| Geburtsdatum | 17.08.1967 |
|---|---|
| Alter | 59 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Geschäftsführer |
| Akt. Verein | MSV Duisburg |
Michael Preetz
01.07.2012 - 01:08 Uhr
12.08.2020 - 12:41 Uhr
OK, lasst uns einfach mal denken, Preetz hätte in den beiden Jahren vor Windhorst nur fette Fehler gemacht, und wir behaupten jetzt einfach mal, an ihm, und nur an ihm allein hat es gelegen, dass der Verein in diesen beiden Jahren 50 Millionen Euro Schulden gemacht hätte.
Nehmen wir das mal als Ausgangspunkt, obwohl das mit "50 Millionen Schulden in zwei Jahren" völliger Blödsinn ist. Unser Manager sei also das unverantwortlichste Stück Sss, äh, Sportmanager, das die Bundesliga jemals gesehen hätte. OK. Nehmen wir das einmal als Ausgangspunkt.
Was hätte er in diesen zwei Jahren anderes machen können?
----------------------------------------------------------------------------------
Tja, da gibt es eigentlich nur einen Weg: Die Kaderkosten reduzieren und dazu Transfererlöse generieren.
Kaderkosten 17/18: ca. 55 Mio
Kaderkosten 18/19: ca. 60 Mio
Ich führe da mal einen möglichen Weg für einen krassen Sparkurs vor:
---------------------------------------------------------------------------------------------
Einfach mal fett sparen als Sportmanager. Muss ja. Man hätte z.B. einfach Ibisevic, Kalou und Selke einsparen können. Dazu Stark, Rekik und Maier. Die Tore schießen jetzt Pronichev und Sinan Kurt. Genial!! Wir sparen so ca. 15 Mio Gehalt, und erwirtschaften mit den Notverkäufen von Stark und Maier noch einmal 20 Millionen Euro. Den Zugang von Lazaro hätten wir uns gespart, Rekik und Selke dito.
Das bringt schon mal eine wirtschaftliche Verbesserung in Höhe von 35 Mio Euro!! OK, nur 33 Mio, denn Langkamp hätten wir dann behalten müssen. In der Folgesaison hätten wir als RV dann Klünter gehabt statt Lazaro. Aber immerhin, die Gehaltskosten sind um ca. 15 Mio reduziert - und schwupps - schon haben wir mit diesen Aktionen rund 50 Mio weniger Defizit. PUNKTLANDUNG!!!!
Doch, ach: Die rund 10 Mio Transferüberschuss aus dem Lazaro-Deal wären dann auch futsch gewesen. Fehlen also wieder 10 Mio! Na, dann verkaufen wir doch einfach mal ein paar Spieler!! Torunarigha und Mittelstädt, gleich im Notverkaufs-Doppelpack für 10 Mio! Dann sparen wir gleich noch etwas Gehalt. Im Gegenzug holen wir uns aus der Dritten Liga etablierte Spieler für die jeweiligen Positionen. Mussja.
Was ich damit sagen will:
---------------------------------
Preetz hat in den beiden "Vor-Windhorst-Jahren" keineswegs krass unvernünftig gewirtschaftet. Im Gegenteil, er hat den Kaderwert von Hertha deutlich erhöht und den Verein attraktiv gemacht für Investoren. Ohne diese Politik ständen wir jetzt ohne unsere Talente da, und falls wir überhaupt die Liga gehalten hätten, hätten wir dann nur einen schlechten Witz von einem Kader gehabt.
Man kann sich gerne auch alternative Spar-Szenarien ausdenken. Fakt aber ist, dass das, was dem Verein in den beiden Vor-Windhorst-Jahren an Schulden zugewachsen ist, eindeutig durch Zuwächse im Kaderwert mehr ausgeglichen wurde!
Klar, man könnte als Sportmanager stattdessen auch eine krasse Sparpolitik fahren. Ich glaube allerdings, dann wäre unser Verein nicht mehr in der Liga, und TENNOR hätten wir nicht zu Gesicht bekommen. Unsere Lage ist im Moment ganz ausgezeichnet, und ich kapiere bei besten Willen nicht, warum man sich in dieser Situation so große Mühe gibt, unseren Manager Sport zum größten Versager zu erklären, den die Bundesliga je gesehen hätte.
Ich kapiere es nicht. Es sieht mir auch nicht sehr realistisch aus, sorry.
Nehmen wir das mal als Ausgangspunkt, obwohl das mit "50 Millionen Schulden in zwei Jahren" völliger Blödsinn ist. Unser Manager sei also das unverantwortlichste Stück Sss, äh, Sportmanager, das die Bundesliga jemals gesehen hätte. OK. Nehmen wir das einmal als Ausgangspunkt.
Was hätte er in diesen zwei Jahren anderes machen können?
----------------------------------------------------------------------------------
Tja, da gibt es eigentlich nur einen Weg: Die Kaderkosten reduzieren und dazu Transfererlöse generieren.
Kaderkosten 17/18: ca. 55 Mio
Kaderkosten 18/19: ca. 60 Mio
Ich führe da mal einen möglichen Weg für einen krassen Sparkurs vor:
---------------------------------------------------------------------------------------------
Einfach mal fett sparen als Sportmanager. Muss ja. Man hätte z.B. einfach Ibisevic, Kalou und Selke einsparen können. Dazu Stark, Rekik und Maier. Die Tore schießen jetzt Pronichev und Sinan Kurt. Genial!! Wir sparen so ca. 15 Mio Gehalt, und erwirtschaften mit den Notverkäufen von Stark und Maier noch einmal 20 Millionen Euro. Den Zugang von Lazaro hätten wir uns gespart, Rekik und Selke dito.
