Markus Babbel II
23.08.2011 - 13:43 Uhr
21.11.2011 - 22:35 Uhr
Zitat von 1berlin20:
Babbel ist bestimmt nicht der schlechteste trainer der bei hertha war. er hat vieles erreicht. die mannschaft ist motiviert und zeigt immer wieder mal gute spiele. manchmal bin ich ueberrascht wie gut es laeuft. das sollte man respektieren. er ist einer besseren hertha trainer mit sicherheit.
ein klopp oder favre ist er aber nicht. letzterer war schon das beste was wir seit langer zeit auf bank hatten. leider hat damals keiner meine wette angenommen dass favre mit jedem verein in der bundesliga haben wird als DH jedem BL verein.
Das Problem bei Babbel scheint aber zu sein, dass er nicht erkennt, wo aktuell die Probleme des Teams liegen. Personell wie taktisch gibt es keine Variationen.
Mittlerweile hat sich jedes Team darauf eingestellt wie wir spielen und setzt uns matt.
Raffael aus dem Spiel nehmen ist momentan schon die halbe Miete um gegen Hertha gut auszusehen.
Und dass wird noch verschärft dadurch, dass die übrigen Offensivspieler keine spielerischen Alternativen sind und deswegen das Offensivspiel auf Einzelaktionen und Fehler des Gegners angewiesen ist.
Es gibt nichtmal Ansätze von simplen Automatismen. Es werden nichtmal Doppelpässe gespielt um Räume zu schaffen...
Und solche taktischen Sachen muss ein Trainer angehen und das fehlt nicht erst seit dieser Saison, sondern zieht sich schon länger hin.
Es gibt keine Entwicklungen auf den wichtigsten Positionen. Babbel traut sich nicht was zu riskieren, sondern versucht alles "auf Nummer sicher" zu machen und so kann man sich nicht weiterentwickeln.
Das kann man ihm vorwerfen.
Wenn man es ganz scharf sagen will:
"Babbel hat keine klare Linie!"
Bei vielen Trainern sieht man eine Handschrift, wie sie spielen und kann dann schon "prophezeien", wie sich die Mannschaft weiterentwickelt und welche Sachen als nächstes "einstudiert" werden.
Bestes Beispiel (ohne hier eine Diskussion vom Zaun zu brechen) ist Favre.
Was er mit Gladbach momentan macht, ist eine 1zu1-Kopie von dem, was er bereits bei Hertha gemacht hat.
Bei Babbel fehlt dieses "systematische" Arbeiten. Er will scheinbar alles auf einmal ändern und ändert taktisch eigentlich gar nichts, weil die Spieler in der Masse das nicht umsetzen können.
Er sollte sich lieber Stück für Stück durch die Mannschaftsteile arbeiten, damit man langfristig eine positive Entwicklung erkennen kann.
Babbel ist bestimmt nicht der schlechteste trainer der bei hertha war. er hat vieles erreicht. die mannschaft ist motiviert und zeigt immer wieder mal gute spiele. manchmal bin ich ueberrascht wie gut es laeuft. das sollte man respektieren. er ist einer besseren hertha trainer mit sicherheit.
ein klopp oder favre ist er aber nicht. letzterer war schon das beste was wir seit langer zeit auf bank hatten. leider hat damals keiner meine wette angenommen dass favre mit jedem verein in der bundesliga haben wird als DH jedem BL verein.
Das Problem bei Babbel scheint aber zu sein, dass er nicht erkennt, wo aktuell die Probleme des Teams liegen. Personell wie taktisch gibt es keine Variationen.
Mittlerweile hat sich jedes Team darauf eingestellt wie wir spielen und setzt uns matt.
Raffael aus dem Spiel nehmen ist momentan schon die halbe Miete um gegen Hertha gut auszusehen.
Und dass wird noch verschärft dadurch, dass die übrigen Offensivspieler keine spielerischen Alternativen sind und deswegen das Offensivspiel auf Einzelaktionen und Fehler des Gegners angewiesen ist.
Es gibt nichtmal Ansätze von simplen Automatismen. Es werden nichtmal Doppelpässe gespielt um Räume zu schaffen...
