| Geburtsdatum | 11.04.1966 |
|---|---|
| Alter | 60 |
| Nat. |
Österreich |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Peter Stöger [Trainer]
10.12.2017 - 12:06 Uhr
13.05.2018 - 10:46 Uhr
Zitat von T0Neun
Ich find diese ständigen Tuchel Rückblicke mittlerweile einfach nur noch albern. Der Pokalsieg war genauso viel Dusel und erstolpert wie die diesjährige CL Quali, der Verfall der spielerischen Souveränität hat da auch schon begonnen oder willst du wirklich behaupten, dass wir da jedes Jahr mit 2 Elfmeterschießen und genialen Einzelaktionen gegen Bayern den Pokal holen würden?
Ja man muss jetzt mal zwingend aufarbeiten, dazu gehören dann aber eben auch die Risse in der Mannschaft die unter Tuchel bereits erkennbar waren und vermutlich nicht zuletzt auch durch ihn mit verursacht wurden. Und dann sollte man eben seine Schlüsse daraus ziehen und unter die Themen Tuchel, Bosz und Stöger auch mal nen Haken machen. Das hat dann auch nicht nur was mit dem Mantel des Schweigens zu tun sondern mit nach vorne blicken und da sollte jetzt auch die Priorität liegen.
Zitat von Vero-amore
Ganz ehrlich, dann nehme ich lieber Tuchel und ich kann am Borsigplatz einen Titel feiern. Bosz ist und war ein One Hit Wonder, der in einer zweitklassigen Liga aber noch nicht mal Meister geworden ist und was Stöger diese Saison in Köln geleistet hat, brauchen wir ja nicht erwähnen. Das waren zwei klassische Fehlgriffe von Aki und Co., das gehört zur Aufarbeitung dieser Saison zwingend dazu. Wie ich uns aber kenne, wird hier aber wieder der Mantel des Schweigens drüber gehüllt.
Ganz ehrlich, dann nehme ich lieber Tuchel und ich kann am Borsigplatz einen Titel feiern. Bosz ist und war ein One Hit Wonder, der in einer zweitklassigen Liga aber noch nicht mal Meister geworden ist und was Stöger diese Saison in Köln geleistet hat, brauchen wir ja nicht erwähnen. Das waren zwei klassische Fehlgriffe von Aki und Co., das gehört zur Aufarbeitung dieser Saison zwingend dazu. Wie ich uns aber kenne, wird hier aber wieder der Mantel des Schweigens drüber gehüllt.
Ich find diese ständigen Tuchel Rückblicke mittlerweile einfach nur noch albern. Der Pokalsieg war genauso viel Dusel und erstolpert wie die diesjährige CL Quali, der Verfall der spielerischen Souveränität hat da auch schon begonnen oder willst du wirklich behaupten, dass wir da jedes Jahr mit 2 Elfmeterschießen und genialen Einzelaktionen gegen Bayern den Pokal holen würden?
Ja man muss jetzt mal zwingend aufarbeiten, dazu gehören dann aber eben auch die Risse in der Mannschaft die unter Tuchel bereits erkennbar waren und vermutlich nicht zuletzt auch durch ihn mit verursacht wurden. Und dann sollte man eben seine Schlüsse daraus ziehen und unter die Themen Tuchel, Bosz und Stöger auch mal nen Haken machen. Das hat dann auch nicht nur was mit dem Mantel des Schweigens zu tun sondern mit nach vorne blicken und da sollte jetzt auch die Priorität liegen.
Ganz abgesehen vom enorm glücklichen Sieg im Pokalfinale, samt eindeutigem Vercoachen von Tuchel (zb.Ginter Aufstellung, zur Pause immerhin korrigiert).
Sehe ich genau so. Nach vorne schauen ist angesagt.
Genau so ist es. Nach vorne schauen ist angesagt.
13.05.2018 - 10:49 Uhr
Zitat von T0Neun
Wie bereits erwähnt, ich mag Stöger da garnicht zum Heiligen erklären. Ziel erreicht Zukunft ohne ihn, das passt für mich und das wars.
Aber ich glaub einfach nicht, dass Bosz und Stöger der Mannschaft so garkeine Mittel und Wege mit auf den Weg gegeben haben. Vor allem unter Bosz hat es doch einen klaren Matchplan gegeben, der einfach immer weniger eingehalten wurde. Dass der Plan nicht in jeder Situation das Gelbe vom Ei war ist auch klar, aber meist ist es doch an Ausführung gescheitert.
Was willst du denn als Trainer einer Mannschaft mitgeben, die es nicht schafft bei 5 Minuten Ballgeschiebe an des Gegners 16er mal nen gefährlichen Pass vors Tor zu bringen.
Unser Kader hat mit Sicherheit ausreichend Qualität um locker Vizemeister zu werden, aber einfach nicht das Mannschaftsklima dafür.
Wichtiger als alle taktischen Marschrouten etc. ist jetzt einfach mal eine Mannschaft zu bilden und das hat aus meiner Sicht eben nicht primär mit dem Trainer zu tun, der eben eher mit dem arbeiten muss was da ist wenn man ihn von Vornherein mit einem Ablaufdatum versieht wie bei Stöger.
Ich hin mit sicher, dass der nächste Trainer am Mannschaftsklima scheitert wenn man den Kader in der Form bestehen lässt. Das hat ja nichts mit der Qualität der einzelnen Spieler zu tun. Irgendwas stimmt da einfach nicht, und das dürfte einfach nicht mehr reparabel sein.
Zitat von gelbschreib
Ich glaube man muss vorsichtig sein, wem man welchen Anteil gibt. Unter Tuchel war in Saison 2 der Fussball auch nicht mehr das ganz gelbe vom Ei, aber es gab noch so etwas wie Kontrolle und einen gewissen Zug zum Tor. Unter Stöger gab es das fast kaum noch, und nichts schien darauf ausgelegt zu sein, da sherzustellen. Hier wird auch viel der fehlenden Mentalität zugeschrieben wo man sagen muss: Teils ist das auch einfach fehlende Ideen und Pläne. Die Verfassung in der sich die Mannschaft präsentierte ist also nicht nur einem mentalen Sauhaufen geschuldet gewesen, wie du es formulierst, sondern einem Trainer, der auch zu wenig getan hat um Ordnung in diesen Sauhaufen zu bringen und den Spielern Mittel an die Hand zu geben, mit denen man einen Gegner auch mal kontrollieren kann. Stöger ist hier nicht der Held, er hat Geld dafür bekommen, eine Mannschaft zu trainieren. mag sein, dass diese mannschaft schwer zu trainieren ist, aber mehr als das Minimum dessen, was man von ihm als Interimstrainer erwarten konnte hat er halt auch nicht geliefert.
Wir waren schonmal dabei zu sagen, der Kader ist zu schlecht, das war in Klopps letzter Saison. Diesmal stimmt es sicher mehr als damals, weil zu viel Geld verschwendet wird für zu wenig Leistung und weil damals die Mentalität definitiv noch stimmte, heut aber nicht mehr. Trotzdem: Der Kader ist weder so schlecht wie es hier gern behauptet wird noch so untrainierbar, dass ein guter Trainer da nicht auch noch einiges rausholen könnte. Insofern darf man Stöger für seine Vertragserfüllung und Zielerreichung danken, mehr muss es dann aber auch nicht sein, wenn man fair bleiben will.
Zitat von T0Neun
Deiner Antipathie gegenüber Stöger hast Du ja nun oft genug Luft gemacht.
Ich denke es ist mittlerweile mehr als offensichtlich, dass man aus der Mannschaft eben einfach nicht mehr raus holen kann. Das hat sie unter Tuchel bereits nachgewiesen, als man auch nur mit viel Glück zum Pokal gestolpert ist, das hat sie unter Bosz nachgewiesen durch permanente Arbeitsverweigerung und dann eben unter Stöger auch wieder. Dass da der Trainer nicht mehr allein der Trottel sein kann sollte mittlerweile doch offensichtlich sein.
Auch der nächste Trainer wird daran scheitern, wenn der Umbruch im Sommer nicht wirklich radikal ausfallen sollte.
Ich halte Stöger auch nicht für die Ideallösung für die Zukunft, bin ihm aber sehr dankbar, dass er sich den Stress mit diesem mentalen Sauhaufen angetan hat und zumindest das Minimalziel erreicht hat, wenn auch mit Dusel. Ich hin mir auch sicher, dass wir ihn wieder in der Bundesliga sehen werden, er ist nämlich kein so ganz schlechter Trainer wie er bei uns jetzt wieder gemacht wird.
Zitat von Vero-amore
Genau so geht aber keine Aufarbeitung und der Mantel des Schweigens scheint bei uns ein Lieblingsstück im Kleiderschrank zu sein. Und noch einmal, er hat uns nicht in die CL geführt, da sind wir mit mehr Glück als Verstand rein gestolpert, zum größten Teil unter Mithilfe der Konkurrenz. Selbst am letzten Spieltag sah es bis kurz vor Schluss danach aus, als wenn wir das unmögliche noch schaffen und einen 7 Tore Vorsprung verschenken. Hier nochmal Danke zum VS nach Köln und nach Hannover 96. Ja, Stöger ist ein sehr netter und sympathischer Mensch, das war es dann aber auch, sportlich muss ich mit so einer Mannschaft mehr rausholen.
Zitat von Rolee
Danke Peter Stöger, dass du den Verein zu einem schwierigen Zeitpunkt übernommen hast und in die CL geführt hast.
Über das Negative hüllen wir lieber den Mantel des Schweigens. Man möchte sich ja auch nur an das Positive zurückerinnern
Danke Peter Stöger, dass du den Verein zu einem schwierigen Zeitpunkt übernommen hast und in die CL geführt hast.
Über das Negative hüllen wir lieber den Mantel des Schweigens. Man möchte sich ja auch nur an das Positive zurückerinnern

Genau so geht aber keine Aufarbeitung und der Mantel des Schweigens scheint bei uns ein Lieblingsstück im Kleiderschrank zu sein. Und noch einmal, er hat uns nicht in die CL geführt, da sind wir mit mehr Glück als Verstand rein gestolpert, zum größten Teil unter Mithilfe der Konkurrenz. Selbst am letzten Spieltag sah es bis kurz vor Schluss danach aus, als wenn wir das unmögliche noch schaffen und einen 7 Tore Vorsprung verschenken. Hier nochmal Danke zum VS nach Köln und nach Hannover 96. Ja, Stöger ist ein sehr netter und sympathischer Mensch, das war es dann aber auch, sportlich muss ich mit so einer Mannschaft mehr rausholen.
Deiner Antipathie gegenüber Stöger hast Du ja nun oft genug Luft gemacht.
Ich denke es ist mittlerweile mehr als offensichtlich, dass man aus der Mannschaft eben einfach nicht mehr raus holen kann. Das hat sie unter Tuchel bereits nachgewiesen, als man auch nur mit viel Glück zum Pokal gestolpert ist, das hat sie unter Bosz nachgewiesen durch permanente Arbeitsverweigerung und dann eben unter Stöger auch wieder. Dass da der Trainer nicht mehr allein der Trottel sein kann sollte mittlerweile doch offensichtlich sein.
