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Michael Preetz
Geburtsdatum 17.08.1967
Alter 59
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Geschäftsführer
Akt. Verein MSV Duisburg

Michael Preetz

01.07.2012 - 01:08 Uhr
Michael Preetz |#3481
09.08.2020 - 16:21 Uhr
Zitat von Ron-D

Zitat von Kraule

Vielleicht passt das nicht hier rein, ich bin mir nicht sicher aber irgendwie hat Preetz, als Mitglied der Geschäftsführung, zumindest vor der Veröffentlichung von dem Thema etwas gehört.
Warum kommuniziert Hertha, dass es sich mit 5000 Zuschauer nicht lohnt?
Warum kann man das nicht verpacken in einer diplomatischen Formel "Großstadt, Anfahrt in den Öffis, Gesundheit, Sorge um die Fans" was weiß ich?!
Aber so zeigt man, wie weit man inzwischen von den Fans weg ist. Nur wenn es sich lohnt, ist der Fan wichtig.
Puhhh! Ich finde das ist ein ganz schöner Hammer.


Was für ein Unsinn, den du da schreibst. Man soll sich mit 5000 Fans zufrieden geben, auf der anderen Seite aber die teure Miete fürs Oly abdrücken plus die ganzen anderen Aufwendungen rund um den Spieltag. Da kann sich auch ein Fan der Laie ist zusammenreimen, dass das unrentabel ist. Man sollte den Verein in diesem Punkt unterstützen, anstatt hier auf die Tränendrüse zu drücken („Sorge um die Fans“)

Wenn du mir schon Unsinn unterstellen willst, dann bitte auch mal weiter denken:
1. Die Kommunikation war da offensichtlich mal wieder katastrophal schlecht. Ich kann dir jetzt div Veröffentlichungen nennen wo "wir arbeiten an einer Lösung...." nicht auftaucht! Wahrscheinlich wieder einmal die böse Presse. Alles eine Sache der Kommunikation! Die war in diesem Fall aber sehr schlecht. Meiner Meinung nach.
2. Ich kenne nicht die Zahlen was Hertha, seit Geisterspiele, an Miete hat zahlen müssen. Du? Dann bitte Quelle, danke.
3. Wie sollen Hygiene Regeln beim Einlass, Anfahrt usw gewährleistet werden, wenn mann erst ab "sich lohnende mindestens 15.000 Menschen die Tore öffnet und das unter Berücksichtigung der Ignoranz einiger der Pandemie gegenüber?
Deshalb hätte ich - nur ich- es besser gefunden man begnügt sich mit 5000 Zuschauer und rechnet nicht erst auf wie man zu einer Zuschauer enge kommt WO ES SICH LOHNT!
Wir reden hier jeden Tag über Spieler die Millionen kosten (Ablöse plus Gehalt) und hier muss es sich lohnen. Ich verdiene auch mein Geld in der Branche aber Gesundheit geht bei meiner Firma vor.
Dumm? Ich weiß!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kraule am 09.08.2020 um 16:28 Uhr bearbeitet
Michael Preetz |#3482
09.08.2020 - 16:29 Uhr
Die Entscheidung ist immer noch zusammen mit den Fanclubs getroffen worden, die das ganze öffentlich unterstützen.

Du bist wirklich die einzige Person, die sich darüber aufregt. Selbst die härtesten Fans begrüßen diese Entscheidung.
Michael Preetz |#3483
09.08.2020 - 16:30 Uhr
Zitat von ColeWorld
Die Entscheidung ist immer noch zusammen mit den Fanclubs getroffen worden, die das ganze öffentlich unterstützen.

Du bist wirklich die einzige Person, die sich darüber aufregt. Selbst die härtesten Fans begrüßen diese Entscheidung.

Klar! Ich bin die einzige Person! augen-zuhalten
Michael Preetz |#3484
09.08.2020 - 16:31 Uhr
Zitat von Kraule
Zitat von ColeWorld

Die Entscheidung ist immer noch zusammen mit den Fanclubs getroffen worden, die das ganze öffentlich unterstützen.

