Michael Skibbe
21.12.2011 - 17:41 Uhr
03.01.2012 - 16:09 Uhr
Zitat von adailton:
Zitat von herthinho2310:
Zitat von bierle:
Zitat von Skibbe:
Was aber nicht heißt, dass wir im Spielverlauf vielleicht mal auf 4-4-2 umstellen.
Das mit der doppelten Verneinung sollte der Michael vielleicht nochmal üben. So schließt er ein Umstellen auf 4-4-2 während des spiels kategorisch aus :D
Deutsche Sprache, Schwere Sprache ;)
Ich denke gerade zu Beginn der Rückrunde (ohne Raffa) werden die Übergänge fließend sein.
Ramos hat ja bereits in der vergangenen Saison den 9,5 gegeben, als man Raffa in die Doppelsechs zurückgezogen hat.
Und dann ist der Weg vom 4-2-3-1 zum 4-4-2 nicht weit mit dem zur Verfügung stehenden Personal bzw. man wird kaum das System genau benennen können, das wir spielen.
Ramos lässt sich bekanntlich gerne etwas zurückfallen...
Die beiden Systeme sind eh fast identisch....
Aufgeregt hätte mich, wenn er hätte auf Raute oder das Barca_System (4-3-3) umstellen wollen ;)
So ändert sich ja nicht viel...
Zwischen einem 4-4-2 und einem 4-2-3-1 sind die Unterschiede auf den ersten Blick nicht groß. Im Detail gibt es aber doch sehr große Unterschiede.
Wie wird die zentrale Offensive Position interpretiert? Beim 4-2-3-1 versucht Raffael diese Position als 10er umzusetzen, der die Bälle eher hält. Bei Ramos wird aus der zentralen Offensiven Position schnell ein 4-4-2 mit ihm als hängender Spitze der die Bälle schnell weiter verteilt. Gefühlt würde ich behaupten, dass Hertha BSC mit Ramos besser gefahren ist (Rückrunde 2. Bundesliga und DFB-Pokal gegen Kaiserslautern) als mit Raffael.
Die zweite Frage bezieht sich auf die Flügelspieler und was für Spielertypen dort zum Einsatz kommen. In den letzten Transferperioden unter Babbel wurden für die Flügel nur Spieler verpflichtet die gelernte Stürmer waren. Auf diese Weise kann aus dem 4-2-3-1 schnell auch ein 4-2-1-3 werden. Der Nachteil an diesem System ist das riesige Loch das zwischen Defensive und Offensive entsteht und das Binden der eigenen Außenverteidiger die für ihren offensiven Flügelpartner absichern müssen. Diese Gefahr besteht auch bei einem 4-4-2 aus dem bei Einsatz gelernter Stürmer ein 4-2-4 wird.
Werden dagegen auf dem Flügel Spieler eingesetzt die auch nach hinten arbeiten, kann das Loch im Mittelfeld geschlossen werden. Auch die die beiden Außenverteidiger können mit nach vorne stoßen wenn der offensive Flügelspieler absichert. Bei Hertha hat dies gut zwischen Lell und Ebert funktioniert. Kobiashvili hatte als Partner oft einen gelernten Stürmer vor sich gehabt und konnte/musste nur für ihn absichern.
Michael Skibbe sollte von babbelischen System abrücken und auf Ramos als zentralen offensiven Spieler setzen. Auf den offensiven Flügeln auf Ebert und Ronny setzen und Lustenberger als 6er neben Ottl aufbieten.
Treffend analysiert. Sehe ich in etwa genauso. Nur haben wir da das "Luxusproblem" names Raffael, der in kein System zu 100% rein passt.
Ramos ist und bleibt Stürmer (ob LA oder MS sei mal dahingestellt) der ist im 4231 ebenso unpassend wie zb Podolski im selbigen der Nationalmannschaft. Theoretisch sollten wir also mit Doppelspitze Ramos (schnell, technisch stark) und Lasogga (bulliger Strafraumstürmer) auflaufen. Was bliebe da für Raffael? Raute werden wir nicht spielen. Auf der 6 ist er in der Buli nicht defensivstark genug und auf den Außen verschenkt.
Letzten Endes wird es beim gleichen unpassenden System bleiben wie bisher. Die einzige Hoffnung, die ich habe, ist hierbei Skibbes Kreativität.
