Lucien Favre [Trainer]
18.10.2013 - 07:07 Uhr
24.12.2013 - 15:58 Uhr
Zitat von initiative_basta:
Genau so sieht es aus. Wenn es keinen Grund zu einem Wechsel gibt gibt es keinen Grund zu einem Wechsel, das kann man ja nicht "aus Prinzip" machen. Das ist zwar schlecht für die zweite Reihe, aber die muss sich halt nun durchbeißen bis es nächste Saison (hoffentlich) mit Europapokal mehr Spiele und damit wieder Rotation geben wird.
Natürlich wechselt man nicht 'grundlos'. Die (hoffentlich) in der nächsten Saison anstehenden Zusatzspiele im Europapokal und im DFB-Pokal wären ja gerade der Grund auch in dieser Saison häufiger (früher) zu wechseln.
Ein Trainer hat ja mehrere Aufgaben.
Beispielsweise das Überlegen einer Taktik, die Aufstellung der - aktuell - besten Mannschaft, die Einstellung der Mannschaft auf den nächsten Gegner usw.
Dazu gehört aber auch, das Heranführen der Nachwuchskräfte an die Mannschaft und das BuLi-Niveau.
Man liest im Forum immer wieder wo die Defizite bei Younes oder Hrgota liegen (von de Jong ganz zu schweigen), aber wie viele neue Spieler werden wir denn für die neue Saison verpflichten? Einen kompletten 'zweiten Anzug' für unsere Offensive? Eher nicht. Also werden wir vermutlich in der nächsten Saison deutlich öfter mit Younes und Hrgota spielen als in dieser - und genau darauf kann man hinarbeiten.
Natürlich fällt es schwer Kritik zu üben, wenn man gerade dabei ist eine der erfolgreichsten Saisons der letzten 25 Jahre zu spielen - aber Kritik (sofern sinnvoll vorgetragen und nicht nur aus Schmähungen und Fäkalsprache bestehend) ist ja per se nichts Negatives.
Ich bin mir auch sicher, dass Pep sich jetzt in der Winterpause intensiv Gedanken macht, was er noch verbessern kann um seine Bayern sicher durch die Champions League zu führen.
Und entsprechend sollte auch bei uns agiert werden. Und der Punkt der hier im Forum des öfteren angesprochen wird ist vor allem die Einwechslungspraxis, die nach Meinung einiger hier im Forum zum einen nicht dazu führt, dass unsere Nachwuchskräfte herangeführt werden und zum anderen nicht genutzt wird um durch eine taktische Umstellung ein Spiel zu unseren Gunsten zu kippen bei dem der Gegner (Mainz) uns defensiv 'im Griff hat'.
Genau so sieht es aus. Wenn es keinen Grund zu einem Wechsel gibt gibt es keinen Grund zu einem Wechsel, das kann man ja nicht "aus Prinzip" machen. Das ist zwar schlecht für die zweite Reihe, aber die muss sich halt nun durchbeißen bis es nächste Saison (hoffentlich) mit Europapokal mehr Spiele und damit wieder Rotation geben wird.
Natürlich wechselt man nicht 'grundlos'. Die (hoffentlich) in der nächsten Saison anstehenden Zusatzspiele im Europapokal und im DFB-Pokal wären ja gerade der Grund auch in dieser Saison häufiger (früher) zu wechseln.
Ein Trainer hat ja mehrere Aufgaben.
Beispielsweise das Überlegen einer Taktik, die Aufstellung der - aktuell - besten Mannschaft, die Einstellung der Mannschaft auf den nächsten Gegner usw.
Dazu gehört aber auch, das Heranführen der Nachwuchskräfte an die Mannschaft und das BuLi-Niveau.
Man liest im Forum immer wieder wo die Defizite bei Younes oder Hrgota liegen (von de Jong ganz zu schweigen), aber wie viele neue Spieler werden wir denn für die neue Saison verpflichten? Einen kompletten 'zweiten Anzug' für unsere Offensive? Eher nicht. Also werden wir vermutlich in der nächsten Saison deutlich öfter mit Younes und Hrgota spielen als in dieser - und genau darauf kann man hinarbeiten.
Natürlich fällt es schwer Kritik zu üben, wenn man gerade dabei ist eine der erfolgreichsten Saisons der letzten 25 Jahre zu spielen - aber Kritik (sofern sinnvoll vorgetragen und nicht nur aus Schmähungen und Fäkalsprache bestehend) ist ja per se nichts Negatives.
Ich bin mir auch sicher, dass Pep sich jetzt in der Winterpause intensiv Gedanken macht, was er noch verbessern kann um seine Bayern sicher durch die Champions League zu führen.
Und entsprechend sollte auch bei uns agiert werden. Und der Punkt der hier im Forum des öfteren angesprochen wird ist vor allem die Einwechslungspraxis, die nach Meinung einiger hier im Forum zum einen nicht dazu führt, dass unsere Nachwuchskräfte herangeführt werden und zum anderen nicht genutzt wird um durch eine taktische Umstellung ein Spiel zu unseren Gunsten zu kippen bei dem der Gegner (Mainz) uns defensiv 'im Griff hat'.
26.12.2013 - 12:03 Uhr
Zitat von DerDa:
www.berliner-kurier.de:
Den Ritterschlag für seine bisherige Arbeit bekam Favre vom Triple-Sieger und Ur-Gladbacher Jupp Heynckes: „Lucien hat Borussia vom Abstieg gerettet und auf Platz 4 geführt. Dann verlor er mit Reus, Dante und Neustädter das Herz des Teams, baute eine neue Mannschaft auf und steht wieder oben. Er hat gezeigt, dass er alles kann.“Heynckes gibt Favre offenbar eine 1 für seine Arbeit
12345.
Das hat sich LF verdient, dass dieses Statement öfter hier zu lesen ist!
www.berliner-kurier.de:
Den Ritterschlag für seine bisherige Arbeit bekam Favre vom Triple-Sieger und Ur-Gladbacher Jupp Heynckes: „Lucien hat Borussia vom Abstieg gerettet und auf Platz 4 geführt. Dann verlor er mit Reus, Dante und Neustädter das Herz des Teams, baute eine neue Mannschaft auf und steht wieder oben. Er hat gezeigt, dass er alles kann.“Heynckes gibt Favre offenbar eine 1 für seine Arbeit
12345.
Das hat sich LF verdient, dass dieses Statement öfter hier zu lesen ist!
04.01.2014 - 19:43 Uhr
Ist wohl nicht ganz der passende Thread, weil Favre lediglich seinen Teil zur Gesamtentwicklung der Mannschaft beigetragen hat, aber da ich keinerlei sinnigeren Thread gefunden habe, befasse ich mich nun hierdrin mit dem Hinrundenfazit:
Um die Hinrunde irgendwie abschliessend zu bewerten, ist es in meinen Augen interessant, nen‘ Blick auf gewisse statistischen Zahlen zu werfen, um die gefühlte These, deutlich „besser“ zu spielen (Mal ohne Rücksicht auf die Tabelle) als vor nem‘ Jahr bestätigen oder widerlegen zu können. Zuerst die Betrachtung als Team, dann gewisse Spieler im Speziellen.
Ballbesitz:
Die Borussia tritt dominant auf – sowohl auswärts als auch zuhause. Der Ballbesitzanteil in der Hinrunde lag bei starken 56% (2. bester Wert der Liga). Die Ausrichtung bzw. Entwicklung war in diesem Bereich klar zu erkennen und wird durch den Vergleich zur Vorsaison auch verdeutlicht, in der man mit 48.9% lediglich den 12. besten Wert der Liga erreicht hat.
