| Geburtsdatum | 17.08.1967 |
|---|---|
| Alter | 59 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Geschäftsführer |
| Akt. Verein | MSV Duisburg |
Michael Preetz
01.07.2012 - 01:08 Uhr
12.08.2020 - 19:30 Uhr
Zitat von BluRob
Wieso das denn, er ist doch an nichts Schuld egal was passiert
Zitat von flonaldinho10
Wenn du Preetz einfach nur loswerden willst, dann musst du leider noch ein wenig Geduld haben, denn diese Entscheidung wird wohl stark vom Ausgang der kommenden Saison abhängig sein.
Wenn du Preetz einfach nur loswerden willst, dann musst du leider noch ein wenig Geduld haben, denn diese Entscheidung wird wohl stark vom Ausgang der kommenden Saison abhängig sein.
Wieso das denn, er ist doch an nichts Schuld egal was passiert
Hat hier meines Wissens nach nicht ein einziger User behauptet.
Auf mehr wolltest oder konntest du jetzt nicht eingehen?
12.08.2020 - 19:34 Uhr
Zitat von LHorr
Zitat von flonaldinho10
Hurra! Wir haben einen ausgewiesenen Finanzexperten hier im Forum, der andere User und deren Beiträge von oben herab beurteilt und obendrein auch noch nicht müde wird uns zu erzählen, wie schlecht Preetz eigentlich ist und dass Hertha ungefähr schon drölfzig mal nicht nur am Abgrund stand, sondern mehrfach schon direkt reingeschaut hat und an allem, wirklich allem ist nur unser Michi schuld.
Ich freue mich sehr, dass so ein erfolgreicher Finanzjongleur wie du es bist, es von der Wallstreet direkt in unser Forum geschafft hat und uns erleuchtet.
Das hast du nun wirklich zu Genüge getan, sodass wir nun zur alles entscheidenden Frage kommen.
Was möchtest du eigentlich?
Möchtest du uns nun jeden Tag irgendwelche Rechnungen aufmachen, erzählen wer (das wird kurz, ist ja eh alles die Schuld von Preetz) und was alles schlecht ist? Oder möchtest du lieber alle bekehren, damit sie deiner Meinung sind?
Wenn du Preetz einfach nur loswerden willst, dann musst du leider noch ein wenig Geduld haben, denn diese Entscheidung wird wohl stark vom Ausgang der kommenden Saison abhängig sein.
Wenn ich schon „unser Michi“ lese ......BLUROB hat äußerst detailliert die Fakten bzw Zahlen auf den Tisch gelegt. Kannst du das widerlegen. Oder nur User anmachen die „ deinen Michi“ mal kritisieren. Nur immer „Hurra Micha“ ist auch Stammtisch Gelaber.Von loswerden hat übrigens keiner was erzählt.Zitat von BluRob
So ähnlich ist es, ohne Investor wäre Hertha ziemlich platt gewesen. Einige sagen wir hätten Corona nicht überstanden, ich sage es wäre auch bereits ganz bitter ohne Corona geworden, schwere DFL Auflagen, Verscherbeln von Tafelsilber im grossen Stil usw.
Zu Deinen wilden KKH Spekulationen: Mit KKH Einstieg lassen sich überhaupt keine Schulden erklären, das war Eigenkapital was zufloss und verbraten wurde. Ein Investor musste überhaupt erst gefunden werden weil die Verbindlichkeiten drückten sowie eben nicht die jährlichen Erlöse erreicht wurden um die getätigten Ausgaben zu decken geschweige das Gewinne erziehlt wurden woraus man hätte investieren oder Schulden zurück führen können.
Rückzahlungen der KKH Anteile kosteten Liquidität bis der neue Investor in noch grösserer Höhe Eigenkapital brachte womit man Kreditlinien wieder beruhigen konnte. Bankgeschäfte die uns extrem gekostet haben, keine Ahnung was da in der Höhe, vermutlich für Provisionen, abgelaufen ist.
Die Jahresverluste entstanden nicht durch Tilgungen, bitte hör auf solchen kfm. Unsinn zu verbreiten. Bankdarlehen fliessen generell nur in Form ihrer Zinsen in die Gewinn- und Verlustrechnung ein, die Tilgung resultiert in der Bilanz.
Bei Deinem kfm. Sachverstand empfehle ich ein leiseres Auftreten. Dann erkläre uns doch bitte endlich wer etwas mit den jährlichen Verlusten bis hin zur bilanziellen Überschuldung zu tun hat. Warum konnte er nicht auch mal Gewinne machen aus denen wir hätten investieren können? Warum konnte sein sportlicher Erfolg nicht höhere Einnahmen generieren?
Zu Deinen Etat Erläuterungen, weisst Du überhaupt was das ist? Wie entsteht Herthas Etat und wer hat zu verantworten wenn er nicht ausreicht? Egal ob der Etat nicht hoch genug ist oder ob über Etat ausgegeben wird, wer hat es zu verantworten?
Sag mal, gehts noch?
Der Schuldenstand bis Eintritt des Investors lag schon bei 125 Mio. „Im Moment“ würde er noch viel viel höher liegen weil nämlich der Jahresverlust 19/20 (liegt noch nicht vor) noch dazukommt. Es wird einen neuen Rekordverlust geben, verstehst Du überhaupt von welchen Beträgen wir reden oder ignorierst Du alles? Oder meinst Du mit 35 Mio. allein unseren Letzjahreverlust? Nicht ganz verkehrt von der Größenordnung.
Immer wieder dieser Unsinn. Der Kaderwert rettet uns nur bei Realisation, also Verkauf.
Bei allen haben sich die Etats und damit die Kaderwerte erhöht weil die Rechteeinnahmen in den letzten Jahren explodierten, insbesondere die TV Einnahmen. Was soll denn Preetz damit zu tun haben das es mehr zum verbraten gab und sich dadurch natürlich bei allen die Kaderwerte erhöhten? Ein Transferplus gibt es bei Hertha in der Summe 2009 bis 2019 nicht.
Durch Gehaltspolitik lässt sich sowieso kein Kaderwert erhöhen, damit kann man das Jahresergebnis der GuV beeinflussen. Und, hast Du mal reingeschaut? Hast Du mal ein Jahr ohne Verlust gefunden? Verstehst Du eigentlich was mit den Jahresverlusten geschieht?
Noch ein Tip, wo die Mittel herkommen über die Du falsch spekulierst, findest Du auf der Passivseite der Bilanz, wofür die Mittel verwendet wurden, findest Du auf der Aktivseite.
Sag mal, was trinkst Du?
Rekordschulden, Bilanziell überschuldet, nicht mehr Geld fürs nötigste (z.B. einen Trainer mit Normalgehalt) und weiter galoppierende Jahresverluste ebenfalls in neuen Rekordhöhen sind das Gegenteil von konsolidiert.
Erklärungen zur Unternehmenswertermittlung und warum diese nicht höher ausfiel um höhere Anteilswerte zu erreichen erspare ich mir in Deinem Fall.
Zitat von KonProg
Mehr noch, Preetz soll Hertha bis knapp vor den Konkurs gebracht haben, und ohne Windhorst wäre Hertha jetzt völlig pleite
Mehr noch, Preetz soll Hertha bis knapp vor den Konkurs gebracht haben, und ohne Windhorst wäre Hertha jetzt völlig pleite
So ähnlich ist es, ohne Investor wäre Hertha ziemlich platt gewesen. Einige sagen wir hätten Corona nicht überstanden, ich sage es wäre auch bereits ganz bitter ohne Corona geworden, schwere DFL Auflagen, Verscherbeln von Tafelsilber im grossen Stil usw.
Zu Deinen wilden KKH Spekulationen: Mit KKH Einstieg lassen sich überhaupt keine Schulden erklären, das war Eigenkapital was zufloss und verbraten wurde. Ein Investor musste überhaupt erst gefunden werden weil die Verbindlichkeiten drückten sowie eben nicht die jährlichen Erlöse erreicht wurden um die getätigten Ausgaben zu decken geschweige das Gewinne erziehlt wurden woraus man hätte investieren oder Schulden zurück führen können.
Rückzahlungen der KKH Anteile kosteten Liquidität bis der neue Investor in noch grösserer Höhe Eigenkapital brachte womit man Kreditlinien wieder beruhigen konnte. Bankgeschäfte die uns extrem gekostet haben, keine Ahnung was da in der Höhe, vermutlich für Provisionen, abgelaufen ist.
Die Jahresverluste entstanden nicht durch Tilgungen, bitte hör auf solchen kfm. Unsinn zu verbreiten. Bankdarlehen fliessen generell nur in Form ihrer Zinsen in die Gewinn- und Verlustrechnung ein, die Tilgung resultiert in der Bilanz.
Zitat von KonProg
Preetz hatte nichts damit zu tun. Und genau das kapieren seine Kritiker eben nicht.
Preetz hatte nichts damit zu tun. Und genau das kapieren seine Kritiker eben nicht.
Bei Deinem kfm. Sachverstand empfehle ich ein leiseres Auftreten. Dann erkläre uns doch bitte endlich wer etwas mit den jährlichen Verlusten bis hin zur bilanziellen Überschuldung zu tun hat. Warum konnte er nicht auch mal Gewinne machen aus denen wir hätten investieren können? Warum konnte sein sportlicher Erfolg nicht höhere Einnahmen generieren?
Zu Deinen Etat Erläuterungen, weisst Du überhaupt was das ist? Wie entsteht Herthas Etat und wer hat zu verantworten wenn er nicht ausreicht? Egal ob der Etat nicht hoch genug ist oder ob über Etat ausgegeben wird, wer hat es zu verantworten?
Zitat von KonProg
C) Stand der Verein vor Windhorst kurz vor der Pleite?
-----------------------------------------------------------------------
Natürlich nicht.
Ohne Windhorst läge unser Schuldenstand im Moment bei etwa 35 Mio Euro, KKR hätte seine Anteile behalten müssen, und wir wären evtl. gezwungen gewesen, eines unserer Talente zu verkaufen. Mit Löwen und Selke hätten wir aller Voraussicht noch einmal etwas Gewinn eingefahren, und wir hätten zudem einen ganz okayen, talentierten Kader gehabt, der mit einer Reihe von Talenten gespickt ist.
C) Stand der Verein vor Windhorst kurz vor der Pleite?
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Natürlich nicht.
Ohne Windhorst läge unser Schuldenstand im Moment bei etwa 35 Mio Euro, KKR hätte seine Anteile behalten müssen, und wir wären evtl. gezwungen gewesen, eines unserer Talente zu verkaufen. Mit Löwen und Selke hätten wir aller Voraussicht noch einmal etwas Gewinn eingefahren, und wir hätten zudem einen ganz okayen, talentierten Kader gehabt, der mit einer Reihe von Talenten gespickt ist.
Sag mal, gehts noch?
Der Schuldenstand bis Eintritt des Investors lag schon bei 125 Mio. „Im Moment“ würde er noch viel viel höher liegen weil nämlich der Jahresverlust 19/20 (liegt noch nicht vor) noch dazukommt. Es wird einen neuen Rekordverlust geben, verstehst Du überhaupt von welchen Beträgen wir reden oder ignorierst Du alles? Oder meinst Du mit 35 Mio. allein unseren Letzjahreverlust? Nicht ganz verkehrt von der Größenordnung.
Zitat von KonProg
Preetz hat es geschafft, mit seiner Kader-, Transfer- und Gehaltspolitik, dass sich Herthas Kaderwert enorm erhöht hat
Preetz hat es geschafft, mit seiner Kader-, Transfer- und Gehaltspolitik, dass sich Herthas Kaderwert enorm erhöht hat
Immer wieder dieser Unsinn. Der Kaderwert rettet uns nur bei Realisation, also Verkauf.
Bei allen haben sich die Etats und damit die Kaderwerte erhöht weil die Rechteeinnahmen in den letzten Jahren explodierten, insbesondere die TV Einnahmen. Was soll denn Preetz damit zu tun haben das es mehr zum verbraten gab und sich dadurch natürlich bei allen die Kaderwerte erhöhten? Ein Transferplus gibt es bei Hertha in der Summe 2009 bis 2019 nicht.
Durch Gehaltspolitik lässt sich sowieso kein Kaderwert erhöhen, damit kann man das Jahresergebnis der GuV beeinflussen. Und, hast Du mal reingeschaut? Hast Du mal ein Jahr ohne Verlust gefunden? Verstehst Du eigentlich was mit den Jahresverlusten geschieht?
Noch ein Tip, wo die Mittel herkommen über die Du falsch spekulierst, findest Du auf der Passivseite der Bilanz, wofür die Mittel verwendet wurden, findest Du auf der Aktivseite.
Zitat von KonProg
Hertha war nicht pleite. Im Gegenteil: Hertha war konsolidiert! Durch den guten Kaderwert, an dem ein gewisser Herr Preetz ganz massiv seine Anteile hat, war es auch möglich, Anteile von Hertha für gutes Geld zu verkaufen.
So sehe ich das.
Hertha war nicht pleite. Im Gegenteil: Hertha war konsolidiert! Durch den guten Kaderwert, an dem ein gewisser Herr Preetz ganz massiv seine Anteile hat, war es auch möglich, Anteile von Hertha für gutes Geld zu verkaufen.
So sehe ich das.
Sag mal, was trinkst Du?
Rekordschulden, Bilanziell überschuldet, nicht mehr Geld fürs nötigste (z.B. einen Trainer mit Normalgehalt) und weiter galoppierende Jahresverluste ebenfalls in neuen Rekordhöhen sind das Gegenteil von konsolidiert.
Erklärungen zur Unternehmenswertermittlung und warum diese nicht höher ausfiel um höhere Anteilswerte zu erreichen erspare ich mir in Deinem Fall.
