Präsidium HSV e.V.
16.12.2014 - 17:37 Uhr
06.02.2021 - 20:31 Uhr
Zitat von Marvin
Fern ab davon, dass unter dieser Maßgabe niemand dazu in der Lage ist (denn niemand ist uneingeschränkt objektiv), ließe sich argumentieren, dass mir dies eher als Andere gelingen könnte, weil ich mich mit der bitteren Schlussfolgerung abgeschlossen habe. Allerdings ist die von Dir gestellte Frage bestenfalls philophische Natur. Ich muss als einfaches Mitglied nicht über die Zukunft des HSV entscheiden.
Zitat von Nordmacht
Vielleicht solltest du mit so einer Meinung mal reflektieren ob du überhaupt objektiv beurteilen kannst, was das Beste für die Zukunft des HSV ist?
Vielleicht solltest du mit so einer Meinung mal reflektieren ob du überhaupt objektiv beurteilen kannst, was das Beste für die Zukunft des HSV ist?
Fern ab davon, dass unter dieser Maßgabe niemand dazu in der Lage ist (denn niemand ist uneingeschränkt objektiv), ließe sich argumentieren, dass mir dies eher als Andere gelingen könnte, weil ich mich mit der bitteren Schlussfolgerung abgeschlossen habe. Allerdings ist die von Dir gestellte Frage bestenfalls philophische Natur. Ich muss als einfaches Mitglied nicht über die Zukunft des HSV entscheiden.
Bist du Mitglied? Dann kannst du es zumindest bei der nächsten MV und ich appeliere an jeden hier noch mal darüber nachzudenken, ob man gegen die Abwahl von Schulz stimmt. Denn das würde aller Wahrscheinlichkeit bedeuten Boldt weg, Wettstein weg, Jansen weg und Hrubesch weg und KMK trotzdem noch da und auch weiterhin da.
Und dieses Argument, dass man mehr Kühne verhindert wenn Jansen weg ist......wat für ein Quatsch. Über mehr Kühne kann Jansen nicht entscheiden, das können nur die Mitglieder per 3/4 Mehrheit, sonst niemand!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Nordmacht am 06.02.2021 um 20:33 Uhr bearbeitet
06.02.2021 - 20:54 Uhr
Bei allem Unbehagen, das uns bei dem Namen Kühne überkommt, muss tatsächlich festgestellt werden, dass von ihm keine größere Gefahr ausgeht.
@Nordmacht bringt das richtig auf den Punkt.
Er ist der größte Anteilseigner des HSV und wird es auch bleiben. Daran kann sich ohne 3/4-Mehrheit der Mitglieder nichts ändern, egal wie jetzt gewählt wird.
Das ohnehin auf schwachen Füßen stehende Argument Jansen=Kühne hat daher mMn bei der Entscheidungsfindung über die Abwahl nichts verloren.
@Nordmacht bringt das richtig auf den Punkt.
Er ist der größte Anteilseigner des HSV und wird es auch bleiben. Daran kann sich ohne 3/4-Mehrheit der Mitglieder nichts ändern, egal wie jetzt gewählt wird.
Das ohnehin auf schwachen Füßen stehende Argument Jansen=Kühne hat daher mMn bei der Entscheidungsfindung über die Abwahl nichts verloren.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BallToGo am 06.02.2021 um 21:00 Uhr bearbeitet
07.02.2021 - 05:25 Uhr
Zitat von Eisman
Also das ist rein spekulativ, weil nicht wirklich bekannt ist, wer oder wie die Differenzen, wenn es welche gibt mit Hoffmann sind.
Zitat von Nordmacht
Die Entscheidung pro Hoffmann, heißt aber auch contra Boldt, contra Wettstein, contra Hrubesch und contra diverser Leute die schon ihren Rücktritt angekündigt haben, das muss man immer mitbedenken.
Wenn man pro Hoffmann sagt weil man contra KMK entscheiden will, entscheidet man auch immer contra Boldt, Wettstein und Hrubesch, weil die dann weg sein werden.
Und dann fangen wir wieder bei Null an, im Chaos.
Zitat von alleschonweg
Hier gehe ich mit. Eigentlich wollte ich auch gar nicht so tief in die Diskussion einsteigen, weil mir dafür einfach auch der Durchblick fehlt, aber bei der Frage KMK oder Hoffmann, bin ich halt doch eher auf der Seite Hoffmann.
HIer wurden natürlich gute Argumente gegen Hoffmann aufgeführt, aber für mich persönlich ist das wichtigste, dass man den Verein nicht weiter an KMK verkauft.
Zum Glück soll es darum ja erstmal gar nicht gehen.
Vielleicht erfahren wir noch mehr bis die ao MVG losgeht (gibts da eigentlich n Termin und einen Plan ob online, oder vor Ort?), aber bis dahin ist vieles Spekulation.
Zitat von Jottkah1887
Wir alle arbeiten hier mit Annahmen und ‚hearsay‘:
Schulz & Schäfer bahnen den Weg für Bernd Hoffmanns dritte Rochade.
Cello Jansen rollt den kurzen roten Teppich für KMK aus.
Die Fronten verlaufen kreuz-und-quer zwischen Traditionalisten, eV-Interessierten, reinen Fußballfans, und jeder kann sich letztlich nur auf das Veröffentlichte stützen – das wiederum ist nicht zuletzt von den Quellen der Veröffentlicher und deren Interessen abhängig ist.
Was den gemeinsamen Antrag der Gremium zur Abberufung des eV-Vizes Schulz im Detail zum Hintergrund hat, werde ich mir auf der a.o. MV anhören. Dafür wird sie abgehalten. Der Vorstoß Schulz & Schäfers zur Neubesetzung des AR wirkt jedenfalls nicht gänzlich altruistisch.
Was Jansens vielbeschworenen Draht zu KMK und eine tatsächliche weitere Einflußnahme angeht, hat m.E. @christoph777 dies sehr richtig als ‚politischen Selbstmord‘ beschrieben, den Jansen wohl kaum betreiben, sondern – auch diese Annahme halte ich für naheliegend – vielmehr die Rechtsformdebatte vorbringen dürfte.
