Präsidium HSV e.V.
16.12.2014 - 17:37 Uhr
05.07.2021 - 09:27 Uhr
Zitat von Gnifty
Ganz schön viel "scheinen" für das Fordern solcher Konsequenzen. Am Ende habe ich dann aber den schlampig und inhaltlich falsch recherchierten Artikel der B**D gelesen, auf dem deine Meinungsbildung augenscheinlich beruht.
Exakt solche Beiträge meinte ich übrigens mit meinem vorhergehenden Post.
Zitat von AndiSotho
Man scheint den Team Bester gar nicht mitgeteilt zu haben, dass man dieses Mal auch als Einzelpersonen antreten kann..........
Ebenso ist die fehlende Berufserfahrung als Ablehnung auch kein gerade guter Grund...........
Mit Ruhm hat sich der Beirat, da sicher nicht bekleckert und um weiteren Schaden von Verein zu nehmen sollte er auch komplett zurücktreten.
https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/hsv-nach-dem-bester-aus-wird-die-wahl-zur-farce-schaemt-euch-76978274.bild.html
Man scheint den Team Bester gar nicht mitgeteilt zu haben, dass man dieses Mal auch als Einzelpersonen antreten kann..........
Ebenso ist die fehlende Berufserfahrung als Ablehnung auch kein gerade guter Grund...........
Mit Ruhm hat sich der Beirat, da sicher nicht bekleckert und um weiteren Schaden von Verein zu nehmen sollte er auch komplett zurücktreten.
https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/hsv-nach-dem-bester-aus-wird-die-wahl-zur-farce-schaemt-euch-76978274.bild.html
Ganz schön viel "scheinen" für das Fordern solcher Konsequenzen. Am Ende habe ich dann aber den schlampig und inhaltlich falsch recherchierten Artikel der B**D gelesen, auf dem deine Meinungsbildung augenscheinlich beruht.
Exakt solche Beiträge meinte ich übrigens mit meinem vorhergehenden Post.
Das mit der fehlenden Berufserfahrung wurde auch von der Mopo kommuniziert
https://www.mopo.de/sport/hsv/beispielloser-akt-bester-attackiert-hsv-beirat/
Und alleine das ist schon mehr als GRENZWERTIG
Heute ist es die Berufserfahrung, morgen weil er nur als Elektriker gearbeit hat oder weil die Wahrscheinlichkeit zu sterben mit 70 Jahren höher ist.
Diese Entscheidung sollte nicht der Beirat treffen, sondern die Mitglieder, So ist das eine Abnick Versammlung, denn die eigentliche Entscheidung über den Kurs, hat, wenn vielleicht ungewollt, der Beirat getroffen.
05.07.2021 - 09:48 Uhr
Zitat von AndiSotho
Das mit der fehlenden Berufserfahrung wurde auch von der Mopo kommuniziert
https://www.mopo.de/sport/hsv/beispielloser-akt-bester-attackiert-hsv-beirat/
Und alleine das ist schon mehr als GRENZWERTIG
Heute ist es die Berufserfahrung, morgen weil er nur als Elektriker gearbeit hat oder weil die Wahrscheinlichkeit zu sterben mit 70 Jahren höher ist.
Diese Entscheidung sollte nicht der Beirat treffen, sondern die Mitglieder, So ist das eine Abnick Versammlung, denn die eigentliche Entscheidung über den Kurs, hat, wenn vielleicht ungewollt, der Beirat getroffen.
Das mit der fehlenden Berufserfahrung wurde auch von der Mopo kommuniziert
https://www.mopo.de/sport/hsv/beispielloser-akt-bester-attackiert-hsv-beirat/
Und alleine das ist schon mehr als GRENZWERTIG
Heute ist es die Berufserfahrung, morgen weil er nur als Elektriker gearbeit hat oder weil die Wahrscheinlichkeit zu sterben mit 70 Jahren höher ist.
Diese Entscheidung sollte nicht der Beirat treffen, sondern die Mitglieder, So ist das eine Abnick Versammlung, denn die eigentliche Entscheidung über den Kurs, hat, wenn vielleicht ungewollt, der Beirat getroffen.
Würde es dir weiterhelfen wenn ich dir sage, dass niemand aus dem Beirat mit B**D oder Mopo gesprochen hat und beide einfach mal irgendwas behaupten, weil sie es nicht wissen? Was wir jetzt erleben ist die Tatsache, dass Propaganda funktioniert.
