| Geburtsdatum | 21.11.1963 |
|---|---|
| Alter | 62 |
| Nat. |
Niederlande |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | PSV Eindhoven |
Peter Bosz [Trainer]
06.06.2017 - 13:06 Uhr
10.09.2017 - 00:46 Uhr
Zitat von Domsi
und nehmen dann in nem komplizierten Auswärtsspiel nen Punkt mit, statt mit nix nach Hause zu fahren.
und nehmen dann in nem komplizierten Auswärtsspiel nen Punkt mit, statt mit nix nach Hause zu fahren.
Das ist jetzt aber extrem beschönigend. Das ist ein Spiel, dass man eigentlich gewinnen MUSS und in dem man insbesondere mehr Torchancen herausspielen muss. Das war einer der individuell schwächsten Gegner der Liga, der mehr als ne Stunde in Unterzahl gespielt hat. Da muss es in Zukunft deutlich bessere Ideen geben.
Zitat von Domsi
Im Vergleich zum tuchelschen lustlosen schiebeball gegen tiefe gegner ist das aktuell ein Quantensprung, da ist tempo auf dem Platz und der wille zu leisten. Es klappt halt nicht alles, aber so ist das eben.
Im Vergleich zum tuchelschen lustlosen schiebeball gegen tiefe gegner ist das aktuell ein Quantensprung, da ist tempo auf dem Platz und der wille zu leisten. Es klappt halt nicht alles, aber so ist das eben.
Also zu 95% war das heute tuchelscher lustloser Schiebeball ohne Idee wie man den Ball ins Tor befördern kann. Keine Ahnung was du da Heute an Tempo und Ideen gesehen haben willst
Ich gehe allerdings mit dir d'accord, dass es defensiv weit stabiler war und dass man dem ganzen Offensivkonzept auch noch Zeit geben sollte. Tuchel hats in 1,5 Jahren nicht geschafft ein System aufzubauen um Auswärtsspiele halbwegs souverän über die Bühne zu bringen, da sollte man einem Bosz schon mehr als ein paar Wochen geben...
10.09.2017 - 01:04 Uhr
Zitat von Fonzie
Das sah absolut anders aus, der BVB hat heute mal so rein gar nix zugelassen und das war unter Klopp anders. Die Innenverteidiger standen teilweise 25 Meter in der gegnerischen Hälfte, auch das war unter Klopp anders und man hat das Spiel sehr wohl komplett übernommen.
Es ist halt nur extrem schwierig gegen einen so defensiven Gegner zu spielen und das ist ernsthaft für alle Mannschaften auf der Welt schwierig. Frankreich hatte das Problem mit Luxemburg grade vor ein paar Tagen und Färöers Briefträger (und die trennen Welten von der Klasse der Freiburger) bekommen so ein fieses Spiel auch jederzeit hin.
Aber mal direkt gefragt, was sollte Bosz deiner meiner Meinung nach lernen und was könnte ohne Retroperspektive besser sein? Was war unlogisch und nicht nachvollziehbar für dich?
Das sah absolut anders aus, der BVB hat heute mal so rein gar nix zugelassen und das war unter Klopp anders. Die Innenverteidiger standen teilweise 25 Meter in der gegnerischen Hälfte, auch das war unter Klopp anders und man hat das Spiel sehr wohl komplett übernommen.
Es ist halt nur extrem schwierig gegen einen so defensiven Gegner zu spielen und das ist ernsthaft für alle Mannschaften auf der Welt schwierig. Frankreich hatte das Problem mit Luxemburg grade vor ein paar Tagen und Färöers Briefträger (und die trennen Welten von der Klasse der Freiburger) bekommen so ein fieses Spiel auch jederzeit hin.
Aber mal direkt gefragt, was sollte Bosz deiner meiner Meinung nach lernen und was könnte ohne Retroperspektive besser sein? Was war unlogisch und nicht nachvollziehbar für dich?
Freiburg war zu Zehnt und offensiv völlig ungefährlich. Da Vergleiche zu Klopp zu ziehen ist Quatsch. Genauso wie die Lobhudelei nach den ersten beiden Spielen, ist das Weinen einiger nach Unentschieden völlig überzogen.
Am 14.10. nach dem Heimspiel gegen Leipzig sollte man die erste richtige Bilanz ziehen. Dann hatten wir Gladbach und in der CL Gladbach und Real...
Ich kann Deine Meinung ansonsten nicht teilen. In aller Regel verliert eine Mannschaft, die so defensiv agiert. Aber natürlich kann so ein "fieses" Spiel eben auch passieren. Nur sollte das nicht zu oft passieren. Ich kann mir in etwas vorstellen, wie Köln am WE gegen uns spielen wird...
10.09.2017 - 01:05 Uhr
Zitat von Simia
Hatte ich dann nicht gesehen. Hertha ist zu lange her als jetzt Beispiele herzuziehen, aber das heute hatte nuchmal nicht wirklich irgendwas gewinnbringendes.
Hatte ich dann nicht gesehen. Hertha ist zu lange her als jetzt Beispiele herzuziehen, aber das heute hatte nuchmal nicht wirklich irgendwas gewinnbringendes.