Letztlich liegt natürlich auch manches in den Beinen der AG-Kicker, auch wenn das zunächst unsinning scheint. Wenn man erfolgreich weiterarbeitet und das Saisonziel erreicht, möchte ich diejenigen sehen, die sich tatsächlich trauen, den verantwortlichen Vorstand und ihr Personalgerüst über den Weg neubesetzer AR-Mitglieder auszutauschen. Fackeln und Mistgabeln wären wohl Wegbegleiter einer solchen Volte.
Bin einerseits gespannt, aber andererseits derzeit auch sehr entspannt...hoffentlich ist das nicht zu naiv.
Gruß
Jottkah1887
Wir alle arbeiten hier mit Annahmen und ‚hearsay‘:
Schulz & Schäfer bahnen den Weg für Bernd Hoffmanns dritte Rochade.
Cello Jansen rollt den kurzen roten Teppich für KMK aus.
Die Fronten verlaufen kreuz-und-quer zwischen Traditionalisten, eV-Interessierten, reinen Fußballfans, und jeder kann sich letztlich nur auf das Veröffentlichte stützen – das wiederum ist nicht zuletzt von den Quellen der Veröffentlicher und deren Interessen abhängig ist.
Was den gemeinsamen Antrag der Gremium zur Abberufung des eV-Vizes Schulz im Detail zum Hintergrund hat, werde ich mir auf der a.o. MV anhören. Dafür wird sie abgehalten. Der Vorstoß Schulz & Schäfers zur Neubesetzung des AR wirkt jedenfalls nicht gänzlich altruistisch.
Was Jansens vielbeschworenen Draht zu KMK und eine tatsächliche weitere Einflußnahme angeht, hat m.E. @christoph777 dies sehr richtig als ‚politischen Selbstmord‘ beschrieben, den Jansen wohl kaum betreiben, sondern – auch diese Annahme halte ich für naheliegend – vielmehr die Rechtsformdebatte vorbringen dürfte.
Letztlich liegt natürlich auch manches in den Beinen der AG-Kicker, auch wenn das zunächst unsinning scheint. Wenn man erfolgreich weiterarbeitet und das Saisonziel erreicht, möchte ich diejenigen sehen, die sich tatsächlich trauen, den verantwortlichen Vorstand und ihr Personalgerüst über den Weg neubesetzer AR-Mitglieder auszutauschen. Fackeln und Mistgabeln wären wohl Wegbegleiter einer solchen Volte.
Bin einerseits gespannt, aber andererseits derzeit auch sehr entspannt...hoffentlich ist das nicht zu naiv.
Gruß
Jottkah1887
Hier gehe ich mit. Eigentlich wollte ich auch gar nicht so tief in die Diskussion einsteigen, weil mir dafür einfach auch der Durchblick fehlt, aber bei der Frage KMK oder Hoffmann, bin ich halt doch eher auf der Seite Hoffmann.
HIer wurden natürlich gute Argumente gegen Hoffmann aufgeführt, aber für mich persönlich ist das wichtigste, dass man den Verein nicht weiter an KMK verkauft.
Zum Glück soll es darum ja erstmal gar nicht gehen.
Vielleicht erfahren wir noch mehr bis die ao MVG losgeht (gibts da eigentlich n Termin und einen Plan ob online, oder vor Ort?), aber bis dahin ist vieles Spekulation.
Die Entscheidung pro Hoffmann, heißt aber auch contra Boldt, contra Wettstein, contra Hrubesch und contra diverser Leute die schon ihren Rücktritt angekündigt haben, das muss man immer mitbedenken.
Wenn man pro Hoffmann sagt weil man contra KMK entscheiden will, entscheidet man auch immer contra Boldt, Wettstein und Hrubesch, weil die dann weg sein werden.
Und dann fangen wir wieder bei Null an, im Chaos.
Also das ist rein spekulativ, weil nicht wirklich bekannt ist, wer oder wie die Differenzen, wenn es welche gibt mit Hoffmann sind.
Spekulativ?
du erinnerts dich schon , das Boldt bei der Befragung vom AR sagte seinerseits sei eine Zusammenarbeit mit Hoffmann nicht mehr möglich!
Hrubesch sagte das "jetzt" die Möglichkeit besteht zurückzukehren , und sein Verbleib beim HSV eng mit Boldt verknüpft ist!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von tomg am 07.02.2021 um 05:32 Uhr bearbeitet
07.02.2021 - 12:25 Uhr
Der Vizepräsident des e.V. Moritz Schaefer äußert sich via Facebook ein zweites Mal hinsichtlich der Notwendigkeit einer Neuaufstellung des HSV. Kernaussagen sind:
(1) „ Ich möchte Veränderungen, ich möchte Transparenz im gesamten HSV, ich möchte ein loyales Miteinander und einen modernen HSV, der endlich bereit dazu ist, sich zukunftsorientiert aufzustellen.“
Dies ist zunächst sehr allgemein gehalten und ist kaum zu interpretieren. Grundsätzlich spricht zunächst nichts gegen diese Aussagen.
(2) „ Mein Ziel ist es, dass wir uns endlich wieder zu einem erfolgreichen Club entwickeln, der in der Öffentlichkeit durch seinen Zusammenhalt besticht! Eine Gemeinschaft, in der Fans, Spieler und alle Gremien zusammen an einem Strang ziehen - nämlich mit Begeisterung und Leidenschaft den erfolgreichen Weg des HSV unterstützen. Wir müssen alte Strukturen auflösen, die sich diesen positiven Zukunftsperspektiven versperren.“
Einen erfolgreichen Club wollen wir alle, ebenso den Zusammenhalt. Das die Äußerungen in der Öffentlichkeit von Schaefer für Zusammenhalt sprechen, kann man wohl kaum sagen. Vielleicht mit guten Beispiel vorangehen? Dass es aufzulösende Strukturen geben soll, die sich positiven Zukunftsperspektiven versperren ist hingegen dann schon ein schwerer Vorwurf. Wenn man so einen Vorwurf öffentlich macht, sollte er auch gut begründet sein, ansonsten läßt dies der Interpretation viel Raum, was ebenfalls nicht für ein Interesse i.S.d. HSV spricht. Welche Strukturen sind es? Welche Zukunftsperspektiven sind es? Was sind die Argumente der „Strukturen“ sich den Vorschlägen entgegenzustellen?