Du bist wirklich die einzige Person, die sich darüber aufregt. Selbst die härtesten Fans begrüßen diese Entscheidung.

Klar! Ich bin die einzige Person! augen-zuhalten

Und ich habe mich nicht vor den Karren spannen lassen.
Michael Preetz |#3485
09.08.2020 - 17:03 Uhr
Zitat von Kraule
Zitat von Ron-D

Zitat von Kraule

Vielleicht passt das nicht hier rein, ich bin mir nicht sicher aber irgendwie hat Preetz, als Mitglied der Geschäftsführung, zumindest vor der Veröffentlichung von dem Thema etwas gehört.
Warum kommuniziert Hertha, dass es sich mit 5000 Zuschauer nicht lohnt?
Warum kann man das nicht verpacken in einer diplomatischen Formel "Großstadt, Anfahrt in den Öffis, Gesundheit, Sorge um die Fans" was weiß ich?!
Aber so zeigt man, wie weit man inzwischen von den Fans weg ist. Nur wenn es sich lohnt, ist der Fan wichtig.
Puhhh! Ich finde das ist ein ganz schöner Hammer.


Was für ein Unsinn, den du da schreibst. Man soll sich mit 5000 Fans zufrieden geben, auf der anderen Seite aber die teure Miete fürs Oly abdrücken plus die ganzen anderen Aufwendungen rund um den Spieltag. Da kann sich auch ein Fan der Laie ist zusammenreimen, dass das unrentabel ist. Man sollte den Verein in diesem Punkt unterstützen, anstatt hier auf die Tränendrüse zu drücken („Sorge um die Fans“)

Wenn du mir schon Unsinn unterstellen willst, dann bitte auch mal weiter denken:
1. Die Kommunikation war da offensichtlich mal wieder katastrophal schlecht. Ich kann dir jetzt div Veröffentlichungen nennen wo "wir arbeiten an einer Lösung...." nicht auftaucht! Wahrscheinlich wieder einmal die böse Presse. Alles eine Sache der Kommunikation! Die war in diesem Fall aber sehr schlecht. Meiner Meinung nach.
2. Ich kenne nicht die Zahlen was Hertha, seit Geisterspiele, an Miete hat zahlen müssen. Du? Dann bitte Quelle, danke.
3. Wie sollen Hygiene Regeln beim Einlass, Anfahrt usw gewährleistet werden, wenn mann erst ab "sich lohnende mindestens 15.000 Menschen die Tore öffnet und das unter Berücksichtigung der Ignoranz einiger der Pandemie gegenüber?
Deshalb hätte ich - nur ich- es besser gefunden man begnügt sich mit 5000 Zuschauer und rechnet nicht erst auf wie man zu einer Zuschauer enge kommt WO ES SICH LOHNT!
Wir reden hier jeden Tag über Spieler die Millionen kosten (Ablöse plus Gehalt) und hier muss es sich lohnen. Ich verdiene auch mein Geld in der Branche aber Gesundheit geht bei meiner Firma vor.
Dumm? Ich weiß!

Hertha hat noch gar nichts kommuniziert.
Es sind Überlegungen. Die man natürlich auch mit den Fans führt. Die sind ja betroffen. Die 5000 Karten würden ja unter den Mitglieder aufgeteilt werden.

Was bringt es wenn Hertha 5000 Zuschauer rein lasst und dabei Woche für Woche ein minus macht? Wer hat den was davon?

Man braucht übrigens auch personal, die sich um die 5000 Zuschauer kümmern.

Dazu 5000 Zuschauer im olmpi. Die sich dann auch noch verteilen müssten. Würde doch ohnehin ziemlich verlauf wirken.