Es wurden Chancen herausgespielt oder? Und auch Szenen, in denen man knapp zu kurz gekommen ist?
Pulisic/Philipp/Auba saßen zentral im Strafraum und haben ab und vertikale Läufe gemacht die komplett übersehen wurden. Castro/Sahin haben ein oder zwei mal nen Ball in den Strafraum gelupft aber ansonsten nur Querpässe. Es gab nicht eine zielgerichtete Ballstaffete über 3 Stationen die bewusst und strukturiert angelaufen wurde. Götze hat und an mal Kombinationen probiert aber die wurden schnell wieder abgebrochen, und nicht weil der Raum nicht da war, sondern weil der tiefe Pass schlichtweg verweigert wurde. Tatsächlich gab es heute ne Menge Räume für potenzielle Staffetten, aber niemand hat diese attackiert oder wusste instinktiv wo eine Anspielstation steht. Es gab einfach null Plan, kein Tempo, oder irgendeine Form von trainierten Spielzügen.
In der Tat muss man der Mannschaft den Vorwurf machen, dass man auf einem Aktionsfeld von 10-15 Metern keine tiefen (hmm, genau, da muss man tief spielen) Pässe gespielt hat.
Einstudierte Spielzüge sind super, allerdings bereiten sich nun wirklich die wenigsten Teams darauf vor einen so extrem defensiven Gegner zu spielen. Selbst mit den genialsten Spielzügen hättest du da kaum Platz gehabt, wo du da eine Mennge Raum gesehen haben willst wird wohl dein Geheimnis bleiben. Natürlich haben die Spieler aber nicht immer die optimale Lösung gefunden aber die haben eben auch nicht den "God-View", den du vor der Glotze hast.
Auch wenn Tuchel mit mehr Risiko gespielt hat was häufiger zu gegerischen Kontern führte, wurden unter Tuchel dennoch weitaus öfter die Vertikalpässe gesucht und auch probiert. Was ich persönlich schöner fand.
Ist das so? Ich erinner noch einmal an das Spiel gegen Köln in der letzten Rückrunde. Ähnlich defensiver Gegner und die gleichen Probleme. Die gleichen Probleme an Spieltag 33 und nicht an Spieltag 3, wo noch gar nicht alles passen kann.
Tatsächlich hat Bosz wohl mehr Ballbesitztfußball vor als Tuchel letztes Jahr.
Ernsthaft?
Und ich bleib dabei, VW, Hertha, und ein 10-Mann Freiburg ohne Grifo/Philipp sind eher unteres Niveau was offensivkraft angeht. Wirklich kein Gradmesser.
3 von 18 sind schon mal kein Gradmesser. Wer ist es dann? Und die, die es dann sind, die hatten dann einen miesen Tag oder? Die eigenen Resultate sind immer ein Ergebnis der Schwäche der anderen, das ist sooooo langweilig.
Was ist das für ne Argumentation. Glück muss erzwungen werden durch Kampf und Wille und Proaktivität. Das heute hatte nix davon. Den Ball 80 Minuten Querschieben und hoffen dass das zum Erfolg führt hat nix mit Struktur oder Plan zu tun. Einzig Götze hat heute versucht das Spiel zu formen, der Rest war Mitläufer ohne jegliche persönliche Kreativität.
Die Mannschaft, die mehr Chancen hat wird in der Regel das Spiel gewinnen, das ist Fakt. Wenn dir bei einem Würfel die Zahlen 1-4 gehören, dann wirst du auch öfter deine Zahlen bekommen als der Typ mit 5 und 6.
Selbstreden war das Spiel heute strukturiert, man hat geduldig auf Lücken gewartet und die kamen kaum. Natürlich wären da Geniestreiche toll gewesen aber die kannst du kaum planen.
Und nein, es kommt tatsächlich häufig vor dass die Mannschaft mir mehr Schüssen nicht gewinnt wenn man sich mal ein durchschnittliches Spiel anschaut. Beispielsweise, Hoffenheim/Bayern heute, Bayern/Leverkusen erster Spieltag, Hoffenheim/Leverkusen zweiter Spieltag, Schalke/RB erster Spieltag.
Das sind Ausnahmen, normalerweise gewinnt die Mannschaft mit mehr Chancen. Die Mannschaft, die nix zulässt verliert aber schon mal nie
. Mal ernsthaft, was erwartest du von einem Spiel?
10.09.2017 - 01:09 Uhr
Zitat von BVBBC
Weil nichts anderes gesehen wird als das Pressing und Gegenpressing, aber der Ballbesitz - bspw. in den positiven Spielen gegen Wolfsburg und Hertha - entweder ignoriert wird oder eben als gottgegeben angesehen wird, falls dem Gegner nicht mal eben die komplette Klasse abgesprochen wird.