Hurra! Wir haben einen ausgewiesenen Finanzexperten hier im Forum, der andere User und deren Beiträge von oben herab beurteilt und obendrein auch noch nicht müde wird uns zu erzählen, wie schlecht Preetz eigentlich ist und dass Hertha ungefähr schon drölfzig mal nicht nur am Abgrund stand, sondern mehrfach schon direkt reingeschaut hat und an allem, wirklich allem ist nur unser Michi schuld.
Ich freue mich sehr, dass so ein erfolgreicher Finanzjongleur wie du es bist, es von der Wallstreet direkt in unser Forum geschafft hat und uns erleuchtet.
Das hast du nun wirklich zu Genüge getan, sodass wir nun zur alles entscheidenden Frage kommen.
Was möchtest du eigentlich?
Möchtest du uns nun jeden Tag irgendwelche Rechnungen aufmachen, erzählen wer (das wird kurz, ist ja eh alles die Schuld von Preetz) und was alles schlecht ist? Oder möchtest du lieber alle bekehren, damit sie deiner Meinung sind?
Wenn du Preetz einfach nur loswerden willst, dann musst du leider noch ein wenig Geduld haben, denn diese Entscheidung wird wohl stark vom Ausgang der kommenden Saison abhängig sein.
„Unser Michi“ war natürlich genau so gemeint wie ich es geschrieben habe. Ich schlafe auch in Preetz-Bettwäsche.

Ich habe schon mehrfach kundgetan, dass ich kein ausgewiesener Preetz-Freund bin aber ich besitze die Fähigkeit ein wenig zu differenzieren und nicht alles an einer Person festzumachen.
@BluRob scheint finanztechnisch wirklich Ahnung zu haben. Ich schrieb vorher schon, dass ich da nicht mithalten kann und habe trotzdem meine Sicht dargelegt.
Und was sind so deine Kerngebiete? Verbitterung und Abneigung?
12.08.2020 - 19:45 Uhr
Zitat von flonaldinho10
„Unser Michi“ war natürlich genau so gemeint wie ich es geschrieben habe. Ich schlafe auch in Preetz-Bettwäsche.
:ugly
as glaube ich dir sogar. Den Rest spare ich mir.
Ich habe schon mehrfach kundgetan, dass ich kein ausgewiesener Preetz-Freund bin aber ich besitze die Fähigkeit ein wenig zu differenzieren und nicht alles an einer Person festzumachen.
@BluRob scheint finanztechnisch wirklich Ahnung zu haben. Ich schrieb vorher schon, dass ich da nicht mithalten kann und habe trotzdem meine Sicht dargelegt.
Und was sind so deine Kerngebiete? Verbitterung und Abneigung?
Deine ausgezeichneten Beiträge reichen ja für alle, da spare ich mir die Antwort. Ist mir bei dir zu stillos.
Zitat von LHorr
Zitat von flonaldinho10
Hurra! Wir haben einen ausgewiesenen Finanzexperten hier im Forum, der andere User und deren Beiträge von oben herab beurteilt und obendrein auch noch nicht müde wird uns zu erzählen, wie schlecht Preetz eigentlich ist und dass Hertha ungefähr schon drölfzig mal nicht nur am Abgrund stand, sondern mehrfach schon direkt reingeschaut hat und an allem, wirklich allem ist nur unser Michi schuld.
Ich freue mich sehr, dass so ein erfolgreicher Finanzjongleur wie du es bist, es von der Wallstreet direkt in unser Forum geschafft hat und uns erleuchtet.
Das hast du nun wirklich zu Genüge getan, sodass wir nun zur alles entscheidenden Frage kommen.
Was möchtest du eigentlich?
Möchtest du uns nun jeden Tag irgendwelche Rechnungen aufmachen, erzählen wer (das wird kurz, ist ja eh alles die Schuld von Preetz) und was alles schlecht ist? Oder möchtest du lieber alle bekehren, damit sie deiner Meinung sind?
Wenn du Preetz einfach nur loswerden willst, dann musst du leider noch ein wenig Geduld haben, denn diese Entscheidung wird wohl stark vom Ausgang der kommenden Saison abhängig sein.
Wenn ich schon „unser Michi“ lese ......BLUROB hat äußerst detailliert die Fakten bzw Zahlen auf den Tisch gelegt. Kannst du das widerlegen. Oder nur User anmachen die „ deinen Michi“ mal kritisieren. Nur immer „Hurra Micha“ ist auch Stammtisch Gelaber.Von loswerden hat übrigens keiner was erzählt.Zitat von BluRob
So ähnlich ist es, ohne Investor wäre Hertha ziemlich platt gewesen. Einige sagen wir hätten Corona nicht überstanden, ich sage es wäre auch bereits ganz bitter ohne Corona geworden, schwere DFL Auflagen, Verscherbeln von Tafelsilber im grossen Stil usw.
Zu Deinen wilden KKH Spekulationen: Mit KKH Einstieg lassen sich überhaupt keine Schulden erklären, das war Eigenkapital was zufloss und verbraten wurde. Ein Investor musste überhaupt erst gefunden werden weil die Verbindlichkeiten drückten sowie eben nicht die jährlichen Erlöse erreicht wurden um die getätigten Ausgaben zu decken geschweige das Gewinne erziehlt wurden woraus man hätte investieren oder Schulden zurück führen können.
Rückzahlungen der KKH Anteile kosteten Liquidität bis der neue Investor in noch grösserer Höhe Eigenkapital brachte womit man Kreditlinien wieder beruhigen konnte. Bankgeschäfte die uns extrem gekostet haben, keine Ahnung was da in der Höhe, vermutlich für Provisionen, abgelaufen ist.
Die Jahresverluste entstanden nicht durch Tilgungen, bitte hör auf solchen kfm. Unsinn zu verbreiten. Bankdarlehen fliessen generell nur in Form ihrer Zinsen in die Gewinn- und Verlustrechnung ein, die Tilgung resultiert in der Bilanz.
Bei Deinem kfm. Sachverstand empfehle ich ein leiseres Auftreten. Dann erkläre uns doch bitte endlich wer etwas mit den jährlichen Verlusten bis hin zur bilanziellen Überschuldung zu tun hat. Warum konnte er nicht auch mal Gewinne machen aus denen wir hätten investieren können? Warum konnte sein sportlicher Erfolg nicht höhere Einnahmen generieren?
Zu Deinen Etat Erläuterungen, weisst Du überhaupt was das ist? Wie entsteht Herthas Etat und wer hat zu verantworten wenn er nicht ausreicht? Egal ob der Etat nicht hoch genug ist oder ob über Etat ausgegeben wird, wer hat es zu verantworten?
Sag mal, gehts noch?
Der Schuldenstand bis Eintritt des Investors lag schon bei 125 Mio. „Im Moment“ würde er noch viel viel höher liegen weil nämlich der Jahresverlust 19/20 (liegt noch nicht vor) noch dazukommt. Es wird einen neuen Rekordverlust geben, verstehst Du überhaupt von welchen Beträgen wir reden oder ignorierst Du alles? Oder meinst Du mit 35 Mio. allein unseren Letzjahreverlust? Nicht ganz verkehrt von der Größenordnung.
Immer wieder dieser Unsinn. Der Kaderwert rettet uns nur bei Realisation, also Verkauf.
Bei allen haben sich die Etats und damit die Kaderwerte erhöht weil die Rechteeinnahmen in den letzten Jahren explodierten, insbesondere die TV Einnahmen. Was soll denn Preetz damit zu tun haben das es mehr zum verbraten gab und sich dadurch natürlich bei allen die Kaderwerte erhöhten? Ein Transferplus gibt es bei Hertha in der Summe 2009 bis 2019 nicht.
Durch Gehaltspolitik lässt sich sowieso kein Kaderwert erhöhen, damit kann man das Jahresergebnis der GuV beeinflussen. Und, hast Du mal reingeschaut? Hast Du mal ein Jahr ohne Verlust gefunden? Verstehst Du eigentlich was mit den Jahresverlusten geschieht?
Noch ein Tip, wo die Mittel herkommen über die Du falsch spekulierst, findest Du auf der Passivseite der Bilanz, wofür die Mittel verwendet wurden, findest Du auf der Aktivseite.
Sag mal, was trinkst Du?
Rekordschulden, Bilanziell überschuldet, nicht mehr Geld fürs nötigste (z.B. einen Trainer mit Normalgehalt) und weiter galoppierende Jahresverluste ebenfalls in neuen Rekordhöhen sind das Gegenteil von konsolidiert.
Erklärungen zur Unternehmenswertermittlung und warum diese nicht höher ausfiel um höhere Anteilswerte zu erreichen erspare ich mir in Deinem Fall.
Zitat von KonProg
Mehr noch, Preetz soll Hertha bis knapp vor den Konkurs gebracht haben, und ohne Windhorst wäre Hertha jetzt völlig pleite
Mehr noch, Preetz soll Hertha bis knapp vor den Konkurs gebracht haben, und ohne Windhorst wäre Hertha jetzt völlig pleite
So ähnlich ist es, ohne Investor wäre Hertha ziemlich platt gewesen. Einige sagen wir hätten Corona nicht überstanden, ich sage es wäre auch bereits ganz bitter ohne Corona geworden, schwere DFL Auflagen, Verscherbeln von Tafelsilber im grossen Stil usw.
Zu Deinen wilden KKH Spekulationen: Mit KKH Einstieg lassen sich überhaupt keine Schulden erklären, das war Eigenkapital was zufloss und verbraten wurde. Ein Investor musste überhaupt erst gefunden werden weil die Verbindlichkeiten drückten sowie eben nicht die jährlichen Erlöse erreicht wurden um die getätigten Ausgaben zu decken geschweige das Gewinne erziehlt wurden woraus man hätte investieren oder Schulden zurück führen können.
Rückzahlungen der KKH Anteile kosteten Liquidität bis der neue Investor in noch grösserer Höhe Eigenkapital brachte womit man Kreditlinien wieder beruhigen konnte. Bankgeschäfte die uns extrem gekostet haben, keine Ahnung was da in der Höhe, vermutlich für Provisionen, abgelaufen ist.
Die Jahresverluste entstanden nicht durch Tilgungen, bitte hör auf solchen kfm. Unsinn zu verbreiten. Bankdarlehen fliessen generell nur in Form ihrer Zinsen in die Gewinn- und Verlustrechnung ein, die Tilgung resultiert in der Bilanz.
Zitat von KonProg
Preetz hatte nichts damit zu tun. Und genau das kapieren seine Kritiker eben nicht.
Preetz hatte nichts damit zu tun. Und genau das kapieren seine Kritiker eben nicht.
Bei Deinem kfm. Sachverstand empfehle ich ein leiseres Auftreten. Dann erkläre uns doch bitte endlich wer etwas mit den jährlichen Verlusten bis hin zur bilanziellen Überschuldung zu tun hat. Warum konnte er nicht auch mal Gewinne machen aus denen wir hätten investieren können? Warum konnte sein sportlicher Erfolg nicht höhere Einnahmen generieren?
Zu Deinen Etat Erläuterungen, weisst Du überhaupt was das ist? Wie entsteht Herthas Etat und wer hat zu verantworten wenn er nicht ausreicht? Egal ob der Etat nicht hoch genug ist oder ob über Etat ausgegeben wird, wer hat es zu verantworten?
Zitat von KonProg
C) Stand der Verein vor Windhorst kurz vor der Pleite?
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Natürlich nicht.
Ohne Windhorst läge unser Schuldenstand im Moment bei etwa 35 Mio Euro, KKR hätte seine Anteile behalten müssen, und wir wären evtl. gezwungen gewesen, eines unserer Talente zu verkaufen. Mit Löwen und Selke hätten wir aller Voraussicht noch einmal etwas Gewinn eingefahren, und wir hätten zudem einen ganz okayen, talentierten Kader gehabt, der mit einer Reihe von Talenten gespickt ist.
C) Stand der Verein vor Windhorst kurz vor der Pleite?
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Natürlich nicht.
Ohne Windhorst läge unser Schuldenstand im Moment bei etwa 35 Mio Euro, KKR hätte seine Anteile behalten müssen, und wir wären evtl. gezwungen gewesen, eines unserer Talente zu verkaufen. Mit Löwen und Selke hätten wir aller Voraussicht noch einmal etwas Gewinn eingefahren, und wir hätten zudem einen ganz okayen, talentierten Kader gehabt, der mit einer Reihe von Talenten gespickt ist.
Sag mal, gehts noch?
Der Schuldenstand bis Eintritt des Investors lag schon bei 125 Mio. „Im Moment“ würde er noch viel viel höher liegen weil nämlich der Jahresverlust 19/20 (liegt noch nicht vor) noch dazukommt. Es wird einen neuen Rekordverlust geben, verstehst Du überhaupt von welchen Beträgen wir reden oder ignorierst Du alles? Oder meinst Du mit 35 Mio. allein unseren Letzjahreverlust? Nicht ganz verkehrt von der Größenordnung.
Zitat von KonProg
Preetz hat es geschafft, mit seiner Kader-, Transfer- und Gehaltspolitik, dass sich Herthas Kaderwert enorm erhöht hat
Preetz hat es geschafft, mit seiner Kader-, Transfer- und Gehaltspolitik, dass sich Herthas Kaderwert enorm erhöht hat
Immer wieder dieser Unsinn. Der Kaderwert rettet uns nur bei Realisation, also Verkauf.
Bei allen haben sich die Etats und damit die Kaderwerte erhöht weil die Rechteeinnahmen in den letzten Jahren explodierten, insbesondere die TV Einnahmen. Was soll denn Preetz damit zu tun haben das es mehr zum verbraten gab und sich dadurch natürlich bei allen die Kaderwerte erhöhten? Ein Transferplus gibt es bei Hertha in der Summe 2009 bis 2019 nicht.