Man muss sich mal entscheiden, was man will: Ein Gremium, das mit den Medien nicht spricht? Dann darf man auf die daraus folgende einseitige Berichterstattung als Mitglied auch nicht hereinfallen. Will man eine ausgewogenere Berichterstattung? Dann muss man damit leben, dass Interna immer wieder durchgesteckt werden. Ich persönlich halte den ersten Weg für deutlich besser. Ich halte die Mitglieder unseres Vereins nämlich mehrheitlich dazu in der Lage, sich auf Grundlage von Berichten auf Vereinsversammlungen eine Meinung zu bilden. Kommentare wie die von dir lassen mich allerdings daran zweifeln, dass das flächendeckend der Fall ist. Das ist bedauerlich, aber nicht auf ein vermeintliches Versagen des Beirats zurückzuführen.
05.07.2021 - 10:02 Uhr
Zitat von Gnifty
Nicht, weil Teile der Kritik berechtigt, waren, sondern weil da ein Zungenschlag reingebracht wird, der auf einer dreisten Lüge beruht. Lüge deshalb, weil es z.B. Philipp besser wissen müsste. Hier sei die Frage gestattet, warum dann konsequenterweise nicht auch das recht ausführliche Schreiben des Beirats an das Team bzgl. der Nicht-Zulassung veröffentlicht wird. Ganz offensichtlich passen die genannten rationalen Gründe nicht in die gewünschte Diktion, die man sich öffentlich gerne wünscht.
Nur kann meiner Meinung nach die Folge daraus nicht sein, dass der Beirat jetzt öffentlich alle abgelehnten Bewerberinnen und Bewerber öffentlich an den Pranger stellt. Da sollte man, trotz des Wunsches nach mehr Transparenz, Haltung bewahren.
Nicht, weil Teile der Kritik berechtigt, waren, sondern weil da ein Zungenschlag reingebracht wird, der auf einer dreisten Lüge beruht. Lüge deshalb, weil es z.B. Philipp besser wissen müsste. Hier sei die Frage gestattet, warum dann konsequenterweise nicht auch das recht ausführliche Schreiben des Beirats an das Team bzgl. der Nicht-Zulassung veröffentlicht wird. Ganz offensichtlich passen die genannten rationalen Gründe nicht in die gewünschte Diktion, die man sich öffentlich gerne wünscht.
Nur kann meiner Meinung nach die Folge daraus nicht sein, dass der Beirat jetzt öffentlich alle abgelehnten Bewerberinnen und Bewerber öffentlich an den Pranger stellt. Da sollte man, trotz des Wunsches nach mehr Transparenz, Haltung bewahren.
Zunächst sollt euch als Beirat ebenso wie Bewerber für das Präsidiums, soweit sie ehrliche Interessen haben, Respekt für euer Engagement gezollt werden. Das schließt aber nicht aus, dass auch ihr Rechenschaft ablegen müßt.
Deine Informationen können wir nicht beurteilen, da diesen eben nicht öffentlich kommuniziert wurden, vielleicht nicht in der Form wie ihr es gegenüber den Bewerbern getan habt. Aber wie ich es schon gestern geschrieben hatte, gibt es rhetorische und stilistische Möglichkeiten die Kernaussagen zu kommunizieren. Dabei geht es, eben auch eine Frage des Respekts, gerade nicht darum irgendjemandem „an den Pranger zu stellen“. Wenn das Team Bester sich z.B., wie kolportiert, nur als Team zur Wahl stellen lassen wolltet, ihr aber die Einzelwahl kraft Amts vorgegeben habt, dann hat sich das Team disqualifiziert. Warum kann man das nicht kommunizieren, ist es doch eine sachliche, nicht angreifbare Information, nicht einmal eine Bewertung? Wenn es beim Schatzmeister-Kandidaten um die Frage des Alters und der Erfahrung ging, dann ist das eine Bewertung, die der Beirat vornehmen darf. Egal wie der Einzelne dazu stehen mag, aber es ist doch wohl nachvollziehbar, dass dies Fragen aufwirft, wenn das Team bzw. der Kandidat nicht von vornherein als völlig ungeeignet erscheint. Wenn man die Mitglieder „mitnehmen“ und auf Augenhöhe agieren will, dann ist ein Mindestmaß an Kommunikation ohne Alternative. Wir hatten dies ja z.B. schon einmal bei Sattlmaier.
