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Michael Preetz
Geburtsdatum 17.08.1967
Alter 59
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Geschäftsführer
Akt. Verein MSV Duisburg

Michael Preetz

01.07.2012 - 01:08 Uhr
Michael Preetz |#2331
11.02.2020 - 16:04 Uhr
Zitat von wacken


Mir fallen jedenfalls mehr als genug Gründe ein, warum man die momentane Situation eben genau Preetz anlasten muss! Klinsmann wurde hier EINDEUTIG und MEHRFACH als Interimslösung angekündigt, die bis zum Sommer einspringt. Einer solchen, kurzfristig beshäftigten Person eine solche Entscheidungsgewalt zuzugestehen und ihn wie die Axt im Wald durch die Mannschaft und den Transfermarkt holzen zu lassen, ist vereinsschädigend und mit nichts zu entschulden. Preetz kann sicherlich nichts für die beschämende Art des heutigen Rücktritts, für alle weiteren Entwicklungen seit der Entlassung von Dardai ist er der Hauptverantwortliche, ohne wenn und aber. Und in dieser Verwantwortung hat er uns Stand jetzt in eine Position gebracht, die absolut katastrophal ist und bei der ich alleine schon Bauchschmerzen bekomme, wenn ich nur daran denke, welche Lösung hier als nächstes auf der Trainerbank sitzt.

Klinsmann war nun wirklich kein gewöhnlicher Interimstrainer. Er ist eigentlich für den Aufsichtsrat vorgesehen und Windhorsts verlängerter Arm. Insofern ist es nicht abwegig ihn in die Transferplanung mit einzubeziehen. Offensichtlich wollte er nun unbedingt länger der Cheftrainer bleiben, aber Preetz hat ihm eine Absage erteilt. Ich glaube 95% der User in diesem Forum sind ihm sehr dankbar dafür.

Ob die Verpflichtung von Klinsmann als Trainer wirklich von Preetz gewollt und eingefädelt wurde? Ich halte es auch für möglich, dass er sich vom Investor hat überreden lassen und dann öffentlich versucht hat das zu kaschieren.

Man kann ihm sicher ankreiden, dass er Klinsmann/Windhorst zu viel Mitspracherecht eingeräumt hat, doch gerade jetzt, wo er damit bricht und eine Weiterbeschäftigung Klinsmanns verhindert, soll er entlassen werden?

Zitat von wacken

Ich hab Preetz in diesem Forum jahrelang verteidigt und war immer für eine Weiterbeschäftigung und eine Installation einer zusätzlichen Person, die seine Schwächen abdeckt. Seine Stärken waren hierbei stets die grundsolide Weiterentwicklung des Vereins, die v.a. darauf beruht, dass man jahrelang mit den verfügbaren Mitteln sehr zukunftsorientiert und gut auf dem Markt umgegangen ist. Diese Situation hat sich nun eben mit dem Investoreneinstieg grundsätzlich geändert. Wenn ich sehe, was man Covic, dem angeblichen Wunschtrainer, im Sommer zur Verfügung gestellt hat und das mit dem vergleiche, was der INTERIMSTRAINER Klinsmann hier im Winter machen durfte, dann fehlt mir dafür jegliches Verständniss. Und folglich sehe ich dann recht wenig, was da noch auf der positiven Seite bleibt. Es scheint mehr und mehr so, dass er für die lange Phase der schrittweisen Konsolidierung, die ich ausdrücklich gutgeheißen habe, die richtige Person war. Für die zukünftigen Zielen und der (für mich absurden) Geschwindigkeit, mit der diese umgesetzt werden sollen, sehe ich Preetz allerdings nicht wirklich als geeignet an.


Ich glaube außerdem nicht, dass Covic seine erste Wahl war. Sonst hätte man ihn direkt verpflichtet und nicht ewig nach Alternativen gesucht, die offensichtlich alle absagten.

Ich persönlich würde Preetz noch die Chance geben, den Trainer zur nächsten Saison zu verpflichten. Wenn das trotz den zur Verfügung stehenden Mitteln wieder eine schlechte Wahl ist, dann kann man auch über eine Neubesetzung seiner Funktion nachdenken.

