| Geburtsdatum | 17.08.1967 |
|---|---|
| Alter | 59 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Geschäftsführer |
| Akt. Verein | MSV Duisburg |
Michael Preetz
01.07.2012 - 01:08 Uhr
14.04.2020 - 22:31 Uhr
Zitat von Berlin71
Die Kernaussage ist doch eine andere: Preetz hat es finanziell nicht nötig weiterhin als GS zu fungieren.
Zitat von physsus
Da irrst du dich.
So gut wie hier wird er erstmal nirgendwo verdienen können, weil er nirgends so viele Positionen auf sich vereinen könnte. In anderen besser aufgestellten Vereinen gibt es ja noch so etwas wie eine Gewaltenteilung.
Bei einem anderen Verein könnte sich Preetz auch nicht ins gemachte Nest setzen und hätte keinen Gegenbauer, der ihm ungeachtet der sportlichen Entwicklung seit Jahren den Rücken freihält.
Und so unsouverän, wie Preetz bisher in Krisen reagiert, wäre er in dem Haifischbecken Bundesliga ein gefundenes Fressen für andere Akteure.
Hier bei uns hat er seine Nische gefunden und kann herrlich gedeihen und blühen
Zitat von Berlin71
Abtreten und Andere den Job machen lassen - ist einfach, zumal wenn man finanziell (wahrscheinlich) ausgesorgt hat und auch wieder einen Job finden würde, wenn man denn möchte.
Abtreten und Andere den Job machen lassen - ist einfach, zumal wenn man finanziell (wahrscheinlich) ausgesorgt hat und auch wieder einen Job finden würde, wenn man denn möchte.
Da irrst du dich.
So gut wie hier wird er erstmal nirgendwo verdienen können, weil er nirgends so viele Positionen auf sich vereinen könnte. In anderen besser aufgestellten Vereinen gibt es ja noch so etwas wie eine Gewaltenteilung.
Bei einem anderen Verein könnte sich Preetz auch nicht ins gemachte Nest setzen und hätte keinen Gegenbauer, der ihm ungeachtet der sportlichen Entwicklung seit Jahren den Rücken freihält.
Und so unsouverän, wie Preetz bisher in Krisen reagiert, wäre er in dem Haifischbecken Bundesliga ein gefundenes Fressen für andere Akteure.
Hier bei uns hat er seine Nische gefunden und kann herrlich gedeihen und blühen

Die Kernaussage ist doch eine andere: Preetz hat es finanziell nicht nötig weiterhin als GS zu fungieren.
Wenn alle aufhören würden zu arbeiten die es nicht mehr nötig haben......
14.04.2020 - 22:54 Uhr
Zitat von Kevin_Prince_17
Das ist vollkommen richtig. Ich wollte einfach nur etwas Nachdruck auf die Art und Weise des Verschwindens von JK in den Post bringen.
Diese Transfers werden aber trotzdem doch nicht am Trainer vorbei eingetütet worden sein. Da wird JK auch seine Finger im Spiel gehabt haben.
Mir gehts ja eigentlich auch nur um die Aussage, das MP sich für den Abgang von JK verantworten muss. Und das finde ich, ich wiederhole mich, Unsinn.
Zitat von Dicksen_Paule
Auch wenn ich jetzt den Begriff "verpulvert" im Zusammenhang mit den Winterausgaben nicht unbedingt benutzen würde, da ja durchaus junge, entwicklungsfähige Spieler geholt wurden, bleiben diese Transfers doch immer noch im Verantwortungsbereich von Preetz, oder nicht?
Zitat von Kevin_Prince_17
Und dazu gehört einfach mal, um beim Anstoß dieser ganzen Diskussion zu bleiben, das er halt nichts dafür kann, das JK hier Unmengen an Kohle verpulvert hat und sich dann wie ein beleidigtes Kind von dannen zieht. Das ist nicht auf MP seinem Mist gewachsen.
Und dazu gehört einfach mal, um beim Anstoß dieser ganzen Diskussion zu bleiben, das er halt nichts dafür kann, das JK hier Unmengen an Kohle verpulvert hat und sich dann wie ein beleidigtes Kind von dannen zieht. Das ist nicht auf MP seinem Mist gewachsen.
