| Geburtsdatum | 07.05.1993 |
|---|---|
| Alter | 33 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,79m |
| Vertrag bis | 30.06.2029 |
| Position | Zentrales Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Karlsruher SC |
Leistungsdaten: 26/27
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 3 | 1 | 2 | ||
![]() | 2. Bundesliga | 2 | - | 2 | |
![]() | DFB-Pokal | 1 | 1 | - | |
Marvin Wanitzek [10]
17.06.2017 - 16:11 Uhr
29.03.2026 - 23:06 Uhr
Zitat von Residenz
beispiele für vereine die mit (zum aufstiegszeitpunkt) kleineren strukturen aufgestiegen sind und nun ausnahmslos finanziell kräftiger sind als wir: augsburg, darmstadt, paderborn, heidenheim, kiel, union.
ich frage gern mal in den weiter unter von dir genannten orten an. auch die stehen finanziell größtenteils besser da und haben zwischendurch immerhin mal erste liga gespielt. sehe nicht, was an denen ein negativbeispiel sein will. (zeitweiser sportlicher misserfolg ist in eurer welt ja eh völlig unbeeinflussbar, reine höhere gewalt)
und ja, es findet sich auch immer noch jemand, dem es schlechter geht. wenn es euch schon zufriedenheit verschafft, besser als cottbus und sandhausen dazustehen, freut mich das für euch. ich glaube im übrigen auch nicht, dass hier schlecht gearbeitet wird. aber eben auch nicht so gut, wie man es sich in seiner selbstzufriedenheit gerne selbst bescheinigt (gilt vom präsidenten über becker bis hin zu eichner durchgehend)
beispiele für vereine die mit (zum aufstiegszeitpunkt) kleineren strukturen aufgestiegen sind und nun ausnahmslos finanziell kräftiger sind als wir: augsburg, darmstadt, paderborn, heidenheim, kiel, union.
ich frage gern mal in den weiter unter von dir genannten orten an. auch die stehen finanziell größtenteils besser da und haben zwischendurch immerhin mal erste liga gespielt. sehe nicht, was an denen ein negativbeispiel sein will. (zeitweiser sportlicher misserfolg ist in eurer welt ja eh völlig unbeeinflussbar, reine höhere gewalt)
und ja, es findet sich auch immer noch jemand, dem es schlechter geht. wenn es euch schon zufriedenheit verschafft, besser als cottbus und sandhausen dazustehen, freut mich das für euch. ich glaube im übrigen auch nicht, dass hier schlecht gearbeitet wird. aber eben auch nicht so gut, wie man es sich in seiner selbstzufriedenheit gerne selbst bescheinigt (gilt vom präsidenten über becker bis hin zu eichner durchgehend)
Bei solchen Diskussionen wirken einige deiner Beiträge auf mich immer vollkommen weltfremd. Mal von Augsburg abgesehen (man sollte schon wissen, dass dieser Verein hart Investoren-getrieben ist, David Blitzer und co.), erscheinen die Vereine, die du nennst, zwar plausibel, sind es aber nicht. Und sie sind es deshalb nicht, weil du die Historie des KSC einfach ignorierst in deiner Sichtweise.
Der KSC hat:
- in den letzten 28 Jahren zwei Jahre Bundesliga gespielt,
- dafür aber vier Jahre in der Drittklassigkeit verbracht,
- wäre beinahe komplett im Amateuerfußballverschwunden,
- weil null Gelder da waren und die Insolvenz kurz bevorstand,
- und das über Jahrzehnte in einem Stadion aus den 50er-Jahren aushalten musste.
Mit solchen Ausgangsbedingungen Vergleiche aufzustellen mit Vereinen, die wirtschaftlich stabil gewachsen sind und damit Kritik an einem Verein zu üben, der genau diesen Nachholbedarf gerade angeht und das nachweisbar ordentlich bis gut macht, ist absurd. Das wirkt nicht nur unreflektiert, das wirkt irgendwie trashig.
Man kann natürlich einfach wegignorieren, dass der KSC
- Rekordumsätze erwirtschaftet
- In einem neuen Stadion spielen darf
- Transfererlöse auf Rekordniveau erzielt
- damit eine gesamtstrukturelle Konsolidierung erfährt
- Massiv in die Jugendstrukturen investieret hat
- Langfristige Partnerschaften aufgebaut hat
- Finanzielle Verantwortung übernimmt, die auf Nachhaltigkeit setzt
Kurz gesagt: wer erwartet, dass der KSC nach all den Krisenjahren sofort wie andere Vereine wirtschaftlich und strukturell agieren kann, hat doch irgendwo einfach die Realität ausgeblendet. Klar kann man sich hinstellen und ständig Bundesliga schreien. Moonshots sind immer gerne willkommen, die kommuniziert der KSC ja selbst. Aber gleichzeitig die gewaltigen Fortschritte des Vereins zu ignorieren oder als zu anspruchslos zu deklarieren, zeugt halt leider eher von wenig Anerkennung vor dem, was hier eigentlich geleistet wird. Geduld, Perspektive und etwas mehr Respekt vor der Historie des Vereins würden da mal ganz guttun. Wir waren nämlich nicht nur weit oben, wir sind auch sehr tief gefallen.
29.03.2026 - 23:54 Uhr
Zitat von soulKSC
Bei solchen Diskussionen wirken einige deiner Beiträge auf mich immer vollkommen weltfremd. Mal von Augsburg abgesehen (man sollte schon wissen, dass dieser Verein hart Investoren-getrieben ist, David Blitzer und co.), erscheinen die Vereine, die du nennst, zwar plausibel, sind es aber nicht. Und sie sind es deshalb nicht, weil du die Historie des KSC einfach ignorierst in deiner Sichtweise.
Der KSC hat:
- in den letzten 28 Jahren zwei Jahre Bundesliga gespielt,
- dafür aber vier Jahre in der Drittklassigkeit verbracht,
- wäre beinahe komplett im Amateuerfußballverschwunden,
- weil null Gelder da waren und die Insolvenz kurz bevorstand,
- und das über Jahrzehnte in einem Stadion aus den 50er-Jahren aushalten musste.
Bei solchen Diskussionen wirken einige deiner Beiträge auf mich immer vollkommen weltfremd. Mal von Augsburg abgesehen (man sollte schon wissen, dass dieser Verein hart Investoren-getrieben ist, David Blitzer und co.), erscheinen die Vereine, die du nennst, zwar plausibel, sind es aber nicht. Und sie sind es deshalb nicht, weil du die Historie des KSC einfach ignorierst in deiner Sichtweise.
Der KSC hat:
- in den letzten 28 Jahren zwei Jahre Bundesliga gespielt,
- dafür aber vier Jahre in der Drittklassigkeit verbracht,
- wäre beinahe komplett im Amateuerfußballverschwunden,
- weil null Gelder da waren und die Insolvenz kurz bevorstand,
- und das über Jahrzehnte in einem Stadion aus den 50er-Jahren aushalten musste.
wo unterscheidet sich das jetzt genau zu darmstadt? oder zu union? selbst st.pauli kann man noch dazunehmen.
es wird in karlsruhe nicht schlecht gearbeitet. an anderen orten aber besser, mit im übrigen hier noch gar nicht benannten nachteilen (kleinere fanszenen, wirtschaftsschwächere regionen).
ich habe auch nie einen wirtschaftlichen angriff gefordert. trotzdem fahren wir den in der geschäftsstelle übrigens schon längst. dass eine ganze kommunikationsabteilung schlechtere außendarstellung verursacht als einst jörg bock allein, dass ein ganzes scoutingteam eine schlechtere quote hat als strehlau allein und dass wir auch mit zwei assistenten keinen besseren fußball spielen als unter kaucze und giannikis, gehört zu wahrheit aber auch dazu.
die ausgangsbedingungen für den aufstieg unter ede, dohmen und raase waren übrigens noch viel schlechter. da waren wir sogar noch drin im uraltstadion, und pleite waren wir immer noch fast. dagegen operiert der ksc nun in goldenen zeiten, hat mit dem neuen stadion und der euphorie eine selten große chance - und hier redet man sich klein und freut sich über mittelfeldplätze, ist mit einer fußballerisch weitgehend katastrophalen saison teils noch zufrieden. da bin ich gerne blue white trash für dich, wenn man sich nur so davon absetzen kann.
