| Geburtsdatum | 18.11.1985 |
|---|---|
| Alter | 40 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Mitch Kniat (Ex-Trainer)
13.06.2023 - 17:40 Uhr
19.01.2025 - 11:37 Uhr
Zitat Mitch Kniat aus der PK angesprochen auf die miese Stimmung:
"Wenn du hier ein gutes Spiel machst brennt das Stadion, wenn du ein schlechtes machst kann das auch in die andere Richtung gehen"
Ich glaubs nicht, dass der sich traut sowas zu sagen. Glaube der Mann kann sich Stimmungstechnisch nach den Leistungen grad in der letzten Saison echt nicht beschweren. Was erwartet er denn, wenn er gegen einen Aufstiegskonkurrenten ohne echten Stürmer spielt, immer wieder das, was er sagt selbst über den Haufen wirft usw und diese konfusen und verwirrten Pläne dann auch noch schief laufen?
"Wenn du hier ein gutes Spiel machst brennt das Stadion, wenn du ein schlechtes machst kann das auch in die andere Richtung gehen"
Ich glaubs nicht, dass der sich traut sowas zu sagen. Glaube der Mann kann sich Stimmungstechnisch nach den Leistungen grad in der letzten Saison echt nicht beschweren. Was erwartet er denn, wenn er gegen einen Aufstiegskonkurrenten ohne echten Stürmer spielt, immer wieder das, was er sagt selbst über den Haufen wirft usw und diese konfusen und verwirrten Pläne dann auch noch schief laufen?
19.01.2025 - 11:47 Uhr
Mitch Kniat meinte in der Pressekonferenz auch, dass es schwer, wenn nicht gar
unmöglich sei, nach einem frühen Rückstand wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.
Wo ist der Optimismus geblieben, den ein Trainer immer haben sollte, auch wenn es
mal nicht so gut läuft. In der Hinrunde hat er öfters gesagt, dass er es beeindruckend
gefunden hatte, wie sich seine Spieler nach einem Rückstand wieder in die Erfolgsspur
zurückgekämpft hätten.
Es das Vertrauen in seine Spieler nicht mehr vorhanden, dass sie mit Wille, Mut und
Einsatzbereitschaft wieder in die Erfolgsspur zurückkehren können?
Dann ist Mitch der falsche Trainer!
unmöglich sei, nach einem frühen Rückstand wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.
Wo ist der Optimismus geblieben, den ein Trainer immer haben sollte, auch wenn es
mal nicht so gut läuft. In der Hinrunde hat er öfters gesagt, dass er es beeindruckend
gefunden hatte, wie sich seine Spieler nach einem Rückstand wieder in die Erfolgsspur
zurückgekämpft hätten.
Es das Vertrauen in seine Spieler nicht mehr vorhanden, dass sie mit Wille, Mut und
Einsatzbereitschaft wieder in die Erfolgsspur zurückkehren können?
Dann ist Mitch der falsche Trainer!
19.01.2025 - 11:50 Uhr
Zitat von Steinhaeger
Zitat Mitch Kniat aus der PK angesprochen auf die miese Stimmung:
"Wenn du hier ein gutes Spiel machst brennt das Stadion, wenn du ein schlechtes machst kann das auch in die andere Richtung gehen"
Ich glaubs nicht, dass der sich traut sowas zu sagen. Glaube der Mann kann sich Stimmungstechnisch nach den Leistungen grad in der letzten Saison echt nicht beschweren. Was erwartet er denn, wenn er gegen einen Aufstiegskonkurrenten ohne echten Stürmer spielt, immer wieder das, was er sagt selbst über den Haufen wirft usw und diese konfusen und verwirrten Pläne dann auch noch schief laufen?
Zitat Mitch Kniat aus der PK angesprochen auf die miese Stimmung:
"Wenn du hier ein gutes Spiel machst brennt das Stadion, wenn du ein schlechtes machst kann das auch in die andere Richtung gehen"
Ich glaubs nicht, dass der sich traut sowas zu sagen. Glaube der Mann kann sich Stimmungstechnisch nach den Leistungen grad in der letzten Saison echt nicht beschweren. Was erwartet er denn, wenn er gegen einen Aufstiegskonkurrenten ohne echten Stürmer spielt, immer wieder das, was er sagt selbst über den Haufen wirft usw und diese konfusen und verwirrten Pläne dann auch noch schief laufen?
Ich muss sagen ich war echt erstaunt wie ruhig es im Stadion war und hab zu Abpfiff mit nem richtig dicken Pfeifkonzert gerechnet.
Diesmal auch völlig zurecht.
Vermutlich waren am Ende aber alle neben dem Platz genauso emotionslos wie unsere 11 auf dem Platz sodass sich das Pfeifkonzert erübrigt hat.
Fühlt sich für mich persönlich trotzdem mehr so am als könnte die Stimmung bald kippen als in weiten Teilen der letzten Saison.
19.01.2025 - 12:25 Uhr
Es war in meinem Umfeld so ruhig, weil die Erwartungshaltung mit der Aufstellung schon gesunken war. Es ist nur eingetreten, was erwartet wurde. "Das geht doch nicht gut" und nach zwei Minuten die Bestätigung.