Dem ist aber nicht so: Bosz will Ballbesitz, aber da lässt sich eben nicht alles von heute auf morgen komplett neu implementieren, was über ein Jahr nicht funktioniert hat und auch schon zuvor in einer der stärksten Mannschaften des BVB - ever - immer wieder böse Aussetzer hatte. Die immer wieder aufkommende Forderung nach 2 Plänen ist jedenfalls grober Unfug, da es genau einen Plan benötigt und der beinhaltet sowohl Ballbesitz als auch Pressing sowie Gegenpressing! Taktisch gibt es sicherlich Probleme, die Freiburg heute aufgedeckt hat, die allerdings auch früher oder später so zu erwarten waren. Das liegt an Freiburgs Kompaktheit, samt Bus vor dem eigenen Tor - man denke an Spiele gegen Frankfurt, Darmstadt, usw. zurück ... -, aber auch daran, dass viele Mechanismen in der Offensive noch nicht greifen (zu wenig 1gg1 Isolation, zu große Abstände im Zentrum, zu lange Ballhaltezeiten, schwache Bewegung zwischen den Linien, ...) und auch noch gar nicht greifen können.
Schon in der Vorbereitung kam es regelmäßig zum Rage Mode, ohne dass es einen gerechtfertigten Anlass dafür gäbe, da meines Erachtens nicht verstanden wird, dass hier gerade ein Prozess stattfindet, bei dem es keinen An-Aus-Schalter gibt. Zumal es in jedem Spiel mehr oder weniger große Fortschritte gab - außer heute, was nun mal aber auch für den Gegner spricht. Wobei das eben nicht nur mit guten Freiburgern zu begründen ist, sondern auch damit, dass mit spielstarken AV in diesem wohl weitaus mehr gegangen wäre, weil man auch mal eine Option gehabt hätte, die zur Grundlinie durchgehen kann. Zudem hätte ein weiteres 1gg1 Element im Zentrum oder auf der Außenbahn gut getan. Yarmolenko war hier als Abschlussspieler für Götze meines Erachtens gezockt, aber durchaus eine Geschichte, die man machen kann, wenngleich Dahoud wohl weniger Risiko beinhaltet hätte, weil er nicht nur 2 Trainingseinheiten mit dem BVB hatte und meines Erachtens vor allem auch beim Ursprung des Problems angesetzt hätte. Das Problem war aber nicht der Spieler, der für Götze ausgewechselt wurde, sondern eher die 3-4 Spieler daneben. Bei 2 verletzungsbedingten Wechseln sind die taktischen Mittel aber auch schon recht schnell ausgeschöpft und zumindest ingame kann ich heute bspw. keinen echten Fehler feststellen. D.h. da sind heute eine ganze Reihe an Problemen zusammen gekommen, die sich gar nicht sauber isolieren lassen, weil man Stand heute noch gar nicht wissen kann, wo genau der BVB steht - das weiß aber derzeit wohl auch sonst noch niemand in der Liga.
Heute daher schon von klaren Fehlern bei Bosz zu reden, ist viel zu früh und ungerechtfertigt. Man führt aktuell die Liga an, obwohl man noch nicht mal ansatzweise am Leistungslimit angekommen ist (und sein kann), was individuelle (späte Ab- und Zugänge, viele Verletzte teilweise auf Schlüsselpositionen, dadurch bedingt geringe Rotationsmöglichkeiten, starker Fokus auf Abschlussspieler im Kader), aber auch kollektive Gründe hat (s.o.)! Trotzdem steht die Defensive so gut wie seit Jahren nicht mehr und die Gegner werden in der gegnerischen Hälfte festgeschnürt, wie sie es sicher nicht gerne haben - also nicht so, wie das wohl mit dem gescheiterten "Klopp Fussball" suggeriert wird -, sodass sich Stück für Stück darauf aufbauen lässt und auch stetig darauf aufgebaut wird. Ich verstehe gerade ernsthaft nicht, woher die Ungeduld kommt und wie sich die rechtfertigen lässt! Ja, es gibt Probleme, aber die sind in einem Prozess normal und Kritik bringt dann auch nichts, solange man nicht feststellen kann, dass der Prozess gestoppt ist. Das ist meines Erachtens aber aktuell nicht der Fall ...
Zitat von TheKillingJoke
man hatte 3-4 chancen, ein tor und 2 elfer.... hinten eine chance zugelassen... was war heute daran schlechter als letzte saison in darmstadt? was kann man bosz vorwerfen?
das system von bosz hat bis jetzt 2 mal gut funktioniert und einmal ordentlich und uns 7 punkte aus 3 spielen gebracht. wie kommt man da auf klopp-fußball? der btw sehr erfolgreich war?
Zitat von moell
Trotzdem sollte es Bosz ein Denkzettel verpasst haben und hoffentlich packt irgendeiner ein paar alte Spiele von Klopp aus, denn das sah damals nichts anders aus. Bosz muss eben 2 Systeme draufhaben. Einmal muss er das Spiel übernehmen(da gibt es nun mal nichts zu pressen) und einmal kann er sein Spiel(in der CL und gegen wenige BL Clubs) durchziehen. Man kann nur hoffen, dass er daraus gelernt hat.
Zitat von Fonzie
Trainer ist drei Spieltage da, man hat in keinem Spiel etwas zugelassen und ist Tabellenführer. Wären wir bei Facebook, dann würde ich vermuten, dass du ein Bot bist.