30.03.2026 - 00:12 Uhr
Zitat von Residenz
wo unterscheidet sich das jetzt genau zu darmstadt? oder zu union? selbst st.pauli kann man noch dazunehmen.
wo unterscheidet sich das jetzt genau zu darmstadt? oder zu union? selbst st.pauli kann man noch dazunehmen.
Hm, Union und St Pauli sind in den beiden größten deutschen Städten beheimatet und haben beide auch noch ein Alleinstellungsmerkmal. Pauli ist der Club der Linken und Union der besondere Ostclub. Wir hingegen haben Bundesligakonkurenz in der Umgebung mit Hoffenheim bekommen. Also den Standort-Vergleich verlieren wir ja wohl deutlich.
Hätten wir nicht eine treue Seele wie Marvin (um mal auf das eigentliche Thema hier zu kommen), der mit dem Club fest verankert ist, wäre der Unterschied noch viel größer als er jetzt schon ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Big_Foot am 30.03.2026 um 00:12 Uhr bearbeitet
30.03.2026 - 07:45 Uhr
Zitat von Residenz
wo unterscheidet sich das jetzt genau zu darmstadt? oder zu union? selbst st.pauli kann man noch dazunehmen.
es wird in karlsruhe nicht schlecht gearbeitet. an anderen orten aber besser, mit im übrigen hier noch gar nicht benannten nachteilen (kleinere fanszenen, wirtschaftsschwächere regionen).
ich habe auch nie einen wirtschaftlichen angriff gefordert. trotzdem fahren wir den in der geschäftsstelle übrigens schon längst. dass eine ganze kommunikationsabteilung schlechtere außendarstellung verursacht als einst jörg bock allein, dass ein ganzes scoutingteam eine schlechtere quote hat als strehlau allein und dass wir auch mit zwei assistenten keinen besseren fußball spielen als unter kaucze und giannikis, gehört zu wahrheit aber auch dazu.
die ausgangsbedingungen für den aufstieg unter ede, dohmen und raase waren übrigens noch viel schlechter. da waren wir sogar noch drin im uraltstadion, und pleite waren wir immer noch fast. dagegen operiert der ksc nun in goldenen zeiten, hat mit dem neuen stadion und der euphorie eine selten große chance - und hier redet man sich klein und freut sich über mittelfeldplätze, ist mit einer fußballerisch weitgehend katastrophalen saison teils noch zufrieden. da bin ich gerne blue white trash für dich, wenn man sich nur so davon absetzen kann.
Zitat von soulKSC
Bei solchen Diskussionen wirken einige deiner Beiträge auf mich immer vollkommen weltfremd. Mal von Augsburg abgesehen (man sollte schon wissen, dass dieser Verein hart Investoren-getrieben ist, David Blitzer und co.), erscheinen die Vereine, die du nennst, zwar plausibel, sind es aber nicht. Und sie sind es deshalb nicht, weil du die Historie des KSC einfach ignorierst in deiner Sichtweise.
Der KSC hat:
- in den letzten 28 Jahren zwei Jahre Bundesliga gespielt,
- dafür aber vier Jahre in der Drittklassigkeit verbracht,
- wäre beinahe komplett im Amateuerfußballverschwunden,
- weil null Gelder da waren und die Insolvenz kurz bevorstand,
- und das über Jahrzehnte in einem Stadion aus den 50er-Jahren aushalten musste.
Bei solchen Diskussionen wirken einige deiner Beiträge auf mich immer vollkommen weltfremd. Mal von Augsburg abgesehen (man sollte schon wissen, dass dieser Verein hart Investoren-getrieben ist, David Blitzer und co.), erscheinen die Vereine, die du nennst, zwar plausibel, sind es aber nicht. Und sie sind es deshalb nicht, weil du die Historie des KSC einfach ignorierst in deiner Sichtweise.
Der KSC hat:
- in den letzten 28 Jahren zwei Jahre Bundesliga gespielt,
- dafür aber vier Jahre in der Drittklassigkeit verbracht,
- wäre beinahe komplett im Amateuerfußballverschwunden,
- weil null Gelder da waren und die Insolvenz kurz bevorstand,
- und das über Jahrzehnte in einem Stadion aus den 50er-Jahren aushalten musste.
wo unterscheidet sich das jetzt genau zu darmstadt? oder zu union? selbst st.pauli kann man noch dazunehmen.
es wird in karlsruhe nicht schlecht gearbeitet. an anderen orten aber besser, mit im übrigen hier noch gar nicht benannten nachteilen (kleinere fanszenen, wirtschaftsschwächere regionen).
ich habe auch nie einen wirtschaftlichen angriff gefordert. trotzdem fahren wir den in der geschäftsstelle übrigens schon längst. dass eine ganze kommunikationsabteilung schlechtere außendarstellung verursacht als einst jörg bock allein, dass ein ganzes scoutingteam eine schlechtere quote hat als strehlau allein und dass wir auch mit zwei assistenten keinen besseren fußball spielen als unter kaucze und giannikis, gehört zu wahrheit aber auch dazu.
die ausgangsbedingungen für den aufstieg unter ede, dohmen und raase waren übrigens noch viel schlechter. da waren wir sogar noch drin im uraltstadion, und pleite waren wir immer noch fast. dagegen operiert der ksc nun in goldenen zeiten, hat mit dem neuen stadion und der euphorie eine selten große chance - und hier redet man sich klein und freut sich über mittelfeldplätze, ist mit einer fußballerisch weitgehend katastrophalen saison teils noch zufrieden. da bin ich gerne blue white trash für dich, wenn man sich nur so davon absetzen kann.
Ich verstehe irgendwie schon, woher dein Punkt kommt. Ich hab auch nicht das Gefühl, dass du den KSC hier bewusst schlechtreden möchtest. Mir geht es aber schon darum, vielleicht nochmal einen Blick darauf zu richten, wie die Dinge tatsächlich gelaufen sind.
Schau mal zurück in die Zeit unter Ede Becker. Da erinnert man sich wunderbar gerne an die fantastische Aufstiegssaison. Die war besonders, die war geil, die darf man feiern. Aber man darf sich vielleicht auch nochmal in Erinnerung rufen, dass die Zeit unter Ede Becker alles andere als ein Selbstläufer war. 2 Siege aus den ersten 9 Spielen, 3 aus den ersten 13. Am 30. Spieltag der Saison 2004/2005 standen wir mit ihm noch auf einem Abstiegsplatz. Klar, dass er die Entwicklung dann so hinbekommen hat, war beeindruckend.
Auch die Transfers damals wirken im Rückblick oft planvoller, als sie es eigentlich waren. Ein Federico mit Werten wie heute ein Oppitz oder ein Fukuda aus der Regionalliga (wobei das damals dritte Liga war) – das waren keine Transfers, bei denen jeder sofort gesagt hätte: Das wird jetzt der große Unterschiedsspieler. Einige davon sind einfach richtig eingeschlagen. Aber das gehört im Fußball eben auch dazu. Ansonsten viele Jungspunde, die 05/06 bereits dazukamen, und der gute Fußballgodfried.
Ähnlich bei Kauczinski: Ich schätze ihn auch sehr und mochte den Fußball damals. Trotzdem muss man sagen, dass die Ergebnisse in der zweiten Liga insgesamt solide waren, aber eben auch keine dauerhafte Aufstiegsserie. Dass wir mit 58 Punkten in die Relegation gekommen sind, war stark – gleichzeitig weiß man, dass das in vielen Jahren nicht gereicht hätte.
Mir geht es überhaupt nicht darum, offensichtliche Probleme schönzureden. Gerade bei den Transfers stimme ich dir zu, dass wir lange Zeit eine glückliche Hand hatten, und Strehlau da eine enorm wertvolle Person dafür war.
Aber gleichzeitig sind es derzeit enorm viele Entwicklungen, die Hoffnung machen sollten. Ein Indiz dafür sind auch unsere bereits verpflichteten Spieler: umworbene Spieler nicht nur aus Liga 4, sondern nun aus Liga 3. Das garantiert keinen Aufstieg. Aber es ergibt die Hoffnung, dass eine Grundlage geschaffen werden kann, aus er sich wieder so eine besondere Mannschaft entwickeln kann.
30.03.2026 - 08:49 Uhr
Zitat von uchterjung
Moin, wir sprechen kurzfristig mit Marvin Wanitzek. Wenn euch spezielle Themen/Fragen unter den Nägeln brennen, schreibt sie gerne bis Freitagnachmittag hier ins Forum und wir versuchen, so viele wie möglich davon mit ins Interview zu nehmen.
