| Geburtsdatum | 17.08.1967 |
|---|---|
| Alter | 59 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Geschäftsführer |
| Akt. Verein | MSV Duisburg |
Michael Preetz
01.07.2012 - 01:08 Uhr
08.08.2020 - 20:02 Uhr
Moin
Für mich ist es ein Flop wen der Spieler eine ablöse um die zwei Millionen gekostet hat und ihn unter werd weg schickt .wen ick mich nicht Ire war die helfe ablöse frei oder ?
euch noch ein schönen schwitze Abend

Für mich ist es ein Flop wen der Spieler eine ablöse um die zwei Millionen gekostet hat und ihn unter werd weg schickt .wen ick mich nicht Ire war die helfe ablöse frei oder ?
euch noch ein schönen schwitze Abend


08.08.2020 - 20:08 Uhr
Zitat von ramos28
Kluge und Esswein haben doch nie konstant gute Leistung gezeigt. Oder irre ich mich da?
Bei Klinsmann und Kurt geh ich mit, in Endeffekt waren es aber Flops.
Ich bin auch der Meinung, dass jeder Manager seine Flops hat, aber ich wollte dem User zeigen, dass Preetz eben auch ein paar mehr hat, als die die genannt wurden.
Zitat von 1892Blau-Weiss
Kluge und Esswein für mich beide keine fehleinkäufe
Auch Hegeler wird immer schlechter gemacht als er war
Klinsmann und Kurt würden beide verpflichtet. Wo ess klar war das es experiment sind
Bitte jetzt ein Manager zeigen der so lange dabei ist wie Preetz und nicht auch so eine Liste hat
Zitat von ramos28
Aus dem Jozwiak Thread.
@niklas_kp
Das stimmt so nicht ganz, auch mit kleineren Mitteln können/müssen Transfers beurteilt werden können. Auch Preetz hat sehr viele Flops verpflichtet bzw. Spieler welche sich auf lange Sicht nicht durchsetzen konnten.
Hier ein Auszug:
Wichniarek
Bengtsson
Pejcinovic
Kringe
Cesar
Janker
Friend
Ottl
Torun
Kluge
Heitinga
Hegeler
Kurt
Esswein
Klinsmann
Luckassen
Zitat von niklas_kp
Auweia! So viel gequirlte Scheisse habe ich ja echt selten gelesen. Das ist zwar absolut off topic, aber ich kann das so nicht stehen lassen.
Die Schulden sind nämlich eine Folge der Ära Hoeneß, in der man deutlich über seine finanziellen Möglichkeiten gelebt bzw. gespielt hat. Der erste Abstieg war ein zwingendes Resultat dieser Tage, nachdem man im Jahr zuvor das große Geld der CL verpasst hat. Finanziell besser wird es infolge eines Abstiegs aber auf keinen Fall. Aus diesen Möglichkeiten hat ein Michael Preetz mehr gemacht als viele es anerkennen wurden. Denk doch nur an Deals wie Kalou oder Ibisevic zurück.
Oder Stark, Rekik, Weiser. Das einzige was man ihm vorwerfen kann, ist dass er es manchmal verpasst hat, einen Spieler zum richtigen Zeitpunkt wieder zu verkaufen, um den maximalen Profit rauszuholen. Richtige Flops gibt es kaum. Kurt und Jonathan Klinsmann sind da die einzigen, die ich als solche bezeichnen würde. Die Fahrstuhljahre kann man nicht bewerten, dazu waren die Mittel und Ausgangslagen zu schlecht.
Schiller und Preetz ist es auch zu verdanken, dass man zuerst mit KKR und jetzt mit Tennor kurzfristig bzw. langfristig finanziell etwas besser aufgestellt ist. Das ist ein Verdienst, der hoch einzuordnen ist.
Auweia! So viel gequirlte Scheisse habe ich ja echt selten gelesen. Das ist zwar absolut off topic, aber ich kann das so nicht stehen lassen.
Die Schulden sind nämlich eine Folge der Ära Hoeneß, in der man deutlich über seine finanziellen Möglichkeiten gelebt bzw. gespielt hat. Der erste Abstieg war ein zwingendes Resultat dieser Tage, nachdem man im Jahr zuvor das große Geld der CL verpasst hat. Finanziell besser wird es infolge eines Abstiegs aber auf keinen Fall. Aus diesen Möglichkeiten hat ein Michael Preetz mehr gemacht als viele es anerkennen wurden. Denk doch nur an Deals wie Kalou oder Ibisevic zurück.