Ihr könnt und sollt euch keine Kandidaten „backen“ und es kann auch sein, dass es mangels Bewerbungen oder fehlender Qualifikationen keine geeigneten Kandidaten gibt, so dass keine Auswahl möglich ist, dann ist das so. Wenn es aber Kandidaten gibt, die wie gesagt nicht völlig ungeeignet erscheinen, dann solltet ihr ein gewisses Maß an Sensibilität, gerade aus der Geschichte heraus und der Öffentlichkeitswirksamkeit, an den Tag legen. Gerade auch wenn es richtig ist, dass die Abstimmung gegen das Team Bester mit 3:2 ausging (https://www.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article232703755/hsv-beirat-jansen-bester-wenzel-wahl-praesident.html). Dieses Ergebnis - wobei mir unklar ist, was dann konkret Abstimmungsgegenstand war, wenn ein Satzungsverstoß vorlag - würde doch bereits das Grundproblem der Uneinigkeit in den Auffassungen der Beiratsmitglieder aufzeigen. Warum soll es denn den interessierten Mitgliedern anders gehen?
05.07.2021 - 10:16 Uhr
@Gnifty , wahrscheinlich nehmen die meisten User dir ab, dass der Beiratnach bestem Wissen und Gewissen gehandelt hat. Es ist dann auch verständlich, dass du frustriert bist, wenn das verkannt wird
Allerdings ist die Reaktion, wie du selbst schreibst, mehr oder minder vorhersehbar.
@princedenmark1953 hat etwas weiter oben ein paar Fragen gestellt hinsichtlich des dem Beirat übertragenen Auftrags. Mir scheint, dass eine Klärung dieser Punkte viel Wind aus den Segeln nehmen kann.
Ich wäre dir dankbar, wenn du dir die Mühe machen könntest und darauf eingehst. Wer könnte das besser als du?
Allerdings ist die Reaktion, wie du selbst schreibst, mehr oder minder vorhersehbar.
@princedenmark1953 hat etwas weiter oben ein paar Fragen gestellt hinsichtlich des dem Beirat übertragenen Auftrags. Mir scheint, dass eine Klärung dieser Punkte viel Wind aus den Segeln nehmen kann.
Ich wäre dir dankbar, wenn du dir die Mühe machen könntest und darauf eingehst. Wer könnte das besser als du?
05.07.2021 - 12:03 Uhr
Zitat von stban
Ich habe bei den Fragen von @princedenmark1953 den Eindruck, daß ihm die Antworten bekannt sind, sei es, daß er einige eh noch weiß oder sich aktuell vergewissert hat.
Ich habe bei den Fragen von @princedenmark1953 den Eindruck, daß ihm die Antworten bekannt sind, sei es, daß er einige eh noch weiß oder sich aktuell vergewissert hat.
Dein Eindruck trifft durchaus zu.
Zitat von stban
Insofern fände ich aufgrund der erforderlichen individuellen Recherche (Zeitaufwand) es „kameradschaftlich“, uns diesen Aufwand zu ersparen und einfach mit klaren Worten zu schreiben, was sich aus dem Rätsel ergibt und was er damit sagen will.
Insofern fände ich aufgrund der erforderlichen individuellen Recherche (Zeitaufwand) es „kameradschaftlich“, uns diesen Aufwand zu ersparen und einfach mit klaren Worten zu schreiben, was sich aus dem Rätsel ergibt und was er damit sagen will.
Es gibt Situationen, in denen kameradschaftliche Belange hinter gewichtigen privaten Interessen zurückstehen müssen. Das kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn erst kürzlich ein naher Angehöriger verstorben ist, die Beisetzung unmittelbar bevorsteht und überdies noch die Klärung zahlreicher Formalitäten ansteht.
Ich bin fest davon überzeugt, dass ich nicht der einzige bin, der um die Antworten weiß. Zudem hielte ich es für zumutbar, wenn man die Antworten in Eigenregie in Erfahrung brächte. Recherchieren ist zwar zeitaufwendig, tut aber im Ergebnis nicht weh.
Ich werde versuchen, die gestellten Fragen einzeln zu beantworten, wobei ich nicht einschätzen kann, wie lange ich für eine Komplettantwort benötige:
Frage 1:
Die ersten Präsidiumswahlen fanden am 25.01.15 statt. Waren sie mit oder ohne Gegenkandidaten geplant?
