| Geburtsdatum | 25.05.2002 |
|---|---|
| Alter | 24 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,90m |
| Vertrag bis | 30.06.2027 |
| Position | Torwart |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | SC Freiburg |
Leistungsdaten: 25/26
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 50 | 70 | 12 | ||
![]() | Bundesliga | 34 | 57 | 6 | |
![]() | Europa League | 15 | 13 | 5 | |
![]() | DFB-Pokal | 1 | - | 1 | |
Noah Atubolu [1]
01.07.2021 - 08:04 Uhr
22.10.2024 - 12:56 Uhr
Urbig ist mMn ein unglaublich guter Torhüter, der sicherlich bei einem absoluten Spitzenverein landen wird. Da Atu mit diesem in Konkurrenz steht ist sicherlich auch für ihn zunächst einmal ja nichts negatives.
Letztlich sind solche Artikel immer auch eine subjektive Meinung eines Schreiberlings.
Würde ich alles nicht zu hoch hängen, da es ja nicht in irgendeiner Form den SC betrifft.
Letztlich sind solche Artikel immer auch eine subjektive Meinung eines Schreiberlings.
Würde ich alles nicht zu hoch hängen, da es ja nicht in irgendeiner Form den SC betrifft.
23.10.2024 - 21:25 Uhr
Die von mir erwähnte Fragerin, hat einen umfassenden Artikel über Atubolu geschrieben, Marke Status Quo :
Sie heißt Kira Rutkowski, der Artikel : Torwart Noah Atubolu: Warum er für den SC Freiburg so wertvoll ist
Der Artikel ist sehr schön zu lesen. Nicht das übliche Plum-Plump. Sie schlägt einen Bogen von der Stadt, dem Stadtteil, dem Verein, der Fußballschule, den Philosophen, dass hier Träume wahr werden.
Die Unterüberschrift ist :
"Der junge Stammkeeper und der Sport-Club: eine bemerkenswerte Geschichte."
Ja, Frau Rutkowski erzählt mir eine Geschichte. Und doch ist alles Wahrheit. Wenn sowas dabei rauskommt, soll sie Schuster ruhig immer ALLES fragen ..
Bei SWR Sport (Sonntag abend, früher "Sport im Dritten", ) ein paar Atubolu Aufnahmen, Minute 2 - Minute 6
Verfügbar bis 30.06.2025.
Mit dem Satz Mein Traum mal für Deutschland spielen. Und Bilder von seinem Wohnviertel.
Zitat von -Bomber-
Frau Rodkowski (oäh) fragt mit lauter, klarer Stimme nach Noah Atubolu. Sie will alles wissen, einfach ALLES. Es ist imponierend, wie Schuster sich, anfänglich etwas nervös, nonstop reinredet, es wird ein flammender Wasserfall an Atubolus Fähigkeiten.
Frau Rodkowski (oäh) fragt mit lauter, klarer Stimme nach Noah Atubolu. Sie will alles wissen, einfach ALLES. Es ist imponierend, wie Schuster sich, anfänglich etwas nervös, nonstop reinredet, es wird ein flammender Wasserfall an Atubolus Fähigkeiten.
Sie heißt Kira Rutkowski, der Artikel : Torwart Noah Atubolu: Warum er für den SC Freiburg so wertvoll ist
Der Artikel ist sehr schön zu lesen. Nicht das übliche Plum-Plump. Sie schlägt einen Bogen von der Stadt, dem Stadtteil, dem Verein, der Fußballschule, den Philosophen, dass hier Träume wahr werden.
Die Unterüberschrift ist :
"Der junge Stammkeeper und der Sport-Club: eine bemerkenswerte Geschichte."
Ja, Frau Rutkowski erzählt mir eine Geschichte. Und doch ist alles Wahrheit. Wenn sowas dabei rauskommt, soll sie Schuster ruhig immer ALLES fragen ..
Bei SWR Sport (Sonntag abend, früher "Sport im Dritten", ) ein paar Atubolu Aufnahmen, Minute 2 - Minute 6
Verfügbar bis 30.06.2025.
Mit dem Satz Mein Traum mal für Deutschland spielen. Und Bilder von seinem Wohnviertel.
26.10.2024 - 23:49 Uhr
Unser immer noch sehr junger Torwart heute sicherlich nicht ganz fehlerfrei, das darf er aber auch sein. Sensationell fand ich aber seinen Bewegungsablauf beim zweiten Gegentor, auch wenn es halt letztendlich ein Gegentor war, da blitzt für mich schon eine ganz große Klasse auf...