Moin, wir sprechen kurzfristig mit Marvin Wanitzek. Wenn euch spezielle Themen/Fragen unter den Nägeln brennen, schreibt sie gerne bis Freitagnachmittag hier ins Forum und wir versuchen, so viele wie möglich davon mit ins Interview zu nehmen.
Danke nochmal für euren massiven Input! Wir haben versucht einiges unterzubringen, das TM-Interview wird voraussichtlich im Laufe der nächsten Woche erscheinen. 👍️
30.03.2026 - 13:59 Uhr
Zitat von soulKSC
Ich verstehe irgendwie schon, woher dein Punkt kommt. Ich hab auch nicht das Gefühl, dass du den KSC hier bewusst schlechtreden möchtest. Mir geht es aber schon darum, vielleicht nochmal einen Blick darauf zu richten, wie die Dinge tatsächlich gelaufen sind.
Schau mal zurück in die Zeit unter Ede Becker. Da erinnert man sich wunderbar gerne an die fantastische Aufstiegssaison. Die war besonders, die war geil, die darf man feiern. Aber man darf sich vielleicht auch nochmal in Erinnerung rufen, dass die Zeit unter Ede Becker alles andere als ein Selbstläufer war. 2 Siege aus den ersten 9 Spielen, 3 aus den ersten 13. Am 30. Spieltag der Saison 2004/2005 standen wir mit ihm noch auf einem Abstiegsplatz. Klar, dass er die Entwicklung dann so hinbekommen hat, war beeindruckend.
Auch die Transfers damals wirken im Rückblick oft planvoller, als sie es eigentlich waren. Ein Federico mit Werten wie heute ein Oppitz oder ein Fukuda aus der Regionalliga (wobei das damals dritte Liga war) – das waren keine Transfers, bei denen jeder sofort gesagt hätte: Das wird jetzt der große Unterschiedsspieler. Einige davon sind einfach richtig eingeschlagen. Aber das gehört im Fußball eben auch dazu. Ansonsten viele Jungspunde, die 05/06 bereits dazukamen, und der gute Fußballgodfried.
Ähnlich bei Kauczinski: Ich schätze ihn auch sehr und mochte den Fußball damals. Trotzdem muss man sagen, dass die Ergebnisse in der zweiten Liga insgesamt solide waren, aber eben auch keine dauerhafte Aufstiegsserie. Dass wir mit 58 Punkten in die Relegation gekommen sind, war stark – gleichzeitig weiß man, dass das in vielen Jahren nicht gereicht hätte.
Mir geht es überhaupt nicht darum, offensichtliche Probleme schönzureden. Gerade bei den Transfers stimme ich dir zu, dass wir lange Zeit eine glückliche Hand hatten, und Strehlau da eine enorm wertvolle Person dafür war.
Aber gleichzeitig sind es derzeit enorm viele Entwicklungen, die Hoffnung machen sollten. Ein Indiz dafür sind auch unsere bereits verpflichteten Spieler: umworbene Spieler nicht nur aus Liga 4, sondern nun aus Liga 3. Das garantiert keinen Aufstieg. Aber es ergibt die Hoffnung, dass eine Grundlage geschaffen werden kann, aus er sich wieder so eine besondere Mannschaft entwickeln kann.
Zitat von Residenz
wo unterscheidet sich das jetzt genau zu darmstadt? oder zu union? selbst st.pauli kann man noch dazunehmen.
es wird in karlsruhe nicht schlecht gearbeitet. an anderen orten aber besser, mit im übrigen hier noch gar nicht benannten nachteilen (kleinere fanszenen, wirtschaftsschwächere regionen).
ich habe auch nie einen wirtschaftlichen angriff gefordert. trotzdem fahren wir den in der geschäftsstelle übrigens schon längst. dass eine ganze kommunikationsabteilung schlechtere außendarstellung verursacht als einst jörg bock allein, dass ein ganzes scoutingteam eine schlechtere quote hat als strehlau allein und dass wir auch mit zwei assistenten keinen besseren fußball spielen als unter kaucze und giannikis, gehört zu wahrheit aber auch dazu.
die ausgangsbedingungen für den aufstieg unter ede, dohmen und raase waren übrigens noch viel schlechter. da waren wir sogar noch drin im uraltstadion, und pleite waren wir immer noch fast. dagegen operiert der ksc nun in goldenen zeiten, hat mit dem neuen stadion und der euphorie eine selten große chance - und hier redet man sich klein und freut sich über mittelfeldplätze, ist mit einer fußballerisch weitgehend katastrophalen saison teils noch zufrieden. da bin ich gerne blue white trash für dich, wenn man sich nur so davon absetzen kann.
Zitat von soulKSC
Bei solchen Diskussionen wirken einige deiner Beiträge auf mich immer vollkommen weltfremd. Mal von Augsburg abgesehen (man sollte schon wissen, dass dieser Verein hart Investoren-getrieben ist, David Blitzer und co.), erscheinen die Vereine, die du nennst, zwar plausibel, sind es aber nicht. Und sie sind es deshalb nicht, weil du die Historie des KSC einfach ignorierst in deiner Sichtweise.
Der KSC hat:
- in den letzten 28 Jahren zwei Jahre Bundesliga gespielt,
- dafür aber vier Jahre in der Drittklassigkeit verbracht,
- wäre beinahe komplett im Amateuerfußballverschwunden,
- weil null Gelder da waren und die Insolvenz kurz bevorstand,
- und das über Jahrzehnte in einem Stadion aus den 50er-Jahren aushalten musste.
Bei solchen Diskussionen wirken einige deiner Beiträge auf mich immer vollkommen weltfremd. Mal von Augsburg abgesehen (man sollte schon wissen, dass dieser Verein hart Investoren-getrieben ist, David Blitzer und co.), erscheinen die Vereine, die du nennst, zwar plausibel, sind es aber nicht. Und sie sind es deshalb nicht, weil du die Historie des KSC einfach ignorierst in deiner Sichtweise.
Der KSC hat:
- in den letzten 28 Jahren zwei Jahre Bundesliga gespielt,
- dafür aber vier Jahre in der Drittklassigkeit verbracht,
- wäre beinahe komplett im Amateuerfußballverschwunden,
- weil null Gelder da waren und die Insolvenz kurz bevorstand,
- und das über Jahrzehnte in einem Stadion aus den 50er-Jahren aushalten musste.
wo unterscheidet sich das jetzt genau zu darmstadt? oder zu union? selbst st.pauli kann man noch dazunehmen.
es wird in karlsruhe nicht schlecht gearbeitet. an anderen orten aber besser, mit im übrigen hier noch gar nicht benannten nachteilen (kleinere fanszenen, wirtschaftsschwächere regionen).
ich habe auch nie einen wirtschaftlichen angriff gefordert. trotzdem fahren wir den in der geschäftsstelle übrigens schon längst. dass eine ganze kommunikationsabteilung schlechtere außendarstellung verursacht als einst jörg bock allein, dass ein ganzes scoutingteam eine schlechtere quote hat als strehlau allein und dass wir auch mit zwei assistenten keinen besseren fußball spielen als unter kaucze und giannikis, gehört zu wahrheit aber auch dazu.
die ausgangsbedingungen für den aufstieg unter ede, dohmen und raase waren übrigens noch viel schlechter. da waren wir sogar noch drin im uraltstadion, und pleite waren wir immer noch fast. dagegen operiert der ksc nun in goldenen zeiten, hat mit dem neuen stadion und der euphorie eine selten große chance - und hier redet man sich klein und freut sich über mittelfeldplätze, ist mit einer fußballerisch weitgehend katastrophalen saison teils noch zufrieden. da bin ich gerne blue white trash für dich, wenn man sich nur so davon absetzen kann.
Ich verstehe irgendwie schon, woher dein Punkt kommt. Ich hab auch nicht das Gefühl, dass du den KSC hier bewusst schlechtreden möchtest. Mir geht es aber schon darum, vielleicht nochmal einen Blick darauf zu richten, wie die Dinge tatsächlich gelaufen sind.