Antwort:
Quelle: Beirats-Information vom 06.11.14
... Die Wahl der Präsidiumsmitglieder selbst ist in § 17 Ziffer 3 geregelt. Der Beirat ist hierzu der Auffassung, dass die Satzung an dieser Stelle so auszulegen ist, dass der Wahlvorschlag des Beirats jeweils aus nur einem Kandidaten pro Amt besteht. Zu demselben Ergebnis ist auch der Ehrenrat gekommen. ...
Ich hoffe, dass die Verlinkung mit dem Web-Archiv (Way-Back-Machine) problemlos verläuft.
05.07.2021 - 13:01 Uhr
Frage 2:
Stießen die Planungen des (Übergangs-) Beirats auf die nötige Akzeptanz oder war es nicht eher so, dass sich darüber ein mehr oder weniger öffentlicher Schlagabtausch zwischen Mitgliedern (u.a. Sven Kröger) und dem Beirat entwickelte?
Antwort:
Diese Meinungsverschiedenheiten gab es in der Tat:
Dazu liegen mir vor
Stießen die Planungen des (Übergangs-) Beirats auf die nötige Akzeptanz oder war es nicht eher so, dass sich darüber ein mehr oder weniger öffentlicher Schlagabtausch zwischen Mitgliedern (u.a. Sven Kröger) und dem Beirat entwickelte?
Antwort:
Diese Meinungsverschiedenheiten gab es in der Tat:
Dazu liegen mir vor
- eine von Sven Kröger gezeichnete Anfrage (ohne Datum) an den Wahlausschuss/Beirat bzw. Ehrenrat des HSV e.V.
- das an Kröger und weitere Vereinsmitglieder gerichtete Antwortschreiben des HSV-Beirats vom 14.11.14 und
- die neuerliche Entgegnung von Kröger, die vom 25.11.14 datiert. Ob die Dokumente noch im Netz einsehbar oder herunterladbar sind, vermag ich auf die Schnelle nicht einzuschätzen. Fakt ist jedenfalls, dass es in der Auseinandersetzung allein um das vom Beirat verkündete Satzungsauslegungsverständnis ging (Einzelwahlen ohne Konkurrenten).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von princedenmark1953 am 05.07.2021 um 13:03 Uhr bearbeitet
05.07.2021 - 13:25 Uhr
Frage 3: Wenn ich mich recht erinnere, schloss sich der Debatte eine Meinungsumfrage der ALFöM/SC an, an der sich über 1.000 Mitglieder beteiligten und in der auch danach gefragt wurde, ob bei den Wahlen eine Auswahl an Kandidaten für das jeweilige Amt gewünscht ist oder ein Kandidat pro Amt als ausreichend erachtet wird. Wie lautete das Umfrageergebnis?
Antwort:
Die Meinungsumfrage der ALFöM/SC datiert vom 13.11.14, die Auswertung des Meinungsbildes vom 28.11.14. Ob die Dokumente noch im Netz einsehbar oder herunterladbar sind, vermag ich nicht zu sagen. Ich habe sie jedenfalls auf meinem Rechner abgespeichert.
Danach hatten sich 1.104 Mitglieder an der Umfrage beteiligt:
80,16 v.H. der Befragten wollten eine "echte" Wahl, also eine Auswahl an Kandidaten für das jeweilige Amt, 14,22 v.H. reichte ein Kandidat pro Amt aus, 5,62 v.H. war das Prozedere egal.
Frage 4:
In der gleichen Umfrage wurde zudem danach gefragt, ob über die vom Beirat vorgeschlagenen Kandidaten jeweils einzeln oder in einer Blockwahl abgestimmt werden soll. Wie war das mehrheitliche Meinungsbild?
Antwort:
69,57 v.H. der Befragten traten für eine Einzelabstimmung ein, 26,18 v.H. erachteten eine Blockwahl für ausreichend, 4,26 v.H. war das Abstimmungsverfahren egal.
Antwort:
Die Meinungsumfrage der ALFöM/SC datiert vom 13.11.14, die Auswertung des Meinungsbildes vom 28.11.14. Ob die Dokumente noch im Netz einsehbar oder herunterladbar sind, vermag ich nicht zu sagen. Ich habe sie jedenfalls auf meinem Rechner abgespeichert.
Danach hatten sich 1.104 Mitglieder an der Umfrage beteiligt:
80,16 v.H. der Befragten wollten eine "echte" Wahl, also eine Auswahl an Kandidaten für das jeweilige Amt, 14,22 v.H. reichte ein Kandidat pro Amt aus, 5,62 v.H. war das Prozedere egal.
