| Geburtsdatum | 17.03.1994 |
|---|---|
| Alter | 32 |
| Nat. |
Österreich |
| Größe | 1,78m |
| Vertrag bis | 30.06.2027 |
| Position | Zentrales Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Borussia Dortmund |
Leistungsdaten: 26/27
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 2 | - | - | ||
![]() | Bundesliga | 1 | - | - | |
![]() | DFL-Supercup | 1 | - | - | |
Marcel Sabitzer [20]
23.07.2023 - 19:07 Uhr
16.02.2025 - 11:06 Uhr
Zitat von Sir_Kagawa
Sabitzer ist für mich eine Legende. Ein völlig farbloser und mittelmäßiger Spieler, ohne irgendwelche nennenswerten Stärken, aber über Jahre immer Top-Verträge bekommen. Schade, dass solche Spieler am ENde immer bei uns landen.
Sabitzer ist für mich eine Legende. Ein völlig farbloser und mittelmäßiger Spieler, ohne irgendwelche nennenswerten Stärken, aber über Jahre immer Top-Verträge bekommen. Schade, dass solche Spieler am ENde immer bei uns landen.
Eigentlich recht gut zusammengefasst. Das Lustige ist ja: Gestern gab es doch die Forderung, das Brandt nicht mehr die Freistöße schießen soll die auf das Tor geschossen werden.
Ich gehe jede Wette ein: Wenn Brandt diese Standards nicht schießt, hätte Sabitzer sich dahin bewegt und geschossen.
Genau das ist eine Frage die ich mir ständig stelle: Sind solche Spieler wie Sabitzer diejenigen, die sowohl im Training wie auch in der Kabine das Sagen haben, nach denen man sich richtet und die auch die größte Verantwortung bekommen?
16.02.2025 - 11:11 Uhr
Hier liegt mittlerweile ein sportliches Niveau vor, dass wir ohne in Polemik abzudriften auch von jedem Jugendspieler erwarten könnten, mit dem Vorteil, dass diese wertvolle Spielzeit in ihrer Entwicklung bekommen würden. Sabitzer fehlt es an allem: Geschwindigkeit, Körperlichkeit, Technik, Entscheidungsfindung, Kreativität. Es war und ist Wahnsinn wie man die Bellingham Millionen wirklich sinnvoll in diesem Fähigkeitenprofil angelegt gesehen hat. Aber auch hier zeigt sich, dass man sich mal wieder schlicht von (Bundesliga-) Erfahrung und Namen hat blenden lassen.
16.02.2025 - 11:13 Uhr
rode 2. mit Ansage,
16.02.2025 - 12:37 Uhr
Zitat von expertexy
rode 2. mit Ansage,
rode 2. mit Ansage,
Rode ist eigentlich der klar bessere Fußballer und ohne die Verletzungen auch physisch (vor allem Schnelligkeit) deutlich besser veranlagt. Sabitzer erinnert mich eher an Schürrle. Jemand, der über Jahre nirgendwo gut war, aber immer weiter mit Erfolg durchgereicht wurde. Schneeballsystem quasi, was wenig überraschend auch beim BVB endete.
16.02.2025 - 13:10 Uhr
Zitat von Sir_Kagawa
Rode ist eigentlich der klar bessere Fußballer und ohne die Verletzungen auch physisch (vor allem Schnelligkeit) deutlich besser veranlagt. Sabitzer erinnert mich eher an Schürrle. Jemand, der über Jahre nirgendwo gut war, aber immer weiter mit Erfolg durchgereicht wurde. Schneeballsystem quasi, was wenig überraschend auch beim BVB endete.
Rode ist eigentlich der klar bessere Fußballer und ohne die Verletzungen auch physisch (vor allem Schnelligkeit) deutlich besser veranlagt. Sabitzer erinnert mich eher an Schürrle. Jemand, der über Jahre nirgendwo gut war, aber immer weiter mit Erfolg durchgereicht wurde. Schneeballsystem quasi, was wenig überraschend auch beim BVB endete.
Bei all der berechtigten Kritik muss so ein Unsinn meiner Meinung nach auch nicht sein. Sabitzer spielt eine desolate Saison, ich bin auch kein Fan der Verpflichtung 2023 gewesen. Keine Frage. Einem solchen Spieler alle Qualitäten abzusprechen und hier in solche Extreme zu gehen ist aber einfach lächerlich. Die Rückrunde 2024 beim BVB war sehr stark, in die Champions League Elf der Saison wird man als Spieler des BVB auch nicht ohne Grund gewählt. Sabitzer war über Jahre Stammspieler in Leipzig und hat in München und United auch starke Phasen gehabt, konnte sich gegen die Konkurrenz dann aber nicht durchsetzen. Wozu er fähig ist zeigt er auch regelmäßig in der Nationalmannschaft.