Zitat von herthinho2310:
Zitat von bierle:
Zitat von Skibbe:
Was aber nicht heißt, dass wir im Spielverlauf vielleicht mal auf 4-4-2 umstellen.
Das mit der doppelten Verneinung sollte der Michael vielleicht nochmal üben. So schließt er ein Umstellen auf 4-4-2 während des spiels kategorisch aus :D
Deutsche Sprache, Schwere Sprache ;)
Ich denke gerade zu Beginn der Rückrunde (ohne Raffa) werden die Übergänge fließend sein.
Ramos hat ja bereits in der vergangenen Saison den 9,5 gegeben, als man Raffa in die Doppelsechs zurückgezogen hat.
Und dann ist der Weg vom 4-2-3-1 zum 4-4-2 nicht weit mit dem zur Verfügung stehenden Personal bzw. man wird kaum das System genau benennen können, das wir spielen.
Ramos lässt sich bekanntlich gerne etwas zurückfallen...
Die beiden Systeme sind eh fast identisch....
Aufgeregt hätte mich, wenn er hätte auf Raute oder das Barca_System (4-3-3) umstellen wollen ;)
So ändert sich ja nicht viel...
Zwischen einem 4-4-2 und einem 4-2-3-1 sind die Unterschiede auf den ersten Blick nicht groß. Im Detail gibt es aber doch sehr große Unterschiede.
Wie wird die zentrale Offensive Position interpretiert? Beim 4-2-3-1 versucht Raffael diese Position als 10er umzusetzen, der die Bälle eher hält. Bei Ramos wird aus der zentralen Offensiven Position schnell ein 4-4-2 mit ihm als hängender Spitze der die Bälle schnell weiter verteilt. Gefühlt würde ich behaupten, dass Hertha BSC mit Ramos besser gefahren ist (Rückrunde 2. Bundesliga und DFB-Pokal gegen Kaiserslautern) als mit Raffael.
Die zweite Frage bezieht sich auf die Flügelspieler und was für Spielertypen dort zum Einsatz kommen. In den letzten Transferperioden unter Babbel wurden für die Flügel nur Spieler verpflichtet die gelernte Stürmer waren. Auf diese Weise kann aus dem 4-2-3-1 schnell auch ein 4-2-1-3 werden. Der Nachteil an diesem System ist das riesige Loch das zwischen Defensive und Offensive entsteht und das Binden der eigenen Außenverteidiger die für ihren offensiven Flügelpartner absichern müssen. Diese Gefahr besteht auch bei einem 4-4-2 aus dem bei Einsatz gelernter Stürmer ein 4-2-4 wird.
Werden dagegen auf dem Flügel Spieler eingesetzt die auch nach hinten arbeiten, kann das Loch im Mittelfeld geschlossen werden. Auch die die beiden Außenverteidiger können mit nach vorne stoßen wenn der offensive Flügelspieler absichert. Bei Hertha hat dies gut zwischen Lell und Ebert funktioniert. Kobiashvili hatte als Partner oft einen gelernten Stürmer vor sich gehabt und konnte/musste nur für ihn absichern.
Michael Skibbe sollte von babbelischen System abrücken und auf Ramos als zentralen offensiven Spieler setzen. Auf den offensiven Flügeln auf Ebert und Ronny setzen und Lustenberger als 6er neben Ottl aufbieten.
Treffend analysiert. Sehe ich in etwa genauso. Nur haben wir da das "Luxusproblem" names Raffael, der in kein System zu 100% rein passt.
Ramos ist und bleibt Stürmer (ob LA oder MS sei mal dahingestellt) der ist im 4231 ebenso unpassend wie zb Podolski im selbigen der Nationalmannschaft. Theoretisch sollten wir also mit Doppelspitze Ramos (schnell, technisch stark) und Lasogga (bulliger Strafraumstürmer) auflaufen. Was bliebe da für Raffael? Raute werden wir nicht spielen. Auf der 6 ist er in der Buli nicht defensivstark genug und auf den Außen verschenkt.
Letzten Endes wird es beim gleichen unpassenden System bleiben wie bisher. Die einzige Hoffnung, die ich habe, ist hierbei Skibbes Kreativität.
03.01.2012 - 16:12 Uhr
Zitat von adailton:
Zitat von herthinho2310:
Zitat von bierle:
Zitat von Skibbe:
Was aber nicht heißt, dass wir im Spielverlauf vielleicht mal auf 4-4-2 umstellen.