Frage 4:
In der gleichen Umfrage wurde zudem danach gefragt, ob über die vom Beirat vorgeschlagenen Kandidaten jeweils einzeln oder in einer Blockwahl abgestimmt werden soll. Wie war das mehrheitliche Meinungsbild?
Antwort:
69,57 v.H. der Befragten traten für eine Einzelabstimmung ein, 26,18 v.H. erachteten eine Blockwahl für ausreichend, 4,26 v.H. war das Abstimmungsverfahren egal.
05.07.2021 - 14:00 Uhr
Frage 5: Wie wurden die Präsidiumswahlen in der Mitgliederversammlung am 25.01.15 schließlich durchgeführt?
Antwort:
Die Wahlen wurden einzeln ohne Gegenkandidaten durchgeführt, wobei das Protokoll der Mitgliederversammlung vom 25.01.15 in der HSVLive-Ausgabe vom März 2015 veröffentlicht wurde.
Antwort:
Quelle: Beirats-Information vom 18.12.14
Der Beirat/ Wahlausschuss des HSV e. V. hat nach zahlreichen guten und interessanten Gesprächen mit möglichen Kandidaten in seiner Sitzung am Mittwoch letzter Woche endgültig entschieden, wen er der Mitgliederversammlung am 25.1.2015 für die Wahl in das Präsidium vorschlagen wird. Diese Wahlvorschläge hat der Beirat heute zunächst in einer eigens dafür einberufenen Zusammenkunft den Mitgliedern aller Vereinsorgane vorgestellt, bevor er jetzt mit dieser Information an die Öffentlichkeit geht.
Die Wahlvorschläge im Einzelnen:
• Für das Amt des Präsidenten: Jens Meier, 48, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Port Authority
• Für das Amt des Vizepräsidenten: Henning Kinkhorst, 44, Geschäftsführer eines maritimen Beratungsunternehmens
• Für das Amt des Schatzmeisters: Dr. Ralph Hartmann, 50, selbständiger Unternehmer im Bereich Personaldienstleistung und Personalberatung
...
Die Wahlvorschläge im Einzelnen:
• Für das Amt des Präsidenten: Jens Meier, 48, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Port Authority
• Für das Amt des Vizepräsidenten: Henning Kinkhorst, 44, Geschäftsführer eines maritimen Beratungsunternehmens
• Für das Amt des Schatzmeisters: Dr. Ralph Hartmann, 50, selbständiger Unternehmer im Bereich Personaldienstleistung und Personalberatung
...
Die Wahlen wurden einzeln ohne Gegenkandidaten durchgeführt, wobei das Protokoll der Mitgliederversammlung vom 25.01.15 in der HSVLive-Ausgabe vom März 2015 veröffentlicht wurde.
13:59 Uhr: Punkt 12, die Wahl des neuen Präsidiums steht an. Jens Meier betritt die Bühne und stellt sich vor. Er ist der einzige Kandidat für den Posten des Präsidenten. Auch für die Posten des Vizepräsidenten (Henning Kinkhorst) und des Schatzmeisters (Ralph Hartmann) wurden vom Beirat nur ein Kandidat vorgeschlagen.
14:15 Uhr: Jens Meier wurde mit 84,5 Prozent der Stimmen zum neuen Präsidenten gewählt.
14:18 Uhr: Kinkhorst wurde mit 82,6 Prozent der Stimmen zum neuen Vize gewählt, Hartmann mit 76,6 Prozent zum Schatzmeister. Knapp 800 Stimmen wurden jeweils abgegeben.
14:15 Uhr: Jens Meier wurde mit 84,5 Prozent der Stimmen zum neuen Präsidenten gewählt.
14:18 Uhr: Kinkhorst wurde mit 82,6 Prozent der Stimmen zum neuen Vize gewählt, Hartmann mit 76,6 Prozent zum Schatzmeister. Knapp 800 Stimmen wurden jeweils abgegeben.
05.07.2021 - 14:47 Uhr
Frage 7:
Wurde dem Antrag mit qualifizierter Mehrheit zugestimmt oder wurde er abgelehnt?
Antwort:
Dem Satzungsänderungsantrag wurde mit der erforderlichen 3/4 Mehrheit zugestimmt.