Auch der nächste Trainer wird daran scheitern, wenn der Umbruch im Sommer nicht wirklich radikal ausfallen sollte.
Ich halte Stöger auch nicht für die Ideallösung für die Zukunft, bin ihm aber sehr dankbar, dass er sich den Stress mit diesem mentalen Sauhaufen angetan hat und zumindest das Minimalziel erreicht hat, wenn auch mit Dusel. Ich hin mir auch sicher, dass wir ihn wieder in der Bundesliga sehen werden, er ist nämlich kein so ganz schlechter Trainer wie er bei uns jetzt wieder gemacht wird.
Ich glaube man muss vorsichtig sein, wem man welchen Anteil gibt. Unter Tuchel war in Saison 2 der Fussball auch nicht mehr das ganz gelbe vom Ei, aber es gab noch so etwas wie Kontrolle und einen gewissen Zug zum Tor. Unter Stöger gab es das fast kaum noch, und nichts schien darauf ausgelegt zu sein, da sherzustellen. Hier wird auch viel der fehlenden Mentalität zugeschrieben wo man sagen muss: Teils ist das auch einfach fehlende Ideen und Pläne. Die Verfassung in der sich die Mannschaft präsentierte ist also nicht nur einem mentalen Sauhaufen geschuldet gewesen, wie du es formulierst, sondern einem Trainer, der auch zu wenig getan hat um Ordnung in diesen Sauhaufen zu bringen und den Spielern Mittel an die Hand zu geben, mit denen man einen Gegner auch mal kontrollieren kann. Stöger ist hier nicht der Held, er hat Geld dafür bekommen, eine Mannschaft zu trainieren. mag sein, dass diese mannschaft schwer zu trainieren ist, aber mehr als das Minimum dessen, was man von ihm als Interimstrainer erwarten konnte hat er halt auch nicht geliefert.
Wir waren schonmal dabei zu sagen, der Kader ist zu schlecht, das war in Klopps letzter Saison. Diesmal stimmt es sicher mehr als damals, weil zu viel Geld verschwendet wird für zu wenig Leistung und weil damals die Mentalität definitiv noch stimmte, heut aber nicht mehr. Trotzdem: Der Kader ist weder so schlecht wie es hier gern behauptet wird noch so untrainierbar, dass ein guter Trainer da nicht auch noch einiges rausholen könnte. Insofern darf man Stöger für seine Vertragserfüllung und Zielerreichung danken, mehr muss es dann aber auch nicht sein, wenn man fair bleiben will.
Wie bereits erwähnt, ich mag Stöger da garnicht zum Heiligen erklären. Ziel erreicht Zukunft ohne ihn, das passt für mich und das wars.
Aber ich glaub einfach nicht, dass Bosz und Stöger der Mannschaft so garkeine Mittel und Wege mit auf den Weg gegeben haben. Vor allem unter Bosz hat es doch einen klaren Matchplan gegeben, der einfach immer weniger eingehalten wurde. Dass der Plan nicht in jeder Situation das Gelbe vom Ei war ist auch klar, aber meist ist es doch an Ausführung gescheitert.
Was willst du denn als Trainer einer Mannschaft mitgeben, die es nicht schafft bei 5 Minuten Ballgeschiebe an des Gegners 16er mal nen gefährlichen Pass vors Tor zu bringen.
Unser Kader hat mit Sicherheit ausreichend Qualität um locker Vizemeister zu werden, aber einfach nicht das Mannschaftsklima dafür.
Wichtiger als alle taktischen Marschrouten etc. ist jetzt einfach mal eine Mannschaft zu bilden und das hat aus meiner Sicht eben nicht primär mit dem Trainer zu tun, der eben eher mit dem arbeiten muss was da ist wenn man ihn von Vornherein mit einem Ablaufdatum versieht wie bei Stöger.
Ich hin mit sicher, dass der nächste Trainer am Mannschaftsklima scheitert wenn man den Kader in der Form bestehen lässt. Das hat ja nichts mit der Qualität der einzelnen Spieler zu tun. Irgendwas stimmt da einfach nicht, und das dürfte einfach nicht mehr reparabel sein.
Sehe ich anders. Wenn Du Spieler hast die von einem Konzept ins nächste gestolpert sind, dann ist da zwangsläufig auch ganz viel Unsicherheit, wenige Selbstvertrauen und Unklarheit in der gemeinsamen Marschroute dabei. Das kann man auflösen, das ist Fussballdidaktik.
Wenn Stöger einen klaren Plan hatte der auch funktionieren konnte, hat er es zumindest nicht geschafft, die Mannschaft dazu zu bringen, diesen Plan umzusetzen. Einfaches Beispiel, und sicher nicht didaktisch das beste Konzept: Laufwege und Spielzüge einpauken. Funktioniert. Hätte man also schonmal machen können, wenn es anders nicht geht. Oder auch mal ein flächendeckendes Mittelfeld-Pressing einpauken. Sicher: Wenn die Spieler das dann nicht machen, ist das ein Problem, aber das Problem kann aus zwei Ursachen kommen: Du sagst: Die haben keine Lust. Ich sage: Die haben keine Ahnung wie. Das eine davon kann Stöger absolut beeinflussen, das andere zumindest teilweise.
Und klar stimmt da auch was nicht im Kader, aber guck dir Tedesco an: Der übernahm als gefühlt drölfzigster Trainer eine Mannschaft mit dem Nimbus der Untrainierbarkeit. Man sieht auch heute noch, dass da nicht alles stimmt. Aber er machte es besser als alle vor ihm, gefühlt seit Rangnick. Das Gefühl hatte ich bei Stöger zu keinem Zeitpunkt. Stöger ist so ein Trainertyp, den holt man, überspitzt gesagt, im Abstiegskampf um Grundtugenden am leben zu erhalten, zu mehr taugt das dann aber taktisch auch selten. Von diesen Trainern gibt es eine ganze Menge. Die können einer Mannschaft am Abgrund eine Hand reichen damit sie nicht abstürzt, mehr als zwei Schritte vom Abgrund weg kriegen sie eine Mannschaft aber nicht gezogen. Und dann gibt es diese Trainertypen, die sich gar nicht erst auf den Fokus auf diese Grundtugenden einlassen, sondern die ihrer Mannschaft Wege aufzeigen, mit planvollem, mutigem Fussballspiel zum Ziel zu kommen und die ungenießbar werden, wenn die Mannschaft es nicht darüber probiert. So ein Typ ist Stöger halt nicht, so einen Typ braucht diese Mannschaft aber.
Sieht man schon allein daran, dass diese Mannschaft immer wieder dazu neigt, den langen Ball auszupacken, wenn der Gegner die Räume verengt - seit Klopp ist das ein beständiger Reflex, nur unter Tuchel war das in Saison 1 etwas eingedämmt. Das führt erfahrungsgemäß nie zu etwas, deswegen muss man da die Mannschaft ständig zu ihrem Glück zwingen andere Lösungen zu wählen. Und dazu brauchst Du halt einen Trainer, der genau da den Spielern Mittel und Wege gibt.
Der Mannschaft fehlen leider die Strategen. Wir haben technisch gute Spieler, wir haben schnelle Spieler und wir haben Fighter. Aber kaum einen, der den verlängerten Arm des Trainer auf dem Platz darstellen könnte. Wenn Du das nicht hast, wirst Du nie Fussball auf dem Barca-Niveau spielen, du kannst aber trotzdem erfolgreich konstruktiven Fussball spielen. Guck dir doch nur mal Hoffenheim an, die haben genau so nen Murks wie wir gespielt, nur noch schlechter im Abstiegskampf. Und Nagelsmann hat die in den ***** getreten und dazu gezwungen, konstruktiven Fussball zu spielen, weil sich das mittelfristig auszahlt. Die haben weder die Übertachniker, noch die Überstragen, die haben bloß einfach das Vertrauen, diese Spielweise mit ihren bescheideneren Mitteln erfolgreich umzusetzen, weil ihnen der Trainer irgendwie beigebracht hat, wie man das schafft. Und das fehlte unter Stöger. Unter Bosz übrigens weniger! Der ist an seiner eigenen limitiertheit gescheitert und weil er zu früh zu viel von dieser Mannschaft wollte, bis die Mannschaft dann auch noch das Vertrauen darin verlor, dass das funktionieren kann. Und dann hat so ein Trainer immer verloren.
13.05.2018 - 10:57 Uhr
Zitat von Cosmo112
Ganz abgesehen vom enorm glücklichen Sieg im Pokalfinale, samt eindeutigem Vercoachen von Tuchel (zb.Ginter Aufstellung, zur Pause immerhin korrigiert).
Sehe ich genau so. Nach vorne schauen ist angesagt.
Genau so ist es. Nach vorne schauen ist angesagt.
Zitat von T0Neun
Ich find diese ständigen Tuchel Rückblicke mittlerweile einfach nur noch albern. Der Pokalsieg war genauso viel Dusel und erstolpert wie die diesjährige CL Quali, der Verfall der spielerischen Souveränität hat da auch schon begonnen oder willst du wirklich behaupten, dass wir da jedes Jahr mit 2 Elfmeterschießen und genialen Einzelaktionen gegen Bayern den Pokal holen würden?
Ja man muss jetzt mal zwingend aufarbeiten, dazu gehören dann aber eben auch die Risse in der Mannschaft die unter Tuchel bereits erkennbar waren und vermutlich nicht zuletzt auch durch ihn mit verursacht wurden. Und dann sollte man eben seine Schlüsse daraus ziehen und unter die Themen Tuchel, Bosz und Stöger auch mal nen Haken machen. Das hat dann auch nicht nur was mit dem Mantel des Schweigens zu tun sondern mit nach vorne blicken und da sollte jetzt auch die Priorität liegen.
Zitat von Vero-amore
Ganz ehrlich, dann nehme ich lieber Tuchel und ich kann am Borsigplatz einen Titel feiern. Bosz ist und war ein One Hit Wonder, der in einer zweitklassigen Liga aber noch nicht mal Meister geworden ist und was Stöger diese Saison in Köln geleistet hat, brauchen wir ja nicht erwähnen. Das waren zwei klassische Fehlgriffe von Aki und Co., das gehört zur Aufarbeitung dieser Saison zwingend dazu. Wie ich uns aber kenne, wird hier aber wieder der Mantel des Schweigens drüber gehüllt.
Ganz ehrlich, dann nehme ich lieber Tuchel und ich kann am Borsigplatz einen Titel feiern. Bosz ist und war ein One Hit Wonder, der in einer zweitklassigen Liga aber noch nicht mal Meister geworden ist und was Stöger diese Saison in Köln geleistet hat, brauchen wir ja nicht erwähnen. Das waren zwei klassische Fehlgriffe von Aki und Co., das gehört zur Aufarbeitung dieser Saison zwingend dazu. Wie ich uns aber kenne, wird hier aber wieder der Mantel des Schweigens drüber gehüllt.