Durch Gehaltspolitik lässt sich sowieso kein Kaderwert erhöhen, damit kann man das Jahresergebnis der GuV beeinflussen. Und, hast Du mal reingeschaut? Hast Du mal ein Jahr ohne Verlust gefunden? Verstehst Du eigentlich was mit den Jahresverlusten geschieht?
Noch ein Tip, wo die Mittel herkommen über die Du falsch spekulierst, findest Du auf der Passivseite der Bilanz, wofür die Mittel verwendet wurden, findest Du auf der Aktivseite.
Zitat von KonProg
Hertha war nicht pleite. Im Gegenteil: Hertha war konsolidiert! Durch den guten Kaderwert, an dem ein gewisser Herr Preetz ganz massiv seine Anteile hat, war es auch möglich, Anteile von Hertha für gutes Geld zu verkaufen.
So sehe ich das.
Hertha war nicht pleite. Im Gegenteil: Hertha war konsolidiert! Durch den guten Kaderwert, an dem ein gewisser Herr Preetz ganz massiv seine Anteile hat, war es auch möglich, Anteile von Hertha für gutes Geld zu verkaufen.
So sehe ich das.
Sag mal, was trinkst Du?
Rekordschulden, Bilanziell überschuldet, nicht mehr Geld fürs nötigste (z.B. einen Trainer mit Normalgehalt) und weiter galoppierende Jahresverluste ebenfalls in neuen Rekordhöhen sind das Gegenteil von konsolidiert.
Erklärungen zur Unternehmenswertermittlung und warum diese nicht höher ausfiel um höhere Anteilswerte zu erreichen erspare ich mir in Deinem Fall.
Hurra! Wir haben einen ausgewiesenen Finanzexperten hier im Forum, der andere User und deren Beiträge von oben herab beurteilt und obendrein auch noch nicht müde wird uns zu erzählen, wie schlecht Preetz eigentlich ist und dass Hertha ungefähr schon drölfzig mal nicht nur am Abgrund stand, sondern mehrfach schon direkt reingeschaut hat und an allem, wirklich allem ist nur unser Michi schuld.
Ich freue mich sehr, dass so ein erfolgreicher Finanzjongleur wie du es bist, es von der Wallstreet direkt in unser Forum geschafft hat und uns erleuchtet.
Das hast du nun wirklich zu Genüge getan, sodass wir nun zur alles entscheidenden Frage kommen.
Was möchtest du eigentlich?
Möchtest du uns nun jeden Tag irgendwelche Rechnungen aufmachen, erzählen wer (das wird kurz, ist ja eh alles die Schuld von Preetz) und was alles schlecht ist? Oder möchtest du lieber alle bekehren, damit sie deiner Meinung sind?
Wenn du Preetz einfach nur loswerden willst, dann musst du leider noch ein wenig Geduld haben, denn diese Entscheidung wird wohl stark vom Ausgang der kommenden Saison abhängig sein.
„Unser Michi“ war natürlich genau so gemeint wie ich es geschrieben habe. Ich schlafe auch in Preetz-Bettwäsche.
:ugly
as glaube ich dir sogar. Den Rest spare ich mir. Ich habe schon mehrfach kundgetan, dass ich kein ausgewiesener Preetz-Freund bin aber ich besitze die Fähigkeit ein wenig zu differenzieren und nicht alles an einer Person festzumachen.
@BluRob scheint finanztechnisch wirklich Ahnung zu haben. Ich schrieb vorher schon, dass ich da nicht mithalten kann und habe trotzdem meine Sicht dargelegt.
Und was sind so deine Kerngebiete? Verbitterung und Abneigung?
12.08.2020 - 19:50 Uhr
Zitat von LHorr
Zitat von flonaldinho10
„Unser Michi“ war natürlich genau so gemeint wie ich es geschrieben habe. Ich schlafe auch in Preetz-Bettwäsche.
:ugly
as glaube ich dir sogar. Den Rest spare ich mir.
Ich habe schon mehrfach kundgetan, dass ich kein ausgewiesener Preetz-Freund bin aber ich besitze die Fähigkeit ein wenig zu differenzieren und nicht alles an einer Person festzumachen.
@BluRob scheint finanztechnisch wirklich Ahnung zu haben. Ich schrieb vorher schon, dass ich da nicht mithalten kann und habe trotzdem meine Sicht dargelegt.
Und was sind so deine Kerngebiete? Verbitterung und Abneigung?
Deine ausgezeichneten Beiträge reichen ja für alle, da spare ich mir die Antwort. Ist mir bei dir zu stillos.Zitat von LHorr
Zitat von flonaldinho10
Hurra! Wir haben einen ausgewiesenen Finanzexperten hier im Forum, der andere User und deren Beiträge von oben herab beurteilt und obendrein auch noch nicht müde wird uns zu erzählen, wie schlecht Preetz eigentlich ist und dass Hertha ungefähr schon drölfzig mal nicht nur am Abgrund stand, sondern mehrfach schon direkt reingeschaut hat und an allem, wirklich allem ist nur unser Michi schuld.
Ich freue mich sehr, dass so ein erfolgreicher Finanzjongleur wie du es bist, es von der Wallstreet direkt in unser Forum geschafft hat und uns erleuchtet.
Das hast du nun wirklich zu Genüge getan, sodass wir nun zur alles entscheidenden Frage kommen.
Was möchtest du eigentlich?
Möchtest du uns nun jeden Tag irgendwelche Rechnungen aufmachen, erzählen wer (das wird kurz, ist ja eh alles die Schuld von Preetz) und was alles schlecht ist? Oder möchtest du lieber alle bekehren, damit sie deiner Meinung sind?
Wenn du Preetz einfach nur loswerden willst, dann musst du leider noch ein wenig Geduld haben, denn diese Entscheidung wird wohl stark vom Ausgang der kommenden Saison abhängig sein.
Wenn ich schon „unser Michi“ lese ......BLUROB hat äußerst detailliert die Fakten bzw Zahlen auf den Tisch gelegt. Kannst du das widerlegen. Oder nur User anmachen die „ deinen Michi“ mal kritisieren. Nur immer „Hurra Micha“ ist auch Stammtisch Gelaber.Von loswerden hat übrigens keiner was erzählt.Zitat von BluRob
So ähnlich ist es, ohne Investor wäre Hertha ziemlich platt gewesen. Einige sagen wir hätten Corona nicht überstanden, ich sage es wäre auch bereits ganz bitter ohne Corona geworden, schwere DFL Auflagen, Verscherbeln von Tafelsilber im grossen Stil usw.
Zu Deinen wilden KKH Spekulationen: Mit KKH Einstieg lassen sich überhaupt keine Schulden erklären, das war Eigenkapital was zufloss und verbraten wurde. Ein Investor musste überhaupt erst gefunden werden weil die Verbindlichkeiten drückten sowie eben nicht die jährlichen Erlöse erreicht wurden um die getätigten Ausgaben zu decken geschweige das Gewinne erziehlt wurden woraus man hätte investieren oder Schulden zurück führen können.
Rückzahlungen der KKH Anteile kosteten Liquidität bis der neue Investor in noch grösserer Höhe Eigenkapital brachte womit man Kreditlinien wieder beruhigen konnte. Bankgeschäfte die uns extrem gekostet haben, keine Ahnung was da in der Höhe, vermutlich für Provisionen, abgelaufen ist.
Die Jahresverluste entstanden nicht durch Tilgungen, bitte hör auf solchen kfm. Unsinn zu verbreiten. Bankdarlehen fliessen generell nur in Form ihrer Zinsen in die Gewinn- und Verlustrechnung ein, die Tilgung resultiert in der Bilanz.
Bei Deinem kfm. Sachverstand empfehle ich ein leiseres Auftreten. Dann erkläre uns doch bitte endlich wer etwas mit den jährlichen Verlusten bis hin zur bilanziellen Überschuldung zu tun hat. Warum konnte er nicht auch mal Gewinne machen aus denen wir hätten investieren können? Warum konnte sein sportlicher Erfolg nicht höhere Einnahmen generieren?
Zu Deinen Etat Erläuterungen, weisst Du überhaupt was das ist? Wie entsteht Herthas Etat und wer hat zu verantworten wenn er nicht ausreicht? Egal ob der Etat nicht hoch genug ist oder ob über Etat ausgegeben wird, wer hat es zu verantworten?
Sag mal, gehts noch?
Der Schuldenstand bis Eintritt des Investors lag schon bei 125 Mio. „Im Moment“ würde er noch viel viel höher liegen weil nämlich der Jahresverlust 19/20 (liegt noch nicht vor) noch dazukommt. Es wird einen neuen Rekordverlust geben, verstehst Du überhaupt von welchen Beträgen wir reden oder ignorierst Du alles? Oder meinst Du mit 35 Mio. allein unseren Letzjahreverlust? Nicht ganz verkehrt von der Größenordnung.
Immer wieder dieser Unsinn. Der Kaderwert rettet uns nur bei Realisation, also Verkauf.
Bei allen haben sich die Etats und damit die Kaderwerte erhöht weil die Rechteeinnahmen in den letzten Jahren explodierten, insbesondere die TV Einnahmen. Was soll denn Preetz damit zu tun haben das es mehr zum verbraten gab und sich dadurch natürlich bei allen die Kaderwerte erhöhten? Ein Transferplus gibt es bei Hertha in der Summe 2009 bis 2019 nicht.
Durch Gehaltspolitik lässt sich sowieso kein Kaderwert erhöhen, damit kann man das Jahresergebnis der GuV beeinflussen. Und, hast Du mal reingeschaut? Hast Du mal ein Jahr ohne Verlust gefunden? Verstehst Du eigentlich was mit den Jahresverlusten geschieht?
Noch ein Tip, wo die Mittel herkommen über die Du falsch spekulierst, findest Du auf der Passivseite der Bilanz, wofür die Mittel verwendet wurden, findest Du auf der Aktivseite.
Sag mal, was trinkst Du?
Rekordschulden, Bilanziell überschuldet, nicht mehr Geld fürs nötigste (z.B. einen Trainer mit Normalgehalt) und weiter galoppierende Jahresverluste ebenfalls in neuen Rekordhöhen sind das Gegenteil von konsolidiert.
Erklärungen zur Unternehmenswertermittlung und warum diese nicht höher ausfiel um höhere Anteilswerte zu erreichen erspare ich mir in Deinem Fall.
Zitat von KonProg
Mehr noch, Preetz soll Hertha bis knapp vor den Konkurs gebracht haben, und ohne Windhorst wäre Hertha jetzt völlig pleite
Mehr noch, Preetz soll Hertha bis knapp vor den Konkurs gebracht haben, und ohne Windhorst wäre Hertha jetzt völlig pleite
So ähnlich ist es, ohne Investor wäre Hertha ziemlich platt gewesen. Einige sagen wir hätten Corona nicht überstanden, ich sage es wäre auch bereits ganz bitter ohne Corona geworden, schwere DFL Auflagen, Verscherbeln von Tafelsilber im grossen Stil usw.
Zu Deinen wilden KKH Spekulationen: Mit KKH Einstieg lassen sich überhaupt keine Schulden erklären, das war Eigenkapital was zufloss und verbraten wurde. Ein Investor musste überhaupt erst gefunden werden weil die Verbindlichkeiten drückten sowie eben nicht die jährlichen Erlöse erreicht wurden um die getätigten Ausgaben zu decken geschweige das Gewinne erziehlt wurden woraus man hätte investieren oder Schulden zurück führen können.
Rückzahlungen der KKH Anteile kosteten Liquidität bis der neue Investor in noch grösserer Höhe Eigenkapital brachte womit man Kreditlinien wieder beruhigen konnte. Bankgeschäfte die uns extrem gekostet haben, keine Ahnung was da in der Höhe, vermutlich für Provisionen, abgelaufen ist.
Die Jahresverluste entstanden nicht durch Tilgungen, bitte hör auf solchen kfm. Unsinn zu verbreiten. Bankdarlehen fliessen generell nur in Form ihrer Zinsen in die Gewinn- und Verlustrechnung ein, die Tilgung resultiert in der Bilanz.
Zitat von KonProg
Preetz hatte nichts damit zu tun. Und genau das kapieren seine Kritiker eben nicht.
Preetz hatte nichts damit zu tun. Und genau das kapieren seine Kritiker eben nicht.
Bei Deinem kfm. Sachverstand empfehle ich ein leiseres Auftreten. Dann erkläre uns doch bitte endlich wer etwas mit den jährlichen Verlusten bis hin zur bilanziellen Überschuldung zu tun hat. Warum konnte er nicht auch mal Gewinne machen aus denen wir hätten investieren können? Warum konnte sein sportlicher Erfolg nicht höhere Einnahmen generieren?
Zu Deinen Etat Erläuterungen, weisst Du überhaupt was das ist? Wie entsteht Herthas Etat und wer hat zu verantworten wenn er nicht ausreicht? Egal ob der Etat nicht hoch genug ist oder ob über Etat ausgegeben wird, wer hat es zu verantworten?
Zitat von KonProg
C) Stand der Verein vor Windhorst kurz vor der Pleite?
-----------------------------------------------------------------------
Natürlich nicht.
Ohne Windhorst läge unser Schuldenstand im Moment bei etwa 35 Mio Euro, KKR hätte seine Anteile behalten müssen, und wir wären evtl. gezwungen gewesen, eines unserer Talente zu verkaufen. Mit Löwen und Selke hätten wir aller Voraussicht noch einmal etwas Gewinn eingefahren, und wir hätten zudem einen ganz okayen, talentierten Kader gehabt, der mit einer Reihe von Talenten gespickt ist.
C) Stand der Verein vor Windhorst kurz vor der Pleite?
-----------------------------------------------------------------------
Natürlich nicht.