Zitat von Simia
Wenn du in diesem oder dem Hertha Spiel keine Alarmzeichen aufblinken siehst, welche bereits schon in Bosz' bisheriger Trainerlaufbahn aufgetreten sind, dann kann man wohl nichts machen. Manche sehen das Problem halt erst wenn es ihnen ins Gesicht kloppt.
Wenn du in diesem oder dem Hertha Spiel keine Alarmzeichen aufblinken siehst, welche bereits schon in Bosz' bisheriger Trainerlaufbahn aufgetreten sind, dann kann man wohl nichts machen. Manche sehen das Problem halt erst wenn es ihnen ins Gesicht kloppt.
Trainer ist drei Spieltage da, man hat in keinem Spiel etwas zugelassen und ist Tabellenführer. Wären wir bei Facebook, dann würde ich vermuten, dass du ein Bot bist.
Trotzdem sollte es Bosz ein Denkzettel verpasst haben und hoffentlich packt irgendeiner ein paar alte Spiele von Klopp aus, denn das sah damals nichts anders aus. Bosz muss eben 2 Systeme draufhaben. Einmal muss er das Spiel übernehmen(da gibt es nun mal nichts zu pressen) und einmal kann er sein Spiel(in der CL und gegen wenige BL Clubs) durchziehen. Man kann nur hoffen, dass er daraus gelernt hat.
man hatte 3-4 chancen, ein tor und 2 elfer.... hinten eine chance zugelassen... was war heute daran schlechter als letzte saison in darmstadt? was kann man bosz vorwerfen?
das system von bosz hat bis jetzt 2 mal gut funktioniert und einmal ordentlich und uns 7 punkte aus 3 spielen gebracht. wie kommt man da auf klopp-fußball? der btw sehr erfolgreich war?
Weil nichts anderes gesehen wird als das Pressing und Gegenpressing, aber der Ballbesitz - bspw. in den positiven Spielen gegen Wolfsburg und Hertha - entweder ignoriert wird oder eben als gottgegeben angesehen wird, falls dem Gegner nicht mal eben die komplette Klasse abgesprochen wird.
Dem ist aber nicht so: Bosz will Ballbesitz, aber da lässt sich eben nicht alles von heute auf morgen komplett neu implementieren, was über ein Jahr nicht funktioniert hat und auch schon zuvor in einer der stärksten Mannschaften des BVB - ever - immer wieder böse Aussetzer hatte. Die immer wieder aufkommende Forderung nach 2 Plänen ist jedenfalls grober Unfug, da es genau einen Plan benötigt und der beinhaltet sowohl Ballbesitz als auch Pressing sowie Gegenpressing! Taktisch gibt es sicherlich Probleme, die Freiburg heute aufgedeckt hat, die allerdings auch früher oder später so zu erwarten waren. Das liegt an Freiburgs Kompaktheit, samt Bus vor dem eigenen Tor - man denke an Spiele gegen Frankfurt, Darmstadt, usw. zurück ... -, aber auch daran, dass viele Mechanismen in der Offensive noch nicht greifen (zu wenig 1gg1 Isolation, zu große Abstände im Zentrum, zu lange Ballhaltezeiten, schwache Bewegung zwischen den Linien, ...) und auch noch gar nicht greifen können.
Schon in der Vorbereitung kam es regelmäßig zum Rage Mode, ohne dass es einen gerechtfertigten Anlass dafür gäbe, da meines Erachtens nicht verstanden wird, dass hier gerade ein Prozess stattfindet, bei dem es keinen An-Aus-Schalter gibt. Zumal es in jedem Spiel mehr oder weniger große Fortschritte gab - außer heute, was nun mal aber auch für den Gegner spricht. Wobei das eben nicht nur mit guten Freiburgern zu begründen ist, sondern auch damit, dass mit spielstarken AV in diesem wohl weitaus mehr gegangen wäre, weil man auch mal eine Option gehabt hätte, die zur Grundlinie durchgehen kann. Zudem hätte ein weiteres 1gg1 Element im Zentrum oder auf der Außenbahn gut getan. Yarmolenko war hier als Abschlussspieler für Götze meines Erachtens gezockt, aber durchaus eine Geschichte, die man machen kann, wenngleich Dahoud wohl weniger Risiko beinhaltet hätte, weil er nicht nur 2 Trainingseinheiten mit dem BVB hatte und meines Erachtens vor allem auch beim Ursprung des Problems angesetzt hätte. Das Problem war aber nicht der Spieler, der für Götze ausgewechselt wurde, sondern eher die 3-4 Spieler daneben. Bei 2 verletzungsbedingten Wechseln sind die taktischen Mittel aber auch schon recht schnell ausgeschöpft und zumindest ingame kann ich heute bspw. keinen echten Fehler feststellen. D.h. da sind heute eine ganze Reihe an Problemen zusammen gekommen, die sich gar nicht sauber isolieren lassen, weil man Stand heute noch gar nicht wissen kann, wo genau der BVB steht - das weiß aber derzeit wohl auch sonst noch niemand in der Liga.