Auch die Verteilung des Ballbesitzanteils ist interessant. Während weiterhin auffällig ist, dass die Borussia Meister des ruhigen und abwartenden Spielaufbaus in der eigenen Hälfte ist, konnte man den Ballbesitzanteil in der Offensive um 2% erhöhen. Das hört sich auf den ersten Blick nach wenig an, kumuliert sich in der absoluten Anzahl an Minuten mit Ball in der gegnerischen Hälfte jedoch beträchtlich, weil der gesamte Ballbesitzanteil wie oben beschrieben massiv erhöht werden konnte. Ein wesentlicher Grund für diesen positiven Fortschritt ist die nächste interessante Zahl.
Pässe:
Die Passquote des Teams konnte enorm gesteigert werden. Während man 2012/2013 mit 78.3% lediglich die Nr. 12 der Liga war, stellt man mit 85.8% nach den Bayern den zweitbesten Wert dar. Diese Passsicherheit ermöglicht es dem Team, den Ball einerseits grundsätzlich länger zu halten und andererseits auch in Drucksituationen in Ballbesitz zu bleiben und so länger in der Gefahrensituation des Gegners zu verweilen.
Auch die Anzahl an Pässen ist imposant, man hat nen‘ Schnitt von knapp 600 Pässen pro Spiel erreicht (mit grossem Abstand Platz 2 in der Liga, knapp nach den Bayern) , das sind 150 Pässe mehr als in der Vorsaison.
Hinsichtlich der Art der Pässe ist klar, dass die Borussia vermehrt auf kurze Pässe setzt, während lange Seitenverlagerungen eher selten, durch Xhaka und Arango jedoch ne‘ hohe Anzahl an „long balls“ gespielt werden. Denke, dass die Gesamt-Entwicklung (Vor allem Passquote) für jedermann offensichtlich und leicht zu erkennen war und einen entscheidenden
Anteil an der „besseren“ Spielweise hat.
Defensive:
Interessant im Defensiv-Bereich ist, dass man gegenüber 2012/2013 ne‘ leicht geringere Anzahl an Schüssen zulässt. Wobei man hierbei nur wenig Aussagekräftiges ziehen kann, weiss man doch nicht, wo die Schüsse abgegeben worden sind und wie gross die gegnerische Chance war, ein Tor zu erzielen. Erwähnenswert ist zudem die Statistik der begangenen Fouls, in der die Borussia die Tabelle klar anführt – in Anbetracht der Vorgabe von Favre aber nicht wirklich überraschend.
Die Defensive war auch im letzten Jahr relativ stabil, zumindest nach der „Rückentwicklung“ zum reaktiven Spielstil in der Mitte der Hinrunde. Insofern waren da keine grossen Veränderungen zu erwarten.
Offensive:
Viel spannender ist der Fortschritt in der Offensive. Die Anzahl Schüsse aufs gegnerische Tor konnte um 30% erhöht werden, wobei tendenziell ganz im Stile von Favre versucht wird, im Zweifelsfall vielmehr durch nen‘ weiteren Pass die Chance auf ein Tor zu erhöhen als den Abschluss aus eher ungünstiger Position zu suchen. Deshalb liegt man in dieser Statistik „nur“ auf Platz 8 – was im Umkehrschluss eine hohe Präzision im Abschluss schlussfolgert, weil die Borussia die drittmeisten Treffer erzielt hat. Interessant ist dies deshalb, weil zu Beginn der Saison aufgrund des Sturmpersonals diesbezüglich gewisse Zweifel geäussert wurden.
Ein weiterer statistisch erwähnenswerter Aspekt ist der Wert der Anzahl an Dribblings pro Spiel. Da hat sich die Borussia massiv gesteigert – von Platz 14 in der Vorsaison zu Platz 1 (!) in der diesjährigen Hinrunde.
In Kombination mit der Passsicherheit konnte man sich dabei in der wohl wichtigsten Statistik ebenso enorm verbessern - in der Kreierung von Toren aus dem Spiel heraus aus einer dominanten Spielweise (Keine Kontertore) – Pre-Season Platz 13, Hinrunde 2013/2014 Platz 2.
Betrachten wir nun noch gewisse entscheidende Statistiken einzelner Spieler
Sturmspitze:
Die Statistiken der Sturmspitze, auch im Vergleich zum Stamm-Personal der Vorsaison
Passquote: Raffa 85.3%, Kruse 84.4% – De Jong 72.9%, Hanke 68.7%, Mlapa 73.9%
Key Passes pro Spiel: Raffa 1.7, Kruse 2.9 – De Jong 0.8, Hanke 0.7, Mlapa 0.5
Dribblings pro Spiel: Raffa 5, Kruse 4.4 – De Jong 1.1, Hanke 0.7, Mlapa 0.9
Ballverluste pro Spiel: Raffa 1.4, Kruse 1.9 – De Jong 2.5, Hanke 0.9, Mlapa 0.5
Spätestens hier erkennt man, wie eminent wichtig die beiden Neuzugänge Kruse und Raffael für die gesamte Spielstruktur der Borussia sind. Trotz einer massiv höheren Anzahl an Dribblings sowie Key Passes pro Spiel gegenüber dem vorgängigen Personal weisen sie eine bessere Passquote und eine im Verhältnis geringere Anzahl an Ballverlusten auf. Beide sind absolut entscheidend und stehen für die Weiterentwicklung der Mannschaft.
Darüber hinaus zeigen sie sich effizient in der Verwertung der Chancen (siehe oben) und haben so letzte Zweifel ausgeräumt, nur ne‘ spielerische Lösung in der Sturmzentrale sei wenig erfolgversprechend.
Spannend sind auch die Statistiken des ZM, ebenso im Vergleich zum Stamm-Personal der Vorsaison
Passquote: Xhaka 88%, Kramer 90.1% - Xhaka (2012/2013) 81.2%, Marx 84.5%, Nordtveit 80.7%
Key Passes pro Spiel: Xhaka 0.8, Kramer 0.7 – Xhaka (2012/2013) 0.6, Marx 0.3, Nordtveit 0.9 Ballverluste pro Spiel: Xhaka 0.8, Kramer 1.4 – Xhaka (2012/2013) 1.4, Marx 1.2, Nordtveit 1.3
Auch hier tragen die offensichtliche Entwicklung von Xhaka (Ballverluste, Passquote) und die Verpflichtung von Kramer (Passquote, Laufleistung sowie Dribbling pro Spiel (2) – nicht abgebildet) nen‘ hohen Teil am gesamtheitlichen Fortschritt des Teams bei.
Insgesamt lässt sich die intuitiv gefühlte massiv „bessere“ Spielweise der Borussia gegenüber der Vorsaison also auch zahlenmässig wunderbar festhalten. Raffael und Kruse haben erwartungsgemäss an den richtigen Schrauben drehen können, um den Favre-Fussball zu optimieren. Daneben hat sich das ZM ausgezeichnet ergänzt und Xhaka toll weiterentwickelt. Zusammen mit der stabilen Defensivleistung der gesamten Mannschaft, den genialen Momenten von Arango und dem wiedererstarkten Herrmann steht die Borussia absolut zurecht auf dem 3. Platz – sowohl spielerisch als auch punktetechnisch.