Ohne Windhorst läge unser Schuldenstand im Moment bei etwa 35 Mio Euro, KKR hätte seine Anteile behalten müssen, und wir wären evtl. gezwungen gewesen, eines unserer Talente zu verkaufen. Mit Löwen und Selke hätten wir aller Voraussicht noch einmal etwas Gewinn eingefahren, und wir hätten zudem einen ganz okayen, talentierten Kader gehabt, der mit einer Reihe von Talenten gespickt ist.
Sag mal, gehts noch?
Der Schuldenstand bis Eintritt des Investors lag schon bei 125 Mio. „Im Moment“ würde er noch viel viel höher liegen weil nämlich der Jahresverlust 19/20 (liegt noch nicht vor) noch dazukommt. Es wird einen neuen Rekordverlust geben, verstehst Du überhaupt von welchen Beträgen wir reden oder ignorierst Du alles? Oder meinst Du mit 35 Mio. allein unseren Letzjahreverlust? Nicht ganz verkehrt von der Größenordnung.
Zitat von KonProg
Preetz hat es geschafft, mit seiner Kader-, Transfer- und Gehaltspolitik, dass sich Herthas Kaderwert enorm erhöht hat
Preetz hat es geschafft, mit seiner Kader-, Transfer- und Gehaltspolitik, dass sich Herthas Kaderwert enorm erhöht hat
Immer wieder dieser Unsinn. Der Kaderwert rettet uns nur bei Realisation, also Verkauf.
Bei allen haben sich die Etats und damit die Kaderwerte erhöht weil die Rechteeinnahmen in den letzten Jahren explodierten, insbesondere die TV Einnahmen. Was soll denn Preetz damit zu tun haben das es mehr zum verbraten gab und sich dadurch natürlich bei allen die Kaderwerte erhöhten? Ein Transferplus gibt es bei Hertha in der Summe 2009 bis 2019 nicht.
Durch Gehaltspolitik lässt sich sowieso kein Kaderwert erhöhen, damit kann man das Jahresergebnis der GuV beeinflussen. Und, hast Du mal reingeschaut? Hast Du mal ein Jahr ohne Verlust gefunden? Verstehst Du eigentlich was mit den Jahresverlusten geschieht?
Noch ein Tip, wo die Mittel herkommen über die Du falsch spekulierst, findest Du auf der Passivseite der Bilanz, wofür die Mittel verwendet wurden, findest Du auf der Aktivseite.
Zitat von KonProg
Hertha war nicht pleite. Im Gegenteil: Hertha war konsolidiert! Durch den guten Kaderwert, an dem ein gewisser Herr Preetz ganz massiv seine Anteile hat, war es auch möglich, Anteile von Hertha für gutes Geld zu verkaufen.
So sehe ich das.
Hertha war nicht pleite. Im Gegenteil: Hertha war konsolidiert! Durch den guten Kaderwert, an dem ein gewisser Herr Preetz ganz massiv seine Anteile hat, war es auch möglich, Anteile von Hertha für gutes Geld zu verkaufen.
So sehe ich das.
Sag mal, was trinkst Du?
Rekordschulden, Bilanziell überschuldet, nicht mehr Geld fürs nötigste (z.B. einen Trainer mit Normalgehalt) und weiter galoppierende Jahresverluste ebenfalls in neuen Rekordhöhen sind das Gegenteil von konsolidiert.
Erklärungen zur Unternehmenswertermittlung und warum diese nicht höher ausfiel um höhere Anteilswerte zu erreichen erspare ich mir in Deinem Fall.
Hurra! Wir haben einen ausgewiesenen Finanzexperten hier im Forum, der andere User und deren Beiträge von oben herab beurteilt und obendrein auch noch nicht müde wird uns zu erzählen, wie schlecht Preetz eigentlich ist und dass Hertha ungefähr schon drölfzig mal nicht nur am Abgrund stand, sondern mehrfach schon direkt reingeschaut hat und an allem, wirklich allem ist nur unser Michi schuld.
Ich freue mich sehr, dass so ein erfolgreicher Finanzjongleur wie du es bist, es von der Wallstreet direkt in unser Forum geschafft hat und uns erleuchtet.
Das hast du nun wirklich zu Genüge getan, sodass wir nun zur alles entscheidenden Frage kommen.
Was möchtest du eigentlich?
Möchtest du uns nun jeden Tag irgendwelche Rechnungen aufmachen, erzählen wer (das wird kurz, ist ja eh alles die Schuld von Preetz) und was alles schlecht ist? Oder möchtest du lieber alle bekehren, damit sie deiner Meinung sind?
Wenn du Preetz einfach nur loswerden willst, dann musst du leider noch ein wenig Geduld haben, denn diese Entscheidung wird wohl stark vom Ausgang der kommenden Saison abhängig sein.
„Unser Michi“ war natürlich genau so gemeint wie ich es geschrieben habe. Ich schlafe auch in Preetz-Bettwäsche.
:ugly
as glaube ich dir sogar. Den Rest spare ich mir. Ich habe schon mehrfach kundgetan, dass ich kein ausgewiesener Preetz-Freund bin aber ich besitze die Fähigkeit ein wenig zu differenzieren und nicht alles an einer Person festzumachen.
@BluRob scheint finanztechnisch wirklich Ahnung zu haben. Ich schrieb vorher schon, dass ich da nicht mithalten kann und habe trotzdem meine Sicht dargelegt.
Und was sind so deine Kerngebiete? Verbitterung und Abneigung?
Lustig wie vorhersehbar deine Reaktion war. Nichts anderes kennt man von Dampfplauderern wie dir. Kann ich aber sehr gut mit leben. Dann mal noch fröhliches pöbeln und erleuchte uns bald mal wieder.
12.08.2020 - 20:33 Uhr
@BlueRob
Ich habe die Zahlen aus den Geschäftsberichten. Erhältlich u.a. über die DFL-Seiten. Das wird ja wohl noch erlaubt sein, oder? An deiner Stelle würde ich den Tonfall etwas zurück drehen. Das hier ist immer noch ein Fanforum, und da gibt es keine Notwendkeit, zur Unterstreichung deiner Sichtweisen, oder aus welchen anderen Gründen, mich für komplett inkompent zu erklären - und dich im Gegenzug wohl zum Bilanzexperten.
Bilanzen lesen kann ich, und die Verbindlichkeitspositionen sind dort genau so angegeben, wie ich es geschrieben habe. Du magst die KKR-Episode anders bewerten als ich. Für mich war das von Anfang an eine verdeckte Fremdfinanzierung. Darum ist es in meinen Augen auch berechtigt, mal zu gucken, wie die Finanzen von Hertha ohne KKR ausgesehen hätten. Richtig: Wir hätten dann mehr Schulden gehabt. Und richtig ist auch, dass Schiller Schulden aufgenommen hatte, um KKR auszulösen.
Das alles ist ja nun wirklich kein großes Geheimnis. Da sind sogar einzelnen Schuldenpositionen zuordnenbar (10-Mio-Bankkredit und einige Monate später das 40-Mio-Paket, das dann 2021 von Hertha ausgelöst werden kann). Finde aber interessant, dass du diese Betrachtungsweise so derbe unsinnig findest. Ich sehe es aber so.
Deshalb muss ich dich nicht angiften oder dir irgendeine Kompetenz absprechen! Schließlich kenne ich dich nicht, und wer weiß, vielleicht würden wir beide bei einem oder zwei Bier sogar ziemlich schnell auf einen Nenner kommen. Bei dem Punkt, dass Hertha in den letzten 12 Monaten beachtlich große Defizite aufgetürmt hat, da sind wir uns beide übrigens sehr einig. Mir gefällt das auch nicht. Die aktuelle Halbjahresbilanz ist ganz schön übel.
@Lizenzspieler-Etat
---------------------------
Das ist bei uns imho ein klein wenig kniffliger als bei anderen Vereinen, finde ich, weil wir mit unserem Jugendleistungszentrum ein paar Zusatzkosten haben. Auch vernute ich, dass unsere GF (Finanzen und Sport) nicht ganz billig sind. Wir können jedenfalls bei den "Personalkosten" aus der Bilanz z.Zt. stabil rund 10 Mio abziehen, und kommen dann auf den Lizenzspieler-Etat. Aber vergleichen wir mal die ganze Liga (plus ein paar Zweitliga-Vereine) nur auf Personalkosten-Basis!
Saison: 18/19
Bielefeld: 16 Mio
Union: 26 Mio
FC Nürnberg: 28 Mio (Vorsaison: 22 Mio)
Fortuna Düsseldorf: 32 Mio
Augsburg: 38 Mio (Vorsaison: 32 Mio)
Freiburg: 45 Mio (Vorsaison: 40 Mio)
HSV: 47 Mio (Vorsaison: 74 Mio)
FC Köln: 48 Mio (Vorsaison: 66 Mio)
Mainz: 49 Mio (Vorsaison: 44 Mio)
Hannover: 57 Mio (Vorsaison: 53 Mio)
Hertha: 62 Mio (Vorsaison: 61 Mio)
Bremen: 72 Mio (Vorsaison: 58 Mio)
Stuttgart: 76 Mio (Vorsaison: 84 Mio)
Hoffenheim: 77 Mio (Vorsaison: 77 Mio)
Frankfurt: 93 Mio (Vorsaison: 72 Mio)
Gladbach: 99 Mio (Vorsaison: 83 Mio)
Schalke: 124 Mio (Vorsaison: 125 Mio)
Wolfsburg: 131 Mio (Vorsaison: 128 Mio)
RB Leipzig: 135 Mio (Vorsaison: 105 Mio)
Leverkusen: 137 Mio (Vorsaison: 111 Mio)
Dortmund: 205 Mio (Vorsaison: 187 Mio)
Bayern: 356 Mio (Vorsaison: 315 Mio)
11 Vereine haben einen größeren Personalkosten-Etat als Hertha. So betrachtet ist Hertha ein Top-Performer, sobald unser Verein besser abschneidet als Platz 12.
Allerdings haben 7 davon auch eine deutlich üppigere Eigenkapital-Position als Hertha, oder einen besonders tollen Rückhalt beim Hauptsponser. Immerhin 10 Vereine haben einen kleineren Personal-Etat als Hertha, davon spielen 4 Vereine in der zweiten Liga. Und genau nur von vier Vereinen lässt sich sagen, dass sie sich halbwegs mit Hertha vergleichen lassen und in Sachen Personal sparsamer sind als unser Verein:
* Mainz
* Freiburg
* FC Köln
* Augsburg
Wenn ich mich recht entsinne, haben davon drei in der letzten Saison um den Klassenerhalt gekämpft, und Freiburg steht immerhin stolze zwei Tabellenplätze über unserem Verein. Auch in den Saisons davor war das Bild ähnlich.
Mit anderen Worten: Bereits ein gesicherter Klassenerhalt ist in der Bundesliga ordentlich teuer.
Ich habe die Zahlen aus den Geschäftsberichten. Erhältlich u.a. über die DFL-Seiten. Das wird ja wohl noch erlaubt sein, oder? An deiner Stelle würde ich den Tonfall etwas zurück drehen. Das hier ist immer noch ein Fanforum, und da gibt es keine Notwendkeit, zur Unterstreichung deiner Sichtweisen, oder aus welchen anderen Gründen, mich für komplett inkompent zu erklären - und dich im Gegenzug wohl zum Bilanzexperten.
Bilanzen lesen kann ich, und die Verbindlichkeitspositionen sind dort genau so angegeben, wie ich es geschrieben habe. Du magst die KKR-Episode anders bewerten als ich. Für mich war das von Anfang an eine verdeckte Fremdfinanzierung. Darum ist es in meinen Augen auch berechtigt, mal zu gucken, wie die Finanzen von Hertha ohne KKR ausgesehen hätten. Richtig: Wir hätten dann mehr Schulden gehabt. Und richtig ist auch, dass Schiller Schulden aufgenommen hatte, um KKR auszulösen.
Das alles ist ja nun wirklich kein großes Geheimnis. Da sind sogar einzelnen Schuldenpositionen zuordnenbar (10-Mio-Bankkredit und einige Monate später das 40-Mio-Paket, das dann 2021 von Hertha ausgelöst werden kann). Finde aber interessant, dass du diese Betrachtungsweise so derbe unsinnig findest. Ich sehe es aber so.
Deshalb muss ich dich nicht angiften oder dir irgendeine Kompetenz absprechen! Schließlich kenne ich dich nicht, und wer weiß, vielleicht würden wir beide bei einem oder zwei Bier sogar ziemlich schnell auf einen Nenner kommen. Bei dem Punkt, dass Hertha in den letzten 12 Monaten beachtlich große Defizite aufgetürmt hat, da sind wir uns beide übrigens sehr einig. Mir gefällt das auch nicht. Die aktuelle Halbjahresbilanz ist ganz schön übel.
@Lizenzspieler-Etat
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Das ist bei uns imho ein klein wenig kniffliger als bei anderen Vereinen, finde ich, weil wir mit unserem Jugendleistungszentrum ein paar Zusatzkosten haben. Auch vernute ich, dass unsere GF (Finanzen und Sport) nicht ganz billig sind. Wir können jedenfalls bei den "Personalkosten" aus der Bilanz z.Zt. stabil rund 10 Mio abziehen, und kommen dann auf den Lizenzspieler-Etat. Aber vergleichen wir mal die ganze Liga (plus ein paar Zweitliga-Vereine) nur auf Personalkosten-Basis!
