Mitarbeiter der SG Dynamo Dresden
22.02.2012 - 09:36 Uhr
21.03.2014 - 06:45 Uhr
Zitat von Mikrobi:
Zitat von Buddy1953:
Ich wess och nich, ob das der Richtsche ist?
http://www.dieblaue24.com/2014/03/19/ex-geschaeftsfuehrer-schaefer-heute-fliegt-er-nach-dresden/
Das liest sich aber auch nicht so positiv!
Also wenn ich das lese, kommt mir ein gewisser Rolf-Jürgen Otto oder Bernd Maas wieder hoch.
Ein 1860er hatte zu Schäfer etwas geschrieben, weis aber nicht mehr wo er es geschrieben hatte. Müsste dieser Thread sogar sein.
Zitat von Buddy1953:
Ich wess och nich, ob das der Richtsche ist?
http://www.dieblaue24.com/2014/03/19/ex-geschaeftsfuehrer-schaefer-heute-fliegt-er-nach-dresden/
Das liest sich aber auch nicht so positiv!
Also wenn ich das lese, kommt mir ein gewisser Rolf-Jürgen Otto oder Bernd Maas wieder hoch.
Ein 1860er hatte zu Schäfer etwas geschrieben, weis aber nicht mehr wo er es geschrieben hatte. Müsste dieser Thread sogar sein.
21.03.2014 - 06:52 Uhr
Hier ist es .
Robert Schäfer ist zwar noch nicht lang im Fußball-Geschäft (1860 war seine erste Station, davor war er beim früheren 1860-Vermarkter angestellt), dafür hat er in seiner Zeit bei uns vermutlich alles erlebt, was man so erleben kann.
Wenn ich meine persönliche Meinung mal außen vor lasse, weiß ich nicht, ob man ihn euch empfehlen kann oder nicht.
Zu Beginn seines Wirkens hat er gemeinsam mit dem ebenfalls neuen Präsidenten Dieter Schneider einige mutige und notwendige Maßnahmen im Verein initiiert. Aufgrund der Situation unangenehme, aber notwendige Entscheidungen, wie Verschlangkung der Geschäftsstelle, absägen von den Altlasten, bei denen das möglich war (aller Löwenfans Lieblingsbeispiel: Abbestellung von Mietpflanzen am Trainingsgelände - darauf war tatsächlich kein Vorgänger gekommen) und Gehaltskürzungen für alle Angestellten inclusive Profimannschaft.
Da uns trotz dieser Maßnahmen das Wasser anstatt bis zum Scheitel nun trotzdem noch bis zu den Geheimratsecken stand, wurde der Investorendeal eingefädelt.
Ab hier wirds unübersichtlich.
Erst verkrachte sich Dieter Schneider mit dem Investor, während Schäfer sich um ein konstruktives Verhältnis zu Ismaik bemüht hat.
Als Ismaik später mehrfach versuchte, den Verein in seinem Sinne zu nötigen, hat Schäfer sich wiederum gegen Ismaik gestellt.
Da das neue Präsidium nun einen sehr guten Draht zu Ismaik hat, war es nur eine Frage der Zeit bis Schäfer geht oder gegangen wird.
Die Beurteilung seiner Arbeit divergiert (wie es bei uns im Verein üblich ist) zwischen:
"Er hat sich immer im Sinne des Vereins reingehängt, hat dabei auch nicht vor unangenehmen Maßnahmen zurück geschreckt und auch gegen einflussreiche Widerstände klare Position bezogen"
bis hin zu
"Opportunist, hat sich immer auf die Seite geschlagen, die ihm den Job sichert, hat seine Kompetenzen überschritten und krumme Dinger gedreht"
werdet ihr alles hören.
Musterbeispiele der beliebigen Interpretierbarkeit wären zwei Ereignisse:
Gegen den Willen des Investors hat Schäfer die Verträge des Sportdirektors und des Trainers verlängert (beide inzwischen ebenso weg). Ob das unter "mutiger Widerstand gegen den mächtigen Investoren" oder "Überschreitung der Kompetenz" fällt, möge sich jeder selbst zusammen reimen.