Das mit der doppelten Verneinung sollte der Michael vielleicht nochmal üben. So schließt er ein Umstellen auf 4-4-2 während des spiels kategorisch aus :D
Deutsche Sprache, Schwere Sprache ;)
Ich denke gerade zu Beginn der Rückrunde (ohne Raffa) werden die Übergänge fließend sein.
Ramos hat ja bereits in der vergangenen Saison den 9,5 gegeben, als man Raffa in die Doppelsechs zurückgezogen hat.
Und dann ist der Weg vom 4-2-3-1 zum 4-4-2 nicht weit mit dem zur Verfügung stehenden Personal bzw. man wird kaum das System genau benennen können, das wir spielen.
Ramos lässt sich bekanntlich gerne etwas zurückfallen...
Die beiden Systeme sind eh fast identisch....
Aufgeregt hätte mich, wenn er hätte auf Raute oder das Barca_System (4-3-3) umstellen wollen ;)
So ändert sich ja nicht viel...
Zwischen einem 4-4-2 und einem 4-2-3-1 sind die Unterschiede auf den ersten Blick nicht groß. Im Detail gibt es aber doch sehr große Unterschiede.
Wie wird die zentrale Offensive Position interpretiert? Beim 4-2-3-1 versucht Raffael diese Position als 10er umzusetzen, der die Bälle eher hält. Bei Ramos wird aus der zentralen Offensiven Position schnell ein 4-4-2 mit ihm als hängender Spitze der die Bälle schnell weiter verteilt. Gefühlt würde ich behaupten, dass Hertha BSC mit Ramos besser gefahren ist (Rückrunde 2. Bundesliga und DFB-Pokal gegen Kaiserslautern) als mit Raffael.
Die zweite Frage bezieht sich auf die Flügelspieler und was für Spielertypen dort zum Einsatz kommen. In den letzten Transferperioden unter Babbel wurden für die Flügel nur Spieler verpflichtet die gelernte Stürmer waren. Auf diese Weise kann aus dem 4-2-3-1 schnell auch ein 4-2-1-3 werden. Der Nachteil an diesem System ist das riesige Loch das zwischen Defensive und Offensive entsteht und das Binden der eigenen Außenverteidiger die für ihren offensiven Flügelpartner absichern müssen. Diese Gefahr besteht auch bei einem 4-4-2 aus dem bei Einsatz gelernter Stürmer ein 4-2-4 wird.
Werden dagegen auf dem Flügel Spieler eingesetzt die auch nach hinten arbeiten, kann das Loch im Mittelfeld geschlossen werden. Auch die die beiden Außenverteidiger können mit nach vorne stoßen wenn der offensive Flügelspieler absichert. Bei Hertha hat dies gut zwischen Lell und Ebert funktioniert. Kobiashvili hatte als Partner oft einen gelernten Stürmer vor sich gehabt und konnte/musste nur für ihn absichern.
Michael Skibbe sollte von babbelischen System abrücken und auf Ramos als zentralen offensiven Spieler setzen. Auf den offensiven Flügeln auf Ebert und Ronny setzen und Lustenberger als 6er neben Ottl aufbieten.
Und in deinem System wird Raffa verkauft (oder bezog sich das auf die "Raffa-freie-Zeit" zum Rückrundenstart?!) ?! ;)
Ich würde gerne eine Doppelsechs mit Niemeyer-Raffa sehen und den Rest aus deiner Beschreibung übernehmen.
In Bezug auf Ramos gebe ich dir auch recht. Als "ballverteilender 9,5" hat er mir auch deutlich besser gefallen als auf der Position im Sturmzentrum, wie auch auf dem Flügel. Ramos sollte man auf die Raffa-Position setzen und Raffa aus der Tiefe kommen lassen.
Ottl kann dann meinetwegen die Bälle aufpumpen... :rolleyes
Zitat von herthinho2310:
Zitat von bierle:
Zitat von Skibbe:
Was aber nicht heißt, dass wir im Spielverlauf vielleicht mal auf 4-4-2 umstellen.
Das mit der doppelten Verneinung sollte der Michael vielleicht nochmal üben. So schließt er ein Umstellen auf 4-4-2 während des spiels kategorisch aus :D
Deutsche Sprache, Schwere Sprache ;)
Ich denke gerade zu Beginn der Rückrunde (ohne Raffa) werden die Übergänge fließend sein.