Saison: 18/19
Bielefeld: 16 Mio
Union: 26 Mio
FC Nürnberg: 28 Mio (Vorsaison: 22 Mio)
Fortuna Düsseldorf: 32 Mio
Augsburg: 38 Mio (Vorsaison: 32 Mio)
Freiburg: 45 Mio (Vorsaison: 40 Mio)
HSV: 47 Mio (Vorsaison: 74 Mio)
FC Köln: 48 Mio (Vorsaison: 66 Mio)
Mainz: 49 Mio (Vorsaison: 44 Mio)
Hannover: 57 Mio (Vorsaison: 53 Mio)
Hertha: 62 Mio (Vorsaison: 61 Mio)
Bremen: 72 Mio (Vorsaison: 58 Mio)
Stuttgart: 76 Mio (Vorsaison: 84 Mio)
Hoffenheim: 77 Mio (Vorsaison: 77 Mio)
Frankfurt: 93 Mio (Vorsaison: 72 Mio)
Gladbach: 99 Mio (Vorsaison: 83 Mio)
Schalke: 124 Mio (Vorsaison: 125 Mio)
Wolfsburg: 131 Mio (Vorsaison: 128 Mio)
RB Leipzig: 135 Mio (Vorsaison: 105 Mio)
Leverkusen: 137 Mio (Vorsaison: 111 Mio)
Dortmund: 205 Mio (Vorsaison: 187 Mio)
Bayern: 356 Mio (Vorsaison: 315 Mio)
11 Vereine haben einen größeren Personalkosten-Etat als Hertha. So betrachtet ist Hertha ein Top-Performer, sobald unser Verein besser abschneidet als Platz 12.
Allerdings haben 7 davon auch eine deutlich üppigere Eigenkapital-Position als Hertha, oder einen besonders tollen Rückhalt beim Hauptsponser. Immerhin 10 Vereine haben einen kleineren Personal-Etat als Hertha, davon spielen 4 Vereine in der zweiten Liga. Und genau nur von vier Vereinen lässt sich sagen, dass sie sich halbwegs mit Hertha vergleichen lassen und in Sachen Personal sparsamer sind als unser Verein:
* Mainz
* Freiburg
* FC Köln
* Augsburg
Wenn ich mich recht entsinne, haben davon drei in der letzten Saison um den Klassenerhalt gekämpft, und Freiburg steht immerhin stolze zwei Tabellenplätze über unserem Verein. Auch in den Saisons davor war das Bild ähnlich.
Mit anderen Worten: Bereits ein gesicherter Klassenerhalt ist in der Bundesliga ordentlich teuer.
12.08.2020 - 21:49 Uhr
Zitat von LHorr
Zitat von flonaldinho10
Lustig wie vorhersehbar deine Reaktion war. Nichts anderes kennt man von Dampfplauderern wie dir. Kann ich aber sehr gut mit leben. Dann mal noch fröhliches pöbeln und erleuchte uns bald mal wieder.
Na gerne doch. Die „Erleuchtung“ bei deiner Lampe wird allerdings schwierig werden. Aber auch du wirst mal groß werden.Zitat von LHorr
Zitat von flonaldinho10
„Unser Michi“ war natürlich genau so gemeint wie ich es geschrieben habe. Ich schlafe auch in Preetz-Bettwäsche.
:ugly
as glaube ich dir sogar. Den Rest spare ich mir.
Ich habe schon mehrfach kundgetan, dass ich kein ausgewiesener Preetz-Freund bin aber ich besitze die Fähigkeit ein wenig zu differenzieren und nicht alles an einer Person festzumachen.
@BluRob scheint finanztechnisch wirklich Ahnung zu haben. Ich schrieb vorher schon, dass ich da nicht mithalten kann und habe trotzdem meine Sicht dargelegt.
Und was sind so deine Kerngebiete? Verbitterung und Abneigung?
Deine ausgezeichneten Beiträge reichen ja für alle, da spare ich mir die Antwort. Ist mir bei dir zu stillos.Zitat von LHorr
Zitat von flonaldinho10
Hurra! Wir haben einen ausgewiesenen Finanzexperten hier im Forum, der andere User und deren Beiträge von oben herab beurteilt und obendrein auch noch nicht müde wird uns zu erzählen, wie schlecht Preetz eigentlich ist und dass Hertha ungefähr schon drölfzig mal nicht nur am Abgrund stand, sondern mehrfach schon direkt reingeschaut hat und an allem, wirklich allem ist nur unser Michi schuld.
Ich freue mich sehr, dass so ein erfolgreicher Finanzjongleur wie du es bist, es von der Wallstreet direkt in unser Forum geschafft hat und uns erleuchtet.
Das hast du nun wirklich zu Genüge getan, sodass wir nun zur alles entscheidenden Frage kommen.
Was möchtest du eigentlich?
Möchtest du uns nun jeden Tag irgendwelche Rechnungen aufmachen, erzählen wer (das wird kurz, ist ja eh alles die Schuld von Preetz) und was alles schlecht ist? Oder möchtest du lieber alle bekehren, damit sie deiner Meinung sind?
Wenn du Preetz einfach nur loswerden willst, dann musst du leider noch ein wenig Geduld haben, denn diese Entscheidung wird wohl stark vom Ausgang der kommenden Saison abhängig sein.
Wenn ich schon „unser Michi“ lese ......BLUROB hat äußerst detailliert die Fakten bzw Zahlen auf den Tisch gelegt. Kannst du das widerlegen. Oder nur User anmachen die „ deinen Michi“ mal kritisieren. Nur immer „Hurra Micha“ ist auch Stammtisch Gelaber.Von loswerden hat übrigens keiner was erzählt.Zitat von BluRob
So ähnlich ist es, ohne Investor wäre Hertha ziemlich platt gewesen. Einige sagen wir hätten Corona nicht überstanden, ich sage es wäre auch bereits ganz bitter ohne Corona geworden, schwere DFL Auflagen, Verscherbeln von Tafelsilber im grossen Stil usw.
Zu Deinen wilden KKH Spekulationen: Mit KKH Einstieg lassen sich überhaupt keine Schulden erklären, das war Eigenkapital was zufloss und verbraten wurde. Ein Investor musste überhaupt erst gefunden werden weil die Verbindlichkeiten drückten sowie eben nicht die jährlichen Erlöse erreicht wurden um die getätigten Ausgaben zu decken geschweige das Gewinne erziehlt wurden woraus man hätte investieren oder Schulden zurück führen können.
Rückzahlungen der KKH Anteile kosteten Liquidität bis der neue Investor in noch grösserer Höhe Eigenkapital brachte womit man Kreditlinien wieder beruhigen konnte. Bankgeschäfte die uns extrem gekostet haben, keine Ahnung was da in der Höhe, vermutlich für Provisionen, abgelaufen ist.
Die Jahresverluste entstanden nicht durch Tilgungen, bitte hör auf solchen kfm. Unsinn zu verbreiten. Bankdarlehen fliessen generell nur in Form ihrer Zinsen in die Gewinn- und Verlustrechnung ein, die Tilgung resultiert in der Bilanz.
Bei Deinem kfm. Sachverstand empfehle ich ein leiseres Auftreten. Dann erkläre uns doch bitte endlich wer etwas mit den jährlichen Verlusten bis hin zur bilanziellen Überschuldung zu tun hat. Warum konnte er nicht auch mal Gewinne machen aus denen wir hätten investieren können? Warum konnte sein sportlicher Erfolg nicht höhere Einnahmen generieren?
Zu Deinen Etat Erläuterungen, weisst Du überhaupt was das ist? Wie entsteht Herthas Etat und wer hat zu verantworten wenn er nicht ausreicht? Egal ob der Etat nicht hoch genug ist oder ob über Etat ausgegeben wird, wer hat es zu verantworten?
Sag mal, gehts noch?
Der Schuldenstand bis Eintritt des Investors lag schon bei 125 Mio. „Im Moment“ würde er noch viel viel höher liegen weil nämlich der Jahresverlust 19/20 (liegt noch nicht vor) noch dazukommt. Es wird einen neuen Rekordverlust geben, verstehst Du überhaupt von welchen Beträgen wir reden oder ignorierst Du alles? Oder meinst Du mit 35 Mio. allein unseren Letzjahreverlust? Nicht ganz verkehrt von der Größenordnung.
Immer wieder dieser Unsinn. Der Kaderwert rettet uns nur bei Realisation, also Verkauf.
Bei allen haben sich die Etats und damit die Kaderwerte erhöht weil die Rechteeinnahmen in den letzten Jahren explodierten, insbesondere die TV Einnahmen. Was soll denn Preetz damit zu tun haben das es mehr zum verbraten gab und sich dadurch natürlich bei allen die Kaderwerte erhöhten? Ein Transferplus gibt es bei Hertha in der Summe 2009 bis 2019 nicht.
Durch Gehaltspolitik lässt sich sowieso kein Kaderwert erhöhen, damit kann man das Jahresergebnis der GuV beeinflussen. Und, hast Du mal reingeschaut? Hast Du mal ein Jahr ohne Verlust gefunden? Verstehst Du eigentlich was mit den Jahresverlusten geschieht?
Noch ein Tip, wo die Mittel herkommen über die Du falsch spekulierst, findest Du auf der Passivseite der Bilanz, wofür die Mittel verwendet wurden, findest Du auf der Aktivseite.
Sag mal, was trinkst Du?
Rekordschulden, Bilanziell überschuldet, nicht mehr Geld fürs nötigste (z.B. einen Trainer mit Normalgehalt) und weiter galoppierende Jahresverluste ebenfalls in neuen Rekordhöhen sind das Gegenteil von konsolidiert.
Erklärungen zur Unternehmenswertermittlung und warum diese nicht höher ausfiel um höhere Anteilswerte zu erreichen erspare ich mir in Deinem Fall.
Zitat von KonProg
Mehr noch, Preetz soll Hertha bis knapp vor den Konkurs gebracht haben, und ohne Windhorst wäre Hertha jetzt völlig pleite
Mehr noch, Preetz soll Hertha bis knapp vor den Konkurs gebracht haben, und ohne Windhorst wäre Hertha jetzt völlig pleite
So ähnlich ist es, ohne Investor wäre Hertha ziemlich platt gewesen. Einige sagen wir hätten Corona nicht überstanden, ich sage es wäre auch bereits ganz bitter ohne Corona geworden, schwere DFL Auflagen, Verscherbeln von Tafelsilber im grossen Stil usw.
Zu Deinen wilden KKH Spekulationen: Mit KKH Einstieg lassen sich überhaupt keine Schulden erklären, das war Eigenkapital was zufloss und verbraten wurde. Ein Investor musste überhaupt erst gefunden werden weil die Verbindlichkeiten drückten sowie eben nicht die jährlichen Erlöse erreicht wurden um die getätigten Ausgaben zu decken geschweige das Gewinne erziehlt wurden woraus man hätte investieren oder Schulden zurück führen können.
Rückzahlungen der KKH Anteile kosteten Liquidität bis der neue Investor in noch grösserer Höhe Eigenkapital brachte womit man Kreditlinien wieder beruhigen konnte. Bankgeschäfte die uns extrem gekostet haben, keine Ahnung was da in der Höhe, vermutlich für Provisionen, abgelaufen ist.
Die Jahresverluste entstanden nicht durch Tilgungen, bitte hör auf solchen kfm. Unsinn zu verbreiten. Bankdarlehen fliessen generell nur in Form ihrer Zinsen in die Gewinn- und Verlustrechnung ein, die Tilgung resultiert in der Bilanz.
Zitat von KonProg
Preetz hatte nichts damit zu tun. Und genau das kapieren seine Kritiker eben nicht.
Preetz hatte nichts damit zu tun. Und genau das kapieren seine Kritiker eben nicht.
Bei Deinem kfm. Sachverstand empfehle ich ein leiseres Auftreten. Dann erkläre uns doch bitte endlich wer etwas mit den jährlichen Verlusten bis hin zur bilanziellen Überschuldung zu tun hat. Warum konnte er nicht auch mal Gewinne machen aus denen wir hätten investieren können? Warum konnte sein sportlicher Erfolg nicht höhere Einnahmen generieren?
Zu Deinen Etat Erläuterungen, weisst Du überhaupt was das ist? Wie entsteht Herthas Etat und wer hat zu verantworten wenn er nicht ausreicht? Egal ob der Etat nicht hoch genug ist oder ob über Etat ausgegeben wird, wer hat es zu verantworten?
Zitat von KonProg
C) Stand der Verein vor Windhorst kurz vor der Pleite?
-----------------------------------------------------------------------
Natürlich nicht.
Ohne Windhorst läge unser Schuldenstand im Moment bei etwa 35 Mio Euro, KKR hätte seine Anteile behalten müssen, und wir wären evtl. gezwungen gewesen, eines unserer Talente zu verkaufen. Mit Löwen und Selke hätten wir aller Voraussicht noch einmal etwas Gewinn eingefahren, und wir hätten zudem einen ganz okayen, talentierten Kader gehabt, der mit einer Reihe von Talenten gespickt ist.
C) Stand der Verein vor Windhorst kurz vor der Pleite?
-----------------------------------------------------------------------
Natürlich nicht.
Ohne Windhorst läge unser Schuldenstand im Moment bei etwa 35 Mio Euro, KKR hätte seine Anteile behalten müssen, und wir wären evtl. gezwungen gewesen, eines unserer Talente zu verkaufen. Mit Löwen und Selke hätten wir aller Voraussicht noch einmal etwas Gewinn eingefahren, und wir hätten zudem einen ganz okayen, talentierten Kader gehabt, der mit einer Reihe von Talenten gespickt ist.
Sag mal, gehts noch?
Der Schuldenstand bis Eintritt des Investors lag schon bei 125 Mio. „Im Moment“ würde er noch viel viel höher liegen weil nämlich der Jahresverlust 19/20 (liegt noch nicht vor) noch dazukommt. Es wird einen neuen Rekordverlust geben, verstehst Du überhaupt von welchen Beträgen wir reden oder ignorierst Du alles? Oder meinst Du mit 35 Mio. allein unseren Letzjahreverlust? Nicht ganz verkehrt von der Größenordnung.
