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Perspektive der Eintracht

15.02.2009 - 01:30 Uhr
Perspektive der Eintracht |#4451
23.01.2026 - 12:15 Uhr
Zitat von Der_Runkler_Rote
Zitat von _karub_

Nur stört es mich, wenn wir hier davon reden, die Eintracht sei keine "Championsleague Mannschaft". Was hat das überhaupt zu bedeuten? Wann spricht man von einer "CL-Mannschaft"? Wenn man das Potenzial hat sie zu gewinnen? Sind dann dementsprechend alle Mannschaften bis auf wenige auch keine ChampionsLeague Mannschaften?


Wenn die Infrastruktur und Erfahrung darauf ausgelegt ist, CL zu spielen. Die Eintracht als Verein hat jetzt zum zweiten mal in der CL gespielt, von den Spielern waren es Götze, Knauff und Hojlund, die vorher bereits CL-Einsätze hatten. Wenn ich jemanden vergessen habe, tut es mir leid.

Das ist etwas anderes als wenn man entweder schon 3-4 CL-Saisons in den Beinen hat, als auch, wenn man das erste Mal CL spielt, aber für einen Verein wie den BVB, der seit 15 Jahren durchgängig dort vertreten ist.

Das ist meines Erachtens logisch, dass das sowohl übergeordnet (Verein), als auch individuell (Spieler) mehr Fokus raubt und schlechtere Ergebnisse in der Liga nach sich zieht. Die anderen überraschenden CL-Teilnehmer der letzten Jahre würden diese These bestätigen.


Edit: Nicht, dass das falsch rüberkommt. Ich meine damit nicht, dass die CL-Teilnahme der einzige Grund für das biedere Abschneiden in dieser Saison ist und stimme dem Tenor zu, dass auch in anderen Bereichen Fehler gemacht wurden.


Wahrscheinlich sind wir von der Infrastruktur durchaus in der Lage, in diesem Wettbewerb mitzuspielen.

Sportlich fand ich uns diese Saison - sagen wir mal - eingeschränkt konkurrenzfähig. Das 5:1 gegen Istanbul Ende September war ein echter Höhepunkt, danach gab es zwei 1:5 Niederlagen gegen Atletico Madrid und Liverpool. Das waren natürlich echt große CL-Vereine, aber es hat auch gezeigt, dass es dafür aktuell nicht reicht.

Bei unserer ersten CL-Teilnahme war das nicht ganz so augenscheinlich, gerade die Spiele gegen Tottenham habe ich in guter Erinnerung. Einzig in den KO-Spielen gegen Neapel waren wir zumindest auf das Gesamtergebnis ziemlich chancenlos, wobei wir diese Saison eben in mehreren Spielen (auch beim 0:3 gegen Bergamo) an unsere Grenzen geraten und mit 19 Gegentoren in 7 Spielen einfach zu weit weg waren.

Insofern sollten ihr uns schon hinterfragen, was seit der ersten Teilnahme passiert ist und warum der aktuelle Kader, der vermutlich teurer ist als der damalige, nicht dieses Leistungsvermögen aufweist.
Perspektive der Eintracht |#4452
23.01.2026 - 13:33 Uhr
Zitat von Neuehaaner
Ich weiß nicht wo bei manchen dieser Anspruch her kommt?

Platz 1-4 ist normalerweise, also wenn nichts unerwartetes herausragendes passiert sicher durch Bayern München, Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen & RB Leipzig.

Platz 5-7 wird ausgespielt und je nach Form, Doppelbelastung, Glück auf dem Transfermarkt stehen da Wir, Stuttgart dieses Jahr Hoffenheim, Freiburg und evtl. Durch finanzielle Mittel natürlich Wolfsburg.

Da dieses Jahr Stuttgart eine starke Runde spielt und Hoffenheim total überperformt stehen wir halt auf Platz 7.