Ramos hat ja bereits in der vergangenen Saison den 9,5 gegeben, als man Raffa in die Doppelsechs zurückgezogen hat.
Und dann ist der Weg vom 4-2-3-1 zum 4-4-2 nicht weit mit dem zur Verfügung stehenden Personal bzw. man wird kaum das System genau benennen können, das wir spielen.
Ramos lässt sich bekanntlich gerne etwas zurückfallen...
Die beiden Systeme sind eh fast identisch....
Aufgeregt hätte mich, wenn er hätte auf Raute oder das Barca_System (4-3-3) umstellen wollen ;)
So ändert sich ja nicht viel...
Zwischen einem 4-4-2 und einem 4-2-3-1 sind die Unterschiede auf den ersten Blick nicht groß. Im Detail gibt es aber doch sehr große Unterschiede.
Wie wird die zentrale Offensive Position interpretiert? Beim 4-2-3-1 versucht Raffael diese Position als 10er umzusetzen, der die Bälle eher hält. Bei Ramos wird aus der zentralen Offensiven Position schnell ein 4-4-2 mit ihm als hängender Spitze der die Bälle schnell weiter verteilt. Gefühlt würde ich behaupten, dass Hertha BSC mit Ramos besser gefahren ist (Rückrunde 2. Bundesliga und DFB-Pokal gegen Kaiserslautern) als mit Raffael.
Die zweite Frage bezieht sich auf die Flügelspieler und was für Spielertypen dort zum Einsatz kommen. In den letzten Transferperioden unter Babbel wurden für die Flügel nur Spieler verpflichtet die gelernte Stürmer waren. Auf diese Weise kann aus dem 4-2-3-1 schnell auch ein 4-2-1-3 werden. Der Nachteil an diesem System ist das riesige Loch das zwischen Defensive und Offensive entsteht und das Binden der eigenen Außenverteidiger die für ihren offensiven Flügelpartner absichern müssen. Diese Gefahr besteht auch bei einem 4-4-2 aus dem bei Einsatz gelernter Stürmer ein 4-2-4 wird.
Werden dagegen auf dem Flügel Spieler eingesetzt die auch nach hinten arbeiten, kann das Loch im Mittelfeld geschlossen werden. Auch die die beiden Außenverteidiger können mit nach vorne stoßen wenn der offensive Flügelspieler absichert. Bei Hertha hat dies gut zwischen Lell und Ebert funktioniert. Kobiashvili hatte als Partner oft einen gelernten Stürmer vor sich gehabt und konnte/musste nur für ihn absichern.
Michael Skibbe sollte von babbelischen System abrücken und auf Ramos als zentralen offensiven Spieler setzen. Auf den offensiven Flügeln auf Ebert und Ronny setzen und Lustenberger als 6er neben Ottl aufbieten.
Und in deinem System wird Raffa verkauft (oder bezog sich das auf die "Raffa-freie-Zeit" zum Rückrundenstart?!) ?! ;)
Ich würde gerne eine Doppelsechs mit Niemeyer-Raffa sehen und den Rest aus deiner Beschreibung übernehmen.
In Bezug auf Ramos gebe ich dir auch recht. Als "ballverteilender 9,5" hat er mir auch deutlich besser gefallen als auf der Position im Sturmzentrum, wie auch auf dem Flügel. Ramos sollte man auf die Raffa-Position setzen und Raffa aus der Tiefe kommen lassen.
Ottl kann dann meinetwegen die Bälle aufpumpen... :rolleyes
03.01.2012 - 16:31 Uhr
Arsenal London 20.000.000 Euro!!!
Nein, in der Tat ist Raffael das Luxusproblem von Hertha BSC. Nach Lucien Favre hat kein Trainer dieses Problem in den Griff bekommen und mit Stürmern wie Lasogga und Ramos würde auch der Schweizer vor Probleme gestellt werden. Raffael kann auf allen Offensiv Positionen spielen und auf der 6. In den ersten vier Spielen stellt sich das Wohin mit Raffel nicht. Danach muss man sehen wie diese vier Spiele gelaufen sind. Eventuell kann ein Spieler nicht überzeugen und Raffael rutscht für ihn in die erste Mannschaft. Sollte es aber gut laufen muss Raffael eben auf die Bank und wäre die erste Option auf eine Einwechslung.