Ich habe verstanden, dass es einen Plan gibt, aber als Zuschauer denkt man, dass die Aufstellung nach Zufall und Laune entsteht. Man denke an die Tribünengäste. Es ist nicht gut nachvollziehbar, was da los ist. Das kostet Vertrauen. Und dann die Ergebnisse!
Übrigens: Auch ein Trainer darf sich weiterentwickeln. Erfahrungen sammelt er ja gerade.
Ich habe verstanden, dass es einen Plan gibt, aber als Zuschauer denkt man, dass die Aufstellung nach Zufall und Laune entsteht. Man denke an die Tribünengäste. Es ist nicht gut nachvollziehbar, was da los ist. Das kostet Vertrauen. Und dann die Ergebnisse!
Übrigens: Auch ein Trainer darf sich weiterentwickeln. Erfahrungen sammelt er ja gerade.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ambler am 19.01.2025 um 12:26 Uhr bearbeitet
19.01.2025 - 12:35 Uhr
Zitat von DocArminia
Nachdem ich eine Nacht drüber geschlafen habe und nicht mehr so emotional aufgeladen bin wegen der Tatsache, dass sich der Aufstieg in dieser Saison damit fast erübrigt hat, versuche ich mal die Geschehnisse zusammenzurücken.
Was kann man Mitch gestern zu gute halten?
Man muss schon sagen, dass er mit Sicherheit wusste, welche Reaktionen er von Fans und zum Teil auch Leuten, die seinen Arbeitsplatz gewährleisten, erwarten konnte bei dieser Aufstellung und trotzdem hat er sich dafür entschieden.
Wenn es aufgegangen wäre, dann ist er halt der große Held. Dazu gehört dann halt einiges an Mut und eigentlich ist das eine Tugend, die ich bei Trainern sehr schätze: Mut.
Jedoch könnte man hier entgegnen, dass eine so defensive Aufstellung gegen einen direkten Konkurrenten bei einem Heimspiel auch so ziemlich das genaue Gegenteil von mutigem Fußball ist...
Auch weiß man natürlich nicht, wie gut der Matchplan tatsächlich war. Sowohl vor dem Spiel, noch in der Halbzeit wurden die beiden Pläne durch schnelle Gegentore natürlich auch total über den Haufen geworfen.
Das nimmt ihn etwas in Schutz, aber ehrlicherweise auch nur bedingt. Schließlich war es ein Großer, den hier im Forum wahrscheinlich auch 80% seit Wochen wegen Unkonzentriertheiten hinter Schneider sehen, der durch einen Fehler das 0:1 einleitet.
Hinzu kommt auch, dass man auf lange Sicht argumentieren kann, dass diese Mannschaft sich entwickelt hat, was auch stimmt. Wir stehen viel besser da in der Tabelle als in der Vorsaison.
Durch die Spiele heute werden wir wahrscheinlich irgendwo auf dem 7.Platz landen, was in der Vorsaison mit der Punkteausbeute auch der Fall wäre, sodass das schon repräsentativ ist. Jedoch hatten wir in der Vorsaison nach 20 Spielen auch nur 6 Punkte mehr, übrigens haben wir bis dahin letzte Saison sieben Tore mehr geschossen.
Ist diese Entwicklung ausreichend und angemessen, wenn man berücksichtigt unter welchen Voraussetzungen er letztes Jahr Trainer wurde mit bloß einem Spieler im Kader und dass man dieses Jahr eine deutlich ruhigere Vorbereitung hatte und den Kader nach eigenen Wünschen zusammenstellen konnte?
Das kommt halt drauf an, was dieses Jahr die Erwartungshaltung ist. Vermutlich wurde diese Erwartungshaltung durch einen starken Saisonbeginn und die Erfolge im DFB-Pokal verzerrt und nach diesem riesigen Umbruch ist in der zweiten Saison nach dem Umbruch ein Platz im Mittelfeld angemessen.
Das unterstreiche ich tatsächlich auch! Jedoch gestehe ich ein, dass unser Kader andererseits das Potenzial für einen Aufstiegsplatz hätte.
Seit dem 23.11. (Rostock) gab es nur ein Spiel, das gut war und das war Freiburg am 03.12.
Meiner Meinung nach muss der DFB-Pokal aber isoliert betrachtet werden. Alles, was da passiert ist Bonus, aber nicht mehr. Liga ist unser täglich Brot und da folgten seitdem halt ungenügende Spiele gegen Dresden, Unterhaching, Mannheim und halt gestern Cottbus, wobei Cottbus bis dahin ein neuer Tiefpunkt auf unterschiedlichen Ebenen war.
In dieser schnelllebigen Fußballwelt mit dieser Erwartungshaltung ist ein so langer Negativlauf eigentlich nicht mehr zu rechtfertigen und erfordert Konsequenzen.
Andererseits kann man argumentieren, dass man so lange loyal war, dass es jetzt auch ein komisches Signal wäre, den Trainer zu entlassen. Dass man immer noch tabellarisch deutlich besser dasteht als vor einem Jahr, dass Kniats Vertrag verlängert wurde und der Trainermarkt sowieso gerade nicht viel hergibt, zumal man sich zuletzt wahrscheinlich gar nicht nach Alternativen umgesehen hat.