Und solche taktischen Sachen muss ein Trainer angehen und das fehlt nicht erst seit dieser Saison, sondern zieht sich schon länger hin.
Es gibt keine Entwicklungen auf den wichtigsten Positionen. Babbel traut sich nicht was zu riskieren, sondern versucht alles "auf Nummer sicher" zu machen und so kann man sich nicht weiterentwickeln.
Das kann man ihm vorwerfen.
Wenn man es ganz scharf sagen will:
"Babbel hat keine klare Linie!"
Bei vielen Trainern sieht man eine Handschrift, wie sie spielen und kann dann schon "prophezeien", wie sich die Mannschaft weiterentwickelt und welche Sachen als nächstes "einstudiert" werden.
Bestes Beispiel (ohne hier eine Diskussion vom Zaun zu brechen) ist Favre.
Was er mit Gladbach momentan macht, ist eine 1zu1-Kopie von dem, was er bereits bei Hertha gemacht hat.
Bei Babbel fehlt dieses "systematische" Arbeiten. Er will scheinbar alles auf einmal ändern und ändert taktisch eigentlich gar nichts, weil die Spieler in der Masse das nicht umsetzen können.
Er sollte sich lieber Stück für Stück durch die Mannschaftsteile arbeiten, damit man langfristig eine positive Entwicklung erkennen kann.
22.11.2011 - 00:09 Uhr
Zitat von herthinho2310:
Zitat von 1berlin20:
Babbel ist bestimmt nicht der schlechteste trainer der bei hertha war. er hat vieles erreicht. die mannschaft ist motiviert und zeigt immer wieder mal gute spiele. manchmal bin ich ueberrascht wie gut es laeuft. das sollte man respektieren. er ist einer besseren hertha trainer mit sicherheit.
ein klopp oder favre ist er aber nicht. letzterer war schon das beste was wir seit langer zeit auf bank hatten. leider hat damals keiner meine wette angenommen dass favre mit jedem verein in der bundesliga haben wird als DH jedem BL verein.
Das Problem bei Babbel scheint aber zu sein, dass er nicht erkennt, wo aktuell die Probleme des Teams liegen. Personell wie taktisch gibt es keine Variationen.
Mittlerweile hat sich jedes Team darauf eingestellt wie wir spielen und setzt uns matt.
Raffael aus dem Spiel nehmen ist momentan schon die halbe Miete um gegen Hertha gut auszusehen.
Und dass wird noch verschärft dadurch, dass die übrigen Offensivspieler keine spielerischen Alternativen sind und deswegen das Offensivspiel auf Einzelaktionen und Fehler des Gegners angewiesen ist.
Es gibt nichtmal Ansätze von simplen Automatismen. Es werden nichtmal Doppelpässe gespielt um Räume zu schaffen...
Und solche taktischen Sachen muss ein Trainer angehen und das fehlt nicht erst seit dieser Saison, sondern zieht sich schon länger hin.
Es gibt keine Entwicklungen auf den wichtigsten Positionen. Babbel traut sich nicht was zu riskieren, sondern versucht alles "auf Nummer sicher" zu machen und so kann man sich nicht weiterentwickeln.
Das kann man ihm vorwerfen.
Wenn man es ganz scharf sagen will:
"Babbel hat keine klare Linie!"
Bei vielen Trainern sieht man eine Handschrift, wie sie spielen und kann dann schon "prophezeien", wie sich die Mannschaft weiterentwickelt und welche Sachen als nächstes "einstudiert" werden.
Bestes Beispiel (ohne hier eine Diskussion vom Zaun zu brechen) ist Favre.
Was er mit Gladbach momentan macht, ist eine 1zu1-Kopie von dem, was er bereits bei Hertha gemacht hat.
Bei Babbel fehlt dieses "systematische" Arbeiten. Er will scheinbar alles auf einmal ändern und ändert taktisch eigentlich gar nichts, weil die Spieler in der Masse das nicht umsetzen können.
Er sollte sich lieber Stück für Stück durch die Mannschaftsteile arbeiten, damit man langfristig eine positive Entwicklung erkennen kann.
Was allerdings auch echt eine ganz schwere Arbeit für Babbel ist / zu sein scheint, vor allem da wir vor ihm mit einem Taktikgenie wie Favre "verwöhnt" worden sind was die Spielgestaltung angeht.
