Neuer Trainer - Wer macht's?
20.09.2011 - 09:47 Uhr
28.09.2011 - 20:17 Uhr
Zitat von Chlorophyl:
Ich sprach ja auch von "einen konkreten Plan haben", nicht von "einen unterschriftsreifen Vertrag mit dem nächsten Trainer haben". Selbstverständlich wird schon vor einer Entlassung sondiert, normalste Sache der Welt. Nur hier scheinbar nicht. Dilettanten ole! Wie immer.
Teile Deine Auffassung. Alleine der Gedanke, wirklich mit 20 bis 30 Kandidaten gesprochen zu haben, finde ich schon befremdlich. Die Entlassung von MvA kam ja nun wirklich nicht vollkommen überraschend. Zu diesem Zeitpunkt sollte man sich intern doch bereits auf 3 oder 4 Gesprächskandidaten fokussiert haben. Selbst nach 1 1/2 Wochen noch keinen neuen Trainer verpflichtet zu haben, halte ich auch für dilletantisch. Brauchbare Kandidaten sind ja nun wirklich auf dem Markt. Und sollte man jetzt erst festgestellt haben, dass man kein Geld für einen neuen Trainer hat, hätte man MvA besser behalten.
Ich sprach ja auch von "einen konkreten Plan haben", nicht von "einen unterschriftsreifen Vertrag mit dem nächsten Trainer haben". Selbstverständlich wird schon vor einer Entlassung sondiert, normalste Sache der Welt. Nur hier scheinbar nicht. Dilettanten ole! Wie immer.
Teile Deine Auffassung. Alleine der Gedanke, wirklich mit 20 bis 30 Kandidaten gesprochen zu haben, finde ich schon befremdlich. Die Entlassung von MvA kam ja nun wirklich nicht vollkommen überraschend. Zu diesem Zeitpunkt sollte man sich intern doch bereits auf 3 oder 4 Gesprächskandidaten fokussiert haben. Selbst nach 1 1/2 Wochen noch keinen neuen Trainer verpflichtet zu haben, halte ich auch für dilletantisch. Brauchbare Kandidaten sind ja nun wirklich auf dem Markt. Und sollte man jetzt erst festgestellt haben, dass man kein Geld für einen neuen Trainer hat, hätte man MvA besser behalten.
28.09.2011 - 20:18 Uhr
Zitat
es könnte auf Neururer, Pagelsdorf oder Lorant
Pagel fände ich gar nicht mal so schlecht ...
es könnte auf Neururer, Pagelsdorf oder Lorant
Pagel fände ich gar nicht mal so schlecht ...
28.09.2011 - 20:24 Uhr
Zitat
Selbst nach 1 1/2 Wochen noch keinen neuen Trainer verpflichtet zu haben, halte ich auch für dilletantisch.
Naja, mitunter lassen sich die Vereine etwas mehr Zeit. Dies ist beispielsweise bei Trainerwechseln im Sommer immer so, da läuft die Suche auch ohne Zeitdruck ein paar Wochen lang (selbst bei den großen Bayern). Und so großen Zeitdruck haben wir meines Erachtens nicht. Darüber hinaus kommen für uns wesentlich mehr Kandidaten infrage, als für eine Bundesligamannschaft. Daher kann ich eher beim HSV nicht verstehen, dass man dort recht lange nach einem Neuen sucht.
Selbst nach 1 1/2 Wochen noch keinen neuen Trainer verpflichtet zu haben, halte ich auch für dilletantisch.
Naja, mitunter lassen sich die Vereine etwas mehr Zeit. Dies ist beispielsweise bei Trainerwechseln im Sommer immer so, da läuft die Suche auch ohne Zeitdruck ein paar Wochen lang (selbst bei den großen Bayern). Und so großen Zeitdruck haben wir meines Erachtens nicht. Darüber hinaus kommen für uns wesentlich mehr Kandidaten infrage, als für eine Bundesligamannschaft. Daher kann ich eher beim HSV nicht verstehen, dass man dort recht lange nach einem Neuen sucht.
28.09.2011 - 22:07 Uhr
Ach nööö, jetzt habe ich mich verklickt, der ganze Text ist weg. :(
Also nochmal von vorn, denn hier war ich noch eine Antwort schuldig. Und da ich in den letzten Tagen nicht in der Lage war, diese ausführliche Fragestellung angemessen zu beantworten, hole ich das jetzt nach, ich bitte, die Verzögerung zu entschuldigen. :)
Zitat von studti:
Sven, du hast ja in der Spieltagsvorschau noch einmal betont, dass du kein Freund (frühzeitiger) Trainerentlassungen bist und dass man die Arbeit eines Trainers nach 10 Spieltagen noch nicht beurteilen sollte. Du hast dich ja sogar für einen Verbleib Oennings ausgesprochen, selbst wenn dieser in Stuttgart verlieren würde (das Video wurde scheinbar vor seiner Entlassung am Montag gedreht).
Exakt, das Video wurde ca. zwei Stunden vor der Entlassung gedreht. Ärgerlich für uns, aber so ist das in dem Geschäft und es ändert auch nichts an meiner Einstellung.