Vermutlich wäre es deutlich besser und sinnvoller, die Ruhe zu bewahren, an Kniat festzuhalten. Schließlich hätte ein Trainerwechsel sowieso kaum einen Vorteil, denn diese Saison wird nach oben hin wahrscheinlich auch mit einem neuen Trainer nichts passieren und der Klassenerhalt sollte doch auch nicht mehr wirklich gefährdet sein.
Es werden auch ganz sicher wieder bessere Phasen dieser Mannschaft und Kniat kommen, wenn dieser aus seinen Fehlern lernt, was ja bisher auch meistens der Fall war.
Die letzten lauten Forderungen eines Trainerwechsels gab es vor dem Freiburg-Spiel letztes Jahr.
Allerdings könnte diese Situation anders sein, denn wie @studti ganz richtig beschrieben hat, hat es den Anschein als würde unser Trainer gerade so ein bisschen die Mannschaft verlieren durch Entscheidungen, die langsam nicht mehr so richtig zu vermitteln sind.
Aus meinem Umfeld und hier im Forum, was natürlich keine großen Stichproben und somit keine repräsentativen Stichproben sind, habe ich den Eindruck, dass es nun tatsächlich kaum noch jemanden gibt, der sich für Kniat ausspricht. Vielleicht ist das Vertrauen nun aufgebraucht, vielleicht ist diese Saison die Erwartung zu hoch, vielleicht merkt man, dass die Mannschaft das Vertrauen verliert...?
Nachdem ich eine Nacht drüber geschlafen habe und nicht mehr so emotional aufgeladen bin wegen der Tatsache, dass sich der Aufstieg in dieser Saison damit fast erübrigt hat, versuche ich mal die Geschehnisse zusammenzurücken.
Was kann man Mitch gestern zu gute halten?
Man muss schon sagen, dass er mit Sicherheit wusste, welche Reaktionen er von Fans und zum Teil auch Leuten, die seinen Arbeitsplatz gewährleisten, erwarten konnte bei dieser Aufstellung und trotzdem hat er sich dafür entschieden.
Wenn es aufgegangen wäre, dann ist er halt der große Held. Dazu gehört dann halt einiges an Mut und eigentlich ist das eine Tugend, die ich bei Trainern sehr schätze: Mut.
Jedoch könnte man hier entgegnen, dass eine so defensive Aufstellung gegen einen direkten Konkurrenten bei einem Heimspiel auch so ziemlich das genaue Gegenteil von mutigem Fußball ist...
Auch weiß man natürlich nicht, wie gut der Matchplan tatsächlich war. Sowohl vor dem Spiel, noch in der Halbzeit wurden die beiden Pläne durch schnelle Gegentore natürlich auch total über den Haufen geworfen.
Das nimmt ihn etwas in Schutz, aber ehrlicherweise auch nur bedingt. Schließlich war es ein Großer, den hier im Forum wahrscheinlich auch 80% seit Wochen wegen Unkonzentriertheiten hinter Schneider sehen, der durch einen Fehler das 0:1 einleitet.
Hinzu kommt auch, dass man auf lange Sicht argumentieren kann, dass diese Mannschaft sich entwickelt hat, was auch stimmt. Wir stehen viel besser da in der Tabelle als in der Vorsaison.
Durch die Spiele heute werden wir wahrscheinlich irgendwo auf dem 7.Platz landen, was in der Vorsaison mit der Punkteausbeute auch der Fall wäre, sodass das schon repräsentativ ist. Jedoch hatten wir in der Vorsaison nach 20 Spielen auch nur 6 Punkte mehr, übrigens haben wir bis dahin letzte Saison sieben Tore mehr geschossen.
Ist diese Entwicklung ausreichend und angemessen, wenn man berücksichtigt unter welchen Voraussetzungen er letztes Jahr Trainer wurde mit bloß einem Spieler im Kader und dass man dieses Jahr eine deutlich ruhigere Vorbereitung hatte und den Kader nach eigenen Wünschen zusammenstellen konnte?
Das kommt halt drauf an, was dieses Jahr die Erwartungshaltung ist. Vermutlich wurde diese Erwartungshaltung durch einen starken Saisonbeginn und die Erfolge im DFB-Pokal verzerrt und nach diesem riesigen Umbruch ist in der zweiten Saison nach dem Umbruch ein Platz im Mittelfeld angemessen.
Das unterstreiche ich tatsächlich auch! Jedoch gestehe ich ein, dass unser Kader andererseits das Potenzial für einen Aufstiegsplatz hätte.
Seit dem 23.11. (Rostock) gab es nur ein Spiel, das gut war und das war Freiburg am 03.12.
Meiner Meinung nach muss der DFB-Pokal aber isoliert betrachtet werden. Alles, was da passiert ist Bonus, aber nicht mehr. Liga ist unser täglich Brot und da folgten seitdem halt ungenügende Spiele gegen Dresden, Unterhaching, Mannheim und halt gestern Cottbus, wobei Cottbus bis dahin ein neuer Tiefpunkt auf unterschiedlichen Ebenen war.