Im Sommer wird man sich hoffentlich trennen. Diese Generalvernichtung unserer Spieler geht mir aber tierisch auf den Sack. Lustig, dass du ihn ausgerechnet mit einem Rode vergleichst, dem hier von allen Seiten jegliche Qualitäten für die Bundesliga abgesprochen wurden, um dann als Führungsspieler in Frankfurt nochmal richtig durchzustarten und Europapokalsieger zu werden.
Wir hatten in den letzten Jahren so viele Spieler, denen beim BVB alle Qualitäten abgesprochen wurden, die dann bei anderen Vereinen aber noch durchgestartet sind. Die Probleme sollte man nicht nur bei den Spielern suchen.
16.02.2025 - 13:43 Uhr
Zitat von Borsigplatz
Bei all der berechtigten Kritik muss so ein Unsinn meiner Meinung nach auch nicht sein. Sabitzer spielt eine desolate Saison, ich bin auch kein Fan der Verpflichtung 2023 gewesen. Keine Frage. Einem solchen Spieler alle Qualitäten abzusprechen und hier in solche Extreme zu gehen ist aber einfach lächerlich. Die Rückrunde 2024 beim BVB war sehr stark, in die Champions League Elf der Saison wird man als Spieler des BVB auch nicht ohne Grund gewählt. Sabitzer war über Jahre Stammspieler in Leipzig und hat in München und United auch starke Phasen gehabt, konnte sich gegen die Konkurrenz dann aber nicht durchsetzen. Wozu er fähig ist zeigt er auch regelmäßig in der Nationalmannschaft.
Im Sommer wird man sich hoffentlich trennen. Diese Generalvernichtung unserer Spieler geht mir aber tierisch auf den Sack. Lustig, dass du ihn ausgerechnet mit einem Rode vergleichst, dem hier von allen Seiten jegliche Qualitäten für die Bundesliga abgesprochen wurden, um dann als Führungsspieler in Frankfurt nochmal richtig durchzustarten und Europapokalsieger zu werden.
Wir hatten in den letzten Jahren so viele Spieler, denen beim BVB alle Qualitäten abgesprochen wurden, die dann bei anderen Vereinen aber noch durchgestartet sind. Die Probleme sollte man nicht nur bei den Spielern suchen.
Zitat von Sir_Kagawa
Rode ist eigentlich der klar bessere Fußballer und ohne die Verletzungen auch physisch (vor allem Schnelligkeit) deutlich besser veranlagt. Sabitzer erinnert mich eher an Schürrle. Jemand, der über Jahre nirgendwo gut war, aber immer weiter mit Erfolg durchgereicht wurde. Schneeballsystem quasi, was wenig überraschend auch beim BVB endete.
Rode ist eigentlich der klar bessere Fußballer und ohne die Verletzungen auch physisch (vor allem Schnelligkeit) deutlich besser veranlagt. Sabitzer erinnert mich eher an Schürrle. Jemand, der über Jahre nirgendwo gut war, aber immer weiter mit Erfolg durchgereicht wurde. Schneeballsystem quasi, was wenig überraschend auch beim BVB endete.
Bei all der berechtigten Kritik muss so ein Unsinn meiner Meinung nach auch nicht sein. Sabitzer spielt eine desolate Saison, ich bin auch kein Fan der Verpflichtung 2023 gewesen. Keine Frage. Einem solchen Spieler alle Qualitäten abzusprechen und hier in solche Extreme zu gehen ist aber einfach lächerlich. Die Rückrunde 2024 beim BVB war sehr stark, in die Champions League Elf der Saison wird man als Spieler des BVB auch nicht ohne Grund gewählt. Sabitzer war über Jahre Stammspieler in Leipzig und hat in München und United auch starke Phasen gehabt, konnte sich gegen die Konkurrenz dann aber nicht durchsetzen. Wozu er fähig ist zeigt er auch regelmäßig in der Nationalmannschaft.
Im Sommer wird man sich hoffentlich trennen. Diese Generalvernichtung unserer Spieler geht mir aber tierisch auf den Sack. Lustig, dass du ihn ausgerechnet mit einem Rode vergleichst, dem hier von allen Seiten jegliche Qualitäten für die Bundesliga abgesprochen wurden, um dann als Führungsspieler in Frankfurt nochmal richtig durchzustarten und Europapokalsieger zu werden.