Oder Stark, Rekik, Weiser. Das einzige was man ihm vorwerfen kann, ist dass er es manchmal verpasst hat, einen Spieler zum richtigen Zeitpunkt wieder zu verkaufen, um den maximalen Profit rauszuholen. Richtige Flops gibt es kaum. Kurt und Jonathan Klinsmann sind da die einzigen, die ich als solche bezeichnen würde. Die Fahrstuhljahre kann man nicht bewerten, dazu waren die Mittel und Ausgangslagen zu schlecht.
Schiller und Preetz ist es auch zu verdanken, dass man zuerst mit KKR und jetzt mit Tennor kurzfristig bzw. langfristig finanziell etwas besser aufgestellt ist. Das ist ein Verdienst, der hoch einzuordnen ist.
Aus dem Jozwiak Thread.
@niklas_kp
Das stimmt so nicht ganz, auch mit kleineren Mitteln können/müssen Transfers beurteilt werden können. Auch Preetz hat sehr viele Flops verpflichtet bzw. Spieler welche sich auf lange Sicht nicht durchsetzen konnten.
Hier ein Auszug:
Wichniarek
Bengtsson
Pejcinovic
Kringe
Cesar
Janker
Friend
Ottl
Torun
Kluge
Heitinga
Hegeler
Kurt
Esswein
Klinsmann
Luckassen
Kluge und Esswein für mich beide keine fehleinkäufe
Auch Hegeler wird immer schlechter gemacht als er war
Klinsmann und Kurt würden beide verpflichtet. Wo ess klar war das es experiment sind
Bitte jetzt ein Manager zeigen der so lange dabei ist wie Preetz und nicht auch so eine Liste hat
Kluge und Esswein haben doch nie konstant gute Leistung gezeigt. Oder irre ich mich da?
Bei Klinsmann und Kurt geh ich mit, in Endeffekt waren es aber Flops.
Ich bin auch der Meinung, dass jeder Manager seine Flops hat, aber ich wollte dem User zeigen, dass Preetz eben auch ein paar mehr hat, als die die genannt wurden.
Man sollte auch mal die eigenen Anspruch anschauen.
Beide haben aber auch gute Leistungen gebracht und uns auch wichtige Punkte gebracht. Grade Esswein hat der Einsatz immer gestimmt
Sie haben nicht voll überzeugt und auch nicht eingeschlagen aber Flops waren sie auch nicht.
Gut evtl. Gibt es auch einfach unterschiedliche Auffassung was ein Flop ist und was nicht. Sieht jeder Hal anderes
08.08.2020 - 20:10 Uhr
Zitat von HaHoHertha
Köpke ist für mich ein Flop. Und Klünter als Weiser Nachfolger auch.
Köpke ist für mich ein Flop. Und Klünter als Weiser Nachfolger auch.
Klünter war doch der Lazaro Ersatz? dann halt in der chaos Saison.
08.08.2020 - 20:20 Uhr
Zitat von Herthastolz
Moin
Für mich ist es ein Flop wen der Spieler eine ablöse um die zwei Millionen gekostet hat und ihn unter werd weg schickt .wen ick mich nicht Ire war die helfe ablöse frei oder ?
euch noch ein schönen schwitze Abend


Moin
Für mich ist es ein Flop wen der Spieler eine ablöse um die zwei Millionen gekostet hat und ihn unter werd weg schickt .wen ick mich nicht Ire war die helfe ablöse frei oder ?
euch noch ein schönen schwitze Abend



Ibisevic also ein Flop?
08.08.2020 - 22:00 Uhr
Für mich ist es ein Flop, wenn man innerhalb eines Kommentars, 4711 Rechtschreibfehler hat! Herthas ganzer Stolz
08.08.2020 - 22:07 Uhr
Ich sehe das ähnlich wie hier schon beschrieben. Preetz hatte lange Zeit zu wenig finanzielle Mittel um die Mannschaft so verstärken zu können wie er es vielleicht gewollt hätte. Jetzt waren und sind die Mittel da. Die kommende Saison wird zeigen ob es sportlich nach oben geht. Wenn die Mannschaft um die internationalen Plätze mitspielt, kann es natürlich trotzdem passieren, dass die Ziele nicht vollständig erreicht werden, aber es muss deutlich sein, dass wir in oberen Drittel der Bundesliga angekommen sind und dort auch bleiben.