In dieser schnelllebigen Fußballwelt mit dieser Erwartungshaltung ist ein so langer Negativlauf eigentlich nicht mehr zu rechtfertigen und erfordert Konsequenzen.
Andererseits kann man argumentieren, dass man so lange loyal war, dass es jetzt auch ein komisches Signal wäre, den Trainer zu entlassen. Dass man immer noch tabellarisch deutlich besser dasteht als vor einem Jahr, dass Kniats Vertrag verlängert wurde und der Trainermarkt sowieso gerade nicht viel hergibt, zumal man sich zuletzt wahrscheinlich gar nicht nach Alternativen umgesehen hat.
Vermutlich wäre es deutlich besser und sinnvoller, die Ruhe zu bewahren, an Kniat festzuhalten. Schließlich hätte ein Trainerwechsel sowieso kaum einen Vorteil, denn diese Saison wird nach oben hin wahrscheinlich auch mit einem neuen Trainer nichts passieren und der Klassenerhalt sollte doch auch nicht mehr wirklich gefährdet sein.
Es werden auch ganz sicher wieder bessere Phasen dieser Mannschaft und Kniat kommen, wenn dieser aus seinen Fehlern lernt, was ja bisher auch meistens der Fall war.
Die letzten lauten Forderungen eines Trainerwechsels gab es vor dem Freiburg-Spiel letztes Jahr.
Allerdings könnte diese Situation anders sein, denn wie @studti ganz richtig beschrieben hat, hat es den Anschein als würde unser Trainer gerade so ein bisschen die Mannschaft verlieren durch Entscheidungen, die langsam nicht mehr so richtig zu vermitteln sind.
Aus meinem Umfeld und hier im Forum, was natürlich keine großen Stichproben und somit keine repräsentativen Stichproben sind, habe ich den Eindruck, dass es nun tatsächlich kaum noch jemanden gibt, der sich für Kniat ausspricht. Vielleicht ist das Vertrauen nun aufgebraucht, vielleicht ist diese Saison die Erwartung zu hoch, vielleicht merkt man, dass die Mannschaft das Vertrauen verliert...?
Ich finde das ist sehr gut zusammengefasst. Ich bin nach dem Spiel gestern immer noch maßlos enttäuscht. Seit Wochen reden wir davon, dass endlich ein Konzept erarbeitet werden muss, wie die Mannschaft offensiv mehr Durchschlagskraft entwickelt. Passiert ist nichts. Mit dem negativen Höhepunkt der gestrigen Kniat-Masterclass, wo der Linienrichter aufgrund der zahlreichen Abseitsstellungen Schwerstarbeit verrichten musste. Man kann Kniat nicht vorwerfen, dass er stur an einer Idee festhält. Aber gestern wurde der angedachte Kniff recht schnell „decoded“.
Bis zum Dezember hin konnte man sich zumindest noch auf die Defensive verlassen. In den letzten vier Spielen waren es dann aber 9 Gegentore nach zuvor 13 Gegentoren in 16 Spielen. Ohne defensive Stabilität und harmloser Offensive, sind wir maximal Durchschnitt in der Liga. Auch das belegen die Zahlen der letzten Spiele. Aus den letzten vier Spielen haben wir nur 2 Punkte geholt. Aus den letzten neun Spielen gar nur zwei Siege und insgesamt 10 Punkte. Die Entwicklung ist also klar negativ. Dabei bin ich weiterhin der festen Überzeugung, dass die Mannschaft viel mehr hergibt. Andernfalls wären wir auch nicht ins Pokal-Viertelfinale gekommen.
Mittlerweile sind wir heute Nachmittag sehr wahrscheinlich 9 Punkte von einem Aufstiegsplatz entfernt. Das ist in der Liga eine Welt. 9 Punkte hinter uns würden Platz 15 bedeuten. Wenn man also etwas positives aus dem gestrigen Spiel ziehen will, dann dass der Zug Richtung Liga 2 enteilt ist und wir uns auf ein weiteres Jahr Liga 3 einstellen können. Nur sollten dann tatsächlich die richtigen Rückschlüsse gezogen werden, um Anlauf zu nehmen für den Angriff in der nächsten Saison.
19.01.2025 - 13:04 Uhr
Bochum lag gestern gegen den Champions League Teilnehmer Leipzig nach 21 Minuten scheinbar aussichtslos mit 0:3 hinten. Daraufhin änderte Trainer Hecking die Ausrichtung der Mannschaft schon vor (!) der Halbzeit und informierte Passlack per Zettel über die Veränderungen, die dieser an den den Rest der Mannschaft weitergab.
Die Folge - aus einem 0:3 machte der VfL noch ein 3:3 - mit nahezu der selben Mannschaft, denn bis zur 89. Minute nahm Hecking nur einen Wechsel vor.
Das heißt Hecking gelang es mit nahezu dem identischen Personal während des Spiels eine vollkommen andere Ausrichtung vorzunehmen und einen starken Gegner damit zu überraschen und das Spiel zu drehen.
