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Peter Bosz
Geburtsdatum 21.11.1963
Alter 62
Nat. Niederlande  Niederlande
Funktion Trainer
Akt. Verein PSV Eindhoven

Peter Bosz [Trainer]

06.06.2017 - 13:06 Uhr
Peter Bosz [Trainer] |#7161
26.11.2017 - 04:19 Uhr
Zitat von BigRex
Zitat von JustDoIt

Manche Leute machen es unnötig kompliziert. Die erste Hz war sehr gut. Unsere Mannschaft hat gigantische mentale Probleme. Ob Bosz entlassen der beste oder einzige Weg ist diese zu lösen entschieden andere Leute. Aber eine "der Kader passt nicht zum Bosz fuss Ball Debatte" ist doch albern. Haben wir in der Halbzeit den Kader ausgetauscht?


Vielleicht solltest du mal anfangen dir die Frage zustellen ob die Spieler dem Konzept, Trainingsmethoden usw von Bosz vertrauen?


Da man die Spieler als Gesamtheit kaum selbst kennt oder Gelegenheit bekommen wird, sie dazu offen zu befragen, noch Boszs Trainingsmethoden in detailierter Weise kennt, ist das kein vernünftiger Ansatz, sondern nur Projektionsfläche der eigenen Sentiments, die, so beschissen die Situation im Moment auch ist keinen weiter bringen.
Um eine Fehleranalyse wirklich nachhaltig betreiben und sie mit der Fehleranalyse der Vereinsführung abgleich zu können, müsste man erst einmal einen viel detaillierteren Eindruck davon haben, als man tatsächlich hat.

Um aber deine Frage dennoch mit einer Antwort zu quittieren:

Wenn das Vertrauen zu Boszs Methoden grundsätzlich fehlen würde, dann würde die Mannschaft wohl nicht anfänglich gut funktioniert haben um dann irgendwann zusammen zu brechen, sondern wenn Boszs Methoden einfach nur suspekt wären und Vertrauen zerdeppern, anstatt welches zu schaffen, hätte die Mannschaft von Anfang an Mist zusammen spielen müssen, hat sie aber nicht.


Zitat von BigRex

Weigl gab in einem Interview vor ein paar Wochen schon zu verstehen das er von Bosz ganz anders gefordert wird als vorher was seine Rolle als Spieler anbelangt, er scheint damit nicht wirklich klar zukommen wenn man das sieht.


Und weil Bosz nun andere Forderungen an einzelne Spieler stellt, als das sein Vorgänger getan hat, resultiert daraus, das Boszs Training Mist ist und die Spieler deswegen kein Vertrauen haben?
Könnte es sein, dass ein verhältnismäßig junger Spieler wie Weigl das einfach etwas hervorhob, weil er im Profigeschäft noch nicht so viele Stationen hinter sich hat und dem entsprechend (zumal nach Verletzung) ein Trainerwechsel, der dem Spieler eine andere Aufgabe zuweist noch als besondere Aufgabe wahrgenommen wird, was bei routinierteren Spielern so nicht mehr der Fall ist?
Und selbst wenn du in diesem Fall recht haben solltest, beträfe das erstmal nur Weigl als Einzelfall, nicht aber die komplette Mannschaft um die es sich hier handelt.

Zitat von BigRex

Bosz wurde auch schon medial kritisiert das er wohl Probleme hat die Stärken seiner Spieler richtig einzusetzen. Yarmolenko gab auch schonmal in einem Interview zu verstehen das er sehr verwundert ist über viele freie Trainingstage.


Mit dem Einstz der Spieler bin ich zwar zugegebenermaßen auch nciht immer so ganz d'accord, das Problem ist aber, dass wir einen Kader haben, der von der Besetzung her mehr oder minder in zwei halbe Spielsysteme zerfällt, aber nichts wirklich ganzes.
Hier hat die Klopp-Zeit noch ihre Spuren hinterlassen.
Wollte man z.b. Kagawa und Götze ihren Stärken gemäß einsetzen, müsste man ganz klar wider 4-2-3-1 spielen, in dem System wären wir aber auch ziemlich verloren, weil uns da der Abräumer vor der Abwehr fehlt.
Richtig ist, dass Bosz da schonmal die eine oder andere Überraschung eingebaut hat. Richtig ist aber auch, dass unser Kader nicht wirklich auf ein konkretes System zugeschnitten ist und deswegen auch nicht jeder Spieler seiner eigentlichen Stärke nach eingesetzt werden kann, das ist zum Teil, wie man Bosz zugestehen muss ein Teil der Kaderproblematik und war das eigentlich schon seit der ersten Tuchel-Saison.