Zitat von KonProg
Preetz hat es geschafft, mit seiner Kader-, Transfer- und Gehaltspolitik, dass sich Herthas Kaderwert enorm erhöht hat
Preetz hat es geschafft, mit seiner Kader-, Transfer- und Gehaltspolitik, dass sich Herthas Kaderwert enorm erhöht hat
Immer wieder dieser Unsinn. Der Kaderwert rettet uns nur bei Realisation, also Verkauf.
Bei allen haben sich die Etats und damit die Kaderwerte erhöht weil die Rechteeinnahmen in den letzten Jahren explodierten, insbesondere die TV Einnahmen. Was soll denn Preetz damit zu tun haben das es mehr zum verbraten gab und sich dadurch natürlich bei allen die Kaderwerte erhöhten? Ein Transferplus gibt es bei Hertha in der Summe 2009 bis 2019 nicht.
Durch Gehaltspolitik lässt sich sowieso kein Kaderwert erhöhen, damit kann man das Jahresergebnis der GuV beeinflussen. Und, hast Du mal reingeschaut? Hast Du mal ein Jahr ohne Verlust gefunden? Verstehst Du eigentlich was mit den Jahresverlusten geschieht?
Noch ein Tip, wo die Mittel herkommen über die Du falsch spekulierst, findest Du auf der Passivseite der Bilanz, wofür die Mittel verwendet wurden, findest Du auf der Aktivseite.
Zitat von KonProg
Hertha war nicht pleite. Im Gegenteil: Hertha war konsolidiert! Durch den guten Kaderwert, an dem ein gewisser Herr Preetz ganz massiv seine Anteile hat, war es auch möglich, Anteile von Hertha für gutes Geld zu verkaufen.
So sehe ich das.
Hertha war nicht pleite. Im Gegenteil: Hertha war konsolidiert! Durch den guten Kaderwert, an dem ein gewisser Herr Preetz ganz massiv seine Anteile hat, war es auch möglich, Anteile von Hertha für gutes Geld zu verkaufen.
So sehe ich das.
Sag mal, was trinkst Du?
Rekordschulden, Bilanziell überschuldet, nicht mehr Geld fürs nötigste (z.B. einen Trainer mit Normalgehalt) und weiter galoppierende Jahresverluste ebenfalls in neuen Rekordhöhen sind das Gegenteil von konsolidiert.
Erklärungen zur Unternehmenswertermittlung und warum diese nicht höher ausfiel um höhere Anteilswerte zu erreichen erspare ich mir in Deinem Fall.
Hurra! Wir haben einen ausgewiesenen Finanzexperten hier im Forum, der andere User und deren Beiträge von oben herab beurteilt und obendrein auch noch nicht müde wird uns zu erzählen, wie schlecht Preetz eigentlich ist und dass Hertha ungefähr schon drölfzig mal nicht nur am Abgrund stand, sondern mehrfach schon direkt reingeschaut hat und an allem, wirklich allem ist nur unser Michi schuld.
Ich freue mich sehr, dass so ein erfolgreicher Finanzjongleur wie du es bist, es von der Wallstreet direkt in unser Forum geschafft hat und uns erleuchtet.
Das hast du nun wirklich zu Genüge getan, sodass wir nun zur alles entscheidenden Frage kommen.
Was möchtest du eigentlich?
Möchtest du uns nun jeden Tag irgendwelche Rechnungen aufmachen, erzählen wer (das wird kurz, ist ja eh alles die Schuld von Preetz) und was alles schlecht ist? Oder möchtest du lieber alle bekehren, damit sie deiner Meinung sind?
Wenn du Preetz einfach nur loswerden willst, dann musst du leider noch ein wenig Geduld haben, denn diese Entscheidung wird wohl stark vom Ausgang der kommenden Saison abhängig sein.
„Unser Michi“ war natürlich genau so gemeint wie ich es geschrieben habe. Ich schlafe auch in Preetz-Bettwäsche.
:ugly
as glaube ich dir sogar. Den Rest spare ich mir. Ich habe schon mehrfach kundgetan, dass ich kein ausgewiesener Preetz-Freund bin aber ich besitze die Fähigkeit ein wenig zu differenzieren und nicht alles an einer Person festzumachen.
@BluRob scheint finanztechnisch wirklich Ahnung zu haben. Ich schrieb vorher schon, dass ich da nicht mithalten kann und habe trotzdem meine Sicht dargelegt.
Und was sind so deine Kerngebiete? Verbitterung und Abneigung?
Lustig wie vorhersehbar deine Reaktion war. Nichts anderes kennt man von Dampfplauderern wie dir. Kann ich aber sehr gut mit leben. Dann mal noch fröhliches pöbeln und erleuchte uns bald mal wieder.
Muss das sein Leute? Ihr habt unterschiedliche Meinungen, das ist ok...das eine Diskussion auch mal hitzig wird ist, auch in Ordnung...aber diese persönliche Schiene in der der eine dem anderen jegliche Kompetenz abspricht...das ist unnötig...jeder hat seine Gründe und Argumente, aber keiner von uns hat die Wahrheit gepachtet.
Fakt ist Preetz ist noch im Amt...fakt ist Hertha hat durch Windhorst finanzielle Polster geschaffen..und lasst uns hoffen das Hertha daraus das Beste macht.
12.08.2020 - 22:05 Uhr
Vielleicht atmen jetzt mal alle tief durch und kommen wieder etwas runter.
Die Wärme macht einem zu schaffen, aber deswegen muss doch nicht auch hier noch eine unnötig hitzige Atmosphäre herrschen. Dafür reichen mir die Threads in der Gerüchteküche schon zur Genüge aus.
Ich glaube jede Seite hat jetzt seine Sicht der Dinge dargelegt und Argumente geliefert. Das ganze Finanzthema passt sowieso nur bedingt hier rein.
Ein paar Punkte möchte ich aber noch schnell los werden:
1. Unseren Personalaufwand sehe ich in Relation zum sportlichen Erfolg nicht als das Problem, eher passen die sonstigen Aufwendungen nicht zur Höhe des Umsatzes, wenn man ihn mit anderen Bundesligisten vergleicht.
2. Der Umsatz selbst ist zu niedrig.
Wenn man aus diesem die TV-Gelder und Transfererlöse raus rechnet, bleiben gerade mal 50 Mio. übrig.
50 Mio. durch Tickets, Merchandise, Brust- und Ärmelsponsor, Ausrüster und rund 25 andere Sponsoren...
Das ist viel zu wenig und auf einem Level (oder gar darunter) mit Mainz, Freiburg, Augsburg oder Hoffenheim.
3. Kaderwerte als stille Reserven sind aus zwei Gründen immer riskant.
Erstens sind sie extrem volatil, sowohl in die eine, aber auch in die andere Richtung.
Zweitens gilt es hier, anders als üblich, neben Verkäufer und Käufer noch eine dritte Partei, nämlich die des "Kaufgegenstandes", zu überzeugen.
Bei einer Immobilie oder einem Recht brauche ich deren Zustimmung nicht. Bei einem Spieler kann ich nicht einfach sagen, du unterschreibst jetzt dort einen Vertrag, ob du willst oder nicht. Der Spieler kann sogar darauf bestehen, seinen ursprünglichen Vertrag zu erfüllen und dann ablösefrei zu wechseln. Damit liegt sein tatsächlicher Erlös dann bei 0, selbst wenn er einen fiktiven Marktwert von 100 Mio. hätte.
4. Den Ansatz von @KonProg , die KKR-Gelder als verdeckte Fremdfinanzierung zu betrachten, finde ich gar nicht mal so schlecht.
Damit wird aber nicht das eigentliche "Problem" behoben, sondern nur aufgezeigt, dass es bereits länger besteht.
Es hieß mal, dass die Tage der Verschuldung mit dem Amtsantritt von Preetz vorbei seien, dass man ab jetzt vernünftig wirtschaftet und dass man keine Harakiri-Aktionen aus wirtschaftlicher Sicht mehr fährt.
Hoeneß verließ uns mit einem Schuldenstand von rund 50 Mio. Euro. Der ist vor Tennor auf knappe 140 Mio. angestiegen.
Ob das ganze die einzige Möglichkeit war, um Konkurrenzfähig zu bleiben, steht in den Sternen.
Nur ist es dann unangebracht öffentlich was von einer Konsolidierung zu erzählen und dass man ja kleine Brötchen backen muss, während man für besagte Brötchen doch wieder mehr Mehl verbraucht, als rein kommt, bzw. man sich das benötigte Mehl leihen muss.
Alles in der Hoffnung, dass irgendwann jemand hier dick investiert und einzig durch volatile Kaderwerte besichert. Ist Gott sei Dank gut gegangen.
Aber lasst mal Corona ein Jahr früher zuschlagen, wie sehe es dann hier aus?
Oder noch viel besser - denn Corona war nun wirklich nicht kalkulierbar - lasst einen potentiellen Investor erst in diesem Sommer zum investieren bereit sein und wir wären in der letzten Saison, die ganz normal ohne Covid-19 absolviert worden wäre, abgestiegen.
Man hat also alles, was mit dem Wechsel von Hoeneß zu Preetz ja eigentlich der Vergangenheit angehören sollte, munter weiter gemacht, nur nicht mehr so offensichtlich und mit einer völlig anderen Außendarstellung.
Und dafür sind beide, Preetz und Schiller, verantwortlich.
Das war jetzt aber nur der finanzielle Part, der zwar nicht zu Preetz Hauptaufgaben gehört, aber auch nicht komplett von ihm losgelöst betrachtet werden kann.
Weder wird Schiller sagen, ich gebe dir auf den Cent genau vor, was du Ausgeben kannst und du hast dich daran zu halten, selbst wenn wir dadurch gerade mal eine Drittligatruppe auf den Platz kriegen, noch wird Preetz zu Schiller sagen, du beschaffst die Summen, die ich verlange, egal wie du das anstellst und ob es uns in den Ruin führt.
Die beiden tauschen sich aus und planen Dinge gemeinsam.
In vielen anderen Bereichen, die zum Aufgabengebiet des GF Sport gehören, macht Preetz für mich einen soliden bis guten Job.
Und da Tennor hier eingestiegen ist, kann ich keinen unserer Geschäftsführer vorwerfen, dass sie uns in den finanziellen Abgrund geführt hätten. Wir stehen wirtschaftlich besser da, wie nie zuvor.
Aber es war in der Nachbetrachtung doch ein ganz schön riskantes Spiel.
Die Wärme macht einem zu schaffen, aber deswegen muss doch nicht auch hier noch eine unnötig hitzige Atmosphäre herrschen. Dafür reichen mir die Threads in der Gerüchteküche schon zur Genüge aus.
Ich glaube jede Seite hat jetzt seine Sicht der Dinge dargelegt und Argumente geliefert. Das ganze Finanzthema passt sowieso nur bedingt hier rein.
Ein paar Punkte möchte ich aber noch schnell los werden:
1. Unseren Personalaufwand sehe ich in Relation zum sportlichen Erfolg nicht als das Problem, eher passen die sonstigen Aufwendungen nicht zur Höhe des Umsatzes, wenn man ihn mit anderen Bundesligisten vergleicht.
2. Der Umsatz selbst ist zu niedrig.
Wenn man aus diesem die TV-Gelder und Transfererlöse raus rechnet, bleiben gerade mal 50 Mio. übrig.
50 Mio. durch Tickets, Merchandise, Brust- und Ärmelsponsor, Ausrüster und rund 25 andere Sponsoren...
Das ist viel zu wenig und auf einem Level (oder gar darunter) mit Mainz, Freiburg, Augsburg oder Hoffenheim.
3. Kaderwerte als stille Reserven sind aus zwei Gründen immer riskant.
Erstens sind sie extrem volatil, sowohl in die eine, aber auch in die andere Richtung.
Zweitens gilt es hier, anders als üblich, neben Verkäufer und Käufer noch eine dritte Partei, nämlich die des "Kaufgegenstandes", zu überzeugen.
Bei einer Immobilie oder einem Recht brauche ich deren Zustimmung nicht. Bei einem Spieler kann ich nicht einfach sagen, du unterschreibst jetzt dort einen Vertrag, ob du willst oder nicht. Der Spieler kann sogar darauf bestehen, seinen ursprünglichen Vertrag zu erfüllen und dann ablösefrei zu wechseln. Damit liegt sein tatsächlicher Erlös dann bei 0, selbst wenn er einen fiktiven Marktwert von 100 Mio. hätte.
4. Den Ansatz von @KonProg , die KKR-Gelder als verdeckte Fremdfinanzierung zu betrachten, finde ich gar nicht mal so schlecht.
Damit wird aber nicht das eigentliche "Problem" behoben, sondern nur aufgezeigt, dass es bereits länger besteht.
Es hieß mal, dass die Tage der Verschuldung mit dem Amtsantritt von Preetz vorbei seien, dass man ab jetzt vernünftig wirtschaftet und dass man keine Harakiri-Aktionen aus wirtschaftlicher Sicht mehr fährt.
Hoeneß verließ uns mit einem Schuldenstand von rund 50 Mio. Euro. Der ist vor Tennor auf knappe 140 Mio. angestiegen.
Ob das ganze die einzige Möglichkeit war, um Konkurrenzfähig zu bleiben, steht in den Sternen.
Nur ist es dann unangebracht öffentlich was von einer Konsolidierung zu erzählen und dass man ja kleine Brötchen backen muss, während man für besagte Brötchen doch wieder mehr Mehl verbraucht, als rein kommt, bzw. man sich das benötigte Mehl leihen muss.
Alles in der Hoffnung, dass irgendwann jemand hier dick investiert und einzig durch volatile Kaderwerte besichert. Ist Gott sei Dank gut gegangen.
Aber lasst mal Corona ein Jahr früher zuschlagen, wie sehe es dann hier aus?
