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Lars Windhorst

28.11.2019 - 23:49 Uhr
Lars Windhorst |#761
05.11.2021 - 10:55 Uhr
Zitat von thommy65
Zitat von MISTER-MINISTER

Zitat von desoo

Ein niederländisches Gericht hat den Unternehmensteil Tennor Holding B.V. von Hertha-Investor Lars Windhorst für insolvent erklärt. Tennor will gegen die Entscheidung des Amsterdamer Gerichts vorgehen. "Wir haben Einspruch eingelegt", sagte ein Sprecher. Das Unternehmen sei nicht insolvent. Hertha BSC sei von der Entscheidung des Gerichts in keiner Weise betroffen.
Kann jemand einschätzen, was das für Auswirkungen auf Hertha haben könnte?


Laut diversen Medien soll es keine Auswirkungen haben.

Sollte aber die gesamte Gruppe in die Insolvenz gehen, so würden natürlich auch die Anteile von Hertha in eine Insolvenzmasse wandern und ein Insolvenzverwalter könnte diese potentiellen Käufern anbieten. Man wüsste nicht wer es dann kaufen könnte, selbst ein Rückkauf oder anderweitiger Deal wäre ja eine Option, Hertha nimmt z.b. anderweitig ein Darlehen auf und erwirbt die Anteile zurück.

Wenn man sich geschickt anstellt, könnte eine Insolvenz (die aber aktuell von der Hauptgruppe abgestritten wird) sogar vom Vorteil für uns sein.


... ja, LWs bzw. Tennors Insolvenz könnte sich für Hertha maximal rentieren..... 374 Mio. bekommen und die Anteile aus der Insolvenzmasse "für n Appel und nen Ei" zurückkaufen... grins


da würde sich ja ein Abstieg diese Saison richtig lohnen stark (Achtung Ironie )
Lars Windhorst |#762
05.11.2021 - 20:13 Uhr
Machen wir uns doch alle nichts vor, Windhorst ist nicht der einfache, seriöse Geschäftsmann für den er sich immer gibt.

Die BaFin ermittelt gegen seine Firmen / Ihn, dann das Theater mit den Zahlungen an Hertha. Jetzt das Urteil aus Holland, dieses wurde ja auch nicht grundlos gefällt.

Hoffen wir das Hertha sich im Wurst - Käse Szenario in einer guten Posi befindet. Rückkauf zum halben Preis wäre nice...
Lars Windhorst |#763
06.11.2021 - 05:59 Uhr
Zitat von ZeroGrabbity
Machen wir uns doch alle nichts vor, Windhorst ist nicht der einfache, seriöse Geschäftsmann für den er sich immer gibt.

Die BaFin ermittelt gegen seine Firmen / Ihn, dann das Theater mit den Zahlungen an Hertha. Jetzt das Urteil aus Holland, dieses wurde ja auch nicht grundlos gefällt.

Hoffen wir das Hertha sich im Wurst - Käse Szenario in einer guten Posi befindet. Rückkauf zum halben Preis wäre nice...


Nice wäre ein Rückkauf unter Marktpreis und das wäre im Moment weniger als die Hälfte des Preises, den Windhorst gezahlt hat. silent
Lars Windhorst |#764
06.11.2021 - 07:34 Uhr
Zitat von Panik1892
Ich würde das nicht zu hoch hängen. In Deutschland kann quasi jeder Gläubiger, oder jeder, der meint, Gläubiger zu sein, einen Insolvenzantrag stellen. Ich habe das auch schon getan, wobei bei uns die Schuld wenigsten tituliert war.


Zumal sich die Tennor B.V. sich laut eigener Aussage zeitgleich mit dem speziellen Gläubiger geeinigt hat - Da wird irgendwer Bei Tennor verpennt haben, dass die Sache in Amsterdam schon anhängig war, ansonsten würde da aus der Gesamtgruppe sehr schnell interveniert. Menschen wie Windhorst leben von ihrem Ruf, nur durch ihn vertrauen ihnen Kunden ihr Geld an.

Eines seiner Konstrukte pleite gehen zu lassen, kann er sich gar nicht leisten - Sorry, kleiner Kalauer am Morgen. grins

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"Trier trauert, Trier leidet, Trier resigniert aber nicht!"