Ebenso hat er VW als langfristigen Hauptsponsoren an Land gezogen, obwohl dies eigentlich in der Zuständigkeit des neuen Vermarkters HI² läge (welcher Hassan Ismaik gehört). Ob man dies interpretieren will als "Krempelt in undurchsichtigen und verfahrenen Situationen die Ärmel hoch und packt etwas erfolgreich an, während andere rumdiskutieren" oder als "unangebrachten Affront gegen den Investoren" interpretieren will, bleibt ebenso jedem selbst überlassen.
Insgesamt werdet ihr von Löwenfans allerhand Geschichten über ihn hören können, über die alle Samt aber eigentlich nur eines zusammenfassend zu sagen ist:
Alle diese Geschichten stammen aus einer unglaublich wirren Personenkonstellation und einem Wechselbad aus "Geldsegen" und "Fast-Insolvenz", aus Machtgeplänkel und gegenseitigen Schuldzuweisungen zwischen Präsidium und Investoren, so dass der gemeine Fan letztlich bei keiner der Geschichten wirklich weiß, wieviel Wahrheit nun dran ist und wer da wem einen schwarzen Peter zuschieben wollte. Erwähnt sei hier der Vorwurf, dass Schäfer absichtlich Lizenzunterlagen zu spät an die DFL geschickt haben soll, was Schäfer natürlich selbst abstreitet. Also die Unterlagen kamen auf jeden Fall zu spät - ob Kalkül oder nicht weiß wohl nur Schäfer selbst (auch wenn da jeder 60erFan eine "total fundierte" Meinung haben wird).
Insofern die wenigen unumstößlichen Fakten:
Schäfer ist ein Mann der Tat, wenns sein muss auch gegen Widerstände. Der VW-Deal zeigt, dass er durchaus auch trotz wenig Erfahrung gute Kontakte hat und etwas bewegen kann. Er ist auch keiner, der Probleme aussitzt, sondern angeht.
Ebenso bezieht er klare Position, ohne dass ich persönlich mich daran erinnern könnte, dass er dabei unter die Gürtellinie geht - also ein gewisses Maß an Diplomatie in seine Aussagen einbringen kann.
Ob er dabei immer das beste des Vereins im Auge hat oder eher sich selbst, darüber gibt es genug Meinungen, aber objektiv gesehen ist das alles Spekulation und weder die eine noch die andere Position unumstößlich belegbar.
Meine ganz persönliche Meinung: Ich fand, dass Schäfer einen guten Job gemacht hat, auch wenn man ihm sicher Fehler unterstellen kann. Mein ganz persönlicher Eindruck ist, dass er aber weniger opportunistisch und kalkuliert "falsch" gehandelt hat. Ich weiß es natürlich auch nicht.
Insofern: Falls er bei Euch landet, wünsche ich ihm und Euch mehr Erfolg in der gemeinsamen Geschichte, als er und der TSV es hatten.
Robert Schäfer ist zwar noch nicht lang im Fußball-Geschäft (1860 war seine erste Station, davor war er beim früheren 1860-Vermarkter angestellt), dafür hat er in seiner Zeit bei uns vermutlich alles erlebt, was man so erleben kann.
Wenn ich meine persönliche Meinung mal außen vor lasse, weiß ich nicht, ob man ihn euch empfehlen kann oder nicht.
Zu Beginn seines Wirkens hat er gemeinsam mit dem ebenfalls neuen Präsidenten Dieter Schneider einige mutige und notwendige Maßnahmen im Verein initiiert. Aufgrund der Situation unangenehme, aber notwendige Entscheidungen, wie Verschlangkung der Geschäftsstelle, absägen von den Altlasten, bei denen das möglich war (aller Löwenfans Lieblingsbeispiel: Abbestellung von Mietpflanzen am Trainingsgelände - darauf war tatsächlich kein Vorgänger gekommen) und Gehaltskürzungen für alle Angestellten inclusive Profimannschaft.
Da uns trotz dieser Maßnahmen das Wasser anstatt bis zum Scheitel nun trotzdem noch bis zu den Geheimratsecken stand, wurde der Investorendeal eingefädelt.
Ab hier wirds unübersichtlich.
Erst verkrachte sich Dieter Schneider mit dem Investor, während Schäfer sich um ein konstruktives Verhältnis zu Ismaik bemüht hat.
Als Ismaik später mehrfach versuchte, den Verein in seinem Sinne zu nötigen, hat Schäfer sich wiederum gegen Ismaik gestellt.