Für mich persönlich völlig erwartbar (abgesehen davon das Hoffenheim

Dieses Argument höre (und benutze) ich auch ständig. Die Wahrheit ist aber auch, dass in den letzten 6 Jahren nur ein einziges Mal (2021/22) genau diese Mannschaften auch die ersten Vier Plätze belegt haben. In den übrigen fünf Saisons hat es immer eine Mannschaft geschafft, in diese Riege vorzustoßen. Spannenderweise mit Gladbach (19/20), Wolfsburg (20/21), Union (22/23), Stuttgart (23/24) und natürlich uns (24/25) fünf verschiedene Mannschaften. Schwächelnder Topclub war dabei je einmal der BvB und Leipzig und dreimal Bayer.

Für mich bedeutet das zwei Dinge:
Erstens, dass eigentlich nur 3 der 4 Plätze "fest" vergeben sind und (fast) immer einer durch eine "Best-of-the-rest"-Mannschaft belegt werden kann.
Stimmt, ändert aber nicht so viel an der grundsätzlichen Stoßrichtung, weil ja wahrscheinlich derjenige der Top4, der es im einen Jahr nicht rein geschafft hat, im nächsten Jahr wieder drin war.
Also die bleiben grundsätzlich oben und finanziell voraus.
Und du sagst ja selbst, dass keiner nachhaltig blieb, sondern die Top4 Besuche immer one hit wonder waren.

Vor diesem Hintergrund ist mir das ständige Bezeichnen des "den Ansprüchen hinterherlaufens" als große Krise oder große Gefahr viel zu dramatisch. Sowohl aus den eigenen Reihen als auch von anderen Fans.
Es kann nicht nur bergauf gehen, es kann auch mal stagnieren oder sogar mal einen Schritt zurück gehen. Ich halte das alles für erwartbar und auch relativ unproblematisch.
Für welchen Verein geht es denn nur nach oben? Welcher Verein erreicht(e) immer seine Ansprüche?
Bayern? Dortmund, Leverkusen, Leipzig, Freiburg, Bremen, Wolfsburg, Hoffenheim?
Wieso sollten wir da eine Ausnahme sein?
Man muss dann eben ehrlich evaluieren, möglichst gezielt nachbessern und wieder angreifen.
Sowohl der Standort als auch der Kader geben das her.

•     •     •

VfL Bochum, Eintracht Frankfurt & Tura 88 Duisburg
Perspektive der Eintracht |#4453
23.01.2026 - 13:34 Uhr
Zitat von DanielF83
Wir sind ein wachsender Topclub auf allen Ebenen. Champions League Teilnahmen sind für uns Wachstumsbeschleuniger. Kurzfristig würde die Euro League den Wachstum nicht aufhalten, aber mittelfristig ist doch der Wunsch groß in den nächsten 5 Jahren mindestens 2 mal in der CL teilnehmen zu dürfen sowie vielleicht mal eine Trophäe (DFB Pokal, Euro League, Conference League) in die Vitrine zu stellen. Wenn die Entwicklung kontinuierlich weitergeht, kommen wir an den Punkt, dass unser Fundament nachhaltig so stark ist, dass wir uns in der Spitze der Bundesliga manifestieren und warum auch mal nicht um die Meisterschaft mitspielen. Jetzt erstmal gutes Krisenmanagement und dann geht's auch wieder in Richtung Entwicklung!


Mindestens 2 mal in 5 Jahren Champions League?
Was meinst du wie weit du zurückgehen musst um außer den Großen 4 einen Verein zu finden, der das geschafft hat?
Gladbach war das, 16/17 und 20/21!

Und eine Trophäe gewinnen (alle DFB-Pokal) konnten außer diesen Vereinen nur der VfB und wir ... in den letzten 10 Jahren!

•     •     •

Mind.100 Bundesligaspiele (Positionen laut TM):
Hradecky, Stein, Trapp
Berthold, Binz, Hinteregger, Körbel, Ndicka, Neuberger, Pezzey, Tuta
Bein, Götze, Hölzenbein, Kostic, Möller, Nachtweih, Nickel, Rode
Cha, Grabowski, Meier, Yeboah
***
Ein Experte ist jemand der dir heute vorhersagt, was morgen passieren wird und der dir übermorgen erklärt, warum es gestern anders gekommen ist.
Perspektive der Eintracht |#4454
23.01.2026 - 14:22 Uhr
Zitat von ruhrpott_adler
Zitat von Neuehaaner
Zitat von Seibert86

Ich weiß nicht wo bei manchen dieser Anspruch her kommt?