Auch wenn ich jetzt den Begriff "verpulvert" im Zusammenhang mit den Winterausgaben nicht unbedingt benutzen würde, da ja durchaus junge, entwicklungsfähige Spieler geholt wurden, bleiben diese Transfers doch immer noch im Verantwortungsbereich von Preetz, oder nicht?
Das ist vollkommen richtig. Ich wollte einfach nur etwas Nachdruck auf die Art und Weise des Verschwindens von JK in den Post bringen.
Diese Transfers werden aber trotzdem doch nicht am Trainer vorbei eingetütet worden sein. Da wird JK auch seine Finger im Spiel gehabt haben.
Mir gehts ja eigentlich auch nur um die Aussage, das MP sich für den Abgang von JK verantworten muss. Und das finde ich, ich wiederhole mich, Unsinn.
Dass der Trainer bei Transfers gewöhnlich involviert ist, streite ich nicht ab. Aber tätigen tut er sie nicht.
So gesehen kann man das sogar als Pluspunkt für Preetz verbuchen, da ja Klinsmann laut Medienberichten noch ganz andere Kandidaten auf der Liste hatte...
Sicherlich kann man nicht sagen, Preetz ist Schuld, dass Klinsmann sich mit schlechtem Stil vom Acker gemacht hat. Aber er hat ihn eingestellt und ja, auch wenn das keiner kommen sehen konnte, trägt Preetz zumindest eine Teilverantwortung.
Aufjedenfall aber muss er sich am Ende immer für die Lage/Situation des Unternehmens verantworten und die ist im aktuellen Geschäftsjahr aus mehreren Perspektiven nicht gerade rosig.
14.04.2020 - 23:36 Uhr
Zitat von Berlin71
Die Kernaussage ist doch eine andere: Preetz hat es finanziell nicht nötig weiterhin als GS zu fungieren.
Zitat von physsus
Da irrst du dich.
So gut wie hier wird er erstmal nirgendwo verdienen können, weil er nirgends so viele Positionen auf sich vereinen könnte. In anderen besser aufgestellten Vereinen gibt es ja noch so etwas wie eine Gewaltenteilung.
Bei einem anderen Verein könnte sich Preetz auch nicht ins gemachte Nest setzen und hätte keinen Gegenbauer, der ihm ungeachtet der sportlichen Entwicklung seit Jahren den Rücken freihält.
Und so unsouverän, wie Preetz bisher in Krisen reagiert, wäre er in dem Haifischbecken Bundesliga ein gefundenes Fressen für andere Akteure.
Hier bei uns hat er seine Nische gefunden und kann herrlich gedeihen und blühen
Zitat von Berlin71
Abtreten und Andere den Job machen lassen - ist einfach, zumal wenn man finanziell (wahrscheinlich) ausgesorgt hat und auch wieder einen Job finden würde, wenn man denn möchte.
Abtreten und Andere den Job machen lassen - ist einfach, zumal wenn man finanziell (wahrscheinlich) ausgesorgt hat und auch wieder einen Job finden würde, wenn man denn möchte.
Da irrst du dich.
So gut wie hier wird er erstmal nirgendwo verdienen können, weil er nirgends so viele Positionen auf sich vereinen könnte. In anderen besser aufgestellten Vereinen gibt es ja noch so etwas wie eine Gewaltenteilung.
Bei einem anderen Verein könnte sich Preetz auch nicht ins gemachte Nest setzen und hätte keinen Gegenbauer, der ihm ungeachtet der sportlichen Entwicklung seit Jahren den Rücken freihält.
Und so unsouverän, wie Preetz bisher in Krisen reagiert, wäre er in dem Haifischbecken Bundesliga ein gefundenes Fressen für andere Akteure.
Hier bei uns hat er seine Nische gefunden und kann herrlich gedeihen und blühen

Die Kernaussage ist doch eine andere: Preetz hat es finanziell nicht nötig weiterhin als GS zu fungieren.