Falls man einen geeigneten Kandidaten für eine Position des Kaderplaners findet, wäre die Schaffung eines solchen Postens sicherlich eine gute Idee.
Michael Preetz |#2332
11.02.2020 - 17:19 Uhr
Wenn das stimmt, was man so den Medien entnimmt und mit Klinsmann bezüglich seiner Trainerzukunft rumgeeiert wurde , wirft das abermals kein gutes Licht auf den Geschäftsführer Sport und das wichtigste in diesem Thema die KOMMUNIKATION
Michael Preetz |#2333
11.02.2020 - 17:22 Uhr
Zitat von Prince_2013

Wenn das stimmt, was man so den Medien entnimmt und mit Klinsmann bezüglich seiner Trainerzukunft rumgeeiert wurde , wirft das abermals kein gutes Licht auf den Geschäftsführer Sport und das wichtigste in diesem Thema die KOMMUNIKATION


Wenn es stimmt, was man den Medien entnehmen kann, wollte Preetz Klinsmann gestern keinen hochdotierten Vertrag über den Sommer hinaus bieten, sondern im März darüber reden, woraufhin Klinsmann zurückgetreten ist.

Wo hat Preetz da Schuld? Wo wurde da rumgeeiert? Hätte er ihm einen Platz im Management und einen Vertrag bis 2022 geben sollen mit horrendem Gehalt?

•     •     •

"When I close my eyes
I dream that we are colorblind"

Alter Bridge, Calm the Fire.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von MrVlado am 11.02.2020 um 17:23 Uhr bearbeitet
Michael Preetz |#2334
11.02.2020 - 17:24 Uhr
Zitat von Prince_2013
Wenn das stimmt, was man so den Medien entnimmt und mit Klinsmann bezüglich seiner Trainerzukunft rumgeeiert wurde , wirft das abermals kein gutes Licht auf den Geschäftsführer Sport und das wichtigste in diesem Thema die KOMMUNIKATION


Als Aussenstehender würde ich in der cause das Wort KOMMUNIKATION aber doch eher klein schreiben.

Schließlich hat der Trainer nicht mit dem Verein kommuniziert, vor der Kündigung per facebook. Ein deutliches Beispiel, wie Kommunikation bei Klinsmann so läuft. Jetzt soll aber Preetz an der KOMMUNIKATION schuld sein? Das wage ich doch zu bezweifeln.
Michael Preetz |#2335
11.02.2020 - 17:25 Uhr
Zitat von Prince_2013
Wenn das stimmt, was man so den Medien entnimmt und mit Klinsmann bezüglich seiner Trainerzukunft rumgeeiert wurde , wirft das abermals kein gutes Licht auf den Geschäftsführer Sport und das wichtigste in diesem Thema die KOMMUNIKATION

Rumgeeiert? Klinsmann hat seine Zukunft vor der des Vereins gestellt. Jeder Verein hätte so gehandelt wie wir.

Klinsmanns Ende erinnert frappierend an das beim FC Bayern vor elf Jahren. Auf seiner ersten Bundesligastation steckte der Coach mit den Münchnern im Frühjahr schwer in der Krise. Laut „Sport Bild“ habe Klinsmann damals Uli Hoeneß um ein Gespräch gebeten. Der habe geglaubt, es gehe um die aktuelle Situation, und sei dann äußerst überrascht gewesen, dass der Trainer vielmehr die nächste Saison planen wollte und andeutete, sich eine Vertragsverlängerung vorstellen zu können.

Hoeneß habe Klinsmannn daraufhin gesagt, er solle sich erst mal um das kommende Spiel kümmern. Knapp drei Wochen später wurde der Trainer entlassen. Damals folgte auf ihn Jupp Heynckes.


Klinsmann geht es eher um den eigenen ***** , als um jemand anderen wie den Verein.
Michael Preetz |#2336
11.02.2020 - 17:26 Uhr
Zitat von Prince_2013
Wenn das stimmt, was man so den Medien entnimmt und mit Klinsmann bezüglich seiner Trainerzukunft rumgeeiert wurde , wirft das abermals kein gutes Licht auf den Geschäftsführer Sport und das wichtigste in diesem Thema die KOMMUNIKATION


Rumgeeiert? Du meinst, dass man sich nicht jetzt schon auf einen neuen Vertrag für die kommende Saison committen sondern erstmal die weitere Entwicklung abwarten wollte? Das ist kein rumgeeiere sondern rationales Verhalten eines Geschäftsführers. Das wirft für mich sogar ein sehr positives Bild. Und was genau meinst du mit CAPS LOCK Kommunikation? Was genau sprichst du an? Wer hat was in welcher form richtig oder falsch kommuniziert? Bitte mal ohne Preetz-bashing versuchen sondern argumentieren.
Michael Preetz |#2337
11.02.2020 - 17:26 Uhr
Zitat von BigBulette
Zitat von Hektor1510

Also ich frage mich manchmal echt, was Preetz konkret machen müsste, dass er keinen Freifahrtschein mehr bekommt bzw. dass auch Kritik an Ihm wächst.