Das bringt schon mal eine wirtschaftliche Verbesserung in Höhe von 35 Mio Euro!! OK, nur 33 Mio, denn Langkamp hätten wir dann behalten müssen. In der Folgesaison hätten wir als RV dann Klünter gehabt statt Lazaro. Aber immerhin, die Gehaltskosten sind um ca. 15 Mio reduziert - und schwupps - schon haben wir mit diesen Aktionen rund 50 Mio weniger Defizit. PUNKTLANDUNG!!!!
Doch, ach: Die rund 10 Mio Transferüberschuss aus dem Lazaro-Deal wären dann auch futsch gewesen. Fehlen also wieder 10 Mio! Na, dann verkaufen wir doch einfach mal ein paar Spieler!! Torunarigha und Mittelstädt, gleich im Notverkaufs-Doppelpack für 10 Mio! Dann sparen wir gleich noch etwas Gehalt. Im Gegenzug holen wir uns aus der Dritten Liga etablierte Spieler für die jeweiligen Positionen. Mussja.
Was ich damit sagen will:
---------------------------------
Preetz hat in den beiden "Vor-Windhorst-Jahren" keineswegs krass unvernünftig gewirtschaftet. Im Gegenteil, er hat den Kaderwert von Hertha deutlich erhöht und den Verein attraktiv gemacht für Investoren. Ohne diese Politik ständen wir jetzt ohne unsere Talente da, und falls wir überhaupt die Liga gehalten hätten, hätten wir dann nur einen schlechten Witz von einem Kader gehabt.
Man kann sich gerne auch alternative Spar-Szenarien ausdenken. Fakt aber ist, dass das, was dem Verein in den beiden Vor-Windhorst-Jahren an Schulden zugewachsen ist, eindeutig durch Zuwächse im Kaderwert mehr ausgeglichen wurde!
Klar, man könnte als Sportmanager stattdessen auch eine krasse Sparpolitik fahren. Ich glaube allerdings, dann wäre unser Verein nicht mehr in der Liga, und TENNOR hätten wir nicht zu Gesicht bekommen. Unsere Lage ist im Moment ganz ausgezeichnet, und ich kapiere bei besten Willen nicht, warum man sich in dieser Situation so große Mühe gibt, unseren Manager Sport zum größten Versager zu erklären, den die Bundesliga je gesehen hätte.
Ich kapiere es nicht. Es sieht mir auch nicht sehr realistisch aus, sorry.
12.08.2020 - 12:46 Uhr
Zitat von KonProg
OK, lasst uns einfach mal denken, Preetz hätte in den beiden Jahren vor Windhorst nur fette Fehler gemacht, und wir behaupten jetzt einfach mal, an ihm, und nur an ihm allein hat es gelegen, dass der Verein in diesen beiden Jahren 50 Millionen Euro Schulden gemacht hätte.
Nehmen wir das mal als Ausgangspunkt, obwohl das mit "50 Millionen Schulden in zwei Jahren" völliger Blödsinn ist. Unser Manager sei also das unverantwortlichste Stück Sss, äh, Sportmanager, das die Bundesliga jemals gesehen hätte. OK. Nehmen wir das einmal als Ausgangspunkt.
Was hätte er in diesen zwei Jahren anderes machen können?
----------------------------------------------------------------------------------
Tja, da gibt es eigentlich nur einen Weg: Die Kaderkosten reduzieren und dazu Transfererlöse generieren.
Kaderkosten 17/18: ca. 55 Mio
Kaderkosten 18/19: ca. 60 Mio
Ich führe da mal einen möglichen Weg für einen krassen Sparkurs vor:
---------------------------------------------------------------------------------------------
Einfach mal fett sparen als Sportmanager. Muss ja. Man hätte z.B. einfach Ibisevic, Kalou und Selke einsparen können. Dazu Stark, Rekik und Maier. Die Tore schießen jetzt Pronichev und Sinan Kurt. Genial!! Wir sparen so ca. 15 Mio Gehalt, und erwirtschaften mit den Notverkäufen von Stark und Maier noch einmal 20 Millionen Euro. Den Zugang von Lazaro hätten wir uns gespart, Rekik und Selke dito.
Das bringt schon mal eine wirtschaftliche Verbesserung in Höhe von 35 Mio Euro!! OK, nur 33 Mio, denn Langkamp hätten wir dann behalten müssen. In der Folgesaison hätten wir als RV dann Klünter gehabt statt Lazaro. Aber immerhin, die Gehaltskosten sind um ca. 15 Mio reduziert - und schwupps - schon haben wir mit diesen Aktionen rund 50 Mio weniger Defizit. PUNKTLANDUNG!!!!
Doch, ach: Die rund 10 Mio Transferüberschuss aus dem Lazaro-Deal wären dann auch futsch gewesen. Fehlen also wieder 10 Mio! Na, dann verkaufen wir doch einfach mal ein paar Spieler!! Torunarigha und Mittelstädt, gleich im Notverkaufs-Doppelpack für 10 Mio! Dann sparen wir gleich noch etwas Gehalt. Im Gegenzug holen wir uns aus der Dritten Liga etablierte Spieler für die jeweiligen Positionen. Mussja.
Was ich damit sagen will:
---------------------------------
Preetz hat in den beiden "Vor-Windhorst-Jahren" keineswegs krass unvernünftig gewirtschaftet. Im Gegenteil, er hat den Kaderwert von Hertha deutlich erhöht und den Verein attraktiv gemacht für Investoren. Ohne diese Politik ständen wir jetzt ohne unsere Talente da, und falls wir überhaupt die Liga gehalten hätten, hätten wir dann nur einen schlechten Witz von einem Kader gehabt.
Man kann sich gerne auch alternative Spar-Szenarien ausdenken. Fakt aber ist, dass das, was dem Verein in den beiden Vor-Windhorst-Jahren an Schulden zugewachsen ist, eindeutig durch Zuwächse im Kaderwert mehr ausgeglichen wurde!