Da das neue Präsidium nun einen sehr guten Draht zu Ismaik hat, war es nur eine Frage der Zeit bis Schäfer geht oder gegangen wird.
Die Beurteilung seiner Arbeit divergiert (wie es bei uns im Verein üblich ist) zwischen:
"Er hat sich immer im Sinne des Vereins reingehängt, hat dabei auch nicht vor unangenehmen Maßnahmen zurück geschreckt und auch gegen einflussreiche Widerstände klare Position bezogen"
bis hin zu
"Opportunist, hat sich immer auf die Seite geschlagen, die ihm den Job sichert, hat seine Kompetenzen überschritten und krumme Dinger gedreht"
werdet ihr alles hören.
Musterbeispiele der beliebigen Interpretierbarkeit wären zwei Ereignisse:
Gegen den Willen des Investors hat Schäfer die Verträge des Sportdirektors und des Trainers verlängert (beide inzwischen ebenso weg). Ob das unter "mutiger Widerstand gegen den mächtigen Investoren" oder "Überschreitung der Kompetenz" fällt, möge sich jeder selbst zusammen reimen.
Ebenso hat er VW als langfristigen Hauptsponsoren an Land gezogen, obwohl dies eigentlich in der Zuständigkeit des neuen Vermarkters HI² läge (welcher Hassan Ismaik gehört). Ob man dies interpretieren will als "Krempelt in undurchsichtigen und verfahrenen Situationen die Ärmel hoch und packt etwas erfolgreich an, während andere rumdiskutieren" oder als "unangebrachten Affront gegen den Investoren" interpretieren will, bleibt ebenso jedem selbst überlassen.
Insgesamt werdet ihr von Löwenfans allerhand Geschichten über ihn hören können, über die alle Samt aber eigentlich nur eines zusammenfassend zu sagen ist:
Alle diese Geschichten stammen aus einer unglaublich wirren Personenkonstellation und einem Wechselbad aus "Geldsegen" und "Fast-Insolvenz", aus Machtgeplänkel und gegenseitigen Schuldzuweisungen zwischen Präsidium und Investoren, so dass der gemeine Fan letztlich bei keiner der Geschichten wirklich weiß, wieviel Wahrheit nun dran ist und wer da wem einen schwarzen Peter zuschieben wollte. Erwähnt sei hier der Vorwurf, dass Schäfer absichtlich Lizenzunterlagen zu spät an die DFL geschickt haben soll, was Schäfer natürlich selbst abstreitet. Also die Unterlagen kamen auf jeden Fall zu spät - ob Kalkül oder nicht weiß wohl nur Schäfer selbst (auch wenn da jeder 60erFan eine "total fundierte" Meinung haben wird).
Insofern die wenigen unumstößlichen Fakten:
Schäfer ist ein Mann der Tat, wenns sein muss auch gegen Widerstände. Der VW-Deal zeigt, dass er durchaus auch trotz wenig Erfahrung gute Kontakte hat und etwas bewegen kann. Er ist auch keiner, der Probleme aussitzt, sondern angeht.
Ebenso bezieht er klare Position, ohne dass ich persönlich mich daran erinnern könnte, dass er dabei unter die Gürtellinie geht - also ein gewisses Maß an Diplomatie in seine Aussagen einbringen kann.
Ob er dabei immer das beste des Vereins im Auge hat oder eher sich selbst, darüber gibt es genug Meinungen, aber objektiv gesehen ist das alles Spekulation und weder die eine noch die andere Position unumstößlich belegbar.
Meine ganz persönliche Meinung: Ich fand, dass Schäfer einen guten Job gemacht hat, auch wenn man ihm sicher Fehler unterstellen kann. Mein ganz persönlicher Eindruck ist, dass er aber weniger opportunistisch und kalkuliert "falsch" gehandelt hat. Ich weiß es natürlich auch nicht.
Insofern: Falls er bei Euch landet, wünsche ich ihm und Euch mehr Erfolg in der gemeinsamen Geschichte, als er und der TSV es hatten.