Wir hatten in den letzten Jahren so viele Spieler, denen beim BVB alle Qualitäten abgesprochen wurden, die dann bei anderen Vereinen aber noch durchgestartet sind. Die Probleme sollte man nicht nur bei den Spielern suchen.
Es gab aber auch mehr als genug Spieler, die nach ihrem Abgang bei uns bei ihrem neuen Verein gezeigt haben, dass sie eben kein Topniveau haben oder jemals hatten. Auswahl gefällig:
Özcan, Haller, Füllkrug, Wolf, Knauff, Passlack, Dahoud, Modeste, Delaney, Toljan allein in den letzten Jahren.
Es reicht bei Sabitzer aber doch auch ohne irgendwelche Vergleichsspieler schlicht der Eye-Test, um zu erkennen, dass es bei ihm an ganz grundsätzlichen Fähigkeiten mangelt und nicht an Form, Mentalität oder Willen. Er sprintet ja noch in die Zweikämpfe, kommt aber nahezu immer zu spät, weil die meisten Bundesligaspieler zu schnell sind für ihn. Sein Top Speed liegt bei 31,93km/h - das ist schlicht zu wenig, wenn du dieses Defizit nicht wie Xhaka und Co. mit herausragender Spielintelligenz und/oder technischen Fähigkeiten und Cleverness im Zweikampf wett machen kannst.
Wenn er im Zweikampf ist, ist er dann einfach nicht körperlich stark genug, um sich in diesen zu behaupten und an seiner Ballannahme und Ballführung erkennt man schnell, dass er nicht das Skillset mitbringt, um uns (vor allem in Kombination mit der Geschwindigkeit) einen Mehrwert zu bieten. Es wurde hier schon oft gesagt, aber noch einmal: Das Terzic System war DAS perfekte System für Sabitzer. Langer Ball auf den Stoßstürmer - Ballablage und Sabitzer konnte ohne viel Kontakte entweder direkt den Abschluss suchen oder mit viel Raum den Konter ausspielen, wo ihm seine fehlende Technik nicht im Weg stand.
Nun ist Sabitzer 30 und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass er demnächst leistungstechnisch abbauen wird. All dies hätten unsere Verantwortlichen wissen müssen. Haben sie aber nicht, weil sie anscheinend keinerlei Datenanalyse o.Ä. betreiben, sondern auf absolut amateurhaften Niveau nach Namen, Erfahrung und vergangenen Erfolgen analysieren (s. Watzke oder Sammer Aussagen, s. Interviews Kehl bei der Vorstellung der Spieler etc).
Ich bin der Meinung wir sollten hier endlich mal aufhören sollten so zu tun als wenn unsere Spieler besser wären als sie sind. Sabitzer würde aktuell bei keinem Top 7 Club der Liga Stammspieler sein. Bei uns hat er fast 2.000min. Spielzeit im Februar.
16.02.2025 - 13:44 Uhr
Zitat von Borsigplatz
Bei all der berechtigten Kritik muss so ein Unsinn meiner Meinung nach auch nicht sein. Sabitzer spielt eine desolate Saison, ich bin auch kein Fan der Verpflichtung 2023 gewesen. Keine Frage. Einem solchen Spieler alle Qualitäten abzusprechen und hier in solche Extreme zu gehen ist aber einfach lächerlich. Die Rückrunde 2024 beim BVB war sehr stark, in die Champions League Elf der Saison wird man als Spieler des BVB auch nicht ohne Grund gewählt. Sabitzer war über Jahre Stammspieler in Leipzig und hat in München und United auch starke Phasen gehabt, konnte sich gegen die Konkurrenz dann aber nicht durchsetzen. Wozu er fähig ist zeigt er auch regelmäßig in der Nationalmannschaft.
Im Sommer wird man sich hoffentlich trennen. Diese Generalvernichtung unserer Spieler geht mir aber tierisch auf den Sack. Lustig, dass du ihn ausgerechnet mit einem Rode vergleichst, dem hier von allen Seiten jegliche Qualitäten für die Bundesliga abgesprochen wurden, um dann als Führungsspieler in Frankfurt nochmal richtig durchzustarten und Europapokalsieger zu werden.
Wir hatten in den letzten Jahren so viele Spieler, denen beim BVB alle Qualitäten abgesprochen wurden, die dann bei anderen Vereinen aber noch durchgestartet sind. Die Probleme sollte man nicht nur bei den Spielern suchen.
Zitat von Sir_Kagawa
Rode ist eigentlich der klar bessere Fußballer und ohne die Verletzungen auch physisch (vor allem Schnelligkeit) deutlich besser veranlagt. Sabitzer erinnert mich eher an Schürrle. Jemand, der über Jahre nirgendwo gut war, aber immer weiter mit Erfolg durchgereicht wurde. Schneeballsystem quasi, was wenig überraschend auch beim BVB endete.