In einigen Teilen kann ich dir schon zustimmen , z.B. kommen mir einstudierte Varianten bei ruhenden Bällen zu kurz (einfacher den Ball in den Strafraum des Gegners zu bringen ist ja kaum möglich) und allgemein wird zu wenig der Ball einfach mal laufen gelassen.
Allerdings muss man da aber auch ein wenig nachsicht üben, denn Babbel ist am Anfang seiner Karriere, bisher ist er insgesamt erst 2 Jahre lang Trainer (wobei er das erste halbe Jahr noch seinen Schein nebenbei gemacht hat) und auch er muss erst Erfahrungen sammeln und rausfinden mit welchen "Tricks" man gewisse Gegner schlägt. Man kann ab und zu aber auch schon Fortschritte erkennen z.B. war unsere rechte Seite vor allem an Anfang echt Bärenstark und wenn Ebert sein "Formtief" überwunden hat dürfte es dort auch wieder besser laufen.
Bisher geht er - wie du oben auch schon erwähnt hast - den "sicheren" Weg und probiert zumindest auf dem Platz nichts besonderes. Allerdings finde ich das für diese Saison auch völlig in Ordnung. Natürlich würde ich mich für mehr Spielzeit unserer Jugend (Schulz, Morales, Perdedaj, Neumann, Djuricin) freuen, allerdings erlaubt unsere Saisonziel (Klassenerhalt) bisher nocb nicht das wir mehr Risiko eingehen können. Sollten wir nach ca. 24 Spieltagen noch so gut da stehen wie jetzt, sollten wir bzw. Babbel der zweiten Reihe einer wichtigeren Rolle zuteilen.+
Was man Babbel zu gute halten muss, ist das die Spieler ihn schätzen und auch wollen das er ihr Trainer bleibt. Bisher gab es zumindest keine Aussagen wie "mir egal wer mich trainiert, ich werde auch nächste Saison hier bleiben" etc. Ich denke solange die Chemie zwischen ihm und den Spielern noch stimmt und die Ergenisse "im Soll" sind , sollte man auch mal zufrieden sein.
Klar ist er kein Klopp, Heynckes oder Favre , allerdings steht er auf Platz 9 mit einem Aufsteiger und das ist kurzfristig auch verdammt gut so. Wenn wir gegen Ende der Saison noch dort stehen sollten, mache ich keine zwar keine Freudensprünge, bin aber zufrieden.
Im Fussball zählen halt eben die Ergebnisse und Punkte und nicht nur die Taktik
Zitat von 1berlin20:
Babbel ist bestimmt nicht der schlechteste trainer der bei hertha war. er hat vieles erreicht. die mannschaft ist motiviert und zeigt immer wieder mal gute spiele. manchmal bin ich ueberrascht wie gut es laeuft. das sollte man respektieren. er ist einer besseren hertha trainer mit sicherheit.
ein klopp oder favre ist er aber nicht. letzterer war schon das beste was wir seit langer zeit auf bank hatten. leider hat damals keiner meine wette angenommen dass favre mit jedem verein in der bundesliga haben wird als DH jedem BL verein.
Das Problem bei Babbel scheint aber zu sein, dass er nicht erkennt, wo aktuell die Probleme des Teams liegen. Personell wie taktisch gibt es keine Variationen.
Mittlerweile hat sich jedes Team darauf eingestellt wie wir spielen und setzt uns matt.
Raffael aus dem Spiel nehmen ist momentan schon die halbe Miete um gegen Hertha gut auszusehen.
Und dass wird noch verschärft dadurch, dass die übrigen Offensivspieler keine spielerischen Alternativen sind und deswegen das Offensivspiel auf Einzelaktionen und Fehler des Gegners angewiesen ist.
Es gibt nichtmal Ansätze von simplen Automatismen. Es werden nichtmal Doppelpässe gespielt um Räume zu schaffen...
Und solche taktischen Sachen muss ein Trainer angehen und das fehlt nicht erst seit dieser Saison, sondern zieht sich schon länger hin.
Es gibt keine Entwicklungen auf den wichtigsten Positionen. Babbel traut sich nicht was zu riskieren, sondern versucht alles "auf Nummer sicher" zu machen und so kann man sich nicht weiterentwickeln.