(3) „ Auch wenn ich mich über die positive sportliche Entwicklung freue, den Weg unserer sportlich Verantwortlichen richtig finde und maximal unterstütze, mache ich mir Gedanken, weil ich die Fußball AG in vielen wichtigen Bereichen für die Zukunft noch nicht ausreichend innovativ aufgestellt sehe.“
Die sportliche Führung scheint nicht der Angriffspunkt zu sein. Was bleibt? Dann kann es nur um die anderen operativen Bereiche wie Finanzen, Marketing u.ä. gehen. In diesem Bereichen gibt es sicherlich Verbesserungsbedarf, so weit okay. Was man sich unter „ausreichend innovativ“ vorzustellen hat, bleibt offen.
(4) „Seit 10 Jahren weisen wir in der Jahresbilanz ein Minus aus. Wir haben im letzten Geschäftsjahr den geringsten Umsatz seit 15 Jahren erzielt. Wir spielen im dritten Jahr in der 2. Bundesliga. Die Verbundenheit mit Unternehmen und zur Stadt Hamburg bspw. über die Initiative „Der Hamburger Weg“ ist schon lange nicht mehr gegeben – von ehemals elf Partnern sind es jetzt noch sieben. Wir verlieren Mitglieder. Unsere Zuschauerzahlen im Volksparkstadion waren schon vor der Pandemie rückläufig.“
Die finanzielle Situation hatte ich öfter thematisiert und kritisiert, insofern ist der Vorwurf m.E. grundsätzlich berechtigt. Wenn man in de 2. Liga spielt, ist der Rückgang der Umsätze fast zwangsläufig, wenn man deren Zustandekommen kennt. Die schwachen sportlichen Leistungen haben natürlich nicht dazu geführt, mehr Zuschauer veranlasst ins Stadion zu kommen. Weiter oben hat er die aktuelle sportliche Führung gelobt, wir stehen auf Platz 1, der Zusammenhang passt so nicht. Die Mitgliederzahlen sind in deren letzten Jahre beachtlich gestiegen, sicher gab es auch Abgänge (z.B. @Rostein
), aber im Saldo sind die Mitgliederzahlen gestiegen. Gerade letzteres war ein Anliegen des Team Hoffmann, was Schaefer auf der MV 2018 auch ausführte. Es wäre ein Leichtes die Aussage mit Fakten zu unterlegen.
(5) „ Wir brauchen eine Strategie für die Zukunft. Wir brauchen Kompetenzen in Bereichen wie Digitalisierung, Finanzen und Nachhaltigkeit. Wir müssen eine klare Haltung haben und werteorientiert handeln, um die Menschen weiterhin und wieder an uns zu binden. Wir müssen den sportlichen Bereich und die zielführende Arbeit in diesem weiter stabilisieren, indem wir die bestmöglichen, wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schaffen.“
Dies kann man in der Allgemeingültigkeit der Aussage unterschreiben. Ich denke, dies würde Jansen genauso inhaltlich formulieren.
(6) „ Für all das braucht es die richtigen Frauen und Männer in den verschiedenen Gremien.
Wir haben im Präsidium längst überfällige Governance-Richtlinien für die zukünftige Besetzung des Aufsichtsrats erarbeitet und intern Kandidatinnen und Kandidaten vorgeschlagen, die mit ihren jeweiligen Kompetenzen und als Team diesen Richtlinien und Zielen entsprechen.“
Auch dies ist richtig. Eine Professionalisierung der Strukturen halte ich für sehr wichtig, gerade vor dem Hintergrund der Erfahrungen der letzten Jahre. Die Frage, wie dies inhaltlich und prozessual ausgestaltet werden soll, bleibt offen, ist aber entscheidend, um eine Beurteilung vornehmen zu können.
(7) „ Es ist eine Chance für den HSV, dass sich diese Persönlichkeiten bereit erklärt haben, sich über ein Aufsichtsratsmandat für unseren HSV zu engagieren. Das Team bündelt Wissen über unsere Fankultur, neue Geschäftsmodelle, Digitales und Technologie, Organisationsentwicklung und vieles mehr. Es vereint Marketing und Sportkompetenz sowie langjährige Vereinserfahrung und frische Impulse. Mit diesen Menschen, deren Fähigkeiten und deren Netzwerk in Hamburg und darüber hinaus, könnte der HSV den bevorstehenden Herausforderungen zuversichtlich begegnen.“
Hiermit ist klar, dass Schaefer (und Schulz?) an einem neuen AR gearbeitet und diesen offensichtlich bereits zusammengestellt haben. Bestimmte Namen sind bereits durchgesickert, ob sie dann tatsächlich dazu gehören, bleibt abzuwarten bis sie offiziell nominiert sind. Insofern will ich da nicht spekulieren. Es irritiert mich allerdings, dass es ausgerechnet die neuen AR-Mitglieder sein sollen, die den HSV voranbringen sollen. Ein AR hat den Vorstand zu kontrollieren und ggf. zu beraten. Verantwortlich für das operative Geschäft ist ausschließlich der Vorstand. Wenn nach Aussage von Schaefer so vieles im Argen liegt, soll dann auch der Vorstand neu besetzt werden? Wenn man nicht Ross und Reiter nennt, dann darf man sich auch nicht wundern, wenn der Name Hoffmann wieder fällt.
Nach dem kryptischen Statement vor gut 3 Wochen, wird Schaefer diesmal etwas konkreter, seine Zielrichtung wird klarer. Volle Klarheit fehlt allerdings weiterhin. Allerdings wird es notwendig bis zur a.o. MV weitere Informationen preiszugeben. Eine Schlammschlacht wird wohl kaum zu verhindern sein, bedauerlich.
(1) „ Ich möchte Veränderungen, ich möchte Transparenz im gesamten HSV, ich möchte ein loyales Miteinander und einen modernen HSV, der endlich bereit dazu ist, sich zukunftsorientiert aufzustellen.“
Dies ist zunächst sehr allgemein gehalten und ist kaum zu interpretieren. Grundsätzlich spricht zunächst nichts gegen diese Aussagen.