Um die Hinrunde irgendwie abschliessend zu bewerten, ist es in meinen Augen interessant, nen‘ Blick auf gewisse statistischen Zahlen zu werfen, um die gefühlte These, deutlich „besser“ zu spielen (Mal ohne Rücksicht auf die Tabelle) als vor nem‘ Jahr bestätigen oder widerlegen zu können. Zuerst die Betrachtung als Team, dann gewisse Spieler im Speziellen.
Ballbesitz:
Die Borussia tritt dominant auf – sowohl auswärts als auch zuhause. Der Ballbesitzanteil in der Hinrunde lag bei starken 56% (2. bester Wert der Liga). Die Ausrichtung bzw. Entwicklung war in diesem Bereich klar zu erkennen und wird durch den Vergleich zur Vorsaison auch verdeutlicht, in der man mit 48.9% lediglich den 12. besten Wert der Liga erreicht hat.
Auch die Verteilung des Ballbesitzanteils ist interessant. Während weiterhin auffällig ist, dass die Borussia Meister des ruhigen und abwartenden Spielaufbaus in der eigenen Hälfte ist, konnte man den Ballbesitzanteil in der Offensive um 2% erhöhen. Das hört sich auf den ersten Blick nach wenig an, kumuliert sich in der absoluten Anzahl an Minuten mit Ball in der gegnerischen Hälfte jedoch beträchtlich, weil der gesamte Ballbesitzanteil wie oben beschrieben massiv erhöht werden konnte. Ein wesentlicher Grund für diesen positiven Fortschritt ist die nächste interessante Zahl.
Pässe:
Die Passquote des Teams konnte enorm gesteigert werden. Während man 2012/2013 mit 78.3% lediglich die Nr. 12 der Liga war, stellt man mit 85.8% nach den Bayern den zweitbesten Wert dar. Diese Passsicherheit ermöglicht es dem Team, den Ball einerseits grundsätzlich länger zu halten und andererseits auch in Drucksituationen in Ballbesitz zu bleiben und so länger in der Gefahrensituation des Gegners zu verweilen.
Auch die Anzahl an Pässen ist imposant, man hat nen‘ Schnitt von knapp 600 Pässen pro Spiel erreicht (mit grossem Abstand Platz 2 in der Liga, knapp nach den Bayern) , das sind 150 Pässe mehr als in der Vorsaison.
Hinsichtlich der Art der Pässe ist klar, dass die Borussia vermehrt auf kurze Pässe setzt, während lange Seitenverlagerungen eher selten, durch Xhaka und Arango jedoch ne‘ hohe Anzahl an „long balls“ gespielt werden. Denke, dass die Gesamt-Entwicklung (Vor allem Passquote) für jedermann offensichtlich und leicht zu erkennen war und einen entscheidenden
Anteil an der „besseren“ Spielweise hat.
Defensive:
Interessant im Defensiv-Bereich ist, dass man gegenüber 2012/2013 ne‘ leicht geringere Anzahl an Schüssen zulässt. Wobei man hierbei nur wenig Aussagekräftiges ziehen kann, weiss man doch nicht, wo die Schüsse abgegeben worden sind und wie gross die gegnerische Chance war, ein Tor zu erzielen. Erwähnenswert ist zudem die Statistik der begangenen Fouls, in der die Borussia die Tabelle klar anführt – in Anbetracht der Vorgabe von Favre aber nicht wirklich überraschend.
Die Defensive war auch im letzten Jahr relativ stabil, zumindest nach der „Rückentwicklung“ zum reaktiven Spielstil in der Mitte der Hinrunde. Insofern waren da keine grossen Veränderungen zu erwarten.
Offensive:
Viel spannender ist der Fortschritt in der Offensive. Die Anzahl Schüsse aufs gegnerische Tor konnte um 30% erhöht werden, wobei tendenziell ganz im Stile von Favre versucht wird, im Zweifelsfall vielmehr durch nen‘ weiteren Pass die Chance auf ein Tor zu erhöhen als den Abschluss aus eher ungünstiger Position zu suchen. Deshalb liegt man in dieser Statistik „nur“ auf Platz 8 – was im Umkehrschluss eine hohe Präzision im Abschluss schlussfolgert, weil die Borussia die drittmeisten Treffer erzielt hat. Interessant ist dies deshalb, weil zu Beginn der Saison aufgrund des Sturmpersonals diesbezüglich gewisse Zweifel geäussert wurden.
Ein weiterer statistisch erwähnenswerter Aspekt ist der Wert der Anzahl an Dribblings pro Spiel. Da hat sich die Borussia massiv gesteigert – von Platz 14 in der Vorsaison zu Platz 1 (!) in der diesjährigen Hinrunde.
In Kombination mit der Passsicherheit konnte man sich dabei in der wohl wichtigsten Statistik ebenso enorm verbessern - in der Kreierung von Toren aus dem Spiel heraus aus einer dominanten Spielweise (Keine Kontertore) – Pre-Season Platz 13, Hinrunde 2013/2014 Platz 2.
Betrachten wir nun noch gewisse entscheidende Statistiken einzelner Spieler
Sturmspitze:
Die Statistiken der Sturmspitze, auch im Vergleich zum Stamm-Personal der Vorsaison
Passquote: Raffa 85.3%, Kruse 84.4% – De Jong 72.9%, Hanke 68.7%, Mlapa 73.9%
Key Passes pro Spiel: Raffa 1.7, Kruse 2.9 – De Jong 0.8, Hanke 0.7, Mlapa 0.5
Dribblings pro Spiel: Raffa 5, Kruse 4.4 – De Jong 1.1, Hanke 0.7, Mlapa 0.9
Ballverluste pro Spiel: Raffa 1.4, Kruse 1.9 – De Jong 2.5, Hanke 0.9, Mlapa 0.5
Spätestens hier erkennt man, wie eminent wichtig die beiden Neuzugänge Kruse und Raffael für die gesamte Spielstruktur der Borussia sind. Trotz einer massiv höheren Anzahl an Dribblings sowie Key Passes pro Spiel gegenüber dem vorgängigen Personal weisen sie eine bessere Passquote und eine im Verhältnis geringere Anzahl an Ballverlusten auf. Beide sind absolut entscheidend und stehen für die Weiterentwicklung der Mannschaft.
Darüber hinaus zeigen sie sich effizient in der Verwertung der Chancen (siehe oben) und haben so letzte Zweifel ausgeräumt, nur ne‘ spielerische Lösung in der Sturmzentrale sei wenig erfolgversprechend.
Spannend sind auch die Statistiken des ZM, ebenso im Vergleich zum Stamm-Personal der Vorsaison
Passquote: Xhaka 88%, Kramer 90.1% - Xhaka (2012/2013) 81.2%, Marx 84.5%, Nordtveit 80.7%
Key Passes pro Spiel: Xhaka 0.8, Kramer 0.7 – Xhaka (2012/2013) 0.6, Marx 0.3, Nordtveit 0.9 Ballverluste pro Spiel: Xhaka 0.8, Kramer 1.4 – Xhaka (2012/2013) 1.4, Marx 1.2, Nordtveit 1.3
Auch hier tragen die offensichtliche Entwicklung von Xhaka (Ballverluste, Passquote) und die Verpflichtung von Kramer (Passquote, Laufleistung sowie Dribbling pro Spiel (2) – nicht abgebildet) nen‘ hohen Teil am gesamtheitlichen Fortschritt des Teams bei.