Rode ist eigentlich der klar bessere Fußballer und ohne die Verletzungen auch physisch (vor allem Schnelligkeit) deutlich besser veranlagt. Sabitzer erinnert mich eher an Schürrle. Jemand, der über Jahre nirgendwo gut war, aber immer weiter mit Erfolg durchgereicht wurde. Schneeballsystem quasi, was wenig überraschend auch beim BVB endete.
Bei all der berechtigten Kritik muss so ein Unsinn meiner Meinung nach auch nicht sein. Sabitzer spielt eine desolate Saison, ich bin auch kein Fan der Verpflichtung 2023 gewesen. Keine Frage. Einem solchen Spieler alle Qualitäten abzusprechen und hier in solche Extreme zu gehen ist aber einfach lächerlich. Die Rückrunde 2024 beim BVB war sehr stark, in die Champions League Elf der Saison wird man als Spieler des BVB auch nicht ohne Grund gewählt. Sabitzer war über Jahre Stammspieler in Leipzig und hat in München und United auch starke Phasen gehabt, konnte sich gegen die Konkurrenz dann aber nicht durchsetzen. Wozu er fähig ist zeigt er auch regelmäßig in der Nationalmannschaft.
Im Sommer wird man sich hoffentlich trennen. Diese Generalvernichtung unserer Spieler geht mir aber tierisch auf den Sack. Lustig, dass du ihn ausgerechnet mit einem Rode vergleichst, dem hier von allen Seiten jegliche Qualitäten für die Bundesliga abgesprochen wurden, um dann als Führungsspieler in Frankfurt nochmal richtig durchzustarten und Europapokalsieger zu werden.
Wir hatten in den letzten Jahren so viele Spieler, denen beim BVB alle Qualitäten abgesprochen wurden, die dann bei anderen Vereinen aber noch durchgestartet sind. Die Probleme sollte man nicht nur bei den Spielern suchen.
Fakt ist, dass es nicht mehr oder nur noch äußerst selten vorkommt, dass Spieler in Dortmund besser werden. Das gilt auch für Sabitzer.
Die Probleme des Vereins kann man nicht an Einzelspielern festmachen. Es wird sowohl ein Kultur- als auch ein Strategie-Problem sein. Es fängt doch schon in der Vereinsführung an, dass man sich Posten intern zuschiebt und in dem Zuge mit Geld zuschüttet. Externe Einflüsse und konträre Meinungen werden schnell aus dem Verein verbannt. Es werden immer neue Posten geschaffen, um Vertraute im Verein zu halten. Kehl damals als Azubi von Zorc, Terzic nach seiner Entlassung, Sammler als Berater. Was leistet Sammler als Berater eigentlich? Er redet im Fernsehen von „wenn man mal analytisch vorgeht, dann kann die Mannschaft weder verteidigen noch angreifen“. Wenn das die Qualität seiner internen Analyse ist, dann kann man jedem Stammtisch-Fan genauso 500.000€ im Jahr überweisen. Und die Besetzung aller Positionen ist in keiner Form leistungsabhängig. Der Vertrag von Kehl wird verlängert, ohne nachweisbare Erfolge. Misserfolge werden schöngeredet. Man dreht es alles so, wie es einem passt, und klopft sich am Ende noch selbst auf die Schulter.
Diese Kultur legitimiert doch eigentlich nur ein ähnliches Verhalten der Spieler. Alle Spieler werden mit dicken Gehaltserhöhungen nach Dortmund geholt, die oftmals komplett unverhältnismäßig sind. Ohne, dass dafür bereits gute Leistungen gebracht wurden. Dann sitzen die Spieler auf ihren dicken Verträgen, zeigen zwischendurch mal, dass sie Fußball spielen können und ansonsten suchen sie Ausreden.
Wobei die Spieler auch nicht an allem Schuld sind, weil der Kader schlecht zusammengestellt ist und jedes Jahr ein neuer Trainer (oder sogar zwei) an der Seitenlinie steht, der eine komplett konträre Vorstellung von Fußball zu seinem Vorgänger hat, sodass man systemisch jedes Jahr vor einem Umbruch steht. Und jeder systemische Wechsel des Trainers ist eine aktionistische Reaktion auf die Defizite des Vorgängers. Dabei wird aber keine Lösung ganzheitlich gedacht.