Platz 1-4 ist normalerweise, also wenn nichts unerwartetes herausragendes passiert sicher durch Bayern München, Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen & RB Leipzig.

Platz 5-7 wird ausgespielt und je nach Form, Doppelbelastung, Glück auf dem Transfermarkt stehen da Wir, Stuttgart dieses Jahr Hoffenheim, Freiburg und evtl. Durch finanzielle Mittel natürlich Wolfsburg.

Da dieses Jahr Stuttgart eine starke Runde spielt und Hoffenheim total überperformt stehen wir halt auf Platz 7.

Für mich persönlich völlig erwartbar (abgesehen davon das Hoffenheim

Dieses Argument höre (und benutze) ich auch ständig. Die Wahrheit ist aber auch, dass in den letzten 6 Jahren nur ein einziges Mal (2021/22) genau diese Mannschaften auch die ersten Vier Plätze belegt haben. In den übrigen fünf Saisons hat es immer eine Mannschaft geschafft, in diese Riege vorzustoßen. Spannenderweise mit Gladbach (19/20), Wolfsburg (20/21), Union (22/23), Stuttgart (23/24) und natürlich uns (24/25) fünf verschiedene Mannschaften. Schwächelnder Topclub war dabei je einmal der BvB und Leipzig und dreimal Bayer.

Für mich bedeutet das zwei Dinge:
Erstens, dass eigentlich nur 3 der 4 Plätze "fest" vergeben sind und (fast) immer einer durch eine "Best-of-the-rest"-Mannschaft belegt werden kann.

Stimmt, ändert aber nicht so viel an der grundsätzlichen Stoßrichtung, weil ja wahrscheinlich derjenige der Top4, der es im einen Jahr nicht rein geschafft hat, im nächsten Jahr wieder drin war.
Also die bleiben grundsätzlich oben und finanziell voraus.
Und du sagst ja selbst, dass keiner nachhaltig blieb, sondern die Top4 Besuche immer one hit wonder waren.

Vor diesem Hintergrund ist mir das ständige Bezeichnen des "den Ansprüchen hinterherlaufens" als große Krise oder große Gefahr viel zu dramatisch. Sowohl aus den eigenen Reihen als auch von anderen Fans.
Es kann nicht nur bergauf gehen, es kann auch mal stagnieren oder sogar mal einen Schritt zurück gehen. Ich halte das alles für erwartbar und auch relativ unproblematisch.
Für welchen Verein geht es denn nur nach oben? Welcher Verein erreicht(e) immer seine Ansprüche?
Bayern? Dortmund, Leverkusen, Leipzig, Freiburg, Bremen, Wolfsburg, Hoffenheim?
Wieso sollten wir da eine Ausnahme sein?
Man muss dann eben ehrlich evaluieren, möglichst gezielt nachbessern und wieder angreifen.
Sowohl der Standort als auch der Kader geben das her.

Oh, hier ist die Zitation ja komplett in die Binsen gegangen.
So müsste es richtig sein.

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VfL Bochum, Eintracht Frankfurt & Tura 88 Duisburg
Perspektive der Eintracht |#4455
23.01.2026 - 17:10 Uhr
Zitat von ruhrpott_adler
Zitat von ruhrpott_adler

Zitat von Neuehaaner

Zitat von Seibert86

Ich weiß nicht wo bei manchen dieser Anspruch her kommt?

Platz 1-4 ist normalerweise, also wenn nichts unerwartetes herausragendes passiert sicher durch Bayern München, Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen & RB Leipzig.

Platz 5-7 wird ausgespielt und je nach Form, Doppelbelastung, Glück auf dem Transfermarkt stehen da Wir, Stuttgart dieses Jahr Hoffenheim, Freiburg und evtl. Durch finanzielle Mittel natürlich Wolfsburg.

Da dieses Jahr Stuttgart eine starke Runde spielt und Hoffenheim total überperformt stehen wir halt auf Platz 7.