Insgesamt lässt sich die intuitiv gefühlte massiv „bessere“ Spielweise der Borussia gegenüber der Vorsaison also auch zahlenmässig wunderbar festhalten. Raffael und Kruse haben erwartungsgemäss an den richtigen Schrauben drehen können, um den Favre-Fussball zu optimieren. Daneben hat sich das ZM ausgezeichnet ergänzt und Xhaka toll weiterentwickelt. Zusammen mit der stabilen Defensivleistung der gesamten Mannschaft, den genialen Momenten von Arango und dem wiedererstarkten Herrmann steht die Borussia absolut zurecht auf dem 3. Platz – sowohl spielerisch als auch punktetechnisch.
04.01.2014 - 20:46 Uhr
Zitat von Mitsch_1988:
Ist wohl nicht ganz der passende Thread, weil Favre lediglich seinen Teil zur Gesamtentwicklung der Mannschaft beigetragen hat, aber da ich keinerlei sinnigeren Thread gefunden habe, befasse ich mich nun hierdrin mit dem Hinrundenfazit:
Um die Hinrunde irgendwie abschliessend zu bewerten, ist es in meinen Augen interessant, nen‘ Blick auf gewisse statistischen Zahlen zu werfen, um die gefühlte These, deutlich „besser“ zu spielen (Mal ohne Rücksicht auf die Tabelle) als vor nem‘ Jahr bestätigen oder widerlegen zu können. Zuerst die Betrachtung als Team, dann gewisse Spieler im Speziellen.
Ballbesitz:
Die Borussia tritt dominant auf – sowohl auswärts als auch zuhause. Der Ballbesitzanteil in der Hinrunde lag bei starken 56% (2. bester Wert der Liga). Die Ausrichtung bzw. Entwicklung war in diesem Bereich klar zu erkennen und wird durch den Vergleich zur Vorsaison auch verdeutlicht, in der man mit 48.9% lediglich den 12. besten Wert der Liga erreicht hat.
Auch die Verteilung des Ballbesitzanteils ist interessant. Während weiterhin auffällig ist, dass die Borussia Meister des ruhigen und abwartenden Spielaufbaus in der eigenen Hälfte ist, konnte man den Ballbesitzanteil in der Offensive um 2% erhöhen. Das hört sich auf den ersten Blick nach wenig an, kumuliert sich in der absoluten Anzahl an Minuten mit Ball in der gegnerischen Hälfte jedoch beträchtlich, weil der gesamte Ballbesitzanteil wie oben beschrieben massiv erhöht werden konnte. Ein wesentlicher Grund für diesen positiven Fortschritt ist die nächste interessante Zahl.
Pässe:
Die Passquote des Teams konnte enorm gesteigert werden. Während man 2012/2013 mit 78.3% lediglich die Nr. 12 der Liga war, stellt man mit 85.8% nach den Bayern den zweitbesten Wert dar. Diese Passsicherheit ermöglicht es dem Team, den Ball einerseits grundsätzlich länger zu halten und andererseits auch in Drucksituationen in Ballbesitz zu bleiben und so länger in der Gefahrensituation des Gegners zu verweilen.
Auch die Anzahl an Pässen ist imposant, man hat nen‘ Schnitt von knapp 600 Pässen pro Spiel erreicht (mit grossem Abstand Platz 2 in der Liga, knapp nach den Bayern) , das sind 150 Pässe mehr als in der Vorsaison.
Hinsichtlich der Art der Pässe ist klar, dass die Borussia vermehrt auf kurze Pässe setzt, während lange Seitenverlagerungen eher selten, durch Xhaka und Arango jedoch ne‘ hohe Anzahl an „long balls“ gespielt werden. Denke, dass die Gesamt-Entwicklung (Vor allem Passquote) für jedermann offensichtlich und leicht zu erkennen war und einen entscheidenden
Anteil an der „besseren“ Spielweise hat.
Defensive:
Interessant im Defensiv-Bereich ist, dass man gegenüber 2012/2013 ne‘ leicht geringere Anzahl an Schüssen zulässt. Wobei man hierbei nur wenig Aussagekräftiges ziehen kann, weiss man doch nicht, wo die Schüsse abgegeben worden sind und wie gross die gegnerische Chance war, ein Tor zu erzielen. Erwähnenswert ist zudem die Statistik der begangenen Fouls, in der die Borussia die Tabelle klar anführt – in Anbetracht der Vorgabe von Favre aber nicht wirklich überraschend.
Die Defensive war auch im letzten Jahr relativ stabil, zumindest nach der „Rückentwicklung“ zum reaktiven Spielstil in der Mitte der Hinrunde. Insofern waren da keine grossen Veränderungen zu erwarten.
Offensive:
Viel spannender ist der Fortschritt in der Offensive. Die Anzahl Schüsse aufs gegnerische Tor konnte um 30% erhöht werden, wobei tendenziell ganz im Stile von Favre versucht wird, im Zweifelsfall vielmehr durch nen‘ weiteren Pass die Chance auf ein Tor zu erhöhen als den Abschluss aus eher ungünstiger Position zu suchen. Deshalb liegt man in dieser Statistik „nur“ auf Platz 8 – was im Umkehrschluss eine hohe Präzision im Abschluss schlussfolgert, weil die Borussia die drittmeisten Treffer erzielt hat. Interessant ist dies deshalb, weil zu Beginn der Saison aufgrund des Sturmpersonals diesbezüglich gewisse Zweifel geäussert wurden.
Ein weiterer statistisch erwähnenswerter Aspekt ist der Wert der Anzahl an Dribblings pro Spiel. Da hat sich die Borussia massiv gesteigert – von Platz 14 in der Vorsaison zu Platz 1 (!) in der diesjährigen Hinrunde.
In Kombination mit der Passsicherheit konnte man sich dabei in der wohl wichtigsten Statistik ebenso enorm verbessern - in der Kreierung von Toren aus dem Spiel heraus aus einer dominanten Spielweise (Keine Kontertore) – Pre-Season Platz 13, Hinrunde 2013/2014 Platz 2.
Betrachten wir nun noch gewisse entscheidende Statistiken einzelner Spieler
Sturmspitze:
Die Statistiken der Sturmspitze, auch im Vergleich zum Stamm-Personal der Vorsaison
Passquote: Raffa 85.3%, Kruse 84.4% – De Jong 72.9%, Hanke 68.7%, Mlapa 73.9%
Key Passes pro Spiel: Raffa 1.7, Kruse 2.9 – De Jong 0.8, Hanke 0.7, Mlapa 0.5
Dribblings pro Spiel: Raffa 5, Kruse 4.4 – De Jong 1.1, Hanke 0.7, Mlapa 0.9
Ballverluste pro Spiel: Raffa 1.4, Kruse 1.9 – De Jong 2.5, Hanke 0.9, Mlapa 0.5
Spätestens hier erkennt man, wie eminent wichtig die beiden Neuzugänge Kruse und Raffael für die gesamte Spielstruktur der Borussia sind. Trotz einer massiv höheren Anzahl an Dribblings sowie Key Passes pro Spiel gegenüber dem vorgängigen Personal weisen sie eine bessere Passquote und eine im Verhältnis geringere Anzahl an Ballverlusten auf. Beide sind absolut entscheidend und stehen für die Weiterentwicklung der Mannschaft.
Darüber hinaus zeigen sie sich effizient in der Verwertung der Chancen (siehe oben) und haben so letzte Zweifel ausgeräumt, nur ne‘ spielerische Lösung in der Sturmzentrale sei wenig erfolgversprechend.