Zitat von studti:
Du stehst ja meistens auf der Seite der Trainer und Sportmanager, wie auch hier bei Arminia zu erkennen ist, aber auch allgemein. Nun hatte Oenning ja aber z.B. nicht nur diese Saison Zeit, sondern schon in der letzten Saison - und übergreifend hat er nur einen Sieg geschafft. Trotzallem hättest du an ihm festgehalten.
Richtig. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich auch gesagt, dass ich in diesem Punkt fast geneigt wäre, von meinem Standpunkt abzurücken. Letztendlich habe ich aber daran festgehalten, denn wenn man sich mal ansieht, wen der HSV abgegeben und wen er als Ersatz geholt hat (ich beschränke mich hier mal der Übersicht halber auf die wesentlichen Personen und Positionen)...
Abgänge:
Rost
Matthijsen
Zé Roberto
Trochowski
Elia
van Nistelrooy
Zugänge:
Neuhaus (sorry Sven;))
Rajkovic
Tavares (Rückkehrer)
Skjelbred
Ilicevic
Berg (Rückkehrer)
...hätte selbst dem größten schwarz-weiß-blauen Optimisten auf den ersten Blick klar sein müssen, dass der HSV unter keinem Trainer der Welt auch nur annähernd etwas mit dem internationalen Geschäft zu tun haben würde. Der Bundesliga-Dino hat nicht nur individuelle Qualität eingebüßt, sondern einen extremen Schwund an Führungsspielern zu verzeichen (etwas, das mir viel zu häufig unterschätzt wird).
Zitat von studti:
Unter welchen Bedingungen würdest du eine Trainerentlassung als richtig ansehen (weder bei von Ahlen, noch bei Oenning siehst du das scheinbar als richtig an).
Das lässt sich schwierig pauschal beantworten, denn eine Trainerentlassung macht meines Erachtens nach nur dann Sinn, wenn sich die Mannschaft trotz guter Rahmenbedingungen (von optimalen wollen wir mal gar nicht erst reden) dauerhaft offensichtlich unter Wert verkauft, kein System, keine Ordnung und keine Handschrift des Trainers zu erkennen sind.
Kurz zu den "guten" Rahmenbedingungen:
1.) Eingespieltheit. Davon kann man erst reden, wenn ein Team über einen Zeitraum von mehreren Transferperioden immer nur punktuell verändert wurde. Dann sind Laufwege automatisiert, jeder kennt die Eigenarten, Stärken und Schwächen seines Mitspielers. Das kann aber nur funktionieren, wenn zumindest der Stamm über einen längeren Zeitraum (nein, ich rede hier nicht von einer Vorbereitung und 10 Spieltagen) miteinander arbeitet und schon die eine oder andere "Schlacht" zusammen bestritten hat.
2.) Konstanz bei den Startaufstellungen, bedingt durch keine allzu großen Verletzungssorgen oder Sperren.
3.) Ein gutes (oder glückliches) Händchen bei Transfers. Das geht natürlich Hand in Hand mit Punkt 1, denn wenn ich vor order während der Transferperiode weiß, dass ich einen neuen Innenverteidiger, einen rechten Mittelfeldspieler und einen Mittelstürmer brauche, kann ich das Augenmerk darauf legen, dass diese Neuzugänge von ihrer Spielweise und ihren Anlangen in das bisherige Team passen und es zumindest ergänzen, im Optimalfall sogar mit ihren Fähigkeiten bereichern. Klasse natürlich, wenn man dann noch ein wenig Geld dafür ausgeben kann. Bin ich hingegen gezwungen, vier Innenverteidiger, zwei Links- und zwei Rechtsverteidiger, drei defensive Mittelfeldspieler, vier Spieler für die Außenbahnen und drei Mittelstürmer zu holen und habe dafür praktisch keinen Cent in der Tasche, muss ich das Gesamtgefüge vernachlässigen, was die Zusammenstellung extrem (und ich meine hier wirklich nicht "ein bisschen") erschwert.
(4.) Im Optimalfall ein ruhiges Umfeld. Ich lese immer wieder "Das sind Profis, das interessiert die nicht!", aber das sehe ich anders. Viele der aktuellen Spieler im Kader des DSC sammeln hier erste Erfahrungen als Profi. Und...nehmen wir doch mal ein simples Beispiel: Was soll denn beispielsweise ein 21-jähriger Bahattin Köse denken, wenn er über dieses Forum stolpert, das (sicher nicht sehr bedeutende) DSC-Summer-Game sieht und feststellt, dass er nach ein paar Wochen sozusagen der unbeliebteste Armine ist? Ob er daraus eine Motivation ziehen kann, wie Oliver Kahn es angeblich aus den Anfeindungen in den gegnerischen Stadien aufgesogen hat?)
Zitat von studti:
Bei welcher Trainerentlassung, die in der Vergangenheit geschehen ist, würdest du sagen, dass du da auch so gehandelt hättest?
Spontan würde mir die Entlassung Jürgen Klinsmanns einfallen, obwohl auch "Neuling" im Verein war und sicher kein ruhiges Umfeld hatte. Dort allerdings hatte er - abgesehen von eben diesen Einschränkungen - optimale Rahmenbedingungen; und mit dieser Truppe, die nur wenige Abgänge von Stammspielern zu verzeichnen hatte und über enorme Mittel bei der Beschaffung neuer "Arbeitskräfte" verfügt, hätte er mehr aus dem Kader herausholen müssen. Trotzdem hat man immerhin 29 Spieltage an ihm festgehalten.