(2) „ Mein Ziel ist es, dass wir uns endlich wieder zu einem erfolgreichen Club entwickeln, der in der Öffentlichkeit durch seinen Zusammenhalt besticht! Eine Gemeinschaft, in der Fans, Spieler und alle Gremien zusammen an einem Strang ziehen - nämlich mit Begeisterung und Leidenschaft den erfolgreichen Weg des HSV unterstützen. Wir müssen alte Strukturen auflösen, die sich diesen positiven Zukunftsperspektiven versperren.“
Einen erfolgreichen Club wollen wir alle, ebenso den Zusammenhalt. Das die Äußerungen in der Öffentlichkeit von Schaefer für Zusammenhalt sprechen, kann man wohl kaum sagen. Vielleicht mit guten Beispiel vorangehen? Dass es aufzulösende Strukturen geben soll, die sich positiven Zukunftsperspektiven versperren ist hingegen dann schon ein schwerer Vorwurf. Wenn man so einen Vorwurf öffentlich macht, sollte er auch gut begründet sein, ansonsten läßt dies der Interpretation viel Raum, was ebenfalls nicht für ein Interesse i.S.d. HSV spricht. Welche Strukturen sind es? Welche Zukunftsperspektiven sind es? Was sind die Argumente der „Strukturen“ sich den Vorschlägen entgegenzustellen?
(3) „ Auch wenn ich mich über die positive sportliche Entwicklung freue, den Weg unserer sportlich Verantwortlichen richtig finde und maximal unterstütze, mache ich mir Gedanken, weil ich die Fußball AG in vielen wichtigen Bereichen für die Zukunft noch nicht ausreichend innovativ aufgestellt sehe.“
Die sportliche Führung scheint nicht der Angriffspunkt zu sein. Was bleibt? Dann kann es nur um die anderen operativen Bereiche wie Finanzen, Marketing u.ä. gehen. In diesem Bereichen gibt es sicherlich Verbesserungsbedarf, so weit okay. Was man sich unter „ausreichend innovativ“ vorzustellen hat, bleibt offen.
(4) „Seit 10 Jahren weisen wir in der Jahresbilanz ein Minus aus. Wir haben im letzten Geschäftsjahr den geringsten Umsatz seit 15 Jahren erzielt. Wir spielen im dritten Jahr in der 2. Bundesliga. Die Verbundenheit mit Unternehmen und zur Stadt Hamburg bspw. über die Initiative „Der Hamburger Weg“ ist schon lange nicht mehr gegeben – von ehemals elf Partnern sind es jetzt noch sieben. Wir verlieren Mitglieder. Unsere Zuschauerzahlen im Volksparkstadion waren schon vor der Pandemie rückläufig.“
Die finanzielle Situation hatte ich öfter thematisiert und kritisiert, insofern ist der Vorwurf m.E. grundsätzlich berechtigt. Wenn man in de 2. Liga spielt, ist der Rückgang der Umsätze fast zwangsläufig, wenn man deren Zustandekommen kennt. Die schwachen sportlichen Leistungen haben natürlich nicht dazu geführt, mehr Zuschauer veranlasst ins Stadion zu kommen. Weiter oben hat er die aktuelle sportliche Führung gelobt, wir stehen auf Platz 1, der Zusammenhang passt so nicht. Die Mitgliederzahlen sind in deren letzten Jahre beachtlich gestiegen, sicher gab es auch Abgänge (z.B. @Rostein
), aber im Saldo sind die Mitgliederzahlen gestiegen. Gerade letzteres war ein Anliegen des Team Hoffmann, was Schaefer auf der MV 2018 auch ausführte. Es wäre ein Leichtes die Aussage mit Fakten zu unterlegen. (5) „ Wir brauchen eine Strategie für die Zukunft. Wir brauchen Kompetenzen in Bereichen wie Digitalisierung, Finanzen und Nachhaltigkeit. Wir müssen eine klare Haltung haben und werteorientiert handeln, um die Menschen weiterhin und wieder an uns zu binden. Wir müssen den sportlichen Bereich und die zielführende Arbeit in diesem weiter stabilisieren, indem wir die bestmöglichen, wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schaffen.“
Dies kann man in der Allgemeingültigkeit der Aussage unterschreiben. Ich denke, dies würde Jansen genauso inhaltlich formulieren.
(6) „ Für all das braucht es die richtigen Frauen und Männer in den verschiedenen Gremien.
Wir haben im Präsidium längst überfällige Governance-Richtlinien für die zukünftige Besetzung des Aufsichtsrats erarbeitet und intern Kandidatinnen und Kandidaten vorgeschlagen, die mit ihren jeweiligen Kompetenzen und als Team diesen Richtlinien und Zielen entsprechen.“
Auch dies ist richtig. Eine Professionalisierung der Strukturen halte ich für sehr wichtig, gerade vor dem Hintergrund der Erfahrungen der letzten Jahre. Die Frage, wie dies inhaltlich und prozessual ausgestaltet werden soll, bleibt offen, ist aber entscheidend, um eine Beurteilung vornehmen zu können.
(7) „ Es ist eine Chance für den HSV, dass sich diese Persönlichkeiten bereit erklärt haben, sich über ein Aufsichtsratsmandat für unseren HSV zu engagieren. Das Team bündelt Wissen über unsere Fankultur, neue Geschäftsmodelle, Digitales und Technologie, Organisationsentwicklung und vieles mehr. Es vereint Marketing und Sportkompetenz sowie langjährige Vereinserfahrung und frische Impulse. Mit diesen Menschen, deren Fähigkeiten und deren Netzwerk in Hamburg und darüber hinaus, könnte der HSV den bevorstehenden Herausforderungen zuversichtlich begegnen.“
Hiermit ist klar, dass Schaefer (und Schulz?) an einem neuen AR gearbeitet und diesen offensichtlich bereits zusammengestellt haben. Bestimmte Namen sind bereits durchgesickert, ob sie dann tatsächlich dazu gehören, bleibt abzuwarten bis sie offiziell nominiert sind. Insofern will ich da nicht spekulieren. Es irritiert mich allerdings, dass es ausgerechnet die neuen AR-Mitglieder sein sollen, die den HSV voranbringen sollen. Ein AR hat den Vorstand zu kontrollieren und ggf. zu beraten. Verantwortlich für das operative Geschäft ist ausschließlich der Vorstand. Wenn nach Aussage von Schaefer so vieles im Argen liegt, soll dann auch der Vorstand neu besetzt werden? Wenn man nicht Ross und Reiter nennt, dann darf man sich auch nicht wundern, wenn der Name Hoffmann wieder fällt.