Spannend sind auch die Statistiken des ZM, ebenso im Vergleich zum Stamm-Personal der Vorsaison
Passquote: Xhaka 88%, Kramer 90.1% - Xhaka (2012/2013) 81.2%, Marx 84.5%, Nordtveit 80.7%
Key Passes pro Spiel: Xhaka 0.8, Kramer 0.7 – Xhaka (2012/2013) 0.6, Marx 0.3, Nordtveit 0.9 Ballverluste pro Spiel: Xhaka 0.8, Kramer 1.4 – Xhaka (2012/2013) 1.4, Marx 1.2, Nordtveit 1.3
Auch hier tragen die offensichtliche Entwicklung von Xhaka (Ballverluste, Passquote) und die Verpflichtung von Kramer (Passquote, Laufleistung sowie Dribbling pro Spiel (2) – nicht abgebildet) nen‘ hohen Teil am gesamtheitlichen Fortschritt des Teams bei.
Insgesamt lässt sich die intuitiv gefühlte massiv „bessere“ Spielweise der Borussia gegenüber der Vorsaison also auch zahlenmässig wunderbar festhalten. Raffael und Kruse haben erwartungsgemäss an den richtigen Schrauben drehen können, um den Favre-Fussball zu optimieren. Daneben hat sich das ZM ausgezeichnet ergänzt und Xhaka toll weiterentwickelt. Zusammen mit der stabilen Defensivleistung der gesamten Mannschaft, den genialen Momenten von Arango und dem wiedererstarkten Herrmann steht die Borussia absolut zurecht auf dem 3. Platz – sowohl spielerisch als auch punktetechnisch.
Sehr interessante Analyse :-) Finde ich richtig gut, wie detailliert du das schilderst!
Kannst du mir vielleicht verraten, woher du die Statistiken hast (Keypasses, Dribblings etc.)?
Danke schon einmal
Ist wohl nicht ganz der passende Thread, weil Favre lediglich seinen Teil zur Gesamtentwicklung der Mannschaft beigetragen hat, aber da ich keinerlei sinnigeren Thread gefunden habe, befasse ich mich nun hierdrin mit dem Hinrundenfazit:
Um die Hinrunde irgendwie abschliessend zu bewerten, ist es in meinen Augen interessant, nen‘ Blick auf gewisse statistischen Zahlen zu werfen, um die gefühlte These, deutlich „besser“ zu spielen (Mal ohne Rücksicht auf die Tabelle) als vor nem‘ Jahr bestätigen oder widerlegen zu können. Zuerst die Betrachtung als Team, dann gewisse Spieler im Speziellen.
Ballbesitz:
Die Borussia tritt dominant auf – sowohl auswärts als auch zuhause. Der Ballbesitzanteil in der Hinrunde lag bei starken 56% (2. bester Wert der Liga). Die Ausrichtung bzw. Entwicklung war in diesem Bereich klar zu erkennen und wird durch den Vergleich zur Vorsaison auch verdeutlicht, in der man mit 48.9% lediglich den 12. besten Wert der Liga erreicht hat.
Auch die Verteilung des Ballbesitzanteils ist interessant. Während weiterhin auffällig ist, dass die Borussia Meister des ruhigen und abwartenden Spielaufbaus in der eigenen Hälfte ist, konnte man den Ballbesitzanteil in der Offensive um 2% erhöhen. Das hört sich auf den ersten Blick nach wenig an, kumuliert sich in der absoluten Anzahl an Minuten mit Ball in der gegnerischen Hälfte jedoch beträchtlich, weil der gesamte Ballbesitzanteil wie oben beschrieben massiv erhöht werden konnte. Ein wesentlicher Grund für diesen positiven Fortschritt ist die nächste interessante Zahl.
Pässe:
Die Passquote des Teams konnte enorm gesteigert werden. Während man 2012/2013 mit 78.3% lediglich die Nr. 12 der Liga war, stellt man mit 85.8% nach den Bayern den zweitbesten Wert dar. Diese Passsicherheit ermöglicht es dem Team, den Ball einerseits grundsätzlich länger zu halten und andererseits auch in Drucksituationen in Ballbesitz zu bleiben und so länger in der Gefahrensituation des Gegners zu verweilen.
Auch die Anzahl an Pässen ist imposant, man hat nen‘ Schnitt von knapp 600 Pässen pro Spiel erreicht (mit grossem Abstand Platz 2 in der Liga, knapp nach den Bayern) , das sind 150 Pässe mehr als in der Vorsaison.
Hinsichtlich der Art der Pässe ist klar, dass die Borussia vermehrt auf kurze Pässe setzt, während lange Seitenverlagerungen eher selten, durch Xhaka und Arango jedoch ne‘ hohe Anzahl an „long balls“ gespielt werden. Denke, dass die Gesamt-Entwicklung (Vor allem Passquote) für jedermann offensichtlich und leicht zu erkennen war und einen entscheidenden
Anteil an der „besseren“ Spielweise hat.
Defensive:
Interessant im Defensiv-Bereich ist, dass man gegenüber 2012/2013 ne‘ leicht geringere Anzahl an Schüssen zulässt. Wobei man hierbei nur wenig Aussagekräftiges ziehen kann, weiss man doch nicht, wo die Schüsse abgegeben worden sind und wie gross die gegnerische Chance war, ein Tor zu erzielen. Erwähnenswert ist zudem die Statistik der begangenen Fouls, in der die Borussia die Tabelle klar anführt – in Anbetracht der Vorgabe von Favre aber nicht wirklich überraschend.
Die Defensive war auch im letzten Jahr relativ stabil, zumindest nach der „Rückentwicklung“ zum reaktiven Spielstil in der Mitte der Hinrunde. Insofern waren da keine grossen Veränderungen zu erwarten.
Offensive:
Viel spannender ist der Fortschritt in der Offensive. Die Anzahl Schüsse aufs gegnerische Tor konnte um 30% erhöht werden, wobei tendenziell ganz im Stile von Favre versucht wird, im Zweifelsfall vielmehr durch nen‘ weiteren Pass die Chance auf ein Tor zu erhöhen als den Abschluss aus eher ungünstiger Position zu suchen. Deshalb liegt man in dieser Statistik „nur“ auf Platz 8 – was im Umkehrschluss eine hohe Präzision im Abschluss schlussfolgert, weil die Borussia die drittmeisten Treffer erzielt hat. Interessant ist dies deshalb, weil zu Beginn der Saison aufgrund des Sturmpersonals diesbezüglich gewisse Zweifel geäussert wurden.
Ein weiterer statistisch erwähnenswerter Aspekt ist der Wert der Anzahl an Dribblings pro Spiel. Da hat sich die Borussia massiv gesteigert – von Platz 14 in der Vorsaison zu Platz 1 (!) in der diesjährigen Hinrunde.
In Kombination mit der Passsicherheit konnte man sich dabei in der wohl wichtigsten Statistik ebenso enorm verbessern - in der Kreierung von Toren aus dem Spiel heraus aus einer dominanten Spielweise (Keine Kontertore) – Pre-Season Platz 13, Hinrunde 2013/2014 Platz 2.