OB Wolfram Leibe, 02. Dezember 2020
Lars Windhorst |#765
06.11.2021 - 13:17 Uhr
Es ist eine Sache, einen Antrag zu stellen, eine andere, dass das Gericht diesen bewilligt und eine bilanzielle Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit annimmt und einen Insolvenzverwalter bestellt.silent

Das wirft in Ergebnis ein sehr schlechtes Licht auf LW, was mir aber wiederum vollkommen egal ist. Es passt aber zu den Ereignissen um die Auszahlungstermine beim Hertha-Engagement herum.
Lars Windhorst |#766
06.11.2021 - 18:02 Uhr
Zitat von SerbCon
Es ist eine Sache, einen Antrag zu stellen, eine andere, dass das Gericht diesen bewilligt und eine bilanzielle Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit annimmt und einen Insolvenzverwalter bestellt.silent

Das wirft in Ergebnis ein sehr schlechtes Licht auf LW, was mir aber wiederum vollkommen egal ist. Es passt aber zu den Ereignissen um die Auszahlungstermine beim Hertha-Engagement herum.


Naja, ganz ehrlich? Im High-Risk-Management kann ich mir sehr gut vorstellen, dass die Firma sehr sehr schnell bilanziell überschuldet ist. Solche Vehikel haben in aller Regel kaum Eigenkapital, da sie rein dafür konzipiert sind, Fremdkapital zu verschieben und zu mehren. Zieht da jetzt der größte Investor ab, fallen beispielsweise massiv monatliche Zahlungen dieses Investors weg, dann kann ich mir gut vorstellen, dass eine Teilgesellschaft schnell in eine Überschuldung rutscht, die dann gerichtlich festgestellt werden kann. In aller Regel schießt die Holding dann aber nach, da muss irgendwer gepennt haben, sodass es zu diesem Urteil kommen konnte. Alternative wäre nämlich, dass Tennor finanziell deutlich (!) schlechter darsteht, als Windhorst allen weiß machen will.

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"Trier trauert, Trier leidet, Trier resigniert aber nicht!"

OB Wolfram Leibe, 02. Dezember 2020
Lars Windhorst |#767
06.11.2021 - 18:21 Uhr
Zitat von Tara_noastra
Zitat von SerbCon

Es ist eine Sache, einen Antrag zu stellen, eine andere, dass das Gericht diesen bewilligt und eine bilanzielle Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit annimmt und einen Insolvenzverwalter bestellt.silent

Das wirft in Ergebnis ein sehr schlechtes Licht auf LW, was mir aber wiederum vollkommen egal ist. Es passt aber zu den Ereignissen um die Auszahlungstermine beim Hertha-Engagement herum.


Naja, ganz ehrlich? Im High-Risk-Management kann ich mir sehr gut vorstellen, dass die Firma sehr sehr schnell bilanziell überschuldet ist. Solche Vehikel haben in aller Regel kaum Eigenkapital, da sie rein dafür konzipiert sind, Fremdkapital zu verschieben und zu mehren. Zieht da jetzt der größte Investor ab, fallen beispielsweise massiv monatliche Zahlungen dieses Investors weg, dann kann ich mir gut vorstellen, dass eine Teilgesellschaft schnell in eine Überschuldung rutscht, die dann gerichtlich festgestellt werden kann. In aller Regel schießt die Holding dann aber nach, da muss irgendwer gepennt haben, sodass es zu diesem Urteil kommen konnte. Alternative wäre nämlich, dass Tennor finanziell deutlich (!) schlechter darsteht, als Windhorst allen weiß machen will.


Tennor ist selbst eine Holding ...
Lars Windhorst |#768
06.11.2021 - 19:00 Uhr
Zitat von Tara_noastra
Zitat von SerbCon

Es ist eine Sache, einen Antrag zu stellen, eine andere, dass das Gericht diesen bewilligt und eine bilanzielle Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit annimmt und einen Insolvenzverwalter bestellt.silent

Das wirft in Ergebnis ein sehr schlechtes Licht auf LW, was mir aber wiederum vollkommen egal ist. Es passt aber zu den Ereignissen um die Auszahlungstermine beim Hertha-Engagement herum.