Erstens macht es doch schon etwas aus, ob du nun z.B. 1mio pa. erhälst oder nur einen Bruchteil davon und das aufgerechnet auf 2-3 Dekaden macht schon einen extrem großen Batzen Geld. Kein "normaler" Mensch verzichtet auf so viel Geld.
Außerdem ist da auch noch eben die Gier nach Macht und die Anziehungskraft, die so eine Position mit sich bringt. Wäre es bei Preetz anders, er hätte ja schon längst Kompetenzen abgegeben. Da unterscheidet er sich doch auch nicht von seinem Vorgänger.
Ist doch alles nur menschlich. Ich würde es genauso machen und freiwillig würde ich auch nichts abgeben oder gar von selber gehen
15.04.2020 - 08:59 Uhr
Das ist genau meine Meinung. In seiner Gier nach Macht und Anerkennung unterscheidet er sich nicht im Geringsten von Dieter Hoeneß. Der ja von vielen als „ Sonnenkönig“ tituliert wurde.
Und wenn MP nicht fähig ist Aufgaben und Verantwortung abzugeben dann muss er entlassen werden. Da aber WG eine Art „Schwiegervater“ ist und auch nach 2 Abstiegen nicht kritisiert hat wird er auch jetzt nichts unternehmen.
Und wenn MP nicht fähig ist Aufgaben und Verantwortung abzugeben dann muss er entlassen werden. Da aber WG eine Art „Schwiegervater“ ist und auch nach 2 Abstiegen nicht kritisiert hat wird er auch jetzt nichts unternehmen.
15.04.2020 - 13:24 Uhr
Jetzt weiß man, dass im Sommer auch Labbadia zur Verfügung stand. Wie es dann gelaufen wäre, ist zwar hypothetisch. Eine echte Chance für einen positiveren Saisonverlauf war mE aber gegeben. Die Entscheidung für Covic war nicht alternativlos, sondern gewagt.
Gewagt finde ich mit etwas Abstand auch die Entscheidung für Klinsmann. Bei aller Enttäuschung über dessen Kurzschlussreaktion, sehe ich mit zunehmender Distanz auch ganz klare Anteile bei Preetz:
-Klinsmann hatte seine Haltung zu einem möglichen Hertha-Engagement unter Preetz in der Vergangenheit mehrfach deutlich gemacht. Das hätte eine Warnung sein können und sollen, dass die jeweiligen Ambitionen und Vorstellungen der beiden schon ganz grundsätzlich nicht passten.
-Klinsmanns war zudem beruflich wie privat reichlich indisponiert für so eine spontane Aktion/ Mission: Familie in den USA, kein Wohnsitz in Berlin, ewig keine direkte Verbindung mehr zum Bundesligabetrieb. Das potenziert das Gewicht des 'Commitments' noch enorm, nachdem er es ja schon unter regulären Bedingungen abgelehnt hatte.
-Klinsmann hatte gerade frisch im Aufsichtsratsjob begonnen und war somit bereits auf anderer Ebene/ mit anderem Blickwinkel bei Hertha aktiv (nämlich als Kontrollinstanz über Preetz). So was mag man formal ruhen lassen aber es wird kaum aus dem Hinterkopf verschwinden. Speziell seine 'Tagebücher' deuten mE auf diesen natürlichen Rollenkonflikt hin.
-Klinsmanns Vorgeschichte als Trainer: bei jeder Station reichlich Wirbel (Stichwort 'verbrannte Erde'). Wenn einer das schon beim DFB und als Vereinstrainernovize beim großen FC Bayern macht, hätte Preetz bezüglich solcher Ambitionen gewarnt sein müssen. Oder wie der Journalist beim Podcast flapsig anmerkte, hätte EIN ANRUF in München Hertha ziemlich sicher sehr viel Chaos erspart.