Betrachten wir nun noch gewisse entscheidende Statistiken einzelner Spieler
Sturmspitze:
Die Statistiken der Sturmspitze, auch im Vergleich zum Stamm-Personal der Vorsaison
Passquote: Raffa 85.3%, Kruse 84.4% – De Jong 72.9%, Hanke 68.7%, Mlapa 73.9%
Key Passes pro Spiel: Raffa 1.7, Kruse 2.9 – De Jong 0.8, Hanke 0.7, Mlapa 0.5
Dribblings pro Spiel: Raffa 5, Kruse 4.4 – De Jong 1.1, Hanke 0.7, Mlapa 0.9
Ballverluste pro Spiel: Raffa 1.4, Kruse 1.9 – De Jong 2.5, Hanke 0.9, Mlapa 0.5
Spätestens hier erkennt man, wie eminent wichtig die beiden Neuzugänge Kruse und Raffael für die gesamte Spielstruktur der Borussia sind. Trotz einer massiv höheren Anzahl an Dribblings sowie Key Passes pro Spiel gegenüber dem vorgängigen Personal weisen sie eine bessere Passquote und eine im Verhältnis geringere Anzahl an Ballverlusten auf. Beide sind absolut entscheidend und stehen für die Weiterentwicklung der Mannschaft.
Darüber hinaus zeigen sie sich effizient in der Verwertung der Chancen (siehe oben) und haben so letzte Zweifel ausgeräumt, nur ne‘ spielerische Lösung in der Sturmzentrale sei wenig erfolgversprechend.
Spannend sind auch die Statistiken des ZM, ebenso im Vergleich zum Stamm-Personal der Vorsaison
Passquote: Xhaka 88%, Kramer 90.1% - Xhaka (2012/2013) 81.2%, Marx 84.5%, Nordtveit 80.7%
Key Passes pro Spiel: Xhaka 0.8, Kramer 0.7 – Xhaka (2012/2013) 0.6, Marx 0.3, Nordtveit 0.9 Ballverluste pro Spiel: Xhaka 0.8, Kramer 1.4 – Xhaka (2012/2013) 1.4, Marx 1.2, Nordtveit 1.3
Auch hier tragen die offensichtliche Entwicklung von Xhaka (Ballverluste, Passquote) und die Verpflichtung von Kramer (Passquote, Laufleistung sowie Dribbling pro Spiel (2) – nicht abgebildet) nen‘ hohen Teil am gesamtheitlichen Fortschritt des Teams bei.
Insgesamt lässt sich die intuitiv gefühlte massiv „bessere“ Spielweise der Borussia gegenüber der Vorsaison also auch zahlenmässig wunderbar festhalten. Raffael und Kruse haben erwartungsgemäss an den richtigen Schrauben drehen können, um den Favre-Fussball zu optimieren. Daneben hat sich das ZM ausgezeichnet ergänzt und Xhaka toll weiterentwickelt. Zusammen mit der stabilen Defensivleistung der gesamten Mannschaft, den genialen Momenten von Arango und dem wiedererstarkten Herrmann steht die Borussia absolut zurecht auf dem 3. Platz – sowohl spielerisch als auch punktetechnisch.
Sehr interessante Analyse :-) Finde ich richtig gut, wie detailliert du das schilderst!
Kannst du mir vielleicht verraten, woher du die Statistiken hast (Keypasses, Dribblings etc.)?
Danke schon einmal
04.01.2014 - 21:53 Uhr
Oh Gott, sry für das Vergessen der Quellenangabe. :ugly
Die Statistiken stammen von whoscored.com :)
Die Statistiken stammen von whoscored.com :)
05.01.2014 - 22:06 Uhr
Ist ja auch mal schön wenn der gefühlte Spieleindruck auch statistisch belegt wird.
das kommt mir in den Spielen auch immer so vor.
Ein Kritikpunkt muss ich aber dabei anbringen:
wir haben einige gute Distanzschützen im Team. Und da fehlt es mir in manchen Spielen dann doch ab und an aus dem Abschluss aus der 2. Reihe.
Hat auch den hintergund das wir unser offensiv spiel dann noch variabler machen und der gegner sich nicht so darauf konzentrieren kann, die Räume zu zu machen.
das kommt mir in den Spielen auch immer so vor.
Ein Kritikpunkt muss ich aber dabei anbringen:
wir haben einige gute Distanzschützen im Team. Und da fehlt es mir in manchen Spielen dann doch ab und an aus dem Abschluss aus der 2. Reihe.
Hat auch den hintergund das wir unser offensiv spiel dann noch variabler machen und der gegner sich nicht so darauf konzentrieren kann, die Räume zu zu machen.
06.01.2014 - 00:08 Uhr
Zitat von Mitsch_1988:
Ist wohl nicht ganz der passende Thread, weil Favre lediglich seinen Teil zur Gesamtentwicklung der Mannschaft beigetragen hat, aber da ich keinerlei sinnigeren Thread gefunden habe, befasse ich mich nun hierdrin mit dem Hinrundenfazit:
Um die Hinrunde irgendwie abschliessend zu bewerten, ist es in meinen Augen interessant, nen‘ Blick auf gewisse statistischen Zahlen zu werfen, um die gefühlte These, deutlich „besser“ zu spielen (Mal ohne Rücksicht auf die Tabelle) als vor nem‘ Jahr bestätigen oder widerlegen zu können. Zuerst die Betrachtung als Team, dann gewisse Spieler im Speziellen.
Ballbesitz:
Die Borussia tritt dominant auf – sowohl auswärts als auch zuhause. Der Ballbesitzanteil in der Hinrunde lag bei starken 56% (2. bester Wert der Liga). Die Ausrichtung bzw. Entwicklung war in diesem Bereich klar zu erkennen und wird durch den Vergleich zur Vorsaison auch verdeutlicht, in der man mit 48.9% lediglich den 12. besten Wert der Liga erreicht hat.
Auch die Verteilung des Ballbesitzanteils ist interessant. Während weiterhin auffällig ist, dass die Borussia Meister des ruhigen und abwartenden Spielaufbaus in der eigenen Hälfte ist, konnte man den Ballbesitzanteil in der Offensive um 2% erhöhen. Das hört sich auf den ersten Blick nach wenig an, kumuliert sich in der absoluten Anzahl an Minuten mit Ball in der gegnerischen Hälfte jedoch beträchtlich, weil der gesamte Ballbesitzanteil wie oben beschrieben massiv erhöht werden konnte. Ein wesentlicher Grund für diesen positiven Fortschritt ist die nächste interessante Zahl.
Pässe:
Die Passquote des Teams konnte enorm gesteigert werden. Während man 2012/2013 mit 78.3% lediglich die Nr. 12 der Liga war, stellt man mit 85.8% nach den Bayern den zweitbesten Wert dar. Diese Passsicherheit ermöglicht es dem Team, den Ball einerseits grundsätzlich länger zu halten und andererseits auch in Drucksituationen in Ballbesitz zu bleiben und so länger in der Gefahrensituation des Gegners zu verweilen.
Auch die Anzahl an Pässen ist imposant, man hat nen‘ Schnitt von knapp 600 Pässen pro Spiel erreicht (mit grossem Abstand Platz 2 in der Liga, knapp nach den Bayern) , das sind 150 Pässe mehr als in der Vorsaison.
Hinsichtlich der Art der Pässe ist klar, dass die Borussia vermehrt auf kurze Pässe setzt, während lange Seitenverlagerungen eher selten, durch Xhaka und Arango jedoch ne‘ hohe Anzahl an „long balls“ gespielt werden. Denke, dass die Gesamt-Entwicklung (Vor allem Passquote) für jedermann offensichtlich und leicht zu erkennen war und einen entscheidenden
Anteil an der „besseren“ Spielweise hat.
Defensive:
Interessant im Defensiv-Bereich ist, dass man gegenüber 2012/2013 ne‘ leicht geringere Anzahl an Schüssen zulässt. Wobei man hierbei nur wenig Aussagekräftiges ziehen kann, weiss man doch nicht, wo die Schüsse abgegeben worden sind und wie gross die gegnerische Chance war, ein Tor zu erzielen. Erwähnenswert ist zudem die Statistik der begangenen Fouls, in der die Borussia die Tabelle klar anführt – in Anbetracht der Vorgabe von Favre aber nicht wirklich überraschend.