Generell trotz der Niederlage für mich ein sehr gelungener Saisonstart auf dem "Freiburger Weg" mit sehr vielen guten Ansätzen und viel Potential.
Generell trotz der Niederlage für mich ein sehr gelungener Saisonstart auf dem "Freiburger Weg" mit sehr vielen guten Ansätzen und viel Potential.
27.10.2024 - 07:01 Uhr
Total. Vor allem das Selbstverständnis und die Ausstrahlung haben sich extrem verbessert, das Herauslaufen in diesem Zusammenhang auch. Zudem - hier vor Wochen auch bereits hier thematisiert- die Beweglichkeit, Geschmeidigkeit. Positiv ist auch, dass er sich selbst von einigen ungewohnten Unsicherheiten im riskanten Passspiel hinten raus nicht verunsichern lässt, sein Spiel also nicht umstellt znd nach vorne holzt.
Fehler wird er - wie alle Keeper - seine ganze Karriere lang machen. Es gilt halt, möglichst wenige zu machen, insbesondere keine völlig unnötigen.
Beim dritten Gegentor sehe ich eher einen Fehler, bin mir aber nicht 100% sicher. Eigentlich muss er mE im Tor bleiben, wenn ein Verteidiger den Stürmer so eng stört und dessen Tenpo offensichtlich ja auch mitgehen kann. So halb rauszukommen war aber aus meiner Sicht keine Überreaktion, sondern von Atu geplant, und hätte auch gut gehen können, da Openda wegen der engen Begleitung durch Rosenfelder eher nicht frei chippen konnte. Atu ist dann eben raus, um sich groß zu machen und wollte dann wohl eine mobile, Openda begleitende Wand sein, die das Tor möglichst abdeckt. Dann rutscht Atu aber wohl aus, weshalb der Plan nicht weiter ausgeht und er zu früh herunter geht - dadurch ist das Tor verwaist und Openda muss nur noch einschieben. Wäre Atu im Tor geblieben und hätte den Winkel erst ganz spät verkürzt, nachdem Rosenfelder Openda auf den kurzen Pfosten abgedrängt hat, wäre die Wahrscheinlichkeit eines Tores sicherlich geringer gewesen. Daher wohl eher eine Fehlentscheidung von Atu, so mutig rauszugehen.
Fehler wird er - wie alle Keeper - seine ganze Karriere lang machen. Es gilt halt, möglichst wenige zu machen, insbesondere keine völlig unnötigen.
Beim dritten Gegentor sehe ich eher einen Fehler, bin mir aber nicht 100% sicher. Eigentlich muss er mE im Tor bleiben, wenn ein Verteidiger den Stürmer so eng stört und dessen Tenpo offensichtlich ja auch mitgehen kann. So halb rauszukommen war aber aus meiner Sicht keine Überreaktion, sondern von Atu geplant, und hätte auch gut gehen können, da Openda wegen der engen Begleitung durch Rosenfelder eher nicht frei chippen konnte. Atu ist dann eben raus, um sich groß zu machen und wollte dann wohl eine mobile, Openda begleitende Wand sein, die das Tor möglichst abdeckt. Dann rutscht Atu aber wohl aus, weshalb der Plan nicht weiter ausgeht und er zu früh herunter geht - dadurch ist das Tor verwaist und Openda muss nur noch einschieben. Wäre Atu im Tor geblieben und hätte den Winkel erst ganz spät verkürzt, nachdem Rosenfelder Openda auf den kurzen Pfosten abgedrängt hat, wäre die Wahrscheinlichkeit eines Tores sicherlich geringer gewesen. Daher wohl eher eine Fehlentscheidung von Atu, so mutig rauszugehen.
27.10.2024 - 09:12 Uhr
Zitat von scooff
Total. Vor allem das Selbstverständnis und die Ausstrahlung haben sich extrem verbessert, das Herauslaufen in diesem Zusammenhang auch. Zudem - hier vor Wochen auch bereits hier thematisiert- die Beweglichkeit, Geschmeidigkeit. Positiv ist auch, dass er sich selbst von einigen ungewohnten Unsicherheiten im riskanten Passspiel hinten raus nicht verunsichern lässt, sein Spiel also nicht umstellt znd nach vorne holzt.