Nach dem kryptischen Statement vor gut 3 Wochen, wird Schaefer diesmal etwas konkreter, seine Zielrichtung wird klarer. Volle Klarheit fehlt allerdings weiterhin. Allerdings wird es notwendig bis zur a.o. MV weitere Informationen preiszugeben. Eine Schlammschlacht wird wohl kaum zu verhindern sein, bedauerlich.
07.02.2021 - 12:29 Uhr
Zitat von Eisman
...
Hoffmann sollte raus, dass ist doch eigentlich offensichtlich, weil er nicht mit Kühne arbeitet, Jansen will Jasager und Kühnes Leute. Kühne bekommt mit Jansens Plan, volle Kontrolle.
Das, und ich glaube nur das, ist der Hauptgrund warum gerade Jansen letztes Jahr und jetzt, diesen Stunk hat.
...
Hoffmann sollte raus, dass ist doch eigentlich offensichtlich, weil er nicht mit Kühne arbeitet, Jansen will Jasager und Kühnes Leute. Kühne bekommt mit Jansens Plan, volle Kontrolle.
Das, und ich glaube nur das, ist der Hauptgrund warum gerade Jansen letztes Jahr und jetzt, diesen Stunk hat.
Moin @Eisman!
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen und aufhören soll, weil ich fast nichts an deinen Ausführungen nachvollziehen kann. Ich konzentriere mich mal auf den Kernpunkt deiner Argumentation, der dann letztlich in der Dominorochade auch zu den anderen Schlüssen führt.
Das, was du im Zitat darstellst, ist nach allem, was der Öffentlichkeit zugängig war, schlichtweg falsch; ich zitiere hier nur mal FAZ und kicker, um die ggfs. interessengesteuerte Hamburger Journalisten außen vor zu lassen:
https://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/machtkampf-beim-hsv-bernd-hoffmann-gegen-jonas-boldt-16696665.html
https://www.kicker.de/endzeitstimmung_im_hsv_vorstand_tage_der_entscheidung_fuer_hoffmann-772667/artikel
Es ging um Streit im AG-Vorstand; Boldt vs Hoffmann ist klar, Wettstein hat zu Boldt tendiert - ob nun aus inhaltlicher Überzeugung oder aufgrund Überlebensinstinkt, ist letztlich fast egal.
Dein Konstrukt des Herauskegelns wg KMK und durch Jansen ist m.E. durch keine, wirklich keine Quelle belegt worden; dass Jansen als AR-Vorsitzender diese Entscheidung zu treffen hat, ist Technik. Dass die Zwei einander wohl auch nicht unbedingt lieben, mag ja auch sein, ist aber in diesem Konflikt nur ein Randthema.
In diesem Licht kann deine Hoffnung, dass Hoffmann sich mit der jetzigen sportlichen Leistung zusammenrauft, nur als 'illusorisch' bezeichnet werden.
Sorry, ist nicht böse gemeint, aber funktioniert vorne und hinten nicht.
Gruß
Jottkah1887
07.02.2021 - 14:02 Uhr
Zitat von Eisman
Oder ein HSV der durch Kühne regiert wird, in Person von Jansen?
Das ist aktuell das Thema, weil das die Differenzen zwischen den Parteien sind.
Oder ein HSV der durch Kühne regiert wird, in Person von Jansen?
Das ist aktuell das Thema, weil das die Differenzen zwischen den Parteien sind.
Mal ganz konkret: Wie genau kommt man auf die Idee, dass das der Fall wäre? Wie soll Kühne Jansen in der Tasche haben?
Ich glaube schon, dass Jansen frischem Kapital nicht grundsätzlich abgeneigt ist, ebenso wenig wie Wettstein. Dennoch können sie keine weiteren Anteile ohne die Zustimmung der Mitglieder verkaufen und das ist momentan - zumindest meiner Einschätzung nach - höchst unwahrscheinlich. Ein Versprechen Kühnes an Jansen, weitere Anteile zu kaufen, bringt Jansen also gerade überhaupt nichts. Und wie soll Kühne Jansen denn sonst beeinflussen? Indem er ihn direkt bezahlt? Das halte ich zumindest mal für unwahrscheinlich, vorsichtig gesagt. Jansen hat auch keine sportlich verantwortliche Position, wollte Kühne Einfluss auf den Sport nehmen, müsste er sich an Boldt, nicht Jansen wenden.
Jansen ist außerdem nicht Vorstandsvorsitzender der AG, sondern Präsident des e.V.. Er hat also nur eine repräsentative, sowie eine überwachende Rolle. Dass er sich konkret in sportliche Entscheidungen einmischt und Boldt Vorschläge macht, glaube ich auch nicht. Also ist auch hierdurch der von dir gesehene Einfluss Kühnes durch Jansen mMn sehr unwahrscheinlich.
Wie also stellst du dir die Einflussnahme konkret vor?
Für mich wirkt dieses Kühne-Szenario einfach wie ein Schreckgespenst, das Schaefer benutzt, um seinen Position bei Mitgliedern zu stärken, die nicht allzu sehr darüber nachgedacht haben. Vor zwei Jahren hätte das noch funktioniert, als der Vorstand/Aufsichtsrat noch eigenmächtig bis zu 33% verkaufen durfte. Seit diese Klausel jedoch gestrichen wurde, ist zumindest für mich das Schreckensszenaio "Durch die Wahl von XY holt man sich weiteren Einfluss Kühne's" ein rein wahltaktisches Manöver geworden.
Das heißt übrigens nicht, dass man Jansen nicht kritisch sehen kann. Aber da finden sich mMn viel bessere Gründe als das Scheinargument, dass Kühne durch ihn den HSV übernehmen will.
07.02.2021 - 18:30 Uhr
Zitat von Christoph7777
Mal ganz konkret: Wie genau kommt man auf die Idee, dass das der Fall wäre? Wie soll Kühne Jansen in der Tasche haben?
Ich glaube schon, dass Jansen frischem Kapital nicht grundsätzlich abgeneigt ist, ebenso wenig wie Wettstein. Dennoch können sie keine weiteren Anteile ohne die Zustimmung der Mitglieder verkaufen und das ist momentan - zumindest meiner Einschätzung nach - höchst unwahrscheinlich. Ein Versprechen Kühnes an Jansen, weitere Anteile zu kaufen, bringt Jansen also gerade überhaupt nichts. Und wie soll Kühne Jansen denn sonst beeinflussen? Indem er ihn direkt bezahlt? Das halte ich zumindest mal für unwahrscheinlich, vorsichtig gesagt. Jansen hat auch keine sportlich verantwortliche Position, wollte Kühne Einfluss auf den Sport nehmen, müsste er sich an Boldt, nicht Jansen wenden.
