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Michael Skibbe

21.12.2011 - 17:41 Uhr
Michael Skibbe |#171
12.01.2012 - 16:21 Uhr
Zitat von herthinho2310:
Zitat von wacken:
Hatte mich heute Mittag schon über diese Äusserung gewundert. Kann mir eigtl nur schwer vorstellen, dass er das so gesagt/gemeint hat. Wäre schon ne ziemliche Klatsche für Neumann, wenn er bereits nach einer Woche Training als letzte Wahl abgestempelt wird. (zsm mit Brooks, der ja anscheinend noch etwas brauch)

Sollte dem allerdings wirklich so sein, sollte man unter allen Umständen versuchen Bastians im Winter zu holen und Neumann zu verleihen. Er ist nicht mehr 18 und ist Stamm in der U21, er brauch so langsam höhere Spielpraxis als 4.Liga.


Ich würde Neumann auch ausleihen.
Ich denke, dass im Sommer ein Platz in Düsseldorf frei werden könnte, denn Lukimya wird wohl dem "Ruf des Geldes" folgen...
Ob Düsseldorf aufsteigt oder nicht, aber dort wäre ein Platz in der IV für einen U21-Stammspieler nicht die schlechteste Option vor allem weil Meier einer ist, der auf die Jugend setzt und vor allem an ihnen festhält, auch wenn der Beginn vielleicht etwas "holprig" ist (anders als es besp. in Aachen oder Dresden ist!)

Neumann hat große Konkurrenz und bekommt im Sommer noch einen Konkurrenten dazu und er wird nicht jünger... Wenn er in den nächsten 2 Jahren den Durchbruch nicht schaffen sollte, dann wird er immer der Backup-Spieler bleiben...

Aber man muss der Fairness halber auch sagen, dass es sich Janker verdient hat wieder im Dunstkreis der Stammformation zu sein.
Sicherlich will man die Jugend fördern, aber letztlich sprechen Leistungen eben auch für Janker. Der ist nicht unberechtigt wieder in der erweiterten Stammelf.


Mal ganz direkt gefragt womit hat es sich denn unser Capitano verdient in dem von dir angesprochenen "Dunstkreis" zu sein, wenn man mal von seinem Amt absieht?

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A legend leaves the stage, Steven Gerrard, the beating heart of Liverpool Football Club

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Bertel am 12.01.2012 um 16:25 Uhr bearbeitet
Michael Skibbe |#172
12.01.2012 - 16:24 Uhr
Der Kurs von skibbe wird hier diskutiert. ich finde, noch kann man diesen nicht gnaz beurteilen. was klar ist ist der umgang ist anders, lockerer, der spilstil ebenfalls, eher spielerisch. beides ist meiner meinung nach für unser team besser. wir haben die stärken nicht bei langen bällen, sondern bei schnellem spiel also spielerischem lösen, das sieht man allein an raffa,ronny,ruka,ramos. auch ebert,ben-hatira und torun sind leute, die mit spielerischen aspekten überzeugen können, da sie eine gute technik haben. wenn man die bälle nur nach vorne bolzt oder dauernd hintenrum spielt, wie es unter babbel oft war, ist aus unserm kader bei weitem nicht das optimum rausgeholt. ein weiterer ounkt daran ist, dass durch diese spielformen vll. endlich vor allem torun aber auch ben-hatira mal ihre spielerischen fähigkeiten nutzen, denn bisher rannten sie sich ja zu oft fest. sieht skibbe das kann er sie gezielt im training bei den vielen spielformen dafür kritisieren und verändern. wenn sie wie bei babbel fast nur laufen, verändern sie sich in dem punkt natürlich nicht^^. auch der umgang ist besser, da vor allem südamerikaner eher dafür bekannt sind, dass sie bei starker kritik etc. probleme haben. sie sind eben die straßenkicker. allerdings muss man eben auf folgendes aufpassen.

1. nicht zu lasch werden, sonst sinken fitness und das hören auf den trainer, sodass die mannschaft eventuell nicht mehr die leistung bringt, wie am anfang ---> genug fitness trainieren und die spieler auch kritisieren wenn nötig und nicht immer nur sagen wie toll alles ist.
2. man sollte aufpassen nicht manche zu bevorzugen, weils ie zum beispiel südamerikaner sind und diese mehr loben oder weniger laufen lassen zum beispiel^^.

aber das kann man noch nicht gnaz beurteilen, da sowohl krisen und höhen noch kommen werden und man dann sehen wird wie skibbe jeweils reagiert
Michael Skibbe |#173
12.01.2012 - 16:51 Uhr
Also, ich finde Skibbe kommt wesentlich angenehmer rüber als man das erwarten durfte und viele wohl auch erwartet hatten.