Was die Ausführungen des Herrn Yarmolenko angeht:
der Mann hat seine ganze bisherige Karriere in der Ukraine verbracht. Gut möglich, dass dort andere trainingsphilosophien und andere Anforderungen innerhab der spezifischen Ligasituation existieren.
Das lässt aber keine Rückschlüsse darauf zu, ob dass was Tuchel macht in anderen europäischen Ligen dem Standart entsprecht und wie Spieler, die aus anderen Vereinen kommen oder schon unter Tuchel da waren, das sehen.
Yarmolenko ist da, wenn man eine generalisierte Aussage treffen will wirklich der denkbar schlechteste Kandidat.

Zitat von BigRex

Im übrigen brauchst du dass nicht als "Albern" abzustempeln wenn man den Hinweis gibt das Bosz eine Spielidee hat aber diese nicht umgesetzt bekommt bzw so umgesetzt bekommt dass man nur 2 Punkte aus den letzten 6 Spielen holte( Von der CL will ich erst gar nicht anfangen zu reden).


Aber liegt das an der Spielidee oder vermehrt an den individuellen Patzern? Und sind die individuellen Patzer und die daraus resultierende Unsicherheit zwangsweise Ausdruck einer gescheiterten Spielidee odder könnten sie sich selbst zur Endlosspirale hochgeschaukelt haben.

Du stellst dich hin und behauptest, dass die Spieler an den Vorstellungen Boszs mehr oder minder verzweifeln. Es könnte aber auch gar nichts mit dem System zu tun haben, sondern einfach darauf basieren, dass die Spieler einfach nach einem durch individuelle Fehler verlorenen Spiel den mentalen knockout bekommen haben.

Sich hinzustellen und zu behaupten, das Training wäre seltsam und die Spieler kämen nicht darauf klar, was du hier konkret nicht belegen kannst und dann darauf zu verweisen, dass die Verunsicherung und der Zusammenbruch von diesen Methoden herrühren muss, ist nichts anderes als 1. ein Zirkelschluss, 2. Projektion einer vorgefassten eigenen Meinung, mindestens aber wilde Spekulation.
Nicht das daran etwas verkehrtes wäre, allerdings würde es sich empfehlen Spekulation auch als solche zu behandeln und nicht mit missionarischem Eifer daran um jeden Preis festhalten zu wollen.

Zitat von BigRex

Das wirft dann halt fragen auf ob die Mehrheit der Spieler in unserem Kader zu seiner Idee passen, und zur ersten HZ dann schau mal wie Schalke da agierte und wie sie aus der Kabine zurückkamen, Schalke war absolut desaströs in der ersten HZ so wie wir in der 2ten! Genauso war man am Ende der 1sten Hz auch schon nicht mehr wirklich Dominant


Aber damit widerlegst du deine Ausführungen doch schon selbst. Natürlich war die zweite Hälfte scheiße und natürlich hat Schalke in der ersten ähnlich dankbare Schützenhilfe geleistet wie unsere Mannschaft in der zweiten. Dennoch hat die Mannschaft in der ersten Halbzeit ganz gut funktioniert und die Sache ausgenutzt.
Ich bin auch der Überzeugung ohne diesen dämlichen Platzverweis für Auba, hätte man das Ding über die Runden geschaukelt und wir jetzt nicht diese Debatte, aber das ist ein anderes Thema.

Das Problem ist doch nicht, dass die Spieler ein System nicht spielen können, sondern viel mehr, dass sie das sehr wohl können, aber regelmäßig nur eine Halbzeit lang.

