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Michael Preetz
Geburtsdatum 17.08.1967
Alter 59
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Geschäftsführer
Akt. Verein MSV Duisburg

Michael Preetz

01.07.2012 - 01:08 Uhr
Michael Preetz |#1001
30.07.2015 - 17:21 Uhr
Mobbing ist völlig unabhängig von Gehaltshöhe und Befristung des Arbeitsvertrags. Es ist zu unterlassen und zu verhindern.
Michael Preetz |#1002
30.07.2015 - 18:49 Uhr
Ist das wirklich Mobbing? Diese Leute sind Leistungssportler. Wenn die Leistung nicht für die 1. Garde reicht, dann ist es konsequent sie nicht einzusetzen. Ihnen wurde schon Ende letzter Saison mitgeteilt, dass sie nicht mehr in der neuen Saison im Kader sein werden. Und der Verein unterstützte sie bei der Suche nach einem neuen Verein.

Genauso könnte Großkreutz dem Jogi vorwerfen, dass er bei der WM keinen Einsatz in bekommen hat. ^^

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"Der Ball ist rund. Wäre er eckig, wäre es ja ein Würfel." - Gyula Lorant

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Basti77 am 30.07.2015 um 18:50 Uhr bearbeitet
Michael Preetz |#1003
30.07.2015 - 18:57 Uhr
Ich sehe das auch nicht zwangsläufig als Mobbing an. Was willst Du denn machen, wenn Du Spieler hast, von denen Du jetzt schon weißt, dass sie keine Rolle spielen werden. Warum sollte man sie mit ins Trainingslager nehmen, wenn die Plätze dort auch von Talenten besetzt werden können, die auf lange Sicht wertvoller für den Verein werden können.

Auch im alltäglichen Training setze ich doch bei Mannschaftsübungen lieber auf die Spieler, die die eingespielten Spielzüge auch auf dem Platz umsetzen sollen/werden. Mobbing wäre für mich, wenn man sie konsequent öffentlichkeitswirksam bloß stellen würde oder sie insgesamt vom Traingsbetrieb der Profis freistellen würde. Das, zum Glück, passiert ja (diesmal) nicht.

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Mit Pal auf in bessere Zeiten!!!
Michael Preetz |#1004
30.07.2015 - 19:59 Uhr
Zitat von Santorin2001
nun, was da abläuft, nennt man weithin "Mobbing".

Das Landesarbeitsgericht (LAG) Schleswig-Holstein (LAG SCHlH, 19.03.2002, 3 Sa 1/02, NZA-RR 2002, 457) definiert Mobbing am Arbeitsplatz folgendermaßen:

Der Begriff Mobbing beschreibt eine konfliktbelastete Kommunikation am Arbeitsplatz unter Kollegen oder zwischen Vorgesetzten und Untergebenen, bei der die angegriffene Person unterlegen ist und von einer oder einigen Personen systematisch, oft und während einer längeren Zeit mit dem Ziel und/oder dem Effekt des Ausstoßens aus dem Verhältnis direkt oder indirekt angegriffen wird und dies als Diskriminierung empfindet.

Gemeint ist mit dem Begriff also eine zielgerichtete, systematische und längerfristige Schikane oder Diskriminierung – im schlimmsten Fall mit der Absicht, den jeweiligen Mitarbeiter aus dem Unternehmen zu bugsieren.

also:

Gültiger Arbeitsvertrag liegt bei beiden vor (Niem, Wagn.)

aber

nicht berücksichtigt für Trainingslager
Übungen abseits der restlichen Mannschaft.

Weiß nicht, ob das auf Hertha und Preetz ein gutes Licht wirft.


Aus der genannten Volltextveröffentlichung geht nicht hervor, das nicht Berücksichtigen für ein Trainingslager oder Sondertraining allgemein als Mobbing bezeichnet werden kann.

Trotz alle dem zweifel ich auch ob dies der Außendarstellung gut tut. Der Umgang der Hertha in den letzten Jahren mit einigen Mitarbeiter (Trainerteam und Spieler) ist definitiv kein positives Beispiel.
Ich persönlich würde für kein Geld der Welt bei so einem Unternehmen einen Vertrag unterschreiben.
Michael Preetz |#1005
30.07.2015 - 20:01 Uhr
Es gibt keinen Zweifel, dass Fluktuaktion im Kader dzugehört und das Spieler aussortiert werden. Auch eine Nichtbeachtung ist hinnehmbar.

Darum ging es mir ursprünglich auch gar nicht. Es ging mir darum, dass sich Wagner und Niemeyer die Bälle hin und her spielen sollen (eine stupide Übung ohne Wert), während die anderen Spieler Teamtraining hatten. Mit dem Zitat von Dardai, dass es doch eine sinnvolle Übung wäre, finde ich das inakzeptabel und provokant.

Wirft meiner Meinung nach ein schlechtes Licht auf Hertha. Da halte ich die Trainingsgruppe 2 noch für sinnvoller, wo ja richtiges Training stattfand.
Michael Preetz |#1006
30.07.2015 - 20:43 Uhr
Niemeyer als auch Wagner waren beim ersten Trainingslager dabei und haben dort voll mittrainiert.

Dass man beim zweiten Lager dann nur mit den Leuten intensiv arbeiten will, die überhaupt eine Rolle spielen, ist absolut verständlich. Wir haben nicht den Luxus, ein Spezialtrainingslager mit einem breiten und gut austarierten Kader auszuführen.
Michael Preetz |#1007
30.07.2015 - 22:03 Uhr
Zitat von Santorin2001
nun, was da abläuft, nennt man weithin "Mobbing".