Zitat von studti:
Es ist ja schon erstaunlich, dass der HSV sich bisher die Tore reihenweise eingefangen hat und aus sechs Spielen nur einen Punkt geholt hat und im Spiel 1 nach seiner Entlassung plötzlich bei den zuletzt starken Stuttgarten gewinnt. Irgendwie scheint es ja da einen Zusammenhang zu geben (mMn). Klar, das ist nur ein Spiel, man muss die Entwicklung abwarten, Oenning hat damals auch sein erstes Spiel gewonnen und dann kam nichts.
Eben. Gegenbeispiel gefällig?
Alemannia Aachen:
2011/2012 unter Hyballa: Sieben Spiele, drei Punkte, 1:8 Tore, Platz 18
2011/2012 ohne Hyballa: Zwei Spiele, ein Punkt, 0:2 Tore, Platz 18
Zitat von studti:
Für mich ist es manchmal auch nicht erklärbar, dass Spieler nach einem Trainerwechsel plötzlich innerhalb einer Woche wieder erfolgreich kicken können.
Das kann mehrere Gründe haben:
Bei manchen Spielern, die vom alten Trainern nicht berücksichtigt wurden, kann ein Knoten platzen, wie zum Beispiel bei Stefan Leitl (FC Ingolstadt) in der letzten Saison. Unter Wiesinger größtenteils nur Ersatz, unter Möhlmann der Spieler, der die entscheidenden Tore geschossen hat.
Oder der alte Trainer hat gleich große Teile der Mannschaft gegen sich aufgebracht, sei es nun durch fragwürdige Entscheidungen, überhartes oder zu lasches Training.
Manchmal ist es auch der Wegfall der letzten Ausreden, der bei dem einen oder anderen Spieler zu einem Umdenken führt.
Zitat von studti:
Aber welche Bedeutung ein Trainer hat, wird für mich momentan am besten bei Borusssia Mönchengladbach deutlich. Ich bin mir sicher, mit Frontzeck wären sie letzte Saison abgestiegen. Und dass Favre mit einem nahezu identischen Kader, nicht nur den Klassenerhalt geschafft hat, sondern auch nun auch diese Saison so stark mit seiner Mannschaft auftritt, zeigt eindeutig die Handschrift und den Einfluss des Trainers.
Richtig, über Michael Frontzeck müssen wir auch nicht diskutieren. ;)
Ich persönlich halte die Bedeutung des Trainers aber generell für deutlich überbewertet. Machen wir uns doch nix vor: Wer das Trainerdiplom in der Tasche hat (und optimalerweise selbst noch über Erfahrung im Profibereich verfügt), weiß, wie man einer Mannschaft beibringt, Pässe zu spielen, aufs Tor zu schießen und vielleicht im passenden Moment hinzufallen. Da kochen die auch alle nur mit lauwarmem Wasser.
Wenn die oben genannten Rahmenbedingungen passen und eine gewisse Euphorie im Umfeld und in der Mannschaft entstehen, ist das quasi ein Selbstgänger. Ob man nun im Training lieber Fünf gegen Zwei spielen lässt oder Dribblings um die Hütchen laufen lässt, ist da absolut sekundär.
Nicht zu unterschätzen ist hingegen der psychologische Einfluss eines Trainers, wobei der immer nur temporär Erfolg haben wird, denn irgendwann nutzen sich auch die Plattitüden eines Trainers diesbezüglich ab. Nicht umsonst beschäftigt ein Großteil der Proficlubs heutzutage einen ausgebildeten Psychologen.
Zitat von studti:
Ich finde es auch schade, dass es mit MvA nicht geklappt hat, ich sehne mich auch nach einer langfristigen Trainerbeschäftigung a la Wenger, Schaaf oder Ferguson. Aber unter MvA war für mich keine Handschrift zu sehen.
Dem muss ich widersprechen, denn eine eindeutige Handschrift war deutlich zu erkennen. Das Spielsystem war sehr deutlich zu sehen, allein die Automatismen haben nicht gegriffen oder das Spielermaterial war dafür nicht geeignet. Aber wenn man die komplette (und einzige) Vorbereitung daraufhin ausrichtet, es vielversprechend aussieht und man dann von dem System abweicht, ohne entsprechende Alternativen im Kader zu haben, macht man sich als Trainer unglaubwürdig, wenn man nach sieben oder acht Spielen das System umkrempelt. Das geht in den wenigsten Fällen gut und bestärkt nur noch die Verunsicherung bei den Spielern.
Zitat von studti:
Welche Bedingungen hätten deiner Meinung nach also erst eine Entlassung von Ahlens "gerechtfertigt" und siehst du nicht auch das Problem, dass wenn man später gehandelt hätte, es zu spät hätte sein können, wie es mMn damals bei Frontzeck der Fall war und dann gar nichts mehr ging.