Klinsmann hätte das selbst erkennen und nein sagen können/ sollen aber Preetz hätte auch gar nicht erst fragen, drängen dürfen. Bei einer Zusage MUSSTE er zudem damit rechnen, dass Klinsmann nicht nur die Drecksarbeit für ihn macht und sich ansonsten brav einordnet. Hat er vorher nie gemacht und wenn er schon einem vergleichsweise kleinen Verein so einen riesigen Gefallen erfüllt, war es auch jetzt nicht zu erwarten. Tatsächlich hat Klinsmann ja auch wirklich geliefert: Er hat Preetz wie angekündigt tabellentechnisch Ruhe verschafft, das Team stabilisiert, eine Charmeoffensive gegenüber Fans und Öffentlichkeit gestartet (medienwirksam im Stadion gefilmt, für die Fans interaktiv gestreamt), über die PR interessante Spieler und Investoren gelockt, neuen Druck in der Stadionfrage aufgebaut. Er hat also gewissermaßen einerseits seine Aufgaben sogar weit übererfüllt und sich andererseits als Kehrseite der Medaille an Preetz und vorgegebenen Hierarchien aufgerieben. Gewissermaßen nichts anderes als ein Marcelinho auf dem Platz. Entweder man kann mit solchen schillernden Figuren und ihrer permanenten Spannung zwischen Genie und Wahnsinn arbeiten oder nicht. Sie zu verpflichten und dann hoffen, dauerhaft nur eine Seite zu sehen, ist mindestens naiv bis fahrlässig. Preetz Aussage, er müsse da halt gelegentlich mal bremsen, zeigt mE schon eine schiefe Wahrnehmung und die Illusion, er habe alles voll unter Kontrolle, könne beliebig Gas geben oder auch wieder bremsen. Und dass Klinsmann nach Preetz' launischer Einordnung des Mainzspiels (das erste wirklich schwache Ergebnis) richtig der Kragen platzt, ist rückblickend sogar nachvollziehbar - was sich aber dennoch in einem klärenden Gespräch unter Männern hätte entladen müssen.
Auch Nouri wurde trotz der engen Verbindung zu Klinsmann und den dramatischen Parallelen zu Covic erst viel zu lange gehalten und dann auf mE völlig unwürdige Weise in einem Podcast medial angezählt und dann auch noch ohne direkte Kommunikation vorzeitig fallen gelassen. Es geht mir hier gar nicht um das OB - mE sogar längst überfällig- sondern allein um das WIE. Da hat Nouri mE sogar noch extrem souverän und professionell reagiert.
Das Thema bzw. Nicht-Thema Dárdai finde ich auch seltsam. Weder nach Covic noch nach Klinsmann wird er als Option genannt. Klar wäre es eine Rolle rückwärts aber nicht kurioser als die anderen Persnalien auch schon und er wäre die logische Alternative gewesen: immer noch Vertrag, den Verein immer im Herzen, bei Team wie Fans akzeptiert, erfahren mit Abstiegskampf, laut eigener Aussage vor Monaten mit aufgeladenen Akkus. Meine These: Wer einen Klinsmann bequatscht bekommt, hätte es bei entsprechender Haltung wohl auch bei Dárdai geschafft.
Immerhin hat er es jetzt noch bei Labbadia geschafft und vorerst seinen eigenen Hals aus der Schlinge befreit. Ich will ihn trotzdem nicht mehr in vorderer Reihe erleben.
In der Summe sehe ich Preetz bei gefühlten 90 Prozent Verantwortung für diese Chaossaison und sein ganzes mE komplett unpassendes und peinliches Gebaren in dieser Situation geht mir sogar noch mehr auf die Nerven als die Situation an sich. Chapeau, wer sich da noch gemäßigt und dosiert äußert. Ich schaffe es aktuell kaum noch und niemand versaut mir aktuell mehr die Freude an Hertha als Preetz - nicht Klinsmann, nicht Windhorst, nicht mal Corona.
Gewagt finde ich mit etwas Abstand auch die Entscheidung für Klinsmann. Bei aller Enttäuschung über dessen Kurzschlussreaktion, sehe ich mit zunehmender Distanz auch ganz klare Anteile bei Preetz:
-Klinsmann hatte seine Haltung zu einem möglichen Hertha-Engagement unter Preetz in der Vergangenheit mehrfach deutlich gemacht. Das hätte eine Warnung sein können und sollen, dass die jeweiligen Ambitionen und Vorstellungen der beiden schon ganz grundsätzlich nicht passten.
