| Geburtsdatum | 17.08.1967 |
|---|---|
| Alter | 59 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Geschäftsführer |
| Akt. Verein | MSV Duisburg |
Michael Preetz
01.07.2012 - 01:08 Uhr
28.02.2020 - 07:55 Uhr
Zitat von DonPonscho
Preetz bashing nervt... Immer wieder schreibt man ihm die Abstiege zu, der direkte Wiederaufstieg den er jedesmal möglich gemacht hat in dem er Spieler wie Rafael oder Ramos halten konnte und erfahrene Zweitliga Spieler holte wird einfach nicht erwähnt bzw. Geschmälert, es ist richtig, mit einem Bundesliga etat, aber für das untere drittel und es war Klar dass das ein unheimliches Risiko war auch für Preetz, sein job war an dem Wiederaufstieg gebunden, mir fällt niemand ein der dieses Risiko für Hertha gegangen wäre. Nach den aufstiegen hat sich das etat nicht wirklich erhöht sondern blieb nahezu gleich... Ich wurde Fan von Hertha als sie noch graue Maus in der 2. Liga waren und ich denke seit dem ist viel passiert. Hertha bekommt langsam mehr kontrolle über ihre Finanzen und hat sich als Mannschaft der ersten Liga etabliert.
Preetz bashing nervt... Immer wieder schreibt man ihm die Abstiege zu, der direkte Wiederaufstieg den er jedesmal möglich gemacht hat in dem er Spieler wie Rafael oder Ramos halten konnte und erfahrene Zweitliga Spieler holte wird einfach nicht erwähnt bzw. Geschmälert, es ist richtig, mit einem Bundesliga etat, aber für das untere drittel und es war Klar dass das ein unheimliches Risiko war auch für Preetz, sein job war an dem Wiederaufstieg gebunden, mir fällt niemand ein der dieses Risiko für Hertha gegangen wäre. Nach den aufstiegen hat sich das etat nicht wirklich erhöht sondern blieb nahezu gleich... Ich wurde Fan von Hertha als sie noch graue Maus in der 2. Liga waren und ich denke seit dem ist viel passiert. Hertha bekommt langsam mehr kontrolle über ihre Finanzen und hat sich als Mannschaft der ersten Liga etabliert.
Der Manager hat zweifellos seine Verdienste rund um den Verein. Aber...
Preetz hat sich in den letzten Wochen selbst entlarvt indem er die Öffentlichkeit in dem Glauben lassen wollte das Klinsmann seine Idee war. Hätte er die Klappe gehalten würde ihm das ganze grade nicht auf die Füße fallen. Aber so hat er sich, mal wieder, in den Vordergrund gedrängt um möglichst viel vom PR Hype auf seine Person scheinen zu lassen.
Seine Machtfülle, gepaart mit offensichtlichen persönlichen Schwächen, ist schlicht Besorgniserregend. Am Ende des Tages ist Hertha BSC ein Unternehmen und braucht als solches Kompetenz im administrativen Bereich. Preetz hat seine Stärken, wirkt aber inzwischen vorrangig wie ein Machthungriger Selbstdarsteller der nur noch wenig zur positiven Entwicklung des Vereins beizutragen hat.
Ob Abstieg oder nicht, im Sommer (bzw. im Mai) muss eine Veränderung her. Entweder er geht oder bekommt jemanden an die Seite der einen Teil seiner Kompetenzen übernimmt. Den Status Quo wird er nicht mehr beibehalten können. Dafür wird Tennor sorgen. Und das ist auch gut so.
28.02.2020 - 08:07 Uhr
Kein Politiker, kein Geschäftsführer kann sich nach solch einer personellen Fehlentscheidung aus der Verantwortung nehmen.
28.02.2020 - 08:26 Uhr
Zitat von Birbman
Der Manager hat zweifellos seine Verdienste rund um den Verein. Aber...
Preetz hat sich in den letzten Wochen selbst entlarvt indem er die Öffentlichkeit in dem Glauben lassen wollte das Klinsmann seine Idee war. Hätte er die Klappe gehalten würde ihm das ganze grade nicht auf die Füße fallen. Aber so hat er sich, mal wieder, in den Vordergrund gedrängt um möglichst viel vom PR Hype auf seine Person scheinen zu lassen.
Der Manager hat zweifellos seine Verdienste rund um den Verein. Aber...
Preetz hat sich in den letzten Wochen selbst entlarvt indem er die Öffentlichkeit in dem Glauben lassen wollte das Klinsmann seine Idee war. Hätte er die Klappe gehalten würde ihm das ganze grade nicht auf die Füße fallen. Aber so hat er sich, mal wieder, in den Vordergrund gedrängt um möglichst viel vom PR Hype auf seine Person scheinen zu lassen.