Die Gefahr besteht natürlich immer. Meine Meinung: Wenn wir in der Winterpause mehr als sechs Punkte vom rettenden Ufer gelegen hätten, wäre eine Trainerentlassung gerechtfertigt gewesen.
So. Das war meine Ansicht der Dinge, ich hoffe, Du weißt die (aufgrund des Verklickens doppelte) Arbeit zu schätzen, denn eigentlich wollte ich zu dem Thema gar nichts mehr sagen. ;)
Also nochmal von vorn, denn hier war ich noch eine Antwort schuldig. Und da ich in den letzten Tagen nicht in der Lage war, diese ausführliche Fragestellung angemessen zu beantworten, hole ich das jetzt nach, ich bitte, die Verzögerung zu entschuldigen. :)
Zitat von studti:
Sven, du hast ja in der Spieltagsvorschau noch einmal betont, dass du kein Freund (frühzeitiger) Trainerentlassungen bist und dass man die Arbeit eines Trainers nach 10 Spieltagen noch nicht beurteilen sollte. Du hast dich ja sogar für einen Verbleib Oennings ausgesprochen, selbst wenn dieser in Stuttgart verlieren würde (das Video wurde scheinbar vor seiner Entlassung am Montag gedreht).
Exakt, das Video wurde ca. zwei Stunden vor der Entlassung gedreht. Ärgerlich für uns, aber so ist das in dem Geschäft und es ändert auch nichts an meiner Einstellung.
Zitat von studti:
Du stehst ja meistens auf der Seite der Trainer und Sportmanager, wie auch hier bei Arminia zu erkennen ist, aber auch allgemein. Nun hatte Oenning ja aber z.B. nicht nur diese Saison Zeit, sondern schon in der letzten Saison - und übergreifend hat er nur einen Sieg geschafft. Trotzallem hättest du an ihm festgehalten.
Richtig. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich auch gesagt, dass ich in diesem Punkt fast geneigt wäre, von meinem Standpunkt abzurücken. Letztendlich habe ich aber daran festgehalten, denn wenn man sich mal ansieht, wen der HSV abgegeben und wen er als Ersatz geholt hat (ich beschränke mich hier mal der Übersicht halber auf die wesentlichen Personen und Positionen)...
Abgänge:
Rost
Matthijsen
Zé Roberto
Trochowski
Elia
van Nistelrooy
Zugänge:
Neuhaus (sorry Sven;))
Rajkovic
Tavares (Rückkehrer)
Skjelbred
Ilicevic
Berg (Rückkehrer)
...hätte selbst dem größten schwarz-weiß-blauen Optimisten auf den ersten Blick klar sein müssen, dass der HSV unter keinem Trainer der Welt auch nur annähernd etwas mit dem internationalen Geschäft zu tun haben würde. Der Bundesliga-Dino hat nicht nur individuelle Qualität eingebüßt, sondern einen extremen Schwund an Führungsspielern zu verzeichen (etwas, das mir viel zu häufig unterschätzt wird).
Zitat von studti:
Unter welchen Bedingungen würdest du eine Trainerentlassung als richtig ansehen (weder bei von Ahlen, noch bei Oenning siehst du das scheinbar als richtig an).
Das lässt sich schwierig pauschal beantworten, denn eine Trainerentlassung macht meines Erachtens nach nur dann Sinn, wenn sich die Mannschaft trotz guter Rahmenbedingungen (von optimalen wollen wir mal gar nicht erst reden) dauerhaft offensichtlich unter Wert verkauft, kein System, keine Ordnung und keine Handschrift des Trainers zu erkennen sind.
Kurz zu den "guten" Rahmenbedingungen:
1.) Eingespieltheit. Davon kann man erst reden, wenn ein Team über einen Zeitraum von mehreren Transferperioden immer nur punktuell verändert wurde. Dann sind Laufwege automatisiert, jeder kennt die Eigenarten, Stärken und Schwächen seines Mitspielers. Das kann aber nur funktionieren, wenn zumindest der Stamm über einen längeren Zeitraum (nein, ich rede hier nicht von einer Vorbereitung und 10 Spieltagen) miteinander arbeitet und schon die eine oder andere "Schlacht" zusammen bestritten hat.
2.) Konstanz bei den Startaufstellungen, bedingt durch keine allzu großen Verletzungssorgen oder Sperren.
3.) Ein gutes (oder glückliches) Händchen bei Transfers. Das geht natürlich Hand in Hand mit Punkt 1, denn wenn ich vor order während der Transferperiode weiß, dass ich einen neuen Innenverteidiger, einen rechten Mittelfeldspieler und einen Mittelstürmer brauche, kann ich das Augenmerk darauf legen, dass diese Neuzugänge von ihrer Spielweise und ihren Anlangen in das bisherige Team passen und es zumindest ergänzen, im Optimalfall sogar mit ihren Fähigkeiten bereichern. Klasse natürlich, wenn man dann noch ein wenig Geld dafür ausgeben kann. Bin ich hingegen gezwungen, vier Innenverteidiger, zwei Links- und zwei Rechtsverteidiger, drei defensive Mittelfeldspieler, vier Spieler für die Außenbahnen und drei Mittelstürmer zu holen und habe dafür praktisch keinen Cent in der Tasche, muss ich das Gesamtgefüge vernachlässigen, was die Zusammenstellung extrem (und ich meine hier wirklich nicht "ein bisschen") erschwert.