Die Defensive war auch im letzten Jahr relativ stabil, zumindest nach der „Rückentwicklung“ zum reaktiven Spielstil in der Mitte der Hinrunde. Insofern waren da keine grossen Veränderungen zu erwarten.
Offensive:
Viel spannender ist der Fortschritt in der Offensive. Die Anzahl Schüsse aufs gegnerische Tor konnte um 30% erhöht werden, wobei tendenziell ganz im Stile von Favre versucht wird, im Zweifelsfall vielmehr durch nen‘ weiteren Pass die Chance auf ein Tor zu erhöhen als den Abschluss aus eher ungünstiger Position zu suchen. Deshalb liegt man in dieser Statistik „nur“ auf Platz 8 – was im Umkehrschluss eine hohe Präzision im Abschluss schlussfolgert, weil die Borussia die drittmeisten Treffer erzielt hat. Interessant ist dies deshalb, weil zu Beginn der Saison aufgrund des Sturmpersonals diesbezüglich gewisse Zweifel geäussert wurden.
Ein weiterer statistisch erwähnenswerter Aspekt ist der Wert der Anzahl an Dribblings pro Spiel. Da hat sich die Borussia massiv gesteigert – von Platz 14 in der Vorsaison zu Platz 1 (!) in der diesjährigen Hinrunde.
In Kombination mit der Passsicherheit konnte man sich dabei in der wohl wichtigsten Statistik ebenso enorm verbessern - in der Kreierung von Toren aus dem Spiel heraus aus einer dominanten Spielweise (Keine Kontertore) – Pre-Season Platz 13, Hinrunde 2013/2014 Platz 2.
Betrachten wir nun noch gewisse entscheidende Statistiken einzelner Spieler
Sturmspitze:
Die Statistiken der Sturmspitze, auch im Vergleich zum Stamm-Personal der Vorsaison
Passquote: Raffa 85.3%, Kruse 84.4% – De Jong 72.9%, Hanke 68.7%, Mlapa 73.9%
Key Passes pro Spiel: Raffa 1.7, Kruse 2.9 – De Jong 0.8, Hanke 0.7, Mlapa 0.5
Dribblings pro Spiel: Raffa 5, Kruse 4.4 – De Jong 1.1, Hanke 0.7, Mlapa 0.9
Ballverluste pro Spiel: Raffa 1.4, Kruse 1.9 – De Jong 2.5, Hanke 0.9, Mlapa 0.5
Spätestens hier erkennt man, wie eminent wichtig die beiden Neuzugänge Kruse und Raffael für die gesamte Spielstruktur der Borussia sind. Trotz einer massiv höheren Anzahl an Dribblings sowie Key Passes pro Spiel gegenüber dem vorgängigen Personal weisen sie eine bessere Passquote und eine im Verhältnis geringere Anzahl an Ballverlusten auf. Beide sind absolut entscheidend und stehen für die Weiterentwicklung der Mannschaft.
Darüber hinaus zeigen sie sich effizient in der Verwertung der Chancen (siehe oben) und haben so letzte Zweifel ausgeräumt, nur ne‘ spielerische Lösung in der Sturmzentrale sei wenig erfolgversprechend.
Spannend sind auch die Statistiken des ZM, ebenso im Vergleich zum Stamm-Personal der Vorsaison
Passquote: Xhaka 88%, Kramer 90.1% - Xhaka (2012/2013) 81.2%, Marx 84.5%, Nordtveit 80.7%
Key Passes pro Spiel: Xhaka 0.8, Kramer 0.7 – Xhaka (2012/2013) 0.6, Marx 0.3, Nordtveit 0.9 Ballverluste pro Spiel: Xhaka 0.8, Kramer 1.4 – Xhaka (2012/2013) 1.4, Marx 1.2, Nordtveit 1.3
Auch hier tragen die offensichtliche Entwicklung von Xhaka (Ballverluste, Passquote) und die Verpflichtung von Kramer (Passquote, Laufleistung sowie Dribbling pro Spiel (2) – nicht abgebildet) nen‘ hohen Teil am gesamtheitlichen Fortschritt des Teams bei.
Insgesamt lässt sich die intuitiv gefühlte massiv „bessere“ Spielweise der Borussia gegenüber der Vorsaison also auch zahlenmässig wunderbar festhalten. Raffael und Kruse haben erwartungsgemäss an den richtigen Schrauben drehen können, um den Favre-Fussball zu optimieren. Daneben hat sich das ZM ausgezeichnet ergänzt und Xhaka toll weiterentwickelt. Zusammen mit der stabilen Defensivleistung der gesamten Mannschaft, den genialen Momenten von Arango und dem wiedererstarkten Herrmann steht die Borussia absolut zurecht auf dem 3. Platz – sowohl spielerisch als auch punktetechnisch.
Eine Frage habe ich noch Mitsch:
Welche Vergleichswerte hast du aus dem Vorjahr herangezogen? Die Hinrunde oder die Rückrunde, oder die gesamte Saison? Soll deine Arbeit nicht schmälern, aber wenn es die gesamte Saison ist, dann sollten wir noch die Rückrunde abwarten.
Ich für meinen Teil halte die Analyse von Bundesliga.de treffender.
http://www.bundesliga.de/de/clubs/borussia-moenchengladbach/hinrundenrueckblick/
MFG
KCCT
Ist wohl nicht ganz der passende Thread, weil Favre lediglich seinen Teil zur Gesamtentwicklung der Mannschaft beigetragen hat, aber da ich keinerlei sinnigeren Thread gefunden habe, befasse ich mich nun hierdrin mit dem Hinrundenfazit:
Um die Hinrunde irgendwie abschliessend zu bewerten, ist es in meinen Augen interessant, nen‘ Blick auf gewisse statistischen Zahlen zu werfen, um die gefühlte These, deutlich „besser“ zu spielen (Mal ohne Rücksicht auf die Tabelle) als vor nem‘ Jahr bestätigen oder widerlegen zu können. Zuerst die Betrachtung als Team, dann gewisse Spieler im Speziellen.
Ballbesitz:
Die Borussia tritt dominant auf – sowohl auswärts als auch zuhause. Der Ballbesitzanteil in der Hinrunde lag bei starken 56% (2. bester Wert der Liga). Die Ausrichtung bzw. Entwicklung war in diesem Bereich klar zu erkennen und wird durch den Vergleich zur Vorsaison auch verdeutlicht, in der man mit 48.9% lediglich den 12. besten Wert der Liga erreicht hat.
Auch die Verteilung des Ballbesitzanteils ist interessant. Während weiterhin auffällig ist, dass die Borussia Meister des ruhigen und abwartenden Spielaufbaus in der eigenen Hälfte ist, konnte man den Ballbesitzanteil in der Offensive um 2% erhöhen. Das hört sich auf den ersten Blick nach wenig an, kumuliert sich in der absoluten Anzahl an Minuten mit Ball in der gegnerischen Hälfte jedoch beträchtlich, weil der gesamte Ballbesitzanteil wie oben beschrieben massiv erhöht werden konnte. Ein wesentlicher Grund für diesen positiven Fortschritt ist die nächste interessante Zahl.