Ich find diese ständigen Tuchel Rückblicke mittlerweile einfach nur noch albern. Der Pokalsieg war genauso viel Dusel und erstolpert wie die diesjährige CL Quali, der Verfall der spielerischen Souveränität hat da auch schon begonnen oder willst du wirklich behaupten, dass wir da jedes Jahr mit 2 Elfmeterschießen und genialen Einzelaktionen gegen Bayern den Pokal holen würden?
Ja man muss jetzt mal zwingend aufarbeiten, dazu gehören dann aber eben auch die Risse in der Mannschaft die unter Tuchel bereits erkennbar waren und vermutlich nicht zuletzt auch durch ihn mit verursacht wurden. Und dann sollte man eben seine Schlüsse daraus ziehen und unter die Themen Tuchel, Bosz und Stöger auch mal nen Haken machen. Das hat dann auch nicht nur was mit dem Mantel des Schweigens zu tun sondern mit nach vorne blicken und da sollte jetzt auch die Priorität liegen.
Ganz abgesehen vom enorm glücklichen Sieg im Pokalfinale, samt eindeutigem Vercoachen von Tuchel (zb.Ginter Aufstellung, zur Pause immerhin korrigiert).
Sehe ich genau so. Nach vorne schauen ist angesagt.
Genau so ist es. Nach vorne schauen ist angesagt.
Nein, man muss auch nach hinten schauen und schonungslos diese Zeit bewerten, ansonsten lernst du nicht aus den begangenen Fehlern und rennst blindlings ins Verderben. Genau dafür würde ja wohl Sammer geholt, damit er als Außenstehender seine Sicht der Dinge kund tut.
13.05.2018 - 10:57 Uhr
Zitat von Vero-amore
Ganz ehrlich, dann nehme ich lieber Tuchel und ich kann am Borsigplatz einen Titel feiern. Bosz ist und war ein One Hit Wonder, der in einer zweitklassigen Liga aber noch nicht mal Meister geworden ist und was Stöger diese Saison in Köln geleistet hat, brauchen wir ja nicht erwähnen. Das waren zwei klassische Fehlgriffe von Aki und Co., das gehört zur Aufarbeitung dieser Saison zwingend dazu. Wie ich uns aber kenne, wird hier aber wieder der Mantel des Schweigens drüber gehüllt.
Zitat von T0Neun
Deiner Antipathie gegenüber Stöger hast Du ja nun oft genug Luft gemacht.
Ich denke es ist mittlerweile mehr als offensichtlich, dass man aus der Mannschaft eben einfach nicht mehr raus holen kann. Das hat sie unter Tuchel bereits nachgewiesen, als man auch nur mit viel Glück zum Pokal gestolpert ist, das hat sie unter Bosz nachgewiesen durch permanente Arbeitsverweigerung und dann eben unter Stöger auch wieder. Dass da der Trainer nicht mehr allein der Trottel sein kann sollte mittlerweile doch offensichtlich sein.
Auch der nächste Trainer wird daran scheitern, wenn der Umbruch im Sommer nicht wirklich radikal ausfallen sollte.
Ich halte Stöger auch nicht für die Ideallösung für die Zukunft, bin ihm aber sehr dankbar, dass er sich den Stress mit diesem mentalen Sauhaufen angetan hat und zumindest das Minimalziel erreicht hat, wenn auch mit Dusel. Ich hin mir auch sicher, dass wir ihn wieder in der Bundesliga sehen werden, er ist nämlich kein so ganz schlechter Trainer wie er bei uns jetzt wieder gemacht wird.
Zitat von Vero-amore
Genau so geht aber keine Aufarbeitung und der Mantel des Schweigens scheint bei uns ein Lieblingsstück im Kleiderschrank zu sein. Und noch einmal, er hat uns nicht in die CL geführt, da sind wir mit mehr Glück als Verstand rein gestolpert, zum größten Teil unter Mithilfe der Konkurrenz. Selbst am letzten Spieltag sah es bis kurz vor Schluss danach aus, als wenn wir das unmögliche noch schaffen und einen 7 Tore Vorsprung verschenken. Hier nochmal Danke zum VS nach Köln und nach Hannover 96. Ja, Stöger ist ein sehr netter und sympathischer Mensch, das war es dann aber auch, sportlich muss ich mit so einer Mannschaft mehr rausholen.
Zitat von Rolee
Danke Peter Stöger, dass du den Verein zu einoem schwierigen Zeitpunkt übernommen hast und in die CL geführt hast.
Über das Negative hüllen wir lieber den Mantel des Schweigens. Man möchte sich ja auch nur an das Positive zurückerinnern
Danke Peter Stöger, dass du den Verein zu einoem schwierigen Zeitpunkt übernommen hast und in die CL geführt hast.
Über das Negative hüllen wir lieber den Mantel des Schweigens. Man möchte sich ja auch nur an das Positive zurückerinnern

Genau so geht aber keine Aufarbeitung und der Mantel des Schweigens scheint bei uns ein Lieblingsstück im Kleiderschrank zu sein. Und noch einmal, er hat uns nicht in die CL geführt, da sind wir mit mehr Glück als Verstand rein gestolpert, zum größten Teil unter Mithilfe der Konkurrenz. Selbst am letzten Spieltag sah es bis kurz vor Schluss danach aus, als wenn wir das unmögliche noch schaffen und einen 7 Tore Vorsprung verschenken. Hier nochmal Danke zum VS nach Köln und nach Hannover 96. Ja, Stöger ist ein sehr netter und sympathischer Mensch, das war es dann aber auch, sportlich muss ich mit so einer Mannschaft mehr rausholen.
Deiner Antipathie gegenüber Stöger hast Du ja nun oft genug Luft gemacht.
Ich denke es ist mittlerweile mehr als offensichtlich, dass man aus der Mannschaft eben einfach nicht mehr raus holen kann. Das hat sie unter Tuchel bereits nachgewiesen, als man auch nur mit viel Glück zum Pokal gestolpert ist, das hat sie unter Bosz nachgewiesen durch permanente Arbeitsverweigerung und dann eben unter Stöger auch wieder. Dass da der Trainer nicht mehr allein der Trottel sein kann sollte mittlerweile doch offensichtlich sein.
Auch der nächste Trainer wird daran scheitern, wenn der Umbruch im Sommer nicht wirklich radikal ausfallen sollte.
Ich halte Stöger auch nicht für die Ideallösung für die Zukunft, bin ihm aber sehr dankbar, dass er sich den Stress mit diesem mentalen Sauhaufen angetan hat und zumindest das Minimalziel erreicht hat, wenn auch mit Dusel. Ich hin mir auch sicher, dass wir ihn wieder in der Bundesliga sehen werden, er ist nämlich kein so ganz schlechter Trainer wie er bei uns jetzt wieder gemacht wird.
Ganz ehrlich, dann nehme ich lieber Tuchel und ich kann am Borsigplatz einen Titel feiern. Bosz ist und war ein One Hit Wonder, der in einer zweitklassigen Liga aber noch nicht mal Meister geworden ist und was Stöger diese Saison in Köln geleistet hat, brauchen wir ja nicht erwähnen. Das waren zwei klassische Fehlgriffe von Aki und Co., das gehört zur Aufarbeitung dieser Saison zwingend dazu. Wie ich uns aber kenne, wird hier aber wieder der Mantel des Schweigens drüber gehüllt.
Wie verblendet muß man eigentlich sein soetwas von sich zu geben? Hast du Statements zur Saison von unseren Verantwortlichen gesehen? Falls ja, wie kann man dann behaupten man würde die Fehler Totschweigen? Ob jetzt die nötigen Konsequenzen folgen kann man ja gut und gerne anzweifeln, aber doch bitte nicht die Tatsache, dass die Vereinsführung sich derzeit offen der Kritik stellt und Fehler einräumt.
13.05.2018 - 11:02 Uhr
Zitat von gelbschreib
Sehe ich anders. Wenn Du Spieler hast die von einem Konzept ins nächste gestolpert sind, dann ist da zwangsläufig auch ganz viel Unsicherheit, wenige Selbstvertrauen und Unklarheit in der gemeinsamen Marschroute dabei. Das kann man auflösen, das ist Fussballdidaktik.
Wenn Stöger einen klaren Plan hatte der auch funktionieren konnte, hat er es zumindest nicht geschafft, die Mannschaft dazu zu bringen, diesen Plan umzusetzen. Einfaches Beispiel, und sicher nicht didaktisch das beste Konzept: Laufwege und Spielzüge einpauken. Funktioniert. Hätte man also schonmal machen können, wenn es anders nicht geht. Oder auch mal ein flächendeckendes Mittelfeld-Pressing einpauken. Sicher: Wenn die Spieler das dann nicht machen, ist das ein Problem, aber das Problem kann aus zwei Ursachen kommen: Du sagst: Die haben keine Lust. Ich sage: Die haben keine Ahnung wie. Das eine davon kann Stöger absolut beeinflussen, das andere zumindest teilweise.
Und klar stimmt da auch was nicht im Kader, aber guck dir Tedesco an: Der übernahm als gefühlt drölfzigster Trainer eine Mannschaft mit dem Nimbus der Untrainierbarkeit. Man sieht auch heute noch, dass da nicht alles stimmt. Aber er machte es besser als alle vor ihm, gefühlt seit Rangnick. Das Gefühl hatte ich bei Stöger zu keinem Zeitpunkt. Stöger ist so ein Trainertyp, den holt man, überspitzt gesagt, im Abstiegskampf um Grundtugenden am leben zu erhalten, zu mehr taugt das dann aber taktisch auch selten. Von diesen Trainern gibt es eine ganze Menge. Die können einer Mannschaft am Abgrund eine Hand reichen damit sie nicht abstürzt, mehr als zwei Schritte vom Abgrund weg kriegen sie eine Mannschaft aber nicht gezogen. Und dann gibt es diese Trainertypen, die sich gar nicht erst auf den Fokus auf diese Grundtugenden einlassen, sondern die ihrer Mannschaft Wege aufzeigen, mit planvollem, mutigem Fussballspiel zum Ziel zu kommen und die ungenießbar werden, wenn die Mannschaft es nicht darüber probiert. So ein Typ ist Stöger halt nicht, so einen Typ braucht diese Mannschaft aber.
Sieht man schon allein daran, dass diese Mannschaft immer wieder dazu neigt, den langen Ball auszupacken, wenn der Gegner die Räume verengt - seit Klopp ist das ein beständiger Reflex, nur unter Tuchel war das in Saison 1 etwas eingedämmt. Das führt erfahrungsgemäß nie zu etwas, deswegen muss man da die Mannschaft ständig zu ihrem Glück zwingen andere Lösungen zu wählen. Und dazu brauchst Du halt einen Trainer, der genau da den Spielern Mittel und Wege gibt.