(4.) Im Optimalfall ein ruhiges Umfeld. Ich lese immer wieder "Das sind Profis, das interessiert die nicht!", aber das sehe ich anders. Viele der aktuellen Spieler im Kader des DSC sammeln hier erste Erfahrungen als Profi. Und...nehmen wir doch mal ein simples Beispiel: Was soll denn beispielsweise ein 21-jähriger Bahattin Köse denken, wenn er über dieses Forum stolpert, das (sicher nicht sehr bedeutende) DSC-Summer-Game sieht und feststellt, dass er nach ein paar Wochen sozusagen der unbeliebteste Armine ist? Ob er daraus eine Motivation ziehen kann, wie Oliver Kahn es angeblich aus den Anfeindungen in den gegnerischen Stadien aufgesogen hat?)
Zitat von studti:
Bei welcher Trainerentlassung, die in der Vergangenheit geschehen ist, würdest du sagen, dass du da auch so gehandelt hättest?
Spontan würde mir die Entlassung Jürgen Klinsmanns einfallen, obwohl auch "Neuling" im Verein war und sicher kein ruhiges Umfeld hatte. Dort allerdings hatte er - abgesehen von eben diesen Einschränkungen - optimale Rahmenbedingungen; und mit dieser Truppe, die nur wenige Abgänge von Stammspielern zu verzeichnen hatte und über enorme Mittel bei der Beschaffung neuer "Arbeitskräfte" verfügt, hätte er mehr aus dem Kader herausholen müssen. Trotzdem hat man immerhin 29 Spieltage an ihm festgehalten.
Zitat von studti:
Es ist ja schon erstaunlich, dass der HSV sich bisher die Tore reihenweise eingefangen hat und aus sechs Spielen nur einen Punkt geholt hat und im Spiel 1 nach seiner Entlassung plötzlich bei den zuletzt starken Stuttgarten gewinnt. Irgendwie scheint es ja da einen Zusammenhang zu geben (mMn). Klar, das ist nur ein Spiel, man muss die Entwicklung abwarten, Oenning hat damals auch sein erstes Spiel gewonnen und dann kam nichts.
Eben. Gegenbeispiel gefällig?
Alemannia Aachen:
2011/2012 unter Hyballa: Sieben Spiele, drei Punkte, 1:8 Tore, Platz 18
2011/2012 ohne Hyballa: Zwei Spiele, ein Punkt, 0:2 Tore, Platz 18
Zitat von studti:
Für mich ist es manchmal auch nicht erklärbar, dass Spieler nach einem Trainerwechsel plötzlich innerhalb einer Woche wieder erfolgreich kicken können.
Das kann mehrere Gründe haben:
Bei manchen Spielern, die vom alten Trainern nicht berücksichtigt wurden, kann ein Knoten platzen, wie zum Beispiel bei Stefan Leitl (FC Ingolstadt) in der letzten Saison. Unter Wiesinger größtenteils nur Ersatz, unter Möhlmann der Spieler, der die entscheidenden Tore geschossen hat.
Oder der alte Trainer hat gleich große Teile der Mannschaft gegen sich aufgebracht, sei es nun durch fragwürdige Entscheidungen, überhartes oder zu lasches Training.
Manchmal ist es auch der Wegfall der letzten Ausreden, der bei dem einen oder anderen Spieler zu einem Umdenken führt.
Zitat von studti:
Aber welche Bedeutung ein Trainer hat, wird für mich momentan am besten bei Borusssia Mönchengladbach deutlich. Ich bin mir sicher, mit Frontzeck wären sie letzte Saison abgestiegen. Und dass Favre mit einem nahezu identischen Kader, nicht nur den Klassenerhalt geschafft hat, sondern auch nun auch diese Saison so stark mit seiner Mannschaft auftritt, zeigt eindeutig die Handschrift und den Einfluss des Trainers.
Richtig, über Michael Frontzeck müssen wir auch nicht diskutieren. ;)
Ich persönlich halte die Bedeutung des Trainers aber generell für deutlich überbewertet. Machen wir uns doch nix vor: Wer das Trainerdiplom in der Tasche hat (und optimalerweise selbst noch über Erfahrung im Profibereich verfügt), weiß, wie man einer Mannschaft beibringt, Pässe zu spielen, aufs Tor zu schießen und vielleicht im passenden Moment hinzufallen. Da kochen die auch alle nur mit lauwarmem Wasser.
Wenn die oben genannten Rahmenbedingungen passen und eine gewisse Euphorie im Umfeld und in der Mannschaft entstehen, ist das quasi ein Selbstgänger. Ob man nun im Training lieber Fünf gegen Zwei spielen lässt oder Dribblings um die Hütchen laufen lässt, ist da absolut sekundär.
Nicht zu unterschätzen ist hingegen der psychologische Einfluss eines Trainers, wobei der immer nur temporär Erfolg haben wird, denn irgendwann nutzen sich auch die Plattitüden eines Trainers diesbezüglich ab. Nicht umsonst beschäftigt ein Großteil der Proficlubs heutzutage einen ausgebildeten Psychologen.