21.03.2014 - 06:53 Uhr
Wenn man zu Schäfer recherchiert findet man, neben der Aussage, dass er ein fleißiger Arbeiter gewesen sei auch so etwas:
Die Süddeutsche Zeitung schreibt nach seiner Kündigung:
Zitat
SZ: Markus Schäflein schrieb einen Kommentar zum Schäfer-Aus – der brisante Titel: “Der Spalter hat ausgespielt.” Darin beschrieb der Journalist ganz deutlich, welches Regime Schäfer bei 1860 führte: “Schäfer war ständig damit beschäftigt, Verbündete zu gewinnen, die ihn trotz aller Fehler und Versäumnisse aus politischen Eigeninteressen im Amt hielten. Es war eine ungeschriebene Regel seines Spiels, die Gesellschafter stets zu spalten statt zu einen. Dann kam Mayrhofer, und es kam der Tag, an dem Robert Schäfer lächelte.”
Die Süddeutsche Zeitung schreibt nach seiner Kündigung:
Zitat
SZ: Markus Schäflein schrieb einen Kommentar zum Schäfer-Aus – der brisante Titel: “Der Spalter hat ausgespielt.” Darin beschrieb der Journalist ganz deutlich, welches Regime Schäfer bei 1860 führte: “Schäfer war ständig damit beschäftigt, Verbündete zu gewinnen, die ihn trotz aller Fehler und Versäumnisse aus politischen Eigeninteressen im Amt hielten. Es war eine ungeschriebene Regel seines Spiels, die Gesellschafter stets zu spalten statt zu einen. Dann kam Mayrhofer, und es kam der Tag, an dem Robert Schäfer lächelte.”
21.03.2014 - 12:39 Uhr
Es ist plötzlich wieder verdächtig ruhig um diese Personalie geworden. Letztes Wochenende hat Thomas Blümchen dem Kicker noch Interviews gegeben. Die Sächsische Zeitung schrieb, dass am Mittwoch eine Entscheidung fallen soll. Und nun?!
Heute ist Freitag. Weder die BLÖD noch irgendeine andere Zeitung hat irgendeine Nachricht über den neuen kaufmännischen Direktor veröffentlicht. Was soll das bedeuten?
Meine Fragen an Herrn Blümchen werden nicht weniger. Warum hat man ohne Not einen Geschäftsführer beurlaubt, der - zumindest von außen betrachtet - einen soliden Job gemacht hat? Noch dazu in einer so entscheidenden Phase der Saison? Christian Müller war mit Herzblut bei der Sache, hat für ein den Abbau des negativen Eigenkapitals gesorgt und das trotz hoher Strafzahlungen an den DFB und den Pokalausschluß. Einen vernünftigen Plan zur Konsolidierung des Vereins hat er bei der MV im November (?) auch vorgestellt. Dieser Plan wird vom Verein, soweit man das einschätzen kann, auch weiterverfolgt. Dennoch mußte CM gehen.
Ich denke, dass man nach 6 Wochen der intensiven, aber ergebnislosen Suche konstatieren muss, dass der AR offensichtlich der naiven Annahme erlegen ist, ohne Probleme einen besseren Geschäftsführer finden zu können. Da hat man sich getäuscht. Alle Wunschkandidaten haben abgesagt (ein Fall, den man durchaus hätte einkalkulieren müssen). Bei den verbliebenen Kandidaten kann man sich nicht einigen.
Herr Blümchen hat mir gegenüber von "gewichtigen" Gründen gesprochen, die er eigentlich zum Mitgliederstammtisch (auf unbestimmte Zeit verschoben) nennen wollte. Spätestens bei der AOMV wird er dazu Stellung nehmen müssen. Und wenn bis dahin kein neuer Geschäftsführer gefunden ist, sollte er über einen Rücktritt nachdenken.
Heute ist Freitag. Weder die BLÖD noch irgendeine andere Zeitung hat irgendeine Nachricht über den neuen kaufmännischen Direktor veröffentlicht. Was soll das bedeuten?
Meine Fragen an Herrn Blümchen werden nicht weniger. Warum hat man ohne Not einen Geschäftsführer beurlaubt, der - zumindest von außen betrachtet - einen soliden Job gemacht hat? Noch dazu in einer so entscheidenden Phase der Saison? Christian Müller war mit Herzblut bei der Sache, hat für ein den Abbau des negativen Eigenkapitals gesorgt und das trotz hoher Strafzahlungen an den DFB und den Pokalausschluß. Einen vernünftigen Plan zur Konsolidierung des Vereins hat er bei der MV im November (?) auch vorgestellt. Dieser Plan wird vom Verein, soweit man das einschätzen kann, auch weiterverfolgt. Dennoch mußte CM gehen.