Klar, man könnte als Sportmanager stattdessen auch eine krasse Sparpolitik fahren. Ich glaube allerdings, dann wäre unser Verein nicht mehr in der Liga, und TENNOR hätten wir nicht zu Gesicht bekommen. Unsere Lage ist im Moment ganz ausgezeichnet, und ich kapiere bei besten Willen nicht, warum man sich in dieser Situation so große Mühe gibt, unseren Manager Sport zum größten Versager zu erklären, den die Bundesliga je gesehen hätte.
Ich kapiere es nicht. Es sieht mir auch nicht sehr realistisch aus, sorry.
OK, lasst uns einfach mal denken, Preetz hätte in den beiden Jahren vor Windhorst nur fette Fehler gemacht, und wir behaupten jetzt einfach mal, an ihm, und nur an ihm allein hat es gelegen, dass der Verein in diesen beiden Jahren 50 Millionen Euro Schulden gemacht hätte.
Nehmen wir das mal als Ausgangspunkt, obwohl das mit "50 Millionen Schulden in zwei Jahren" völliger Blödsinn ist. Unser Manager sei also das unverantwortlichste Stück Sss, äh, Sportmanager, das die Bundesliga jemals gesehen hätte. OK. Nehmen wir das einmal als Ausgangspunkt.
Was hätte er in diesen zwei Jahren anderes machen können?
----------------------------------------------------------------------------------
Tja, da gibt es eigentlich nur einen Weg: Die Kaderkosten reduzieren und dazu Transfererlöse generieren.
Kaderkosten 17/18: ca. 55 Mio
Kaderkosten 18/19: ca. 60 Mio
Ich führe da mal einen möglichen Weg für einen krassen Sparkurs vor:
---------------------------------------------------------------------------------------------
Einfach mal fett sparen als Sportmanager. Muss ja. Man hätte z.B. einfach Ibisevic, Kalou und Selke einsparen können. Dazu Stark, Rekik und Maier. Die Tore schießen jetzt Pronichev und Sinan Kurt. Genial!! Wir sparen so ca. 15 Mio Gehalt, und erwirtschaften mit den Notverkäufen von Stark und Maier noch einmal 20 Millionen Euro. Den Zugang von Lazaro hätten wir uns gespart, Rekik und Selke dito.
Das bringt schon mal eine wirtschaftliche Verbesserung in Höhe von 35 Mio Euro!! OK, nur 33 Mio, denn Langkamp hätten wir dann behalten müssen. In der Folgesaison hätten wir als RV dann Klünter gehabt statt Lazaro. Aber immerhin, die Gehaltskosten sind um ca. 15 Mio reduziert - und schwupps - schon haben wir mit diesen Aktionen rund 50 Mio weniger Defizit. PUNKTLANDUNG!!!!
Doch, ach: Die rund 10 Mio Transferüberschuss aus dem Lazaro-Deal wären dann auch futsch gewesen. Fehlen also wieder 10 Mio! Na, dann verkaufen wir doch einfach mal ein paar Spieler!! Torunarigha und Mittelstädt, gleich im Notverkaufs-Doppelpack für 10 Mio! Dann sparen wir gleich noch etwas Gehalt. Im Gegenzug holen wir uns aus der Dritten Liga etablierte Spieler für die jeweiligen Positionen. Mussja.
Was ich damit sagen will:
---------------------------------
Preetz hat in den beiden "Vor-Windhorst-Jahren" keineswegs krass unvernünftig gewirtschaftet. Im Gegenteil, er hat den Kaderwert von Hertha deutlich erhöht und den Verein attraktiv gemacht für Investoren. Ohne diese Politik ständen wir jetzt ohne unsere Talente da, und falls wir überhaupt die Liga gehalten hätten, hätten wir dann nur einen schlechten Witz von einem Kader gehabt.
Man kann sich gerne auch alternative Spar-Szenarien ausdenken. Fakt aber ist, dass das, was dem Verein in den beiden Vor-Windhorst-Jahren an Schulden zugewachsen ist, eindeutig durch Zuwächse im Kaderwert mehr ausgeglichen wurde!
Klar, man könnte als Sportmanager stattdessen auch eine krasse Sparpolitik fahren. Ich glaube allerdings, dann wäre unser Verein nicht mehr in der Liga, und TENNOR hätten wir nicht zu Gesicht bekommen. Unsere Lage ist im Moment ganz ausgezeichnet, und ich kapiere bei besten Willen nicht, warum man sich in dieser Situation so große Mühe gibt, unseren Manager Sport zum größten Versager zu erklären, den die Bundesliga je gesehen hätte.
Ich kapiere es nicht. Es sieht mir auch nicht sehr realistisch aus, sorry.
Danke für den echt gelungenen Beitrag, endlich jemand der es verstanden hat. Sollten sich hier einige ausdrucken und an den Kühlschrank hängen.
12.08.2020 - 12:52 Uhr
Zitat von KonProg
OK, lasst uns einfach mal denken, Preetz hätte in den beiden Jahren vor Windhorst nur fette Fehler gemacht, und wir behaupten jetzt einfach mal, an ihm, und nur an ihm allein hat es gelegen, dass der Verein in diesen beiden Jahren 50 Millionen Euro Schulden gemacht hätte.
Nehmen wir das mal als Ausgangspunkt, obwohl das mit "50 Millionen Schulden in zwei Jahren" völliger Blödsinn ist. Unser Manager sei also das unverantwortlichste Stück Sss, äh, Sportmanager, das die Bundesliga jemals gesehen hätte. OK. Nehmen wir das einmal als Ausgangspunkt.
Was hätte er in diesen zwei Jahren anderes machen können?
----------------------------------------------------------------------------------
Tja, da gibt es eigentlich nur einen Weg: Die Kaderkosten reduzieren und dazu Transfererlöse generieren.