Daran wird Preetz gemessen werden.
Na ja - oberes Drittel wäre ja 6. Platz, also EL.
Daran wird Preetz gemessen werden.
Na ja - oberes Drittel wäre ja 6. Platz, also EL.
08.08.2020 - 22:40 Uhr
Der 6. Platz ist "nur" die European Conference League
08.08.2020 - 23:21 Uhr
Michael Preetz hat das Amt von Dieter Hoeneß übernommen, der einen finanziellen Scherbenhaufen hinterlassen hat. Im Übrigen kam der Schuldenberg nicht allein durch die Großmannssucht eines D.H. zustande. Es gab Anfang der 2000er Jahre drei Ereignisse, die uns richtig Löcher in die Kassen gerissen haben:
1. Der Aufbau eines Nachwuchsleistungszentrums als Voraussetzung für die Bundesliga-Lizenz ab 2001/02 nach dem Desaster des DFB bei der EM 2000 (musste auf Pump finanziert werden)
2. Die Kirch-Pleite 2002, bei der TV-Einnahmen weggebrochen sind, die bereits verplant waren
3. Der Umbau des Olympiastadions von 2002 bis 2006 für die WM 2006, der deutliche Einnahmeverluste zur Folge hatte
Auf drei Ereignisse hatte Hertha selbst keinen Einfluss, musste abr dennoch mit den Konsequenzen leben (wobei alle anderen Bundesliga-Clubs bei mindestens zwei dieser Geschichten ebenso Probleme hatte). Dieter Hoeneß hat in der Folge anscheinend mit der "Flucht nach vorne" versucht, diese Löcher zu stopfen. Auf Pump eine Mannschaft aufbauen, die sich für die CL qualifiziert und somit Einnahmen einspielt, um Schulden abzubauen. Nur ist das letztlich in die Hose gegangen.
Die erste Aufgabe von Michael Preetz war seinerzeit, die Lizenz zu sichern und mit Josip Simunic unseren besten IV nach Hoffenheim zu verkaufen. Der Leihvertrag mit Andrej Woronin lief aus, eine Festverpflichtung schlicht zu teuer. Und der zu dem Zeitpunkt auslaufende Vertrag mit Marko Pantelic wurde nicht verlängert, weil der gute Marko einfach zu viel Kohle wollte. Es kam einer Herkules-Aufgabe gleich, nach diesen (notwendigen) Abgängen von drei so wichtigen Säulen, unter diesen Voraussetzungen eine konkurrenzfähige Truppe auf die Beine zu stellen. Man hatte zwar einen guten Trainer mit Lucien Favre, aber kein Geld. Es gibt leichtere Aufgaben für einen Manager-Neuling. Ich weiß noch, dass damals Christoph Janker ablösefrei aus Hoffenheim kam und als Simunic-Nachfolger eingeplant war. Er war sicher ein Flop, aber wenn man jemanden für wenig bis nichts verpflichtet, ist die Wahrscheinlichkeit auch recht groß, dass es ein Flop wird. Nachdem man im selben Sommer die Qualifikationsrunde für den UEFA-Pokal überstanden hatte (und man somit noch etwas investieren konnte), hat Preetz einen gewissen Adrian Ramos geholt.
