2006 - 13:35 Uhr
03.06.2012 - 21:52 Uhr
Zitat von El_Jogi:
Och, die Wortwahl, dass man mit den Spielern mal beim Kamingespräch über Auschwitz redet ("Ach, Philipp, leg noch mal einen Scheit drauf." "Jawohl Herr Obersturm... äh... Oliver!"), ist schon ein ziemlicher Volltreffer. Generell passieren Wortwahlen ja nicht zufällig, sondern im Gehirn des Sprechers, und geben dementsprechend Einblicke hinein.
Insgesamt hätte ein Besuch der ganzen Mannschaft sicher nicht geschadet. Dann hätte z.B. auch Mario Gomez mal gelernt, dass er für eine Firma modelt, die als Haus-und-Hoflieferant der SS-Uniformen aus Zwangsarbeiterproduktion groß wurde. Wenn Bierhoff aber verkündet, man wolle aus einem Auschwitzbesuch keine PR-Aktion machen, dann geht es um eine verpasste Chance; in der Gedankenwelt Bierhoffs war dann wohl kein Platz dafür, dass es ja keine PR-Veranstaltung für ihn und seine Mannschaft hätte sein müssen wie ein Besuch beim Teamsponsor beim Autorennen, sondern einer für die Auschwitz-Thematik. Aber die Prioritäten wollte man lieber anders setzen, und hat dann eben das minimale Pflichtprogramm abgespult.
Ist denn auch noch mehr als das minimale Pflichtprogramm nötig? Mein Gott, wir kompensieren doch soweiso völlig über mit diesem Thema. Da brauch ich nicht noch so Pseudo-Beispiele aus dem Fußball, die nochmal auf die Knie fallen (bildlich gesehen) und sich mit dem Thema "auseinandersetzen"... Was soll das Ganze?!
Och, die Wortwahl, dass man mit den Spielern mal beim Kamingespräch über Auschwitz redet ("Ach, Philipp, leg noch mal einen Scheit drauf." "Jawohl Herr Obersturm... äh... Oliver!"), ist schon ein ziemlicher Volltreffer. Generell passieren Wortwahlen ja nicht zufällig, sondern im Gehirn des Sprechers, und geben dementsprechend Einblicke hinein.
Insgesamt hätte ein Besuch der ganzen Mannschaft sicher nicht geschadet. Dann hätte z.B. auch Mario Gomez mal gelernt, dass er für eine Firma modelt, die als Haus-und-Hoflieferant der SS-Uniformen aus Zwangsarbeiterproduktion groß wurde. Wenn Bierhoff aber verkündet, man wolle aus einem Auschwitzbesuch keine PR-Aktion machen, dann geht es um eine verpasste Chance; in der Gedankenwelt Bierhoffs war dann wohl kein Platz dafür, dass es ja keine PR-Veranstaltung für ihn und seine Mannschaft hätte sein müssen wie ein Besuch beim Teamsponsor beim Autorennen, sondern einer für die Auschwitz-Thematik. Aber die Prioritäten wollte man lieber anders setzen, und hat dann eben das minimale Pflichtprogramm abgespult.
Ist denn auch noch mehr als das minimale Pflichtprogramm nötig? Mein Gott, wir kompensieren doch soweiso völlig über mit diesem Thema. Da brauch ich nicht noch so Pseudo-Beispiele aus dem Fußball, die nochmal auf die Knie fallen (bildlich gesehen) und sich mit dem Thema "auseinandersetzen"... Was soll das Ganze?!
03.06.2012 - 22:03 Uhr
Ich stelle mir gerade vor die ganze Mannschaft wäre hingefahren, es hätte ein riesen Trara gegeben und der Zentralrat hätte das als "demütigende Aktion zu PR-Zwecken" dargestellt.
Obvious Opferrolle is obvious.
Obvious Opferrolle is obvious.
03.06.2012 - 22:09 Uhr
Zitat von NumeroDix:
Obvious Opferrolle is obvious.
Na lassen wir das mal, wir müssen uns den amerikanischen-Kultur-Imperialismus ja nicht mehr anbiedern als nötig
Obvious Opferrolle is obvious.