Kaderkosten 17/18: ca. 55 Mio
Kaderkosten 18/19: ca. 60 Mio
Ich führe da mal einen möglichen Weg für einen krassen Sparkurs vor:
---------------------------------------------------------------------------------------------
Einfach mal fett sparen als Sportmanager. Muss ja. Man hätte z.B. einfach Ibisevic, Kalou und Selke einsparen können. Dazu Stark, Rekik und Maier. Die Tore schießen jetzt Pronichev und Sinan Kurt. Genial!! Wir sparen so ca. 15 Mio Gehalt, und erwirtschaften mit den Notverkäufen von Stark und Maier noch einmal 20 Millionen Euro. Den Zugang von Lazaro hätten wir uns gespart, Rekik und Selke dito.
Das bringt schon mal eine wirtschaftliche Verbesserung in Höhe von 35 Mio Euro!! OK, nur 33 Mio, denn Langkamp hätten wir dann behalten müssen. In der Folgesaison hätten wir als RV dann Klünter gehabt statt Lazaro. Aber immerhin, die Gehaltskosten sind um ca. 15 Mio reduziert - und schwupps - schon haben wir mit diesen Aktionen rund 50 Mio weniger Defizit. PUNKTLANDUNG!!!!
Doch, ach: Die rund 10 Mio Transferüberschuss aus dem Lazaro-Deal wären dann auch futsch gewesen. Fehlen also wieder 10 Mio! Na, dann verkaufen wir doch einfach mal ein paar Spieler!! Torunarigha und Mittelstädt, gleich im Notverkaufs-Doppelpack für 10 Mio! Dann sparen wir gleich noch etwas Gehalt. Im Gegenzug holen wir uns aus der Dritten Liga etablierte Spieler für die jeweiligen Positionen. Mussja.
Was ich damit sagen will:
---------------------------------
Preetz hat in den beiden "Vor-Windhorst-Jahren" keineswegs krass unvernünftig gewirtschaftet. Im Gegenteil, er hat den Kaderwert von Hertha deutlich erhöht und den Verein attraktiv gemacht für Investoren. Ohne diese Politik ständen wir jetzt ohne unsere Talente da, und falls wir überhaupt die Liga gehalten hätten, hätten wir dann nur einen schlechten Witz von einem Kader gehabt.
Man kann sich gerne auch alternative Spar-Szenarien ausdenken. Fakt aber ist, dass das, was dem Verein in den beiden Vor-Windhorst-Jahren an Schulden zugewachsen ist, eindeutig durch Zuwächse im Kaderwert mehr ausgeglichen wurde!
Klar, man könnte als Sportmanager stattdessen auch eine krasse Sparpolitik fahren. Ich glaube allerdings, dann wäre unser Verein nicht mehr in der Liga, und TENNOR hätten wir nicht zu Gesicht bekommen. Unsere Lage ist im Moment ganz ausgezeichnet, und ich kapiere bei besten Willen nicht, warum man sich in dieser Situation so große Mühe gibt, unseren Manager Sport zum größten Versager zu erklären, den die Bundesliga je gesehen hätte.
Ich kapiere es nicht. Es sieht mir auch nicht sehr realistisch aus, sorry.
OK, lasst uns einfach mal denken, Preetz hätte in den beiden Jahren vor Windhorst nur fette Fehler gemacht, und wir behaupten jetzt einfach mal, an ihm, und nur an ihm allein hat es gelegen, dass der Verein in diesen beiden Jahren 50 Millionen Euro Schulden gemacht hätte.
Nehmen wir das mal als Ausgangspunkt, obwohl das mit "50 Millionen Schulden in zwei Jahren" völliger Blödsinn ist. Unser Manager sei also das unverantwortlichste Stück Sss, äh, Sportmanager, das die Bundesliga jemals gesehen hätte. OK. Nehmen wir das einmal als Ausgangspunkt.
Was hätte er in diesen zwei Jahren anderes machen können?
----------------------------------------------------------------------------------
Tja, da gibt es eigentlich nur einen Weg: Die Kaderkosten reduzieren und dazu Transfererlöse generieren.
Kaderkosten 17/18: ca. 55 Mio
Kaderkosten 18/19: ca. 60 Mio
Ich führe da mal einen möglichen Weg für einen krassen Sparkurs vor:
---------------------------------------------------------------------------------------------
Einfach mal fett sparen als Sportmanager. Muss ja. Man hätte z.B. einfach Ibisevic, Kalou und Selke einsparen können. Dazu Stark, Rekik und Maier. Die Tore schießen jetzt Pronichev und Sinan Kurt. Genial!! Wir sparen so ca. 15 Mio Gehalt, und erwirtschaften mit den Notverkäufen von Stark und Maier noch einmal 20 Millionen Euro. Den Zugang von Lazaro hätten wir uns gespart, Rekik und Selke dito.
Das bringt schon mal eine wirtschaftliche Verbesserung in Höhe von 35 Mio Euro!! OK, nur 33 Mio, denn Langkamp hätten wir dann behalten müssen. In der Folgesaison hätten wir als RV dann Klünter gehabt statt Lazaro. Aber immerhin, die Gehaltskosten sind um ca. 15 Mio reduziert - und schwupps - schon haben wir mit diesen Aktionen rund 50 Mio weniger Defizit. PUNKTLANDUNG!!!!
Doch, ach: Die rund 10 Mio Transferüberschuss aus dem Lazaro-Deal wären dann auch futsch gewesen. Fehlen also wieder 10 Mio! Na, dann verkaufen wir doch einfach mal ein paar Spieler!! Torunarigha und Mittelstädt, gleich im Notverkaufs-Doppelpack für 10 Mio! Dann sparen wir gleich noch etwas Gehalt. Im Gegenzug holen wir uns aus der Dritten Liga etablierte Spieler für die jeweiligen Positionen. Mussja.
Was ich damit sagen will:
---------------------------------
Preetz hat in den beiden "Vor-Windhorst-Jahren" keineswegs krass unvernünftig gewirtschaftet. Im Gegenteil, er hat den Kaderwert von Hertha deutlich erhöht und den Verein attraktiv gemacht für Investoren. Ohne diese Politik ständen wir jetzt ohne unsere Talente da, und falls wir überhaupt die Liga gehalten hätten, hätten wir dann nur einen schlechten Witz von einem Kader gehabt.