Das kann man ihm vorwerfen.
Wenn man es ganz scharf sagen will:
"Babbel hat keine klare Linie!"
Bei vielen Trainern sieht man eine Handschrift, wie sie spielen und kann dann schon "prophezeien", wie sich die Mannschaft weiterentwickelt und welche Sachen als nächstes "einstudiert" werden.
Bestes Beispiel (ohne hier eine Diskussion vom Zaun zu brechen) ist Favre.
Was er mit Gladbach momentan macht, ist eine 1zu1-Kopie von dem, was er bereits bei Hertha gemacht hat.
Bei Babbel fehlt dieses "systematische" Arbeiten. Er will scheinbar alles auf einmal ändern und ändert taktisch eigentlich gar nichts, weil die Spieler in der Masse das nicht umsetzen können.
Er sollte sich lieber Stück für Stück durch die Mannschaftsteile arbeiten, damit man langfristig eine positive Entwicklung erkennen kann.
Was allerdings auch echt eine ganz schwere Arbeit für Babbel ist / zu sein scheint, vor allem da wir vor ihm mit einem Taktikgenie wie Favre "verwöhnt" worden sind was die Spielgestaltung angeht.
In einigen Teilen kann ich dir schon zustimmen , z.B. kommen mir einstudierte Varianten bei ruhenden Bällen zu kurz (einfacher den Ball in den Strafraum des Gegners zu bringen ist ja kaum möglich) und allgemein wird zu wenig der Ball einfach mal laufen gelassen.
Allerdings muss man da aber auch ein wenig nachsicht üben, denn Babbel ist am Anfang seiner Karriere, bisher ist er insgesamt erst 2 Jahre lang Trainer (wobei er das erste halbe Jahr noch seinen Schein nebenbei gemacht hat) und auch er muss erst Erfahrungen sammeln und rausfinden mit welchen "Tricks" man gewisse Gegner schlägt. Man kann ab und zu aber auch schon Fortschritte erkennen z.B. war unsere rechte Seite vor allem an Anfang echt Bärenstark und wenn Ebert sein "Formtief" überwunden hat dürfte es dort auch wieder besser laufen.
Bisher geht er - wie du oben auch schon erwähnt hast - den "sicheren" Weg und probiert zumindest auf dem Platz nichts besonderes. Allerdings finde ich das für diese Saison auch völlig in Ordnung. Natürlich würde ich mich für mehr Spielzeit unserer Jugend (Schulz, Morales, Perdedaj, Neumann, Djuricin) freuen, allerdings erlaubt unsere Saisonziel (Klassenerhalt) bisher nocb nicht das wir mehr Risiko eingehen können. Sollten wir nach ca. 24 Spieltagen noch so gut da stehen wie jetzt, sollten wir bzw. Babbel der zweiten Reihe einer wichtigeren Rolle zuteilen.+
Was man Babbel zu gute halten muss, ist das die Spieler ihn schätzen und auch wollen das er ihr Trainer bleibt. Bisher gab es zumindest keine Aussagen wie "mir egal wer mich trainiert, ich werde auch nächste Saison hier bleiben" etc. Ich denke solange die Chemie zwischen ihm und den Spielern noch stimmt und die Ergenisse "im Soll" sind , sollte man auch mal zufrieden sein.
Klar ist er kein Klopp, Heynckes oder Favre , allerdings steht er auf Platz 9 mit einem Aufsteiger und das ist kurzfristig auch verdammt gut so. Wenn wir gegen Ende der Saison noch dort stehen sollten, mache ich keine zwar keine Freudensprünge, bin aber zufrieden.