Jansen ist außerdem nicht Vorstandsvorsitzender der AG, sondern Präsident des e.V.. Er hat also nur eine repräsentative, sowie eine überwachende Rolle. Dass er sich konkret in sportliche Entscheidungen einmischt und Boldt Vorschläge macht, glaube ich auch nicht. Also ist auch hierdurch der von dir gesehene Einfluss Kühnes durch Jansen mMn sehr unwahrscheinlich.
Wie also stellst du dir die Einflussnahme konkret vor?
Für mich wirkt dieses Kühne-Szenario einfach wie ein Schreckgespenst, das Schaefer benutzt, um seinen Position bei Mitgliedern zu stärken, die nicht allzu sehr darüber nachgedacht haben. Vor zwei Jahren hätte das noch funktioniert, als der Vorstand/Aufsichtsrat noch eigenmächtig bis zu 33% verkaufen durfte. Seit diese Klausel jedoch gestrichen wurde, ist zumindest für mich das Schreckensszenaio "Durch die Wahl von XY holt man sich weiteren Einfluss Kühne's" ein rein wahltaktisches Manöver geworden.
Das heißt übrigens nicht, dass man Jansen nicht kritisch sehen kann. Aber da finden sich mMn viel bessere Gründe als das Scheinargument, dass Kühne durch ihn den HSV übernehmen will.
Zitat von Eisman
Oder ein HSV der durch Kühne regiert wird, in Person von Jansen?
Das ist aktuell das Thema, weil das die Differenzen zwischen den Parteien sind.
Oder ein HSV der durch Kühne regiert wird, in Person von Jansen?
Das ist aktuell das Thema, weil das die Differenzen zwischen den Parteien sind.
Mal ganz konkret: Wie genau kommt man auf die Idee, dass das der Fall wäre? Wie soll Kühne Jansen in der Tasche haben?
Ich glaube schon, dass Jansen frischem Kapital nicht grundsätzlich abgeneigt ist, ebenso wenig wie Wettstein. Dennoch können sie keine weiteren Anteile ohne die Zustimmung der Mitglieder verkaufen und das ist momentan - zumindest meiner Einschätzung nach - höchst unwahrscheinlich. Ein Versprechen Kühnes an Jansen, weitere Anteile zu kaufen, bringt Jansen also gerade überhaupt nichts. Und wie soll Kühne Jansen denn sonst beeinflussen? Indem er ihn direkt bezahlt? Das halte ich zumindest mal für unwahrscheinlich, vorsichtig gesagt. Jansen hat auch keine sportlich verantwortliche Position, wollte Kühne Einfluss auf den Sport nehmen, müsste er sich an Boldt, nicht Jansen wenden.
Jansen ist außerdem nicht Vorstandsvorsitzender der AG, sondern Präsident des e.V.. Er hat also nur eine repräsentative, sowie eine überwachende Rolle. Dass er sich konkret in sportliche Entscheidungen einmischt und Boldt Vorschläge macht, glaube ich auch nicht. Also ist auch hierdurch der von dir gesehene Einfluss Kühnes durch Jansen mMn sehr unwahrscheinlich.
Wie also stellst du dir die Einflussnahme konkret vor?
Für mich wirkt dieses Kühne-Szenario einfach wie ein Schreckgespenst, das Schaefer benutzt, um seinen Position bei Mitgliedern zu stärken, die nicht allzu sehr darüber nachgedacht haben. Vor zwei Jahren hätte das noch funktioniert, als der Vorstand/Aufsichtsrat noch eigenmächtig bis zu 33% verkaufen durfte. Seit diese Klausel jedoch gestrichen wurde, ist zumindest für mich das Schreckensszenaio "Durch die Wahl von XY holt man sich weiteren Einfluss Kühne's" ein rein wahltaktisches Manöver geworden.
Das heißt übrigens nicht, dass man Jansen nicht kritisch sehen kann. Aber da finden sich mMn viel bessere Gründe als das Scheinargument, dass Kühne durch ihn den HSV übernehmen will.
Jansen nimmt schon Einfluss, hat er mit der Demission Hoffmann, stark mit zu beigetragen. dann soll ein Mann von Kühne in den AR gewählt werden.
Er möchte ganz offenkundig Anteile verkaufen, da ist es jetzt erstmal egal, ob die Mitglieder zustimmen. Allein das er dafür ist, ist für mich eine klare Kante. Er hat ein sehr gutes Verhältnis zu Kühne.
Ich sehe Jansen genau da, was man einem Hoffmann immer vorwirft, die Macht haben zu wollen.
Warum müssen alle gehen, die gegen seine Meinung sind. Warum musste Hoffmann gehen, weil er etwas unangenehm ist.
Jansen kriecht Kühne doch sehr tief in den Allerwertesten, das wollte Wettstein auch, hat er mit Didi damals auch und Hoffmann wollte das nicht und darum, wahrscheinlich NUR darum, musste er gehen.
Wie schnell ein eV Präsi in den Vorstand rutschen kann, hat man gesehen, der Platz ist immer noch vakant und es wird auch Jansen nachgesagt, dass er den gerne einnehmen möchte.
Was Schäfer da schreibt ist nicht wirklich weit hergeholt, sondern genau das, was man schon in den Medien wahrgenommen hat. Außerdem ist Jansen derjenige, der alles einfach öffentlich raushaut. Das hat mir bei Kreuzer damals auch nie gefallen, dass er alles und jedes Thema kommentiert hat, das tut ein Jansen quasi auch, nicht ganz so schlimm, quasi ein Kreuzer light.
Wir hatten den ganzen Schei? schon, mit Kühne, mit Didi und Wettstein, hat man Gelder noch und nöcher geholt und sitzen DESWEGEN in der finanziellen Misere. Die konnte ein Hoffmann, trotz Abstieg, schon etwas mildern.
Der HSV muss sich loseisen von Kühne, das wollte Hoffmann, das wollen Schulz und Schäfer.
Ich hoffe das kriegen wir hin. Jansen will das nicht, deshalb bin ich mittlerweile gegen ihn. Und das Jansen keinen Einfluss nehmen wird, das glaubst du doch nicht wirklich, vor allem tut er dies schon und hat das auch. Siehe Hoffmann Rauswurf.