Dementsprechend kann man immer beliebig auf den Spielern rumhacken. Zum Teil trifft es die richtigen Leute, vielfach stinkt der Fisch aber einfach vom Kopf. Es wurde eine toxische und unproduktive Kultur der Arroganz und Selbstzufriedenheit im Verein geschaffen bei völliger Ahnungslosigkeit. Und wenn irgendjemand in diesem Verein nicht mal ganz schnell die Reißleine zieht, dann wird dieser Abwärtstrend auch so schnell nicht gestoppt. Verein und Mannschaft befinden sich in so einem Abwärtsstrudel, dass es schon sehr extremer Maßnahmen bedarf, um das Ruder irgendwie rumzureißen.
Dieser Verein braucht einen drastischen Kultur- und Führungswechsel, eine klare strategische Ausrichtung und Personalien, die diesen Weg gemeinsam mit voller Überzeugung mitgehen. Ohne persönliche Egotrips, ohne Spielchen, ohne unproduktive Vetternwirtschaft und ohne Machtkämpfe.
16.02.2025 - 14:20 Uhr
Zitat von ImNewHere
Fakt ist, dass es nicht mehr oder nur noch äußerst selten vorkommt, dass Spieler in Dortmund besser werden. Das gilt auch für Sabitzer.
Die Probleme des Vereins kann man nicht an Einzelspielern festmachen. Es wird sowohl ein Kultur- als auch ein Strategie-Problem sein. Es fängt doch schon in der Vereinsführung an, dass man sich Posten intern zuschiebt und in dem Zuge mit Geld zuschüttet. Externe Einflüsse und konträre Meinungen werden schnell aus dem Verein verbannt. Es werden immer neue Posten geschaffen, um Vertraute im Verein zu halten. Kehl damals als Azubi von Zorc, Terzic nach seiner Entlassung, Sammler als Berater. Was leistet Sammler als Berater eigentlich? Er redet im Fernsehen von „wenn man mal analytisch vorgeht, dann kann die Mannschaft weder verteidigen noch angreifen“. Wenn das die Qualität seiner internen Analyse ist, dann kann man jedem Stammtisch-Fan genauso 500.000€ im Jahr überweisen. Und die Besetzung aller Positionen ist in keiner Form leistungsabhängig. Der Vertrag von Kehl wird verlängert, ohne nachweisbare Erfolge. Misserfolge werden schöngeredet. Man dreht es alles so, wie es einem passt, und klopft sich am Ende noch selbst auf die Schulter.
Diese Kultur legitimiert doch eigentlich nur ein ähnliches Verhalten der Spieler. Alle Spieler werden mit dicken Gehaltserhöhungen nach Dortmund geholt, die oftmals komplett unverhältnismäßig sind. Ohne, dass dafür bereits gute Leistungen gebracht wurden. Dann sitzen die Spieler auf ihren dicken Verträgen, zeigen zwischendurch mal, dass sie Fußball spielen können und ansonsten suchen sie Ausreden.
Wobei die Spieler auch nicht an allem Schuld sind, weil der Kader schlecht zusammengestellt ist und jedes Jahr ein neuer Trainer (oder sogar zwei) an der Seitenlinie steht, der eine komplett konträre Vorstellung von Fußball zu seinem Vorgänger hat, sodass man systemisch jedes Jahr vor einem Umbruch steht. Und jeder systemische Wechsel des Trainers ist eine aktionistische Reaktion auf die Defizite des Vorgängers. Dabei wird aber keine Lösung ganzheitlich gedacht.
Dementsprechend kann man immer beliebig auf den Spielern rumhacken. Zum Teil trifft es die richtigen Leute, vielfach stinkt der Fisch aber einfach vom Kopf. Es wurde eine toxische und unproduktive Kultur der Arroganz und Selbstzufriedenheit im Verein geschaffen bei völliger Ahnungslosigkeit. Und wenn irgendjemand in diesem Verein nicht mal ganz schnell die Reißleine zieht, dann wird dieser Abwärtstrend auch so schnell nicht gestoppt. Verein und Mannschaft befinden sich in so einem Abwärtsstrudel, dass es schon sehr extremer Maßnahmen bedarf, um das Ruder irgendwie rumzureißen.
Dieser Verein braucht einen drastischen Kultur- und Führungswechsel, eine klare strategische Ausrichtung und Personalien, die diesen Weg gemeinsam mit voller Überzeugung mitgehen. Ohne persönliche Egotrips, ohne Spielchen, ohne unproduktive Vetternwirtschaft und ohne Machtkämpfe.