Fehler wird er - wie alle Keeper - seine ganze Karriere lang machen. Es gilt halt, möglichst wenige zu machen, insbesondere keine völlig unnötigen.
Beim dritten Gegentor sehe ich eher einen Fehler, bin mir aber nicht 100% sicher. Eigentlich muss er mE im Tor bleiben, wenn ein Verteidiger den Stürmer so eng stört und dessen Tenpo offensichtlich ja auch mitgehen kann. So halb rauszukommen war aber aus meiner Sicht keine Überreaktion, sondern von Atu geplant, und hätte auch gut gehen können, da Openda wegen der engen Begleitung durch Rosenfelder eher nicht frei chippen konnte. Atu ist dann eben raus, um sich groß zu machen und wollte dann wohl eine mobile, Openda begleitende Wand sein, die das Tor möglichst abdeckt. Dann rutscht Atu aber wohl aus, weshalb der Plan nicht weiter ausgeht und er zu früh herunter geht - dadurch ist das Tor verwaist und Openda muss nur noch einschieben. Wäre Atu im Tor geblieben und hätte den Winkel erst ganz spät verkürzt, nachdem Rosenfelder Openda auf den kurzen Pfosten abgedrängt hat, wäre die Wahrscheinlichkeit eines Tores sicherlich geringer gewesen. Daher wohl eher eine Fehlentscheidung von Atu, so mutig rauszugehen.
Total. Vor allem das Selbstverständnis und die Ausstrahlung haben sich extrem verbessert, das Herauslaufen in diesem Zusammenhang auch. Zudem - hier vor Wochen auch bereits hier thematisiert- die Beweglichkeit, Geschmeidigkeit. Positiv ist auch, dass er sich selbst von einigen ungewohnten Unsicherheiten im riskanten Passspiel hinten raus nicht verunsichern lässt, sein Spiel also nicht umstellt znd nach vorne holzt.
Fehler wird er - wie alle Keeper - seine ganze Karriere lang machen. Es gilt halt, möglichst wenige zu machen, insbesondere keine völlig unnötigen.
Beim dritten Gegentor sehe ich eher einen Fehler, bin mir aber nicht 100% sicher. Eigentlich muss er mE im Tor bleiben, wenn ein Verteidiger den Stürmer so eng stört und dessen Tenpo offensichtlich ja auch mitgehen kann. So halb rauszukommen war aber aus meiner Sicht keine Überreaktion, sondern von Atu geplant, und hätte auch gut gehen können, da Openda wegen der engen Begleitung durch Rosenfelder eher nicht frei chippen konnte. Atu ist dann eben raus, um sich groß zu machen und wollte dann wohl eine mobile, Openda begleitende Wand sein, die das Tor möglichst abdeckt. Dann rutscht Atu aber wohl aus, weshalb der Plan nicht weiter ausgeht und er zu früh herunter geht - dadurch ist das Tor verwaist und Openda muss nur noch einschieben. Wäre Atu im Tor geblieben und hätte den Winkel erst ganz spät verkürzt, nachdem Rosenfelder Openda auf den kurzen Pfosten abgedrängt hat, wäre die Wahrscheinlichkeit eines Tores sicherlich geringer gewesen. Daher wohl eher eine Fehlentscheidung von Atu, so mutig rauszugehen.
bei den ersten 2 Absätzen gehe ich voll mit… den Fehler sehe ich als Abwägungssache und da macht er es Openda dadurch auch sehr viel schwerer früher abzuschließen…und ohne den Ausrutscher bin ich mir ziemlich sicher, dass es kein Tor wird…also eher Pech wie Fehler…aus meiner Sicht…mir gefällt, wie er am Freiburger Aufbau beteiligt ist und sich auch durch einen Fehler nicht von dieser Linie abbringen lässt, da die positiven Seiten des Aufbaus die wenigen Fehler durch den riskanten Aufbau deutlich überstrahlen…
28.10.2024 - 19:39 Uhr
Keeperanalyse mit Sascha Falter und Patrick Richter (FC Gütersloh ). Geht ab 35:30 los und sechs Minuten. Da reden sie über die Szene und das er falsch entschieden hat. Sie reden aber auch darüber was ein junger Torwart in Entwicklung daraus lernt und wie er weitermachen sollte. Es wird sonst sehr positiv über Atubolu gesprochen, das man immer wenn man ihn sieht Verbesserungen wahrnimmt und man gespannt ist, wo der Weg in 3-4 Jahren hinführt.