Schau mal zurück in die Zeit unter Ede Becker. Da erinnert man sich wunderbar gerne an die fantastische Aufstiegssaison. Die war besonders, die war geil, die darf man feiern. Aber man darf sich vielleicht auch nochmal in Erinnerung rufen, dass die Zeit unter Ede Becker alles andere als ein Selbstläufer war. 2 Siege aus den ersten 9 Spielen, 3 aus den ersten 13. Am 30. Spieltag der Saison 2004/2005 standen wir mit ihm noch auf einem Abstiegsplatz. Klar, dass er die Entwicklung dann so hinbekommen hat, war beeindruckend.
Auch die Transfers damals wirken im Rückblick oft planvoller, als sie es eigentlich waren. Ein Federico mit Werten wie heute ein Oppitz oder ein Fukuda aus der Regionalliga (wobei das damals dritte Liga war) – das waren keine Transfers, bei denen jeder sofort gesagt hätte: Das wird jetzt der große Unterschiedsspieler. Einige davon sind einfach richtig eingeschlagen. Aber das gehört im Fußball eben auch dazu. Ansonsten viele Jungspunde, die 05/06 bereits dazukamen, und der gute Fußballgodfried.
Ähnlich bei Kauczinski: Ich schätze ihn auch sehr und mochte den Fußball damals. Trotzdem muss man sagen, dass die Ergebnisse in der zweiten Liga insgesamt solide waren, aber eben auch keine dauerhafte Aufstiegsserie. Dass wir mit 58 Punkten in die Relegation gekommen sind, war stark – gleichzeitig weiß man, dass das in vielen Jahren nicht gereicht hätte.
Mir geht es überhaupt nicht darum, offensichtliche Probleme schönzureden. Gerade bei den Transfers stimme ich dir zu, dass wir lange Zeit eine glückliche Hand hatten, und Strehlau da eine enorm wertvolle Person dafür war.
Aber gleichzeitig sind es derzeit enorm viele Entwicklungen, die Hoffnung machen sollten. Ein Indiz dafür sind auch unsere bereits verpflichteten Spieler: umworbene Spieler nicht nur aus Liga 4, sondern nun aus Liga 3. Das garantiert keinen Aufstieg. Aber es ergibt die Hoffnung, dass eine Grundlage geschaffen werden kann, aus er sich wieder so eine besondere Mannschaft entwickeln kann.
da hast du sehr viele punkte, denen ich uneingeschränkt zustimme. was ich eben meine: die letzte aufstiegstruppe war eine, die man auch heute problemlos finanzieren und zusammenstellen könnte, leute aus zweiten mannschaften (miller, federico), aussortierte buli spieler (carnell, aduobe, franz, mutzel, porcello), eigengewächse (eichner, freis) und punktgenaue auslandseinkäufe (kapplani, eggimann).
und das wie gesagt unter schlechteren bedingungen.
nun sind wir mittlerweile das urgestein der aktuellen zweiten liga (nur fürth länger, glaube ich). da muss der blick halt entschlossen nach oben gehen. ich bin kein kwasniok fan, aber er sagte mal sinngemäß, in liga 2 kannst du nur den nicht-abstieg oder den aufstieg als ziel haben. dir bringts nichts guter sechster zu werden, du spielst dann nicht uefa cup. da ist schon was wahres dran.
30.03.2026 - 14:55 Uhr
Zitat von Residenz
da hast du sehr viele punkte, denen ich uneingeschränkt zustimme. was ich eben meine: die letzte aufstiegstruppe war eine, die man auch heute problemlos finanzieren und zusammenstellen könnte, leute aus zweiten mannschaften (miller, federico), aussortierte buli spieler (carnell, aduobe, franz, mutzel, porcello), eigengewächse (eichner, freis) und punktgenaue auslandseinkäufe (kapplani, eggimann).
und das wie gesagt unter schlechteren bedingungen.
nun sind wir mittlerweile das urgestein der aktuellen zweiten liga (nur fürth länger, glaube ich). da muss der blick halt entschlossen nach oben gehen. ich bin kein kwasniok fan, aber er sagte mal sinngemäß, in liga 2 kannst du nur den nicht-abstieg oder den aufstieg als ziel haben. dir bringts nichts guter sechster zu werden, du spielst dann nicht uefa cup. da ist schon was wahres dran.
Zitat von soulKSC
Ich verstehe irgendwie schon, woher dein Punkt kommt. Ich hab auch nicht das Gefühl, dass du den KSC hier bewusst schlechtreden möchtest. Mir geht es aber schon darum, vielleicht nochmal einen Blick darauf zu richten, wie die Dinge tatsächlich gelaufen sind.
Schau mal zurück in die Zeit unter Ede Becker. Da erinnert man sich wunderbar gerne an die fantastische Aufstiegssaison. Die war besonders, die war geil, die darf man feiern. Aber man darf sich vielleicht auch nochmal in Erinnerung rufen, dass die Zeit unter Ede Becker alles andere als ein Selbstläufer war. 2 Siege aus den ersten 9 Spielen, 3 aus den ersten 13. Am 30. Spieltag der Saison 2004/2005 standen wir mit ihm noch auf einem Abstiegsplatz. Klar, dass er die Entwicklung dann so hinbekommen hat, war beeindruckend.
Auch die Transfers damals wirken im Rückblick oft planvoller, als sie es eigentlich waren. Ein Federico mit Werten wie heute ein Oppitz oder ein Fukuda aus der Regionalliga (wobei das damals dritte Liga war) – das waren keine Transfers, bei denen jeder sofort gesagt hätte: Das wird jetzt der große Unterschiedsspieler. Einige davon sind einfach richtig eingeschlagen. Aber das gehört im Fußball eben auch dazu. Ansonsten viele Jungspunde, die 05/06 bereits dazukamen, und der gute Fußballgodfried.
Ähnlich bei Kauczinski: Ich schätze ihn auch sehr und mochte den Fußball damals. Trotzdem muss man sagen, dass die Ergebnisse in der zweiten Liga insgesamt solide waren, aber eben auch keine dauerhafte Aufstiegsserie. Dass wir mit 58 Punkten in die Relegation gekommen sind, war stark – gleichzeitig weiß man, dass das in vielen Jahren nicht gereicht hätte.
Mir geht es überhaupt nicht darum, offensichtliche Probleme schönzureden. Gerade bei den Transfers stimme ich dir zu, dass wir lange Zeit eine glückliche Hand hatten, und Strehlau da eine enorm wertvolle Person dafür war.
Aber gleichzeitig sind es derzeit enorm viele Entwicklungen, die Hoffnung machen sollten. Ein Indiz dafür sind auch unsere bereits verpflichteten Spieler: umworbene Spieler nicht nur aus Liga 4, sondern nun aus Liga 3. Das garantiert keinen Aufstieg. Aber es ergibt die Hoffnung, dass eine Grundlage geschaffen werden kann, aus er sich wieder so eine besondere Mannschaft entwickeln kann.
Zitat von Residenz
wo unterscheidet sich das jetzt genau zu darmstadt? oder zu union? selbst st.pauli kann man noch dazunehmen.
es wird in karlsruhe nicht schlecht gearbeitet. an anderen orten aber besser, mit im übrigen hier noch gar nicht benannten nachteilen (kleinere fanszenen, wirtschaftsschwächere regionen).
ich habe auch nie einen wirtschaftlichen angriff gefordert. trotzdem fahren wir den in der geschäftsstelle übrigens schon längst. dass eine ganze kommunikationsabteilung schlechtere außendarstellung verursacht als einst jörg bock allein, dass ein ganzes scoutingteam eine schlechtere quote hat als strehlau allein und dass wir auch mit zwei assistenten keinen besseren fußball spielen als unter kaucze und giannikis, gehört zu wahrheit aber auch dazu.
die ausgangsbedingungen für den aufstieg unter ede, dohmen und raase waren übrigens noch viel schlechter. da waren wir sogar noch drin im uraltstadion, und pleite waren wir immer noch fast. dagegen operiert der ksc nun in goldenen zeiten, hat mit dem neuen stadion und der euphorie eine selten große chance - und hier redet man sich klein und freut sich über mittelfeldplätze, ist mit einer fußballerisch weitgehend katastrophalen saison teils noch zufrieden. da bin ich gerne blue white trash für dich, wenn man sich nur so davon absetzen kann.