Zitat von Borsigplatz
Bei all der berechtigten Kritik muss so ein Unsinn meiner Meinung nach auch nicht sein. Sabitzer spielt eine desolate Saison, ich bin auch kein Fan der Verpflichtung 2023 gewesen. Keine Frage. Einem solchen Spieler alle Qualitäten abzusprechen und hier in solche Extreme zu gehen ist aber einfach lächerlich. Die Rückrunde 2024 beim BVB war sehr stark, in die Champions League Elf der Saison wird man als Spieler des BVB auch nicht ohne Grund gewählt. Sabitzer war über Jahre Stammspieler in Leipzig und hat in München und United auch starke Phasen gehabt, konnte sich gegen die Konkurrenz dann aber nicht durchsetzen. Wozu er fähig ist zeigt er auch regelmäßig in der Nationalmannschaft.
Im Sommer wird man sich hoffentlich trennen. Diese Generalvernichtung unserer Spieler geht mir aber tierisch auf den Sack. Lustig, dass du ihn ausgerechnet mit einem Rode vergleichst, dem hier von allen Seiten jegliche Qualitäten für die Bundesliga abgesprochen wurden, um dann als Führungsspieler in Frankfurt nochmal richtig durchzustarten und Europapokalsieger zu werden.
Wir hatten in den letzten Jahren so viele Spieler, denen beim BVB alle Qualitäten abgesprochen wurden, die dann bei anderen Vereinen aber noch durchgestartet sind. Die Probleme sollte man nicht nur bei den Spielern suchen.
Zitat von Sir_Kagawa
Rode ist eigentlich der klar bessere Fußballer und ohne die Verletzungen auch physisch (vor allem Schnelligkeit) deutlich besser veranlagt. Sabitzer erinnert mich eher an Schürrle. Jemand, der über Jahre nirgendwo gut war, aber immer weiter mit Erfolg durchgereicht wurde. Schneeballsystem quasi, was wenig überraschend auch beim BVB endete.
Rode ist eigentlich der klar bessere Fußballer und ohne die Verletzungen auch physisch (vor allem Schnelligkeit) deutlich besser veranlagt. Sabitzer erinnert mich eher an Schürrle. Jemand, der über Jahre nirgendwo gut war, aber immer weiter mit Erfolg durchgereicht wurde. Schneeballsystem quasi, was wenig überraschend auch beim BVB endete.
Bei all der berechtigten Kritik muss so ein Unsinn meiner Meinung nach auch nicht sein. Sabitzer spielt eine desolate Saison, ich bin auch kein Fan der Verpflichtung 2023 gewesen. Keine Frage. Einem solchen Spieler alle Qualitäten abzusprechen und hier in solche Extreme zu gehen ist aber einfach lächerlich. Die Rückrunde 2024 beim BVB war sehr stark, in die Champions League Elf der Saison wird man als Spieler des BVB auch nicht ohne Grund gewählt. Sabitzer war über Jahre Stammspieler in Leipzig und hat in München und United auch starke Phasen gehabt, konnte sich gegen die Konkurrenz dann aber nicht durchsetzen. Wozu er fähig ist zeigt er auch regelmäßig in der Nationalmannschaft.
Im Sommer wird man sich hoffentlich trennen. Diese Generalvernichtung unserer Spieler geht mir aber tierisch auf den Sack. Lustig, dass du ihn ausgerechnet mit einem Rode vergleichst, dem hier von allen Seiten jegliche Qualitäten für die Bundesliga abgesprochen wurden, um dann als Führungsspieler in Frankfurt nochmal richtig durchzustarten und Europapokalsieger zu werden.
Wir hatten in den letzten Jahren so viele Spieler, denen beim BVB alle Qualitäten abgesprochen wurden, die dann bei anderen Vereinen aber noch durchgestartet sind. Die Probleme sollte man nicht nur bei den Spielern suchen.
Fakt ist, dass es nicht mehr oder nur noch äußerst selten vorkommt, dass Spieler in Dortmund besser werden. Das gilt auch für Sabitzer.
Die Probleme des Vereins kann man nicht an Einzelspielern festmachen. Es wird sowohl ein Kultur- als auch ein Strategie-Problem sein. Es fängt doch schon in der Vereinsführung an, dass man sich Posten intern zuschiebt und in dem Zuge mit Geld zuschüttet. Externe Einflüsse und konträre Meinungen werden schnell aus dem Verein verbannt. Es werden immer neue Posten geschaffen, um Vertraute im Verein zu halten. Kehl damals als Azubi von Zorc, Terzic nach seiner Entlassung, Sammler als Berater. Was leistet Sammler als Berater eigentlich? Er redet im Fernsehen von „wenn man mal analytisch vorgeht, dann kann die Mannschaft weder verteidigen noch angreifen“. Wenn das die Qualität seiner internen Analyse ist, dann kann man jedem Stammtisch-Fan genauso 500.000€ im Jahr überweisen. Und die Besetzung aller Positionen ist in keiner Form leistungsabhängig. Der Vertrag von Kehl wird verlängert, ohne nachweisbare Erfolge. Misserfolge werden schöngeredet. Man dreht es alles so, wie es einem passt, und klopft sich am Ende noch selbst auf die Schulter.