Sie hatten nun gedacht, dass er 21 Jahre ist, aber auf Grundlage des Alter hieß es das man noch 2-3 Jahre diesen Jungtorwartbonus hätte.
https://podcasters.spotify.com/pod/show/keeperanalyse/episodes/Folge-107-Der-8--Spieltag-der-Bundesliga-202425-e2q8g4s/a-abjpem8
Sie hatten nun gedacht, dass er 21 Jahre ist, aber auf Grundlage des Alter hieß es das man noch 2-3 Jahre diesen Jungtorwartbonus hätte.
https://podcasters.spotify.com/pod/show/keeperanalyse/episodes/Folge-107-Der-8--Spieltag-der-Bundesliga-202425-e2q8g4s/a-abjpem8
29.10.2024 - 16:00 Uhr
Zitat von AusBaden
bei den ersten 2 Absätzen gehe ich voll mit… den Fehler sehe ich als Abwägungssache und da macht er es Openda dadurch auch sehr viel schwerer früher abzuschließen…und ohne den Ausrutscher bin ich mir ziemlich sicher, dass es kein Tor wird…also eher Pech wie Fehler…aus meiner Sicht…mir gefällt, wie er am Freiburger Aufbau beteiligt ist und sich auch durch einen Fehler nicht von dieser Linie abbringen lässt, da die positiven Seiten des Aufbaus die wenigen Fehler durch den riskanten Aufbau deutlich überstrahlen…
Zitat von scooff
Total. Vor allem das Selbstverständnis und die Ausstrahlung haben sich extrem verbessert, das Herauslaufen in diesem Zusammenhang auch. Zudem - hier vor Wochen auch bereits hier thematisiert- die Beweglichkeit, Geschmeidigkeit. Positiv ist auch, dass er sich selbst von einigen ungewohnten Unsicherheiten im riskanten Passspiel hinten raus nicht verunsichern lässt, sein Spiel also nicht umstellt znd nach vorne holzt.
Fehler wird er - wie alle Keeper - seine ganze Karriere lang machen. Es gilt halt, möglichst wenige zu machen, insbesondere keine völlig unnötigen.
Beim dritten Gegentor sehe ich eher einen Fehler, bin mir aber nicht 100% sicher. Eigentlich muss er mE im Tor bleiben, wenn ein Verteidiger den Stürmer so eng stört und dessen Tenpo offensichtlich ja auch mitgehen kann. So halb rauszukommen war aber aus meiner Sicht keine Überreaktion, sondern von Atu geplant, und hätte auch gut gehen können, da Openda wegen der engen Begleitung durch Rosenfelder eher nicht frei chippen konnte. Atu ist dann eben raus, um sich groß zu machen und wollte dann wohl eine mobile, Openda begleitende Wand sein, die das Tor möglichst abdeckt. Dann rutscht Atu aber wohl aus, weshalb der Plan nicht weiter ausgeht und er zu früh herunter geht - dadurch ist das Tor verwaist und Openda muss nur noch einschieben. Wäre Atu im Tor geblieben und hätte den Winkel erst ganz spät verkürzt, nachdem Rosenfelder Openda auf den kurzen Pfosten abgedrängt hat, wäre die Wahrscheinlichkeit eines Tores sicherlich geringer gewesen. Daher wohl eher eine Fehlentscheidung von Atu, so mutig rauszugehen.
Total. Vor allem das Selbstverständnis und die Ausstrahlung haben sich extrem verbessert, das Herauslaufen in diesem Zusammenhang auch. Zudem - hier vor Wochen auch bereits hier thematisiert- die Beweglichkeit, Geschmeidigkeit. Positiv ist auch, dass er sich selbst von einigen ungewohnten Unsicherheiten im riskanten Passspiel hinten raus nicht verunsichern lässt, sein Spiel also nicht umstellt znd nach vorne holzt.
Fehler wird er - wie alle Keeper - seine ganze Karriere lang machen. Es gilt halt, möglichst wenige zu machen, insbesondere keine völlig unnötigen.