Man kann sich gerne auch alternative Spar-Szenarien ausdenken. Fakt aber ist, dass das, was dem Verein in den beiden Vor-Windhorst-Jahren an Schulden zugewachsen ist, eindeutig durch Zuwächse im Kaderwert mehr ausgeglichen wurde!
Klar, man könnte als Sportmanager stattdessen auch eine krasse Sparpolitik fahren. Ich glaube allerdings, dann wäre unser Verein nicht mehr in der Liga, und TENNOR hätten wir nicht zu Gesicht bekommen. Unsere Lage ist im Moment ganz ausgezeichnet, und ich kapiere bei besten Willen nicht, warum man sich in dieser Situation so große Mühe gibt, unseren Manager Sport zum größten Versager zu erklären, den die Bundesliga je gesehen hätte.
Ich kapiere es nicht. Es sieht mir auch nicht sehr realistisch aus, sorry.
Wunderbarer Beitrag! Top! Das Preetz Gebashe ist absolut daneben..
12.08.2020 - 13:12 Uhr
Zitat von KonProg
OK, lasst uns einfach mal denken, Preetz hätte in den beiden Jahren vor Windhorst nur fette Fehler gemacht, .
OK, lasst uns einfach mal denken, Preetz hätte in den beiden Jahren vor Windhorst nur fette Fehler gemacht, .
Hat er nicht und sagt auch keiner.
Aber ist natürlich auch eine ganz hohe Diskussionskunst deinerseits, solche verzerrten und schlichtweg falschen Aussagen dem Gegenüber in den Mund zu legen, um ihn dann abzuqualifizieren
12.08.2020 - 14:40 Uhr
Zitat von BluRob
Missmanagement
Missmanagement
Hach ja, dieses geflügelte Wort. Was wurde denn in den letzten Jahren genau miss-gemanaged? Die Personalkosten sind es ja offenbar nicht, auf den Punkt des kontinuierlich gestiegenen Kaderwerts und der diversen Transfers mit Überschuss wird ja seltenst eingegangen.
Vielleicht sollte man sich auch einfach mal eingestehen, dass der Verein mit all seinen Standortnachteilen von sich aus einfach nicht tragfähig ist in der Bundesliga. Sponsoren fallen hier nicht vom Himmel, die lokale Unterstützung in Politik und Mittelstand ist quasi nicht vorhanden. Die fehlenden Einnahmen aus dem nicht in Vereinshand liegenden Stadion lassen die Schere zur Konkurrenz Jahr für Jahr weiter auseinandergehen. Der Verein selbst ist aber zu groß, um eine Fahrstuhllösung wie Freiburg oder Mainz zu fahren, die bei einem Abstieg im Zweifel auch in der zweiten Liga tragfähig wären. Offensichtlich war es nur durch einen finanziellen Mehraufwand möglich, diese Nachteile auszugleichen und sich im Mittelmaß der Bundesliga zu etablieren.
Gleichzeitig sollte man aber eben nicht ausblenden, wie sehr der Kaderwert gestiegen ist - auch vor dem Investoreneinstieg. Alles auf die silberne Patrone "Spielerwerte" zu setzen, war definitiv ein riskantes Manöver, das letztlich aber geglückt ist.
12.08.2020 - 14:41 Uhr
Zitat von BluRob
Das ist offensichtlich.
Geh mal in den Finanzierungsthread, da wird Dir geholfen. Und sag nicht das wäre nicht Preetz Job, die Einnahmenseite hängt dominierend vom sportlichen Erfolg ab. Das kann man auch als Fußballfan verstehen. Solltest auch mal in die Bilanzen schauen, die decken sich nicht mit Deinen Zahlen. Du erkennst weiter die Größenordnung des kumulierten Mißmanagements vieler Jahre nicht und schon gar an welchem Abgrund wir vor Investor standen. Sorry, die Zahlen lügen nicht, ob Du sie zu verstehen vermagst oder nicht.
Nebenher, nach den bereits letzten Rekordschuldenjahren wird das letzte Geschäftsjahr 19/20 neue Rekordverluste ausweisen und das kommende Geschäftsjahr 20/21 wird ebenso heftig im Minus sein. Natürlich hat das alles Preetz mit verursacht, in gemeinsamer Verantwortung mit Schiller. Keinen anderen ist es anzulasten.
Aber Du hast uns ja auch erklärt das man da nur einen Spieler verkaufen bräuchte um 125 Mio beizubringen. Ne, ohne Investor hättest Du den Großteil des Kaders verkaufen müssen oder hilfsweise die Kreditlinien noch weiter erhöhen. Ging aber nicht mehr, wir waren bereits bilanziell überschuldet. Immerhin hast Du erkannt, das man dann mit unser Jugendmannschaft nicht die Liga hätte halten können.
Aber in einem hast Du Recht. Der Investor hat Preetz und uns den ***** gerettet. Ändert das etwas am Missmanagement was bis dahin stattfand? Aber jubel ruhig weiter und warte ab wie lange das frische Geld ausreicht anstatt nachzudenken was verbessert werden muß um die explodierten Jahresverluste zu stoppen damit diesmal etwas länger Ruhe an der Finanzfront ist.
Vielen Dank für diesen ehrlichen Beitrag. Vielleicht sehen sich die Leute mal deine Beiträge im Finanzthread an. Das sind dort nämlich fundierte Beiträge. Das ist offensichtlich.
Geh mal in den Finanzierungsthread, da wird Dir geholfen. Und sag nicht das wäre nicht Preetz Job, die Einnahmenseite hängt dominierend vom sportlichen Erfolg ab. Das kann man auch als Fußballfan verstehen. Solltest auch mal in die Bilanzen schauen, die decken sich nicht mit Deinen Zahlen. Du erkennst weiter die Größenordnung des kumulierten Mißmanagements vieler Jahre nicht und schon gar an welchem Abgrund wir vor Investor standen. Sorry, die Zahlen lügen nicht, ob Du sie zu verstehen vermagst oder nicht.