Diese Kultur legitimiert doch eigentlich nur ein ähnliches Verhalten der Spieler. Alle Spieler werden mit dicken Gehaltserhöhungen nach Dortmund geholt, die oftmals komplett unverhältnismäßig sind. Ohne, dass dafür bereits gute Leistungen gebracht wurden. Dann sitzen die Spieler auf ihren dicken Verträgen, zeigen zwischendurch mal, dass sie Fußball spielen können und ansonsten suchen sie Ausreden.
Wobei die Spieler auch nicht an allem Schuld sind, weil der Kader schlecht zusammengestellt ist und jedes Jahr ein neuer Trainer (oder sogar zwei) an der Seitenlinie steht, der eine komplett konträre Vorstellung von Fußball zu seinem Vorgänger hat, sodass man systemisch jedes Jahr vor einem Umbruch steht. Und jeder systemische Wechsel des Trainers ist eine aktionistische Reaktion auf die Defizite des Vorgängers. Dabei wird aber keine Lösung ganzheitlich gedacht.
Dementsprechend kann man immer beliebig auf den Spielern rumhacken. Zum Teil trifft es die richtigen Leute, vielfach stinkt der Fisch aber einfach vom Kopf. Es wurde eine toxische und unproduktive Kultur der Arroganz und Selbstzufriedenheit im Verein geschaffen bei völliger Ahnungslosigkeit. Und wenn irgendjemand in diesem Verein nicht mal ganz schnell die Reißleine zieht, dann wird dieser Abwärtstrend auch so schnell nicht gestoppt. Verein und Mannschaft befinden sich in so einem Abwärtsstrudel, dass es schon sehr extremer Maßnahmen bedarf, um das Ruder irgendwie rumzureißen.
Dieser Verein braucht einen drastischen Kultur- und Führungswechsel, eine klare strategische Ausrichtung und Personalien, die diesen Weg gemeinsam mit voller Überzeugung mitgehen. Ohne persönliche Egotrips, ohne Spielchen, ohne unproduktive Vetternwirtschaft und ohne Machtkämpfe.
Danke, sehr guter Beitrag
16.02.2025 - 15:03 Uhr
Zitat von Borsigplatz
Bei all der berechtigten Kritik muss so ein Unsinn meiner Meinung nach auch nicht sein. Sabitzer spielt eine desolate Saison, ich bin auch kein Fan der Verpflichtung 2023 gewesen. Keine Frage. Einem solchen Spieler alle Qualitäten abzusprechen und hier in solche Extreme zu gehen ist aber einfach lächerlich. Die Rückrunde 2024 beim BVB war sehr stark, in die Champions League Elf der Saison wird man als Spieler des BVB auch nicht ohne Grund gewählt. Sabitzer war über Jahre Stammspieler in Leipzig und hat in München und United auch starke Phasen gehabt, konnte sich gegen die Konkurrenz dann aber nicht durchsetzen. Wozu er fähig ist zeigt er auch regelmäßig in der Nationalmannschaft.
Im Sommer wird man sich hoffentlich trennen. Diese Generalvernichtung unserer Spieler geht mir aber tierisch auf den Sack. Lustig, dass du ihn ausgerechnet mit einem Rode vergleichst, dem hier von allen Seiten jegliche Qualitäten für die Bundesliga abgesprochen wurden, um dann als Führungsspieler in Frankfurt nochmal richtig durchzustarten und Europapokalsieger zu werden.
Wir hatten in den letzten Jahren so viele Spieler, denen beim BVB alle Qualitäten abgesprochen wurden, die dann bei anderen Vereinen aber noch durchgestartet sind. Die Probleme sollte man nicht nur bei den Spielern suchen.
Zitat von Sir_Kagawa
Rode ist eigentlich der klar bessere Fußballer und ohne die Verletzungen auch physisch (vor allem Schnelligkeit) deutlich besser veranlagt. Sabitzer erinnert mich eher an Schürrle. Jemand, der über Jahre nirgendwo gut war, aber immer weiter mit Erfolg durchgereicht wurde. Schneeballsystem quasi, was wenig überraschend auch beim BVB endete.