Natürlich hatte Michael Preetz in seiner Amtszeit viele unglückliche Entscheidungen und gerade am Anfang eine Menge Lehrgeld gezahlt. Einen Artur Wichniarek nochmal zu holen, nachdem er beim ersten Mal schon gefloppt war, war reichlich naiv und ein Reinfall mit Ansage. Die ein oder andere Trainer-Entscheidung war mit Sicherheit auch nicht glücklich, wobei ich ihm eigentlich nur die Verpflichtung von Skibbe und die Installation von Ante Covic als Cheftrainer im vergangenen Sommer als absolute Fehlentscheidungen anlaste. Wobei ich bei Covic noch eine Einschränkung machen möchte: Es ist ja bekannt, dass Bruno Labbadia schon im letzten Sommer ein Kandidat für den Posten war, aber es laut Medienberichten im mitentscheidenden Gremium Vorbehalte gegen ihn gab. Man traute Labbadia nicht zu, den Nachwuchs weiter zu fördern, wie es Dardai bis dahin gemacht hatte. Letztlich ist es Ante Covic geworden, weil er genau dafür stand. Letztlich verkauft es Preetz natürlich auch als "seine" Entscheidung, weil er in der Öffentlichkeit auch Einigkeit demonstrieren muss. Seine eigentliche Idee war ja wohl, dass Klinsmann Chef wird und Ante sein Co. Das zeigt ja eigentlich, dass Preetz nicht vollends von Ante überzeugt war und ihm lieber noch jemand mit Erfahrung an die Seite stellen wollte.
Ich hatte zu dem Thema schonmal vor Monaten einen ausführlichen Beitrag geschrieben und möchte nicht alles an dieser Stelle wiederholen. Im Grunde bin ich mit der Arbeit von Preetz zufrieden. Er hat am Anfang reichlich Lehrgeld gezahlt, aber eben auch in einem Verein, der es ihm als "Anfänger" nicht gerade leicht gemacht hat. Seine Situation damals ist vielleicht ähnlich vergleichbar mit der von Frank Baumann in Bremen gerade. Lediglich Max Eberl fällt mir im Moment ein, der einen kriselnden Club, der Gladbach damals war, auf Anhieb auf Kurs bringen konnte. Als Verhandler macht Preetz so schnell keiner mehr was vor. Flops wird es immer wieder mal geben, die gibt es selbst beim FC Bayern. Ich finde es gut, dass mit Arne Friedrich jetzt jemand da ist, der auch seine Meinung mit einbringt, um Fehlentscheidungen möglichst zu minimieren. Ansonsten würde ich mir bei Preetz lediglich wünschen, dass er kommunikativ nach Außen in gewissen Themen vielleicht etwas zurückhaltender agiert, wenn es um das Thema "Fans" geht (Stichwort: Randale in Dortmund in der vorletzten Saison)
Viele seiner Fehl-Entscheidungen sind aus meiner Sicht eben durch die wenigen finanziellen Mittel zustande gekommen.
1. Der Aufbau eines Nachwuchsleistungszentrums als Voraussetzung für die Bundesliga-Lizenz ab 2001/02 nach dem Desaster des DFB bei der EM 2000 (musste auf Pump finanziert werden)
2. Die Kirch-Pleite 2002, bei der TV-Einnahmen weggebrochen sind, die bereits verplant waren
3. Der Umbau des Olympiastadions von 2002 bis 2006 für die WM 2006, der deutliche Einnahmeverluste zur Folge hatte
Auf drei Ereignisse hatte Hertha selbst keinen Einfluss, musste abr dennoch mit den Konsequenzen leben (wobei alle anderen Bundesliga-Clubs bei mindestens zwei dieser Geschichten ebenso Probleme hatte). Dieter Hoeneß hat in der Folge anscheinend mit der "Flucht nach vorne" versucht, diese Löcher zu stopfen. Auf Pump eine Mannschaft aufbauen, die sich für die CL qualifiziert und somit Einnahmen einspielt, um Schulden abzubauen. Nur ist das letztlich in die Hose gegangen.
Die erste Aufgabe von Michael Preetz war seinerzeit, die Lizenz zu sichern und mit Josip Simunic unseren besten IV nach Hoffenheim zu verkaufen. Der Leihvertrag mit Andrej Woronin lief aus, eine Festverpflichtung schlicht zu teuer. Und der zu dem Zeitpunkt auslaufende Vertrag mit Marko Pantelic wurde nicht verlängert, weil der gute Marko einfach zu viel Kohle wollte. Es kam einer Herkules-Aufgabe gleich, nach diesen (notwendigen) Abgängen von drei so wichtigen Säulen, unter diesen Voraussetzungen eine konkurrenzfähige Truppe auf die Beine zu stellen. Man hatte zwar einen guten Trainer mit Lucien Favre, aber kein Geld. Es gibt leichtere Aufgaben für einen Manager-Neuling. Ich weiß noch, dass damals Christoph Janker ablösefrei aus Hoffenheim kam und als Simunic-Nachfolger eingeplant war. Er war sicher ein Flop, aber wenn man jemanden für wenig bis nichts verpflichtet, ist die Wahrscheinlichkeit auch recht groß, dass es ein Flop wird. Nachdem man im selben Sommer die Qualifikationsrunde für den UEFA-Pokal überstanden hatte (und man somit noch etwas investieren konnte), hat Preetz einen gewissen Adrian Ramos geholt.