-Klinsmanns war zudem beruflich wie privat reichlich indisponiert für so eine spontane Aktion/ Mission: Familie in den USA, kein Wohnsitz in Berlin, ewig keine direkte Verbindung mehr zum Bundesligabetrieb. Das potenziert das Gewicht des 'Commitments' noch enorm, nachdem er es ja schon unter regulären Bedingungen abgelehnt hatte.
-Klinsmann hatte gerade frisch im Aufsichtsratsjob begonnen und war somit bereits auf anderer Ebene/ mit anderem Blickwinkel bei Hertha aktiv (nämlich als Kontrollinstanz über Preetz). So was mag man formal ruhen lassen aber es wird kaum aus dem Hinterkopf verschwinden. Speziell seine 'Tagebücher' deuten mE auf diesen natürlichen Rollenkonflikt hin.
-Klinsmanns Vorgeschichte als Trainer: bei jeder Station reichlich Wirbel (Stichwort 'verbrannte Erde'). Wenn einer das schon beim DFB und als Vereinstrainernovize beim großen FC Bayern macht, hätte Preetz bezüglich solcher Ambitionen gewarnt sein müssen. Oder wie der Journalist beim Podcast flapsig anmerkte, hätte EIN ANRUF in München Hertha ziemlich sicher sehr viel Chaos erspart.
Klinsmann hätte das selbst erkennen und nein sagen können/ sollen aber Preetz hätte auch gar nicht erst fragen, drängen dürfen. Bei einer Zusage MUSSTE er zudem damit rechnen, dass Klinsmann nicht nur die Drecksarbeit für ihn macht und sich ansonsten brav einordnet. Hat er vorher nie gemacht und wenn er schon einem vergleichsweise kleinen Verein so einen riesigen Gefallen erfüllt, war es auch jetzt nicht zu erwarten. Tatsächlich hat Klinsmann ja auch wirklich geliefert: Er hat Preetz wie angekündigt tabellentechnisch Ruhe verschafft, das Team stabilisiert, eine Charmeoffensive gegenüber Fans und Öffentlichkeit gestartet (medienwirksam im Stadion gefilmt, für die Fans interaktiv gestreamt), über die PR interessante Spieler und Investoren gelockt, neuen Druck in der Stadionfrage aufgebaut. Er hat also gewissermaßen einerseits seine Aufgaben sogar weit übererfüllt und sich andererseits als Kehrseite der Medaille an Preetz und vorgegebenen Hierarchien aufgerieben. Gewissermaßen nichts anderes als ein Marcelinho auf dem Platz. Entweder man kann mit solchen schillernden Figuren und ihrer permanenten Spannung zwischen Genie und Wahnsinn arbeiten oder nicht. Sie zu verpflichten und dann hoffen, dauerhaft nur eine Seite zu sehen, ist mindestens naiv bis fahrlässig. Preetz Aussage, er müsse da halt gelegentlich mal bremsen, zeigt mE schon eine schiefe Wahrnehmung und die Illusion, er habe alles voll unter Kontrolle, könne beliebig Gas geben oder auch wieder bremsen. Und dass Klinsmann nach Preetz' launischer Einordnung des Mainzspiels (das erste wirklich schwache Ergebnis) richtig der Kragen platzt, ist rückblickend sogar nachvollziehbar - was sich aber dennoch in einem klärenden Gespräch unter Männern hätte entladen müssen.
Auch Nouri wurde trotz der engen Verbindung zu Klinsmann und den dramatischen Parallelen zu Covic erst viel zu lange gehalten und dann auf mE völlig unwürdige Weise in einem Podcast medial angezählt und dann auch noch ohne direkte Kommunikation vorzeitig fallen gelassen. Es geht mir hier gar nicht um das OB - mE sogar längst überfällig- sondern allein um das WIE. Da hat Nouri mE sogar noch extrem souverän und professionell reagiert.