Pässe:
Die Passquote des Teams konnte enorm gesteigert werden. Während man 2012/2013 mit 78.3% lediglich die Nr. 12 der Liga war, stellt man mit 85.8% nach den Bayern den zweitbesten Wert dar. Diese Passsicherheit ermöglicht es dem Team, den Ball einerseits grundsätzlich länger zu halten und andererseits auch in Drucksituationen in Ballbesitz zu bleiben und so länger in der Gefahrensituation des Gegners zu verweilen.
Auch die Anzahl an Pässen ist imposant, man hat nen‘ Schnitt von knapp 600 Pässen pro Spiel erreicht (mit grossem Abstand Platz 2 in der Liga, knapp nach den Bayern) , das sind 150 Pässe mehr als in der Vorsaison.
Hinsichtlich der Art der Pässe ist klar, dass die Borussia vermehrt auf kurze Pässe setzt, während lange Seitenverlagerungen eher selten, durch Xhaka und Arango jedoch ne‘ hohe Anzahl an „long balls“ gespielt werden. Denke, dass die Gesamt-Entwicklung (Vor allem Passquote) für jedermann offensichtlich und leicht zu erkennen war und einen entscheidenden
Anteil an der „besseren“ Spielweise hat.
Defensive:
Interessant im Defensiv-Bereich ist, dass man gegenüber 2012/2013 ne‘ leicht geringere Anzahl an Schüssen zulässt. Wobei man hierbei nur wenig Aussagekräftiges ziehen kann, weiss man doch nicht, wo die Schüsse abgegeben worden sind und wie gross die gegnerische Chance war, ein Tor zu erzielen. Erwähnenswert ist zudem die Statistik der begangenen Fouls, in der die Borussia die Tabelle klar anführt – in Anbetracht der Vorgabe von Favre aber nicht wirklich überraschend.
Die Defensive war auch im letzten Jahr relativ stabil, zumindest nach der „Rückentwicklung“ zum reaktiven Spielstil in der Mitte der Hinrunde. Insofern waren da keine grossen Veränderungen zu erwarten.
Offensive:
Viel spannender ist der Fortschritt in der Offensive. Die Anzahl Schüsse aufs gegnerische Tor konnte um 30% erhöht werden, wobei tendenziell ganz im Stile von Favre versucht wird, im Zweifelsfall vielmehr durch nen‘ weiteren Pass die Chance auf ein Tor zu erhöhen als den Abschluss aus eher ungünstiger Position zu suchen. Deshalb liegt man in dieser Statistik „nur“ auf Platz 8 – was im Umkehrschluss eine hohe Präzision im Abschluss schlussfolgert, weil die Borussia die drittmeisten Treffer erzielt hat. Interessant ist dies deshalb, weil zu Beginn der Saison aufgrund des Sturmpersonals diesbezüglich gewisse Zweifel geäussert wurden.
Ein weiterer statistisch erwähnenswerter Aspekt ist der Wert der Anzahl an Dribblings pro Spiel. Da hat sich die Borussia massiv gesteigert – von Platz 14 in der Vorsaison zu Platz 1 (!) in der diesjährigen Hinrunde.
In Kombination mit der Passsicherheit konnte man sich dabei in der wohl wichtigsten Statistik ebenso enorm verbessern - in der Kreierung von Toren aus dem Spiel heraus aus einer dominanten Spielweise (Keine Kontertore) – Pre-Season Platz 13, Hinrunde 2013/2014 Platz 2.
Betrachten wir nun noch gewisse entscheidende Statistiken einzelner Spieler
Sturmspitze:
Die Statistiken der Sturmspitze, auch im Vergleich zum Stamm-Personal der Vorsaison
Passquote: Raffa 85.3%, Kruse 84.4% – De Jong 72.9%, Hanke 68.7%, Mlapa 73.9%
Key Passes pro Spiel: Raffa 1.7, Kruse 2.9 – De Jong 0.8, Hanke 0.7, Mlapa 0.5
Dribblings pro Spiel: Raffa 5, Kruse 4.4 – De Jong 1.1, Hanke 0.7, Mlapa 0.9
Ballverluste pro Spiel: Raffa 1.4, Kruse 1.9 – De Jong 2.5, Hanke 0.9, Mlapa 0.5
Spätestens hier erkennt man, wie eminent wichtig die beiden Neuzugänge Kruse und Raffael für die gesamte Spielstruktur der Borussia sind. Trotz einer massiv höheren Anzahl an Dribblings sowie Key Passes pro Spiel gegenüber dem vorgängigen Personal weisen sie eine bessere Passquote und eine im Verhältnis geringere Anzahl an Ballverlusten auf. Beide sind absolut entscheidend und stehen für die Weiterentwicklung der Mannschaft.
Darüber hinaus zeigen sie sich effizient in der Verwertung der Chancen (siehe oben) und haben so letzte Zweifel ausgeräumt, nur ne‘ spielerische Lösung in der Sturmzentrale sei wenig erfolgversprechend.
Spannend sind auch die Statistiken des ZM, ebenso im Vergleich zum Stamm-Personal der Vorsaison
Passquote: Xhaka 88%, Kramer 90.1% - Xhaka (2012/2013) 81.2%, Marx 84.5%, Nordtveit 80.7%
Key Passes pro Spiel: Xhaka 0.8, Kramer 0.7 – Xhaka (2012/2013) 0.6, Marx 0.3, Nordtveit 0.9 Ballverluste pro Spiel: Xhaka 0.8, Kramer 1.4 – Xhaka (2012/2013) 1.4, Marx 1.2, Nordtveit 1.3
Auch hier tragen die offensichtliche Entwicklung von Xhaka (Ballverluste, Passquote) und die Verpflichtung von Kramer (Passquote, Laufleistung sowie Dribbling pro Spiel (2) – nicht abgebildet) nen‘ hohen Teil am gesamtheitlichen Fortschritt des Teams bei.
Insgesamt lässt sich die intuitiv gefühlte massiv „bessere“ Spielweise der Borussia gegenüber der Vorsaison also auch zahlenmässig wunderbar festhalten. Raffael und Kruse haben erwartungsgemäss an den richtigen Schrauben drehen können, um den Favre-Fussball zu optimieren. Daneben hat sich das ZM ausgezeichnet ergänzt und Xhaka toll weiterentwickelt. Zusammen mit der stabilen Defensivleistung der gesamten Mannschaft, den genialen Momenten von Arango und dem wiedererstarkten Herrmann steht die Borussia absolut zurecht auf dem 3. Platz – sowohl spielerisch als auch punktetechnisch.
Eine Frage habe ich noch Mitsch:
Welche Vergleichswerte hast du aus dem Vorjahr herangezogen? Die Hinrunde oder die Rückrunde, oder die gesamte Saison? Soll deine Arbeit nicht schmälern, aber wenn es die gesamte Saison ist, dann sollten wir noch die Rückrunde abwarten.
Ich für meinen Teil halte die Analyse von Bundesliga.de treffender.
http://www.bundesliga.de/de/clubs/borussia-moenchengladbach/hinrundenrueckblick/
MFG
KCCT
06.01.2014 - 10:33 Uhr
Lulu wurde von den Bundesligaspielern wohl zum Trainer der Hinrunde gekürt :)
Zumindest lässt das Kickercover darauf schließen ;)
Zumindest lässt das Kickercover darauf schließen ;)
06.01.2014 - 10:34 Uhr
Wenn dem so ist Herzlichen Glückwunsch. :-):-):-)
06.01.2014 - 10:34 Uhr
Wenn dem so ist Herzlichen Glückwunsch. :-):-):-)
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