Zitat von soulKSC
Bei solchen Diskussionen wirken einige deiner Beiträge auf mich immer vollkommen weltfremd. Mal von Augsburg abgesehen (man sollte schon wissen, dass dieser Verein hart Investoren-getrieben ist, David Blitzer und co.), erscheinen die Vereine, die du nennst, zwar plausibel, sind es aber nicht. Und sie sind es deshalb nicht, weil du die Historie des KSC einfach ignorierst in deiner Sichtweise.
Der KSC hat:
- in den letzten 28 Jahren zwei Jahre Bundesliga gespielt,
- dafür aber vier Jahre in der Drittklassigkeit verbracht,
- wäre beinahe komplett im Amateuerfußballverschwunden,
- weil null Gelder da waren und die Insolvenz kurz bevorstand,
- und das über Jahrzehnte in einem Stadion aus den 50er-Jahren aushalten musste.
Bei solchen Diskussionen wirken einige deiner Beiträge auf mich immer vollkommen weltfremd. Mal von Augsburg abgesehen (man sollte schon wissen, dass dieser Verein hart Investoren-getrieben ist, David Blitzer und co.), erscheinen die Vereine, die du nennst, zwar plausibel, sind es aber nicht. Und sie sind es deshalb nicht, weil du die Historie des KSC einfach ignorierst in deiner Sichtweise.
Der KSC hat:
- in den letzten 28 Jahren zwei Jahre Bundesliga gespielt,
- dafür aber vier Jahre in der Drittklassigkeit verbracht,
- wäre beinahe komplett im Amateuerfußballverschwunden,
- weil null Gelder da waren und die Insolvenz kurz bevorstand,
- und das über Jahrzehnte in einem Stadion aus den 50er-Jahren aushalten musste.
wo unterscheidet sich das jetzt genau zu darmstadt? oder zu union? selbst st.pauli kann man noch dazunehmen.
es wird in karlsruhe nicht schlecht gearbeitet. an anderen orten aber besser, mit im übrigen hier noch gar nicht benannten nachteilen (kleinere fanszenen, wirtschaftsschwächere regionen).
ich habe auch nie einen wirtschaftlichen angriff gefordert. trotzdem fahren wir den in der geschäftsstelle übrigens schon längst. dass eine ganze kommunikationsabteilung schlechtere außendarstellung verursacht als einst jörg bock allein, dass ein ganzes scoutingteam eine schlechtere quote hat als strehlau allein und dass wir auch mit zwei assistenten keinen besseren fußball spielen als unter kaucze und giannikis, gehört zu wahrheit aber auch dazu.
die ausgangsbedingungen für den aufstieg unter ede, dohmen und raase waren übrigens noch viel schlechter. da waren wir sogar noch drin im uraltstadion, und pleite waren wir immer noch fast. dagegen operiert der ksc nun in goldenen zeiten, hat mit dem neuen stadion und der euphorie eine selten große chance - und hier redet man sich klein und freut sich über mittelfeldplätze, ist mit einer fußballerisch weitgehend katastrophalen saison teils noch zufrieden. da bin ich gerne blue white trash für dich, wenn man sich nur so davon absetzen kann.
Ich verstehe irgendwie schon, woher dein Punkt kommt. Ich hab auch nicht das Gefühl, dass du den KSC hier bewusst schlechtreden möchtest. Mir geht es aber schon darum, vielleicht nochmal einen Blick darauf zu richten, wie die Dinge tatsächlich gelaufen sind.
Schau mal zurück in die Zeit unter Ede Becker. Da erinnert man sich wunderbar gerne an die fantastische Aufstiegssaison. Die war besonders, die war geil, die darf man feiern. Aber man darf sich vielleicht auch nochmal in Erinnerung rufen, dass die Zeit unter Ede Becker alles andere als ein Selbstläufer war. 2 Siege aus den ersten 9 Spielen, 3 aus den ersten 13. Am 30. Spieltag der Saison 2004/2005 standen wir mit ihm noch auf einem Abstiegsplatz. Klar, dass er die Entwicklung dann so hinbekommen hat, war beeindruckend.
Auch die Transfers damals wirken im Rückblick oft planvoller, als sie es eigentlich waren. Ein Federico mit Werten wie heute ein Oppitz oder ein Fukuda aus der Regionalliga (wobei das damals dritte Liga war) – das waren keine Transfers, bei denen jeder sofort gesagt hätte: Das wird jetzt der große Unterschiedsspieler. Einige davon sind einfach richtig eingeschlagen. Aber das gehört im Fußball eben auch dazu. Ansonsten viele Jungspunde, die 05/06 bereits dazukamen, und der gute Fußballgodfried.
Ähnlich bei Kauczinski: Ich schätze ihn auch sehr und mochte den Fußball damals. Trotzdem muss man sagen, dass die Ergebnisse in der zweiten Liga insgesamt solide waren, aber eben auch keine dauerhafte Aufstiegsserie. Dass wir mit 58 Punkten in die Relegation gekommen sind, war stark – gleichzeitig weiß man, dass das in vielen Jahren nicht gereicht hätte.
Mir geht es überhaupt nicht darum, offensichtliche Probleme schönzureden. Gerade bei den Transfers stimme ich dir zu, dass wir lange Zeit eine glückliche Hand hatten, und Strehlau da eine enorm wertvolle Person dafür war.
Aber gleichzeitig sind es derzeit enorm viele Entwicklungen, die Hoffnung machen sollten. Ein Indiz dafür sind auch unsere bereits verpflichteten Spieler: umworbene Spieler nicht nur aus Liga 4, sondern nun aus Liga 3. Das garantiert keinen Aufstieg. Aber es ergibt die Hoffnung, dass eine Grundlage geschaffen werden kann, aus er sich wieder so eine besondere Mannschaft entwickeln kann.
da hast du sehr viele punkte, denen ich uneingeschränkt zustimme. was ich eben meine: die letzte aufstiegstruppe war eine, die man auch heute problemlos finanzieren und zusammenstellen könnte, leute aus zweiten mannschaften (miller, federico), aussortierte buli spieler (carnell, aduobe, franz, mutzel, porcello), eigengewächse (eichner, freis) und punktgenaue auslandseinkäufe (kapplani, eggimann).
und das wie gesagt unter schlechteren bedingungen.
nun sind wir mittlerweile das urgestein der aktuellen zweiten liga (nur fürth länger, glaube ich). da muss der blick halt entschlossen nach oben gehen. ich bin kein kwasniok fan, aber er sagte mal sinngemäß, in liga 2 kannst du nur den nicht-abstieg oder den aufstieg als ziel haben. dir bringts nichts guter sechster zu werden, du spielst dann nicht uefa cup. da ist schon was wahres dran.
Vielleicht sollte man aber auch mal aufhören, den Fußball von vor 20 Jahren mit heute zu vergleichen. Viele Dinge funktionieren heute halt auch einfach nicht mehr so wie „damals“ oder haben sich verändert.
30.03.2026 - 19:04 Uhr
Zitat von Jarnautovic
Vielleicht sollte man aber auch mal aufhören, den Fußball von vor 20 Jahren mit heute zu vergleichen. Viele Dinge funktionieren heute halt auch einfach nicht mehr so wie „damals“ oder haben sich verändert.
Zitat von Residenz
da hast du sehr viele punkte, denen ich uneingeschränkt zustimme. was ich eben meine: die letzte aufstiegstruppe war eine, die man auch heute problemlos finanzieren und zusammenstellen könnte, leute aus zweiten mannschaften (miller, federico), aussortierte buli spieler (carnell, aduobe, franz, mutzel, porcello), eigengewächse (eichner, freis) und punktgenaue auslandseinkäufe (kapplani, eggimann).
und das wie gesagt unter schlechteren bedingungen.
nun sind wir mittlerweile das urgestein der aktuellen zweiten liga (nur fürth länger, glaube ich). da muss der blick halt entschlossen nach oben gehen. ich bin kein kwasniok fan, aber er sagte mal sinngemäß, in liga 2 kannst du nur den nicht-abstieg oder den aufstieg als ziel haben. dir bringts nichts guter sechster zu werden, du spielst dann nicht uefa cup. da ist schon was wahres dran.
Zitat von soulKSC
Ich verstehe irgendwie schon, woher dein Punkt kommt. Ich hab auch nicht das Gefühl, dass du den KSC hier bewusst schlechtreden möchtest. Mir geht es aber schon darum, vielleicht nochmal einen Blick darauf zu richten, wie die Dinge tatsächlich gelaufen sind.