Raffael konnte auf den Flügeln nicht überzeugen. Wie lange ist dieser Versuch her? Ich erinnere mich, dass er mit Ebert zusammen auf den Flügeln in der Euro-League gespielt hat und Pantelic mit Chermiti im Sturm. In diesem Spiel hat sich Chermiti verletzt. Ist danach noch mal ein Versuch gestartet worden? Robben und Ribery spielen bei Bayern auch auf den Flügeln und sind wie Raffael technisch sehr stark und dazu schnell. Vielleicht sollte man es noch mal versuchen.
Nein, in der Tat ist Raffael das Luxusproblem von Hertha BSC. Nach Lucien Favre hat kein Trainer dieses Problem in den Griff bekommen und mit Stürmern wie Lasogga und Ramos würde auch der Schweizer vor Probleme gestellt werden. Raffael kann auf allen Offensiv Positionen spielen und auf der 6. In den ersten vier Spielen stellt sich das Wohin mit Raffel nicht. Danach muss man sehen wie diese vier Spiele gelaufen sind. Eventuell kann ein Spieler nicht überzeugen und Raffael rutscht für ihn in die erste Mannschaft. Sollte es aber gut laufen muss Raffael eben auf die Bank und wäre die erste Option auf eine Einwechslung.
Raffael konnte auf den Flügeln nicht überzeugen. Wie lange ist dieser Versuch her? Ich erinnere mich, dass er mit Ebert zusammen auf den Flügeln in der Euro-League gespielt hat und Pantelic mit Chermiti im Sturm. In diesem Spiel hat sich Chermiti verletzt. Ist danach noch mal ein Versuch gestartet worden? Robben und Ribery spielen bei Bayern auch auf den Flügeln und sind wie Raffael technisch sehr stark und dazu schnell. Vielleicht sollte man es noch mal versuchen.
03.01.2012 - 18:34 Uhr
Quelle: service.bz-berlin.de
(...)
Da haben 27 Mann alles gegeben, haben geackert, gekämpft, gemeckert – wollten gleich eine Duftmarke in Richtung Neu-Coach setzen.
“Die Jungs haben das wirklich gut gemacht. Aber ganz ehrlich, wer sich bei einem neuen Trainer nicht positionieren will, nicht gleich Eindruck schinden will, der macht auch etwas falsch. In gut zehn Tagen kann ich dann sagen, wer welche Stärken und Schwächen hat. Dann kenne ich jeden persönlich, habe mir einen Eindruck verschafft, habe mit jedem ein persönliches Gespräch geführt”, sagt Skibbe.
Einzelgespräche mit allen Spielern
Doch anstatt mit Kapitän Andre Mijatovic als erstes zu reden, legt er dieses Gespräch ans Trainingslager-Ende. “Das mache ich seit Jahren so, habe damit gute Erfahrungen gemacht. Ihn und einige andere ältere Spieler werde ich auch nach den ersten Trainingseindrücken fragen. Ich möchte alles von meinen Spielern und über meine Spieler wissen. Ich bin sehr kommunikationsfreudig”, erzählt Skibbe.
Das haben die 27 Akteure schon mitbekommen. Michael Skibbe erklärte ihnen, was er verlangt, was er erwartet und was nicht geduldet wird. “Die Jungs dürfen Trainer und Sie sagen. Wenn sie ein Problem haben, sollen sie als erstes zu mir kommen und mit mir darüber reden.”
Ein echter Konzept-Trainer
Skibbe ist ein ehrlicher, ein gerader Coach. Er hasst es, wenn hinter seinem Rücken Sachen passieren.
Es scheint so, als ob Hertha nach Friedhelm “Wir schaffen das schon irgendwie” Funkel und Markus “Mein Bauchgefühl entscheidet” Babbel endlich wieder einen Trainer hat, der ein Konzept, einen exakten Plan hat.
“Ich werde an den Schrauben drehen, die ich für nötig halte, um Hertha noch erfolgreicher zu machen. Ich bin keiner, der mauern lässt, ich stehe auf offensiven Angriffs-Fußball”, sagt der Neu-Herthaner. In Frankfurt (in der Hinrunde) und jetzt in der Türkei hielt Skibbe Wort, war mit seinen Teams die positive Überraschung überhaupt.
(...)
Naja, in 100 Tagen kann man dann ja mal ein Fazit ziehen
Da haben 27 Mann alles gegeben, haben geackert, gekämpft, gemeckert – wollten gleich eine Duftmarke in Richtung Neu-Coach setzen.