Na lassen wir das mal, wir müssen uns den amerikanischen-Kultur-Imperialismus ja nicht mehr anbiedern als nötig
03.06.2012 - 22:09 Uhr
Zitat von NumeroDix:
Ich stelle mir gerade vor die ganze Mannschaft wäre hingefahren, es hätte ein riesen Trara gegeben und der Zentralrat hätte das als "demütigende Aktion zu PR-Zwecken" dargestellt.
Obvious Opferrolle is obvious.
So kann man es auch sehen. Am besten wäre es, jeder der sich irgendeiner Berühmtheit erfreut, muss erst nach Auschwitz bzw. dem Zentralrat darlegen, dass er sich intensiv und ernsthaft mit der Materie auseinandergesetzt hat und als Deutscher in Demut weiterlebt... :rolleyes
Ich stelle mir gerade vor die ganze Mannschaft wäre hingefahren, es hätte ein riesen Trara gegeben und der Zentralrat hätte das als "demütigende Aktion zu PR-Zwecken" dargestellt.
Obvious Opferrolle is obvious.
So kann man es auch sehen. Am besten wäre es, jeder der sich irgendeiner Berühmtheit erfreut, muss erst nach Auschwitz bzw. dem Zentralrat darlegen, dass er sich intensiv und ernsthaft mit der Materie auseinandergesetzt hat und als Deutscher in Demut weiterlebt... :rolleyes
03.06.2012 - 22:54 Uhr
Wird dann jetzt abschließend festgestellt, dass immer noch die Juden bei uns wie in Wallstreet die Strippen in der Hand haben, und eine anständige deutsche Nationalmannschaft nicht mal zur EM nach Polen fahren kann, ohne von ihnen auf die Knie gezwungen zu werden?
03.06.2012 - 22:59 Uhr
Es ist ein schwieriges Unterfangen!
Friedmann hat sich bereits vor einigen Tagen dazu geäußert und, soweit ich mich erinnern kann, den Alleingang kritisiert.
Es ist delikat! Aber man merkt die NM läßt sich nicht beirren. Und das ist sehr erfreulich!
Friedmann hat sich bereits vor einigen Tagen dazu geäußert und, soweit ich mich erinnern kann, den Alleingang kritisiert.
Es ist delikat! Aber man merkt die NM läßt sich nicht beirren. Und das ist sehr erfreulich!
03.06.2012 - 23:27 Uhr
Hab neulich auch ein ausführliches Interview von Sarrazin gesehen. Hier ging es auch um dieses Thema (u.a. Überkompensation in Deutschland).... sehr interessant. Leider finde ich das gerade nicht online...
03.06.2012 - 23:43 Uhr
Auschwitz, Zentralrat der Juden, Überkompensation und Sarrazin, das klingt nach einem solidem Fundament für eine fruchtbare Diskussion.
04.06.2012 - 08:55 Uhr
Zitat von Doc_Gonzo:
Auschwitz, Zentralrat der Juden, Überkompensation und Sarrazin, das klingt nach einem solidem Fundament für eine fruchtbare Diskussion.
Falls das Ironie sein soll, verstehe ich nicht was die hier soll. Solch eine Diskussion ist sinnvoll und angebracht. Nur hier fehl am Platz und off topic.
Auschwitz, Zentralrat der Juden, Überkompensation und Sarrazin, das klingt nach einem solidem Fundament für eine fruchtbare Diskussion.
Falls das Ironie sein soll, verstehe ich nicht was die hier soll. Solch eine Diskussion ist sinnvoll und angebracht. Nur hier fehl am Platz und off topic.
10.06.2012 - 12:04 Uhr
Die MARCA titelt heute:
Zitat
"Ein 'Spanier' rettet Deutschland"
Die Deutschen sind mit einem Sieg ins Turnier gestartet. Dabei machte Mario Gómez den Unterschied zwischen den Deutschen und den Portugiesen. Löw's Team war weit unter der Bestform, aber die legendäre deutsche Effektivität entscheidet solche Spiele.
Gibt es sonst schon irgendwo internationale Pressestimmen?
Zitat
"Ein 'Spanier' rettet Deutschland"
Die Deutschen sind mit einem Sieg ins Turnier gestartet. Dabei machte Mario Gómez den Unterschied zwischen den Deutschen und den Portugiesen. Löw's Team war weit unter der Bestform, aber die legendäre deutsche Effektivität entscheidet solche Spiele.
Gibt es sonst schon irgendwo internationale Pressestimmen?
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