Da er sich nicht die Fragen der Presse aussucht, kann er auch nichts am Stil der Berichterstattung ändern, warum sollte er das auch? Zu viel positive Stimmung in der Vorbereitung? Kann ja eigentlich nicht sein, oder? ;)

Letztendlich, Achtung(!) ich habe nicht das Babbel-Wort "Schlussendlich" benutzt :D , zählt eh nur auf´m Platz.

Also abwarten und Tee trinken.
Michael Skibbe |#174
12.01.2012 - 17:53 Uhr
Morgenpost Online: Herr Skibbe, was hat Sie bei Hertha am meisten überrascht?

Michael Skibbe: Positiv überrascht hat mich die Spielschnelligkeit der Mannschaft. Sie hat ein gutes Passspiel. Viele Spieler können sich aus engen Situationen befreien.

Morgenpost Online: Wo muss Hertha noch zulegen?

Skibbe: Steigerungspotenzial haben wir beim Herausspielen von Torchancen und beim Abschluss. Was beim Training auffällt, ist, dass entscheidende Situationen immer über Raffael oder Ronny entstehen. Da wünsche ich mir, dass auch andere Mittelfeldspieler versuchen, mehr Pässe in die Spitze zu spielen.

Morgenpost Online: Da trifft es sich schlecht, dass Raffael für die ersten vier Spiele gesperrt ist.

Skibbe: Wir hoffen, dass wir eine Sperre von drei Spielen hinbekommen. Das wäre eine Hilfe, weil wir Raffael als einen unserer stärksten Spieler benötigen. Sein Ausfall wird zu spüren sein. Aber so stark, wie sein Bruder Ronny sich präsentiert, komme ich nicht drumherum, ihn in Nürnberg in der Startelf zu bringen.
...
Morgenpost-Interview mit unserem Trainer.

•     •     •

Bluesky: @pascal91
Michael Skibbe |#175
12.01.2012 - 17:55 Uhr
Zitat von HerrThaner:
Morgenpost-Interview mit unserem Trainer.


Das ist genau der Grundtenor, der mich positiv stimmt. Skibbe scheint die richtigen Stellschrauben zu erkennen und zu drehen. :)

•     •     •

Gegen den modernen Fußball !!!
Michael Skibbe |#176
12.01.2012 - 19:53 Uhr
"Aber so stark, wie sein Bruder Ronny sich präsentiert, komme ich nicht drumherum, ihn in Nürnberg in der Startelf zu bringen."

hat babbel weggekuckt oder wie?^^ klar ist er bestimmt auch besser geworden, aber grade bei den schwächelnden außen, auf denen ja mindestens 4 verschiedene spieler realtiv erfolglos gespielt haben, hätte man ihn doch mal ausprobieren können...

bin ich froh, das raffa und ronny dino lamberti als berater haben. der macht was aus seinen jungs und vor allem schwärmt der denen nicht von gott und der welt vor wie zum beispiel der berater von ramos^^


am liebsten würde ich lamberti als berater von allen herthanern sehen^^
Michael Skibbe |#177
13.01.2012 - 09:06 Uhr
Bloß kein böses Wort
Viel Training mit dem Ball, viel Lob: So arbeitet Herthas Trainer Michael Skibbe.
(...)

Es ist schon ganz schön perfide, was Michael Skibbe, Herthas neuer Trainer, in der Türkei mit seiner Mannschaft veranstaltet.

Er scheucht die Spieler über den Platz – und die merken es nicht einmal. Oder sie merken es erst, wenn alles vorbei ist. Skibbe hat schon an seinem ersten Arbeitstag angekündigt, dass er im Training viele Spielformen ansetzen werde, um sich einen Überblick vom technischen und taktischen Zustand zu verschaffen. Und er hat Wort gehalten. Fünf gegen zwei, sechs gegen sechs, selbst zwölf gegen zwölf hat er in Belek schon spielen lassen, mit und ohne Tor, über den ganzen Platz, das halbe Feld oder auf engstem Raum – aber fast immer mit Ball. „Da läuft man leichter“, sagt Christian Lell.

Man könnte auch sagen: Michael Skibbe macht ein Training, wie es Spielern gefällt. Fußballer wollen gegen den Ball treten, selbst wenn sie laufen müssen. „Die Spieler haben Spaß daran, das ist auf jeden Fall hilfreich“, sagt Skibbe. „Es fördert die Lernbereitschaft.“ Herthas Trainer ist weit davon entfernt, sich bei der Mannschaft anzubiedern. Wäre das so, würde er sie in Belek nicht insgesamt drei Mal, jeweils am Morgen um Viertel vor acht, zum Dauerlauf bitten. Es ist kein leichter Trab, den die Mannschaft locker abspult, das Tempo ist mehr als ansehnlich. „Das schleppt man den ganzen Tag in den Beinen mit“, sagt Skibbe.