Das Gegenbild: Arminia liegt nach zwei Minuten hinten, spielt bis zur Halbzeit unverändert weiter und verschenkt damit wertvolle Zeit für Anpassungen.
Dann wechselt Kniat drei Mal, um mit verändertem Personal den Spielverlauf der ersten Halbzeit nahezu zu kopieren. Und erklärt in der PK nach Spielende allen Ernstes, dass das Spiel mit dem 0:2 (in der 46. Minute wohlgemerkt!) quasi verloren war.
Was für eklatante Unterschiede in Sachen Einstellung und Moral im Vergleich zum VfL. Die dann eben auch zu eklatanten Unterschieden im Spielverlauf und Endergebnis führen.
Wenn Kniat etwas aus meiner Sicht wirklich überhaupt nicht kann, dann ist es das so wichtige In Game Coaching - sprich: Während des Spiels flexibel auf unerwartete Situationen reagieren.
Ich habe das Gefühl, dass er sich mit zahlreichen Spielbeobachtungen sehr intensiv und sehr fleißig auf den Gegner vorbereitet und sich einen genauen Plan überlegt.
Aber wenn irgendetwas geschieht, was von diesem Plan abweicht und was er nicht erwartet hat, dann hat er keinen Plan B mehr.
Aber wie reagiere ich auf einen Rückstand gegen Cottbus - diese Überlegung sollte man vorher doch schon durchgespielt haben.
Man bekommt den Eindruck, wir wären so gerne wie Freiburg oder Mainz und würden auch mal gerne einen unbekannten Trainerneuling entdecken, den niemand auf dem Schirm hatte und der hier über Jahre etwas aufbaut.
So auch bei Kniat, der bei seiner Verpflichtung ja auch als das große Taktikgenie gefeiert wurde, der Menschenflüsterer, der beim SC Verl aus wenig viel hervor holte und herrlich offensiv spielen ließ und der davon träumte, zehn Jahre hier an der Seitenlinie zu stehen. Das klang mal wieder alles zu schön und verlockend.
In der Realität scheint er sich aber in eine Reihe mit Gerstner, Ziege, von Ahlen, Rehm, Kramny und Scherning einzusortieren, die als Trainer allesamt vor uns nichts gerissen haben und danach größtenteils auch nichts wirklich Nennenswertes oder gar ganz von der Bildfläche des deutschen Profifußballs verschwunden sind.
Während wir mit den alten Granden erkennbar mehr Erfolg hatten.
Kritikern von Kniat wurde vorgeworfen, dass sie zu vorschnell urteilen würden und mitunter wurde Kritik basierend auf Fakten sogar mit Ahnungslosigkeit und Ungeduld gleichgesetzt.
Stand jetzt war aber nicht das Erkennen der Defizite vorschnell, sondern die Verlängerung des zum Saisonende auslaufenden Vertrages. Denn mit der Bilanz der letzten 6 Spiele (1 Sieg, 2 Unentschieden, 3 Niederlagen, 0,8 Punkten im Schnitt und dem Abreißen von der Tabellenspitze) dürfte man heute wohl zu einer anderen Entscheidung gelangen.
Oder wie @Colorman gerade schrieb 10 Punkte aus den letzten 9 Spielen, was über den längeren Zeitraum auch nur einen Punkteschnitt von 1,1 ausmacht, was fernab der oberen Tabellenregionen ist.
Ich kann nur hoffen, dass die Verlängerung an leistungsorientierte Bedingungen geknüpft war. Alles andere wäre wirklich unverantwortlich und blauäugig.
Ein kompetentes und verantwortungsvolles Handeln im Sinne des Vereins hätte aus meiner Sicht folgendermaßen ausgesehen: Man wartet mit der Verlängerung ab, bis sich eine klare Tendenz erkennen lässt, wohin die Reise geht. Der frühstmögliche Termin wäre hier die Winterpause gewesen, wenn es sich bis in das Frühjahr gezogen hätte, wäre es aber auch kein Problem gewesen.
Und wenn man dann feststellt, dass man sich auf der Trainerposition neu aufstellen will, dann hätte man den Vertrag einfach auslaufen lassen. Etwas, was bei Spielern Alltag ist. Warum nicht auch bei Trainern?
Man trennt sich im Guten, muss keine Abfindung oder doppelte Gehälter zahlen und beide Seiten gucken dann, wie es für sie jeweils weiter geht.
Und Arminia hätte z.B. Olaf Janßen kontaktieren können, der das Anforderungsprofil eigentlich voll erfüllt: Verfügbar, erfahren, erfolgreich und kennt die 3. Liga (und auch die 2. Liga) aus dem Eff eff. Also genau der Trainertypus, der uns fehlt und der in den vergangenen Jahrzehnten die größte Wahrscheinlichkeit auf Erfolg beschert hat. Und der würde vielleicht sogar einen Becker wieder hinkriegen, denn unter ihm traf er immerhin noch zweitstellig.
Die Folge - aus einem 0:3 machte der VfL noch ein 3:3 - mit nahezu der selben Mannschaft, denn bis zur 89. Minute nahm Hecking nur einen Wechsel vor.