Ich denke, dass man nach 6 Wochen der intensiven, aber ergebnislosen Suche konstatieren muss, dass der AR offensichtlich der naiven Annahme erlegen ist, ohne Probleme einen besseren Geschäftsführer finden zu können. Da hat man sich getäuscht. Alle Wunschkandidaten haben abgesagt (ein Fall, den man durchaus hätte einkalkulieren müssen). Bei den verbliebenen Kandidaten kann man sich nicht einigen.
Herr Blümchen hat mir gegenüber von "gewichtigen" Gründen gesprochen, die er eigentlich zum Mitgliederstammtisch (auf unbestimmte Zeit verschoben) nennen wollte. Spätestens bei der AOMV wird er dazu Stellung nehmen müssen. Und wenn bis dahin kein neuer Geschäftsführer gefunden ist, sollte er über einen Rücktritt nachdenken.
21.03.2014 - 13:07 Uhr
Zitat
DNN Sportbuzzer, 21.03.2014, Jochen Leimert
Wer wird Geschäftsführer?
Bis spät in die Nacht tagte der Aufsichtsrat am Mittwoch, um einen neuen kaufmännischen Geschäftsführer zu bestellen. Klar ist seither nur: Aufsichtsratschef Thomas Blümel wird es nicht. Er verhandelt stattdessen weiter mit den beiden verbliebenen Kandidaten: dem gebürtigen Braunschweiger Robert Schäfer (37/zuletzt 1860 München) und Ex-Dynamo-Geschäftsführer Frank Aehlig (46/zuletzt Teammanager beim VfL Wolfsburg).
Es wird also weiter verhandelt und verhandelt und verhandelt...
DNN Sportbuzzer, 21.03.2014, Jochen Leimert
Wer wird Geschäftsführer?
Bis spät in die Nacht tagte der Aufsichtsrat am Mittwoch, um einen neuen kaufmännischen Geschäftsführer zu bestellen. Klar ist seither nur: Aufsichtsratschef Thomas Blümel wird es nicht. Er verhandelt stattdessen weiter mit den beiden verbliebenen Kandidaten: dem gebürtigen Braunschweiger Robert Schäfer (37/zuletzt 1860 München) und Ex-Dynamo-Geschäftsführer Frank Aehlig (46/zuletzt Teammanager beim VfL Wolfsburg).
Es wird also weiter verhandelt und verhandelt und verhandelt...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Brandinger am 21.03.2014 um 13:09 Uhr bearbeitet
21.03.2014 - 13:16 Uhr
Das aller beste wär eine Rücknahme einer Kündigung !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
21.03.2014 - 13:34 Uhr
Oder wir nehmen unseren SGD-Adler :) .
21.03.2014 - 13:47 Uhr
Zitat von Brandinger:
...Warum hat man ohne Not einen Geschäftsführer beurlaubt, der - zumindest von außen betrachtet - einen soliden Job gemacht hat? Noch dazu in einer so entscheidenden Phase der Saison? Christian Müller war mit Herzblut bei der Sache, hat für ein den Abbau des negativen Eigenkapitals gesorgt und das trotz hoher Strafzahlungen an den DFB und den Pokalausschluß. Einen vernünftigen Plan zur Konsolidierung des Vereins hat er bei der MV im November (?) auch vorgestellt. Dieser Plan wird vom Verein, soweit man das einschätzen kann, auch weiterverfolgt. Dennoch mußte CM gehen....
Hallo Brandiger,
genau da liegt meines Erachtens der Hase im Pfeffer. Ich glaube nicht mehr (war Müller-Fan), dass er den Konsolidierungskurs fortgesetzt hat. Wie schon im Finanzfred geschrieben, haben wir im operativen Bereich uns um ca. 1.5 Mio verschlechtert und eigentlich 'nen Verlust in Höhe von ca. 900 tsd Euro eingefahren. Und in meinen Augen ist das die relevanteste Kennzahl, denn nur mit operativen Gewinn kannst du nachhaltig Eigenkapital aufbauen (Stichwort Innenfinanzierung).