Nebenher, nach den bereits letzten Rekordschuldenjahren wird das letzte Geschäftsjahr 19/20 neue Rekordverluste ausweisen und das kommende Geschäftsjahr 20/21 wird ebenso heftig im Minus sein. Natürlich hat das alles Preetz mit verursacht, in gemeinsamer Verantwortung mit Schiller. Keinen anderen ist es anzulasten.
Aber Du hast uns ja auch erklärt das man da nur einen Spieler verkaufen bräuchte um 125 Mio beizubringen. Ne, ohne Investor hättest Du den Großteil des Kaders verkaufen müssen oder hilfsweise die Kreditlinien noch weiter erhöhen. Ging aber nicht mehr, wir waren bereits bilanziell überschuldet. Immerhin hast Du erkannt, das man dann mit unser Jugendmannschaft nicht die Liga hätte halten können.
Aber in einem hast Du Recht. Der Investor hat Preetz und uns den ***** gerettet. Ändert das etwas am Missmanagement was bis dahin stattfand? Aber jubel ruhig weiter und warte ab wie lange das frische Geld ausreicht anstatt nachzudenken was verbessert werden muß um die explodierten Jahresverluste zu stoppen damit diesmal etwas länger Ruhe an der Finanzfront ist.
Viele werden es aber nicht verstehen fürchte ich.
12.08.2020 - 15:00 Uhr
Zitat von physsus
Hat er nicht und sagt auch keiner.
Aber ist natürlich auch eine ganz hohe Diskussionskunst deinerseits, solche verzerrten und schlichtweg falschen Aussagen dem Gegenüber in den Mund zu legen, um ihn dann abzuqualifizieren
Zitat von KonProg
OK, lasst uns einfach mal denken, Preetz hätte in den beiden Jahren vor Windhorst nur fette Fehler gemacht, .
OK, lasst uns einfach mal denken, Preetz hätte in den beiden Jahren vor Windhorst nur fette Fehler gemacht, .
Hat er nicht und sagt auch keiner.
Aber ist natürlich auch eine ganz hohe Diskussionskunst deinerseits, solche verzerrten und schlichtweg falschen Aussagen dem Gegenüber in den Mund zu legen, um ihn dann abzuqualifizieren

Ich hatte das durchaus so im Ohr, dass unsere beiden Freunde ihm schwere Versäumnisse und Fehler vorwarfen. Verluste, Schulden in Zigmillionenhöhe, das ganze Programm. Ein Unglück für unseren Verein! An allem soll Preetz schuld sein. Gute Dinge, die Preetz vollbracht hat, habe ich von den beiden Herren der Anti-Preetz-Liga hingegen nicht gehört. Mehr noch, Preetz soll Hertha bis knapp vor den Konkurs gebracht haben, und ohne Windhorst wäre Hertha jetzt völlig pleite - und Schuld am Beinahe-Herthakonkurs sei vor allem Preetz!
Doch, das waren die (imho eher abseitigen) Theorien, die da vertreten wurden.
A) Kritik an der Schuldenentwicklung:
---------------------------------------------------
Grundsätzlich verstehe ich die Enttäuschung schon ganz gut, wenn Herthas Schulden ansteigen, obwohl man als Fan auf etwas völlig anderes gehofft hat. Gucken wir uns die Sache mit den Schulden doch einmal genauer an!
15/16: 21,5 Mio
17/18: 37,5 Mio
18/19: 47,6 Mio
19/20: 87,4 Mio
Ist das nicht sehr enttäuschend? Wer, wenn nicht Preetz trifft denn wohl die gravierenden, finanziell dauerhaft sich auswirkenden Entscheidungen bei Hertha und definiert z.B. den Personal-Etat? So in etwa wird wohl der Gedankengang gewesen sein. Das Problem daran ist:
15/16 lag der wahre Schuldenstand von Hertha bei 82,7 Mio Euro!! Das ist deshalb so, weil KKR bei Hertha eingestiegen ist, mit 61,2 Mio Euro. Damit kann man auch die Schuldenentwicklung der übrigen Jahre bestens erklären. Die Erhöhung von 17/18 um 10,1 Mio auf 18/19 ergaben sich daraus, dass hier im Vorgriff auf die Auslösung der KKR-Anteile 10 Mio Bankkredit aufgenommen wurden. Der Sprung auf 87,4 Mio wiederum entsprach sehr genau einem 40-Mio-Kredit, mit dem (plus 10 Mio Bankkredit, plus 20 Mio aus vorgezogenen Sponsoren/Vertragsgeldern) diese KKR-Anteile in Höhe von 71,2 Mio Euro ausgelöst wurden.
Preetz hatte nichts damit zu tun. Und genau das kapieren seine Kritiker eben nicht.
B) Kritik an der Höhe des Lizenzspieler-Etats:
------------------------------------------------------------
Gucken wir hier doch auch etwas genauer hin! Grundsätzlich war es die Politik von Preetz, Talente zu binden, und dies auf dem Weg von Vertragsverlängerungen, teils wohl auch Handgeldern zu erreichen. Hat er dabei mit Geld um sich geworfen?
Lizenzspieler-Etat Preetz:
17/18: ca. 51 Mio
18/19: ca. 50 Mio
19/20: 53,6 Mio
So viel zum angeblichen "Verschleudern" von Preetz in der Vor-Windhorst-Periode. Bundesliga-Fußball ist nun einmal ziemlich teuer, und Hertha lag 19/20 bei der Höhe des Lizenzspieler-Etats in etwa auf Platz 11 der Bundesliga. Preetz hat auf der RV-Position über Weiser und Lazaro rund 20 Mio Euro Transferüberschuss erwirtschaftet, aber wir hätten NIE IM LEBEN einen Spieler wie Lazaro z.B. für 0,8 Mio Gehalt bekommen. Gute Spieler kosten Geld, fähige Stürmer kosten Geld, hoch gehandelte Talente sind selten billig. Man bekommt unseren Kader nicht einfach mal für die Hälfte. Vernünftige Spieler können sich nämlich aussuchen, wo sie spielen.