Das heißt Hecking gelang es mit nahezu dem identischen Personal während des Spiels eine vollkommen andere Ausrichtung vorzunehmen und einen starken Gegner damit zu überraschen und das Spiel zu drehen.
Das Gegenbild: Arminia liegt nach zwei Minuten hinten, spielt bis zur Halbzeit unverändert weiter und verschenkt damit wertvolle Zeit für Anpassungen.
Dann wechselt Kniat drei Mal, um mit verändertem Personal den Spielverlauf der ersten Halbzeit nahezu zu kopieren. Und erklärt in der PK nach Spielende allen Ernstes, dass das Spiel mit dem 0:2 (in der 46. Minute wohlgemerkt!) quasi verloren war.
Was für eklatante Unterschiede in Sachen Einstellung und Moral im Vergleich zum VfL. Die dann eben auch zu eklatanten Unterschieden im Spielverlauf und Endergebnis führen.
Wenn Kniat etwas aus meiner Sicht wirklich überhaupt nicht kann, dann ist es das so wichtige In Game Coaching - sprich: Während des Spiels flexibel auf unerwartete Situationen reagieren.
Ich habe das Gefühl, dass er sich mit zahlreichen Spielbeobachtungen sehr intensiv und sehr fleißig auf den Gegner vorbereitet und sich einen genauen Plan überlegt.
Aber wenn irgendetwas geschieht, was von diesem Plan abweicht und was er nicht erwartet hat, dann hat er keinen Plan B mehr.
Aber wie reagiere ich auf einen Rückstand gegen Cottbus - diese Überlegung sollte man vorher doch schon durchgespielt haben.
Man bekommt den Eindruck, wir wären so gerne wie Freiburg oder Mainz und würden auch mal gerne einen unbekannten Trainerneuling entdecken, den niemand auf dem Schirm hatte und der hier über Jahre etwas aufbaut.
So auch bei Kniat, der bei seiner Verpflichtung ja auch als das große Taktikgenie gefeiert wurde, der Menschenflüsterer, der beim SC Verl aus wenig viel hervor holte und herrlich offensiv spielen ließ und der davon träumte, zehn Jahre hier an der Seitenlinie zu stehen. Das klang mal wieder alles zu schön und verlockend.
In der Realität scheint er sich aber in eine Reihe mit Gerstner, Ziege, von Ahlen, Rehm, Kramny und Scherning einzusortieren, die als Trainer allesamt vor uns nichts gerissen haben und danach größtenteils auch nichts wirklich Nennenswertes oder gar ganz von der Bildfläche des deutschen Profifußballs verschwunden sind.
Während wir mit den alten Granden erkennbar mehr Erfolg hatten.
Kritikern von Kniat wurde vorgeworfen, dass sie zu vorschnell urteilen würden und mitunter wurde Kritik basierend auf Fakten sogar mit Ahnungslosigkeit und Ungeduld gleichgesetzt.
Stand jetzt war aber nicht das Erkennen der Defizite vorschnell, sondern die Verlängerung des zum Saisonende auslaufenden Vertrages. Denn mit der Bilanz der letzten 6 Spiele (1 Sieg, 2 Unentschieden, 3 Niederlagen, 0,8 Punkten im Schnitt und dem Abreißen von der Tabellenspitze) dürfte man heute wohl zu einer anderen Entscheidung gelangen.
Oder wie @Colorman gerade schrieb 10 Punkte aus den letzten 9 Spielen, was über den längeren Zeitraum auch nur einen Punkteschnitt von 1,1 ausmacht, was fernab der oberen Tabellenregionen ist.
Ich kann nur hoffen, dass die Verlängerung an leistungsorientierte Bedingungen geknüpft war. Alles andere wäre wirklich unverantwortlich und blauäugig.
Ein kompetentes und verantwortungsvolles Handeln im Sinne des Vereins hätte aus meiner Sicht folgendermaßen ausgesehen: Man wartet mit der Verlängerung ab, bis sich eine klare Tendenz erkennen lässt, wohin die Reise geht. Der frühstmögliche Termin wäre hier die Winterpause gewesen, wenn es sich bis in das Frühjahr gezogen hätte, wäre es aber auch kein Problem gewesen.
Und wenn man dann feststellt, dass man sich auf der Trainerposition neu aufstellen will, dann hätte man den Vertrag einfach auslaufen lassen. Etwas, was bei Spielern Alltag ist. Warum nicht auch bei Trainern?
Man trennt sich im Guten, muss keine Abfindung oder doppelte Gehälter zahlen und beide Seiten gucken dann, wie es für sie jeweils weiter geht.
Und Arminia hätte z.B. Olaf Janßen kontaktieren können, der das Anforderungsprofil eigentlich voll erfüllt: Verfügbar, erfahren, erfolgreich und kennt die 3. Liga (und auch die 2. Liga) aus dem Eff eff. Also genau der Trainertypus, der uns fehlt und der in den vergangenen Jahrzehnten die größte Wahrscheinlichkeit auf Erfolg beschert hat. Und der würde vielleicht sogar einen Becker wieder hinkriegen, denn unter ihm traf er immerhin noch zweitstellig.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von studti am 19.01.2025 um 13:08 Uhr bearbeitet
19.01.2025 - 13:06 Uhr
Zitat von mindblog
Mitch Kniat meinte in der Pressekonferenz auch, dass es schwer, wenn nicht gar
unmöglich sei, nach einem frühen Rückstand wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.