Naja, ganz ehrlich? Im High-Risk-Management kann ich mir sehr gut vorstellen, dass die Firma sehr sehr schnell bilanziell überschuldet ist. Solche Vehikel haben in aller Regel kaum Eigenkapital, da sie rein dafür konzipiert sind, Fremdkapital zu verschieben und zu mehren. Zieht da jetzt der größte Investor ab, fallen beispielsweise massiv monatliche Zahlungen dieses Investors weg, dann kann ich mir gut vorstellen, dass eine Teilgesellschaft schnell in eine Überschuldung rutscht, die dann gerichtlich festgestellt werden kann. In aller Regel schießt die Holding dann aber nach, da muss irgendwer gepennt haben, sodass es zu diesem Urteil kommen konnte.

Vielleicht ja Probleme in der Buchhaltung? Würde auch die verspätete Überweisung an Hertha erklären.

Zitat von Tara_noastra
Alternative wäre nämlich, dass Tennor finanziell deutlich (!) schlechter darsteht, als Windhorst allen weiß machen will.

Windhorst ein selbstbewusster Blender — nein, dass kann ich mir absolut nicht vorstellen.
Lars Windhorst |#769
06.11.2021 - 19:06 Uhr
Zitat von SerbCon
Zitat von Tara_noastra

Zitat von SerbCon

Es ist eine Sache, einen Antrag zu stellen, eine andere, dass das Gericht diesen bewilligt und eine bilanzielle Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit annimmt und einen Insolvenzverwalter bestellt.silent

Das wirft in Ergebnis ein sehr schlechtes Licht auf LW, was mir aber wiederum vollkommen egal ist. Es passt aber zu den Ereignissen um die Auszahlungstermine beim Hertha-Engagement herum.


Naja, ganz ehrlich? Im High-Risk-Management kann ich mir sehr gut vorstellen, dass die Firma sehr sehr schnell bilanziell überschuldet ist. Solche Vehikel haben in aller Regel kaum Eigenkapital, da sie rein dafür konzipiert sind, Fremdkapital zu verschieben und zu mehren. Zieht da jetzt der größte Investor ab, fallen beispielsweise massiv monatliche Zahlungen dieses Investors weg, dann kann ich mir gut vorstellen, dass eine Teilgesellschaft schnell in eine Überschuldung rutscht, die dann gerichtlich festgestellt werden kann. In aller Regel schießt die Holding dann aber nach, da muss irgendwer gepennt haben, sodass es zu diesem Urteil kommen konnte. Alternative wäre nämlich, dass Tennor finanziell deutlich (!) schlechter darsteht, als Windhorst allen weiß machen will.


Tennor ist selbst eine Holding ...


Und für insolvent erklärt worden ist nur ein Unternehmensteil dieser Holding - Dann nenn das Ganze eben "Trägergesellschaft", von mir aus auch "Windhorsts Brieftasche", die Aussage bleibt die Gleiche: In aller Regel werden bei Liquiditätsengpässen in Unternehmensteilen und Tochtergesellschaften liquide Mittel aus der nächsthöheren Etage verfügbar gemacht. Hat Windhorst offenbar so lange nicht, als dass das Gericht in Amsterdam eine bilanzielle Überschuldung feststellen konnte. Gleichzeitig hat man sich aber, laut eigener Aussage, mit dem "sehr kleinen" Gläubiger geeinigt, so pleite kann man bei Tennor B.V. also nicht sein. Hoffe ich zumindest.

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"Trier trauert, Trier leidet, Trier resigniert aber nicht!"

OB Wolfram Leibe, 02. Dezember 2020
Lars Windhorst |#770
06.11.2021 - 22:21 Uhr
Könnte eventuell sogar erklären warum Bobic ein Plus in der Transferphase erzielen sollte / musste.

Man wusste da eventuell schon mehr und wenn da noch etwas an Kapital vorhanden sein sollte, dann könnte man die Anteile vielleicht wirklich sehr günstig zurück kaufen um sich dann nochmal neu aufstellen zu können.

Ist natürlich alles sehr spekulativ, aber die dümmste Variante wäre das sicherlich nicht.

Wir hätten dann quasi gratis unseren Schulden getilgt und unsere Anteile mit Glück zurück. Das wäre ja dann fast schon ideal. Wenn Bobic jetzt noch aus wenig viel macht....
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