Für mich persönlich völlig erwartbar (abgesehen davon das Hoffenheim

Dieses Argument höre (und benutze) ich auch ständig. Die Wahrheit ist aber auch, dass in den letzten 6 Jahren nur ein einziges Mal (2021/22) genau diese Mannschaften auch die ersten Vier Plätze belegt haben. In den übrigen fünf Saisons hat es immer eine Mannschaft geschafft, in diese Riege vorzustoßen. Spannenderweise mit Gladbach (19/20), Wolfsburg (20/21), Union (22/23), Stuttgart (23/24) und natürlich uns (24/25) fünf verschiedene Mannschaften. Schwächelnder Topclub war dabei je einmal der BvB und Leipzig und dreimal Bayer.

Für mich bedeutet das zwei Dinge:
Erstens, dass eigentlich nur 3 der 4 Plätze "fest" vergeben sind und (fast) immer einer durch eine "Best-of-the-rest"-Mannschaft belegt werden kann.

Stimmt, ändert aber nicht so viel an der grundsätzlichen Stoßrichtung, weil ja wahrscheinlich derjenige der Top4, der es im einen Jahr nicht rein geschafft hat, im nächsten Jahr wieder drin war.
Also die bleiben grundsätzlich oben und finanziell voraus.
Und du sagst ja selbst, dass keiner nachhaltig blieb, sondern die Top4 Besuche immer one hit wonder waren.

Vor diesem Hintergrund ist mir das ständige Bezeichnen des "den Ansprüchen hinterherlaufens" als große Krise oder große Gefahr viel zu dramatisch. Sowohl aus den eigenen Reihen als auch von anderen Fans.
Es kann nicht nur bergauf gehen, es kann auch mal stagnieren oder sogar mal einen Schritt zurück gehen. Ich halte das alles für erwartbar und auch relativ unproblematisch.
Für welchen Verein geht es denn nur nach oben? Welcher Verein erreicht(e) immer seine Ansprüche?
Bayern? Dortmund, Leverkusen, Leipzig, Freiburg, Bremen, Wolfsburg, Hoffenheim?
Wieso sollten wir da eine Ausnahme sein?
Man muss dann eben ehrlich evaluieren, möglichst gezielt nachbessern und wieder angreifen.
Sowohl der Standort als auch der Kader geben das her.

Oh, hier ist die Zitation ja komplett in die Binsen gegangen.
So müsste es richtig sein.


Bin ja bei allem voll bei dir. Das Argument "die Plätze 1-4 sind vergeben" ist aber eben nicht richtig, sondern müsste positiv formuliert eher so heißen: "jedes Jahr ist ein CL-Platz an eine der Mannschaften abseits der big-four zu vergeben. Man muss eben nur Best of the Rest sein."

Und eine Krise oder große Gefahr sehe ich auch nicht. Mir fallen zwei Punkte ein, die alle immer vor der Saison sagen, jetzt aber aufschreien, wenn sie eintreten:

1.
Die Entwicklung von Talenten und einer jungen Mannschaft wie unserer verläuft nicht linear. Da muss man Rückschläge einkalkulieren.

2.
Bei uns sind die Verträge der Mannschaft ja zum Glück so gestrickt, dass eine hohe Erfolgs-Komponente dabei ist. Da ist es nicht so schlimm, wenn man mal ein Jahr das internationale Geschäft verpasst.

Klar läuft die Saison nicht so, wie wir uns das gewünscht hatten, aber deswegen muss man wirklich nicht das große Ganze in Frage stellen. Wenn es durch die nahe Dortmunder Vergangenheit nicht so negativ belastet wäre könnte man fast "trust the process" sagen zwinker

MfG Neuehaaner

•     •     •

Wir brauchen keinen Killer,
wir brauchen keinen Held,
wir haben Uwe Bein,
den besten Mann der Welt!
Perspektive der Eintracht |#4456
24.01.2026 - 09:46 Uhr
Zitat von Neuehaaner
Zitat von ruhrpott_adler

Zitat von ruhrpott_adler

Zitat von Neuehaaner

Zitat von Seibert86

Ich weiß nicht wo bei manchen dieser Anspruch her kommt?

Platz 1-4 ist normalerweise, also wenn nichts unerwartetes herausragendes passiert sicher durch Bayern München, Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen & RB Leipzig.