Es ist doch letztlich vollkommen egal wie er sich verhält. Am Ende wird ihm sowieso ein Strick draus gedreht. Hätte er sich, wie von dir vorgeschlagen zurückgehalten, würde man ihm jetzt vorwerfen nicht genug dagegen getan zu haben und nur eine Marionette zu sein. Ich halte Preetz nicht für das non-plus-Ultra. Kritik an ihm ist gerechtfertigt und wichtig: Aber diese Kritik hier ist manchmal einfach zu billig und konstruiert. Menschen brauchen Sündenböcke. Das wird in diesem Forum sehr deutlich.
28.02.2020 - 09:29 Uhr
Zitat von Schmuddelmike
Es ist doch letztlich vollkommen egal wie er sich verhält. Am Ende wird ihm sowieso ein Strick draus gedreht. Hätte er sich, wie von dir vorgeschlagen zurückgehalten, würde man ihm jetzt vorwerfen nicht genug dagegen getan zu haben und nur eine Marionette zu sein. Ich halte Preetz nicht für das non-plus-Ultra. Kritik an ihm ist gerechtfertigt und wichtig: Aber diese Kritik hier ist manchmal einfach zu billig und konstruiert. Menschen brauchen Sündenböcke. Das wird in diesem Forum sehr deutlich.
Zitat von Birbman
Der Manager hat zweifellos seine Verdienste rund um den Verein. Aber...
Preetz hat sich in den letzten Wochen selbst entlarvt indem er die Öffentlichkeit in dem Glauben lassen wollte das Klinsmann seine Idee war. Hätte er die Klappe gehalten würde ihm das ganze grade nicht auf die Füße fallen. Aber so hat er sich, mal wieder, in den Vordergrund gedrängt um möglichst viel vom PR Hype auf seine Person scheinen zu lassen.
Der Manager hat zweifellos seine Verdienste rund um den Verein. Aber...
Preetz hat sich in den letzten Wochen selbst entlarvt indem er die Öffentlichkeit in dem Glauben lassen wollte das Klinsmann seine Idee war. Hätte er die Klappe gehalten würde ihm das ganze grade nicht auf die Füße fallen. Aber so hat er sich, mal wieder, in den Vordergrund gedrängt um möglichst viel vom PR Hype auf seine Person scheinen zu lassen.
Es ist doch letztlich vollkommen egal wie er sich verhält. Am Ende wird ihm sowieso ein Strick draus gedreht. Hätte er sich, wie von dir vorgeschlagen zurückgehalten, würde man ihm jetzt vorwerfen nicht genug dagegen getan zu haben und nur eine Marionette zu sein. Ich halte Preetz nicht für das non-plus-Ultra. Kritik an ihm ist gerechtfertigt und wichtig: Aber diese Kritik hier ist manchmal einfach zu billig und konstruiert. Menschen brauchen Sündenböcke. Das wird in diesem Forum sehr deutlich.
Das Marionetten Argument passt hier doch wunderbar. Preetz hätte wie der weitsichtige Mahner gewirkt, der Mann der ins Abseits gestellt wurde obwohl er es hat kommen sehen. Die Schuld hätte man Windhorst zugesprochen. Und evtl. Gegenbauer. Aber Michael Preetz wäre unantastbar gewesen, hätte weiter wie ein besonnener und kühler Kopf gewirkt der Hertha strategisch und nachhaltig zum Erfolg führen will.
Mit anderen Worten, wäre er bei der Wahrheit geblieben hätte die Öffentlichkeit das Klinsmann Fiasko in erster Linie dem Investor zugeschrieben. Preetz scheint es aber nicht zu ertragen wenn die Scheinwerfer ihn nicht nach seinen Vorstellungen ausleuchten. Also hat er sich in den Vordergrund gedrängt und alles dafür getan es so aussehen zu lassen als hätte er die Fäden in der Hand. Die Suppe hat er jetzt entsprechend auszulöffeln.
Der springende Punkt für mich ist dass der Manager seit dem Sommer sehr deutlich zeigt das es ihm in erster Linie um persönliche Eitelkeiten geht. Hertha BSC ist dabei sekundär, bzw. dient der Verein in erster Linie dazu sein Ego zu befriedigen. Der Mann muss Weg, oder zumindest kontrolliert werden. Da führt in meinen Augen kein Weg dran vorbei.
28.02.2020 - 09:54 Uhr
Zitat von Birbman
Das Marionetten Argument passt hier doch wunderbar. Preetz hätte wie der weitsichtige Mahner gewirkt, der Mann der ins Abseits gestellt wurde obwohl er es hat kommen sehen. Die Schuld hätte man Windhorst zugesprochen. Und evtl. Gegenbauer. Aber Michael Preetz wäre unantastbar gewesen, hätte weiter wie ein besonnener und kühler Kopf gewirkt der Hertha strategisch und nachhaltig zum Erfolg führen will.