Wo ist der Optimismus geblieben, den ein Trainer immer haben sollte, auch wenn es
mal nicht so gut läuft. In der Hinrunde hat er öfters gesagt, dass er es beeindruckend
gefunden hatte, wie sich seine Spieler nach einem Rückstand wieder in die Erfolgsspur
zurückgekämpft hätten.
Es das Vertrauen in seine Spieler nicht mehr vorhanden, dass sie mit Wille, Mut und
Einsatzbereitschaft wieder in die Erfolgsspur zurückkehren können?
Dann ist Mitch der falsche Trainer!
Mitch Kniat meinte in der Pressekonferenz auch, dass es schwer, wenn nicht gar
unmöglich sei, nach einem frühen Rückstand wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.
Wo ist der Optimismus geblieben, den ein Trainer immer haben sollte, auch wenn es
mal nicht so gut läuft. In der Hinrunde hat er öfters gesagt, dass er es beeindruckend
gefunden hatte, wie sich seine Spieler nach einem Rückstand wieder in die Erfolgsspur
zurückgekämpft hätten.
Es das Vertrauen in seine Spieler nicht mehr vorhanden, dass sie mit Wille, Mut und
Einsatzbereitschaft wieder in die Erfolgsspur zurückkehren können?
Dann ist Mitch der falsche Trainer!
Das hat mich auch überrascht. Wie kann ein Trainer nach einem 0:2 in der 47 Minuten davon sprechen, dass ein Spiel verloren ist? Sowas darf er NIEMALS sagen, in einem Fußballspiel kann so viel passieren. Wenn es da jetzt 0:4 stehen würde, dann geschenkt. Aber nicht bei 0:2 und noch 45 Minuten Spielzeit, eventuell sogar paar Minuten mehr je nach Nachspielzeit.
19.01.2025 - 13:26 Uhr
Zitat von Steinhaeger
Das hat mich auch überrascht. Wie kann ein Trainer nach einem 0:2 in der 47 Minuten davon sprechen, dass ein Spiel verloren ist? Sowas darf er NIEMALS sagen, in einem Fußballspiel kann so viel passieren. Wenn es da jetzt 0:4 stehen würde, dann geschenkt. Aber nicht bei 0:2 und noch 45 Minuten Spielzeit, eventuell sogar paar Minuten mehr je nach Nachspielzeit.
Zitat von mindblog
Mitch Kniat meinte in der Pressekonferenz auch, dass es schwer, wenn nicht gar
unmöglich sei, nach einem frühen Rückstand wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.
Wo ist der Optimismus geblieben, den ein Trainer immer haben sollte, auch wenn es
mal nicht so gut läuft. In der Hinrunde hat er öfters gesagt, dass er es beeindruckend
gefunden hatte, wie sich seine Spieler nach einem Rückstand wieder in die Erfolgsspur
zurückgekämpft hätten.
Es das Vertrauen in seine Spieler nicht mehr vorhanden, dass sie mit Wille, Mut und
Einsatzbereitschaft wieder in die Erfolgsspur zurückkehren können?
Dann ist Mitch der falsche Trainer!
Mitch Kniat meinte in der Pressekonferenz auch, dass es schwer, wenn nicht gar
unmöglich sei, nach einem frühen Rückstand wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.
Wo ist der Optimismus geblieben, den ein Trainer immer haben sollte, auch wenn es
mal nicht so gut läuft. In der Hinrunde hat er öfters gesagt, dass er es beeindruckend
gefunden hatte, wie sich seine Spieler nach einem Rückstand wieder in die Erfolgsspur
zurückgekämpft hätten.
Es das Vertrauen in seine Spieler nicht mehr vorhanden, dass sie mit Wille, Mut und
Einsatzbereitschaft wieder in die Erfolgsspur zurückkehren können?
Dann ist Mitch der falsche Trainer!
Das hat mich auch überrascht. Wie kann ein Trainer nach einem 0:2 in der 47 Minuten davon sprechen, dass ein Spiel verloren ist? Sowas darf er NIEMALS sagen, in einem Fußballspiel kann so viel passieren. Wenn es da jetzt 0:4 stehen würde, dann geschenkt. Aber nicht bei 0:2 und noch 45 Minuten Spielzeit, eventuell sogar paar Minuten mehr je nach Nachspielzeit.
Diese Aussage in der PK hat für mich nicht viel Aussagekraft, ich glaube auch, dass er dies heute nicht mehr so wiederholen würde.
Aber allgemein werden die Aussagen aller Trainer im Profibereich nach Niederlagen viel zu hoch gehängt. Da müsste man auch mal sich selber hinterfragen, wie man selbst dann eine Niederlage in einer PK analysieren würde.