Ich verstehe dein Problem nicht. Was du hast das Hertha evtl auf die 5000 Zuschauer verzichten. Wo die Chance auf Karten ohnehin sehr gering sind
Michael Preetz |#3486
09.08.2020 - 20:14 Uhr
Zitat von cheffe

Zitat von Hertha1977

Die ein oder andere Trainer-Entscheidung war mit Sicherheit auch nicht glücklich, wobei ich ihm eigentlich nur die Verpflichtung von Skibbe und die Installation von Ante Covic als Cheftrainer im vergangenen Sommer als absolute Fehlentscheidungen anlaste. (..)


Da fallen mir schon noch ein paar mehr Griffe ins Klo ein, bis auf Dardai, mit großen Abstrichen Luhukay und Stand jetzt Labbadia waren seine Trainerentscheidungen eigentlich alle Grütze. (..)


Halte das Thema Trainerwahl jetzt auch nicht für die ganz große Stärke von Preetz, würde da aber keine so vernichtende Kritik formulieren wollen. Manche Dinge liefen objektiv schlecht, teils mit verheerenden Folgen (Abstiege), aber da sehe ich nicht unbedingt Preetz als alleinige Ursache. Zudem, es gab auch Glücksgriffe.

Nehmen wir mal den Übergang von Luhukay auf Dardai:

Das war ein überraschender Zug, kam aber im richtigen Moment, und brachte Hertha imho mindestens 2 Punkte ein, mit denen dann die Klasse gerettet werden konnte. Gut, gucken wir uns doch ein paar Entscheidungen genauer an:

Luhukay: Nach der vorherigen Chaos-Saison war er 12/13 eine vernünftige, solide Wahl. Und auch, wenn Luhu in seinem dritten Jahr etwas geschwächelt hat, allein schon dafür, dass er aus Ronny (!) einen wirkungsvollen Leistungsträger (!!) geformt hat, dafür gebührt ihm ein Stern im Trainerhimmel, mit Abzügen in der B-Note, weil er uns Roy Beerens aufhalste. Der Wechsel von Luhu auf Dardai war korrekt.

Dardai: Absoluter Glücksgriff. Er hat sich am Ende mehr oder minder kaputt gearbeitet - dass er dann aufhörte, lag nicht an Fehlverhalten von Preetz.

Skibbe: Kam in der Chaos-Saison 11/12, mit 5 Niederlagen aus 5 Partien verheerend, und wohl sogar der Hauptfaktor für den Abstieg, neben dem imho eigenwilligen Verhalten von Babbel. Nur, er hatte einen guten Ruf zu dem Zeitpunkt, als Bundestrainer und bis dahin recht erfolgreicher Vereinstrainer. In der Situation hätten auch andere Fußballmanager in der Bundesliga auf die Karte "Skibbe" gesetzt. Und war ein grober Fehler, im Nachhinein betrachtet.

Babbel: Kam 10/11 quasi mit dem Ruf, ein potentielles Wunderkind als Trainer zu sein, bewerkstelligte einen astreinen Aufstieg (mit allerdings starken Personal), und bis zur imho inszenierten Trennung lief es in der 1. BL relativ sauber - die Verbindung mit der Mannschaft war ungebrochen - aber dann!

Favre: Gute Wahl eigentlich, und teils war er ein Opfer des eigenen Erfolgs. Nach einen zunächst senationellen Saisonverlauf mit tragischen Ende kam es zu einem Bruch zwischen Favre und der Mannschaft, die seine Entscheidungen im völlig verhunzten Saisonfinale vornehm formuliert, ziemlich schlecht fanden. In der Nachfolgesaison war ein Mannschaftsumbau zu verkraften, und der Bruch zwischen Favre und der Mannschaft bescherte Hertha eine beinahe beispiellose Niederlagenserie zu Saisonbeginn. Denkbar, eventuell, dass Favre noch einmal die Kurve bekommen hätte, aber es sah aber eher nicht so aus. Der Trainerwechsel lag nahe, und war kein Fehler von Preetz.

Covic: Hat wirklich tolle menschliche Qualitäten, aber konnte diese PS in der 1. BL nicht auf die Straße bringen. Nachdem wir mit Dardai den Superglücksgriff bei eigenen Jugendtrainern hatten, war Covic dennoch eine etwas ungewöhnliche - und im Nachhinein betrachtet, schlechte Wahl.