Mit anderen Worten, wäre er bei der Wahrheit geblieben hätte die Öffentlichkeit das Klinsmann Fiasko in erster Linie dem Investor zugeschrieben. Preetz scheint es aber nicht zu ertragen wenn die Scheinwerfer ihn nicht nach seinen Vorstellungen ausleuchten. Also hat er sich in den Vordergrund gedrängt und alles dafür getan es so aussehen zu lassen als hätte er die Fäden in der Hand. Die Suppe hat er jetzt entsprechend auszulöffeln.
Der springende Punkt für mich ist dass der Manager seit dem Sommer sehr deutlich zeigt das es ihm in erster Linie um persönliche Eitelkeiten geht. Hertha BSC ist dabei sekundär, bzw. dient der Verein in erster Linie dazu sein Ego zu befriedigen. Der Mann muss Weg, oder zumindest kontrolliert werden. Da führt in meinen Augen kein Weg dran vorbei.
Zitat von Schmuddelmike
Es ist doch letztlich vollkommen egal wie er sich verhält. Am Ende wird ihm sowieso ein Strick draus gedreht. Hätte er sich, wie von dir vorgeschlagen zurückgehalten, würde man ihm jetzt vorwerfen nicht genug dagegen getan zu haben und nur eine Marionette zu sein. Ich halte Preetz nicht für das non-plus-Ultra. Kritik an ihm ist gerechtfertigt und wichtig: Aber diese Kritik hier ist manchmal einfach zu billig und konstruiert. Menschen brauchen Sündenböcke. Das wird in diesem Forum sehr deutlich.
Zitat von Birbman
Der Manager hat zweifellos seine Verdienste rund um den Verein. Aber...
Preetz hat sich in den letzten Wochen selbst entlarvt indem er die Öffentlichkeit in dem Glauben lassen wollte das Klinsmann seine Idee war. Hätte er die Klappe gehalten würde ihm das ganze grade nicht auf die Füße fallen. Aber so hat er sich, mal wieder, in den Vordergrund gedrängt um möglichst viel vom PR Hype auf seine Person scheinen zu lassen.
Der Manager hat zweifellos seine Verdienste rund um den Verein. Aber...
Preetz hat sich in den letzten Wochen selbst entlarvt indem er die Öffentlichkeit in dem Glauben lassen wollte das Klinsmann seine Idee war. Hätte er die Klappe gehalten würde ihm das ganze grade nicht auf die Füße fallen. Aber so hat er sich, mal wieder, in den Vordergrund gedrängt um möglichst viel vom PR Hype auf seine Person scheinen zu lassen.
Es ist doch letztlich vollkommen egal wie er sich verhält. Am Ende wird ihm sowieso ein Strick draus gedreht. Hätte er sich, wie von dir vorgeschlagen zurückgehalten, würde man ihm jetzt vorwerfen nicht genug dagegen getan zu haben und nur eine Marionette zu sein. Ich halte Preetz nicht für das non-plus-Ultra. Kritik an ihm ist gerechtfertigt und wichtig: Aber diese Kritik hier ist manchmal einfach zu billig und konstruiert. Menschen brauchen Sündenböcke. Das wird in diesem Forum sehr deutlich.
Das Marionetten Argument passt hier doch wunderbar. Preetz hätte wie der weitsichtige Mahner gewirkt, der Mann der ins Abseits gestellt wurde obwohl er es hat kommen sehen. Die Schuld hätte man Windhorst zugesprochen. Und evtl. Gegenbauer. Aber Michael Preetz wäre unantastbar gewesen, hätte weiter wie ein besonnener und kühler Kopf gewirkt der Hertha strategisch und nachhaltig zum Erfolg führen will.
Mit anderen Worten, wäre er bei der Wahrheit geblieben hätte die Öffentlichkeit das Klinsmann Fiasko in erster Linie dem Investor zugeschrieben. Preetz scheint es aber nicht zu ertragen wenn die Scheinwerfer ihn nicht nach seinen Vorstellungen ausleuchten. Also hat er sich in den Vordergrund gedrängt und alles dafür getan es so aussehen zu lassen als hätte er die Fäden in der Hand. Die Suppe hat er jetzt entsprechend auszulöffeln.
Der springende Punkt für mich ist dass der Manager seit dem Sommer sehr deutlich zeigt das es ihm in erster Linie um persönliche Eitelkeiten geht. Hertha BSC ist dabei sekundär, bzw. dient der Verein in erster Linie dazu sein Ego zu befriedigen. Der Mann muss Weg, oder zumindest kontrolliert werden. Da führt in meinen Augen kein Weg dran vorbei.