Daraus resultiert die Probleme sind nicht systematischer, sondern fitnestechnischer oder mentaler Natur. Da es allerdings auch schon vorgekommen ist, dass die zweite Halbzeit besser war als die ersten (wenn es auch überwiegend andersherum der Fall war), lieg der Schluss nah, dass es in erster Linie ein mentales Problem ist.
Ob sich dieses mit einem Abgang von Bosz in Wohlgefallen auflösen würde muss angezweifelt werden, denn dazu müsste man erst einmal eine konkrete Vorstellung haben, woran es liegt.
Gestern ist es eigentlich nur mit Schockmoment dadurch zu erklären, das Schalke auf einmal aufdrehte, denn selbst wenn man noch so sehr Zweifel an Trainingsmethoden hat, in dem Moment, in dem man auf dem Platz mit 4:0 führt, kann das eigentlich keine Rolle mehr spielen.
Wie ich das sehe, hat diese Mannschaft einfach ein sehr extremes Problem damit ergebnisrelevante Rückschläge, sprich Gegentreffer wegzustecken.
Wenn wir Spiele gewonnen haben, dann in aller Regel solche in denen wir in Führung gegangen sind, sind wir dies nicht, konnten wir die Dinger auch nicht mehr umdrehen.

Ich stelle mir hier ernstlich die Frage, ob das Mentalitätsproblem an dem Methoden von Bosz liegt oder ob es sich als eine negativspirale aus den ersten Rückschlägen auf dem Platz entwickelt hat, denn das, was bei dieser Mannschaft im Moment läuft ist (jetzt erlaube ich mir mal etwas Hobbypsychologie) schon fast ein festgefahrenes Reiz-Reaktions-Schema.
Fällt ein Gegentor verliert sofort das gesamte Team in Panik.
Panik vor was eigentlich? Das wäre die spannende Frage. Davor beim Trainer unten durch zu sein, ihm nicht zu gefallen?
Oder haben sich die Negativerlebnisse so weit eingeschliffen, dass sich daraus insgesamt ein grundlegender Defaitismus entwickelt hat?

Von der Frage hängt ganz maßgeblich ab ob es irgendeinen Sinn macht den trainer zu entlassen oder nicht und problematischer Weise können wir diese frage von außen nicht seriös beantworten.
Durchaus aber möglich, bis wahrscheinlich, dass man intern über das Betreuerteam die Ursache des Problems bereits an den Tag gefördert hat und je nach dem in welche Richtung die deutet, erklärt das auch das bisherige Festhalten an Bosz. Möglicherweise auch die Art und Weise, wie mit der Thematik Training umgegangen wird, wenn sie denn tatsächlich stärkere Abweichungen produziert.

Bosz sagte von sich aus, dass es nach seiner Beurteilung kain Fitnesproblem ist. Das wird von einigen hier (nicht selten mit einer gegen Bosz gerichteten Intention) zwar kategorisch bestritten, weil selbige davon ausgehen, dass der Mann nur versucht eigene Schlamperei zu verdecken, aber nehmen wir ihn mal einen Moment lang ernst.
Wenn es wirklich eine rein mentale Angelegenheit ist und diese wiederrum ein sich festgefahrenes Reaktionsschema gegenüber konkreten Situationen auf dem Platz, nicht gegenüber dem Trainer und seinen Methoden darstellt, dann macht die bisherige Haltung der Vereinsführung absolut Sinn, und dann macht ein zurückgefahrenes training, mit einem verstärkten Augenmerk darauf, dass die Spieler seelisch mit sich ins Rheine kommen und Zeit zum Nachdenken haben ebenfalls Sinn.


Alles nichts, was ich beweisen könnte, sondern nur spinnerte Theorie meinerseits, ich würde nur anregen solche Gedankenmodelle prinzipiell nicht auszuschließen, denn irgendeinen Grund, die Lage anders zu beurteilen als der größte teil des Fanlagers muss bei der Vereinsführung vorhanden sein und sofern das nicht völlige Blindheit ist (verschwörungstheoretischen Unsinn wie bewusstes Schädigen des Vereins oder ähnlches mal außen vor gelassen).
Die Klamotte mit dem Fehler nicht einräumen können, ist ebenfalls ein Unsinnsmythos. Wenn Zorc und Watzke keine Fehler einräumen könnten auch wenn sie vorher großspurig anderes verkündet haben, zeigt aus der letzten Saison doch sowohl die Tatasche, dass man am Saisonbeginn entgegen eigener Ankündigung doch Hummels, Günndogan und Mkhitaryan abgegeben hat, als auch Watzkes völlig revidierte Haltung zum Thema Hoffenheim um ein paar Beispiele zu bringen.
Grassierende Unvernunft auf dem Gebiet gehört also auch nicht unbedingt zu den kategorischen Stärken der Vereinsführung.
Blibe eben noch die erklärung, dass man intern mehr weiß, als man außen sieht und demnach möglicherweise anderen Indizien folgt und zu anderen Schlüssen kommt.