19.01.2025 - 13:31 Uhr
Zitat von Steinhaeger
Das hat mich auch überrascht. Wie kann ein Trainer nach einem 0:2 in der 47 Minuten davon sprechen, dass ein Spiel verloren ist? Sowas darf er NIEMALS sagen, in einem Fußballspiel kann so viel passieren. Wenn es da jetzt 0:4 stehen würde, dann geschenkt. Aber nicht bei 0:2 und noch 45 Minuten Spielzeit, eventuell sogar paar Minuten mehr je nach Nachspielzeit.
Zitat von mindblog
Mitch Kniat meinte in der Pressekonferenz auch, dass es schwer, wenn nicht gar
unmöglich sei, nach einem frühen Rückstand wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.
Wo ist der Optimismus geblieben, den ein Trainer immer haben sollte, auch wenn es
mal nicht so gut läuft. In der Hinrunde hat er öfters gesagt, dass er es beeindruckend
gefunden hatte, wie sich seine Spieler nach einem Rückstand wieder in die Erfolgsspur
zurückgekämpft hätten.
Es das Vertrauen in seine Spieler nicht mehr vorhanden, dass sie mit Wille, Mut und
Einsatzbereitschaft wieder in die Erfolgsspur zurückkehren können?
Dann ist Mitch der falsche Trainer!
Mitch Kniat meinte in der Pressekonferenz auch, dass es schwer, wenn nicht gar
unmöglich sei, nach einem frühen Rückstand wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.
Wo ist der Optimismus geblieben, den ein Trainer immer haben sollte, auch wenn es
mal nicht so gut läuft. In der Hinrunde hat er öfters gesagt, dass er es beeindruckend
gefunden hatte, wie sich seine Spieler nach einem Rückstand wieder in die Erfolgsspur
zurückgekämpft hätten.
Es das Vertrauen in seine Spieler nicht mehr vorhanden, dass sie mit Wille, Mut und
Einsatzbereitschaft wieder in die Erfolgsspur zurückkehren können?
Dann ist Mitch der falsche Trainer!
Das hat mich auch überrascht. Wie kann ein Trainer nach einem 0:2 in der 47 Minuten davon sprechen, dass ein Spiel verloren ist? Sowas darf er NIEMALS sagen, in einem Fußballspiel kann so viel passieren. Wenn es da jetzt 0:4 stehen würde, dann geschenkt. Aber nicht bei 0:2 und noch 45 Minuten Spielzeit, eventuell sogar paar Minuten mehr je nach Nachspielzeit.
Kleine "Anekdote" dazu. Irgendwann im Laufe der 2.Halbzeit schwenkte mein Blick zu Mitch und ich habe mich gefragt, was er so in der PK erzählen würde. Kurzum habe ich genau diese Aussage erwartet. Ich wusste wirklich, dass er genau sowas sagen würde. Ich meine - ohne jetzt recherchieren zu wollen - dass er das schon ein paar Mal nach Rückständen und folglich Niederlagen in PKs gesagt hat.
Ist dann die Kritik an ihn nur, dass er Medientraining braucht oder vermittelt er den Spielern bei Rückständen auch, dass es hoffnungslos sei weiterzuspielen? Wüsste ich echt gern, dann werden ich künftig bei 2-Tore-Rückständen schon nach Hause gehen und kann mir viel Zeit sparen.
19.01.2025 - 14:18 Uhr
Ich muss sagen ich hab gestern glaube ich ne 180° wende hingelegt in Sachen Trainerfrage.
Vor dem Spiel war ich ganz klar pro Kniat. Jetzt bin ich glaube ich ziemlich sicher, dass ich gerne einen neuen Coach hätte.
Da hat weniger mit den Ergebnissen der letzten Wochen zu tun, wenn wir nicht aufsteigen in dieser Saison wäre das für mich tendenziell okay.
Nachdem die spielerische Entwicklung bis zum Freiburg Spiel in dieser Saison eigentlich stetig bergauf ging wurde es seit Rostock eigentlich Woche für Woche nur schlimmer.
Dazu sehe ich die Problematik, dass Kniat große Teile des Kaders komplett verprellt. Und das könnte u.U. dazu führen, dass der Umbruch im Sommer noch größer wird als geplant und man dadurch nicht nur diese Saison verliert sondern auch die nächste.
Ich muss aber auch gestehen, dass ich keinen Kandidaten parat hätte, bei dem ich ein wirklich gutes Gefühl hätte.
Vor dem Spiel war ich ganz klar pro Kniat. Jetzt bin ich glaube ich ziemlich sicher, dass ich gerne einen neuen Coach hätte.
Da hat weniger mit den Ergebnissen der letzten Wochen zu tun, wenn wir nicht aufsteigen in dieser Saison wäre das für mich tendenziell okay.
Nachdem die spielerische Entwicklung bis zum Freiburg Spiel in dieser Saison eigentlich stetig bergauf ging wurde es seit Rostock eigentlich Woche für Woche nur schlimmer.
Dazu sehe ich die Problematik, dass Kniat große Teile des Kaders komplett verprellt. Und das könnte u.U. dazu führen, dass der Umbruch im Sommer noch größer wird als geplant und man dadurch nicht nur diese Saison verliert sondern auch die nächste.
Ich muss aber auch gestehen, dass ich keinen Kandidaten parat hätte, bei dem ich ein wirklich gutes Gefühl hätte.
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