Das ist nichts weiter als deine Interpretation und hat nichts mit "Wahrheit" zu tun. In der Tat war Klinsmann schon vor dem Einstieg von Tennor bei Hertha im Gespräch. Und warum sollte es denn nicht stimmen, dass Preetz und Klinsmann schon seit ein paar Jahren gesprochen haben. Außerdem war es absolut richtig von Preetz in dem Moment klar zu stellen, dass nicht Tennor die Zügel in der Hand hat, sondern immer noch Hertha BSC die sprotlichen und personellen Entscheidungen trifft. Das hat nichts mit Eitelkeiten zu tun, sondern mit der Souveränität des Vereins. Und warum sollte Preetz das denn nicht klar stellen, wenn es auch so ist.
28.02.2020 - 10:08 Uhr
Dem Beitrag von Basti77 kann ich nur zustimmen. Was hier alles Michael Preetz an Versäumnisse völlig unsachlich zugerechnet wird, steht dem von Jürgen Klinsmann in nichts nach.
Opfer dieses ganzen Schmierentheaters ist Hertha BSC als Verein, die gesamte Mannschaft, alle im Verein Beschäftigte (ehrenamtlich oder wie Preetz hauptberuflich) sowie alle, die der Verein am Herzen liegt.
Michael Preetz hat sich in Sachen Klinsmann nichts vorzuwerfen.
Auch wenn er mit Klinsmann freundschaftlich verbunden war und man sich einmal im Jahr im Urlaub getroffen hatte, hat die tägliche Arbeit mit Klinsmann zum Zerwürfnis mit dem Verein, Mannschaft und den handelnden Personen geführt. Diese Charakterschwäche des Jürgen Klinsmann war nun wirklich nicht von keinem zu erkennen (Windhorst, Gegenbauer oder Preetz). Ich war anfangs auch sehr angetan und verweise alle, die es schon immer gewusst haben, auf die Beiträge zur Verpflichtung Jürgen Klinsmanns. Man muss rückblickend Michael Preetz es positiv anrechnen, dass er zur rechten Zeit seiner Aufgabe im Sinne des Vereins gerecht wurde, Klinsmann intern, aber auch nach Außen einzubremsen und nicht jede noch so aberwitzigen Wünsche zu erfüllen.
Das Michael Preetz in Pressekonferenzen seine persönliche und auch die Sichtweise des Vereins vertritt, hat nichts mit übersteigertem Wunsch der Selbstdarstellung zu tun, sondern gehört zu den Kernaufgaben als Geschäftsführer Sport. Er hatte seine persönliche Betroffenheit nicht über die der Anderen gestellt, sondern im Namen aller im Verein handelnden Personen sich schützend vor ihnen gestellt. Ich hätte mir bei dieser Gelegenheit auch ein klares Bekenntnis unseres Interimstrainer gewünscht und nicht so eine augenscheinlich völlig verunsicherte Haltung.
Es mag grundsätzlich zu begrüßen sein, wenn ein Mann wie Rangnick mit einer Aufgabe bei Hertha beschäftigen würde, von Preetz dann aber zu erwarten, dass er dann natürlich sofort freiwillig seinen Stuhl räumt, hat mit dem Arbeitsleben nichts zu tun. Jeder halbwegs vernünftige Arbeitnehmer würde sagen, dass dann der Chef, wenn er meint, ein anderer sei besser, kündigen oder eine entsprechende Abfindung zahlen muss.
Preetz hat auch völlig richtig gehandelt, nicht öffentlich rechtfertigend auf einzelne Punkte des Klinsmann-Tagebuchs einzugehen, egal, ob zutreffend oder nicht. Wo kommen wir dahin, wenn es eine Verpflichtung des Opfers zu solchem Handeln bestehen sollte?
Völlig unerträglich halte ich die Einschätzung und Veröffentlichung der Bewertungsliste zum Mehrwert der einzelnen Spieler von Hertha BSC, die den Gegebenheiten eines Sklavenmarktes in den Südstaaten sehr nahe kommt. Ich möchte hier nur mal die Einschätzungen zu meinen Lieblingsspielern Ibisevic und Kalou hervorheben, kein Mehrwert zu erwarten, weg mit ihnen und dafür Poldi (der persönlich nichts dafür kann).
So geht man mit verdienten Spielern nicht um! - eigentlich mit keinem Spieler, nach Kovac: Hinter jedem Spieler steht ein Mensch.
Von Nouri kam auch hier nichts.