Der Mannschaft fehlen leider die Strategen. Wir haben technisch gute Spieler, wir haben schnelle Spieler und wir haben Fighter. Aber kaum einen, der den verlängerten Arm des Trainer auf dem Platz darstellen könnte. Wenn Du das nicht hast, wirst Du nie Fussball auf dem Barca-Niveau spielen, du kannst aber trotzdem erfolgreich konstruktiven Fussball spielen. Guck dir doch nur mal Hoffenheim an, die haben genau so nen Murks wie wir gespielt, nur noch schlechter im Abstiegskampf. Und Nagelsmann hat die in den ***** getreten und dazu gezwungen, konstruktiven Fussball zu spielen, weil sich das mittelfristig auszahlt. Die haben weder die Übertachniker, noch die Überstragen, die haben bloß einfach das Vertrauen, diese Spielweise mit ihren bescheideneren Mitteln erfolgreich umzusetzen, weil ihnen der Trainer irgendwie beigebracht hat, wie man das schafft. Und das fehlte unter Stöger. Unter Bosz übrigens weniger! Der ist an seiner eigenen limitiertheit gescheitert und weil er zu früh zu viel von dieser Mannschaft wollte, bis die Mannschaft dann auch noch das Vertrauen darin verlor, dass das funktionieren kann. Und dann hat so ein Trainer immer verloren.
Zitat von T0Neun
Wie bereits erwähnt, ich mag Stöger da garnicht zum Heiligen erklären. Ziel erreicht Zukunft ohne ihn, das passt für mich und das wars.
Aber ich glaub einfach nicht, dass Bosz und Stöger der Mannschaft so garkeine Mittel und Wege mit auf den Weg gegeben haben. Vor allem unter Bosz hat es doch einen klaren Matchplan gegeben, der einfach immer weniger eingehalten wurde. Dass der Plan nicht in jeder Situation das Gelbe vom Ei war ist auch klar, aber meist ist es doch an Ausführung gescheitert.
Was willst du denn als Trainer einer Mannschaft mitgeben, die es nicht schafft bei 5 Minuten Ballgeschiebe an des Gegners 16er mal nen gefährlichen Pass vors Tor zu bringen.
Unser Kader hat mit Sicherheit ausreichend Qualität um locker Vizemeister zu werden, aber einfach nicht das Mannschaftsklima dafür.
Wichtiger als alle taktischen Marschrouten etc. ist jetzt einfach mal eine Mannschaft zu bilden und das hat aus meiner Sicht eben nicht primär mit dem Trainer zu tun, der eben eher mit dem arbeiten muss was da ist wenn man ihn von Vornherein mit einem Ablaufdatum versieht wie bei Stöger.
Ich hin mit sicher, dass der nächste Trainer am Mannschaftsklima scheitert wenn man den Kader in der Form bestehen lässt. Das hat ja nichts mit der Qualität der einzelnen Spieler zu tun. Irgendwas stimmt da einfach nicht, und das dürfte einfach nicht mehr reparabel sein.
Zitat von gelbschreib
Ich glaube man muss vorsichtig sein, wem man welchen Anteil gibt. Unter Tuchel war in Saison 2 der Fussball auch nicht mehr das ganz gelbe vom Ei, aber es gab noch so etwas wie Kontrolle und einen gewissen Zug zum Tor. Unter Stöger gab es das fast kaum noch, und nichts schien darauf ausgelegt zu sein, da sherzustellen. Hier wird auch viel der fehlenden Mentalität zugeschrieben wo man sagen muss: Teils ist das auch einfach fehlende Ideen und Pläne. Die Verfassung in der sich die Mannschaft präsentierte ist also nicht nur einem mentalen Sauhaufen geschuldet gewesen, wie du es formulierst, sondern einem Trainer, der auch zu wenig getan hat um Ordnung in diesen Sauhaufen zu bringen und den Spielern Mittel an die Hand zu geben, mit denen man einen Gegner auch mal kontrollieren kann. Stöger ist hier nicht der Held, er hat Geld dafür bekommen, eine Mannschaft zu trainieren. mag sein, dass diese mannschaft schwer zu trainieren ist, aber mehr als das Minimum dessen, was man von ihm als Interimstrainer erwarten konnte hat er halt auch nicht geliefert.
Wir waren schonmal dabei zu sagen, der Kader ist zu schlecht, das war in Klopps letzter Saison. Diesmal stimmt es sicher mehr als damals, weil zu viel Geld verschwendet wird für zu wenig Leistung und weil damals die Mentalität definitiv noch stimmte, heut aber nicht mehr. Trotzdem: Der Kader ist weder so schlecht wie es hier gern behauptet wird noch so untrainierbar, dass ein guter Trainer da nicht auch noch einiges rausholen könnte. Insofern darf man Stöger für seine Vertragserfüllung und Zielerreichung danken, mehr muss es dann aber auch nicht sein, wenn man fair bleiben will.
Zitat von T0Neun
Deiner Antipathie gegenüber Stöger hast Du ja nun oft genug Luft gemacht.
Ich denke es ist mittlerweile mehr als offensichtlich, dass man aus der Mannschaft eben einfach nicht mehr raus holen kann. Das hat sie unter Tuchel bereits nachgewiesen, als man auch nur mit viel Glück zum Pokal gestolpert ist, das hat sie unter Bosz nachgewiesen durch permanente Arbeitsverweigerung und dann eben unter Stöger auch wieder. Dass da der Trainer nicht mehr allein der Trottel sein kann sollte mittlerweile doch offensichtlich sein.
Auch der nächste Trainer wird daran scheitern, wenn der Umbruch im Sommer nicht wirklich radikal ausfallen sollte.
Ich halte Stöger auch nicht für die Ideallösung für die Zukunft, bin ihm aber sehr dankbar, dass er sich den Stress mit diesem mentalen Sauhaufen angetan hat und zumindest das Minimalziel erreicht hat, wenn auch mit Dusel. Ich hin mir auch sicher, dass wir ihn wieder in der Bundesliga sehen werden, er ist nämlich kein so ganz schlechter Trainer wie er bei uns jetzt wieder gemacht wird.
Zitat von Vero-amore
Genau so geht aber keine Aufarbeitung und der Mantel des Schweigens scheint bei uns ein Lieblingsstück im Kleiderschrank zu sein. Und noch einmal, er hat uns nicht in die CL geführt, da sind wir mit mehr Glück als Verstand rein gestolpert, zum größten Teil unter Mithilfe der Konkurrenz. Selbst am letzten Spieltag sah es bis kurz vor Schluss danach aus, als wenn wir das unmögliche noch schaffen und einen 7 Tore Vorsprung verschenken. Hier nochmal Danke zum VS nach Köln und nach Hannover 96. Ja, Stöger ist ein sehr netter und sympathischer Mensch, das war es dann aber auch, sportlich muss ich mit so einer Mannschaft mehr rausholen.
Zitat von Rolee
Danke Peter Stöger, dass du den Verein zu einem schwierigen Zeitpunkt übernommen hast und in die CL geführt hast.
Über das Negative hüllen wir lieber den Mantel des Schweigens. Man möchte sich ja auch nur an das Positive zurückerinnern
Danke Peter Stöger, dass du den Verein zu einem schwierigen Zeitpunkt übernommen hast und in die CL geführt hast.
Über das Negative hüllen wir lieber den Mantel des Schweigens. Man möchte sich ja auch nur an das Positive zurückerinnern

Genau so geht aber keine Aufarbeitung und der Mantel des Schweigens scheint bei uns ein Lieblingsstück im Kleiderschrank zu sein. Und noch einmal, er hat uns nicht in die CL geführt, da sind wir mit mehr Glück als Verstand rein gestolpert, zum größten Teil unter Mithilfe der Konkurrenz. Selbst am letzten Spieltag sah es bis kurz vor Schluss danach aus, als wenn wir das unmögliche noch schaffen und einen 7 Tore Vorsprung verschenken. Hier nochmal Danke zum VS nach Köln und nach Hannover 96. Ja, Stöger ist ein sehr netter und sympathischer Mensch, das war es dann aber auch, sportlich muss ich mit so einer Mannschaft mehr rausholen.
Deiner Antipathie gegenüber Stöger hast Du ja nun oft genug Luft gemacht.
Ich denke es ist mittlerweile mehr als offensichtlich, dass man aus der Mannschaft eben einfach nicht mehr raus holen kann. Das hat sie unter Tuchel bereits nachgewiesen, als man auch nur mit viel Glück zum Pokal gestolpert ist, das hat sie unter Bosz nachgewiesen durch permanente Arbeitsverweigerung und dann eben unter Stöger auch wieder. Dass da der Trainer nicht mehr allein der Trottel sein kann sollte mittlerweile doch offensichtlich sein.
Auch der nächste Trainer wird daran scheitern, wenn der Umbruch im Sommer nicht wirklich radikal ausfallen sollte.
Ich halte Stöger auch nicht für die Ideallösung für die Zukunft, bin ihm aber sehr dankbar, dass er sich den Stress mit diesem mentalen Sauhaufen angetan hat und zumindest das Minimalziel erreicht hat, wenn auch mit Dusel. Ich hin mir auch sicher, dass wir ihn wieder in der Bundesliga sehen werden, er ist nämlich kein so ganz schlechter Trainer wie er bei uns jetzt wieder gemacht wird.
Ich glaube man muss vorsichtig sein, wem man welchen Anteil gibt. Unter Tuchel war in Saison 2 der Fussball auch nicht mehr das ganz gelbe vom Ei, aber es gab noch so etwas wie Kontrolle und einen gewissen Zug zum Tor. Unter Stöger gab es das fast kaum noch, und nichts schien darauf ausgelegt zu sein, da sherzustellen. Hier wird auch viel der fehlenden Mentalität zugeschrieben wo man sagen muss: Teils ist das auch einfach fehlende Ideen und Pläne. Die Verfassung in der sich die Mannschaft präsentierte ist also nicht nur einem mentalen Sauhaufen geschuldet gewesen, wie du es formulierst, sondern einem Trainer, der auch zu wenig getan hat um Ordnung in diesen Sauhaufen zu bringen und den Spielern Mittel an die Hand zu geben, mit denen man einen Gegner auch mal kontrollieren kann. Stöger ist hier nicht der Held, er hat Geld dafür bekommen, eine Mannschaft zu trainieren. mag sein, dass diese mannschaft schwer zu trainieren ist, aber mehr als das Minimum dessen, was man von ihm als Interimstrainer erwarten konnte hat er halt auch nicht geliefert.
Wir waren schonmal dabei zu sagen, der Kader ist zu schlecht, das war in Klopps letzter Saison. Diesmal stimmt es sicher mehr als damals, weil zu viel Geld verschwendet wird für zu wenig Leistung und weil damals die Mentalität definitiv noch stimmte, heut aber nicht mehr. Trotzdem: Der Kader ist weder so schlecht wie es hier gern behauptet wird noch so untrainierbar, dass ein guter Trainer da nicht auch noch einiges rausholen könnte. Insofern darf man Stöger für seine Vertragserfüllung und Zielerreichung danken, mehr muss es dann aber auch nicht sein, wenn man fair bleiben will.