Seit 2009 ist er im Amt.
Trainer seitdem: Favre (vorher da gewesen), Heine, Funkel, Babbel, Widmeyer, Skibbe, Tretschok, Rehhagel, Juhukay, Dardai, Covic, Klinsmann und nun Nouri. 12 Trainer in 10,5 Jahren. Zieht man Dardais vierjährige Amtszeit mal ab, bleiben 11 Trainer in 6,5-7 Jahren. Zu Gunsten von Preetz gerechnet, halten die Trainer also gute 8 Monate. Dazu erfolgen die Entlassungen oft mit Nebengeräuschen.

Man könnte bei den Spielern weiter machen. Dort wäre die Statistik wohl nicht ganz so dramatisch, da auch gute Transfers dabei waren., allerdings gab es auch dort katastrophale Transfers, wie z.B. Heitinga.



Die Trainerrechnung ist aber schon ziemlich schöngerechnet für diese Argumentation.

Favre: Von Favre nur die Zeit unter Preetz mit einzubeziehen ist alleine mathematisch fragwürdig. Immerhin war er auch 2 Jahre hier. 24 Monate

Heine: Karsten Heine mit einer Amtszeit von sage und schreibe 5 Tagen einzubeziehen, der wirklich nur die ÜBerbrückung war bis jemand übernimmt ist auch nicht ganz fair.

Funkel: Ja, der gehört mit rein. 8 Monate

Babbel: Ja, auch der gehört rein. 15 Monate

Widmayer: Gleiches wie bei Heine, Amtszeit von 3 Tagen. Die braucht man dann schon bis jemand neues vor Ort ist.

Skibbe: Ja kann man mit reinnehmen, war immerhin ein verkündeter Cheftrainer. 1,5 Monate

Tretschok: Amtszeit 7 Tage. Gleiches wie bei Heine und Widmayer.

Rehhagel: Passt, 4 Monate.

Luhukay: 31 Monate und damit gehört er auch rein.

Dardai: Muss ich nichts zu sagen 53 Monate

Klinsmann: 2,5 Monate


Damit ist man trotz der kurzzeitigen Verpflichtungen von Rehhagel, Skibbe und Klinsmann (ja die sind mit einberechnet) bei einer durchschnittlichen Amtszeit von 17,3 Monaten. Sicherlich auch nicht überragend aber immerhin mehr als das Doppelte deiner angepeilten 8 Monate.


Covic ?
Michael Preetz |#2338
11.02.2020 - 17:30 Uhr
Ich war auch immer eher ein "Pro Preetz" Mensch, aber langsam frage ich mich schon woran es liegt, dass es immer Reibereien zwischen ihm und dem Trainer gibt, egal wer das gerade so ist...
Da kann es doch eigentlich nur um Zuständigkeiten, Kompetenzen oder kurz "Macht" gehen oder sehe ich das falsch?
Es lief bei den Trainern ja entweder so, dass die großen Namen gleich abgesagt haben (evt. weil sie gewisse Berechtigungen von vornherein verwährt bekommen haben) oder sie sind gekommen und haben dann irgendwann gemerkt, dass das nicht so geil läuft, wenn man (als Beispiel) kein großes Mitspracherecht bei den Transfers hat...
Ist natürlich alles sehr spekulativ, das gebe ich zu...
Michael Preetz |#2339
11.02.2020 - 17:35 Uhr
Wer das Geld hat bestimmt, also Herr Windhorst.

Herr Preetz konnte so nur verlieren. Herr Klinsmann wollte zu schnell zu viel in allen Bereichen.

Die einzige Frage ist doch nur, was hält Herr Windhorst von der ganzen Situation?

Keine Ahnung! Ist er sauer auf Klinsmann oder ist er sauer wie Preetz und Gegenbauer mit Klinsmann umgegangen sind?

Das letzte Kapitel der Komödie/ Tragödie steht noch nicht fest. Wir werden in den nächsten Wochen bestimmt weiterhin Fussballdeutschland unterhalten!

Wir sind bestimmt noch witziger als unsere Politiker/Komiker aus Thüringen!
Michael Preetz |#2340
11.02.2020 - 17:44 Uhr
MP wird auch erstmal schockiert sein, ich hoffe MP versucht nicht wieder das Problem auszusitzen und präsentiert dann Zecke weil er nix anderes findet


PS. Nix gegen Zecke
Dieser Beitrag wurde zuletzt von miky-123 am 11.02.2020 um 17:45 Uhr bearbeitet
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