Das war mein Einstand in diesem Forum, das für mich in den vergangen Monaten eine sehr wertvolle Informationsquelle war und auch sein wird. Den Teilnehmern meinen Dank dafür.
Opfer dieses ganzen Schmierentheaters ist Hertha BSC als Verein, die gesamte Mannschaft, alle im Verein Beschäftigte (ehrenamtlich oder wie Preetz hauptberuflich) sowie alle, die der Verein am Herzen liegt.
Michael Preetz hat sich in Sachen Klinsmann nichts vorzuwerfen.
Auch wenn er mit Klinsmann freundschaftlich verbunden war und man sich einmal im Jahr im Urlaub getroffen hatte, hat die tägliche Arbeit mit Klinsmann zum Zerwürfnis mit dem Verein, Mannschaft und den handelnden Personen geführt. Diese Charakterschwäche des Jürgen Klinsmann war nun wirklich nicht von keinem zu erkennen (Windhorst, Gegenbauer oder Preetz). Ich war anfangs auch sehr angetan und verweise alle, die es schon immer gewusst haben, auf die Beiträge zur Verpflichtung Jürgen Klinsmanns. Man muss rückblickend Michael Preetz es positiv anrechnen, dass er zur rechten Zeit seiner Aufgabe im Sinne des Vereins gerecht wurde, Klinsmann intern, aber auch nach Außen einzubremsen und nicht jede noch so aberwitzigen Wünsche zu erfüllen.
Das Michael Preetz in Pressekonferenzen seine persönliche und auch die Sichtweise des Vereins vertritt, hat nichts mit übersteigertem Wunsch der Selbstdarstellung zu tun, sondern gehört zu den Kernaufgaben als Geschäftsführer Sport. Er hatte seine persönliche Betroffenheit nicht über die der Anderen gestellt, sondern im Namen aller im Verein handelnden Personen sich schützend vor ihnen gestellt. Ich hätte mir bei dieser Gelegenheit auch ein klares Bekenntnis unseres Interimstrainer gewünscht und nicht so eine augenscheinlich völlig verunsicherte Haltung.
Es mag grundsätzlich zu begrüßen sein, wenn ein Mann wie Rangnick mit einer Aufgabe bei Hertha beschäftigen würde, von Preetz dann aber zu erwarten, dass er dann natürlich sofort freiwillig seinen Stuhl räumt, hat mit dem Arbeitsleben nichts zu tun. Jeder halbwegs vernünftige Arbeitnehmer würde sagen, dass dann der Chef, wenn er meint, ein anderer sei besser, kündigen oder eine entsprechende Abfindung zahlen muss.
Preetz hat auch völlig richtig gehandelt, nicht öffentlich rechtfertigend auf einzelne Punkte des Klinsmann-Tagebuchs einzugehen, egal, ob zutreffend oder nicht. Wo kommen wir dahin, wenn es eine Verpflichtung des Opfers zu solchem Handeln bestehen sollte?
Völlig unerträglich halte ich die Einschätzung und Veröffentlichung der Bewertungsliste zum Mehrwert der einzelnen Spieler von Hertha BSC, die den Gegebenheiten eines Sklavenmarktes in den Südstaaten sehr nahe kommt. Ich möchte hier nur mal die Einschätzungen zu meinen Lieblingsspielern Ibisevic und Kalou hervorheben, kein Mehrwert zu erwarten, weg mit ihnen und dafür Poldi (der persönlich nichts dafür kann).
So geht man mit verdienten Spielern nicht um! - eigentlich mit keinem Spieler, nach Kovac: Hinter jedem Spieler steht ein Mensch.
Von Nouri kam auch hier nichts.
Das war mein Einstand in diesem Forum, das für mich in den vergangen Monaten eine sehr wertvolle Informationsquelle war und auch sein wird. Den Teilnehmern meinen Dank dafür.
28.02.2020 - 10:09 Uhr
Zitat von Birbman
Der Manager hat zweifellos seine Verdienste rund um den Verein. Aber...
Preetz hat sich in den letzten Wochen selbst entlarvt indem er die Öffentlichkeit in dem Glauben lassen wollte das Klinsmann seine Idee war. Hätte er die Klappe gehalten würde ihm das ganze grade nicht auf die Füße fallen. Aber so hat er sich, mal wieder, in den Vordergrund gedrängt um möglichst viel vom PR Hype auf seine Person scheinen zu lassen.
Seine Machtfülle, gepaart mit offensichtlichen persönlichen Schwächen, ist schlicht Besorgniserregend. Am Ende des Tages ist Hertha BSC ein Unternehmen und braucht als solches Kompetenz im administrativen Bereich. Preetz hat seine Stärken, wirkt aber inzwischen vorrangig wie ein Machthungriger Selbstdarsteller der nur noch wenig zur positiven Entwicklung des Vereins beizutragen hat.