Wie bereits erwähnt, ich mag Stöger da garnicht zum Heiligen erklären. Ziel erreicht Zukunft ohne ihn, das passt für mich und das wars.
Aber ich glaub einfach nicht, dass Bosz und Stöger der Mannschaft so garkeine Mittel und Wege mit auf den Weg gegeben haben. Vor allem unter Bosz hat es doch einen klaren Matchplan gegeben, der einfach immer weniger eingehalten wurde. Dass der Plan nicht in jeder Situation das Gelbe vom Ei war ist auch klar, aber meist ist es doch an Ausführung gescheitert.
Was willst du denn als Trainer einer Mannschaft mitgeben, die es nicht schafft bei 5 Minuten Ballgeschiebe an des Gegners 16er mal nen gefährlichen Pass vors Tor zu bringen.
Unser Kader hat mit Sicherheit ausreichend Qualität um locker Vizemeister zu werden, aber einfach nicht das Mannschaftsklima dafür.
Wichtiger als alle taktischen Marschrouten etc. ist jetzt einfach mal eine Mannschaft zu bilden und das hat aus meiner Sicht eben nicht primär mit dem Trainer zu tun, der eben eher mit dem arbeiten muss was da ist wenn man ihn von Vornherein mit einem Ablaufdatum versieht wie bei Stöger.
Ich hin mit sicher, dass der nächste Trainer am Mannschaftsklima scheitert wenn man den Kader in der Form bestehen lässt. Das hat ja nichts mit der Qualität der einzelnen Spieler zu tun. Irgendwas stimmt da einfach nicht, und das dürfte einfach nicht mehr reparabel sein.
Sehe ich anders. Wenn Du Spieler hast die von einem Konzept ins nächste gestolpert sind, dann ist da zwangsläufig auch ganz viel Unsicherheit, wenige Selbstvertrauen und Unklarheit in der gemeinsamen Marschroute dabei. Das kann man auflösen, das ist Fussballdidaktik.
Wenn Stöger einen klaren Plan hatte der auch funktionieren konnte, hat er es zumindest nicht geschafft, die Mannschaft dazu zu bringen, diesen Plan umzusetzen. Einfaches Beispiel, und sicher nicht didaktisch das beste Konzept: Laufwege und Spielzüge einpauken. Funktioniert. Hätte man also schonmal machen können, wenn es anders nicht geht. Oder auch mal ein flächendeckendes Mittelfeld-Pressing einpauken. Sicher: Wenn die Spieler das dann nicht machen, ist das ein Problem, aber das Problem kann aus zwei Ursachen kommen: Du sagst: Die haben keine Lust. Ich sage: Die haben keine Ahnung wie. Das eine davon kann Stöger absolut beeinflussen, das andere zumindest teilweise.
Und klar stimmt da auch was nicht im Kader, aber guck dir Tedesco an: Der übernahm als gefühlt drölfzigster Trainer eine Mannschaft mit dem Nimbus der Untrainierbarkeit. Man sieht auch heute noch, dass da nicht alles stimmt. Aber er machte es besser als alle vor ihm, gefühlt seit Rangnick. Das Gefühl hatte ich bei Stöger zu keinem Zeitpunkt. Stöger ist so ein Trainertyp, den holt man, überspitzt gesagt, im Abstiegskampf um Grundtugenden am leben zu erhalten, zu mehr taugt das dann aber taktisch auch selten. Von diesen Trainern gibt es eine ganze Menge. Die können einer Mannschaft am Abgrund eine Hand reichen damit sie nicht abstürzt, mehr als zwei Schritte vom Abgrund weg kriegen sie eine Mannschaft aber nicht gezogen. Und dann gibt es diese Trainertypen, die sich gar nicht erst auf den Fokus auf diese Grundtugenden einlassen, sondern die ihrer Mannschaft Wege aufzeigen, mit planvollem, mutigem Fussballspiel zum Ziel zu kommen und die ungenießbar werden, wenn die Mannschaft es nicht darüber probiert. So ein Typ ist Stöger halt nicht, so einen Typ braucht diese Mannschaft aber.
Sieht man schon allein daran, dass diese Mannschaft immer wieder dazu neigt, den langen Ball auszupacken, wenn der Gegner die Räume verengt - seit Klopp ist das ein beständiger Reflex, nur unter Tuchel war das in Saison 1 etwas eingedämmt. Das führt erfahrungsgemäß nie zu etwas, deswegen muss man da die Mannschaft ständig zu ihrem Glück zwingen andere Lösungen zu wählen. Und dazu brauchst Du halt einen Trainer, der genau da den Spielern Mittel und Wege gibt.
Der Mannschaft fehlen leider die Strategen. Wir haben technisch gute Spieler, wir haben schnelle Spieler und wir haben Fighter. Aber kaum einen, der den verlängerten Arm des Trainer auf dem Platz darstellen könnte. Wenn Du das nicht hast, wirst Du nie Fussball auf dem Barca-Niveau spielen, du kannst aber trotzdem erfolgreich konstruktiven Fussball spielen. Guck dir doch nur mal Hoffenheim an, die haben genau so nen Murks wie wir gespielt, nur noch schlechter im Abstiegskampf. Und Nagelsmann hat die in den ***** getreten und dazu gezwungen, konstruktiven Fussball zu spielen, weil sich das mittelfristig auszahlt. Die haben weder die Übertachniker, noch die Überstragen, die haben bloß einfach das Vertrauen, diese Spielweise mit ihren bescheideneren Mitteln erfolgreich umzusetzen, weil ihnen der Trainer irgendwie beigebracht hat, wie man das schafft. Und das fehlte unter Stöger. Unter Bosz übrigens weniger! Der ist an seiner eigenen limitiertheit gescheitert und weil er zu früh zu viel von dieser Mannschaft wollte, bis die Mannschaft dann auch noch das Vertrauen darin verlor, dass das funktionieren kann. Und dann hat so ein Trainer immer verloren.
Stimme dir da in ganz vielen Punkten vollkommen zu, würde mir auch mal einen Trainer wünschen der Automatismen in bestimmten Bereichen etabliert, Spielzüge oder einfach nur mal so banale Dinge wie ein paar Standard Varianten einpaukt.
Nachdem man Stöger aber von vornherein nur auf ein halbes Jahr befristet eingestellt hat, hat man ihm ja jede Möglichkeit genommen da was auf die Beine zu stellen.
Klar können wir jetzt Glück haben und nen Trainer finden, der das ganze Konstrukt wieder auf die Beine stellt. Mir wäre es einfach lieber, wenn man sich nicht darauf verlässt, dass endlich ein Trainer gefunden wird der das hinkriegt, sondern das man eben auch innerhalb der Mannschaft mal den Reset Knopf drückt. Wäre z. B. interessant gewesen wie die Saison der blauen verlaufen wäre wenn der nicht als erste Amtshandlung mal den Kapitän abgesägt hätte.
13.05.2018 - 11:06 Uhr
Zitat von Pubert
Wie verblendet muß man eigentlich sein soetwas von sich zu geben? Hast du Statements zur Saison von unseren Verantwortlichen gesehen? Falls ja, wie kann man dann behaupten man würde die Fehler Totschweigen? Ob jetzt die nötigen Konsequenzen folgen kann man ja gut und gerne anzweifeln, aber doch bitte nicht die Tatsache, dass die Vereinsführung sich derzeit offen der Kritik stellt und Fehler einräumt.
Zitat von Vero-amore
Ganz ehrlich, dann nehme ich lieber Tuchel und ich kann am Borsigplatz einen Titel feiern. Bosz ist und war ein One Hit Wonder, der in einer zweitklassigen Liga aber noch nicht mal Meister geworden ist und was Stöger diese Saison in Köln geleistet hat, brauchen wir ja nicht erwähnen. Das waren zwei klassische Fehlgriffe von Aki und Co., das gehört zur Aufarbeitung dieser Saison zwingend dazu. Wie ich uns aber kenne, wird hier aber wieder der Mantel des Schweigens drüber gehüllt.
Zitat von T0Neun
Deiner Antipathie gegenüber Stöger hast Du ja nun oft genug Luft gemacht.
Ich denke es ist mittlerweile mehr als offensichtlich, dass man aus der Mannschaft eben einfach nicht mehr raus holen kann. Das hat sie unter Tuchel bereits nachgewiesen, als man auch nur mit viel Glück zum Pokal gestolpert ist, das hat sie unter Bosz nachgewiesen durch permanente Arbeitsverweigerung und dann eben unter Stöger auch wieder. Dass da der Trainer nicht mehr allein der Trottel sein kann sollte mittlerweile doch offensichtlich sein.
Auch der nächste Trainer wird daran scheitern, wenn der Umbruch im Sommer nicht wirklich radikal ausfallen sollte.
Ich halte Stöger auch nicht für die Ideallösung für die Zukunft, bin ihm aber sehr dankbar, dass er sich den Stress mit diesem mentalen Sauhaufen angetan hat und zumindest das Minimalziel erreicht hat, wenn auch mit Dusel. Ich hin mir auch sicher, dass wir ihn wieder in der Bundesliga sehen werden, er ist nämlich kein so ganz schlechter Trainer wie er bei uns jetzt wieder gemacht wird.
Zitat von Vero-amore
Genau so geht aber keine Aufarbeitung und der Mantel des Schweigens scheint bei uns ein Lieblingsstück im Kleiderschrank zu sein. Und noch einmal, er hat uns nicht in die CL geführt, da sind wir mit mehr Glück als Verstand rein gestolpert, zum größten Teil unter Mithilfe der Konkurrenz. Selbst am letzten Spieltag sah es bis kurz vor Schluss danach aus, als wenn wir das unmögliche noch schaffen und einen 7 Tore Vorsprung verschenken. Hier nochmal Danke zum VS nach Köln und nach Hannover 96. Ja, Stöger ist ein sehr netter und sympathischer Mensch, das war es dann aber auch, sportlich muss ich mit so einer Mannschaft mehr rausholen.
Zitat von Rolee
Danke Peter Stöger, dass du den Verein zu einoem schwierigen Zeitpunkt übernommen hast und in die CL geführt hast.
Über das Negative hüllen wir lieber den Mantel des Schweigens. Man möchte sich ja auch nur an das Positive zurückerinnern
Danke Peter Stöger, dass du den Verein zu einoem schwierigen Zeitpunkt übernommen hast und in die CL geführt hast.