Zitat von studti:
Ich finde es auch schade, dass es mit MvA nicht geklappt hat, ich sehne mich auch nach einer langfristigen Trainerbeschäftigung a la Wenger, Schaaf oder Ferguson. Aber unter MvA war für mich keine Handschrift zu sehen.
Dem muss ich widersprechen, denn eine eindeutige Handschrift war deutlich zu erkennen. Das Spielsystem war sehr deutlich zu sehen, allein die Automatismen haben nicht gegriffen oder das Spielermaterial war dafür nicht geeignet. Aber wenn man die komplette (und einzige) Vorbereitung daraufhin ausrichtet, es vielversprechend aussieht und man dann von dem System abweicht, ohne entsprechende Alternativen im Kader zu haben, macht man sich als Trainer unglaubwürdig, wenn man nach sieben oder acht Spielen das System umkrempelt. Das geht in den wenigsten Fällen gut und bestärkt nur noch die Verunsicherung bei den Spielern.
Zitat von studti:
Welche Bedingungen hätten deiner Meinung nach also erst eine Entlassung von Ahlens "gerechtfertigt" und siehst du nicht auch das Problem, dass wenn man später gehandelt hätte, es zu spät hätte sein können, wie es mMn damals bei Frontzeck der Fall war und dann gar nichts mehr ging.
Die Gefahr besteht natürlich immer. Meine Meinung: Wenn wir in der Winterpause mehr als sechs Punkte vom rettenden Ufer gelegen hätten, wäre eine Trainerentlassung gerechtfertigt gewesen.
So. Das war meine Ansicht der Dinge, ich hoffe, Du weißt die (aufgrund des Verklickens doppelte) Arbeit zu schätzen, denn eigentlich wollte ich zu dem Thema gar nichts mehr sagen. ;)
29.09.2011 - 08:53 Uhr
Zitat
Ich persönlich halte die Bedeutung des Trainers aber generell für deutlich überbewertet. Machen wir uns doch nix vor: Wer das Trainerdiplom in der Tasche hat (und optimalerweise selbst noch über Erfahrung im Profibereich verfügt), weiß, wie man einer Mannschaft beibringt, Pässe zu spielen, aufs Tor zu schießen und vielleicht im passenden Moment hinzufallen. Da kochen die auch alle nur mit lauwarmem Wasser.
Wenn die oben genannten Rahmenbedingungen passen und eine gewisse Euphorie im Umfeld und in der Mannschaft entstehen, ist das quasi ein Selbstgänger. Ob man nun im Training lieber Fünf gegen Zwei spielen lässt oder Dribblings um die Hütchen laufen lässt, ist da absolut sekundär.
Nicht zu unterschätzen ist hingegen der psychologische Einfluss eines Trainers, wobei der immer nur temporär Erfolg haben wird, denn irgendwann nutzen sich auch die Plattitüden eines Trainers diesbezüglich ab. Nicht umsonst beschäftigt ein Großteil der Proficlubs heutzutage einen ausgebildeten Psychologen.
Stimme ich Dir voll und ganz zu.
Außerdem hat jeder, der mal etwas ambitionierter Fussball gespielt hat, bestimmt auch schon die Erfahrung gemacht, dass man manchmal einen Lauf hat und es auch Wochen gibt, wo gar nichts geht. Da kann der beste Trainer auch nichts dran machen.
Ich persönlich halte die Bedeutung des Trainers aber generell für deutlich überbewertet. Machen wir uns doch nix vor: Wer das Trainerdiplom in der Tasche hat (und optimalerweise selbst noch über Erfahrung im Profibereich verfügt), weiß, wie man einer Mannschaft beibringt, Pässe zu spielen, aufs Tor zu schießen und vielleicht im passenden Moment hinzufallen. Da kochen die auch alle nur mit lauwarmem Wasser.
Wenn die oben genannten Rahmenbedingungen passen und eine gewisse Euphorie im Umfeld und in der Mannschaft entstehen, ist das quasi ein Selbstgänger. Ob man nun im Training lieber Fünf gegen Zwei spielen lässt oder Dribblings um die Hütchen laufen lässt, ist da absolut sekundär.
Nicht zu unterschätzen ist hingegen der psychologische Einfluss eines Trainers, wobei der immer nur temporär Erfolg haben wird, denn irgendwann nutzen sich auch die Plattitüden eines Trainers diesbezüglich ab. Nicht umsonst beschäftigt ein Großteil der Proficlubs heutzutage einen ausgebildeten Psychologen.
Stimme ich Dir voll und ganz zu.