Im Fussball zählen halt eben die Ergebnisse und Punkte und nicht nur die Taktik
22.11.2011 - 00:59 Uhr
Zitat von Kevinho123:
Bisher gab es zumindest keine Aussagen wie "mir egal wer mich trainiert, ich werde auch nächste Saison hier bleiben"
Waere auch ein verdammt cleverer Zug eines Spielers, sich gegen den Trainer auszusprechen. ;)
Bisher gab es zumindest keine Aussagen wie "mir egal wer mich trainiert, ich werde auch nächste Saison hier bleiben"
Waere auch ein verdammt cleverer Zug eines Spielers, sich gegen den Trainer auszusprechen. ;)
22.11.2011 - 02:21 Uhr
Zitat von Toto-BSC:
Zitat von Kevinho123:
Bisher gab es zumindest keine Aussagen wie "mir egal wer mich trainiert, ich werde auch nächste Saison hier bleiben"
Waere auch ein verdammt cleverer Zug eines Spielers, sich gegen den Trainer auszusprechen. ;)
Vor allem wird sich keiner über zu viel Freizeit beschweren. Jeder Mensch ist im Grunde genommen faul, warum soll man sich da beklagen, wenn man ungewohnt viel frei hat?
Ich bleib dabei: Babbel ist ein ordentlich Trainer, der einige Vorzüge hat, der weiss wie es im Profi-Geschäft abläuft und der den Spielern, auf Grund seiner wirklich bemerkenswerten Karriere, viel mitgeben kann. Teamführung und eine gewisse Autorität sind sicherlich seine eigentlichen Stärken. Dafür ist er halt taktisch unterdurschschnittlich und ich erkenne auch nach 1,5 Jahren keinerlei Konzept oder Entwicklung. Die nicht vorhandene Förderung der Jugend ist für mich bislang aber die größte Enttäuschung.
Wie gesagt, Babble ist noch jung und er kann sich noch verbessern und wird das auch tun und somit würde ich es auch nicht gänzlich ausschließen, dass er als Trainer noch erfolgreicher wird. Ich bin mir aber nicht ganz schlüßig, ob ich verlängern würde oder nicht, aber wenn, dann würde ich es als absolute Pflicht ansetzen, dass er seinen Lebensmittelpunkt nach Berlin verlegt. Kein anderes Team schaukelt wöchentlich 2 Tage lang die Eier, weil der Trainer Urlaub macht. Ich will zumindestens das Gefühl haben, dass man versucht, das Maximum zu erreichen. Momentan wirkt es eher so, als wolle man im Schongang zum Klassenerhalt schleichen und ja nicht mehr dafür investieren, als nötig ist.
Zitat von Kevinho123:
Bisher gab es zumindest keine Aussagen wie "mir egal wer mich trainiert, ich werde auch nächste Saison hier bleiben"
Waere auch ein verdammt cleverer Zug eines Spielers, sich gegen den Trainer auszusprechen. ;)
Vor allem wird sich keiner über zu viel Freizeit beschweren. Jeder Mensch ist im Grunde genommen faul, warum soll man sich da beklagen, wenn man ungewohnt viel frei hat?
Ich bleib dabei: Babbel ist ein ordentlich Trainer, der einige Vorzüge hat, der weiss wie es im Profi-Geschäft abläuft und der den Spielern, auf Grund seiner wirklich bemerkenswerten Karriere, viel mitgeben kann. Teamführung und eine gewisse Autorität sind sicherlich seine eigentlichen Stärken. Dafür ist er halt taktisch unterdurschschnittlich und ich erkenne auch nach 1,5 Jahren keinerlei Konzept oder Entwicklung. Die nicht vorhandene Förderung der Jugend ist für mich bislang aber die größte Enttäuschung.
Wie gesagt, Babble ist noch jung und er kann sich noch verbessern und wird das auch tun und somit würde ich es auch nicht gänzlich ausschließen, dass er als Trainer noch erfolgreicher wird. Ich bin mir aber nicht ganz schlüßig, ob ich verlängern würde oder nicht, aber wenn, dann würde ich es als absolute Pflicht ansetzen, dass er seinen Lebensmittelpunkt nach Berlin verlegt. Kein anderes Team schaukelt wöchentlich 2 Tage lang die Eier, weil der Trainer Urlaub macht. Ich will zumindestens das Gefühl haben, dass man versucht, das Maximum zu erreichen. Momentan wirkt es eher so, als wolle man im Schongang zum Klassenerhalt schleichen und ja nicht mehr dafür investieren, als nötig ist.