Alles in allem trat Preetz hier bislang eher sparsam und vernünftig auf. Imho.
C) Stand der Verein vor Windhorst kurz vor der Pleite?
-----------------------------------------------------------------------
Natürlich nicht.
Das war doch eine gute Sache, von KKR die Anteile zurück zukaufen, und sie stattdessen Windhorst zu geben, oder etwa nicht? Ohne Windhorst läge unser Schuldenstand im Moment bei etwa 35 Mio Euro, KKR hätte seine Anteile behalten müssen, und wir wären evtl. gezwungen gewesen, eines unserer Talente zu verkaufen. Mit Löwen und Selke hätten wir aller Voraussicht noch einmal etwas Gewinn eingefahren, und wir hätten zudem einen ganz okayen, talentierten Kader gehabt, der mit einer Reihe von Talenten gespickt ist.
Preetz hat es geschafft, mit seiner Kader-, Transfer- und Gehaltspolitik, dass sich Herthas Kaderwert enorm erhöht hat (allein von der Saison 17/18 zu 18/19 um stolze 70 Mio Euro, von 130 Mio auf 200 Mio), ohne, dass damit unser Verein ins finanzielle Risiko gerutscht ist. Im Gegenteil: Wir hatten (und haben!) eine Reihe von Spielern, die sich gut verkaufen lassen für den Fall einer finanziellen Eng-Lage.
Hertha war nicht pleite. Im Gegenteil: Hertha war konsolidiert! Durch den guten Kaderwert, an dem ein gewisser Herr Preetz ganz massiv seine Anteile hat, war es auch möglich, Anteile von Hertha für gutes Geld zu verkaufen.
So sehe ich das.
12.08.2020 - 15:02 Uhr
Zitat von OpusLuciferi
Vielleicht sollte man sich auch einfach mal eingestehen, dass der Verein mit all seinen Standortnachteilen von sich aus einfach nicht tragfähig ist in der Bundesliga.
Vielleicht sollte man sich auch einfach mal eingestehen, dass der Verein mit all seinen Standortnachteilen von sich aus einfach nicht tragfähig ist in der Bundesliga.
Da ist aber Tennor anderer Meinung ("low hanging fruits"). Die sehen da noch sehr viel Optimierungspotential und -bedarf.
Zitat von OpusLuciferi
Der Verein selbst ist aber zu groß, um eine Fahrstuhllösung wie Freiburg oder Mainz zu fahren, die bei einem Abstieg im Zweifel auch in der zweiten Liga tragfähig wären. Offensichtlich war es nur durch einen finanziellen Mehraufwand möglich, diese Nachteile auszugleichen und sich im Mittelmaß der Bundesliga zu etablieren.
Der Verein selbst ist aber zu groß, um eine Fahrstuhllösung wie Freiburg oder Mainz zu fahren, die bei einem Abstieg im Zweifel auch in der zweiten Liga tragfähig wären. Offensichtlich war es nur durch einen finanziellen Mehraufwand möglich, diese Nachteile auszugleichen und sich im Mittelmaß der Bundesliga zu etablieren.
Das verstehe ich nicht so ganz. Einerseits leistet man sich eine sehr teure Mannschaft im Vgerleich zu anderen Vereinen wie Mainz oder Freiburg und andererseits schafft man es nicht, sich signifikant von denen in der Tabelle abzugrenzen. Warum dann den Verein nicht gesundschrumpfen, indem man die gestiegenen Trabnsferwerte auch mal öfters realsisiert? Weder Freiburg noch Mainz sind seit 2009 abgestiegen, also machen die doch zumindest mit ihrem kleineren Etat doch irgendetwas richtig bzw. besser als wir. Das kann man sich doch auch mal als Hauptstadtverein eingestehen oder bricht einem da sofort der Zacken aus der Krone? Wäre doch auch mal schön gewesen, so ein tolles Image wie Freiburg aufzubauen. Stattdessen setzt man dann eben auf das typische "too big to fail"-Gehabe und hat sich schlussendlich an externe Leute verkauft.
Und auf den gestiegen Kaderwert wird doch hier öfters positiv hingewiesen. Wieso sagst du, dass wird ignoriert? Die Preetz' Transferpolitik ist doch das einzig Positive in seiner Zeit.
Da, wo wir jetzt stehen (oder vor kurzem noch standen), das haben Hoeness, Preetz, Schiller und Gegenbauer gemeinsam zu verantworten. Da würde ich keinen freisprechen oder gar bejubeln.
12.08.2020 - 15:03 Uhr
Die Beiträge in diesem Thread sind definitiv sehr aufschlussreich, aber auch düster. Einzig Positives: Windhorst, evtl neuer Trikotsponsor und das Vorhaben an sich für den Stadionbau. Sonderlich rosig sieht die Zukunft trotz vieler Millionen nicht aus. Wenn sportlich jetzt nichts geschieht mit dauerhaftem Genererien von Einnahmen wirds, auf jeden Fall schwer.
12.08.2020 - 15:53 Uhr
Zitat von physsus
Da ist aber Tennor anderer Meinung ("low hanging fruits"). Die sehen da noch sehr viel Optimierungspotential und -bedarf.