Natürlich hatte Michael Preetz in seiner Amtszeit viele unglückliche Entscheidungen und gerade am Anfang eine Menge Lehrgeld gezahlt. Einen Artur Wichniarek nochmal zu holen, nachdem er beim ersten Mal schon gefloppt war, war reichlich naiv und ein Reinfall mit Ansage. Die ein oder andere Trainer-Entscheidung war mit Sicherheit auch nicht glücklich, wobei ich ihm eigentlich nur die Verpflichtung von Skibbe und die Installation von Ante Covic als Cheftrainer im vergangenen Sommer als absolute Fehlentscheidungen anlaste. Wobei ich bei Covic noch eine Einschränkung machen möchte: Es ist ja bekannt, dass Bruno Labbadia schon im letzten Sommer ein Kandidat für den Posten war, aber es laut Medienberichten im mitentscheidenden Gremium Vorbehalte gegen ihn gab. Man traute Labbadia nicht zu, den Nachwuchs weiter zu fördern, wie es Dardai bis dahin gemacht hatte. Letztlich ist es Ante Covic geworden, weil er genau dafür stand. Letztlich verkauft es Preetz natürlich auch als "seine" Entscheidung, weil er in der Öffentlichkeit auch Einigkeit demonstrieren muss. Seine eigentliche Idee war ja wohl, dass Klinsmann Chef wird und Ante sein Co. Das zeigt ja eigentlich, dass Preetz nicht vollends von Ante überzeugt war und ihm lieber noch jemand mit Erfahrung an die Seite stellen wollte.
Ich hatte zu dem Thema schonmal vor Monaten einen ausführlichen Beitrag geschrieben und möchte nicht alles an dieser Stelle wiederholen. Im Grunde bin ich mit der Arbeit von Preetz zufrieden. Er hat am Anfang reichlich Lehrgeld gezahlt, aber eben auch in einem Verein, der es ihm als "Anfänger" nicht gerade leicht gemacht hat. Seine Situation damals ist vielleicht ähnlich vergleichbar mit der von Frank Baumann in Bremen gerade. Lediglich Max Eberl fällt mir im Moment ein, der einen kriselnden Club, der Gladbach damals war, auf Anhieb auf Kurs bringen konnte. Als Verhandler macht Preetz so schnell keiner mehr was vor. Flops wird es immer wieder mal geben, die gibt es selbst beim FC Bayern. Ich finde es gut, dass mit Arne Friedrich jetzt jemand da ist, der auch seine Meinung mit einbringt, um Fehlentscheidungen möglichst zu minimieren. Ansonsten würde ich mir bei Preetz lediglich wünschen, dass er kommunikativ nach Außen in gewissen Themen vielleicht etwas zurückhaltender agiert, wenn es um das Thema "Fans" geht (Stichwort: Randale in Dortmund in der vorletzten Saison)
Viele seiner Fehl-Entscheidungen sind aus meiner Sicht eben durch die wenigen finanziellen Mittel zustande gekommen.
09.08.2020 - 00:37 Uhr
@Hertha1977 Schöner Beitrag.
Bei dem Thema Kommunikation und bei den Transfers bin ich voll bei dir.
Am Anfang waren da sicherlich noch ein paar unnötige Neuzugänge dabei, aber wenn ich mir die Verpflichtungen seit dem letzten Wiederaufstieg 2013 so angucke, gab es kaum wirkliche Flops im Bezug auf die Erwartungen und/oder die Ablöse.
Spieler wie z.B. Kurt oder Klinsmann wurden mit zu gut wie keinem finanziellen Risiko geholt und waren ein Versuch wert. Bei beiden hat es aus unterschiedlichen Gründen nicht geklappt. Sowas passiert.
Andere wie Kluge, Hegeler oder Heitinga haben ebenfalls wenig bis gar nichts gekostet und zumindest nicht komplett versagt, auch wenn sie die Erwartungen nicht komplett erfüllen konnten.