Ob Abstieg oder nicht, im Sommer (bzw. im Mai) muss eine Veränderung her. Entweder er geht oder bekommt jemanden an die Seite der einen Teil seiner Kompetenzen übernimmt. Den Status Quo wird er nicht mehr beibehalten können. Dafür wird Tennor sorgen. Und das ist auch gut so.
Zitat von DonPonscho
Preetz bashing nervt... Immer wieder schreibt man ihm die Abstiege zu, der direkte Wiederaufstieg den er jedesmal möglich gemacht hat in dem er Spieler wie Rafael oder Ramos halten konnte und erfahrene Zweitliga Spieler holte wird einfach nicht erwähnt bzw. Geschmälert, es ist richtig, mit einem Bundesliga etat, aber für das untere drittel und es war Klar dass das ein unheimliches Risiko war auch für Preetz, sein job war an dem Wiederaufstieg gebunden, mir fällt niemand ein der dieses Risiko für Hertha gegangen wäre. Nach den aufstiegen hat sich das etat nicht wirklich erhöht sondern blieb nahezu gleich... Ich wurde Fan von Hertha als sie noch graue Maus in der 2. Liga waren und ich denke seit dem ist viel passiert. Hertha bekommt langsam mehr kontrolle über ihre Finanzen und hat sich als Mannschaft der ersten Liga etabliert.
Preetz bashing nervt... Immer wieder schreibt man ihm die Abstiege zu, der direkte Wiederaufstieg den er jedesmal möglich gemacht hat in dem er Spieler wie Rafael oder Ramos halten konnte und erfahrene Zweitliga Spieler holte wird einfach nicht erwähnt bzw. Geschmälert, es ist richtig, mit einem Bundesliga etat, aber für das untere drittel und es war Klar dass das ein unheimliches Risiko war auch für Preetz, sein job war an dem Wiederaufstieg gebunden, mir fällt niemand ein der dieses Risiko für Hertha gegangen wäre. Nach den aufstiegen hat sich das etat nicht wirklich erhöht sondern blieb nahezu gleich... Ich wurde Fan von Hertha als sie noch graue Maus in der 2. Liga waren und ich denke seit dem ist viel passiert. Hertha bekommt langsam mehr kontrolle über ihre Finanzen und hat sich als Mannschaft der ersten Liga etabliert.
Der Manager hat zweifellos seine Verdienste rund um den Verein. Aber...
Preetz hat sich in den letzten Wochen selbst entlarvt indem er die Öffentlichkeit in dem Glauben lassen wollte das Klinsmann seine Idee war. Hätte er die Klappe gehalten würde ihm das ganze grade nicht auf die Füße fallen. Aber so hat er sich, mal wieder, in den Vordergrund gedrängt um möglichst viel vom PR Hype auf seine Person scheinen zu lassen.
Seine Machtfülle, gepaart mit offensichtlichen persönlichen Schwächen, ist schlicht Besorgniserregend. Am Ende des Tages ist Hertha BSC ein Unternehmen und braucht als solches Kompetenz im administrativen Bereich. Preetz hat seine Stärken, wirkt aber inzwischen vorrangig wie ein Machthungriger Selbstdarsteller der nur noch wenig zur positiven Entwicklung des Vereins beizutragen hat.
Ob Abstieg oder nicht, im Sommer (bzw. im Mai) muss eine Veränderung her. Entweder er geht oder bekommt jemanden an die Seite der einen Teil seiner Kompetenzen übernimmt. Den Status Quo wird er nicht mehr beibehalten können. Dafür wird Tennor sorgen. Und das ist auch gut so.
Er hat erst gesagt, dass die Klinsmann Verpflichtung seine Idee war, bzw. es schon länger geplant war JK zu holen, als das Gerücht aufkam JK wolle Preetz entmachten. Von sich aus hat er dies Planungen nicht offenbart, erst wie gesagt auf Nachfrage, somit kann man ihm nicht unterstellen sich in den Vordergrund spielen zu wollen.
Eigentlich war JK eine geniale Verpflichtung für uns, wenn man bedenkt welche Erfahrung er besitzt, welche Kontakte und natürlich die so oft genannte „Strahlkraft“.
Das JK psychisch so einen Knacks hat konnte nun wirklich niemand ahnen, sonst hätte man bei der Verpflichtung einige Gegenstimmen gehört.