22.11.2011 - 05:33 Uhr
Quelle: www.bild.de
„Es müssen auch mal ein oder zwei Tore zum Gewinnen reichen“
Beim sensationellen 2:1 in Dortmund im September brachte die Defensiv-Organisation der Berliner den Meister zur Verzweiflung. Zwei Monate später schlägt Babbel Alarm: „Wir müssen als Mannschaft besser verteidigen. Was zu Beginn sehr gut war, kriegen wir nicht mehr so hin.“
Babbel: „Wir müssen aus solchen Spielen lernen.“ Bevor die Mannschaft in den Keller rutscht...
Man muss sich fragen wer denn für den Lernprozess neben dem Spieler selbst auch mitverantwortlich ist! Beim sensationellen 2:1 in Dortmund im September brachte die Defensiv-Organisation der Berliner den Meister zur Verzweiflung. Zwei Monate später schlägt Babbel Alarm: „Wir müssen als Mannschaft besser verteidigen. Was zu Beginn sehr gut war, kriegen wir nicht mehr so hin.“
Babbel: „Wir müssen aus solchen Spielen lernen.“ Bevor die Mannschaft in den Keller rutscht...
Wenn ich z.B. einen oder mehere Spieler "Positionsfremd" einsetze und das beim ersten mal schief geht und das auch andere Trainer schon versucht haben, oder ich mit zweierlei Maß öffetliche Kritik von Spielern am Trainer herangehe und dann seelenruhig dabei zuschaue wie sie ihre schlechte Leistung aus den Vorwochen bestätigen dann brauch ich mich unter anderem nicht wundern warum der Lernprozess nicht greift bzw. zum tragen kommt.
Unsere Probleme sind doch schon fast offensichtlich.
So haben wir z.B. gegen die Teams von Platz 14 -18 von möglichen 15 Punkten gerade mal 4 Punkte geholt wobei da der ein oder andere noch recht Glücklich bzw. in den letzten Minuten war.
Also tun wir uns gegen Teams wo wir der vermeindliche Favourit sind mehr als schwer!
Unsere wenigen guten Leistungen konnten wir gegen die offensiv eingestellten Teams wie gegen Bremen oder Dortmund abliefern oder eben gegen Gegner die selbst ein desolates Abwehrverhalten an den Tag gelegt haben siehe Köln oder Wolfsburg!
Treffen wir aber auf einen Gegner der eine ähnliche Taktik/Strategie wie wir verfolgen oder es aber versteht bzw. in der Lage ist auf unsere Ausrichtung zu reagieren, geht das Licht ganz schnell aus und es werden Ursachen zu Grabe getragen wie "Die Kulisse hat das Team gelähmt" oder "Hätte Ramos getroffen bin ich der Held" usw.
Wir sind zum einen nicht in der Lage auf Dauer ein Spiel konstant zuende zu bringen und zum anderen auf den Gegner zu reagieren!
Dies alles abzustellen ist in meinen Augen Aufgabe des Trainers, und das bekommt er eben nicht nur im Moment nicht hin!
22.11.2011 - 23:20 Uhr
Zitat von Toto-BSC:
Zitat von Kevinho123:
Bisher gab es zumindest keine Aussagen wie "mir egal wer mich trainiert, ich werde auch nächste Saison hier bleiben"
Waere auch ein verdammt cleverer Zug eines Spielers, sich gegen den Trainer auszusprechen. ;)
Es ist ja kein klares gegen den Trainer sprechen, sondern wäre dort dann nur eine "mir doch egal" haltung aber selbst die kommt ja nicht auf , sondern sie wollen ja das er verlängert weil sie es - zumindest öffentlich kundgeben - für die Mannschaft das beste finden
Zitat von Kevinho123:
Bisher gab es zumindest keine Aussagen wie "mir egal wer mich trainiert, ich werde auch nächste Saison hier bleiben"
Waere auch ein verdammt cleverer Zug eines Spielers, sich gegen den Trainer auszusprechen. ;)
Es ist ja kein klares gegen den Trainer sprechen, sondern wäre dort dann nur eine "mir doch egal" haltung aber selbst die kommt ja nicht auf , sondern sie wollen ja das er verlängert weil sie es - zumindest öffentlich kundgeben - für die Mannschaft das beste finden
23.11.2011 - 00:14 Uhr
Zitat von Kevinho123:
"mir doch egal"
Gibt's da eigentlich auch Beispiele, dass Spieler das irgendwo anders jemals gemacht hätten? :) Dass man sich mit so einer Aussage beim Trainer nicht gerade beliebt macht ist dir sicherlich auch klar.