Platz 5-7 wird ausgespielt und je nach Form, Doppelbelastung, Glück auf dem Transfermarkt stehen da Wir, Stuttgart dieses Jahr Hoffenheim, Freiburg und evtl. Durch finanzielle Mittel natürlich Wolfsburg.

Da dieses Jahr Stuttgart eine starke Runde spielt und Hoffenheim total überperformt stehen wir halt auf Platz 7.

Für mich persönlich völlig erwartbar (abgesehen davon das Hoffenheim

Dieses Argument höre (und benutze) ich auch ständig. Die Wahrheit ist aber auch, dass in den letzten 6 Jahren nur ein einziges Mal (2021/22) genau diese Mannschaften auch die ersten Vier Plätze belegt haben. In den übrigen fünf Saisons hat es immer eine Mannschaft geschafft, in diese Riege vorzustoßen. Spannenderweise mit Gladbach (19/20), Wolfsburg (20/21), Union (22/23), Stuttgart (23/24) und natürlich uns (24/25) fünf verschiedene Mannschaften. Schwächelnder Topclub war dabei je einmal der BvB und Leipzig und dreimal Bayer.

Für mich bedeutet das zwei Dinge:
Erstens, dass eigentlich nur 3 der 4 Plätze "fest" vergeben sind und (fast) immer einer durch eine "Best-of-the-rest"-Mannschaft belegt werden kann.

Stimmt, ändert aber nicht so viel an der grundsätzlichen Stoßrichtung, weil ja wahrscheinlich derjenige der Top4, der es im einen Jahr nicht rein geschafft hat, im nächsten Jahr wieder drin war.
Also die bleiben grundsätzlich oben und finanziell voraus.
Und du sagst ja selbst, dass keiner nachhaltig blieb, sondern die Top4 Besuche immer one hit wonder waren.

Vor diesem Hintergrund ist mir das ständige Bezeichnen des "den Ansprüchen hinterherlaufens" als große Krise oder große Gefahr viel zu dramatisch. Sowohl aus den eigenen Reihen als auch von anderen Fans.
Es kann nicht nur bergauf gehen, es kann auch mal stagnieren oder sogar mal einen Schritt zurück gehen. Ich halte das alles für erwartbar und auch relativ unproblematisch.
Für welchen Verein geht es denn nur nach oben? Welcher Verein erreicht(e) immer seine Ansprüche?
Bayern? Dortmund, Leverkusen, Leipzig, Freiburg, Bremen, Wolfsburg, Hoffenheim?
Wieso sollten wir da eine Ausnahme sein?
Man muss dann eben ehrlich evaluieren, möglichst gezielt nachbessern und wieder angreifen.
Sowohl der Standort als auch der Kader geben das her.

Oh, hier ist die Zitation ja komplett in die Binsen gegangen.
So müsste es richtig sein.


Bin ja bei allem voll bei dir. Das Argument "die Plätze 1-4 sind vergeben" ist aber eben nicht richtig, sondern müsste positiv formuliert eher so heißen: "jedes Jahr ist ein CL-Platz an eine der Mannschaften abseits der big-four zu vergeben. Man muss eben nur Best of the Rest sein."

Und eine Krise oder große Gefahr sehe ich auch nicht. Mir fallen zwei Punkte ein, die alle immer vor der Saison sagen, jetzt aber aufschreien, wenn sie eintreten:

1.
Die Entwicklung von Talenten und einer jungen Mannschaft wie unserer verläuft nicht linear. Da muss man Rückschläge einkalkulieren.

2.
Bei uns sind die Verträge der Mannschaft ja zum Glück so gestrickt, dass eine hohe Erfolgs-Komponente dabei ist. Da ist es nicht so schlimm, wenn man mal ein Jahr das internationale Geschäft verpasst.