Überspitzt gesagt wurde meines Erachtens der Geschäftsbericht aufgehübscht um vorzugaukeln, dass der alte Kurs fortgesetzt wird (dafür spricht auch, dass man bilanzpolitisch so eingegriffen hat, damit in etwa der gleiche Jahresüberschuss wie im Jahr zuvor ausgewiesen werden kann /zum Vergleich: im Jahr zuvor entsprach der ausgewiesene Jahresüberschuss auch grob dem operativen Ergebnis...). Und wenn er das vorher gegenüber dem AR nicht so kommuniziert hat, nun dann ist die Vertrauensbasis schon ziemlich nachhaltig gestört.
Ehrlich gesagt bin ich auch schon gespannt was da dieses Jahr rauskommt, ich vermute mal, dass wir uns da operativ schon ziemlich festschnallen können...
...Warum hat man ohne Not einen Geschäftsführer beurlaubt, der - zumindest von außen betrachtet - einen soliden Job gemacht hat? Noch dazu in einer so entscheidenden Phase der Saison? Christian Müller war mit Herzblut bei der Sache, hat für ein den Abbau des negativen Eigenkapitals gesorgt und das trotz hoher Strafzahlungen an den DFB und den Pokalausschluß. Einen vernünftigen Plan zur Konsolidierung des Vereins hat er bei der MV im November (?) auch vorgestellt. Dieser Plan wird vom Verein, soweit man das einschätzen kann, auch weiterverfolgt. Dennoch mußte CM gehen....
Hallo Brandiger,
genau da liegt meines Erachtens der Hase im Pfeffer. Ich glaube nicht mehr (war Müller-Fan), dass er den Konsolidierungskurs fortgesetzt hat. Wie schon im Finanzfred geschrieben, haben wir im operativen Bereich uns um ca. 1.5 Mio verschlechtert und eigentlich 'nen Verlust in Höhe von ca. 900 tsd Euro eingefahren. Und in meinen Augen ist das die relevanteste Kennzahl, denn nur mit operativen Gewinn kannst du nachhaltig Eigenkapital aufbauen (Stichwort Innenfinanzierung).
Überspitzt gesagt wurde meines Erachtens der Geschäftsbericht aufgehübscht um vorzugaukeln, dass der alte Kurs fortgesetzt wird (dafür spricht auch, dass man bilanzpolitisch so eingegriffen hat, damit in etwa der gleiche Jahresüberschuss wie im Jahr zuvor ausgewiesen werden kann /zum Vergleich: im Jahr zuvor entsprach der ausgewiesene Jahresüberschuss auch grob dem operativen Ergebnis...). Und wenn er das vorher gegenüber dem AR nicht so kommuniziert hat, nun dann ist die Vertrauensbasis schon ziemlich nachhaltig gestört.
Ehrlich gesagt bin ich auch schon gespannt was da dieses Jahr rauskommt, ich vermute mal, dass wir uns da operativ schon ziemlich festschnallen können...
21.03.2014 - 13:49 Uhr
Beim alten AR haben wir uns aufgeregt, dass alles nach außen posaunt wird, jetzt stört es uns, dass wir nichts wissen. Hauptsache, es gibt was zu lästern. Ich nehme mich da selbst nicht von aus.
Was wir wissen, ist die Tatsache, dass Blümel Ambitionen hatte, HGF zu werden und einen Rückzieher machte, als dieses Ansinnen öffentlich wurde. Das irritiert mich schon sehr. Ich meine, er konnte sich doch an allen 5 Fingern abzählen, dass ein Schrei der Entrüstung losgeht, wenn bekannt wird, dass er HGF werden will. Ich sehe rein gar nichts, was ihn mit den Anforderungen laut Stellenbeschreibung in Übereinstimmung gebracht hätte. Ungeachtet der mangelnden fachlichen Qualifikation hätte natürlich der Verdacht massivster Klüngelei im Raum gestanden. Ich schätze Blümel gleichwohl intelligent genug ein, dass er genau wusste, auf was er sich da einlässt, wenn er öffentlich mit dem HGF-Posten flirtet. Es ist doch seltsam, dass sonst nichts nach außen dringt, aber gerade die skurrile Absicht Blümels öffentlich wird. Deshalb kann ich mir nur einen einzigen Reim auf diese Aktion machen. Blümel zog bewusst die Aufmerksamkeit auf sich und war sich der öffentlichen Schelte und der (negativen) Aufmerksamkeit, die er so auf sich zog, voll bewusst. Aber nicht seinetwillen, sondern um in seinem Windschatten, sozusagen unbemerkt von seinem Ablenkungsmanöver, Fakten zu schaffen. Fakten, die ohne das Ablenkungsmanöver erheblichen Widerstand ausgelöst hätten. Was sollen das für Fakten sein? Ich weiß es nicht und kann nur spekulieren, es dringt ja schließlich nichts nach außen. Doch wenn man den Buschfunk klopfen hört, fällt immer wieder der Name Gasch und ein Szenario, wonach Gabriel GF von Gasch´s Gnaden bleiben soll und dieser als Geschäftsstellenleiter faktisch die Fäden zieht. Jener Gasch, der es bereits vor der MV meisterlich verstand, sich den Fragen an seine Person zu entziehen. Der lediglich erklärte, es sei alles geklärt. Was gab es denn zu klären? Sollte es so kommen, wie ich es mir hier in wildester Spekulation zusammenreime, wird er den Fragen nicht mehr ausweichen können.