“Die Jungs haben das wirklich gut gemacht. Aber ganz ehrlich, wer sich bei einem neuen Trainer nicht positionieren will, nicht gleich Eindruck schinden will, der macht auch etwas falsch. In gut zehn Tagen kann ich dann sagen, wer welche Stärken und Schwächen hat. Dann kenne ich jeden persönlich, habe mir einen Eindruck verschafft, habe mit jedem ein persönliches Gespräch geführt”, sagt Skibbe.
Einzelgespräche mit allen Spielern
Doch anstatt mit Kapitän Andre Mijatovic als erstes zu reden, legt er dieses Gespräch ans Trainingslager-Ende. “Das mache ich seit Jahren so, habe damit gute Erfahrungen gemacht. Ihn und einige andere ältere Spieler werde ich auch nach den ersten Trainingseindrücken fragen. Ich möchte alles von meinen Spielern und über meine Spieler wissen. Ich bin sehr kommunikationsfreudig”, erzählt Skibbe.
Das haben die 27 Akteure schon mitbekommen. Michael Skibbe erklärte ihnen, was er verlangt, was er erwartet und was nicht geduldet wird. “Die Jungs dürfen Trainer und Sie sagen. Wenn sie ein Problem haben, sollen sie als erstes zu mir kommen und mit mir darüber reden.”
Ein echter Konzept-Trainer
Skibbe ist ein ehrlicher, ein gerader Coach. Er hasst es, wenn hinter seinem Rücken Sachen passieren.
Es scheint so, als ob Hertha nach Friedhelm “Wir schaffen das schon irgendwie” Funkel und Markus “Mein Bauchgefühl entscheidet” Babbel endlich wieder einen Trainer hat, der ein Konzept, einen exakten Plan hat.
“Ich werde an den Schrauben drehen, die ich für nötig halte, um Hertha noch erfolgreicher zu machen. Ich bin keiner, der mauern lässt, ich stehe auf offensiven Angriffs-Fußball”, sagt der Neu-Herthaner. In Frankfurt (in der Hinrunde) und jetzt in der Türkei hielt Skibbe Wort, war mit seinen Teams die positive Überraschung überhaupt.
(...)
03.01.2012 - 18:40 Uhr
Quelle: www.tagesspiegel.de
Eine neue Ära, mal wieder
(...)
Die Fotografen haben es wirklich nicht leicht mit Michael Skibbe. Der neue Trainer von Hertha BSC gibt an diesem Vormittag nicht viel her. Meistens steht er regungslos am Rand, die Hände in den Taschen seiner Trainingsjacke verbuddelt. Gelegentlich schaut er auf die Uhr, und noch gelegentlicher pfeift er in die Trillerpfeife, die bei Skibbe offensichtlich zur ordnungsgemäßen Trainerausstattung gehört. Damit erschöpfen sich die Fotomotive aber auch schon fast. Überhaupt macht der Neue einen in jeder Hinsicht sehr unaufgeregten Eindruck. „Es war eigentlich normal“, sagt Skibbe über seine Rückkehr in die Fußball-Bundesliga, knapp neuneinhalb Monate nach seiner Entlassung bei Eintracht Frankfurt.
(...)
Anders als sein Vorgänger Markus Babbel versteht sich der 46 Jahre alte Skibbe nicht nur als stiller Beobachter, der seinem Kotrainer die eigentliche Trainingsarbeit überlässt. Hier stellt der Chef die Hütchen noch selber auf. Anderthalb Stunden dauert seine erste Einheit auf Berliner Boden, am Nachmittag bittet Skibbe die Mannschaft gleich ein zweites Mal auf den Trainingsplatz. Genauso wird es heute sein. „Der erste Eindruck war positiv“, sagt Skibbe am Mittag. „Die Spieler haben sich richtig reingehängt, sie waren bemüht, sich zu zeigen, sich zu profilieren.“ Alles andere wäre auch eine große Überraschung gewesen.
Am Samstag reist die Mannschaft für eine Woche ins Trainingslager in die Türkei. Bis dahin geht es dem neuen Trainer vor allem darum, die Mannschaft besser kennenzulernen, im Training ihre technischen und taktischen Fähigkeiten genauer zu ergründen. „Deswegen werden wir, neben einigen Laufeinheiten, ganz viele kleine Umschaltspiele machen, bei denen schnelles technisches und taktisches Verhalten gefragt ist“, sagt Skibbe.