Frage 8:
Könnte es angesichts der aufgezeigten Entwicklung sein, dass die vom Beirat getroffene Entscheidung, soweit sie zu Wahlen ohne Gegenkandidaten führt, dem mehrheitlichen Interesse der Mitgliedschaft zuwider läuft, so dass für die Inanspruchnahme der Ausnahmeregelung des § 18 Ziffer 3 Satz 3 zweiter Halbsatz der Vereinssatzung ein besonderer Begründungszwang besteht und die öffentlich kommunizierte Begründung den gewollten Anforderungen bei Weitem nicht erfüllt?
Antwort:
Die Frage knüpft an die aufgezeigte Entwicklung an und ist daher als reiner Denkanstoss zu verstehen.
Wurde dem Antrag mit qualifizierter Mehrheit zugestimmt oder wurde er abgelehnt?
Antwort:
Dem Satzungsänderungsantrag wurde mit der erforderlichen 3/4 Mehrheit zugestimmt.
...
1. Der Beirat soll künftig bei Wahlen zum Präsidium mehr als einen Kandidaten für jedes Präsidiumsamt vorschlagen und die Möglichkeit haben, Kandidaten-Teams zur Wahl zu stellen. Damit kommen der Ausschuss und die Antragsteller einem vielfach in der Mitgliedschaft geäußerten Wunsch nach.
2. Der Ausschuss hat außerdem das Fehlen von Regeln zu Wahlen im Verein zum Anlass genommen, mit § 17a eine zentrale Regelung zu schaffen, die einheitlich für alle Wahlen im Verein Anwendung findet, statt dies, wie in der alten Satzung, an verschiedenen Stellen der Satzung teilweise unterschiedlich zu regeln. ...
Andreas Peters erklärt, dass bei Satzungsänderungen eine Dreiviertel Mehrheit benötigt würde. Es seien zu diesem Zeitpunkt noch 252 stimmberechtigte Mitglieder anwesend. Die Abstimmung findet durch die elektronischen Abstimmungsgeräte statt. Andreas Peters eröffnet die Abstimmung. Ergebnis: 218 Ja-Stimmen, 6 Nein-Stimmen und 5 Enthaltungen. Die Satzungsänderung ist damit beschlossen. ...
1. Der Beirat soll künftig bei Wahlen zum Präsidium mehr als einen Kandidaten für jedes Präsidiumsamt vorschlagen und die Möglichkeit haben, Kandidaten-Teams zur Wahl zu stellen. Damit kommen der Ausschuss und die Antragsteller einem vielfach in der Mitgliedschaft geäußerten Wunsch nach.
2. Der Ausschuss hat außerdem das Fehlen von Regeln zu Wahlen im Verein zum Anlass genommen, mit § 17a eine zentrale Regelung zu schaffen, die einheitlich für alle Wahlen im Verein Anwendung findet, statt dies, wie in der alten Satzung, an verschiedenen Stellen der Satzung teilweise unterschiedlich zu regeln. ...
Andreas Peters erklärt, dass bei Satzungsänderungen eine Dreiviertel Mehrheit benötigt würde. Es seien zu diesem Zeitpunkt noch 252 stimmberechtigte Mitglieder anwesend. Die Abstimmung findet durch die elektronischen Abstimmungsgeräte statt. Andreas Peters eröffnet die Abstimmung. Ergebnis: 218 Ja-Stimmen, 6 Nein-Stimmen und 5 Enthaltungen. Die Satzungsänderung ist damit beschlossen. ...
Frage 8:
Könnte es angesichts der aufgezeigten Entwicklung sein, dass die vom Beirat getroffene Entscheidung, soweit sie zu Wahlen ohne Gegenkandidaten führt, dem mehrheitlichen Interesse der Mitgliedschaft zuwider läuft, so dass für die Inanspruchnahme der Ausnahmeregelung des § 18 Ziffer 3 Satz 3 zweiter Halbsatz der Vereinssatzung ein besonderer Begründungszwang besteht und die öffentlich kommunizierte Begründung den gewollten Anforderungen bei Weitem nicht erfüllt?