"mir doch egal"
Gibt's da eigentlich auch Beispiele, dass Spieler das irgendwo anders jemals gemacht hätten? :) Dass man sich mit so einer Aussage beim Trainer nicht gerade beliebt macht ist dir sicherlich auch klar.
23.11.2011 - 09:49 Uhr
Zitat von HerthaFanTh:
......
Wir sind zum einen nicht in der Lage auf Dauer ein Spiel konstant zuende zu bringen und zum anderen auf den Gegner zu reagieren!
Dies alles abzustellen ist in meinen Augen Aufgabe des Trainers, und das bekommt er eben nicht nur im Moment nicht hin!
Vielleicht ist es für einige an der Zeit, das Leistungsvermögen unserer Mannschaft realistisch einzuschätzen.
Wir haben mit Ramos und Raffael zwei sehr starke Spieler, alle anderen spiegeln den biederen Bundesligadurchschnitt wieder. Der derzeitige Platz 10 und die bisher gezeigten Leistungen sind das Ergebnis des Machbaren. Mehr ist mit dieser Mannschaft nicht drin.
Für eine Leistungssteigerung wären weitere Spielerzugänge erforderlich. Zuerst musste in die Breite investiert werden (Torun, Ben-Hatira), der nächste Schritt zur neuen Saison wären punktuelle Verstärkungen (z.B. Salihovic).
Die Bundesliga ist nicht so stark, wie sie immer von den Medien gemacht wird. Und wir gehören in der Liga halt zum (grauen) Durchschnitt. Mehr kann man als Aufsteiger nicht erwarten und mehr holt auch kein Trainer aus dieser Mannschaft.
Im Übrigen profitiert Favre mit Gladbach zur Zeit auch von der Schwäche einiger etablierter Mannschaften. Warten wir mal die Rückrunde oder einen Ausfall von Reuss ab...
......
Wir sind zum einen nicht in der Lage auf Dauer ein Spiel konstant zuende zu bringen und zum anderen auf den Gegner zu reagieren!
Dies alles abzustellen ist in meinen Augen Aufgabe des Trainers, und das bekommt er eben nicht nur im Moment nicht hin!
Vielleicht ist es für einige an der Zeit, das Leistungsvermögen unserer Mannschaft realistisch einzuschätzen.
Wir haben mit Ramos und Raffael zwei sehr starke Spieler, alle anderen spiegeln den biederen Bundesligadurchschnitt wieder. Der derzeitige Platz 10 und die bisher gezeigten Leistungen sind das Ergebnis des Machbaren. Mehr ist mit dieser Mannschaft nicht drin.
Für eine Leistungssteigerung wären weitere Spielerzugänge erforderlich. Zuerst musste in die Breite investiert werden (Torun, Ben-Hatira), der nächste Schritt zur neuen Saison wären punktuelle Verstärkungen (z.B. Salihovic).
Die Bundesliga ist nicht so stark, wie sie immer von den Medien gemacht wird. Und wir gehören in der Liga halt zum (grauen) Durchschnitt. Mehr kann man als Aufsteiger nicht erwarten und mehr holt auch kein Trainer aus dieser Mannschaft.
Im Übrigen profitiert Favre mit Gladbach zur Zeit auch von der Schwäche einiger etablierter Mannschaften. Warten wir mal die Rückrunde oder einen Ausfall von Reuss ab...
23.11.2011 - 10:20 Uhr
Zitat von bluedream:
Vielleicht ist es für einige an der Zeit, das Leistungsvermögen unserer Mannschaft realistisch einzuschätzen.
Na dann fang doch mal an :) Dass wir bisher so gut wie immer nur in einer Halbzeit Leistung gebracht haben und in der anderen eingebrochen sind (oder die erste vergeigt und dann erst zur zweiten angezogen haben) liegt wohl kaum daran dass wir nur Durchschnitt sind (woran nirgendwo ein Zweifel besteht - falls du anderer Meinung bist: belegen!). Andere Mannschaften bekommen es auch auf die Reihe konstant zu spielen, und damit sind nicht die Bayern und Dortmund gemeint.