(...)
12345
(...)
Die Fotografen haben es wirklich nicht leicht mit Michael Skibbe. Der neue Trainer von Hertha BSC gibt an diesem Vormittag nicht viel her. Meistens steht er regungslos am Rand, die Hände in den Taschen seiner Trainingsjacke verbuddelt. Gelegentlich schaut er auf die Uhr, und noch gelegentlicher pfeift er in die Trillerpfeife, die bei Skibbe offensichtlich zur ordnungsgemäßen Trainerausstattung gehört. Damit erschöpfen sich die Fotomotive aber auch schon fast. Überhaupt macht der Neue einen in jeder Hinsicht sehr unaufgeregten Eindruck. „Es war eigentlich normal“, sagt Skibbe über seine Rückkehr in die Fußball-Bundesliga, knapp neuneinhalb Monate nach seiner Entlassung bei Eintracht Frankfurt.
(...)
Anders als sein Vorgänger Markus Babbel versteht sich der 46 Jahre alte Skibbe nicht nur als stiller Beobachter, der seinem Kotrainer die eigentliche Trainingsarbeit überlässt. Hier stellt der Chef die Hütchen noch selber auf. Anderthalb Stunden dauert seine erste Einheit auf Berliner Boden, am Nachmittag bittet Skibbe die Mannschaft gleich ein zweites Mal auf den Trainingsplatz. Genauso wird es heute sein. „Der erste Eindruck war positiv“, sagt Skibbe am Mittag. „Die Spieler haben sich richtig reingehängt, sie waren bemüht, sich zu zeigen, sich zu profilieren.“ Alles andere wäre auch eine große Überraschung gewesen.
Am Samstag reist die Mannschaft für eine Woche ins Trainingslager in die Türkei. Bis dahin geht es dem neuen Trainer vor allem darum, die Mannschaft besser kennenzulernen, im Training ihre technischen und taktischen Fähigkeiten genauer zu ergründen. „Deswegen werden wir, neben einigen Laufeinheiten, ganz viele kleine Umschaltspiele machen, bei denen schnelles technisches und taktisches Verhalten gefragt ist“, sagt Skibbe.
(...)
04.01.2012 - 11:04 Uhr
Hätte man wahrscheinlich auch in den Konkurrenz-Thread stellen können - aber gut, er ist ja jetzt unser Trainer.
Letzte Frage im kicker-Interview vom Montag (Print):
Zitat
[...]
kicker: Hat Hertha bei Ihnen vielleicht auch deshalb so schnell zugegriffen, weil Sie sonst bei Ihrem früheren Klub Bayer Leverkusen gelandet wären?
"Diese Frage lasse ich jetzt mal unbeantwortet."
Letzte Frage im kicker-Interview vom Montag (Print):
Zitat
[...]
kicker: Hat Hertha bei Ihnen vielleicht auch deshalb so schnell zugegriffen, weil Sie sonst bei Ihrem früheren Klub Bayer Leverkusen gelandet wären?
"Diese Frage lasse ich jetzt mal unbeantwortet."
04.01.2012 - 17:50 Uhr
Zitat von Interimstrainer:
Hätte man wahrscheinlich auch in den Konkurrenz-Thread stellen können - aber gut, er ist ja jetzt unser Trainer.
Letzte Frage im kicker-Interview vom Montag (Print):
Zitat
[...]
kicker: Hat Hertha bei Ihnen vielleicht auch deshalb so schnell zugegriffen, weil Sie sonst bei Ihrem früheren Klub Bayer Leverkusen gelandet wären?
"Diese Frage lasse ich jetzt mal unbeantwortet."
Hm, so unzufrieden scheint man ja dann dort mit seiner Arbeit nicht gewesen zu sein. ;)
Hätte man wahrscheinlich auch in den Konkurrenz-Thread stellen können - aber gut, er ist ja jetzt unser Trainer.
Letzte Frage im kicker-Interview vom Montag (Print):
Zitat
[...]
kicker: Hat Hertha bei Ihnen vielleicht auch deshalb so schnell zugegriffen, weil Sie sonst bei Ihrem früheren Klub Bayer Leverkusen gelandet wären?
"Diese Frage lasse ich jetzt mal unbeantwortet."