Außerdem hat jeder, der mal etwas ambitionierter Fussball gespielt hat, bestimmt auch schon die Erfahrung gemacht, dass man manchmal einen Lauf hat und es auch Wochen gibt, wo gar nichts geht. Da kann der beste Trainer auch nichts dran machen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ratzinho_ am 29.09.2011 um 08:55 Uhr bearbeitet
29.09.2011 - 09:46 Uhr
@Sven: Natürlich wäre eine langfristige Trainerbeschaftigung "wunderschön" allerdings weiß jeder wie es in Bielefeld bisher war, da muss der Erfolg stimmen sonst kann man es vergessen. Ein Middendorp war bei seinem ersten Engagement lange hier, aber halt auch nur so lange der Erfolg da war. TvH hätte wahrscheinlich auch lange hier tätig sein können, wären nicht diese unüberwegbaren
29.09.2011 - 09:50 Uhr
@Sven: Natürlich wäre eine langfristige Trainerbeschaftigung "wunderschön" allerdings weiß jeder wie es in Bielefeld bisher war, da muss der Erfolg stimmen sonst kann man es vergessen. Ein Middendorp war bei seinem ersten Engagement lange hier, aber halt auch nur so lange der Erfolg da war. TvH hätte wahrscheinlich auch lange hier tätig sein können, wären nicht diese unüberwegbaren Differenzen aufgetreten. Bei Möhlmann war es ja relativ lang, er ist dann ja leider auf eigenen Wunsch nach Fürth gegangen undbei Rapolder naja da hätte es auch klappen können, hätte er nicht unbedingt nach Köln gewollt. Alle anderen sind am mangelnden Erfolg gescheitert. Bei MvA war der Todesstoß sicherlich der, dass man noch die Erfahrungen aus der letzten Saison im Hinterkopf hatte, wo man mit der Entlassung CZs zu lange gewartet hat und es im Grunde schon zu spät war. Leider bekommt man keinen Garantieschei für Erfolg, daher braucht man starke Nerven wie es Bremen damals mit Rehhagel und nun mit Schaaf hat.
Desweiteren
Desweiteren
29.09.2011 - 09:59 Uhr
@Sven: Natürlich wäre eine langfristige Trainerbeschaftigung "wunderschön" allerdings weiß jeder wie es in Bielefeld bisher war, da muss der Erfolg stimmen sonst kann man es vergessen. Ein Middendorp war bei seinem ersten Engagement lange hier, aber halt auch nur so lange der Erfolg da war. TvH hätte wahrscheinlich auch lange hier tätig sein können, wären nicht diese unüberwegbaren Differenzen aufgetreten. Bei Möhlmann war es ja relativ lang, er ist dann ja leider auf eigenen Wunsch nach Fürth gegangen undbei Rapolder naja da hätte es auch klappen können, hätte er nicht unbedingt nach Köln gewollt. Alle anderen sind am mangelnden Erfolg gescheitert. Bei MvA war der Todesstoß sicherlich der, dass man noch die Erfahrungen aus der letzten Saison im Hinterkopf hatte, wo man mit der Entlassung CZs zu lange gewartet hat und es im Grunde schon zu spät war. Leider bekommt man keinen Garantieschei für Erfolg, daher braucht man starke Nerven wie es Bremen damals mit Rehhagel und nun mit Schaaf hat.
Desweiteren war das Problem, dass MvA wohl relativ schnell seine "Lieblingsspieler" gefunden hatte und Voralpen die jüngeren Spieler, seiner Meinung nach wegen geringer Erfahrung und Klasse, Links hat liegen lassen.
Dann zur Handschrift, sicherlich war die durchs System sichtbar, aber du schreibst auch, dass eventuell das Spielermaterial nicht "kompatibel" dazu war und genau da sehe ich auch ein Problem was MvA hatte. Wenn ich doch sehe meine vorhandenen Spieler passen nicht in das System warum änder ich es nicht sondern halte Sturz daran fest ?
Dann schreibst du, man müsste einen Kern zusammen Schweißen wenn man lange keine größeren Verletzungen auftreten oder andauernd Spieler vom Platz fliegen, aber das ist der Sport. Die Spieler sind Menshen aus Fleisch und Blut und keine Roboter, also verletzten sie sich auch mal. MvA hat immer gesagt, dass der Kader quantitativ gut aufgestellt ist, also hätte man das immer kompensieren können müssen mMn.
Ergo, wenn ich alldieses berücksichtige war die Entscheidung MvA zu beurlauben teilweise unglücklich für MvA aber teilweise auch vollundganz nachzuvollziehen.
Ein großes Problem für MvA war halt auch, dass die Entlassung des Trainers grundsätzlich die günstigste alternative für den betroffenen Verein ist
Desweiteren war das Problem, dass MvA wohl relativ schnell seine "Lieblingsspieler" gefunden hatte und Voralpen die jüngeren Spieler, seiner Meinung nach wegen geringer Erfahrung und Klasse, Links hat liegen lassen.
Dann zur Handschrift, sicherlich war die durchs System sichtbar, aber du schreibst auch, dass eventuell das Spielermaterial nicht "kompatibel" dazu war und genau da sehe ich auch ein Problem was MvA hatte. Wenn ich doch sehe meine vorhandenen Spieler passen nicht in das System warum änder ich es nicht sondern halte Sturz daran fest ?
Dann schreibst du, man müsste einen Kern zusammen Schweißen wenn man lange keine größeren Verletzungen auftreten oder andauernd Spieler vom Platz fliegen, aber das ist der Sport. Die Spieler sind Menshen aus Fleisch und Blut und keine Roboter, also verletzten sie sich auch mal. MvA hat immer gesagt, dass der Kader quantitativ gut aufgestellt ist, also hätte man das immer kompensieren können müssen mMn.