Heute daher schon von klaren Fehlern bei Bosz zu reden, ist viel zu früh und ungerechtfertigt. Man führt aktuell die Liga an, obwohl man noch nicht mal ansatzweise am Leistungslimit angekommen ist (und sein kann), was individuelle (späte Ab- und Zugänge, viele Verletzte teilweise auf Schlüsselpositionen, dadurch bedingt geringe Rotationsmöglichkeiten, starker Fokus auf Abschlussspieler im Kader), aber auch kollektive Gründe hat (s.o.)! Trotzdem steht die Defensive so gut wie seit Jahren nicht mehr und die Gegner werden in der gegnerischen Hälfte festgeschnürt, wie sie es sicher nicht gerne haben - also nicht so, wie das wohl mit dem gescheiterten "Klopp Fussball" suggeriert wird -, sodass sich Stück für Stück darauf aufbauen lässt und auch stetig darauf aufgebaut wird. Ich verstehe gerade ernsthaft nicht, woher die Ungeduld kommt und wie sich die rechtfertigen lässt! Ja, es gibt Probleme, aber die sind in einem Prozess normal und Kritik bringt dann auch nichts, solange man nicht feststellen kann, dass der Prozess gestoppt ist. Das ist meines Erachtens aber aktuell nicht der Fall ...
Endlich mal ein vernünftiger Beitrag der es inhaltlich auf den Punkt bringt. Der Schmelle Ausfall ist sehr ärgerlich, zudem wahrscheinlich auch Bartra. Gegen Tottenham können wir trotzdem hoffentlich wieder unseren "gewohnte" Fussball spielen. Zag auf LV ist wohl auch nicht grad schlecht gegen die aggressiven Engländer.
10.09.2017 - 01:09 Uhr
der BVB hat heute richtig schlecht gespielt! Liegt das am Trainer? Glaube nicht - obwohl einige Kritikpunkte zu diskutieren sind: Puli kommt am Freitag zurück und spielt wieder. Nach Schmelle Ausfall und roter Karte war Zaga Einsatz suboptimal - da muss was Offensives kommen. Götze war noch der kreativste - muss der 10 Min vor Schluss ausgewechselt werden? (ja ich weiß, der wird noch aufgebaut) Der schlechteste Kreative war Castro - absolut ohne Plan - auswechseln!
10.09.2017 - 01:24 Uhr
Zitat von Bremer_Hesse
Ich kann Deine Meinung ansonsten nicht teilen. In aller Regel verliert eine Mannschaft, die so defensiv agiert. Aber natürlich kann so ein "fieses" Spiel eben auch passieren. Nur sollte das nicht zu oft passieren. Ich kann mir in etwas vorstellen, wie Köln am WE gegen uns spielen wird...
Ich kann Deine Meinung ansonsten nicht teilen. In aller Regel verliert eine Mannschaft, die so defensiv agiert. Aber natürlich kann so ein "fieses" Spiel eben auch passieren. Nur sollte das nicht zu oft passieren. Ich kann mir in etwas vorstellen, wie Köln am WE gegen uns spielen wird...
Habe ich und würde ich auch nicht behaupten. Fakt ist aber, dass solche Teams für jede Mannschaft mies zu bespielen sind. Mehr habe ich nicht gesagt.
10.09.2017 - 01:32 Uhr
Zitat von Bremer_Hesse
Freiburg war zu Zehnt und offensiv völlig ungefährlich. Da Vergleiche zu Klopp zu ziehen ist Quatsch. Genauso wie die Lobhudelei nach den ersten beiden Spielen, ist das Weinen einiger nach Unentschieden völlig überzogen.
Am 14.10. nach dem Heimspiel gegen Leipzig sollte man die erste richtige Bilanz ziehen. Dann hatten wir Gladbach und in der CL Gladbach und Real...
Ich kann Deine Meinung ansonsten nicht teilen. In aller Regel verliert eine Mannschaft, die so defensiv agiert. Aber natürlich kann so ein "fieses" Spiel eben auch passieren. Nur sollte das nicht zu oft passieren. Ich kann mir in etwas vorstellen, wie Köln am WE gegen uns spielen wird...
Zitat von Fonzie
Das sah absolut anders aus, der BVB hat heute mal so rein gar nix zugelassen und das war unter Klopp anders. Die Innenverteidiger standen teilweise 25 Meter in der gegnerischen Hälfte, auch das war unter Klopp anders und man hat das Spiel sehr wohl komplett übernommen.
Es ist halt nur extrem schwierig gegen einen so defensiven Gegner zu spielen und das ist ernsthaft für alle Mannschaften auf der Welt schwierig. Frankreich hatte das Problem mit Luxemburg grade vor ein paar Tagen und Färöers Briefträger (und die trennen Welten von der Klasse der Freiburger) bekommen so ein fieses Spiel auch jederzeit hin.
Aber mal direkt gefragt, was sollte Bosz deiner meiner Meinung nach lernen und was könnte ohne Retroperspektive besser sein? Was war unlogisch und nicht nachvollziehbar für dich?
Das sah absolut anders aus, der BVB hat heute mal so rein gar nix zugelassen und das war unter Klopp anders. Die Innenverteidiger standen teilweise 25 Meter in der gegnerischen Hälfte, auch das war unter Klopp anders und man hat das Spiel sehr wohl komplett übernommen.