Antwort:
Die Frage knüpft an die aufgezeigte Entwicklung an und ist daher als reiner Denkanstoss zu verstehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von princedenmark1953 am 05.07.2021 um 14:52 Uhr bearbeitet
05.07.2021 - 22:13 Uhr
Nicht unerwartet lud das HA Bester zum Interview. Das ist schon harter Tobak, was Bester darin äußert:
https://www.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article232713477/hsv-marinus-bester-praesident-beirat-interview.html
Wenn das so stimmen sollte, dann hat der Beirat ein wirkliches Problem, eine Stellungnahme ist somit zwingend notwendig, um den Sachverhalt aufzuklären. Diese Angelegenheit muss geklärt werden, um die Glaubwürdigkeit des wichtigen Gremiums des e.V. aufrecht erhalten zu können. Man möchte fast hoffen i.S.d. e.V., dass sich die Angelegenheit so nicht dargestellt hat.
Zitat von HA
Hamburger Abendblatt: Herr Bester, die Aufregung war groß, nachdem Ihr Team vom Beirat abgelehnt wurde. Von außen betrachtet scheint bei der Kommunikation viel schiefgelaufen zu sein. Warum war das so?
Marinus Bester: Nach unserer Kandidatur wurden wir vom Beirat zu einem Gespräch eingeladen. Eingangs gab es die Frage: Ihr habt euch als Team beworben, würdet ihr auch für eine Einzelwahl zur Verfügung stehen? Darauf habe ich wörtlich geantwortet: Wir haben uns als Team gefunden, als Team beworben und möchten als Team gewählt werden. Danach gab es keine weiteren Nachfragen. Zu diesem Zeitpunkt war auch eine Listenwahl möglich, so, wie es in den vergangenen Jahren zum Beispiel bei Bernd Hoffmann und Jens Meier der Fall war.
Und dann kam die Absage per Mail. Um für Klarheit zu sorgen: Was stand genau drin?
Bester: Zunächst wurden Edina und ich persönlich angesprochen. Bei uns bestünden keinerlei Bedenken, ob wir den präsidialen Aufgaben gewachsen seien. Aber bei Philipp gebe es große Zweifel, dass er den Anforderungen an das Amt eines Schatzmeisters gerecht werden könnte. Und da wir auf Nachfrage mitgeteilt hätten, nur als Team antreten zu wollen, und der Beirat aber eine Einzelwahl bevorzuge, wären wir raus. Die Spielregeln wurden im Nachhinein geändert, ohne uns zu informieren. Das ist das, was ich dem Beirat vorwerfe: nicht mit offenen Karten gespielt zu haben.
Hamburger Abendblatt: Herr Bester, die Aufregung war groß, nachdem Ihr Team vom Beirat abgelehnt wurde. Von außen betrachtet scheint bei der Kommunikation viel schiefgelaufen zu sein. Warum war das so?
Marinus Bester: Nach unserer Kandidatur wurden wir vom Beirat zu einem Gespräch eingeladen. Eingangs gab es die Frage: Ihr habt euch als Team beworben, würdet ihr auch für eine Einzelwahl zur Verfügung stehen? Darauf habe ich wörtlich geantwortet: Wir haben uns als Team gefunden, als Team beworben und möchten als Team gewählt werden. Danach gab es keine weiteren Nachfragen. Zu diesem Zeitpunkt war auch eine Listenwahl möglich, so, wie es in den vergangenen Jahren zum Beispiel bei Bernd Hoffmann und Jens Meier der Fall war.
Und dann kam die Absage per Mail. Um für Klarheit zu sorgen: Was stand genau drin?
Bester: Zunächst wurden Edina und ich persönlich angesprochen. Bei uns bestünden keinerlei Bedenken, ob wir den präsidialen Aufgaben gewachsen seien. Aber bei Philipp gebe es große Zweifel, dass er den Anforderungen an das Amt eines Schatzmeisters gerecht werden könnte. Und da wir auf Nachfrage mitgeteilt hätten, nur als Team antreten zu wollen, und der Beirat aber eine Einzelwahl bevorzuge, wären wir raus. Die Spielregeln wurden im Nachhinein geändert, ohne uns zu informieren. Das ist das, was ich dem Beirat vorwerfe: nicht mit offenen Karten gespielt zu haben.
https://www.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article232713477/hsv-marinus-bester-praesident-beirat-interview.html
Wenn das so stimmen sollte, dann hat der Beirat ein wirkliches Problem, eine Stellungnahme ist somit zwingend notwendig, um den Sachverhalt aufzuklären. Diese Angelegenheit muss geklärt werden, um die Glaubwürdigkeit des wichtigen Gremiums des e.V. aufrecht erhalten zu können. Man möchte fast hoffen i.S.d. e.V., dass sich die Angelegenheit so nicht dargestellt hat.
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