07.02.2021 - 20:09 Uhr
Zitat von Eisman
Jansen nimmt schon Einfluss, hat er mit der Demission Hoffmann, stark mit zu beigetragen. dann soll ein Mann von Kühne in den AR gewählt werden.
Er möchte ganz offenkundig Anteile verkaufen, da ist es jetzt erstmal egal, ob die Mitglieder zustimmen. Allein das er dafür ist, ist für mich eine klare Kante. Er hat ein sehr gutes Verhältnis zu Kühne.
Ich sehe Jansen genau da, was man einem Hoffmann immer vorwirft, die Macht haben zu wollen.
Warum müssen alle gehen, die gegen seine Meinung sind. Warum musste Hoffmann gehen, weil er etwas unangenehm ist.
Jansen kriecht Kühne doch sehr tief in den Allerwertesten, das wollte Wettstein auch, hat er mit Didi damals auch und Hoffmann wollte das nicht und darum, wahrscheinlich NUR darum, musste er gehen.
Wie schnell ein eV Präsi in den Vorstand rutschen kann, hat man gesehen, der Platz ist immer noch vakant und es wird auch Jansen nachgesagt, dass er den gerne einnehmen möchte.
Was Schäfer da schreibt ist nicht wirklich weit hergeholt, sondern genau das, was man schon in den Medien wahrgenommen hat. Außerdem ist Jansen derjenige, der alles einfach öffentlich raushaut. Das hat mir bei Kreuzer damals auch nie gefallen, dass er alles und jedes Thema kommentiert hat, das tut ein Jansen quasi auch, nicht ganz so schlimm, quasi ein Kreuzer light.
Wir hatten den ganzen Schei? schon, mit Kühne, mit Didi und Wettstein, hat man Gelder noch und nöcher geholt und sitzen DESWEGEN in der finanziellen Misere. Die konnte ein Hoffmann, trotz Abstieg, schon etwas mildern.
Der HSV muss sich loseisen von Kühne, das wollte Hoffmann, das wollen Schulz und Schäfer.
Ich hoffe das kriegen wir hin. Jansen will das nicht, deshalb bin ich mittlerweile gegen ihn. Und das Jansen keinen Einfluss nehmen wird, das glaubst du doch nicht wirklich, vor allem tut er dies schon und hat das auch. Siehe Hoffmann Rauswurf.
Zitat von Christoph7777
Mal ganz konkret: Wie genau kommt man auf die Idee, dass das der Fall wäre? Wie soll Kühne Jansen in der Tasche haben?
Ich glaube schon, dass Jansen frischem Kapital nicht grundsätzlich abgeneigt ist, ebenso wenig wie Wettstein. Dennoch können sie keine weiteren Anteile ohne die Zustimmung der Mitglieder verkaufen und das ist momentan - zumindest meiner Einschätzung nach - höchst unwahrscheinlich. Ein Versprechen Kühnes an Jansen, weitere Anteile zu kaufen, bringt Jansen also gerade überhaupt nichts. Und wie soll Kühne Jansen denn sonst beeinflussen? Indem er ihn direkt bezahlt? Das halte ich zumindest mal für unwahrscheinlich, vorsichtig gesagt. Jansen hat auch keine sportlich verantwortliche Position, wollte Kühne Einfluss auf den Sport nehmen, müsste er sich an Boldt, nicht Jansen wenden.
Jansen ist außerdem nicht Vorstandsvorsitzender der AG, sondern Präsident des e.V.. Er hat also nur eine repräsentative, sowie eine überwachende Rolle. Dass er sich konkret in sportliche Entscheidungen einmischt und Boldt Vorschläge macht, glaube ich auch nicht. Also ist auch hierdurch der von dir gesehene Einfluss Kühnes durch Jansen mMn sehr unwahrscheinlich.
Wie also stellst du dir die Einflussnahme konkret vor?
Für mich wirkt dieses Kühne-Szenario einfach wie ein Schreckgespenst, das Schaefer benutzt, um seinen Position bei Mitgliedern zu stärken, die nicht allzu sehr darüber nachgedacht haben. Vor zwei Jahren hätte das noch funktioniert, als der Vorstand/Aufsichtsrat noch eigenmächtig bis zu 33% verkaufen durfte. Seit diese Klausel jedoch gestrichen wurde, ist zumindest für mich das Schreckensszenaio "Durch die Wahl von XY holt man sich weiteren Einfluss Kühne's" ein rein wahltaktisches Manöver geworden.
Das heißt übrigens nicht, dass man Jansen nicht kritisch sehen kann. Aber da finden sich mMn viel bessere Gründe als das Scheinargument, dass Kühne durch ihn den HSV übernehmen will.
Zitat von Eisman
Oder ein HSV der durch Kühne regiert wird, in Person von Jansen?
Das ist aktuell das Thema, weil das die Differenzen zwischen den Parteien sind.
Oder ein HSV der durch Kühne regiert wird, in Person von Jansen?
Das ist aktuell das Thema, weil das die Differenzen zwischen den Parteien sind.
Mal ganz konkret: Wie genau kommt man auf die Idee, dass das der Fall wäre? Wie soll Kühne Jansen in der Tasche haben?
Ich glaube schon, dass Jansen frischem Kapital nicht grundsätzlich abgeneigt ist, ebenso wenig wie Wettstein. Dennoch können sie keine weiteren Anteile ohne die Zustimmung der Mitglieder verkaufen und das ist momentan - zumindest meiner Einschätzung nach - höchst unwahrscheinlich. Ein Versprechen Kühnes an Jansen, weitere Anteile zu kaufen, bringt Jansen also gerade überhaupt nichts. Und wie soll Kühne Jansen denn sonst beeinflussen? Indem er ihn direkt bezahlt? Das halte ich zumindest mal für unwahrscheinlich, vorsichtig gesagt. Jansen hat auch keine sportlich verantwortliche Position, wollte Kühne Einfluss auf den Sport nehmen, müsste er sich an Boldt, nicht Jansen wenden.
Jansen ist außerdem nicht Vorstandsvorsitzender der AG, sondern Präsident des e.V.. Er hat also nur eine repräsentative, sowie eine überwachende Rolle. Dass er sich konkret in sportliche Entscheidungen einmischt und Boldt Vorschläge macht, glaube ich auch nicht. Also ist auch hierdurch der von dir gesehene Einfluss Kühnes durch Jansen mMn sehr unwahrscheinlich.