Über das Negative hüllen wir lieber den Mantel des Schweigens. Man möchte sich ja auch nur an das Positive zurückerinnern

Genau so geht aber keine Aufarbeitung und der Mantel des Schweigens scheint bei uns ein Lieblingsstück im Kleiderschrank zu sein. Und noch einmal, er hat uns nicht in die CL geführt, da sind wir mit mehr Glück als Verstand rein gestolpert, zum größten Teil unter Mithilfe der Konkurrenz. Selbst am letzten Spieltag sah es bis kurz vor Schluss danach aus, als wenn wir das unmögliche noch schaffen und einen 7 Tore Vorsprung verschenken. Hier nochmal Danke zum VS nach Köln und nach Hannover 96. Ja, Stöger ist ein sehr netter und sympathischer Mensch, das war es dann aber auch, sportlich muss ich mit so einer Mannschaft mehr rausholen.
Deiner Antipathie gegenüber Stöger hast Du ja nun oft genug Luft gemacht.
Ich denke es ist mittlerweile mehr als offensichtlich, dass man aus der Mannschaft eben einfach nicht mehr raus holen kann. Das hat sie unter Tuchel bereits nachgewiesen, als man auch nur mit viel Glück zum Pokal gestolpert ist, das hat sie unter Bosz nachgewiesen durch permanente Arbeitsverweigerung und dann eben unter Stöger auch wieder. Dass da der Trainer nicht mehr allein der Trottel sein kann sollte mittlerweile doch offensichtlich sein.
Auch der nächste Trainer wird daran scheitern, wenn der Umbruch im Sommer nicht wirklich radikal ausfallen sollte.
Ich halte Stöger auch nicht für die Ideallösung für die Zukunft, bin ihm aber sehr dankbar, dass er sich den Stress mit diesem mentalen Sauhaufen angetan hat und zumindest das Minimalziel erreicht hat, wenn auch mit Dusel. Ich hin mir auch sicher, dass wir ihn wieder in der Bundesliga sehen werden, er ist nämlich kein so ganz schlechter Trainer wie er bei uns jetzt wieder gemacht wird.
Ganz ehrlich, dann nehme ich lieber Tuchel und ich kann am Borsigplatz einen Titel feiern. Bosz ist und war ein One Hit Wonder, der in einer zweitklassigen Liga aber noch nicht mal Meister geworden ist und was Stöger diese Saison in Köln geleistet hat, brauchen wir ja nicht erwähnen. Das waren zwei klassische Fehlgriffe von Aki und Co., das gehört zur Aufarbeitung dieser Saison zwingend dazu. Wie ich uns aber kenne, wird hier aber wieder der Mantel des Schweigens drüber gehüllt.
Wie verblendet muß man eigentlich sein soetwas von sich zu geben? Hast du Statements zur Saison von unseren Verantwortlichen gesehen? Falls ja, wie kann man dann behaupten man würde die Fehler Totschweigen? Ob jetzt die nötigen Konsequenzen folgen kann man ja gut und gerne anzweifeln, aber doch bitte nicht die Tatsache, dass die Vereinsführung sich derzeit offen der Kritik stellt und Fehler einräumt.
Es ist aber ein gewaltiger Unterschied ob ich die Leistungen insgesamt kritisiere und damit nicht zufrieden bin oder ob man eigene Fehler eingesteht, das gehört in meinen Augen zu einer schonungslos Aufarbeitung dazu. Gerne würde ich in diesem Zusammenhang von ihm hören, das man einigen Spielern zu viele Freiheiten eingeräumt hat und darunter das Mannschaftsgefüge gelitten hat. Das wäre ja mal ein Anfang und würde unseren Granden auch gut zu Gesicht stehen, Selbstkritik ist das Stichwort.
Nur so kommt wieder Ruhe in den Laden, jeder Stein muss umgedreht und bewertet werden, auch die von Aki und Zorc.
13.05.2018 - 11:58 Uhr
Zitat von T0Neun
Stimme dir da in ganz vielen Punkten vollkommen zu, würde mir auch mal einen Trainer wünschen der Automatismen in bestimmten Bereichen etabliert, Spielzüge oder einfach nur mal so banale Dinge wie ein paar Standard Varianten einpaukt.
Nachdem man Stöger aber von vornherein nur auf ein halbes Jahr befristet eingestellt hat, hat man ihm ja jede Möglichkeit genommen da was auf die Beine zu stellen.
Klar können wir jetzt Glück haben und nen Trainer finden, der das ganze Konstrukt wieder auf die Beine stellt. Mir wäre es einfach lieber, wenn man sich nicht darauf verlässt, dass endlich ein Trainer gefunden wird der das hinkriegt, sondern das man eben auch innerhalb der Mannschaft mal den Reset Knopf drückt. Wäre z. B. interessant gewesen wie die Saison der blauen verlaufen wäre wenn der nicht als erste Amtshandlung mal den Kapitän abgesägt hätte.
Zitat von gelbschreib
Sehe ich anders. Wenn Du Spieler hast die von einem Konzept ins nächste gestolpert sind, dann ist da zwangsläufig auch ganz viel Unsicherheit, wenige Selbstvertrauen und Unklarheit in der gemeinsamen Marschroute dabei. Das kann man auflösen, das ist Fussballdidaktik.
Wenn Stöger einen klaren Plan hatte der auch funktionieren konnte, hat er es zumindest nicht geschafft, die Mannschaft dazu zu bringen, diesen Plan umzusetzen. Einfaches Beispiel, und sicher nicht didaktisch das beste Konzept: Laufwege und Spielzüge einpauken. Funktioniert. Hätte man also schonmal machen können, wenn es anders nicht geht. Oder auch mal ein flächendeckendes Mittelfeld-Pressing einpauken. Sicher: Wenn die Spieler das dann nicht machen, ist das ein Problem, aber das Problem kann aus zwei Ursachen kommen: Du sagst: Die haben keine Lust. Ich sage: Die haben keine Ahnung wie. Das eine davon kann Stöger absolut beeinflussen, das andere zumindest teilweise.
Und klar stimmt da auch was nicht im Kader, aber guck dir Tedesco an: Der übernahm als gefühlt drölfzigster Trainer eine Mannschaft mit dem Nimbus der Untrainierbarkeit. Man sieht auch heute noch, dass da nicht alles stimmt. Aber er machte es besser als alle vor ihm, gefühlt seit Rangnick. Das Gefühl hatte ich bei Stöger zu keinem Zeitpunkt. Stöger ist so ein Trainertyp, den holt man, überspitzt gesagt, im Abstiegskampf um Grundtugenden am leben zu erhalten, zu mehr taugt das dann aber taktisch auch selten. Von diesen Trainern gibt es eine ganze Menge. Die können einer Mannschaft am Abgrund eine Hand reichen damit sie nicht abstürzt, mehr als zwei Schritte vom Abgrund weg kriegen sie eine Mannschaft aber nicht gezogen. Und dann gibt es diese Trainertypen, die sich gar nicht erst auf den Fokus auf diese Grundtugenden einlassen, sondern die ihrer Mannschaft Wege aufzeigen, mit planvollem, mutigem Fussballspiel zum Ziel zu kommen und die ungenießbar werden, wenn die Mannschaft es nicht darüber probiert. So ein Typ ist Stöger halt nicht, so einen Typ braucht diese Mannschaft aber.
Sieht man schon allein daran, dass diese Mannschaft immer wieder dazu neigt, den langen Ball auszupacken, wenn der Gegner die Räume verengt - seit Klopp ist das ein beständiger Reflex, nur unter Tuchel war das in Saison 1 etwas eingedämmt. Das führt erfahrungsgemäß nie zu etwas, deswegen muss man da die Mannschaft ständig zu ihrem Glück zwingen andere Lösungen zu wählen. Und dazu brauchst Du halt einen Trainer, der genau da den Spielern Mittel und Wege gibt.
Der Mannschaft fehlen leider die Strategen. Wir haben technisch gute Spieler, wir haben schnelle Spieler und wir haben Fighter. Aber kaum einen, der den verlängerten Arm des Trainer auf dem Platz darstellen könnte. Wenn Du das nicht hast, wirst Du nie Fussball auf dem Barca-Niveau spielen, du kannst aber trotzdem erfolgreich konstruktiven Fussball spielen. Guck dir doch nur mal Hoffenheim an, die haben genau so nen Murks wie wir gespielt, nur noch schlechter im Abstiegskampf. Und Nagelsmann hat die in den ***** getreten und dazu gezwungen, konstruktiven Fussball zu spielen, weil sich das mittelfristig auszahlt. Die haben weder die Übertachniker, noch die Überstragen, die haben bloß einfach das Vertrauen, diese Spielweise mit ihren bescheideneren Mitteln erfolgreich umzusetzen, weil ihnen der Trainer irgendwie beigebracht hat, wie man das schafft. Und das fehlte unter Stöger. Unter Bosz übrigens weniger! Der ist an seiner eigenen limitiertheit gescheitert und weil er zu früh zu viel von dieser Mannschaft wollte, bis die Mannschaft dann auch noch das Vertrauen darin verlor, dass das funktionieren kann. Und dann hat so ein Trainer immer verloren.
Zitat von T0Neun
Wie bereits erwähnt, ich mag Stöger da garnicht zum Heiligen erklären. Ziel erreicht Zukunft ohne ihn, das passt für mich und das wars.
Aber ich glaub einfach nicht, dass Bosz und Stöger der Mannschaft so garkeine Mittel und Wege mit auf den Weg gegeben haben. Vor allem unter Bosz hat es doch einen klaren Matchplan gegeben, der einfach immer weniger eingehalten wurde. Dass der Plan nicht in jeder Situation das Gelbe vom Ei war ist auch klar, aber meist ist es doch an Ausführung gescheitert.
Was willst du denn als Trainer einer Mannschaft mitgeben, die es nicht schafft bei 5 Minuten Ballgeschiebe an des Gegners 16er mal nen gefährlichen Pass vors Tor zu bringen.
Unser Kader hat mit Sicherheit ausreichend Qualität um locker Vizemeister zu werden, aber einfach nicht das Mannschaftsklima dafür.
Wichtiger als alle taktischen Marschrouten etc. ist jetzt einfach mal eine Mannschaft zu bilden und das hat aus meiner Sicht eben nicht primär mit dem Trainer zu tun, der eben eher mit dem arbeiten muss was da ist wenn man ihn von Vornherein mit einem Ablaufdatum versieht wie bei Stöger.
Ich hin mit sicher, dass der nächste Trainer am Mannschaftsklima scheitert wenn man den Kader in der Form bestehen lässt. Das hat ja nichts mit der Qualität der einzelnen Spieler zu tun. Irgendwas stimmt da einfach nicht, und das dürfte einfach nicht mehr reparabel sein.