Oder noch viel besser - denn Corona war nun wirklich nicht kalkulierbar - lasst einen potentiellen Investor erst in diesem Sommer zum investieren bereit sein und wir wären in der letzten Saison, die ganz normal ohne Covid-19 absolviert worden wäre, abgestiegen.
Man hat also alles, was mit dem Wechsel von Hoeneß zu Preetz ja eigentlich der Vergangenheit angehören sollte, munter weiter gemacht, nur nicht mehr so offensichtlich und mit einer völlig anderen Außendarstellung.
Und dafür sind beide, Preetz und Schiller, verantwortlich.
Das war jetzt aber nur der finanzielle Part, der zwar nicht zu Preetz Hauptaufgaben gehört, aber auch nicht komplett von ihm losgelöst betrachtet werden kann.
Weder wird Schiller sagen, ich gebe dir auf den Cent genau vor, was du Ausgeben kannst und du hast dich daran zu halten, selbst wenn wir dadurch gerade mal eine Drittligatruppe auf den Platz kriegen, noch wird Preetz zu Schiller sagen, du beschaffst die Summen, die ich verlange, egal wie du das anstellst und ob es uns in den Ruin führt.
Die beiden tauschen sich aus und planen Dinge gemeinsam.
In vielen anderen Bereichen, die zum Aufgabengebiet des GF Sport gehören, macht Preetz für mich einen soliden bis guten Job.
Und da Tennor hier eingestiegen ist, kann ich keinen unserer Geschäftsführer vorwerfen, dass sie uns in den finanziellen Abgrund geführt hätten. Wir stehen wirtschaftlich besser da, wie nie zuvor.
Aber es war in der Nachbetrachtung doch ein ganz schön riskantes Spiel.
12.08.2020 - 22:24 Uhr
Zitat von Dicksen_Paule
Vielleicht atmen jetzt mal alle tief durch und kommen wieder etwas runter.
Die Wärme macht einem zu schaffen, aber deswegen muss doch nicht auch hier noch eine unnötig hitzige Atmosphäre herrschen. Dafür reichen mir die Threads in der Gerüchteküche schon zur Genüge aus.
Ich glaube jede Seite hat jetzt seine Sicht der Dinge dargelegt und Argumente geliefert. Das ganze Finanzthema passt sowieso nur bedingt hier rein.
Ein paar Punkte möchte ich aber noch schnell los werden:
1. Unseren Personalaufwand sehe ich in Relation zum sportlichen Erfolg nicht als das Problem, eher passen die sonstigen Aufwendungen nicht zur Höhe des Umsatzes, wenn man ihn mit anderen Bundesligisten vergleicht.
2. Der Umsatz selbst ist zu niedrig.
Wenn man aus diesem die TV-Gelder und Transfererlöse raus rechnet, bleiben gerade mal 50 Mio. übrig.
50 Mio. durch Tickets, Merchandise, Brust- und Ärmelsponsor, Ausrüster und rund 25 andere Sponsoren...
Das ist viel zu wenig und auf einem Level (oder gar darunter) mit Mainz, Freiburg, Augsburg oder Hoffenheim.
3. Kaderwerte als stille Reserven sind aus zwei Gründen immer riskant.
Erstens sind sie extrem volatil, sowohl in die eine, aber auch in die andere Richtung.
Zweitens gilt es hier, anders als üblich, neben Verkäufer und Käufer noch eine dritte Partei, nämlich die des "Kaufgegenstandes", zu überzeugen.
Bei einer Immobilie oder einem Recht brauche ich deren Zustimmung nicht. Bei einem Spieler kann ich nicht einfach sagen, du unterschreibst jetzt dort einen Vertrag, ob du willst oder nicht. Der Spieler kann sogar darauf bestehen, seinen ursprünglichen Vertrag zu erfüllen und dann ablösefrei zu wechseln. Damit liegt sein tatsächlicher Erlös dann bei 0, selbst wenn er einen fiktiven Marktwert von 100 Mio. hätte.
4. Den Ansatz von @KonProg , die KKR-Gelder als verdeckte Fremdfinanzierung zu betrachten, finde ich gar nicht mal so schlecht.
Damit wird aber nicht das eigentliche "Problem" behoben, sondern nur aufgezeigt, dass es bereits länger besteht.
Es hieß mal, dass die Tage der Verschuldung mit dem Amtsantritt von Preetz vorbei seien, dass man ab jetzt vernünftig wirtschaftet und dass man keine Harakiri-Aktionen aus wirtschaftlicher Sicht mehr fährt.
Hoeneß verließ uns mit einem Schuldenstand von rund 50 Mio. Euro. Der ist vor Tennor auf knappe 140 Mio. angestiegen.
Ob das ganze die einzige Möglichkeit war, um Konkurrenzfähig zu bleiben, steht in den Sternen.
Nur ist es dann unangebracht öffentlich was von einer Konsolidierung zu erzählen und dass man ja kleine Brötchen backen muss, während man für besagte Brötchen doch wieder mehr Mehl verbraucht, als rein kommt, bzw. man sich das benötigte Mehl leihen muss.
Alles in der Hoffnung, dass irgendwann jemand hier dick investiert und einzig durch volatile Kaderwerte besichert. Ist Gott sei Dank gut gegangen.
Aber lasst mal Corona ein Jahr früher zuschlagen, wie sehe es dann hier aus?
Oder noch viel besser - denn Corona war nun wirklich nicht kalkulierbar - lasst einen potentiellen Investor erst in diesem Sommer zum investieren bereit sein und wir wären in der letzten Saison, die ganz normal ohne Covid-19 absolviert worden wäre, abgestiegen.
Man hat also alles, was mit dem Wechsel von Hoeneß zu Preetz ja eigentlich der Vergangenheit angehören sollte, munter weiter gemacht, nur nicht mehr so offensichtlich und mit einer völlig anderen Außendarstellung.
Und dafür sind beide, Preetz und Schiller, verantwortlich.
Das war jetzt aber nur der finanzielle Part, der zwar nicht zu Preetz Hauptaufgaben gehört, aber auch nicht komplett von ihm losgelöst betrachtet werden kann.
Weder wird Schiller sagen, ich gebe dir auf den Cent genau vor, was du Ausgeben kannst und du hast dich daran zu halten, selbst wenn wir dadurch gerade mal eine Drittligatruppe auf den Platz kriegen, noch wird Preetz zu Schiller sagen, du beschaffst die Summen, die ich verlange, egal wie du das anstellst und ob es uns in den Ruin führt.
Die beiden tauschen sich aus und planen Dinge gemeinsam.
In vielen anderen Bereichen, die zum Aufgabengebiet des GF Sport gehören, macht Preetz für mich einen soliden bis guten Job.
Und da Tennor hier eingestiegen ist, kann ich keinen unserer Geschäftsführer vorwerfen, dass sie uns in den finanziellen Abgrund geführt hätten. Wir stehen wirtschaftlich besser da, wie nie zuvor.
Aber es war in der Nachbetrachtung doch ein ganz schön riskantes Spiel.
Vielleicht atmen jetzt mal alle tief durch und kommen wieder etwas runter.
Die Wärme macht einem zu schaffen, aber deswegen muss doch nicht auch hier noch eine unnötig hitzige Atmosphäre herrschen. Dafür reichen mir die Threads in der Gerüchteküche schon zur Genüge aus.
Ich glaube jede Seite hat jetzt seine Sicht der Dinge dargelegt und Argumente geliefert. Das ganze Finanzthema passt sowieso nur bedingt hier rein.
Ein paar Punkte möchte ich aber noch schnell los werden:
1. Unseren Personalaufwand sehe ich in Relation zum sportlichen Erfolg nicht als das Problem, eher passen die sonstigen Aufwendungen nicht zur Höhe des Umsatzes, wenn man ihn mit anderen Bundesligisten vergleicht.
2. Der Umsatz selbst ist zu niedrig.
Wenn man aus diesem die TV-Gelder und Transfererlöse raus rechnet, bleiben gerade mal 50 Mio. übrig.
50 Mio. durch Tickets, Merchandise, Brust- und Ärmelsponsor, Ausrüster und rund 25 andere Sponsoren...
Das ist viel zu wenig und auf einem Level (oder gar darunter) mit Mainz, Freiburg, Augsburg oder Hoffenheim.
3. Kaderwerte als stille Reserven sind aus zwei Gründen immer riskant.
Erstens sind sie extrem volatil, sowohl in die eine, aber auch in die andere Richtung.
Zweitens gilt es hier, anders als üblich, neben Verkäufer und Käufer noch eine dritte Partei, nämlich die des "Kaufgegenstandes", zu überzeugen.
Bei einer Immobilie oder einem Recht brauche ich deren Zustimmung nicht. Bei einem Spieler kann ich nicht einfach sagen, du unterschreibst jetzt dort einen Vertrag, ob du willst oder nicht. Der Spieler kann sogar darauf bestehen, seinen ursprünglichen Vertrag zu erfüllen und dann ablösefrei zu wechseln. Damit liegt sein tatsächlicher Erlös dann bei 0, selbst wenn er einen fiktiven Marktwert von 100 Mio. hätte.
4. Den Ansatz von @KonProg , die KKR-Gelder als verdeckte Fremdfinanzierung zu betrachten, finde ich gar nicht mal so schlecht.
Damit wird aber nicht das eigentliche "Problem" behoben, sondern nur aufgezeigt, dass es bereits länger besteht.
Es hieß mal, dass die Tage der Verschuldung mit dem Amtsantritt von Preetz vorbei seien, dass man ab jetzt vernünftig wirtschaftet und dass man keine Harakiri-Aktionen aus wirtschaftlicher Sicht mehr fährt.
Hoeneß verließ uns mit einem Schuldenstand von rund 50 Mio. Euro. Der ist vor Tennor auf knappe 140 Mio. angestiegen.
Ob das ganze die einzige Möglichkeit war, um Konkurrenzfähig zu bleiben, steht in den Sternen.
Nur ist es dann unangebracht öffentlich was von einer Konsolidierung zu erzählen und dass man ja kleine Brötchen backen muss, während man für besagte Brötchen doch wieder mehr Mehl verbraucht, als rein kommt, bzw. man sich das benötigte Mehl leihen muss.
Alles in der Hoffnung, dass irgendwann jemand hier dick investiert und einzig durch volatile Kaderwerte besichert. Ist Gott sei Dank gut gegangen.
Aber lasst mal Corona ein Jahr früher zuschlagen, wie sehe es dann hier aus?
Oder noch viel besser - denn Corona war nun wirklich nicht kalkulierbar - lasst einen potentiellen Investor erst in diesem Sommer zum investieren bereit sein und wir wären in der letzten Saison, die ganz normal ohne Covid-19 absolviert worden wäre, abgestiegen.
Man hat also alles, was mit dem Wechsel von Hoeneß zu Preetz ja eigentlich der Vergangenheit angehören sollte, munter weiter gemacht, nur nicht mehr so offensichtlich und mit einer völlig anderen Außendarstellung.
Und dafür sind beide, Preetz und Schiller, verantwortlich.
Das war jetzt aber nur der finanzielle Part, der zwar nicht zu Preetz Hauptaufgaben gehört, aber auch nicht komplett von ihm losgelöst betrachtet werden kann.
Weder wird Schiller sagen, ich gebe dir auf den Cent genau vor, was du Ausgeben kannst und du hast dich daran zu halten, selbst wenn wir dadurch gerade mal eine Drittligatruppe auf den Platz kriegen, noch wird Preetz zu Schiller sagen, du beschaffst die Summen, die ich verlange, egal wie du das anstellst und ob es uns in den Ruin führt.
Die beiden tauschen sich aus und planen Dinge gemeinsam.
In vielen anderen Bereichen, die zum Aufgabengebiet des GF Sport gehören, macht Preetz für mich einen soliden bis guten Job.
Und da Tennor hier eingestiegen ist, kann ich keinen unserer Geschäftsführer vorwerfen, dass sie uns in den finanziellen Abgrund geführt hätten. Wir stehen wirtschaftlich besser da, wie nie zuvor.
Aber es war in der Nachbetrachtung doch ein ganz schön riskantes Spiel.
Tja, was für den einen riskant erscheint, ist für den anderen normal. Wer in einer Position tätig ist, wo es um viel Verantwortung geht, muss auch mit finanziell engen Situationen klar kommen. Am Ende ist alles Ziel orientiert. Dieses Wenn und Aber ist uninteressant. So funktioniert die Welt des Profifußballs
12.08.2020 - 22:27 Uhr
Michael Preetz hier für "Mißwirtschaft" verantwortlich zu machen, finde ich schon sehr übertrieben. Fakt ist doch, dass er den Posten des Geschäftsführers Sport übernommen hat, als Hertha schon dicht vor der Pleite stand. Die zwei Abstiege, die in seiner Verantwortung lagen, haben sicher nicht zur wirtschaftlichen Entspannung beigetragen, weil man beide Wiederaufstiege mit sehr hohen Zweitliga-Etats bei wesentlich geringeren Einnahmen bewerkstelligt hat. Sicher hat er auch seinen Anteil an den beiden Abstiegen und somit auch daran, dass man damals wirtschaftlich in immer schwierigere Situationen gekommen ist. Ich behaupte sogar, dass uns diese Abstiege wirtschaftlich erst so richtig abgehängt haben, weil es die Zeit war, in der die TV-Gelder immer weiter in die Höhe geschossen sind und sich die Konkurrenz damit immer weiter entfernen konnte. Ein Abstieg 2004 (damals unter Hans Meyer) wäre diesbzgl. wohl weit weniger problematisch gewesen.