Rode ist eigentlich der klar bessere Fußballer und ohne die Verletzungen auch physisch (vor allem Schnelligkeit) deutlich besser veranlagt. Sabitzer erinnert mich eher an Schürrle. Jemand, der über Jahre nirgendwo gut war, aber immer weiter mit Erfolg durchgereicht wurde. Schneeballsystem quasi, was wenig überraschend auch beim BVB endete.
Bei all der berechtigten Kritik muss so ein Unsinn meiner Meinung nach auch nicht sein. Sabitzer spielt eine desolate Saison, ich bin auch kein Fan der Verpflichtung 2023 gewesen. Keine Frage. Einem solchen Spieler alle Qualitäten abzusprechen und hier in solche Extreme zu gehen ist aber einfach lächerlich. Die Rückrunde 2024 beim BVB war sehr stark, in die Champions League Elf der Saison wird man als Spieler des BVB auch nicht ohne Grund gewählt. Sabitzer war über Jahre Stammspieler in Leipzig und hat in München und United auch starke Phasen gehabt, konnte sich gegen die Konkurrenz dann aber nicht durchsetzen. Wozu er fähig ist zeigt er auch regelmäßig in der Nationalmannschaft.
Im Sommer wird man sich hoffentlich trennen. Diese Generalvernichtung unserer Spieler geht mir aber tierisch auf den Sack. Lustig, dass du ihn ausgerechnet mit einem Rode vergleichst, dem hier von allen Seiten jegliche Qualitäten für die Bundesliga abgesprochen wurden, um dann als Führungsspieler in Frankfurt nochmal richtig durchzustarten und Europapokalsieger zu werden.
Wir hatten in den letzten Jahren so viele Spieler, denen beim BVB alle Qualitäten abgesprochen wurden, die dann bei anderen Vereinen aber noch durchgestartet sind. Die Probleme sollte man nicht nur bei den Spielern suchen.
Sabitzer wird 31. Wer soll ihm den nochmal so einen gut dotierten Vertrag anbieten? Er hat auch noch 2 Jahre Vertrag. Da müsste jm schon 4 Jahre bieten damit er besser gestellt ist. Ähnlich wie Groß, den hier auch einige abgeben wollen, gehe ich stark davon aus, das er nächstes Jahr noch da ist. Davon geh ich auch bei Süle und Can aus.
17.02.2025 - 01:09 Uhr
Zitat von Allusion09
Hier liegt mittlerweile ein sportliches Niveau vor, dass wir ohne in Polemik abzudriften auch von jedem Jugendspieler erwarten könnten, mit dem Vorteil, dass diese wertvolle Spielzeit in ihrer Entwicklung bekommen würden. Sabitzer fehlt es an allem: Geschwindigkeit, Körperlichkeit, Technik, Entscheidungsfindung, Kreativität. Es war und ist Wahnsinn wie man die Bellingham Millionen wirklich sinnvoll in diesem Fähigkeitenprofil angelegt gesehen hat. Aber auch hier zeigt sich, dass man sich mal wieder schlicht von (Bundesliga-) Erfahrung und Namen hat blenden lassen.
Hier liegt mittlerweile ein sportliches Niveau vor, dass wir ohne in Polemik abzudriften auch von jedem Jugendspieler erwarten könnten, mit dem Vorteil, dass diese wertvolle Spielzeit in ihrer Entwicklung bekommen würden. Sabitzer fehlt es an allem: Geschwindigkeit, Körperlichkeit, Technik, Entscheidungsfindung, Kreativität. Es war und ist Wahnsinn wie man die Bellingham Millionen wirklich sinnvoll in diesem Fähigkeitenprofil angelegt gesehen hat. Aber auch hier zeigt sich, dass man sich mal wieder schlicht von (Bundesliga-) Erfahrung und Namen hat blenden lassen.
Seit drei Jahren ist er in der Nationalmannschaft absoluter Leistungsträger. Und so schlecht spielen sie nicht unter RR. Bei uns wirkt er komplett verloren. Keine Ahnung was da los ist. Aber es muss Gründe geben, warum die Jungs die ps nicht auf die Straße bringen können beim BvB. Wäre er in der Nati schlecht, würde ich dir uneingeschränkt zustimmen. Da nun aber alle beim BvB schlechter performen muss es am Umfeld bzw. Verein liegen. Ein Anton war beim VfB ein Monster. Oder nehmen wir mal Baier und und und… jeder Spieler wird zwangsläufig schlechter beim BvB. Brandt wirkt inzwischen wie ein Regionalliga- Kicker. Wenn wir nicht schnell was im Verein verändern, wird das ganz böse enden…
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