Klar läuft die Saison nicht so, wie wir uns das gewünscht hatten, aber deswegen muss man wirklich nicht das große Ganze in Frage stellen. Wenn es durch die nahe Dortmunder Vergangenheit nicht so negativ belastet wäre könnte man fast "trust the process" sagen zwinker

MfG Neuehaaner



Blöd nur, wenn die Leistungsdelle von den vermeintlich erfahrenen Kräften ausgeht und nicht von den jungen Spielern.
Perspektive der Eintracht |#4457
24.01.2026 - 11:36 Uhr
Im Podcast Rasenfunk habe ich gehört, dass die Personalkosten von knapp 90 Millionen Euro auf 177 Millionen Euro gestiegen sind. Das liegt sicher auch an den horrenden Prämien, die durch das Erreichen der Champions League gezahlt werden mussten, aber wenn ich mir die Hinrunde ansehe, stehen Aufwand und Leistung in keinem angemessenen Verhältnis mehr. Wenn dieser Effekt eintritt, muss man schnell die Kurve kriegen, sonst droht ein Szenario wie bei Bremen, Schalke oder dem HSV. Ich will nicht dramatisieren, aber die anstehende Trainerentscheidung und vor allem die Sommertransferperiode halte ich für entscheidend wie es in den nächsten Jahren weitergeht.

Wir müssen aus meiner Sicht dringend die Personalkosten senken. Götze, Batshuay, Wahi, Buta, Dahoud, Amenda, das sind aus meiner Sicht schon mal mindestens 6 Akteure, die wir eigentlich zwingend abgeben sollten.

Um Geld einzunehmen, wird man wahrscheinlich auch um einen Verkauf von Brown, Uzun und Larsson nicht herumkommen. Es steht also ein weiterer XXL-Umbruch an. Dabei müssen wir versuchen, einen Kern zusammen zu halten, auf den man in den nächsten zwei, drei Saisons setzen möchte. Das könnten vor allem Burkardt, Kalimuendo, Ebnoutalib, Kristensen, Theate und Koch sein. Bei Doan bin ich etwas unsicher, ob seine Spielweise wirklich bei uns gut zur Geltung kommt. Für ihn kann man wahrscheinlich auch eine ordentliche Ablöse erzielen. Das muss man in Ruhe abwägen, aber auch ihn halte ich nicht für gesetzt.
Perspektive der Eintracht |#4458
24.01.2026 - 11:53 Uhr
Zitat von Satorius
Im Podcast Rasenfunk habe ich gehört, dass die Personalkosten von knapp 90 Millionen Euro auf 177 Millionen Euro gestiegen sind. Das liegt sicher auch an den horrenden Prämien, die durch das Erreichen der Champions League gezahlt werden mussten, aber wenn ich mir die Hinrunde ansehe, stehen Aufwand und Leistung in keinem angemessenen Verhältnis mehr. Wenn dieser Effekt eintritt, muss man schnell die Kurve kriegen, sonst droht ein Szenario wie bei Bremen, Schalke oder dem HSV. Ich will nicht dramatisieren, aber die anstehende Trainerentscheidung und vor allem die Sommertransferperiode halte ich für entscheidend wie es in den nächsten Jahren weitergeht.

Wir müssen aus meiner Sicht dringend die Personalkosten senken. Götze, Batshuay, Wahi, Buta, Dahoud, Amenda, das sind aus meiner Sicht schon mal mindestens 6 Akteure, die wir eigentlich zwingend abgeben sollten.

Um Geld einzunehmen, wird man wahrscheinlich auch um einen Verkauf von Brown, Uzun und Larsson nicht herumkommen. Es steht also ein weiterer XXL-Umbruch an. Dabei müssen wir versuchen, einen Kern zusammen zu halten, auf den man in den nächsten zwei, drei Saisons setzen möchte. Das könnten vor allem Burkardt, Kalimuendo, Ebnoutalib, Kristensen, Theate und Koch sein. Bei Doan bin ich etwas unsicher, ob seine Spielweise wirklich bei uns gut zur Geltung kommt. Für ihn kann man wahrscheinlich auch eine ordentliche Ablöse erzielen. Das muss man in Ruhe abwägen, aber auch ihn halte ich nicht für gesetzt.