Zitat von gelbschreib
Ich glaube man muss vorsichtig sein, wem man welchen Anteil gibt. Unter Tuchel war in Saison 2 der Fussball auch nicht mehr das ganz gelbe vom Ei, aber es gab noch so etwas wie Kontrolle und einen gewissen Zug zum Tor. Unter Stöger gab es das fast kaum noch, und nichts schien darauf ausgelegt zu sein, da sherzustellen. Hier wird auch viel der fehlenden Mentalität zugeschrieben wo man sagen muss: Teils ist das auch einfach fehlende Ideen und Pläne. Die Verfassung in der sich die Mannschaft präsentierte ist also nicht nur einem mentalen Sauhaufen geschuldet gewesen, wie du es formulierst, sondern einem Trainer, der auch zu wenig getan hat um Ordnung in diesen Sauhaufen zu bringen und den Spielern Mittel an die Hand zu geben, mit denen man einen Gegner auch mal kontrollieren kann. Stöger ist hier nicht der Held, er hat Geld dafür bekommen, eine Mannschaft zu trainieren. mag sein, dass diese mannschaft schwer zu trainieren ist, aber mehr als das Minimum dessen, was man von ihm als Interimstrainer erwarten konnte hat er halt auch nicht geliefert.
Wir waren schonmal dabei zu sagen, der Kader ist zu schlecht, das war in Klopps letzter Saison. Diesmal stimmt es sicher mehr als damals, weil zu viel Geld verschwendet wird für zu wenig Leistung und weil damals die Mentalität definitiv noch stimmte, heut aber nicht mehr. Trotzdem: Der Kader ist weder so schlecht wie es hier gern behauptet wird noch so untrainierbar, dass ein guter Trainer da nicht auch noch einiges rausholen könnte. Insofern darf man Stöger für seine Vertragserfüllung und Zielerreichung danken, mehr muss es dann aber auch nicht sein, wenn man fair bleiben will.
Zitat von T0Neun
Deiner Antipathie gegenüber Stöger hast Du ja nun oft genug Luft gemacht.
Ich denke es ist mittlerweile mehr als offensichtlich, dass man aus der Mannschaft eben einfach nicht mehr raus holen kann. Das hat sie unter Tuchel bereits nachgewiesen, als man auch nur mit viel Glück zum Pokal gestolpert ist, das hat sie unter Bosz nachgewiesen durch permanente Arbeitsverweigerung und dann eben unter Stöger auch wieder. Dass da der Trainer nicht mehr allein der Trottel sein kann sollte mittlerweile doch offensichtlich sein.
Auch der nächste Trainer wird daran scheitern, wenn der Umbruch im Sommer nicht wirklich radikal ausfallen sollte.
Ich halte Stöger auch nicht für die Ideallösung für die Zukunft, bin ihm aber sehr dankbar, dass er sich den Stress mit diesem mentalen Sauhaufen angetan hat und zumindest das Minimalziel erreicht hat, wenn auch mit Dusel. Ich hin mir auch sicher, dass wir ihn wieder in der Bundesliga sehen werden, er ist nämlich kein so ganz schlechter Trainer wie er bei uns jetzt wieder gemacht wird.
Zitat von Vero-amore
Genau so geht aber keine Aufarbeitung und der Mantel des Schweigens scheint bei uns ein Lieblingsstück im Kleiderschrank zu sein. Und noch einmal, er hat uns nicht in die CL geführt, da sind wir mit mehr Glück als Verstand rein gestolpert, zum größten Teil unter Mithilfe der Konkurrenz. Selbst am letzten Spieltag sah es bis kurz vor Schluss danach aus, als wenn wir das unmögliche noch schaffen und einen 7 Tore Vorsprung verschenken. Hier nochmal Danke zum VS nach Köln und nach Hannover 96. Ja, Stöger ist ein sehr netter und sympathischer Mensch, das war es dann aber auch, sportlich muss ich mit so einer Mannschaft mehr rausholen.
Zitat von Rolee
Danke Peter Stöger, dass du den Verein zu einem schwierigen Zeitpunkt übernommen hast und in die CL geführt hast.
Über das Negative hüllen wir lieber den Mantel des Schweigens. Man möchte sich ja auch nur an das Positive zurückerinnern
Danke Peter Stöger, dass du den Verein zu einem schwierigen Zeitpunkt übernommen hast und in die CL geführt hast.
Über das Negative hüllen wir lieber den Mantel des Schweigens. Man möchte sich ja auch nur an das Positive zurückerinnern

Genau so geht aber keine Aufarbeitung und der Mantel des Schweigens scheint bei uns ein Lieblingsstück im Kleiderschrank zu sein. Und noch einmal, er hat uns nicht in die CL geführt, da sind wir mit mehr Glück als Verstand rein gestolpert, zum größten Teil unter Mithilfe der Konkurrenz. Selbst am letzten Spieltag sah es bis kurz vor Schluss danach aus, als wenn wir das unmögliche noch schaffen und einen 7 Tore Vorsprung verschenken. Hier nochmal Danke zum VS nach Köln und nach Hannover 96. Ja, Stöger ist ein sehr netter und sympathischer Mensch, das war es dann aber auch, sportlich muss ich mit so einer Mannschaft mehr rausholen.
Deiner Antipathie gegenüber Stöger hast Du ja nun oft genug Luft gemacht.
Ich denke es ist mittlerweile mehr als offensichtlich, dass man aus der Mannschaft eben einfach nicht mehr raus holen kann. Das hat sie unter Tuchel bereits nachgewiesen, als man auch nur mit viel Glück zum Pokal gestolpert ist, das hat sie unter Bosz nachgewiesen durch permanente Arbeitsverweigerung und dann eben unter Stöger auch wieder. Dass da der Trainer nicht mehr allein der Trottel sein kann sollte mittlerweile doch offensichtlich sein.
Auch der nächste Trainer wird daran scheitern, wenn der Umbruch im Sommer nicht wirklich radikal ausfallen sollte.
Ich halte Stöger auch nicht für die Ideallösung für die Zukunft, bin ihm aber sehr dankbar, dass er sich den Stress mit diesem mentalen Sauhaufen angetan hat und zumindest das Minimalziel erreicht hat, wenn auch mit Dusel. Ich hin mir auch sicher, dass wir ihn wieder in der Bundesliga sehen werden, er ist nämlich kein so ganz schlechter Trainer wie er bei uns jetzt wieder gemacht wird.
Ich glaube man muss vorsichtig sein, wem man welchen Anteil gibt. Unter Tuchel war in Saison 2 der Fussball auch nicht mehr das ganz gelbe vom Ei, aber es gab noch so etwas wie Kontrolle und einen gewissen Zug zum Tor. Unter Stöger gab es das fast kaum noch, und nichts schien darauf ausgelegt zu sein, da sherzustellen. Hier wird auch viel der fehlenden Mentalität zugeschrieben wo man sagen muss: Teils ist das auch einfach fehlende Ideen und Pläne. Die Verfassung in der sich die Mannschaft präsentierte ist also nicht nur einem mentalen Sauhaufen geschuldet gewesen, wie du es formulierst, sondern einem Trainer, der auch zu wenig getan hat um Ordnung in diesen Sauhaufen zu bringen und den Spielern Mittel an die Hand zu geben, mit denen man einen Gegner auch mal kontrollieren kann. Stöger ist hier nicht der Held, er hat Geld dafür bekommen, eine Mannschaft zu trainieren. mag sein, dass diese mannschaft schwer zu trainieren ist, aber mehr als das Minimum dessen, was man von ihm als Interimstrainer erwarten konnte hat er halt auch nicht geliefert.
Wir waren schonmal dabei zu sagen, der Kader ist zu schlecht, das war in Klopps letzter Saison. Diesmal stimmt es sicher mehr als damals, weil zu viel Geld verschwendet wird für zu wenig Leistung und weil damals die Mentalität definitiv noch stimmte, heut aber nicht mehr. Trotzdem: Der Kader ist weder so schlecht wie es hier gern behauptet wird noch so untrainierbar, dass ein guter Trainer da nicht auch noch einiges rausholen könnte. Insofern darf man Stöger für seine Vertragserfüllung und Zielerreichung danken, mehr muss es dann aber auch nicht sein, wenn man fair bleiben will.
Wie bereits erwähnt, ich mag Stöger da garnicht zum Heiligen erklären. Ziel erreicht Zukunft ohne ihn, das passt für mich und das wars.
Aber ich glaub einfach nicht, dass Bosz und Stöger der Mannschaft so garkeine Mittel und Wege mit auf den Weg gegeben haben. Vor allem unter Bosz hat es doch einen klaren Matchplan gegeben, der einfach immer weniger eingehalten wurde. Dass der Plan nicht in jeder Situation das Gelbe vom Ei war ist auch klar, aber meist ist es doch an Ausführung gescheitert.
Was willst du denn als Trainer einer Mannschaft mitgeben, die es nicht schafft bei 5 Minuten Ballgeschiebe an des Gegners 16er mal nen gefährlichen Pass vors Tor zu bringen.
Unser Kader hat mit Sicherheit ausreichend Qualität um locker Vizemeister zu werden, aber einfach nicht das Mannschaftsklima dafür.
Wichtiger als alle taktischen Marschrouten etc. ist jetzt einfach mal eine Mannschaft zu bilden und das hat aus meiner Sicht eben nicht primär mit dem Trainer zu tun, der eben eher mit dem arbeiten muss was da ist wenn man ihn von Vornherein mit einem Ablaufdatum versieht wie bei Stöger.
Ich hin mit sicher, dass der nächste Trainer am Mannschaftsklima scheitert wenn man den Kader in der Form bestehen lässt. Das hat ja nichts mit der Qualität der einzelnen Spieler zu tun. Irgendwas stimmt da einfach nicht, und das dürfte einfach nicht mehr reparabel sein.
Sehe ich anders. Wenn Du Spieler hast die von einem Konzept ins nächste gestolpert sind, dann ist da zwangsläufig auch ganz viel Unsicherheit, wenige Selbstvertrauen und Unklarheit in der gemeinsamen Marschroute dabei. Das kann man auflösen, das ist Fussballdidaktik.
Wenn Stöger einen klaren Plan hatte der auch funktionieren konnte, hat er es zumindest nicht geschafft, die Mannschaft dazu zu bringen, diesen Plan umzusetzen. Einfaches Beispiel, und sicher nicht didaktisch das beste Konzept: Laufwege und Spielzüge einpauken. Funktioniert. Hätte man also schonmal machen können, wenn es anders nicht geht. Oder auch mal ein flächendeckendes Mittelfeld-Pressing einpauken. Sicher: Wenn die Spieler das dann nicht machen, ist das ein Problem, aber das Problem kann aus zwei Ursachen kommen: Du sagst: Die haben keine Lust. Ich sage: Die haben keine Ahnung wie. Das eine davon kann Stöger absolut beeinflussen, das andere zumindest teilweise.