Wen ich noch am ehesten als Flop betiteln würde, wäre Stocker, Leckie, Esswein und voraussichtlich auch Köpke.
Hier hat sich die bezahlte Ablöse nicht rentiert, selbst wenn teilweise gute Phasen bei den beiden erstgenannten dabei waren.
Bei Duda und Löwen muss man noch abwarten, was die Zukunft bringt.
Dem gegenüber stehen eine Reihe sehr positiver Transfers, die voll eingeschlagen sind.
Zum Thema Finanzen hatte ich ja schon vor kurzem gesagt, dass das mehr das Aufgabenfeld von Schiller ist.
Preetz kann nur mit dem arbeiten, was der Etat her gibt, das ist klar.
Allerdings - und das kann man ihm schon "anlasten" - wurde zu seinem Amtsantritt ein finanzieller Konsolidierungskurs ausgerufen und sich hinter diesem dann auch gerne mal versteckt, wenn sportliche Misserfolge eintraten. Nur hat man diesen Kurs nie durchgezogen.
Den Weg jedes Jahr Verluste auszuweisen und alles auf die Karte Wachstum der Branche Fußball und damit verbundenes Investoreninteresse zu setzen, hätte man auch mit Hoeneß gehen können.
Bei dem Thema Kommunikation und bei den Transfers bin ich voll bei dir.
Am Anfang waren da sicherlich noch ein paar unnötige Neuzugänge dabei, aber wenn ich mir die Verpflichtungen seit dem letzten Wiederaufstieg 2013 so angucke, gab es kaum wirkliche Flops im Bezug auf die Erwartungen und/oder die Ablöse.
Spieler wie z.B. Kurt oder Klinsmann wurden mit zu gut wie keinem finanziellen Risiko geholt und waren ein Versuch wert. Bei beiden hat es aus unterschiedlichen Gründen nicht geklappt. Sowas passiert.
Andere wie Kluge, Hegeler oder Heitinga haben ebenfalls wenig bis gar nichts gekostet und zumindest nicht komplett versagt, auch wenn sie die Erwartungen nicht komplett erfüllen konnten.
Wen ich noch am ehesten als Flop betiteln würde, wäre Stocker, Leckie, Esswein und voraussichtlich auch Köpke.
Hier hat sich die bezahlte Ablöse nicht rentiert, selbst wenn teilweise gute Phasen bei den beiden erstgenannten dabei waren.
Bei Duda und Löwen muss man noch abwarten, was die Zukunft bringt.
Dem gegenüber stehen eine Reihe sehr positiver Transfers, die voll eingeschlagen sind.
Zum Thema Finanzen hatte ich ja schon vor kurzem gesagt, dass das mehr das Aufgabenfeld von Schiller ist.
Preetz kann nur mit dem arbeiten, was der Etat her gibt, das ist klar.
Allerdings - und das kann man ihm schon "anlasten" - wurde zu seinem Amtsantritt ein finanzieller Konsolidierungskurs ausgerufen und sich hinter diesem dann auch gerne mal versteckt, wenn sportliche Misserfolge eintraten. Nur hat man diesen Kurs nie durchgezogen.
Den Weg jedes Jahr Verluste auszuweisen und alles auf die Karte Wachstum der Branche Fußball und damit verbundenes Investoreninteresse zu setzen, hätte man auch mit Hoeneß gehen können.
09.08.2020 - 01:25 Uhr
Zitat von Hertha1977
Die ein oder andere Trainer-Entscheidung war mit Sicherheit auch nicht glücklich, wobei ich ihm eigentlich nur die Verpflichtung von Skibbe und die Installation von Ante Covic als Cheftrainer im vergangenen Sommer als absolute Fehlentscheidungen anlaste. Wobei ich bei Covic noch eine Einschränkung machen möchte: Es ist ja bekannt, dass Bruno Labbadia schon im letzten Sommer ein Kandidat für den Posten war, aber es laut Medienberichten im mitentscheidenden Gremium Vorbehalte gegen ihn gab. Man traute Labbadia nicht zu, den Nachwuchs weiter zu fördern, wie es Dardai bis dahin gemacht hatte. Letztlich ist es Ante Covic geworden, weil er genau dafür stand. Letztlich verkauft es Preetz natürlich auch als "seine" Entscheidung, weil er in der Öffentlichkeit auch Einigkeit demonstrieren muss. Seine eigentliche Idee war ja wohl, dass Klinsmann Chef wird und Ante sein Co. Das zeigt ja eigentlich, dass Preetz nicht vollends von Ante überzeugt war und ihm lieber noch jemand mit Erfahrung an die Seite stellen wollte.