Hm, so unzufrieden scheint man ja dann dort mit seiner Arbeit nicht gewesen zu sein. ;)
05.01.2012 - 16:12 Uhr
Quelle: www.bz-berlin.de
B.Z. enthüllt Skibbes geheime Prämien
(...)
Finanziell macht sich das für den Coach auch bezahlbar. Denn Skibbe ließ sich zwei Geheimklauseln in seinen Vertrag bis 2014 schreiben.
B.Z. erfuhr: Der Trainer kassiert Extra-Prämien für den Gewinn des DFB-Pokals und das Erreichen der Champions League. Und nicht irgendwann, sondern schon in dieser Saison!
Manager Michael Preetz (44) bestätigt auf Anfrage: „Ja, bei uns wurde, was den Pokal angeht, im Vorfeld mit den Beteiligten alles genau besprochen.“
Während das Team nach Absprache mit dem Mannschaftsrat am Ende eine große Summe unter sich aufteilt, kassiert der Coach für den Pokalsieg und damit für die automatische Europa-League-Qualifikation eine eigens ausgehandelte Prämie. Es soll sich dabei um rund 150.000 Euro handeln.
Die gleiche Summe wird fällig, wenn Skibbe Hertha auch ohne Pokalsieg in die Europa League führen sollte.
Anders sieht es beim Erreichen der Königsklasse aus. Auch für diesen Fall kassiert Skibbe (wie viele Bundesligatrainer) extra. Nach B.Z.-Informationen würde ihm dieser Erfolg mit rund 250.000 Euro versüßt werden.
(...)
Übrigens: Im Gegensatz zu Ex-Coach Lucien Favre (54), der sich damals eine Meister-Prämie in den Vertrag schreiben ließ, geht Skibbe leer aus, wenn die Berliner bis 2014 den Titel holen sollten. Und auch für den Klassenerhalt kassiert Skibbe (1 Mio. Euro Jahresgehalt) nichts! Der ist für den neuen Mann auf der Hertha-Bank eine absolute Pflichtaufgabe.
€€€€€€€€
(...)
Finanziell macht sich das für den Coach auch bezahlbar. Denn Skibbe ließ sich zwei Geheimklauseln in seinen Vertrag bis 2014 schreiben.
B.Z. erfuhr: Der Trainer kassiert Extra-Prämien für den Gewinn des DFB-Pokals und das Erreichen der Champions League. Und nicht irgendwann, sondern schon in dieser Saison!
Manager Michael Preetz (44) bestätigt auf Anfrage: „Ja, bei uns wurde, was den Pokal angeht, im Vorfeld mit den Beteiligten alles genau besprochen.“
Während das Team nach Absprache mit dem Mannschaftsrat am Ende eine große Summe unter sich aufteilt, kassiert der Coach für den Pokalsieg und damit für die automatische Europa-League-Qualifikation eine eigens ausgehandelte Prämie. Es soll sich dabei um rund 150.000 Euro handeln.
Die gleiche Summe wird fällig, wenn Skibbe Hertha auch ohne Pokalsieg in die Europa League führen sollte.
Anders sieht es beim Erreichen der Königsklasse aus. Auch für diesen Fall kassiert Skibbe (wie viele Bundesligatrainer) extra. Nach B.Z.-Informationen würde ihm dieser Erfolg mit rund 250.000 Euro versüßt werden.
(...)
Übrigens: Im Gegensatz zu Ex-Coach Lucien Favre (54), der sich damals eine Meister-Prämie in den Vertrag schreiben ließ, geht Skibbe leer aus, wenn die Berliner bis 2014 den Titel holen sollten. Und auch für den Klassenerhalt kassiert Skibbe (1 Mio. Euro Jahresgehalt) nichts! Der ist für den neuen Mann auf der Hertha-Bank eine absolute Pflichtaufgabe.
05.01.2012 - 16:15 Uhr
Sind anscheinden Standardprämien. Schade das er keine von denen erhalten wird.
06.01.2012 - 12:02 Uhr
Zitat von Nosebear:
Sind anscheinden Standardprämien. Schade das er keine von denen erhalten wird.
Das wollen wir doch erstmal abwarten ;)
Die Hoffnung stirbt zuletzt ;)
Sind anscheinden Standardprämien. Schade das er keine von denen erhalten wird.
Das wollen wir doch erstmal abwarten ;)
Die Hoffnung stirbt zuletzt ;)
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