Da die letzte Saison so nicht wiederholt wird, also kein Platz 3 und CL, werden die Kosten auch wieder fallen. Bei genannten Vereinen waren die Kosten dauerhaft, egal wie abgeschnitten wurde.
Dazu werden einige Spielerverträge wegfallen, weil Verträge auslaufen oder sie günstiger neu kommen. Da zählen Dahoud und Götze dazu, die gut verdienen.
Bei beiden war eigentlich bis Saisonende mit zurechnen, dass sie noch verbleiben, inzwischen würde ich da gar nicht ausschließen, dass sie noch im Spätwinter die SGE verlassen. Für beide soll es Interesse aus der MLS geben. Die starten Ende Februar wieder in die neue Saison.

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United Colors of Bembeltown

Eintracht Frankfurt
Deutscher Meister 1959
UEFA Pokal / Europa League Sieger 1980, 2022
DFB Pokalsieger 1974,1975,1981,1988, 2018
Perspektive der Eintracht |#4459
24.01.2026 - 11:54 Uhr
Zitat von Satorius
Im Podcast Rasenfunk habe ich gehört, dass die Personalkosten von knapp 90 Millionen Euro auf 177 Millionen Euro gestiegen sind. Das liegt sicher auch an den horrenden Prämien, die durch das Erreichen der Champions League gezahlt werden mussten, aber wenn ich mir die Hinrunde ansehe, stehen Aufwand und Leistung in keinem angemessenen Verhältnis mehr.


Ich will jetzt nicht den Teufel an die Wand malen aber das ist etwas was noch zu richtig Stress innerhalb des Kaders führen kann. Die Offensive liefert wie kaum eine andere in der Liga, bekommt aber keine Prämie, weil die Defensive es mit dem Ar… wieder einreißt.
Perspektive der Eintracht |#4460
24.01.2026 - 13:39 Uhr
Zitat von Adler84

Zitat von Satorius

Im Podcast Rasenfunk habe ich gehört, dass die Personalkosten von knapp 90 Millionen Euro auf 177 Millionen Euro gestiegen sind. Das liegt sicher auch an den horrenden Prämien, die durch das Erreichen der Champions League gezahlt werden mussten, aber wenn ich mir die Hinrunde ansehe, stehen Aufwand und Leistung in keinem angemessenen Verhältnis mehr
Wir müssen aus meiner Sicht dringend die Personalkosten senken. Götze, Batshuay, Wahi, Buta, Dahoud, Amenda, das sind aus meiner Sicht schon mal mindestens 6 Akteure, die wir eigentlich zwingend abgeben sollten.
Um Geld einzunehmen, wird man wahrscheinlich auch um einen Verkauf von Brown, Uzun und Larsson nicht herumkommen. Es steht also ein weiterer XXL-Umbruch an. Dabei müssen wir versuchen, einen Kern zusammen zu halten, auf den man in den nächsten zwei, drei Saisons setzen möchte.

Da die letzte Saison so nicht wiederholt wird, also kein Platz 3 und CL, werden die Kosten auch wieder fallen. Bei genannten Vereinen waren die Kosten dauerhaft, egal wie abgeschnitten wurde.
Dazu werden einige Spielerverträge wegfallen, weil Verträge auslaufen oder sie günstiger neu kommen. Da zählen Dahoud und Götze dazu, die gut verdienen.


Wenn diese Zahlen stimmen sollten, dann muss ich als "Steinzeit-Fan" voller Fragezeichen in den Augen mit offenem Mund `rumstehen, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass die SGE dann noch einen ordentlichen Gewinn aus der CL ziehen kann. Wenn man so viel Kohle an die Spieler (?) ausschüttet, dann frage ich mich, ob die SGE überhaupt noch eine wirkliche und wichtige Rolle spielt. Vor einigen Jahren hätte man solche "Manager" mit Fackeln vom Hof gejagt. (Warum muss Bayern heute sparen?)
Spielt es tatsächlich noch eine Rolle, ob das nur für ein Jahr gültig ist? (Wenn es anders wäre, dann ...). Das Mannschaftsgefüge ist wieder mal Nebensache, und wir Fans dürfen unsere Emotionen und unser Geld abgeben. Aber nächste Saison wird es besser. Garantiert, oder?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Suesskartoffel am 24.01.2026 um 13:42 Uhr bearbeitet
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