Klinsmann: Charakterdefizitärer Typ. Mehr gibt es dazu nicht zu schreiben, und an Preetz lag es nicht, dass wir diese miese Überraschung erleben mussten.

Funkel: Sah wirklich wie ein unpassender Trainer aus, und bewies sich bei Hertha als solcher. Allerdings hat er später bei Düsseldorf noch einmal gezeigt, dass er funktionieren kann.

Labadia: Richtige Entscheidung, richtiger Zeitpunkt.

Grundsätzlich: Nachträglich ist man immer klüger. Aber kann man es Preetz anlasten, dass sich mit Favre ein wirklich guter Trainer im Folgejahr mit der Mannschaft verkracht? Wir alle wissen, Favre hat aus dieser Entscheidung gelernt, er selbst hat das eingeräumt, dass er sich bei Hertha menschlich etwas unrund verhalten hatte. Oder nehmen wir Skibbe: War wirklich allen klar, dass er in der Bundesliga so untergehen würde? Wusste jeder von vornherein, dass Covic nicht funktionieren wird? In den ersten Wochen hatte einige bei uns (mich eingeschlossen) noch die Hoffnung, dass sich hier etwas entwickeln könnte. Nun, wir lagen falsch.

So, ich komme zu meinem letzten Punkt.

Das Trennungsdrama mit Babbel:
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Für meine Begriffe war das eine arbeitsrechtliche Inszenierung von Babbel - und nichts anderes. Auf diese Weise konnte er bei Hoffenheim, wo er am 10.02. 2012 seine Tätigkeit fortsetzte, den doppelten Lohn einstreichen, also inklusive Herthagehalt.

Sehr geschickt. Sich in die Öffentlichkeit stellen und behaupten, er sei von Beginn an von Preetz und Gegenbauer auf die krasseste aller möglichen Weisen angeschwindelt worden. Offen gesagt, ich glaube Babbel in der Sache nicht ein einziges Wort. Babbel hat nachträglich zugegeben, dass er kein Bock auf Hertha hatte, weil er um die begrenzten finanziellen Möglichkeiten und Beschränkungen im Transfergeschäft für die nächsten Jahre bei Hertha wusste. Seine Berater verhandelten hinter dem Rücken von Preetz mit Schalke und Hoffenheim, und als er von Hoffenheim grünes Licht für seine Vorstellungen erhielt, ließ er seine Berater bei Hertha anrufen und verkündete auf diese Weise seinen Tshüssikowski. Eine etwas unfeine Methode, und bei Hertha war nicht zuletzt Preetz, der sich seit Oktober 2011 um die Weiterbeschäftigung von Babbel bemühte, recht ungehalten.

Statt die Wogen zu glätten und seinen Vertrag zu erfüllen, setzte Babbel dann noch einen drauf, suchte zielstrebig das Gespräch mit der Öffentlichkeit, um dort Preetz und Gegenbauer (mit dem er nie gesprochen hatte) als notorische Lügner zu bezeichnen, und Hertha als Club als völlig indiskutabel für jeden Trainer in der Welt.

Bei Hoffenheim, dem er sich unmittelbar anschloss, versagte Babbel gleich doppelt. Zwar hatte er dort deutlich mehr Geld für Transfers zur Verfügung, aber versemmelte seine Transfers dergestalt, dass er fast nur Flops verpflichtete. Als Trainer kam er dann auf unter "1" Punkt pro Spiel und durfte sich nach 30 Spielen wieder aus Hoffenheim verabschieden. Und während sich Hertha bei dieser Affäre ab 2012 jeder Wortmeldung enthielt, trotz dutzendfacher Nachfragen, nutzte Babbel im Gefolge jede Gelegenheit bis 2014, um gegen Hertha nachzutreten.