Schau mal zurück in die Zeit unter Ede Becker. Da erinnert man sich wunderbar gerne an die fantastische Aufstiegssaison. Die war besonders, die war geil, die darf man feiern. Aber man darf sich vielleicht auch nochmal in Erinnerung rufen, dass die Zeit unter Ede Becker alles andere als ein Selbstläufer war. 2 Siege aus den ersten 9 Spielen, 3 aus den ersten 13. Am 30. Spieltag der Saison 2004/2005 standen wir mit ihm noch auf einem Abstiegsplatz. Klar, dass er die Entwicklung dann so hinbekommen hat, war beeindruckend.
Auch die Transfers damals wirken im Rückblick oft planvoller, als sie es eigentlich waren. Ein Federico mit Werten wie heute ein Oppitz oder ein Fukuda aus der Regionalliga (wobei das damals dritte Liga war) – das waren keine Transfers, bei denen jeder sofort gesagt hätte: Das wird jetzt der große Unterschiedsspieler. Einige davon sind einfach richtig eingeschlagen. Aber das gehört im Fußball eben auch dazu. Ansonsten viele Jungspunde, die 05/06 bereits dazukamen, und der gute Fußballgodfried.
Ähnlich bei Kauczinski: Ich schätze ihn auch sehr und mochte den Fußball damals. Trotzdem muss man sagen, dass die Ergebnisse in der zweiten Liga insgesamt solide waren, aber eben auch keine dauerhafte Aufstiegsserie. Dass wir mit 58 Punkten in die Relegation gekommen sind, war stark – gleichzeitig weiß man, dass das in vielen Jahren nicht gereicht hätte.
Mir geht es überhaupt nicht darum, offensichtliche Probleme schönzureden. Gerade bei den Transfers stimme ich dir zu, dass wir lange Zeit eine glückliche Hand hatten, und Strehlau da eine enorm wertvolle Person dafür war.
Aber gleichzeitig sind es derzeit enorm viele Entwicklungen, die Hoffnung machen sollten. Ein Indiz dafür sind auch unsere bereits verpflichteten Spieler: umworbene Spieler nicht nur aus Liga 4, sondern nun aus Liga 3. Das garantiert keinen Aufstieg. Aber es ergibt die Hoffnung, dass eine Grundlage geschaffen werden kann, aus er sich wieder so eine besondere Mannschaft entwickeln kann.
Zitat von Residenz
wo unterscheidet sich das jetzt genau zu darmstadt? oder zu union? selbst st.pauli kann man noch dazunehmen.
es wird in karlsruhe nicht schlecht gearbeitet. an anderen orten aber besser, mit im übrigen hier noch gar nicht benannten nachteilen (kleinere fanszenen, wirtschaftsschwächere regionen).
ich habe auch nie einen wirtschaftlichen angriff gefordert. trotzdem fahren wir den in der geschäftsstelle übrigens schon längst. dass eine ganze kommunikationsabteilung schlechtere außendarstellung verursacht als einst jörg bock allein, dass ein ganzes scoutingteam eine schlechtere quote hat als strehlau allein und dass wir auch mit zwei assistenten keinen besseren fußball spielen als unter kaucze und giannikis, gehört zu wahrheit aber auch dazu.
die ausgangsbedingungen für den aufstieg unter ede, dohmen und raase waren übrigens noch viel schlechter. da waren wir sogar noch drin im uraltstadion, und pleite waren wir immer noch fast. dagegen operiert der ksc nun in goldenen zeiten, hat mit dem neuen stadion und der euphorie eine selten große chance - und hier redet man sich klein und freut sich über mittelfeldplätze, ist mit einer fußballerisch weitgehend katastrophalen saison teils noch zufrieden. da bin ich gerne blue white trash für dich, wenn man sich nur so davon absetzen kann.
Zitat von soulKSC
Bei solchen Diskussionen wirken einige deiner Beiträge auf mich immer vollkommen weltfremd. Mal von Augsburg abgesehen (man sollte schon wissen, dass dieser Verein hart Investoren-getrieben ist, David Blitzer und co.), erscheinen die Vereine, die du nennst, zwar plausibel, sind es aber nicht. Und sie sind es deshalb nicht, weil du die Historie des KSC einfach ignorierst in deiner Sichtweise.
Der KSC hat:
- in den letzten 28 Jahren zwei Jahre Bundesliga gespielt,
- dafür aber vier Jahre in der Drittklassigkeit verbracht,
- wäre beinahe komplett im Amateuerfußballverschwunden,
- weil null Gelder da waren und die Insolvenz kurz bevorstand,
- und das über Jahrzehnte in einem Stadion aus den 50er-Jahren aushalten musste.
Bei solchen Diskussionen wirken einige deiner Beiträge auf mich immer vollkommen weltfremd. Mal von Augsburg abgesehen (man sollte schon wissen, dass dieser Verein hart Investoren-getrieben ist, David Blitzer und co.), erscheinen die Vereine, die du nennst, zwar plausibel, sind es aber nicht. Und sie sind es deshalb nicht, weil du die Historie des KSC einfach ignorierst in deiner Sichtweise.
Der KSC hat:
- in den letzten 28 Jahren zwei Jahre Bundesliga gespielt,
- dafür aber vier Jahre in der Drittklassigkeit verbracht,
- wäre beinahe komplett im Amateuerfußballverschwunden,
- weil null Gelder da waren und die Insolvenz kurz bevorstand,
- und das über Jahrzehnte in einem Stadion aus den 50er-Jahren aushalten musste.
wo unterscheidet sich das jetzt genau zu darmstadt? oder zu union? selbst st.pauli kann man noch dazunehmen.
es wird in karlsruhe nicht schlecht gearbeitet. an anderen orten aber besser, mit im übrigen hier noch gar nicht benannten nachteilen (kleinere fanszenen, wirtschaftsschwächere regionen).
ich habe auch nie einen wirtschaftlichen angriff gefordert. trotzdem fahren wir den in der geschäftsstelle übrigens schon längst. dass eine ganze kommunikationsabteilung schlechtere außendarstellung verursacht als einst jörg bock allein, dass ein ganzes scoutingteam eine schlechtere quote hat als strehlau allein und dass wir auch mit zwei assistenten keinen besseren fußball spielen als unter kaucze und giannikis, gehört zu wahrheit aber auch dazu.
die ausgangsbedingungen für den aufstieg unter ede, dohmen und raase waren übrigens noch viel schlechter. da waren wir sogar noch drin im uraltstadion, und pleite waren wir immer noch fast. dagegen operiert der ksc nun in goldenen zeiten, hat mit dem neuen stadion und der euphorie eine selten große chance - und hier redet man sich klein und freut sich über mittelfeldplätze, ist mit einer fußballerisch weitgehend katastrophalen saison teils noch zufrieden. da bin ich gerne blue white trash für dich, wenn man sich nur so davon absetzen kann.
Ich verstehe irgendwie schon, woher dein Punkt kommt. Ich hab auch nicht das Gefühl, dass du den KSC hier bewusst schlechtreden möchtest. Mir geht es aber schon darum, vielleicht nochmal einen Blick darauf zu richten, wie die Dinge tatsächlich gelaufen sind.
Schau mal zurück in die Zeit unter Ede Becker. Da erinnert man sich wunderbar gerne an die fantastische Aufstiegssaison. Die war besonders, die war geil, die darf man feiern. Aber man darf sich vielleicht auch nochmal in Erinnerung rufen, dass die Zeit unter Ede Becker alles andere als ein Selbstläufer war. 2 Siege aus den ersten 9 Spielen, 3 aus den ersten 13. Am 30. Spieltag der Saison 2004/2005 standen wir mit ihm noch auf einem Abstiegsplatz. Klar, dass er die Entwicklung dann so hinbekommen hat, war beeindruckend.
Auch die Transfers damals wirken im Rückblick oft planvoller, als sie es eigentlich waren. Ein Federico mit Werten wie heute ein Oppitz oder ein Fukuda aus der Regionalliga (wobei das damals dritte Liga war) – das waren keine Transfers, bei denen jeder sofort gesagt hätte: Das wird jetzt der große Unterschiedsspieler. Einige davon sind einfach richtig eingeschlagen. Aber das gehört im Fußball eben auch dazu. Ansonsten viele Jungspunde, die 05/06 bereits dazukamen, und der gute Fußballgodfried.