Beim dritten Gegentor sehe ich eher einen Fehler, bin mir aber nicht 100% sicher. Eigentlich muss er mE im Tor bleiben, wenn ein Verteidiger den Stürmer so eng stört und dessen Tenpo offensichtlich ja auch mitgehen kann. So halb rauszukommen war aber aus meiner Sicht keine Überreaktion, sondern von Atu geplant, und hätte auch gut gehen können, da Openda wegen der engen Begleitung durch Rosenfelder eher nicht frei chippen konnte. Atu ist dann eben raus, um sich groß zu machen und wollte dann wohl eine mobile, Openda begleitende Wand sein, die das Tor möglichst abdeckt. Dann rutscht Atu aber wohl aus, weshalb der Plan nicht weiter ausgeht und er zu früh herunter geht - dadurch ist das Tor verwaist und Openda muss nur noch einschieben. Wäre Atu im Tor geblieben und hätte den Winkel erst ganz spät verkürzt, nachdem Rosenfelder Openda auf den kurzen Pfosten abgedrängt hat, wäre die Wahrscheinlichkeit eines Tores sicherlich geringer gewesen. Daher wohl eher eine Fehlentscheidung von Atu, so mutig rauszugehen.
bei den ersten 2 Absätzen gehe ich voll mit… den Fehler sehe ich als Abwägungssache und da macht er es Openda dadurch auch sehr viel schwerer früher abzuschließen…und ohne den Ausrutscher bin ich mir ziemlich sicher, dass es kein Tor wird…also eher Pech wie Fehler…aus meiner Sicht…mir gefällt, wie er am Freiburger Aufbau beteiligt ist und sich auch durch einen Fehler nicht von dieser Linie abbringen lässt, da die positiven Seiten des Aufbaus die wenigen Fehler durch den riskanten Aufbau deutlich überstrahlen…
Nichts liegt mir ferner, als ÖL ins Feuer der Atubolu-Diskussion zu gießen. Aber eure Darstellung des 3. Gegentores ist doch etwas rosa gefärbt.
Um es vorauszuschicken: Atubolu macht bis zum 3. Gegentor ein ganz starkes Spiel und hält den SC lange Zeit in Führung und im Spiel. Es ist daher auch unnötig irgendetwas schön zu reden.
Beim 2. Gegentor hat er noch Pech: das ist bestenfalls eine 50:50-Geschichte. Leider konnte Atu den Ball hier nur ins Tor ablenken statt von der Torlinie weg. Aber selbstverständlich trifft ihn hier keinerlei Schuld: sehr schwer. Beim 3. Gegentor muss man dann aber nicht mehr lange analyiseren: der geht eindeutig klar auf Atubolu. Wie scoof (ansatzweise) und viele andere Beobachter beschreiben, passiert hier schlicht gar nichts, wenn Atubolu einfach auf der Linie bleibt. Das lässt sich kaum anders einordnen. Der Ausrutscher lässt das ganze noch etwas unglücklich aussehen und könnte somit die Frage aufwerfen: Pech oder selbst verschuldet? Das ist simple Physik; so wie Atubolu rausgeht und dann den Impuls möglichst zügig um (fast) 180 Grad wieder zurückwenden muss bzw eine extrem enge Kurve laufen muss, kann er dann praktisch nur noch ausrutschen. Bei den auftretenden Kräften auf einem nicht harten Untergrund (wie feucht und weich der Untergrund tatsächlich war, kann ich an der Stelle nicht genauer beurteilen - aber sowohl bei sehr nassen als auch bei extrem trockenen Bedingungen kann der Boden dem kaum standhalten) nahezu unmöglich das zu verhindern.
Das lernt man nun als Torwart eigentlich auch schon recht früh in der Jugend, dass das Prinzip lautet: "bleib auf der Linie, wenn der Verteidiger am Angreifer dran ist". Aber natürlich bleibt immer eine Abwägung - Prinzip hin oder her. Atubolu schätzt die Situation hier aber falsch ein und trifft somit die falsche Entscheidung. Das ist eine Frage von Zehntel-Sekunden. DAS PASSIERT, Fussball ein Fehlerspiel - Perfektion über längere Zeiträume damit ausgeschlossen. Die entscheidende Frage wie von scoof aufgeworfen ist tatsächlich, wie häufig solche Fehler einem TW unterlaufen. Das gilt im Übrigen auch nicht nur für Torhüter, sondern für alle Feldspieler in ähnlicher Weise: Was einen guten von einem sehr guten Spieler unterscheidet, ist vor allem seine Konstanz und Solidität (im Passspiel zb), auch wenn kreative Momente und individuelle Klasse bei Feldspielern natürlich ebenfalls deutlich ins Gewicht fallen. Der tollste Dribbler kann kein Spitzenspieler sein, wenn sein Passspiel massiv hapert. Aber zurück zu Atubolu: Er ist weiterhin ein sehr junger Spieler, der in der ein oder anderen Situation eher in die Fehlerfalle rutscht als ein sehr erfahrener und gestandener BL-Torhüter. Damit muss und kann man leben, solange Atubolu ansonsten eine gute Entwicklung vollzieht. Das war von Anfang an mit einkalkuliert.