Das wäre die andere Dimension, die man vielleicht betrachten sollte, bevor man sich darüber entsetzt, dass das, was dem einen oder anderen hier offensichtlich erscheint, bislang nicht getan wurde, und gleich anfängt wilde Verschwörungstheorien zusammen zu stricken.
Peter Bosz [Trainer] |#7162
26.11.2017 - 04:22 Uhr
Zitat von BVBFAN21
Der gehört umgehend entlassen! Mir ist auch egal wer jetzt kommt, hauptsache es wird ordentlich trainiert und die Spieler rufen jetzt mal Leistung ab, dann düfte es wieder besser werden.


Und dann? Kommt jemand der richtig trainiert und dann geht's los?

Komm schon, wir brauchen jemanden der gut analysiert, Führung zeigt und Perspektive. Dass ist nicht Bosz. Wer das ist steht in den SternenZwinkernd

•     •     •

Nur der BVB !
Peter Bosz [Trainer] |#7163
26.11.2017 - 05:11 Uhr
Bosz ist wie Bert van Marwijk...nicht Fisch nicht Fleisch. Auch Bert hat in Hamburg nur einmal am Tag trainieren lassen und sogar viele freie Tage verordnet. Holländer unterschätzen die Bundesliga. Gibt es überhaupt noch einen guten holländischen Trainer? Mir fällt niemand ein.

Einzig Huub Stevens hat verstanden, wie die Bundesliga tickt. Er ist auch mittlerweile mehr Deutscher als Holländer.

Traurig was Bosz aus der spektakülären Tuchel Mannschaft gemacht hat. Und wenn die Mannschaft gegen Tuchel war, ist es umso bemerkenswerter, was Tuchel mit der Mannschaft noch gerissen hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von _Ernie_ am 26.11.2017 um 05:13 Uhr bearbeitet
Peter Bosz [Trainer] |#7164
26.11.2017 - 07:35 Uhr
Hoffentlich hat er zumindest einen schönen Skat-Abend mit Herrn Watzke gehabt. Das ist ja im Moment das wichtigste, die Harmonie, die ja um Welten besser zu sein scheint als unter Tuchel.
Peter Bosz [Trainer] |#7165
26.11.2017 - 07:52 Uhr
Langsam glaube ich das die Mannschaft einfach keine Lust auf den Trainer hat ! Bis auf 2 Spieler Schmelle und Sahin ! Man sah es doch gestern wieder , glaube beim Stand von 4:2 zeigte Sky die beiden beim Trainer und sie stellten zusammen die Taktik um !
Genau die 2 Spieler die öffentlich letztes Jahr Tuchel im TV Interview kritisiert haben !
Es sah so aus als ob die Manschaft gezeigt hat wozu sie in der Lage ist ! Die ersten 35 min waren Weltklasse ! Alles danach grenzte an Arbeitsverweigerung und an total schlechter Fitness ! Die waren platt das kann so früh zur Saison nicht sein ! Das 4 spiel wo wir die erste Hz dominieren und in der 2 nix auf die Reihe kriegen . Ich weiß nicht was in der Kabinen Ansprache so in der HZ gemacht wird .....
Dazu wurde der Coacht mal wieder total vom Gegner Trainer ausgecoacht und das beim Stand von 4:0 !! Das muss man sich mal geben . Durch die 2 Einwechselungen war unser Mittelfeld sofort nicht mehr vorhanden im Zentrum und wir hatten Garkeinen Zugriff mehr .
Hoffe seine Tage sind gezählt und er darf Nuri und Schmelle gerne mitnehmen die ihn ja so vergöttern

•     •     •

——— You’ll never Walk alone——-
Peter Bosz [Trainer] |#7166
26.11.2017 - 08:04 Uhr
Ist er immer noch Trainer?
Was ist mit der Krisensitzung? Gibt es was Neues?