Ähnlich bei Kauczinski: Ich schätze ihn auch sehr und mochte den Fußball damals. Trotzdem muss man sagen, dass die Ergebnisse in der zweiten Liga insgesamt solide waren, aber eben auch keine dauerhafte Aufstiegsserie. Dass wir mit 58 Punkten in die Relegation gekommen sind, war stark – gleichzeitig weiß man, dass das in vielen Jahren nicht gereicht hätte.
Mir geht es überhaupt nicht darum, offensichtliche Probleme schönzureden. Gerade bei den Transfers stimme ich dir zu, dass wir lange Zeit eine glückliche Hand hatten, und Strehlau da eine enorm wertvolle Person dafür war.
Aber gleichzeitig sind es derzeit enorm viele Entwicklungen, die Hoffnung machen sollten. Ein Indiz dafür sind auch unsere bereits verpflichteten Spieler: umworbene Spieler nicht nur aus Liga 4, sondern nun aus Liga 3. Das garantiert keinen Aufstieg. Aber es ergibt die Hoffnung, dass eine Grundlage geschaffen werden kann, aus er sich wieder so eine besondere Mannschaft entwickeln kann.
da hast du sehr viele punkte, denen ich uneingeschränkt zustimme. was ich eben meine: die letzte aufstiegstruppe war eine, die man auch heute problemlos finanzieren und zusammenstellen könnte, leute aus zweiten mannschaften (miller, federico), aussortierte buli spieler (carnell, aduobe, franz, mutzel, porcello), eigengewächse (eichner, freis) und punktgenaue auslandseinkäufe (kapplani, eggimann).
und das wie gesagt unter schlechteren bedingungen.
nun sind wir mittlerweile das urgestein der aktuellen zweiten liga (nur fürth länger, glaube ich). da muss der blick halt entschlossen nach oben gehen. ich bin kein kwasniok fan, aber er sagte mal sinngemäß, in liga 2 kannst du nur den nicht-abstieg oder den aufstieg als ziel haben. dir bringts nichts guter sechster zu werden, du spielst dann nicht uefa cup. da ist schon was wahres dran.
Vielleicht sollte man aber auch mal aufhören, den Fußball von vor 20 Jahren mit heute zu vergleichen. Viele Dinge funktionieren heute halt auch einfach nicht mehr so wie „damals“ oder haben sich verändert.
Eben. Das kann man wirklich überhaupt nicht mehr vergleichen. Der Markt hat sich total verändert in der Zeit.
Vergleichbare Spieler bekommen wir heute so einfach nicht mehr.
Achso upps, Marvin Beschte!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von turbine am 30.03.2026 um 19:04 Uhr bearbeitet
30.03.2026 - 19:28 Uhr
Zitat von turbine
Eben. Das kann man wirklich überhaupt nicht mehr vergleichen. Der Markt hat sich total verändert in der Zeit.
Vergleichbare Spieler bekommen wir heute so einfach nicht mehr.
Achso upps, Marvin Beschte!
Zitat von Jarnautovic
Vielleicht sollte man aber auch mal aufhören, den Fußball von vor 20 Jahren mit heute zu vergleichen. Viele Dinge funktionieren heute halt auch einfach nicht mehr so wie „damals“ oder haben sich verändert.
Zitat von Residenz
da hast du sehr viele punkte, denen ich uneingeschränkt zustimme. was ich eben meine: die letzte aufstiegstruppe war eine, die man auch heute problemlos finanzieren und zusammenstellen könnte, leute aus zweiten mannschaften (miller, federico), aussortierte buli spieler (carnell, aduobe, franz, mutzel, porcello), eigengewächse (eichner, freis) und punktgenaue auslandseinkäufe (kapplani, eggimann).
und das wie gesagt unter schlechteren bedingungen.
nun sind wir mittlerweile das urgestein der aktuellen zweiten liga (nur fürth länger, glaube ich). da muss der blick halt entschlossen nach oben gehen. ich bin kein kwasniok fan, aber er sagte mal sinngemäß, in liga 2 kannst du nur den nicht-abstieg oder den aufstieg als ziel haben. dir bringts nichts guter sechster zu werden, du spielst dann nicht uefa cup. da ist schon was wahres dran.
Zitat von soulKSC
Ich verstehe irgendwie schon, woher dein Punkt kommt. Ich hab auch nicht das Gefühl, dass du den KSC hier bewusst schlechtreden möchtest. Mir geht es aber schon darum, vielleicht nochmal einen Blick darauf zu richten, wie die Dinge tatsächlich gelaufen sind.
Schau mal zurück in die Zeit unter Ede Becker. Da erinnert man sich wunderbar gerne an die fantastische Aufstiegssaison. Die war besonders, die war geil, die darf man feiern. Aber man darf sich vielleicht auch nochmal in Erinnerung rufen, dass die Zeit unter Ede Becker alles andere als ein Selbstläufer war. 2 Siege aus den ersten 9 Spielen, 3 aus den ersten 13. Am 30. Spieltag der Saison 2004/2005 standen wir mit ihm noch auf einem Abstiegsplatz. Klar, dass er die Entwicklung dann so hinbekommen hat, war beeindruckend.
Auch die Transfers damals wirken im Rückblick oft planvoller, als sie es eigentlich waren. Ein Federico mit Werten wie heute ein Oppitz oder ein Fukuda aus der Regionalliga (wobei das damals dritte Liga war) – das waren keine Transfers, bei denen jeder sofort gesagt hätte: Das wird jetzt der große Unterschiedsspieler. Einige davon sind einfach richtig eingeschlagen. Aber das gehört im Fußball eben auch dazu. Ansonsten viele Jungspunde, die 05/06 bereits dazukamen, und der gute Fußballgodfried.
Ähnlich bei Kauczinski: Ich schätze ihn auch sehr und mochte den Fußball damals. Trotzdem muss man sagen, dass die Ergebnisse in der zweiten Liga insgesamt solide waren, aber eben auch keine dauerhafte Aufstiegsserie. Dass wir mit 58 Punkten in die Relegation gekommen sind, war stark – gleichzeitig weiß man, dass das in vielen Jahren nicht gereicht hätte.
Mir geht es überhaupt nicht darum, offensichtliche Probleme schönzureden. Gerade bei den Transfers stimme ich dir zu, dass wir lange Zeit eine glückliche Hand hatten, und Strehlau da eine enorm wertvolle Person dafür war.
Aber gleichzeitig sind es derzeit enorm viele Entwicklungen, die Hoffnung machen sollten. Ein Indiz dafür sind auch unsere bereits verpflichteten Spieler: umworbene Spieler nicht nur aus Liga 4, sondern nun aus Liga 3. Das garantiert keinen Aufstieg. Aber es ergibt die Hoffnung, dass eine Grundlage geschaffen werden kann, aus er sich wieder so eine besondere Mannschaft entwickeln kann.
Zitat von Residenz
wo unterscheidet sich das jetzt genau zu darmstadt? oder zu union? selbst st.pauli kann man noch dazunehmen.
es wird in karlsruhe nicht schlecht gearbeitet. an anderen orten aber besser, mit im übrigen hier noch gar nicht benannten nachteilen (kleinere fanszenen, wirtschaftsschwächere regionen).
ich habe auch nie einen wirtschaftlichen angriff gefordert. trotzdem fahren wir den in der geschäftsstelle übrigens schon längst. dass eine ganze kommunikationsabteilung schlechtere außendarstellung verursacht als einst jörg bock allein, dass ein ganzes scoutingteam eine schlechtere quote hat als strehlau allein und dass wir auch mit zwei assistenten keinen besseren fußball spielen als unter kaucze und giannikis, gehört zu wahrheit aber auch dazu.
die ausgangsbedingungen für den aufstieg unter ede, dohmen und raase waren übrigens noch viel schlechter. da waren wir sogar noch drin im uraltstadion, und pleite waren wir immer noch fast. dagegen operiert der ksc nun in goldenen zeiten, hat mit dem neuen stadion und der euphorie eine selten große chance - und hier redet man sich klein und freut sich über mittelfeldplätze, ist mit einer fußballerisch weitgehend katastrophalen saison teils noch zufrieden. da bin ich gerne blue white trash für dich, wenn man sich nur so davon absetzen kann.