Wollen wir das mal nüchtern beleuchten:
Dass sich Atu wie im benannten Artikel angeblich vor allem im Spiel mit dem Fuß verbessern müsse, ist natürlich tatsächlich die falsche Kategorie. Mit dem Fuß ist Atubolu bereits sehr stark für sein junges Alter. Allerdings lässt sich auch nicht bestreiten, dass ihm auch hierbei schon (meist nur kleinere) Fehler unterlaufen sind. Also verbessern kann man sich immer in jeglicher Hinsicht. Aber in der Kategorie Spiel mit dem Fuß befindet sich Atu mit Sicherheit über dem Schnitt der BL-Torhüter.
Wobei Atu sicherlich noch deutlich dazulernen kann - und das sieht man eben auch in dieser besprochenen Szene -, kann er in der Strafraumbeherrschung noch große Schritte machen. Hier fallen doch am häufigsten gewisse Schwächen auf.
Letztlich lässt sich aber konstatieren, dass er hierbei bereits Fortschritte im letzten Jahr gemacht hat und bisher eine wirklich GUTE (aber noch nicht unbedingt herausragende) Saison spielt.
Also das 3. Tor geht schon auf seine Kappe, Atubolu ist aber momentan nicht die entscheidende Baustelle. Viel entscheidender ist die Defensivabstimmung der gesamten Mannschaft. Es mag beim Blick auf die Tabelle schon leicht grotesk wirken, an der Defensive Kritik zu üben. Das bisherige starke Abschneiden täuscht allerdings über diese "Fehlerposition" etwas hinweg und verschleiert den Blick. Denn wenn man sich unsere bisherigen Gegentore anschaut, muss man klar festhalten: Der Großteil der Gegentore fallen viel zu einfach. Das darf eigentlich einer BL-Mannschaft des oberen Tabellendrittels nicht so häufig passieren (auch das 2. GT darf so nicht fallen; beim 1. GT läuft in der Abstimmung auch bereits einiges schief, doch das ist schwer zu verteidigen - gut gespielt von RB). Die Mannschaft verteidigt meist sehr souverän und abgeklärt über lange Phasen, um dann punktuell individuell und in der Abstimmung schwer zu patzen. Man stelle sich vor, was wäre, wenn man das auch noch besser abgestellt bekommt. Diese Probleme sind auch nicht ganz neu, bereits in der letzten Saison hatten wir einige ähnliche Situationen - mE aber geringer anteilig. Spielerisch zeigt sich die Mannschaft verbessert gegenüber letzter Saison und auch defensiv hält die Mannschaft den Gegner überwiegend gut vom eigenen Tor fern im Schnitt. Die Balance zwischen Offensive und Defensive stimmt also im Grunde. Dafür sollte man sich dann eigentlich mit weniger Gegentoren belohnen können.
Die Glücklosigkeit von Adamu wäre auch noch ein Thema. Das geht aber nun in eine offtopic-Richtung, weswegen ich an dieser Stelle eine ausführliche detaillierte Darstellung dieser beiden Themen zurückstellle. Festzuhalten bleibt, dass Atubolu den geringsten Anteil an den bisherigen Gegentoren hat. Daher kann man das Thema getrost beiseite packen vorläufig. Müller ist eine gute Option und hat das bei seinen Saisoneinsätzen auch sehr gut gemacht. Falls das Trainerteam die Ansicht gewinnt, dass Atubolu formtechnisch hinterherhinkt, wird es dann rechtzeitig reagieren - so viel Vertrauen muss man schon haben. Aber dafür spricht momentan noch nichts.