Das Landesarbeitsgericht (LAG) Schleswig-Holstein (LAG SCHlH, 19.03.2002, 3 Sa 1/02, NZA-RR 2002, 457) definiert Mobbing am Arbeitsplatz folgendermaßen:

Der Begriff Mobbing beschreibt eine konfliktbelastete Kommunikation am Arbeitsplatz unter Kollegen oder zwischen Vorgesetzten und Untergebenen, bei der die angegriffene Person unterlegen ist und von einer oder einigen Personen systematisch, oft und während einer längeren Zeit mit dem Ziel und/oder dem Effekt des Ausstoßens aus dem Verhältnis direkt oder indirekt angegriffen wird und dies als Diskriminierung empfindet.

Gemeint ist mit dem Begriff also eine zielgerichtete, systematische und längerfristige Schikane oder Diskriminierung – im schlimmsten Fall mit der Absicht, den jeweiligen Mitarbeiter aus dem Unternehmen zu bugsieren.

also:

Gültiger Arbeitsvertrag liegt bei beiden vor (Niem, Wagn.)

aber

nicht berücksichtigt für Trainingslager
Übungen abseits der restlichen Mannschaft.

Weiß nicht, ob das auf Hertha und Preetz ein gutes Licht wirft.


Ach gottchen, wenn das Mobbing ist, dann würde ich mich doch gerne mal mobben lassen: Lasches Training, ein paar Pässe spielen, ein Jahr die besten Plätze im Stadion und dazu ein Gehalt im mittleren sechsstelligen Bereich. Wirklich schlimm.
Mal im Ernst: DAS als Mobbing zu bezeichnen ist schon fast Hohn gegenüber den vielen Tausen Arbeitnehmern die jeden Tag tatsächlich auf der Arbeit gemobbt werden.

Wagner und Niemeyer haben einen Vertrag, ja. Man hat ihnen aber frühzeitig verkündet, dass man nicht mehr mit ihnen plant. Der Spieler hat doch jetzt zwei Möglichkeiten:
1. Den Verein wechseln
2. Alibimäßig mittrainieren und am Wochenende auf der Tribüne hocken und weiterhin Geld einstreichen.

Ich will es Niemeyer und Wagner gar nicht vorwerfen, wenn sie ihre Verträge tatsächlich aussitzen, das können sie schließlich machen, wenn sie einen Vertrag haben, aber man muss es auch nicht übertreiben! So schlecht haben es die beiden wahrlich nicht!

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Alte Dame, alte Dame - Hertha BSC, so schön ist dein Name...

Dieser Beitrag wurde zuletzt von BSC_49 am 30.07.2015 um 22:03 Uhr bearbeitet
Michael Preetz |#1008
04.08.2015 - 13:18 Uhr
Quelle: www.taz.de
Gleich in seinem ersten Jahr als Manager brachte der Mann mit der Statur des Funkturms und dem Gesichtsausdruck der eingestürzten Kongresshalle das Kunststück fertig, seine Leistung mit einem Abstieg als Tabellenletzter zu krönen. Seitdem wiederholt er neben dem Platz, was er als Spieler von Star-Ensembles wie Düsseldorf, Duisburg und Wattenscheid jahrelang verinnerlicht hat: das muntere Auf und Ab zwischen Liga eins und zwei. In der zurückliegenden Saison konnte Preetz seinen dritten Abstieg als Hertha-Manager in sechs Jahren nur aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber dem HSV verhindern.

Michael Preetz und Hertha – das passt wie ***** auf Eimer: Hier ergänzen sich Ideen-, Visions- und Ratlosigkeit geradezu in Perfektion. Bei der Wahl zwischen zwei Trainern entscheidet sich der Hertha-Manager garantiert für den falschen...

Legendäre kommunikative Fähigkeiten

...
"Pfui"-Rhetorik die wir hier nicht lesen wollen!

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○Ⓗ○Ⓔ○Ⓡ○Ⓣ○Ⓗ○Ⓐ○Ⓑ○Ⓢ○Ⓒ○

+ + + Wir haben doch kein Geld + + +
Michael Preetz |#1009
04.08.2015 - 13:28 Uhr
taz.zahl ich
Kostenloser Journalismus hat seinen Preis.

Ganz offenbar.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von miasanhertha am 04.08.2015 um 13:29 Uhr bearbeitet
Michael Preetz |#1010
04.08.2015 - 14:07 Uhr
Philip Meinhold wurde 1971 in Westberlin geboren. Nach dem Abitur machte er eine Ausbildung zum Buchhändler und besuchte die Berliner Journalistenschule. Er hospitierte bei der deutsch-jüdischen Wochenzeitung Aufbau in New York, seit 1995 arbeitet er als freier Journalist - vor allem für Fritz und radioeins vom rbb sowie als freier Autor für diverse Zeitungen und Zeitschriften. Von 2001 bis 2005 studierte er neben seiner journalistischen Tätigkeit am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2002 erschien sein Debütroman "Apachenfreiheit" im List Verlag, im Frühjahr 2009 der Roman "Fabula rasa" beim Mitteldeutschen Verlag. Meinhold veröffentlichte Erzählungen und Kolumnen in diversen Anthologien und gewann verschiedene Literaturpreise und Stipendien. Von 2007 bis 2009 leitete er die Schreibwerkstatt in der JVA für Frauen in Berlin-Pankow. Er lebt und arbeitet als freier Journalist und Schriftsteller in Berlin. Anfang 2015 ist sein Buch "Erben der Erinnerung" im Verbrecher Verlag erschienen.

Weder Fussball noch Sport in seiner Vita. Also nicht Ernst nehmen.

•     •     •

2000 Vereine, 145 Erst- und Zweit- Bundesligisten, Sportstadt Berlin. Berlin, die größte Sportmetropole Europas, die zweitgrößte der Welt hinter Melbourne.

Hertha BSC: Die Realität ist ein Spezialfall des Möglichen.

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