Ergo, wenn ich alldieses berücksichtige war die Entscheidung MvA zu beurlauben teilweise unglücklich für MvA aber teilweise auch vollundganz nachzuvollziehen.
Ein großes Problem für MvA war halt auch, dass die Entlassung des Trainers grundsätzlich die günstigste alternative für den betroffenen Verein ist
29.09.2011 - 17:31 Uhr
Inhaltlich kann ich BlueMan Bi soweit zustimmen.
Gefreut und geschmunzelt habe ich über den Satz
Zitat von BlueManBI:
Wenn ich alldieses berücksichtige war die Entscheidung MvA zu beurlauben (...) teilweise auch vollundganz nachzuvollziehen.
Teilweise vollundganz? :D Ja wat denn nu?
Gefreut und geschmunzelt habe ich über den Satz
Zitat von BlueManBI:
Wenn ich alldieses berücksichtige war die Entscheidung MvA zu beurlauben (...) teilweise auch vollundganz nachzuvollziehen.
Teilweise vollundganz? :D Ja wat denn nu?
29.09.2011 - 17:37 Uhr
Zitat von BlueManBI:
Desweiteren war das Problem, dass MvA wohl relativ schnell seine "Lieblingsspieler" gefunden hatte und Voralpen die jüngeren Spieler, seiner Meinung nach wegen geringer Erfahrung und Klasse, Links hat liegen lassen.
Sagt wer? Und was machen die jüngeren Spieler in den Voralpen? Die sollen gefälligst an der Friedrich-Hagemann-Straße trainieren.
Zitat von BlueManBI:
Dann zur Handschrift, sicherlich war die durchs System sichtbar, aber du schreibst auch, dass eventuell das Spielermaterial nicht "kompatibel" dazu war und genau da sehe ich auch ein Problem was MvA hatte. Wenn ich doch sehe meine vorhandenen Spieler passen nicht in das System warum änder ich es nicht sondern halte Sturz daran fest ?
Hast meinen Beitrag nicht besonders genau gelesen, ne?
Zitat von BlueManBI:
Dann schreibst du, man müsste einen Kern zusammen Schweißen wenn man lange keine größeren Verletzungen auftreten oder andauernd Spieler vom Platz fliegen, aber das ist der Sport. Die Spieler sind Menshen aus Fleisch und Blut und keine Roboter, also verletzten sie sich auch mal.
Nee, haste wirklich nicht besonders genau gelesen.
Zitat von BlueManBI:
MvA hat immer gesagt, dass der Kader quantitativ gut aufgestellt ist, also hätte man das immer kompensieren können müssen mMn.
Klar, bei einer "normalen" Anzahl sicherlich. Wenn aber zeitweise neun von (zu dem Zeitpunkt) 24 Spielern ausfallen, ist auch irgendwann mal Essig mit kompensieren.
Zitat von BlueManBI:
Ergo, wenn ich alldieses berücksichtige war die Entscheidung MvA zu beurlauben teilweise unglücklich für MvA aber teilweise auch vollundganz nachzuvollziehen.
Ein großes Problem für MvA war halt auch, dass die Entlassung des Trainers grundsätzlich die günstigste alternative für den betroffenen Verein ist
Desweiteren war das Problem, dass MvA wohl relativ schnell seine "Lieblingsspieler" gefunden hatte und Voralpen die jüngeren Spieler, seiner Meinung nach wegen geringer Erfahrung und Klasse, Links hat liegen lassen.
Sagt wer? Und was machen die jüngeren Spieler in den Voralpen? Die sollen gefälligst an der Friedrich-Hagemann-Straße trainieren.
Zitat von BlueManBI:
Dann zur Handschrift, sicherlich war die durchs System sichtbar, aber du schreibst auch, dass eventuell das Spielermaterial nicht "kompatibel" dazu war und genau da sehe ich auch ein Problem was MvA hatte. Wenn ich doch sehe meine vorhandenen Spieler passen nicht in das System warum änder ich es nicht sondern halte Sturz daran fest ?
Hast meinen Beitrag nicht besonders genau gelesen, ne?
Zitat von BlueManBI:
Dann schreibst du, man müsste einen Kern zusammen Schweißen wenn man lange keine größeren Verletzungen auftreten oder andauernd Spieler vom Platz fliegen, aber das ist der Sport. Die Spieler sind Menshen aus Fleisch und Blut und keine Roboter, also verletzten sie sich auch mal.
Nee, haste wirklich nicht besonders genau gelesen.
Zitat von BlueManBI:
MvA hat immer gesagt, dass der Kader quantitativ gut aufgestellt ist, also hätte man das immer kompensieren können müssen mMn.
Klar, bei einer "normalen" Anzahl sicherlich. Wenn aber zeitweise neun von (zu dem Zeitpunkt) 24 Spielern ausfallen, ist auch irgendwann mal Essig mit kompensieren.
Zitat von BlueManBI:
Ergo, wenn ich alldieses berücksichtige war die Entscheidung MvA zu beurlauben teilweise unglücklich für MvA aber teilweise auch vollundganz nachzuvollziehen.
Ein großes Problem für MvA war halt auch, dass die Entlassung des Trainers grundsätzlich die günstigste alternative für den betroffenen Verein ist
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