Es ist halt nur extrem schwierig gegen einen so defensiven Gegner zu spielen und das ist ernsthaft für alle Mannschaften auf der Welt schwierig. Frankreich hatte das Problem mit Luxemburg grade vor ein paar Tagen und Färöers Briefträger (und die trennen Welten von der Klasse der Freiburger) bekommen so ein fieses Spiel auch jederzeit hin.
Aber mal direkt gefragt, was sollte Bosz deiner meiner Meinung nach lernen und was könnte ohne Retroperspektive besser sein? Was war unlogisch und nicht nachvollziehbar für dich?
Freiburg war zu Zehnt und offensiv völlig ungefährlich. Da Vergleiche zu Klopp zu ziehen ist Quatsch. Genauso wie die Lobhudelei nach den ersten beiden Spielen, ist das Weinen einiger nach Unentschieden völlig überzogen.
Am 14.10. nach dem Heimspiel gegen Leipzig sollte man die erste richtige Bilanz ziehen. Dann hatten wir Gladbach und in der CL Gladbach und Real...
Ich kann Deine Meinung ansonsten nicht teilen. In aller Regel verliert eine Mannschaft, die so defensiv agiert. Aber natürlich kann so ein "fieses" Spiel eben auch passieren. Nur sollte das nicht zu oft passieren. Ich kann mir in etwas vorstellen, wie Köln am WE gegen uns spielen wird...
Wie denn? Hinten drin stehen wie Hertha und Wolfsburg?
Lustig, dass jetzt so getan wird als hätte Freiburg eine Blaupause geliefert wie man den BVB schlägt obwohl davor 2 Mannschaften damit ordentlich auf die Schnauze geflogen sind.
10.09.2017 - 01:46 Uhr
Zitat von DerMoe
Wie denn? Hinten drin stehen wie Hertha und Wolfsburg?
Lustig, dass jetzt so getan wird als hätte Freiburg eine Blaupause geliefert wie man den BVB schlägt obwohl davor 2 Mannschaften damit ordentlich auf die Schnauze geflogen sind.
Zitat von Bremer_Hesse
Freiburg war zu Zehnt und offensiv völlig ungefährlich. Da Vergleiche zu Klopp zu ziehen ist Quatsch. Genauso wie die Lobhudelei nach den ersten beiden Spielen, ist das Weinen einiger nach Unentschieden völlig überzogen.
Am 14.10. nach dem Heimspiel gegen Leipzig sollte man die erste richtige Bilanz ziehen. Dann hatten wir Gladbach und in der CL Gladbach und Real...
Ich kann Deine Meinung ansonsten nicht teilen. In aller Regel verliert eine Mannschaft, die so defensiv agiert. Aber natürlich kann so ein "fieses" Spiel eben auch passieren. Nur sollte das nicht zu oft passieren. Ich kann mir in etwas vorstellen, wie Köln am WE gegen uns spielen wird...
Zitat von Fonzie
Das sah absolut anders aus, der BVB hat heute mal so rein gar nix zugelassen und das war unter Klopp anders. Die Innenverteidiger standen teilweise 25 Meter in der gegnerischen Hälfte, auch das war unter Klopp anders und man hat das Spiel sehr wohl komplett übernommen.
Es ist halt nur extrem schwierig gegen einen so defensiven Gegner zu spielen und das ist ernsthaft für alle Mannschaften auf der Welt schwierig. Frankreich hatte das Problem mit Luxemburg grade vor ein paar Tagen und Färöers Briefträger (und die trennen Welten von der Klasse der Freiburger) bekommen so ein fieses Spiel auch jederzeit hin.
Aber mal direkt gefragt, was sollte Bosz deiner meiner Meinung nach lernen und was könnte ohne Retroperspektive besser sein? Was war unlogisch und nicht nachvollziehbar für dich?
Das sah absolut anders aus, der BVB hat heute mal so rein gar nix zugelassen und das war unter Klopp anders. Die Innenverteidiger standen teilweise 25 Meter in der gegnerischen Hälfte, auch das war unter Klopp anders und man hat das Spiel sehr wohl komplett übernommen.
Es ist halt nur extrem schwierig gegen einen so defensiven Gegner zu spielen und das ist ernsthaft für alle Mannschaften auf der Welt schwierig. Frankreich hatte das Problem mit Luxemburg grade vor ein paar Tagen und Färöers Briefträger (und die trennen Welten von der Klasse der Freiburger) bekommen so ein fieses Spiel auch jederzeit hin.
Aber mal direkt gefragt, was sollte Bosz deiner meiner Meinung nach lernen und was könnte ohne Retroperspektive besser sein? Was war unlogisch und nicht nachvollziehbar für dich?
Freiburg war zu Zehnt und offensiv völlig ungefährlich. Da Vergleiche zu Klopp zu ziehen ist Quatsch. Genauso wie die Lobhudelei nach den ersten beiden Spielen, ist das Weinen einiger nach Unentschieden völlig überzogen.
Am 14.10. nach dem Heimspiel gegen Leipzig sollte man die erste richtige Bilanz ziehen. Dann hatten wir Gladbach und in der CL Gladbach und Real...