Zitat von soulKSC
Bei solchen Diskussionen wirken einige deiner Beiträge auf mich immer vollkommen weltfremd. Mal von Augsburg abgesehen (man sollte schon wissen, dass dieser Verein hart Investoren-getrieben ist, David Blitzer und co.), erscheinen die Vereine, die du nennst, zwar plausibel, sind es aber nicht. Und sie sind es deshalb nicht, weil du die Historie des KSC einfach ignorierst in deiner Sichtweise.
Der KSC hat:
- in den letzten 28 Jahren zwei Jahre Bundesliga gespielt,
- dafür aber vier Jahre in der Drittklassigkeit verbracht,
- wäre beinahe komplett im Amateuerfußballverschwunden,
- weil null Gelder da waren und die Insolvenz kurz bevorstand,
- und das über Jahrzehnte in einem Stadion aus den 50er-Jahren aushalten musste.
Bei solchen Diskussionen wirken einige deiner Beiträge auf mich immer vollkommen weltfremd. Mal von Augsburg abgesehen (man sollte schon wissen, dass dieser Verein hart Investoren-getrieben ist, David Blitzer und co.), erscheinen die Vereine, die du nennst, zwar plausibel, sind es aber nicht. Und sie sind es deshalb nicht, weil du die Historie des KSC einfach ignorierst in deiner Sichtweise.
Der KSC hat:
- in den letzten 28 Jahren zwei Jahre Bundesliga gespielt,
- dafür aber vier Jahre in der Drittklassigkeit verbracht,
- wäre beinahe komplett im Amateuerfußballverschwunden,
- weil null Gelder da waren und die Insolvenz kurz bevorstand,
- und das über Jahrzehnte in einem Stadion aus den 50er-Jahren aushalten musste.
wo unterscheidet sich das jetzt genau zu darmstadt? oder zu union? selbst st.pauli kann man noch dazunehmen.
es wird in karlsruhe nicht schlecht gearbeitet. an anderen orten aber besser, mit im übrigen hier noch gar nicht benannten nachteilen (kleinere fanszenen, wirtschaftsschwächere regionen).
ich habe auch nie einen wirtschaftlichen angriff gefordert. trotzdem fahren wir den in der geschäftsstelle übrigens schon längst. dass eine ganze kommunikationsabteilung schlechtere außendarstellung verursacht als einst jörg bock allein, dass ein ganzes scoutingteam eine schlechtere quote hat als strehlau allein und dass wir auch mit zwei assistenten keinen besseren fußball spielen als unter kaucze und giannikis, gehört zu wahrheit aber auch dazu.
die ausgangsbedingungen für den aufstieg unter ede, dohmen und raase waren übrigens noch viel schlechter. da waren wir sogar noch drin im uraltstadion, und pleite waren wir immer noch fast. dagegen operiert der ksc nun in goldenen zeiten, hat mit dem neuen stadion und der euphorie eine selten große chance - und hier redet man sich klein und freut sich über mittelfeldplätze, ist mit einer fußballerisch weitgehend katastrophalen saison teils noch zufrieden. da bin ich gerne blue white trash für dich, wenn man sich nur so davon absetzen kann.
Ich verstehe irgendwie schon, woher dein Punkt kommt. Ich hab auch nicht das Gefühl, dass du den KSC hier bewusst schlechtreden möchtest. Mir geht es aber schon darum, vielleicht nochmal einen Blick darauf zu richten, wie die Dinge tatsächlich gelaufen sind.
Schau mal zurück in die Zeit unter Ede Becker. Da erinnert man sich wunderbar gerne an die fantastische Aufstiegssaison. Die war besonders, die war geil, die darf man feiern. Aber man darf sich vielleicht auch nochmal in Erinnerung rufen, dass die Zeit unter Ede Becker alles andere als ein Selbstläufer war. 2 Siege aus den ersten 9 Spielen, 3 aus den ersten 13. Am 30. Spieltag der Saison 2004/2005 standen wir mit ihm noch auf einem Abstiegsplatz. Klar, dass er die Entwicklung dann so hinbekommen hat, war beeindruckend.
Auch die Transfers damals wirken im Rückblick oft planvoller, als sie es eigentlich waren. Ein Federico mit Werten wie heute ein Oppitz oder ein Fukuda aus der Regionalliga (wobei das damals dritte Liga war) – das waren keine Transfers, bei denen jeder sofort gesagt hätte: Das wird jetzt der große Unterschiedsspieler. Einige davon sind einfach richtig eingeschlagen. Aber das gehört im Fußball eben auch dazu. Ansonsten viele Jungspunde, die 05/06 bereits dazukamen, und der gute Fußballgodfried.
Ähnlich bei Kauczinski: Ich schätze ihn auch sehr und mochte den Fußball damals. Trotzdem muss man sagen, dass die Ergebnisse in der zweiten Liga insgesamt solide waren, aber eben auch keine dauerhafte Aufstiegsserie. Dass wir mit 58 Punkten in die Relegation gekommen sind, war stark – gleichzeitig weiß man, dass das in vielen Jahren nicht gereicht hätte.
Mir geht es überhaupt nicht darum, offensichtliche Probleme schönzureden. Gerade bei den Transfers stimme ich dir zu, dass wir lange Zeit eine glückliche Hand hatten, und Strehlau da eine enorm wertvolle Person dafür war.
Aber gleichzeitig sind es derzeit enorm viele Entwicklungen, die Hoffnung machen sollten. Ein Indiz dafür sind auch unsere bereits verpflichteten Spieler: umworbene Spieler nicht nur aus Liga 4, sondern nun aus Liga 3. Das garantiert keinen Aufstieg. Aber es ergibt die Hoffnung, dass eine Grundlage geschaffen werden kann, aus er sich wieder so eine besondere Mannschaft entwickeln kann.
da hast du sehr viele punkte, denen ich uneingeschränkt zustimme. was ich eben meine: die letzte aufstiegstruppe war eine, die man auch heute problemlos finanzieren und zusammenstellen könnte, leute aus zweiten mannschaften (miller, federico), aussortierte buli spieler (carnell, aduobe, franz, mutzel, porcello), eigengewächse (eichner, freis) und punktgenaue auslandseinkäufe (kapplani, eggimann).
und das wie gesagt unter schlechteren bedingungen.
nun sind wir mittlerweile das urgestein der aktuellen zweiten liga (nur fürth länger, glaube ich). da muss der blick halt entschlossen nach oben gehen. ich bin kein kwasniok fan, aber er sagte mal sinngemäß, in liga 2 kannst du nur den nicht-abstieg oder den aufstieg als ziel haben. dir bringts nichts guter sechster zu werden, du spielst dann nicht uefa cup. da ist schon was wahres dran.
Vielleicht sollte man aber auch mal aufhören, den Fußball von vor 20 Jahren mit heute zu vergleichen. Viele Dinge funktionieren heute halt auch einfach nicht mehr so wie „damals“ oder haben sich verändert.
Eben. Das kann man wirklich überhaupt nicht mehr vergleichen. Der Markt hat sich total verändert in der Zeit.
Vergleichbare Spieler bekommen wir heute so einfach nicht mehr.
Achso upps, Marvin Beschte!
Zweitliga-Uefacup find ich gut. Ev. mit Club-Zweitliga-WM?
So wird auch der Nichtaufstieg und sechste Platz wieder lukrativ.
Ich sehe gerade den thread-Titel. Was hat das alles eigentlich mit Wanitzek zu tun? Vielleicht dem Sieger den Wanitzek-Legende-Pokal überreichen?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Koschdnix am 30.03.2026 um 19:31 Uhr bearbeitet
03.04.2026 - 09:46 Uhr
Quelle: KSC-Dauerbrenner auf Top-Niveau: Wanitzek jagt Rekorde – „Was mich antreibt, ist Leidenschaft“
Konstant, torgefährlich, unersetzlich: Marvin Wanitzek gehört auch in dieser Saison zu den Topspielern der 2. Bundesliga. Der KSC-Kapitän steht sowohl im Scorer- als auch im Torjäger-Ranking auf Platz zwei, kratzt am ewigen Vorlagenrekord von Marc Schnatterer – und ist seit März 2024 ohne eine verpasste Sekunde absoluter Dauerbrenner im Unterhaus. Im ersten Teil des großen Transfermarkt-Interviews spricht Wanitzek über seine beeindruckenden Zahlen, seine persönliche Motivation und das Geheimnis hinter seiner außergewöhnlichen Konstanz.
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Deutschland



Wir freuen uns auf viele Scorer, Marvin!