29.10.2024 - 22:42 Uhr
Zitat von Strike4ever
Nichts liegt mir ferner, als ÖL ins Feuer der Atubolu-Diskussion zu gießen. Aber eure Darstellung des 3. Gegentores ist doch etwas rosa gefärbt. ..
Es passiert hier schlicht gar nichts, wenn Atubolu einfach auf der Linie bleibt. ..
Pech oder selbst verschuldet? Das ist simple Physik; ..
Mit dem Fuß lässt sich auch nicht bestreiten, dass ihm auch hierbei schon (meist nur kleinere) Fehler unterlaufen sind. ..
Also das 3. Tor geht schon auf seine Kappe.
Nichts liegt mir ferner, als ÖL ins Feuer der Atubolu-Diskussion zu gießen. Aber eure Darstellung des 3. Gegentores ist doch etwas rosa gefärbt. ..
Es passiert hier schlicht gar nichts, wenn Atubolu einfach auf der Linie bleibt. ..
Pech oder selbst verschuldet? Das ist simple Physik; ..
Mit dem Fuß lässt sich auch nicht bestreiten, dass ihm auch hierbei schon (meist nur kleinere) Fehler unterlaufen sind. ..
Also das 3. Tor geht schon auf seine Kappe.
Du willst kein Öl ins Feuer gießen. Das ehrt Dich. Blos, das machst Du doch.
Alle haben gesehen, wie blöd sich das Tor entwickelt hat. Die Freiburger verteidigen bis zum Umfallen, und dann ist die Bahn und der Weg komplett frei.
Man versucht, für die Aktion von Atubolu sowas wie Verständnis aufzubringen, und schon kommt die unbeugsame Torwartlehre, die viele andere schon in die Wiege gelegt bekamen. Und bei der Gelegenheit, wird Atubolu gleich reingedrückt, dass eine seiner Stärken noch kleine Fehler hat. Das ist wirklich fein beobachtet.
Atubolu war ja ziemlich weit vorne. Ballabluchsung (ja wer hat denn den verloren ? und dann nur halbherzig hinterher ! Da muss der doch taktisch foulen. ..aber der Openda ist auch verdammt schnell. Die zwei sind Schuld. Der eigene Ballverdattler und Openda.)
Atubolu nach vorne mitspielend, dann nach hinten dippelnd. Dann Entschluß, er hilft Rosenfelder. Es stört nur, dass das Tor verwaist aussieht, und unsere am Boden sind. Und dann noch ausgerutscht. Niemand von uns wäre das passiert.
Torwartfehler, wenn unser Torwart mitspielt ? Eii, er kann nicht überall sein. Traurig aber wahr.
Die rosa Färbung einer Szene, hätte man, von mir aus, auch so stehen lassen können. Die ganze Besprechung scheint sachlich, kann aber auch eine ganz andere Färbung annehmen.
30.10.2024 - 07:09 Uhr
Ich fand ja den Aspekt, der gestern im Rasenfunk-Spezial zum SC angesprochen wurde durchaus erwähnenswert. Rosenfelder hatte in der Situation mehr als 36 km/h auf dem Tacho und sich unter den Top 10 der Bundesligasaison eingereiht. Kaum ein Verteidiger der Liga kann mit Openda im Vollsprint mithalten. Womit muss Atubolu also rechnen?
Es bleibt dabei, dass es in der Situation ein Fehler ist. Für mich aber auch ein verständlicher
Es bleibt dabei, dass es in der Situation ein Fehler ist. Für mich aber auch ein verständlicher
30.10.2024 - 07:28 Uhr
Hier wird sich immernoch aufgehangen. War ein Fehler und gut ist.
Wer denkt Flekken war fehlerlos, soll sich mal die Highlights verschiedener Spiele aus seiner letzten Saison anschauen. Ich war erstaunt wieviele klare Fehler da dabei waren. Komischerweise wurde ihm trotzdem nie die Qualität abgesprochen, obwohl er wesentlich älter war zu dem Zeitpunkt.
Bleib dabei. Atubolu wird wesentlich kritischer beäugt.
Wer denkt Flekken war fehlerlos, soll sich mal die Highlights verschiedener Spiele aus seiner letzten Saison anschauen. Ich war erstaunt wieviele klare Fehler da dabei waren. Komischerweise wurde ihm trotzdem nie die Qualität abgesprochen, obwohl er wesentlich älter war zu dem Zeitpunkt.
Bleib dabei. Atubolu wird wesentlich kritischer beäugt.
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