Schon denkbar, dass da zwei Männer aneinander vorbei geredet haben, aber ich bin da deutlich mehr bei der Version von Preetz - zumal diese durchaus auch kongruent mit seinem Verhalten war. Und ja, man erlebt in dem Geschäft auch menschliche Enttäuschungen. Babbel war damals noch völlig auf seinem Überflieger-Trip unterwegs, und er hätte im Nachhinein diese ganze Affäre wohl auch spürbar anders handhaben wollen.

•     •     •

Tore! Tore! Tore! Und drei richtig gute Spielzüge pro Partie!
Besseres, präziseres Konterspiel. Und Siege!

Mehr will ich doch nicht!!!!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von KonProg am 09.08.2020 um 20:27 Uhr bearbeitet
Michael Preetz |#3487
10.08.2020 - 17:28 Uhr
Für mich ist das hier eine Sommerlochdiskussion, aber ich amüsiere mich prächtig.
Michael Preetz |#3488
10.08.2020 - 21:19 Uhr
Ich zieh mal hier rüber.

Zitat von BluRob
Zitat von ColeWorld

Zitat von BluRob

Zitat von nme17

Preetz ist nicht dafür bekannt das Geld mit offenen Händen auszugeben. Außer für Trainerabfindungen ...


Er ist bekannt dafür Jahr für Jahr Verluste zu erwirtschaften, eben bis hin zu drohenden Insolvenztatbeständen.

Das ist aber nicht Preetz Aufgabenbereich, also auch nicht seien Schuld.


Scherz jetzt? Wer hat denn sonst die Jahresverluste bewirkt? Wenn man Jahr für Jahr mehr ausgibt als man einnimmt, was glaubst Du wer dann die Schuld hat?

Das ist Schillers Aufgabenbereich, nicht Preetzs. Preetz arbeitet mit dem Budget, das Schiller ihm vorgibt und hat über die Jahre ein klares Transferplus erwirtschaftet, wenn man die Zeit vor Tennor betrachtet.
Michael Preetz |#3489
11.08.2020 - 15:10 Uhr
Zitat von BluRob


Dann meinst Du also Schiller ist schuld an dem Finanzdesaster und den galoppierenden Jahresverlusten bis hin zur Überschuldung vor Windhorst? Konsequenz? (..)

Abgesehen davon, dass ich auch an die Mär eines angebliches Transferplus nicht glaube (..), Du kannst Preetz Aufgabenbereich doch nicht darauf reduzieren. Er macht auch die Arbeitsverträge der Spieler und das ist der größte Aufwandsposten in der Gewinn- und Verlustrechnung. Würdest Du hier auch sagen die Rechtsanwälte sind schuld die die Verträge gemacht haben?

(..) Da wurden zuletzt galoppierend vor Investor Rekordschulden von über 120 Mio aufgehäuft, diese resultierten aus den sich aufgelaufenden Jahresverlusten, aufgefangen durch Fremdfinanzierung und Eigenkapital durch den Ex Investor, aber überschuldet also insolvenzbedroht.

Preetz hatte nun 10 Jahre lang Zeit zum Üben, aber es wurde immer schlimmer.

Obwohl er sich Jahr für Jahr einen grösseren Schluck aus der Geldpulle gönnte als das Budget hergab, waren die sportlichen Erfolge auch nicht entsprechend. Sprich, die bei der Zockerei erhofften Mehreinnahmen aus den riskanten Investitionen und Aufwendungen, also Z.B. aus EL, CL, mehr Rechteeinnahmen, höhere Sponsorerträge usw. flossen auch nicht.

Sorry, wirklich unhaltbar und absurd finde ich bei diesen Hintergründen die Mär, wie gut der Preetz doch wirtschaften kann.


Ähem.