Wie also stellst du dir die Einflussnahme konkret vor?
Für mich wirkt dieses Kühne-Szenario einfach wie ein Schreckgespenst, das Schaefer benutzt, um seinen Position bei Mitgliedern zu stärken, die nicht allzu sehr darüber nachgedacht haben. Vor zwei Jahren hätte das noch funktioniert, als der Vorstand/Aufsichtsrat noch eigenmächtig bis zu 33% verkaufen durfte. Seit diese Klausel jedoch gestrichen wurde, ist zumindest für mich das Schreckensszenaio "Durch die Wahl von XY holt man sich weiteren Einfluss Kühne's" ein rein wahltaktisches Manöver geworden.
Das heißt übrigens nicht, dass man Jansen nicht kritisch sehen kann. Aber da finden sich mMn viel bessere Gründe als das Scheinargument, dass Kühne durch ihn den HSV übernehmen will.
Jansen nimmt schon Einfluss, hat er mit der Demission Hoffmann, stark mit zu beigetragen. dann soll ein Mann von Kühne in den AR gewählt werden.
Er möchte ganz offenkundig Anteile verkaufen, da ist es jetzt erstmal egal, ob die Mitglieder zustimmen. Allein das er dafür ist, ist für mich eine klare Kante. Er hat ein sehr gutes Verhältnis zu Kühne.
Ich sehe Jansen genau da, was man einem Hoffmann immer vorwirft, die Macht haben zu wollen.
Warum müssen alle gehen, die gegen seine Meinung sind. Warum musste Hoffmann gehen, weil er etwas unangenehm ist.
Jansen kriecht Kühne doch sehr tief in den Allerwertesten, das wollte Wettstein auch, hat er mit Didi damals auch und Hoffmann wollte das nicht und darum, wahrscheinlich NUR darum, musste er gehen.
Wie schnell ein eV Präsi in den Vorstand rutschen kann, hat man gesehen, der Platz ist immer noch vakant und es wird auch Jansen nachgesagt, dass er den gerne einnehmen möchte.
Was Schäfer da schreibt ist nicht wirklich weit hergeholt, sondern genau das, was man schon in den Medien wahrgenommen hat. Außerdem ist Jansen derjenige, der alles einfach öffentlich raushaut. Das hat mir bei Kreuzer damals auch nie gefallen, dass er alles und jedes Thema kommentiert hat, das tut ein Jansen quasi auch, nicht ganz so schlimm, quasi ein Kreuzer light.
Wir hatten den ganzen Schei? schon, mit Kühne, mit Didi und Wettstein, hat man Gelder noch und nöcher geholt und sitzen DESWEGEN in der finanziellen Misere. Die konnte ein Hoffmann, trotz Abstieg, schon etwas mildern.
Der HSV muss sich loseisen von Kühne, das wollte Hoffmann, das wollen Schulz und Schäfer.
Ich hoffe das kriegen wir hin. Jansen will das nicht, deshalb bin ich mittlerweile gegen ihn. Und das Jansen keinen Einfluss nehmen wird, das glaubst du doch nicht wirklich, vor allem tut er dies schon und hat das auch. Siehe Hoffmann Rauswurf.
Jaja. dann viel Glück mit dem Sonnenkönig und seinen Gefolgsleuten. Mal sehen ob das dann mit dem völligen Austausch der sportlichen Leitung wieder besser wird, aber Abfindungszahlungen kennt man beim HSV zur Genüge. Wobei Horst dann sicher ohne Abfindung gehen wird.
Woher hast du eigentlich die Kenntnisse zum Verhältnis Jansen/Kühne, dass du zu solchen Aussagen kommst "Jansen kriecht Kühne doch sehr tief in den Allerwertesten"
So ganz nebenbei, den Allerwertesten des HSV hat ein gewisser Unternehmer schon ein paarmal gerettet, im Gegensatz zu denen, die sich trotz Schlechtleistung noch Abfinden haben lassen.
Im Übrigen wurde der Abwahlantrag vom Ehrenrat des HSV gestellt und breit von den Gremien unterstützt, die alle einen besseren Kenntnisstand über interne Angelegenheiten haben dürften als der normale Zeitungsleser.
08.02.2021 - 00:50 Uhr
Zitat von stban
Gibt es bessere Argumente, das Wahlrecht abzukoppeln, als einige der letzten kalten Beiträge ?
Gibt es bessere Argumente, das Wahlrecht abzukoppeln, als einige der letzten kalten Beiträge ?
Von einander abweichende Ansichten sind ein Grundpfeiler demokratischer Gemeinschaften. Dissens ist kein Argument für eine Ungleichbehandlung von rechtlich gleichen Personen. Wie man überhaupt zu einer solchen Haltung kommen kann, ist mir unbegreiflich.
Du hast jedes Recht, Eismanns Ansichten zu widersprechen. Daraus abzuleiten, dass Personen wie Eismann allerdings das Wahlrecht entzogen werden soll, geht in eine politische Richtung, der ich Dich eigentlich nicht zuordnen würde.
08.02.2021 - 11:30 Uhr
Zitat von Marvin
Von einander abweichende Ansichten sind ein Grundpfeiler demokratischer Gemeinschaften. Dissens ist kein Argument für eine Ungleichbehandlung von rechtlich gleichen Personen. Wie man überhaupt zu einer solchen Haltung kommen kann, ist mir unbegreiflich.
Von einander abweichende Ansichten sind ein Grundpfeiler demokratischer Gemeinschaften. Dissens ist kein Argument für eine Ungleichbehandlung von rechtlich gleichen Personen. Wie man überhaupt zu einer solchen Haltung kommen kann, ist mir unbegreiflich.
Stimmt.Dissens ist wahrlich kein Grund für Ungleichbehandlungen. Allerdings sollte es im Gegenzug auch jedem zugestanden werden, unwahre Tatsachenbehauptungen ohne Nennung irgendeiner überprüfbaren Quelle (neudeutsch offensichtlich vereinfacht auch "fake news" genannt) als solche zu bezeichnen. Denn nichts anderes ist es, was man hier dem einen oder anderen Beitrag entnehmen kann.
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