Das verstehe ich nicht so ganz. Einerseits leistet man sich eine sehr teure Mannschaft im Vgerleich zu anderen Vereinen wie Mainz oder Freiburg und andererseits schafft man es nicht, sich signifikant von denen in der Tabelle abzugrenzen. Warum dann den Verein nicht gesundschrumpfen, indem man die gestiegenen Trabnsferwerte auch mal öfters realsisiert? Weder Freiburg noch Mainz sind seit 2009 abgestiegen, also machen die doch zumindest mit ihrem kleineren Etat doch irgendetwas richtig bzw. besser als wir. Das kann man sich doch auch mal als Hauptstadtverein eingestehen oder bricht einem da sofort der Zacken aus der Krone? Wäre doch auch mal schön gewesen, so ein tolles Image wie Freiburg aufzubauen. Stattdessen setzt man dann eben auf das typische "too big to fail"-Gehabe und hat sich schlussendlich an externe Leute verkauft.
Und auf den gestiegen Kaderwert wird doch hier öfters positiv hingewiesen. Wieso sagst du, dass wird ignoriert? Die Preetz' Transferpolitik ist doch das einzig Positive in seiner Zeit.
Da, wo wir jetzt stehen (oder vor kurzem noch standen), das haben Hoeness, Preetz, Schiller und Gegenbauer gemeinsam zu verantworten. Da würde ich keinen freisprechen oder gar bejubeln.
Zitat von OpusLuciferi
Vielleicht sollte man sich auch einfach mal eingestehen, dass der Verein mit all seinen Standortnachteilen von sich aus einfach nicht tragfähig ist in der Bundesliga.
Vielleicht sollte man sich auch einfach mal eingestehen, dass der Verein mit all seinen Standortnachteilen von sich aus einfach nicht tragfähig ist in der Bundesliga.
Da ist aber Tennor anderer Meinung ("low hanging fruits"). Die sehen da noch sehr viel Optimierungspotential und -bedarf.
Zitat von OpusLuciferi
Der Verein selbst ist aber zu groß, um eine Fahrstuhllösung wie Freiburg oder Mainz zu fahren, die bei einem Abstieg im Zweifel auch in der zweiten Liga tragfähig wären. Offensichtlich war es nur durch einen finanziellen Mehraufwand möglich, diese Nachteile auszugleichen und sich im Mittelmaß der Bundesliga zu etablieren.
Der Verein selbst ist aber zu groß, um eine Fahrstuhllösung wie Freiburg oder Mainz zu fahren, die bei einem Abstieg im Zweifel auch in der zweiten Liga tragfähig wären. Offensichtlich war es nur durch einen finanziellen Mehraufwand möglich, diese Nachteile auszugleichen und sich im Mittelmaß der Bundesliga zu etablieren.
Das verstehe ich nicht so ganz. Einerseits leistet man sich eine sehr teure Mannschaft im Vgerleich zu anderen Vereinen wie Mainz oder Freiburg und andererseits schafft man es nicht, sich signifikant von denen in der Tabelle abzugrenzen. Warum dann den Verein nicht gesundschrumpfen, indem man die gestiegenen Trabnsferwerte auch mal öfters realsisiert? Weder Freiburg noch Mainz sind seit 2009 abgestiegen, also machen die doch zumindest mit ihrem kleineren Etat doch irgendetwas richtig bzw. besser als wir. Das kann man sich doch auch mal als Hauptstadtverein eingestehen oder bricht einem da sofort der Zacken aus der Krone? Wäre doch auch mal schön gewesen, so ein tolles Image wie Freiburg aufzubauen. Stattdessen setzt man dann eben auf das typische "too big to fail"-Gehabe und hat sich schlussendlich an externe Leute verkauft.
Und auf den gestiegen Kaderwert wird doch hier öfters positiv hingewiesen. Wieso sagst du, dass wird ignoriert? Die Preetz' Transferpolitik ist doch das einzig Positive in seiner Zeit.
Da, wo wir jetzt stehen (oder vor kurzem noch standen), das haben Hoeness, Preetz, Schiller und Gegenbauer gemeinsam zu verantworten. Da würde ich keinen freisprechen oder gar bejubeln.
Unsinnig, dir den Punkt der Bungesligatauglichkeit herauszupicken, denn den habe ich im Anschluss relativiert. Man ist offenbar bereit gewesen, nicht nachhaltige Investitionen zu tätigen, um über den Punkt Kaderwert handlungsfähig zu bleiben. Tenor sieht hier bei den low hanging fruits wohl vor allem die solide Grundlage gepaart mit den angesprochenen Standortnachteilen. Wenn diese überwunden werden, fruchtet das Investment von ganz alleine. Dafür spricht z.B., dass sie zuerst ja wohl nur als Investor für die Stadion-Finanzierung einspringen sollten.
Dieser Kaderwert steht nämlich in direkter Relation zur Schuldenlast. Wenn man sich die Entwicklung von ersterem eingesteht, kann man eigentlich nicht zur Kritik an zweiterem ansetzen. Es sei denn man ist der Überzeugung, die Schulden steigen deutlich schneller als die geschaffenen Werte. Bei all der Kritik haben diese diversen User sicher schon die entsprechenden Zahlen (Schuldenlast, Bilanzsummen der jeweiligen Kader über die Jahre) zusammengetragen, ich bin gespannt.
Und was soll "sehr teuere Mannschaft" heißen? Laut dem Beitrag über deinem stehen wir in puncto Personalkosten an Platz 11. Wie die beiden Jahre in der zweiten Liga gezeigt haben ist es für den Verein offenbar keine Option abzusteigen. "Gesund schrumpfen" steigert die Gefahr eines Abstiegs exponentiell, während der Rest der Liga investiert. Und während dieser Rest eben von steigenden Einnahmen in den angesprochenen Bereichen profitiert, musste man in Berlin eben kreativ werden. Hertha steht aktuell genau dort, wie es die Aufwendungen es andeuten. Mit gelegentlichen Ausreißern nach oben, genau wie Freiburg (oder Mainz nach unten). Was es dort zu kritisieren gibt, verstehe ich nicht, insbesondere im Preetz-Thread.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Deutschland 