Ich kann Deine Meinung ansonsten nicht teilen. In aller Regel verliert eine Mannschaft, die so defensiv agiert. Aber natürlich kann so ein "fieses" Spiel eben auch passieren. Nur sollte das nicht zu oft passieren. Ich kann mir in etwas vorstellen, wie Köln am WE gegen uns spielen wird...
Wie denn? Hinten drin stehen wie Hertha und Wolfsburg?
Lustig, dass jetzt so getan wird als hätte Freiburg eine Blaupause geliefert wie man den BVB schlägt obwohl davor 2 Mannschaften damit ordentlich auf die Schnauze geflogen sind.
Ja, sehe das ähnlich. Heute war auch einfach die Performance von Dortmund schlechter als in den zwei Spieltagen davor. Eigentlich hätte man, wäre man etwas besser gewesen, auch gewinnen können oder gar müssen, wie Bosz zurecht sagt...
Das Zusammenspiel hatte weniger Präsenz und Prägnanz, als in den Wochen, wo man trainieren konnte. Der Unterschied war schon sichtbar, vor allem im zentralen Mittelfeld, wo Götze und Castro eher schlecht performt haben. Freiburg war ein etwas undankbarer Gegner und hat mit allem was sie hatten verteidigt. Aber wie gesagt, der Mittelfeldmotor hat nicht gewohnt gearbeitet und die Anspannung hat etwas gefehlt. Ich bin gespannt, ob die Zeit reicht, dass Bosz die Mannschaft zum nächsten Spiel (Mittwoch) wieder richtig einstellen kann.
10.09.2017 - 02:00 Uhr
Zitat von Fonzie
Es wurden Chancen herausgespielt oder? Und auch Szenen, in denen man knapp zu kurz gekommen ist?
Es wurden Chancen herausgespielt oder? Und auch Szenen, in denen man knapp zu kurz gekommen ist?
Mag sein, allerdings sowohl zu wenig als auch qualitativ zu minderwertige um die ernsthaft Chancen zu nennen. Die größte war Phillip's, und das war ein halbhober Volley aus ner Drehung, von der Seite, und höhe Mittelpunkt. Nach nem glücklichen ping-pong Abraller. Würd ich jetzt nicht als Spielzug bezeichnen.
In der Tat muss man der Mannschaft den Vorwurf machen, dass man auf einem Aktionsfeld von 10-15 Metern keine tiefen (hmm, genau, da muss man tief spielen) Pässe gespielt hat.
Einstudierte Spielzüge sind super, allerdings bereiten sich nun wirklich die wenigsten Teams darauf vor einen so extrem defensiven Gegner zu spielen. Selbst mit den genialsten Spielzügen hättest du da kaum Platz gehabt, wo du da eine Mennge Raum gesehen haben willst wird wohl dein Geheimnis bleiben. Natürlich haben die Spieler aber nicht immer die optimale Lösung gefunden aber die haben eben auch nicht den "God-View", den du vor der Glotze hast.
Einstudierte Spielzüge sind super, allerdings bereiten sich nun wirklich die wenigsten Teams darauf vor einen so extrem defensiven Gegner zu spielen. Selbst mit den genialsten Spielzügen hättest du da kaum Platz gehabt, wo du da eine Mennge Raum gesehen haben willst wird wohl dein Geheimnis bleiben. Natürlich haben die Spieler aber nicht immer die optimale Lösung gefunden aber die haben eben auch nicht den "God-View", den du vor der Glotze hast.
Kombinationsfußball auf engem Raum ist was technisch starke Teams nun mal auszeichnet. Dortmund hat die Qualität dafür, aber soweit null Abstimmung oder Harmonie. Und wird wohl mein Geheimnis bleiben da eine punktgenaue Analyze hier eher schwer ist. Aber Fakt ist, wenn du dir das Spiel nochmal anschaust, dann gibt es mehere Möglichkeiten wo sich ein Dortmunder durch nen Vorwärts- oder Seitwärtsschritt leicht in einen freien Raum für nen Doppelpass hätte lösen können. Der einzige der diese Räume allerdings angespielt hat war Götze, und er hat nur sehr selten den eigentlichen Doppelpass zurückbekommen. Stattdessen wurde der Ball von Puli/Philipp dann meistens nach hinten auf Castro/Sahin abgelegt die dann komplett das Tempo wieder rausgenommen haben.
Teilweise stand auch besonders Philipp in nem relativ freien Raum. Beispielsweise bei dem Ping-Pong ball die zu der Chance von Philipp geführt hat. Bevor Götze in der Situation nach vorne gestoßen ist hatte Sahin hinter ihm den Ball und einen perfekten Passweg flach auf Philipp der den Ball nur noch hätte einschieben müssen. Aber solche finalen Pässe wurden meistens übersehen.
Ist das so? Ich erinner noch einmal an das Spiel gegen Köln in der letzten Rückrunde. Ähnlich defensiver Gegner und die gleichen Probleme. Die gleichen Probleme an Spieltag 33 und nicht an Spieltag 3, wo noch gar nicht alles passen kann.
Ja, auch Tuchel hatte schwere Spiele, hab ich bereits mehrmal zugestimmt. Tuchel hatte allerdings auch nicht Philipp, Dahoud oder Götze. Und Dembele war jetzt eher Dribbler als Kombinationsspieler.