•     •     •

Es macht Spaß, aber es gibt wichtigeres.


10.11.2009 wir verlieren Robert Enke!

Mitglied seit: 07.06.2006
Peter Bosz [Trainer] |#7167
26.11.2017 - 08:19 Uhr
Zitat von JustDoIt

Aber wenn man jetzt 3 Spiele hintereinander gute erste Hälften oder zumindest 30 Minuten spielt kann man doch nicht sagen das Konzept ist kacke und daran schuld unsere Spieler sind nicht in der Lage das Konzept konsequent über 90 Minuten umzusetzen und das liegt entweder an mentalen Problemen (meine Meinung) oder Fitness Problemen.


Bis zur Einwechselung von Bartra und der damit einhergehenden taktischen Umstellung hatte Schalke aus dem Spiel kaum Torchancen. Klar, das 4-1 nach Fehlern von Sokratis und Weidenfeller aber ansonsten wurden sie ausschließlich nach Ecken gefährlich und hatten auch in der 2. Halbzeit ein Chancendefizit.

Unsinnige Umstellung auf Viererkette, Rot für Aubameyang und die folgenden Wechsel, die jede Spielkontrolle oder Entlastung unmöglich machten, sind für das Ergebnis weit mehr verantwortlich als konditionelle Probleme.

Das Bosz nicht von der Kritik auszuschließen ist ist klar. Scheinbar hält er die schlechtesten Halbzeit Ansprachen der Welt. Ich weiß nicht wie so ein Einstellungs Unterschied zustande kommt.


Warum? Du musst bis zur 65. Minute zumindest zwei weitere Treffer zwingend erzielen. Für die I.diotie vor dem Tor von Aubameyang kann er reichlich wenig.

In Hz 1 waren wir sehr Zweikampf stark und Laufstark. Unsere ivs haben alles abgeräumt und wir hatten richtig oft überzahl in ballnähe.
In der zweiten Hz standen wir viel zu tief. Haben überhaupt keinen Druck auf den ballführenden gehabt.
Bsp. Wie ömer toprak konoplanyka vor dem 4:2 begleitet. In Hz 1 hätte er in noch easy abgegrätscht


Wie gesagt, bis zur 70. war das vollkommen okay, dann kommt der Bruch durch die Umstellung. Am Ende spielt man ohne Stürmer, mit vier Innenverteidigern in der Viererkette und wirkt komplett konfus. Grundsätzlich ist es wohl eine wenig intelligente Maßnahme eine ohnehin verunsicherte Abwehrreihe einfach mal ohne Not durcheinanderzuwürfeln und munter durchzuwecheseln. Bosz hat so die bis dahin absolut vorhandene Stabilität zerstört und obendrein jede Möglichkeit zur Entlastung abgewürgt.

Natürlich hätten die Spieler viele Dinge besser machen können aber das Hauptproblem gestern war das ingame-Coaching von Bosz.
Peter Bosz [Trainer] |#7168
26.11.2017 - 08:23 Uhr
Wer soll da beim BVB anheuern? Der DEUTSCH spricht, BL und Internationale Erfahrung hat?
Peter Bosz [Trainer] |#7169
26.11.2017 - 08:34 Uhr
Zitat von Fonzie
Zitat von JustDoIt

Aber wenn man jetzt 3 Spiele hintereinander gute erste Hälften oder zumindest 30 Minuten spielt kann man doch nicht sagen das Konzept ist kacke und daran schuld unsere Spieler sind nicht in der Lage das Konzept konsequent über 90 Minuten umzusetzen und das liegt entweder an mentalen Problemen (meine Meinung) oder Fitness Problemen.


Bis zur Einwechselung von Bartra und der damit einhergehenden taktischen Umstellung hatte Schalke aus dem Spiel kaum Torchancen. Klar, das 4-1 nach Fehlern von Sokratis und Weidenfeller aber ansonsten wurden sie ausschließlich nach Ecken gefährlich und hatten auch in der 2. Halbzeit ein Chancendefizit.