Was wir wissen, ist die Tatsache, dass Blümel Ambitionen hatte, HGF zu werden und einen Rückzieher machte, als dieses Ansinnen öffentlich wurde. Das irritiert mich schon sehr. Ich meine, er konnte sich doch an allen 5 Fingern abzählen, dass ein Schrei der Entrüstung losgeht, wenn bekannt wird, dass er HGF werden will. Ich sehe rein gar nichts, was ihn mit den Anforderungen laut Stellenbeschreibung in Übereinstimmung gebracht hätte. Ungeachtet der mangelnden fachlichen Qualifikation hätte natürlich der Verdacht massivster Klüngelei im Raum gestanden. Ich schätze Blümel gleichwohl intelligent genug ein, dass er genau wusste, auf was er sich da einlässt, wenn er öffentlich mit dem HGF-Posten flirtet. Es ist doch seltsam, dass sonst nichts nach außen dringt, aber gerade die skurrile Absicht Blümels öffentlich wird. Deshalb kann ich mir nur einen einzigen Reim auf diese Aktion machen. Blümel zog bewusst die Aufmerksamkeit auf sich und war sich der öffentlichen Schelte und der (negativen) Aufmerksamkeit, die er so auf sich zog, voll bewusst. Aber nicht seinetwillen, sondern um in seinem Windschatten, sozusagen unbemerkt von seinem Ablenkungsmanöver, Fakten zu schaffen. Fakten, die ohne das Ablenkungsmanöver erheblichen Widerstand ausgelöst hätten. Was sollen das für Fakten sein? Ich weiß es nicht und kann nur spekulieren, es dringt ja schließlich nichts nach außen. Doch wenn man den Buschfunk klopfen hört, fällt immer wieder der Name Gasch und ein Szenario, wonach Gabriel GF von Gasch´s Gnaden bleiben soll und dieser als Geschäftsstellenleiter faktisch die Fäden zieht. Jener Gasch, der es bereits vor der MV meisterlich verstand, sich den Fragen an seine Person zu entziehen. Der lediglich erklärte, es sei alles geklärt. Was gab es denn zu klären? Sollte es so kommen, wie ich es mir hier in wildester Spekulation zusammenreime, wird er den Fragen nicht mehr ausweichen können.
21.03.2014 - 13:57 Uhr
Es ist doch zum jetzigen Zeitpunkt völlig Wurst ob CM nun gute oder schlechte Arbeit geleistet hat. Er ist weg und unser AR auf der Suche nach einem neuen GF. Leider stellt der sich scheinbar auch ni so prickelnd an und vor diesem Hintergrund hat Brandinger schon Recht. In der Phase der Saison mit Lizensierung etc. den GF zu entlassen ist völlig grau. Wenn er tatsächlich schlecht gewirtschaftet hat, muss man sich zeitnah darüber unterhalten, aber eben nicht kündigen, wenn eine Alternative noch Lichtjahre entfernt ist. Dass da bei den Herren Blümel und Co. sicher eine Menge Naivität mit im Spiel ist, steht auf einem anderen Blatt. Ich habe es nach der Wahl damals schon gesagt, der Mann ist Politiker, ein Schaumschläger erster Güte. Wir sollten aufpassen, dass sich unser Verein und damit auch die Elemente die ihn gewählt haben, nicht zeitnah an ihm und seinen Konsorten verschluckt. Die Befürchtung habe ich leider.
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