Nach den beiden Abstiegen war der Verein so gut wie pleite. Das, was Preetz da sportlich bewirtschaftete, war im Grunde genommen nicht konkurrenzfähig. Man sieht das auch ganz ohne Probleme im Zugangsteil in den Transferbudgets in den Jahren nach dem Wiederaufstieg:

12/13: 2,2 Mio
13/14: 1,3 Mio

In den Jahren holte er ablösefrei Peka, Jarstein, Langkamp, und bereitete den Transfer von Schelle und Cigerci vor. Hat er in diesen Jahren mit dem Geld sinnlos rumgeballert? Wohl kaum. Ein Wunder eigentlich, dass wir in diesen Jahren einen Trainer fanden. Gut, gucken wir etwas weiter:

14/15: 14,5 Mio
15/16: 7,3 Mio

Er verwandelte Lasogga dafür ein eine 10-Mio-Finanzspritze für unseren Verein und ließ Ramos sowie Schulz ziehen. Im Gegenzug bekamen wir Darida, Stark, Stocker, Kalou, Cigerci, Schelle, Platte, Weiser, Genki - und jeweils deutlich unter Wert. Dazu Ibisevic mit dem Superdeal, dass Stuttgart zwei Jahre lang das halbe Gehalt zahlt.

Klingt nicht gerade nach Verschwendung, sondern wie ein ziemlich schlauer Sportmanager, der auch mit sehr geringen Mittel wirtschaften kann. Gut, wir gucken noch etwas weiter:

16/17: 6,7 Mio
17/18: 14 Mio
18/19: 16 Mio

Allein auf der RV-Position erwirtschaftete Preetz ein Transferplus in Höhe von 20 Mio Euro. Dazu verkaufte er Brooks im optimalen Moment für 17 Mio. Mit Genki erwirtschaftete er 4 Mio, den Verlust bei dem Flop Beerens begrenzte er stark, mit Cigerci erwirtschafte er noch einmal 1,5 Mio.
Unsere Mannschaft bekam Duda, Selke, Rekik, Boyata, Dilrosun - alle weit oder sogar sehr weit unter ihrem Wert. Über die 3 Mio für Leckie lässt sich streiten, auch Esswein dürfen wir ins Flop-Fach einsortieren. Als Gesamtbilanz sehen wir aber:

Finanzelle Bilanz der Arbeit von Preetz nach dem Wiederaufstieg:
---------------------------------------------------------------------------------------

Der Kaderwert legte trotz bescheidener Voraussetzungen in den Jahren vor Windhorst auf sehr respektable 200 Mio zu, was wegen der enthaltenen, bilanziell nicht verbuchten stillen Reserven die angebliche Riesenschuldenlast sogar locker ausgleicht. Preetz hat in dieser Zeit aus einen "beinahe-pleite-Verein"ohne jegliches Handlungspotential auf dem Transfermarkt immerhin einen Verein gemacht, in den Windhorst Geld zu investieren bereit war, der bis dahin alle seine Talente binden konnte und Summa Summarum immerhin in der "Mittelklasse" der Bundesliga angekommen war.

Weder das Gehaltsbudget, noch andere Dinge deuten darauf hin, dass Preetz mit dem Geld nur so herum geworfen hätte. Über einzelne Dinge mag man geteilter Meinungs sein, aber In der Summe ist das eine wirklich gute und respektable Arbeitsbilanz!

Ja, wir hätten ohne Windhorst vielleicht Maier oder Samardzic abgeben müssen. Aber unser Verein war wieder handlungsfähig und unser "Spielerkapital" lag deutlich höher als die Schulden. Ich kann nicht erkennen, dass Preetz unseren Verein in den Abgrund gewirtschaftet hätte.

•     •     •

Tore! Tore! Tore! Und drei richtig gute Spielzüge pro Partie!
Besseres, präziseres Konterspiel. Und Siege!

Mehr will ich doch nicht!!!!
Michael Preetz |#3490
11.08.2020 - 20:01 Uhr
Immer wieder erstaunlich das die angehäuften Schulden, 2 Abstiege , teilweise katastrophale Trainerwechsel schön geredet werden.
Ich würde fast sogar so weit gehen und behaupten,
das wir ohne Windhorst Mio abgestiegen wären. Kein Cunha Piatek Lukebakio Labbadia ...... dafür blankes Chaos. Allerdings wäre Preetz dafür die JK Blamage erspart geblieben.

•     •     •

HAHOHE
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