MP macht nicht alles richtig, aber er lernt dazu, hat sich über die Jahre entwickelt. Ich finde man kann ihn durchaus kritisieren, aber nicht für die Klinsmann Verpflichtung
28.02.2020 - 10:21 Uhr
Zitat von Schmuddelmike
Das ist nichts weiter als deine Interpretation und hat nichts mit "Wahrheit" zu tun. In der Tat war Klinsmann schon vor dem Einstieg von Tennor bei Hertha im Gespräch. Und warum sollte es denn nicht stimmen, dass Preetz und Klinsmann schon seit ein paar Jahren gesprochen haben. Außerdem war es absolut richtig von Preetz in dem Moment klar zu stellen, dass nicht Tennor die Zügel in der Hand hat, sondern immer noch Hertha BSC die sprotlichen und personellen Entscheidungen trifft. Das hat nichts mit Eitelkeiten zu tun, sondern mit der Souveränität des Vereins. Und warum sollte Preetz das denn nicht klar stellen, wenn es auch so ist.
Zitat von Birbman
Das Marionetten Argument passt hier doch wunderbar. Preetz hätte wie der weitsichtige Mahner gewirkt, der Mann der ins Abseits gestellt wurde obwohl er es hat kommen sehen. Die Schuld hätte man Windhorst zugesprochen. Und evtl. Gegenbauer. Aber Michael Preetz wäre unantastbar gewesen, hätte weiter wie ein besonnener und kühler Kopf gewirkt der Hertha strategisch und nachhaltig zum Erfolg führen will.
Mit anderen Worten, wäre er bei der Wahrheit geblieben hätte die Öffentlichkeit das Klinsmann Fiasko in erster Linie dem Investor zugeschrieben. Preetz scheint es aber nicht zu ertragen wenn die Scheinwerfer ihn nicht nach seinen Vorstellungen ausleuchten. Also hat er sich in den Vordergrund gedrängt und alles dafür getan es so aussehen zu lassen als hätte er die Fäden in der Hand. Die Suppe hat er jetzt entsprechend auszulöffeln.
Der springende Punkt für mich ist dass der Manager seit dem Sommer sehr deutlich zeigt das es ihm in erster Linie um persönliche Eitelkeiten geht. Hertha BSC ist dabei sekundär, bzw. dient der Verein in erster Linie dazu sein Ego zu befriedigen. Der Mann muss Weg, oder zumindest kontrolliert werden. Da führt in meinen Augen kein Weg dran vorbei.
Zitat von Schmuddelmike
Es ist doch letztlich vollkommen egal wie er sich verhält. Am Ende wird ihm sowieso ein Strick draus gedreht. Hätte er sich, wie von dir vorgeschlagen zurückgehalten, würde man ihm jetzt vorwerfen nicht genug dagegen getan zu haben und nur eine Marionette zu sein. Ich halte Preetz nicht für das non-plus-Ultra. Kritik an ihm ist gerechtfertigt und wichtig: Aber diese Kritik hier ist manchmal einfach zu billig und konstruiert. Menschen brauchen Sündenböcke. Das wird in diesem Forum sehr deutlich.
Zitat von Birbman
Der Manager hat zweifellos seine Verdienste rund um den Verein. Aber...
Preetz hat sich in den letzten Wochen selbst entlarvt indem er die Öffentlichkeit in dem Glauben lassen wollte das Klinsmann seine Idee war. Hätte er die Klappe gehalten würde ihm das ganze grade nicht auf die Füße fallen. Aber so hat er sich, mal wieder, in den Vordergrund gedrängt um möglichst viel vom PR Hype auf seine Person scheinen zu lassen.
Der Manager hat zweifellos seine Verdienste rund um den Verein. Aber...
Preetz hat sich in den letzten Wochen selbst entlarvt indem er die Öffentlichkeit in dem Glauben lassen wollte das Klinsmann seine Idee war. Hätte er die Klappe gehalten würde ihm das ganze grade nicht auf die Füße fallen. Aber so hat er sich, mal wieder, in den Vordergrund gedrängt um möglichst viel vom PR Hype auf seine Person scheinen zu lassen.
Es ist doch letztlich vollkommen egal wie er sich verhält. Am Ende wird ihm sowieso ein Strick draus gedreht. Hätte er sich, wie von dir vorgeschlagen zurückgehalten, würde man ihm jetzt vorwerfen nicht genug dagegen getan zu haben und nur eine Marionette zu sein. Ich halte Preetz nicht für das non-plus-Ultra. Kritik an ihm ist gerechtfertigt und wichtig: Aber diese Kritik hier ist manchmal einfach zu billig und konstruiert. Menschen brauchen Sündenböcke. Das wird in diesem Forum sehr deutlich.