Unsinnige Umstellung auf Viererkette, Rot für Aubameyang und die folgenden Wechsel, die jede Spielkontrolle oder Entlastung unmöglich machten, sind für das Ergebnis weit mehr verantwortlich als konditionelle Probleme.

Das Bosz nicht von der Kritik auszuschließen ist ist klar. Scheinbar hält er die schlechtesten Halbzeit Ansprachen der Welt. Ich weiß nicht wie so ein Einstellungs Unterschied zustande kommt.


Warum? Du musst bis zur 65. Minute zumindest zwei weitere Treffer zwingend erzielen. Für die I.diotie vor dem Tor von Aubameyang kann er reichlich wenig.

In Hz 1 waren wir sehr Zweikampf stark und Laufstark. Unsere ivs haben alles abgeräumt und wir hatten richtig oft überzahl in ballnähe.
In der zweiten Hz standen wir viel zu tief. Haben überhaupt keinen Druck auf den ballführenden gehabt.
Bsp. Wie ömer toprak konoplanyka vor dem 4:2 begleitet. In Hz 1 hätte er in noch easy abgegrätscht


Wie gesagt, bis zur 70. war das vollkommen okay, dann kommt der Bruch durch die Umstellung. Am Ende spielt man ohne Stürmer, mit vier Innenverteidigern in der Viererkette und wirkt komplett konfus. Grundsätzlich ist es wohl eine wenig intelligente Maßnahme eine ohnehin verunsicherte Abwehrreihe einfach mal ohne Not durcheinanderzuwürfeln und munter durchzuwecheseln. Bosz hat so die bis dahin absolut vorhandene Stabilität zerstört und obendrein jede Möglichkeit zur Entlastung abgewürgt.

Natürlich hätten die Spieler viele Dinge besser machen können aber das Hauptproblem gestern war das ingame-Coaching von Bosz.

Hier liegst du vollkommen richtig. Ich persönlich habe mich so gewundert als er auf 4er Kette. Genau das was nicht funktioniert hat die letzten Wochen, genau auf diese Karte setzt er. Dann gegen Ende auch noch Zagadou und somit weitere Verschiebungen in der Abwehr. Kann da nicht ein Milli kommen dem man erklärt dass das defensive 1000% prio hat ? Dann kann Schmelle hinten bleiben... Vollständig versagt. Mit dem wechseln klar die Zeichen auf "Hosen voll" gesetzt. Und trotzdem glaube ich dass Kondition ein Thema ist. In der 2 HZ ist uns das Spiel langsam entglitten. Da hat ein User schöne Zahlen dazu gepostet... Klar stimmtt auch dass Kehrer eher Rot sehen muss als Auba und dass genau dieser Auba dass 5:0 auflegen muss. Da kann Bosz nix für. Für seine Wechsel und das stetige Abbauen mit fortschreitender Spieldauer schon. Aber da will er ja nix ändern. Business as usual. Heute wie immer nicht beim Reserve Training. Morgen soll glaub frei sein... Keine Änderungen, keine Reaktion auf die aktuelle Situation - so kannst du als Trainer doch nicht handeln wenn du so im Sinkflug bist.
Peter Bosz [Trainer] |#7170
26.11.2017 - 08:36 Uhr
ALso ich glaube ja auch das Bosz aufgrund, des Fehlcoaching in vergangen Spielen bzw ich meine das starre festhalten am 4:3:3 konsequenzen haben wird.
Aber gestern ?
Mit nem 4:0 im Rücken, musst das sogar ohne Trainer auf der Bank durchbringen.
Egal wer wo , auf den Platz steht !
Wir hatten da nicht 18 jährige ohne Bundesligaerfahrung auf den Platz.
Nationalspieler standen da, erfahrene Buli Spieler.........Deutsche Meister, WM Teilnehmer !!

•     •     •

chapi Povlsen
Möller Reus
Zorc Sousa

Dede Kohler Cesar Piszczek

Klos

BANK: Subotic, Kuba; ,Rosicky ,Freund, Heinrich, Weidenf, Riedle, Mill, Sammer,
"Die Einstellung ist wichtiger als die Aufstellung". (M.Sammer)
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