Und warum wir so gut wie keine Punkte holen gegen Teams die "biederer Bundesligaunterdurchschnitt" sind erklärt unsere Durchschnittlichkeit ebenfalls nicht. Gegen die müssten wir nämlich sehr wohl in der Lage sein sowohl spielerisch als auch kämpferisch mithalten zu können.
Zitat
Im Übrigen profitiert Favre mit Gladbach zur Zeit auch von der Schwäche einiger etablierter Mannschaften.
Und wir nicht oder was? Stell dir mal vor wir hätten wie zu erwarten u. a. gegen Dortmund verloren und der HSV würde eine Saison auf Kaderkostenniveau spielen. Schön würden wir wesentlich schlechter dastehen. Wenn wir unsere guten Halbzeiten bisher in jedem Spiel auf 90 Min gebracht hätten würden wir allerdings noch deutlich besser dastehen - das wird man ja wohl noch anmerken dürfen?
Vielleicht ist es für einige an der Zeit, das Leistungsvermögen unserer Mannschaft realistisch einzuschätzen.
Na dann fang doch mal an :) Dass wir bisher so gut wie immer nur in einer Halbzeit Leistung gebracht haben und in der anderen eingebrochen sind (oder die erste vergeigt und dann erst zur zweiten angezogen haben) liegt wohl kaum daran dass wir nur Durchschnitt sind (woran nirgendwo ein Zweifel besteht - falls du anderer Meinung bist: belegen!). Andere Mannschaften bekommen es auch auf die Reihe konstant zu spielen, und damit sind nicht die Bayern und Dortmund gemeint.
Und warum wir so gut wie keine Punkte holen gegen Teams die "biederer Bundesligaunterdurchschnitt" sind erklärt unsere Durchschnittlichkeit ebenfalls nicht. Gegen die müssten wir nämlich sehr wohl in der Lage sein sowohl spielerisch als auch kämpferisch mithalten zu können.
Zitat
Im Übrigen profitiert Favre mit Gladbach zur Zeit auch von der Schwäche einiger etablierter Mannschaften.
Und wir nicht oder was? Stell dir mal vor wir hätten wie zu erwarten u. a. gegen Dortmund verloren und der HSV würde eine Saison auf Kaderkostenniveau spielen. Schön würden wir wesentlich schlechter dastehen. Wenn wir unsere guten Halbzeiten bisher in jedem Spiel auf 90 Min gebracht hätten würden wir allerdings noch deutlich besser dastehen - das wird man ja wohl noch anmerken dürfen?
23.11.2011 - 10:52 Uhr
Zitat von OpusLuciferi:
Und warum wir so gut wie keine Punkte holen gegen Teams die "biederer Bundesligaunterdurchschnitt" sind erklärt unsere Durchschnittlichkeit ebenfalls nicht. Gegen die müssten wir nämlich sehr wohl in der Lage sein sowohl spielerisch als auch kämpferisch mithalten zu können.
Jepp, die Spiele gegen die momentan Letztplatzierten stechen da hervor. Leider.
Solange man gegen stärke Gegner wie z.B. Dortmund gewinnt mag das unterm Strich egal sein. Manch einer wird das aber eher unter "Glück" oder "Formkrise des Gegners" verbuchen als unter "gute Leistung."
Die Heimschwäche kommt hinzu.
Und warum wir so gut wie keine Punkte holen gegen Teams die "biederer Bundesligaunterdurchschnitt" sind erklärt unsere Durchschnittlichkeit ebenfalls nicht. Gegen die müssten wir nämlich sehr wohl in der Lage sein sowohl spielerisch als auch kämpferisch mithalten zu können.
Jepp, die Spiele gegen die momentan Letztplatzierten stechen da hervor. Leider.
Solange man gegen stärke Gegner wie z.B. Dortmund gewinnt mag das unterm Strich egal sein. Manch einer wird das aber eher unter "Glück" oder "Formkrise des Gegners" verbuchen als unter "gute Leistung."
Die Heimschwäche kommt hinzu.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von webskipper am 23.11.2011 um 10:57 Uhr bearbeitet
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