Die Spieler äußern sich trotzdem ausnehmend positiv über ihren neuen Chef. „Ich bin sehr angetan. Er ist sehr offen, direkt, geradeaus“, sagt Lell. „Man weiß, woran man bei ihm ist.“ Man sollte die ersten Eindrücke allerdings auch nicht überbewerten, findet Herthas Vizekapitän: „In der Vorbereitung ist sowieso noch alles auf Kuschelkurs.“ Die Mannschaft hat unter Skibbe noch kein einziges Pflichtspiel bestritten, folglich auch noch nie mit ihm verloren, geschweige denn eine echte Krise erlebt. Aber der neue Trainer hat es mit seiner Art erstaunlich schnell geschafft, den Verein nach dem Wirbel um seinen Vorgänger Markus Babbel wieder zu befrieden und die allgemeine Verkrampfung zu lösen.

Das liegt auch am Ton, den Skibbe anschlägt. „Danke, meine Herren“, sagt er, wenn die Spieler im Training mit einer Übung durch sind. „Bravo, Ronny!“, ruft er über den Platz. „Super, Fanol!“ Skibbe arbeitet viel mit positiver Verstärkung. Im Training fällt kein einziges böses Wort, zumindest nicht, wenn Unbefugte zuhören. Kritik äußert Skibbe lieber intern und das nicht einmal unter vier Augen, sondern durchaus vor der gesamten Mannschaft. Die anderen Spieler sollen dann nicht denken: Puh, zum Glück hat es mich nicht erwischt. Skibbe will, dass jedem bewusst ist: Der Fehler hätte mir auch passieren können.

Erst einmal in seiner Trainerkarriere hat Skibbe eine Mannschaft mitten in der Saison übernommen, das war im Herbst 2005 in Leverkusen. Die Aufgabe damals empfindet er im Rückblick als deutlich komplizierter als jetzt bei Hertha. In Berlin habe er anders als bei Bayer eine intakte Mannschaft vorgefunden.

Auch fußballerisch besteht für ihn kein großer Änderungsbedarf. Skibbe sagt von sich, er sei kein Trainer, der seiner Mannschaft auf Teufel komm raus seine Philosophie aufzwängen wolle. Das Konzept richtet sich immer nach den Möglichkeiten, und bei Hertha sieht Skibbe selbst kurzfristig die Möglichkeit, einen offensiven und ansehnlichen Fußball spielen zu lassen. Aus der Mannschaft hat er in dieser Frage durchaus positive Signale empfangen: „Die Spieler sagen auch: Das trauen wir uns zu.“

Schon vor dem Trainingslager hat Skibbe angekündigt, dass er mit allen Spielern Einzelgespräche führen werde. Immer nach dem Abendessen hat er in einer ruhigen Sitzecke im Mannschaftshotel zum Austausch gebeten, aber Skibbe hält sich nicht sklavisch an ein bestimmtes Format. Am Mittwoch hatte er mit Torwart Maikel Aerts den Zeitrahmen bereits überzogen, Pierre-Michel Lasogga setzte sich einfach hinzu, und irgendwann nahm auch Änis Ben-Hatira, der als Nächster dran gewesen wäre, in der Runde Platz. „Wir sind immer mehr ins Plaudern gekommen“, erzählt Skibbe. „Über alles Mögliche haben wir geredet, querbeet.“ Wenn er aus dem Trainingslager zurück ist, will Skibbe sich auch mit seinem Vorgänger Markus Babbel austauschen.
(...)
Ha Ho He

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Wir sind so wie wir sind, das Berliner Sorgenkind!

Ein gepflegter Pessimismus ist viel angebrachter: läufts schlecht, hatte man wenigstens Recht, läufts gut, ist man positiv überrascht…

Das ist Zirkus, das ist Infantino-Unterhaltung, das ist auch schon mal Jubel-Fernsehen, beziehungsweise Jubel-Streaming.

#NoQuitInNY

Michael Skibbe |#178
13.01.2012 - 10:22 Uhr
Zitat
Hertha: Vergleiche mit Babbel
Gute-Laune-Onkel Skibbe macht "Lust auf mehr"

Die Schnupperphase ist vorbei. Neun Trainingstage, erste Testspiele, viele Gespräche, somit eine Menge Eindrücke, die Michael Skibbe (46) in seiner ersten Arbeitswoche bei seinem neuen Arbeitgeber gewinnen konnte. Der Neu-Trainer der Berliner Hertha gibt sich in jeder Hinsicht als Gute-Laune-Onkel, wenn er rund um das Luxus-Hotel Cornelia seinen Job verrichtet. Immer ansprechbar für Akteure und Anhänger, auch für die Medien.