Die ein oder andere Trainer-Entscheidung war mit Sicherheit auch nicht glücklich, wobei ich ihm eigentlich nur die Verpflichtung von Skibbe und die Installation von Ante Covic als Cheftrainer im vergangenen Sommer als absolute Fehlentscheidungen anlaste. Wobei ich bei Covic noch eine Einschränkung machen möchte: Es ist ja bekannt, dass Bruno Labbadia schon im letzten Sommer ein Kandidat für den Posten war, aber es laut Medienberichten im mitentscheidenden Gremium Vorbehalte gegen ihn gab. Man traute Labbadia nicht zu, den Nachwuchs weiter zu fördern, wie es Dardai bis dahin gemacht hatte. Letztlich ist es Ante Covic geworden, weil er genau dafür stand. Letztlich verkauft es Preetz natürlich auch als "seine" Entscheidung, weil er in der Öffentlichkeit auch Einigkeit demonstrieren muss. Seine eigentliche Idee war ja wohl, dass Klinsmann Chef wird und Ante sein Co. Das zeigt ja eigentlich, dass Preetz nicht vollends von Ante überzeugt war und ihm lieber noch jemand mit Erfahrung an die Seite stellen wollte.
Da fallen mir schon noch ein paar mehr Griffe ins Klo ein, bis auf Dardai, mit großen Abstrichen Luhukay und Stand jetzt Labbadia waren seine Trainerentscheidungen eigentlich alle Grütze. Ich erlaube mir mal folgende Wertung seiner "Leistung" (Interimstrainer ausgenommen):
- Favre: der beste Trainer den wir in den letzten 30 Jahren hier hatten, ohne Not nach 6 Spieltagen entlassen.
Die Schleudersitzmentatlität die er bei Favre an den Tag gelegt hat hätte ich mir bei anderen, weitaus
erfolgloseren Trainern (Nouri, Covic, Luhukay, Funkel) gewünscht.
- Funkel: durfte dann den Rest der Saison rumwurschteln ohne um seinen Job fürchten zu müssen. Das Ende
ist bekannt.
- Babbel: Souverän aufgestiegen, mit dem vorhandenen Kader Pflicht, danach Schlammschlacht mit Preetz in
der Presse
- Skibbe (!!!) geholt. Bedarf keiner Worte
- Rehagel: kläglicher Versuch die vorher gemachten Fehler mit einem antiquitierten Trainer auszubügeln
- Luhukay: 2 Jahre erfolgreich, danach eine Katastrophe und durch das viel zu lange Festhalten an Ihm den
Klassenerhalt massiv aufs Spiel gesetzt
- Dardai: sehr erfolgreich, mit den vorhandenen Mitteln stets mehr als erwartet aus der Mannschaft
rausgeholt, in einem Anflug von Größenwahn völlig sinnlos entlassen, ohne auch nur eine bessere
Alternative in der Hinterhand zu haben
- Covic: als Notlösung geboren, Stichwort Stallgeruch. Wenn es bei Dardai gut ging wird es bei ihm bestimmt
auch klappen. Viel zu langes Zögern bei der Entlassung
- Klinsmann: Bedarf keiner Worte. Dass dieser Selbstdarsteller wohl schon im Sommer ein Thema für den
Cheftrainer Posten war macht die Sache nicht besser
- Nouri(!!!) zum Chef gemacht: Zu diesem Zeitpunkt war man bereits die Lachnummer der Liga und hat den
HSV, Schalke 04 UND den 1. FC Köln in Punkto Lächerlichkeit in den Schatten gestellt
- Labbadia: Stand jetzt ein guter Griff
Sorry dass ich mir diese eine Passage eines ansonsten guten Beitrags rausgepickt habe, aber das konnte man meiner Meinung nach so nicht stehen lassen. In vielen anderen Punkte bin ich bei dir aber gerade die Trainerauswahl ist DIE Schwäche von ihm schlechthin.
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