Das Thema bzw. Nicht-Thema Dárdai finde ich auch seltsam. Weder nach Covic noch nach Klinsmann wird er als Option genannt. Klar wäre es eine Rolle rückwärts aber nicht kurioser als die anderen Persnalien auch schon und er wäre die logische Alternative gewesen: immer noch Vertrag, den Verein immer im Herzen, bei Team wie Fans akzeptiert, erfahren mit Abstiegskampf, laut eigener Aussage vor Monaten mit aufgeladenen Akkus. Meine These: Wer einen Klinsmann bequatscht bekommt, hätte es bei entsprechender Haltung wohl auch bei Dárdai geschafft.
Immerhin hat er es jetzt noch bei Labbadia geschafft und vorerst seinen eigenen Hals aus der Schlinge befreit. Ich will ihn trotzdem nicht mehr in vorderer Reihe erleben.
In der Summe sehe ich Preetz bei gefühlten 90 Prozent Verantwortung für diese Chaossaison und sein ganzes mE komplett unpassendes und peinliches Gebaren in dieser Situation geht mir sogar noch mehr auf die Nerven als die Situation an sich. Chapeau, wer sich da noch gemäßigt und dosiert äußert. Ich schaffe es aktuell kaum noch und niemand versaut mir aktuell mehr die Freude an Hertha als Preetz - nicht Klinsmann, nicht Windhorst, nicht mal Corona.
15.04.2020 - 13:57 Uhr
@Flascheleer Super, sehe ich genauso. Lediglich die Nachfolge von Preetz ist für mich unklar. Hast du da Favoriten?
15.04.2020 - 15:43 Uhr
Vom Typ her könnte ich mir Klaus Allofs vorstellen.
Aber es muss immer eines klar sein, kein Kandidat wird allen hier gefallen.
Aber es muss immer eines klar sein, kein Kandidat wird allen hier gefallen.
15.04.2020 - 17:43 Uhr
Klaus Allofs wäre ein guter Kandidat. Und ich hätte da noch einen ... auch wenn jetzt viele aufschreien werden.
Stefan Effenberg; übers Fußball Geschäft muss man ihm nichts erzählen. Der hat ne Menge mitgemacht und ist ein absoluter Fachmann. Und interessanter Weise macht er gerade Erfahrungen im Bankengeschäft!!!!
Und der Mann hat nun wirklich Strahlkraft.
Perfekte Aussendarstellung und absolute Respektperson.
Stefan Effenberg; übers Fußball Geschäft muss man ihm nichts erzählen. Der hat ne Menge mitgemacht und ist ein absoluter Fachmann. Und interessanter Weise macht er gerade Erfahrungen im Bankengeschäft!!!!
Und der Mann hat nun wirklich Strahlkraft.
Perfekte Aussendarstellung und absolute Respektperson.
15.04.2020 - 17:50 Uhr
Zitat von LHorr
Klaus Allofs wäre ein guter Kandidat. Und ich hätte da noch einen ... auch wenn jetzt viele aufschreien werden.
Stefan Effenberg; übers Fußball Geschäft muss man ihm nichts erzählen. Der hat ne Menge mitgemacht und ist ein absoluter Fachmann. Und interessanter Weise macht er gerade Erfahrungen im Bankengeschäft!!!!
Und der Mann hat nun wirklich Strahlkraft.
Perfekte Aussendarstellung und absolute Respektperson.
Klaus Allofs wäre ein guter Kandidat. Und ich hätte da noch einen ... auch wenn jetzt viele aufschreien werden.
Stefan Effenberg; übers Fußball Geschäft muss man ihm nichts erzählen. Der hat ne Menge mitgemacht und ist ein absoluter Fachmann. Und interessanter Weise macht er gerade Erfahrungen im Bankengeschäft!!!!
Und der Mann hat nun wirklich Strahlkraft.
Perfekte Aussendarstellung und absolute Respektperson.
Das wäre aber ein interessanter Versuch der unglaublich arg nach hinten losgehen könnte. Von jemandem der tatsächlich ein bisschen graue Maus ist, seine Fehler hat, aber an sich dennoch ok ist, zu jemandem der eine absolute Wundertüte in dem Bereich wäre.
15.04.2020 - 18:30 Uhr
Aber wie soll der entscheidende Schritt nach vorne gehen, mit ner grauen Maus die häufiger mal irgendwie nen paar Fehler macht??
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Deutschland 