Und klar stimmt da auch was nicht im Kader, aber guck dir Tedesco an: Der übernahm als gefühlt drölfzigster Trainer eine Mannschaft mit dem Nimbus der Untrainierbarkeit. Man sieht auch heute noch, dass da nicht alles stimmt. Aber er machte es besser als alle vor ihm, gefühlt seit Rangnick. Das Gefühl hatte ich bei Stöger zu keinem Zeitpunkt. Stöger ist so ein Trainertyp, den holt man, überspitzt gesagt, im Abstiegskampf um Grundtugenden am leben zu erhalten, zu mehr taugt das dann aber taktisch auch selten. Von diesen Trainern gibt es eine ganze Menge. Die können einer Mannschaft am Abgrund eine Hand reichen damit sie nicht abstürzt, mehr als zwei Schritte vom Abgrund weg kriegen sie eine Mannschaft aber nicht gezogen. Und dann gibt es diese Trainertypen, die sich gar nicht erst auf den Fokus auf diese Grundtugenden einlassen, sondern die ihrer Mannschaft Wege aufzeigen, mit planvollem, mutigem Fussballspiel zum Ziel zu kommen und die ungenießbar werden, wenn die Mannschaft es nicht darüber probiert. So ein Typ ist Stöger halt nicht, so einen Typ braucht diese Mannschaft aber.
Sieht man schon allein daran, dass diese Mannschaft immer wieder dazu neigt, den langen Ball auszupacken, wenn der Gegner die Räume verengt - seit Klopp ist das ein beständiger Reflex, nur unter Tuchel war das in Saison 1 etwas eingedämmt. Das führt erfahrungsgemäß nie zu etwas, deswegen muss man da die Mannschaft ständig zu ihrem Glück zwingen andere Lösungen zu wählen. Und dazu brauchst Du halt einen Trainer, der genau da den Spielern Mittel und Wege gibt.
Der Mannschaft fehlen leider die Strategen. Wir haben technisch gute Spieler, wir haben schnelle Spieler und wir haben Fighter. Aber kaum einen, der den verlängerten Arm des Trainer auf dem Platz darstellen könnte. Wenn Du das nicht hast, wirst Du nie Fussball auf dem Barca-Niveau spielen, du kannst aber trotzdem erfolgreich konstruktiven Fussball spielen. Guck dir doch nur mal Hoffenheim an, die haben genau so nen Murks wie wir gespielt, nur noch schlechter im Abstiegskampf. Und Nagelsmann hat die in den ***** getreten und dazu gezwungen, konstruktiven Fussball zu spielen, weil sich das mittelfristig auszahlt. Die haben weder die Übertachniker, noch die Überstragen, die haben bloß einfach das Vertrauen, diese Spielweise mit ihren bescheideneren Mitteln erfolgreich umzusetzen, weil ihnen der Trainer irgendwie beigebracht hat, wie man das schafft. Und das fehlte unter Stöger. Unter Bosz übrigens weniger! Der ist an seiner eigenen limitiertheit gescheitert und weil er zu früh zu viel von dieser Mannschaft wollte, bis die Mannschaft dann auch noch das Vertrauen darin verlor, dass das funktionieren kann. Und dann hat so ein Trainer immer verloren.
Stimme dir da in ganz vielen Punkten vollkommen zu, würde mir auch mal einen Trainer wünschen der Automatismen in bestimmten Bereichen etabliert, Spielzüge oder einfach nur mal so banale Dinge wie ein paar Standard Varianten einpaukt.
Nachdem man Stöger aber von vornherein nur auf ein halbes Jahr befristet eingestellt hat, hat man ihm ja jede Möglichkeit genommen da was auf die Beine zu stellen.
Klar können wir jetzt Glück haben und nen Trainer finden, der das ganze Konstrukt wieder auf die Beine stellt. Mir wäre es einfach lieber, wenn man sich nicht darauf verlässt, dass endlich ein Trainer gefunden wird der das hinkriegt, sondern das man eben auch innerhalb der Mannschaft mal den Reset Knopf drückt. Wäre z. B. interessant gewesen wie die Saison der blauen verlaufen wäre wenn der nicht als erste Amtshandlung mal den Kapitän abgesägt hätte.
Ja klar ist das auch eine Sache der Kadergestaltung. Da will man ja auch handeln. Nur erstens ist der Trainer sowieso zu besetzen, zweitens ist ein Trainer wesentlich wichtiger als ein einzelner Spieler und drittens ist alles auch eine Frage des Geldes. Sahin, Schürrle und Rode zu verkaufen ist ja auch nchtmal die Hälfte der Miete, man muss ja auch bessere Spieler stattdessen holen. Das kann viel bringen, ist beim Trainer nur halt umso mehr so.
13.05.2018 - 12:22 Uhr
Zitat von gelbschreib
Stimme dir da in ganz vielen Punkten vollkommen zu, würde mir auch mal einen Trainer wünschen der Automatismen in bestimmten Bereichen etabliert, Spielzüge oder einfach nur mal so banale Dinge wie ein paar Standard Varianten einpaukt.
Nachdem man Stöger aber von vornherein nur auf ein halbes Jahr befristet eingestellt hat, hat man ihm ja jede Möglichkeit genommen da was auf die Beine zu stellen.
Stimme dir da in ganz vielen Punkten vollkommen zu, würde mir auch mal einen Trainer wünschen der Automatismen in bestimmten Bereichen etabliert, Spielzüge oder einfach nur mal so banale Dinge wie ein paar Standard Varianten einpaukt.
Nachdem man Stöger aber von vornherein nur auf ein halbes Jahr befristet eingestellt hat, hat man ihm ja jede Möglichkeit genommen da was auf die Beine zu stellen.
man hat stöger die möglichkeit genommen, standarts und automatismen einzustudieren, weil er nur 6monate vertrag hat?
es war genug zeit zum trainieren. aus der EL hat man sich zügig verabschiedet.... was soll denn ein korkut sagen? ich finde seine arbeit hier richtig gut, nicht attraktiv aber gut. hier aber zu behaupten er hätte keine möglichkeiten gehabt, irgendetwas aufzubauen wegen der vertragslaufzeit.... mal völlig falsch.
gerade wegen der vertragslaufzeit hätte ich eher erwartet, das einige dinge akribisch einstudiert werden um eben eine verlängerung zu bekommen. aber anscheinend hat die mannschaft nicht immer mitgezogen.
ich glaube einfach, er ist nicht der trainer der automatismen einstudieren kann. wie in köln mit modeste, wurde viel auf improvisation im letzten drittel gesetzt und auf einen starken stürmer (batshuayi). das ging sogar einige spiele lang gut, ist aber letztendlich nicht das, was man mit diesem teuren kader hier sehen will.
13.05.2018 - 12:48 Uhr
Zitat von T0Neun
Ich find diese ständigen Tuchel Rückblicke mittlerweile einfach nur noch albern. Der Pokalsieg war genauso viel Dusel und erstolpert wie die diesjährige CL Quali, der Verfall der spielerischen Souveränität hat da auch schon begonnen oder willst du wirklich behaupten, dass wir da jedes Jahr mit 2 Elfmeterschießen und genialen Einzelaktionen gegen Bayern den Pokal holen würden?
Ja man muss jetzt mal zwingend aufarbeiten, dazu gehören dann aber eben auch die Risse in der Mannschaft die unter Tuchel bereits erkennbar waren und vermutlich nicht zuletzt auch durch ihn mit verursacht wurden. Und dann sollte man eben seine Schlüsse daraus ziehen und unter die Themen Tuchel, Bosz und Stöger auch mal nen Haken machen. Das hat dann auch nicht nur was mit dem Mantel des Schweigens zu tun sondern mit nach vorne blicken und da sollte jetzt auch die Priorität liegen.
Zitat von Vero-amore
Ganz ehrlich, dann nehme ich lieber Tuchel und ich kann am Borsigplatz einen Titel feiern. Bosz ist und war ein One Hit Wonder, der in einer zweitklassigen Liga aber noch nicht mal Meister geworden ist und was Stöger diese Saison in Köln geleistet hat, brauchen wir ja nicht erwähnen. Das waren zwei klassische Fehlgriffe von Aki und Co., das gehört zur Aufarbeitung dieser Saison zwingend dazu. Wie ich uns aber kenne, wird hier aber wieder der Mantel des Schweigens drüber gehüllt.
Ganz ehrlich, dann nehme ich lieber Tuchel und ich kann am Borsigplatz einen Titel feiern. Bosz ist und war ein One Hit Wonder, der in einer zweitklassigen Liga aber noch nicht mal Meister geworden ist und was Stöger diese Saison in Köln geleistet hat, brauchen wir ja nicht erwähnen. Das waren zwei klassische Fehlgriffe von Aki und Co., das gehört zur Aufarbeitung dieser Saison zwingend dazu. Wie ich uns aber kenne, wird hier aber wieder der Mantel des Schweigens drüber gehüllt.
Ich find diese ständigen Tuchel Rückblicke mittlerweile einfach nur noch albern. Der Pokalsieg war genauso viel Dusel und erstolpert wie die diesjährige CL Quali, der Verfall der spielerischen Souveränität hat da auch schon begonnen oder willst du wirklich behaupten, dass wir da jedes Jahr mit 2 Elfmeterschießen und genialen Einzelaktionen gegen Bayern den Pokal holen würden?
Ja man muss jetzt mal zwingend aufarbeiten, dazu gehören dann aber eben auch die Risse in der Mannschaft die unter Tuchel bereits erkennbar waren und vermutlich nicht zuletzt auch durch ihn mit verursacht wurden. Und dann sollte man eben seine Schlüsse daraus ziehen und unter die Themen Tuchel, Bosz und Stöger auch mal nen Haken machen. Das hat dann auch nicht nur was mit dem Mantel des Schweigens zu tun sondern mit nach vorne blicken und da sollte jetzt auch die Priorität liegen.
Es ist alleine schon lächerlich, einen Toptrainer wie Tuchel mit Stöger in einen Topf werfen zu wollen, weil er in der 2.ten Saison nicht mehr ganz so erfolgreich war. In der ersten Saison hätte er, hätte Bayern nicht eine Übersaison aufgefahren, die Meisterschaft mit teils Weltklasse-Fußball gewonnen. Aber klar, das Gegurke unter Stöger ist natürlich eine Folge des sportlichen Verfalls, der angeblich unter Tuchel schon begonnen hat. Klar Bosz und Stöger haben einen Scherbenhaufen von Tuchel übernommen. SCHWACHSINN !
Glück gehört immer dazu, um einen Pokal zu gewinnen, siehe Real Madrid, aber reines Glück zu haben, auch weil eben die Konkurrenz zu doof ist, ist schon ziemlich das, was die Zeit unter Stöger am besten beschreibt.
Real und Liverpool haben mit Glück und Schiedsrichtern das Finale der CL erreicht, allerdings trotzdem absolut konform mit ihren Spielen und keiner kann ihnen die Qualität absprechen. Der BVB hat unter Stöger nur noch Glück gehabt, mit solchen Spielen nicht aus den Top 4 zu rutschen. Ein paar Tore mehr hätten Leverkusen schon gereicht.
13.05.2018 - 12:51 Uhr
Ziel erreicht, besten Dank dafür, dass du Mannschaft noch aus der Sch**** gezogen hast. Damit soll das kurze Kapitel dann auch beendet sein.
Danke Peter
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