Ernsthaft?
Wer weiß. Alle, inkusive Dardai, sagen Bosz ist mehr Klopp als Tuchel, und im ersten Spiel sah das auch so aus, aber das heute war mehr "Tuchel" als Tuchel jemals hat spielen lassen.
3 von 18 sind schon mal kein Gradmesser. Wer ist es dann? Und die, die es dann sind, die hatten dann einen miesen Tag oder? Die eigenen Resultate sind immer ein Ergebnis der Schwäche der anderen, das ist sooooo langweilig.
Es kommt nunmal auf die Qualität an, nich Quantität. Wenn man Dortmund in die belgische Liga setzt können die dort auch gerne jedes Spiel gewinnen, sagt aber herzlich wenig über die eigentliche Qualität aus. VW arbeitet jetzt schon seit zwei Jahren an deren schwachen Offensive rum, und Hertha ist sowieso kein offensiv-starkes Team. Freiburg hat eine unkonstante Offensive die durch Grifo/Philipp Abgänge extrem geschwächt wurde, dazu heut ein Mann weniger.
Ja, keine dieser drei Teams ist Gradmesser für ne gute Defensive. Man wird sehen ob die Defensive gut ist wenn es gegen Teams wie RB, Leverkusen, Bayern, Madrid oder Tottenham geht, denn das ist nunmal das Niveau auf dem sich Dortmund bewegt und messen lassen muss.
Wenn Dortmund dann ebenso nix zulässt in der CL diese Woche dann relativier ich gerne meine Meinung dass Bosz die Abwehr gemeistert hat.
Mal ernsthaft, was erwartest du von einem Spiel?
Keine Ahnung, gutes Niveau, schnelle Kombinationen und Präzision. Tuchel's erstes Jahr, Klopp's Glanzjahre, Liverpool gegen Hoffenheim. Sowas in der Art.
10.09.2017 - 02:04 Uhr
Zitat von Simia
Mag sein, allerdings sowohl zu wenig als auch qualitativ zu minderwertige um die ernsthaft Chancen zu nennen. Die größte war Phillip's, und das war ein halbhober Volley aus ner Drehung, von der Seite, und höhe Mittelpunkt. Nach nem glücklichen ping-pong Abraller. Würd ich jetzt nicht als Spielzug bezeichnen.
Mag sein, allerdings sowohl zu wenig als auch qualitativ zu minderwertige um die ernsthaft Chancen zu nennen. Die größte war Phillip's, und das war ein halbhober Volley aus ner Drehung, von der Seite, und höhe Mittelpunkt. Nach nem glücklichen ping-pong Abraller. Würd ich jetzt nicht als Spielzug bezeichnen.
Die beste chance war der Kopfball von Pischu nach dem Pass von Sahin. Den sollte man halt mal aufs Tor bringen. Das wir dieses Spiel ziemlich mies waren und zu wenig klare Chancen erarbeitet haben bestreitet btw auch niemand. Wie man daraus dann machen kann, dass man daran und an den fehlenden Kombinationen gegen Wob und Hertha (die man wahrscheinlich vergessen hat) sieht, dass Bosz keinen vernünftigen Offensivfußball praktizieren kann, im Gegensatz zu Tuchel, unter dem wir für hervorragende Auswärtsauftritte bekannt waren, erschließt sich mir nicht so ganz.
Ja, auch Tuchel hatte schwere Spiele, hab ich bereits mehrmal zugestimmt. Tuchel hatte allerdings auch nicht Philipp, Dahoud oder Götze. Und Dembele war jetzt eher Dribbler als Kombinationsspieler.
An der Stelle wirds dann aber wirklich absurd. Dembele war doch gerade jmd, der aus dem nix Chancen kreiert hat, etwas was ein Philipp in der Qualität niemals können wird. Aber klar, unter Bosz muss das ja besser laufen, weil er jetzt viel bessere Spieler zur Verfügung hat, die neu in der Mannschaft sind und sich erstmal hinter Sahin und Castro (die letzte Saison schon da waren) anstellen müssen wie Dahoud oder nen Götze, der seit langem nicht mehr wirklich gut war. Gegen Köln spielten mit Reus statt Philipp und Weigl für Götze (jetzt nur auf Spieler bezogen, die damals spielten vs Spieler die Heute exklusiv zur Verfügung standen) auch 2 Leute, die für ihre mangelnde Qualität gerade zu bekannt sind. Um ehrlich zu sein, war die Mannschaft die bei besagtem 0:0 gegen Köln auf dem Feld stand besser als die Heute...
Und sorry für den Sarkasmus, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass du eine Aussage wie "Tuchel hatte allerdings auch nicht Philipp, Dahoud oder Götze" tatsächlich Ernst meinen kannst, wenn in betreffendem Spiel mit Dembele, Weigl und nem Reus in Form (1:0 in den 2 Spielen zuvor erzielt) noch mal weit mehr Qualität zur Verfügung stand, als Philipp, Dahound und Götze in Topform und maximaler Eingespieltheit im Team (was aktuell keiner von ihnen hat) aufs Feld bringen können
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Xergos am 10.09.2017 um 02:09 Uhr bearbeitet
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