Das Marionetten Argument passt hier doch wunderbar. Preetz hätte wie der weitsichtige Mahner gewirkt, der Mann der ins Abseits gestellt wurde obwohl er es hat kommen sehen. Die Schuld hätte man Windhorst zugesprochen. Und evtl. Gegenbauer. Aber Michael Preetz wäre unantastbar gewesen, hätte weiter wie ein besonnener und kühler Kopf gewirkt der Hertha strategisch und nachhaltig zum Erfolg führen will.
Mit anderen Worten, wäre er bei der Wahrheit geblieben hätte die Öffentlichkeit das Klinsmann Fiasko in erster Linie dem Investor zugeschrieben. Preetz scheint es aber nicht zu ertragen wenn die Scheinwerfer ihn nicht nach seinen Vorstellungen ausleuchten. Also hat er sich in den Vordergrund gedrängt und alles dafür getan es so aussehen zu lassen als hätte er die Fäden in der Hand. Die Suppe hat er jetzt entsprechend auszulöffeln.
Der springende Punkt für mich ist dass der Manager seit dem Sommer sehr deutlich zeigt das es ihm in erster Linie um persönliche Eitelkeiten geht. Hertha BSC ist dabei sekundär, bzw. dient der Verein in erster Linie dazu sein Ego zu befriedigen. Der Mann muss Weg, oder zumindest kontrolliert werden. Da führt in meinen Augen kein Weg dran vorbei.
Das ist nichts weiter als deine Interpretation und hat nichts mit "Wahrheit" zu tun. In der Tat war Klinsmann schon vor dem Einstieg von Tennor bei Hertha im Gespräch. Und warum sollte es denn nicht stimmen, dass Preetz und Klinsmann schon seit ein paar Jahren gesprochen haben. Außerdem war es absolut richtig von Preetz in dem Moment klar zu stellen, dass nicht Tennor die Zügel in der Hand hat, sondern immer noch Hertha BSC die sprotlichen und personellen Entscheidungen trifft. Das hat nichts mit Eitelkeiten zu tun, sondern mit der Souveränität des Vereins. Und warum sollte Preetz das denn nicht klar stellen, wenn es auch so ist.
Das es meine Interpretation ist liegt wohl in der Natur der Sache.
Wenn man die von Preetz geschaffenen Fakten betrachtet (und interpretiert) zeigt sich ein ziemlich klares Bild. Das fängt bei den Trainern (und deren Demission) an, setzt sich bei Aktionen wie der mit Keuter fort, und hört bei den Abstiegen auf. Michael Preetz duldet keine Kompetenz neben sich, zumindest keine die seine Position gefährden könnte. Klinsmann hin oder her, es geht um Hertha und den Fakt das er der Entwicklung im Weg steht. Anstatt seine vorhandenen Stärken einzubringen und zum Wohle aller sein Ego zurück zustellen.
Entweder er lernt es oder er wird ersetzt. Aber den Status Quo wird er über den Sommer hinaus nicht halten können. Dafür wird Windhorst spätestens auf der MV sorgen.
28.02.2020 - 10:25 Uhr
Zitat von DonPonscho
Er hat erst gesagt, dass die Klinsmann Verpflichtung seine Idee war, bzw. es schon länger geplant war JK zu holen, als das Gerücht aufkam JK wolle Preetz entmachten. Von sich aus hat er dies Planungen nicht offenbart, erst wie gesagt auf Nachfrage, somit kann man ihm nicht unterstellen sich in den Vordergrund spielen zu wollen.
Er hat erst gesagt, dass die Klinsmann Verpflichtung seine Idee war, bzw. es schon länger geplant war JK zu holen, als das Gerücht aufkam JK wolle Preetz entmachten. Von sich aus hat er dies Planungen nicht offenbart, erst wie gesagt auf Nachfrage, somit kann man ihm nicht unterstellen sich in den Vordergrund spielen zu wollen.
Das ist nicht richtig, er hat bei der Vorstellung von Klinsmann einen Monolog darüber gehalten wie er seit Jahren mit Klinsmann in Kontakt steht. Ihn mehrmals versucht hat zu überreden bei Hertha einzusteigen. Was stimmen mag, aber nichts an der Tatsache ändert das Klinsmann nie gekommen wäre wenn Tennor nicht investiert hätte.
28.02.2020 - 10:39 Uhr
Zitat von Birbman
Entweder er lernt es oder er wird ersetzt. Aber den Status Quo wird er über den Sommer hinaus nicht halten können. Dafür wird Windhorst spätestens auf der MV sorgen.
Entweder er lernt es oder er wird ersetzt. Aber den Status Quo wird er über den Sommer hinaus nicht halten können. Dafür wird Windhorst spätestens auf der MV sorgen.
Was wird denn deiner Meinung nach Windhorst auf der MV tun, sollte er dort überhaupt erscheinen?
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