Seit dem letzten Aufstieg 2013 sehe ich Michael Preetz aber nicht mehr als den Schuldigen dafür an, dass wir jedes Jahr ein Minus erwirtschaftet haben. Ich kann es anhand von Zahlen zwar nicht belegen, aber dafür haben sich hier im Thread ja schon einige die Mühe gemacht. Ich versuche mal meine Sicht rüberzubringen, die im Kontext der gesamten Bundesliga steht.
Wir haben seit einiger Zeit eine Diskussion darüber, dass die Bundesliga immer langweiliger wird. Bayern München ist jetzt das 8. Mal hintereinander Meister geworden, unter den 4 CL-Teilnehmern sind 3 eh immer die Selben und die Top 6 der Saison 2019/20 waren auch die Top 6 der Saison zuvor. Schlaue Leute haben mal analysiert, dass über einen Zeitraum von 5 Jahren die Bundesliga-Tabelle fast identisch ist mit der Tabelle der Personalausgaben. Es gibt schon seit längerem eine Diskussion darüber, ob die ungleichmäßige Verteilung der TV-Gelder hier das Problem für echten sportlichen Wettbewerb ist. Ich glaube der Präsident des FC St.Pauli (Oke Göttlich) hat letztens in dieser Diskussion darüber noch einen interessanten Hinweis gegeben. Nämlich, dass Bundesliga-Aufsteiger meist nach spätestens zwei Jahren wieder runter gehen. Ich hab jetzt nicht überprüft, ob das ein Fakt ist, aber wirklich etabliert hat sich doch zuletzt wirklich keiner mehr.
Damit sind wir bei Hertha: Wir sind 2013 zuletzt aufgestiegen und hatten zunächst das Ziel "Klassenerhalt". Allein das war schon schwierig, wenn man bedenkt, dass wir kaum Geld zur Verfügung hatten, um uns zu verstärken. Zur Erinnerung: Es kamen Sebastian Langkamp, Johannes van den Bergh, Alexander Baumjohann (alle ablösefrei), Hajime Hosogai (1 Mio. Ablöse), kurz vor Ende des Transferfensters noch die beiden Leihspieler Per Skjelbred und Tolga Cigerci (Leihgebühr insgesamt 0,3 Mio.). Trotzdem haben wir unter Luhukay den Klassenerhalt souverän geschafft und haben aus meiner Sicht mit einem soliden Mittelfeldplatz sogar überperformt.
Irgendwann lautete das Ziel allerdings "in der Liga etablieren". Das ist auf Dauer natürlich schwierig, wenn man nach oben beschriebener Analyse (Gehalts-Etat = Bundesliga-Platzierung) nicht irgendwann bereit ist, seine Personalkosten hochzufahren und mit anderen auf dem Transfermarkt konkurriert, die in den selben Gewässern fischen. Ich kann mich noch daran erinnern, dass auch Werder Bremen damals an Javairo Dilrosun interessiert war, aber Hertha dem Vernehmen nach mehr Gehalt geboten hat. Zu diesem Zeitpunkt war das Gehalt für Dilrosun z.B. sicher schon vertretbar, gemessen an den TV-Geldern, die wir zu diesem Zeitpunkt erwirtschaften konnten. Aber wir hatten zum gleichen Zeitpunkt offenbar noch genügend Verbindlichkeiten, für die wir Zinsen zahlen mussten, was gegenüber anderen Vereinen ein gravierender Wettbewerbsnachteil darstellt. Hinzu kommt sicher auch die Stadion-Situation. Unser Zuschauerschnitt ist zwar recht gut gewesen in den vergangenen Jahren, kam aber durch viele Sonderaktionen und Billig-Tickets (TEDi) zustande. 50.000 Zuschauer bei Hertha spülen also nicht genauso viel Kohle durch Ticketing in die Kassen wie in Gladbach. Dass Hertha einen Teil seiner Catering-Einnahmen an die Olympiastadion GmbH abgeben muss, tut sein Übriges. Durch die Corona-Krise haben wir ja gelernt, dass nahezu jeder Bundesliga-Club am Limit agiert, was den Etat betrifft. Heißt: Das Geld, was verdient wird, ist im Grunde nur ein durchlaufender Posten. Vereine, die hochverschuldet sind, haben allein schon durch die Schulden einen Wettbewerbsnachteil gegenüber Konkurrenten, die eigentlich auf dem gleichen Level sind. Bei uns kommt die Stadionproblematik noch dazu. Wir bewegen uns in der Liga derzeit in einem Teufelskreis. Ohne Geld kann man nicht investieren - ohne Investitionen kommt man nicht in die Tabellenregionen, die Geld bringen - ohne dieses Geld kann man nicht investieren. Ein schönes Beispiel (aktuell) aus Gelsenkirchen: Da gab es letztens hier auf tm.de eine nette Diskussion darüber, dass GE fast 200 Mio. Schulden hat, worauf ein GE´ler meinte, dass dafür aber ihr Stadion abbezahlt wäre. Die sind im Grunde genauso in diesem Teufelskreis drin.
Zurück zu Michael Preetz: Aus meiner Sicht hat er in den letzten Jahren in wirtschaftlicher Hinsicht einen sehr guten Job gemacht und, vor dem Tennor-Einstieg, einen Transfer-Überschuss erwirtschaftet. Seit Sommer 2013 kann sich seine Bilanz wirklich sehen lassen. Dass auch mal Flops dabei waren, kommt in den besten Vereinen vor.
Insgesamt denke ich, dass es mit dem Einstieg von Tennor keine Ausreden mehr geben wird in Richtung "Bilanz". Es wurde jetzt mehr Geld reingeschossen, als wir Verbindlichkeiten hatten und somit wurde der oben beschriebene Teufelskreis gebrochen (wie es vorher Leipzig, Hoffenheim oder Dortmund auch gemacht haben). Damit müssen wir jetzt endlich auf einen grünen Zweig kommen. Wir sparen Zinsen ein und haben die Möglichkeit, potentere Sponsoren (Stichwort "Brustsponsor") an Land zu ziehen, mit einem verbesserten Kader (und attraktiven Fußball) weitere Sponsoren hinzu zu gewinnen. Damit läßt sich aus meiner Sicht sogar der Wettbewerbsnachteil "Olympiastadion" ganz gut verringern.
Seit dem letzten Aufstieg 2013 sehe ich Michael Preetz aber nicht mehr als den Schuldigen dafür an, dass wir jedes Jahr ein Minus erwirtschaftet haben. Ich kann es anhand von Zahlen zwar nicht belegen, aber dafür haben sich hier im Thread ja schon einige die Mühe gemacht. Ich versuche mal meine Sicht rüberzubringen, die im Kontext der gesamten Bundesliga steht.
Wir haben seit einiger Zeit eine Diskussion darüber, dass die Bundesliga immer langweiliger wird. Bayern München ist jetzt das 8. Mal hintereinander Meister geworden, unter den 4 CL-Teilnehmern sind 3 eh immer die Selben und die Top 6 der Saison 2019/20 waren auch die Top 6 der Saison zuvor. Schlaue Leute haben mal analysiert, dass über einen Zeitraum von 5 Jahren die Bundesliga-Tabelle fast identisch ist mit der Tabelle der Personalausgaben. Es gibt schon seit längerem eine Diskussion darüber, ob die ungleichmäßige Verteilung der TV-Gelder hier das Problem für echten sportlichen Wettbewerb ist. Ich glaube der Präsident des FC St.Pauli (Oke Göttlich) hat letztens in dieser Diskussion darüber noch einen interessanten Hinweis gegeben. Nämlich, dass Bundesliga-Aufsteiger meist nach spätestens zwei Jahren wieder runter gehen. Ich hab jetzt nicht überprüft, ob das ein Fakt ist, aber wirklich etabliert hat sich doch zuletzt wirklich keiner mehr.
Damit sind wir bei Hertha: Wir sind 2013 zuletzt aufgestiegen und hatten zunächst das Ziel "Klassenerhalt". Allein das war schon schwierig, wenn man bedenkt, dass wir kaum Geld zur Verfügung hatten, um uns zu verstärken. Zur Erinnerung: Es kamen Sebastian Langkamp, Johannes van den Bergh, Alexander Baumjohann (alle ablösefrei), Hajime Hosogai (1 Mio. Ablöse), kurz vor Ende des Transferfensters noch die beiden Leihspieler Per Skjelbred und Tolga Cigerci (Leihgebühr insgesamt 0,3 Mio.). Trotzdem haben wir unter Luhukay den Klassenerhalt souverän geschafft und haben aus meiner Sicht mit einem soliden Mittelfeldplatz sogar überperformt.
Irgendwann lautete das Ziel allerdings "in der Liga etablieren". Das ist auf Dauer natürlich schwierig, wenn man nach oben beschriebener Analyse (Gehalts-Etat = Bundesliga-Platzierung) nicht irgendwann bereit ist, seine Personalkosten hochzufahren und mit anderen auf dem Transfermarkt konkurriert, die in den selben Gewässern fischen. Ich kann mich noch daran erinnern, dass auch Werder Bremen damals an Javairo Dilrosun interessiert war, aber Hertha dem Vernehmen nach mehr Gehalt geboten hat. Zu diesem Zeitpunkt war das Gehalt für Dilrosun z.B. sicher schon vertretbar, gemessen an den TV-Geldern, die wir zu diesem Zeitpunkt erwirtschaften konnten. Aber wir hatten zum gleichen Zeitpunkt offenbar noch genügend Verbindlichkeiten, für die wir Zinsen zahlen mussten, was gegenüber anderen Vereinen ein gravierender Wettbewerbsnachteil darstellt. Hinzu kommt sicher auch die Stadion-Situation. Unser Zuschauerschnitt ist zwar recht gut gewesen in den vergangenen Jahren, kam aber durch viele Sonderaktionen und Billig-Tickets (TEDi) zustande. 50.000 Zuschauer bei Hertha spülen also nicht genauso viel Kohle durch Ticketing in die Kassen wie in Gladbach. Dass Hertha einen Teil seiner Catering-Einnahmen an die Olympiastadion GmbH abgeben muss, tut sein Übriges. Durch die Corona-Krise haben wir ja gelernt, dass nahezu jeder Bundesliga-Club am Limit agiert, was den Etat betrifft. Heißt: Das Geld, was verdient wird, ist im Grunde nur ein durchlaufender Posten. Vereine, die hochverschuldet sind, haben allein schon durch die Schulden einen Wettbewerbsnachteil gegenüber Konkurrenten, die eigentlich auf dem gleichen Level sind. Bei uns kommt die Stadionproblematik noch dazu. Wir bewegen uns in der Liga derzeit in einem Teufelskreis. Ohne Geld kann man nicht investieren - ohne Investitionen kommt man nicht in die Tabellenregionen, die Geld bringen - ohne dieses Geld kann man nicht investieren. Ein schönes Beispiel (aktuell) aus Gelsenkirchen: Da gab es letztens hier auf tm.de eine nette Diskussion darüber, dass GE fast 200 Mio. Schulden hat, worauf ein GE´ler meinte, dass dafür aber ihr Stadion abbezahlt wäre. Die sind im Grunde genauso in diesem Teufelskreis drin.
Zurück zu Michael Preetz: Aus meiner Sicht hat er in den letzten Jahren in wirtschaftlicher Hinsicht einen sehr guten Job gemacht und, vor dem Tennor-Einstieg, einen Transfer-Überschuss erwirtschaftet. Seit Sommer 2013 kann sich seine Bilanz wirklich sehen lassen. Dass auch mal Flops dabei waren, kommt in den besten Vereinen vor.
Insgesamt denke ich, dass es mit dem Einstieg von Tennor keine Ausreden mehr geben wird in Richtung "Bilanz". Es wurde jetzt mehr Geld reingeschossen, als wir Verbindlichkeiten hatten und somit wurde der oben beschriebene Teufelskreis gebrochen (wie es vorher Leipzig, Hoffenheim oder Dortmund auch gemacht haben). Damit müssen wir jetzt endlich auf einen grünen Zweig kommen. Wir sparen Zinsen ein und haben die Möglichkeit, potentere Sponsoren (Stichwort "Brustsponsor") an Land zu ziehen, mit einem verbesserten Kader (und attraktiven Fußball) weitere Sponsoren hinzu zu gewinnen. Damit läßt sich aus meiner Sicht sogar der Wettbewerbsnachteil "Olympiastadion" ganz gut verringern.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hertha1977 am 12.08.2020 um 22:36 Uhr bearbeitet
12.08.2020 - 23:33 Uhr
Zitat von Ron-D
Tja, was für den einen riskant erscheint, ist für den anderen normal. Wer in einer Position tätig ist, wo es um viel Verantwortung geht, muss auch mit finanziell engen Situationen klar kommen. Am Ende ist alles Ziel orientiert. Dieses Wenn und Aber ist uninteressant. So funktioniert die Welt des Profifußballs
Tja, was für den einen riskant erscheint, ist für den anderen normal. Wer in einer Position tätig ist, wo es um viel Verantwortung geht, muss auch mit finanziell engen Situationen klar kommen. Am Ende ist alles Ziel orientiert. Dieses Wenn und Aber ist uninteressant. So funktioniert die Welt des Profifußballs
Dann wundert es mich doch ein wenig, wieso du öfters mal Hoeneß für seine Vereinspolitik kritisierst.
Ich sehe da keinen großen Unterschied zur Post-Hoeneß-Ära außer, dass wir unter Hoeneß erfolgreicher waren, sofern man den Uefa-Cup als großen Erfolg verkaufen will.
Und jetzt haben wir bald 150mio ausgegeben, um da wieder hinzukommen...
Aber neben dem GF für Sport gibt es ja noch in gleicher Person den GF für Kommunikation. Vielleicht mag sich ja mal jemand dahingehend äußern. Würde mich echt interessieren, welche positiven und negativen Aspekte es da so gibt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von physsus am 12.08.2020 um 23:35 Uhr bearbeitet
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