Ich bin in vielerlei Hinsicht bestätigt worden", sagte Skibbe dem kicker, befragt zu den ersten Eindrücken. "Der Kader ist gut besetzt. Die Elf spielt homogen, steht kompakt." Viele neue Erkenntnisse, gibt der Coach zu, habe er noch nicht gewinnen können. Was nicht von Nachteil sein muss: Sein Bild von der Hertha, das er mit an die Spree gebracht hat, hat sich bewahrheitet. Der Babbel-Nachfolger kann als neuer Kapitän weitgehend den Kurs beibehalten, mit dem der Aufsteiger in der Hinrunde mehr als erfolgreich durch die erste Liga segelte.

Keine gewaltige Kurskorrektur durch Skibbe, aber doch schon leichte Akzentverschiebungen, die im Mannschaftskreis aufmerksam registriert werden. Der neue Vorgesetzte mache "Lust auf mehr", betont Peter Niemeyer, wenn er über die Anfänge der Zusammenarbeit spricht. Skibbe und Babbel - erste Vergleiche zwischen den beiden Vorarbeitern werden angestellt. Die Differenz, die alle Beobachter des Treibens bei der Berliner Hertha ansetzen und die auch von den Profis bestätigt wird: Babbel war mehr der Beobachter, Skibbe ist nicht nur dabei, sondern mittendrin. Er mischt sich ein, greift mehr ein, leitet die Übungsstunden.(....)


http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/563183/artikel_gute-laune-onkel-skibbe-macht-lust-auf-mehr.html

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Wir sind so wie wir sind, das Berliner Sorgenkind!

Ein gepflegter Pessimismus ist viel angebrachter: läufts schlecht, hatte man wenigstens Recht, läufts gut, ist man positiv überrascht…

Das ist Zirkus, das ist Infantino-Unterhaltung, das ist auch schon mal Jubel-Fernsehen, beziehungsweise Jubel-Streaming.

#NoQuitInNY

Michael Skibbe |#179
18.01.2012 - 22:27 Uhr
Trainer-Wunsch:
HERTHA SOLL WIE BARCELONA SPIELEN

Wenn Xavi (31) den Ball streichelt, Lionel Messi (24) zu seinen unwiderstehlichen Dribblings ansetzt, dann schnalzt jeder Fußball-Trainer mich der Zunge. Auch Berlins Michael Skibbe (46). So wie Barcelona – so soll seine Hertha auch mal irgendwann spielen.

„Es muss unser Ziel sein, dass wir auch einen attraktiven, einen schnellen Offensiv-Fußball spielen. Raffael und Ronny machen das schon ganz gut“, sagt der Coach. Skibbes Problem, er hat in seinem Team keine Weltstars wie Cesc Fabregas (24) oder Andres Iniesta (27). Er hat eher robuste Arbeiter wie Roman Hubnik (27) oder Peter Niemeyer (28) in seiner Mannschaft. Dennoch übt Skibbe täglich Spielformen à la Barca und das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff.

„Barcelona spielt den perfekten Fußball, ist wahrscheinlich Vorbild für jeden Trainer. Das rasante Spiel nach vorne, die wenigen Ballkontakte – besser geht es nicht. Auch die deutsche Nationalmannschaft spielt an guten Tagen diesen sehr guten Fußball. Da wollen wir hinkommen, obwohl wir uns natürlich niemals mit Barcelona vergleichen können.“
Berlin und Größenwahn...

Wir doch nicht... :D
Andre(a)s " Iniesta " Ottl zeigt uns dann schon wie Barcelona spielt... :rolleyes

Skibbe muss einen unheimlichen Geltungsdrang haben, dass er an keinem Mikro vorbeigehen kann und etwas extrem Kontroverses (oder einfach nur Lächerliches) rauslässt...

Langsam nervts...
Michael Skibbe |#180
18.01.2012 - 22:35 Uhr
Ja ja - die kleine Plaudertasche. :D Solange er nichts wichtiges rauslässt was nicht raus sollte, soll er die kleinen netten Geschichtchen erzählen. Ich denke Skibbe quatscht tatsächlich ein nur so vor sich hin, weniger bis nicht, um mit allen Mitteln eine "Leitkultur mit Regionaleinschlag" zu propagieren.

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