Lars Windhorst
28.11.2019 - 23:49 Uhr
08.11.2021 - 01:23 Uhr
Zitat von shania
@Drahtzieher
Kannst ja mal den Begriff Insolvenzanfechtung googlen...
Unter gewissen Umständen könnten solche Zahlungen durchaus angefochten werden. Bspw. wenn die Anteile überbewertet wurden und Hertha von Liquiditätsschwierigkeiten Tennors wusste.
Ich will und kann mir da kein Urteil zum Wert der Anteile erlauben, aber wenn man zu der Zeit hier im Forum las, stand da eine zu hohe Bewertung doch öfter im Raum. Ganz unbedarft dürfte euer Vorstand auch bzgl. von Zahlungsschwierigkeiten nicht sein (siehe Verzögerungen).
Wie gesagt das muss nicht pasieren und ich halte es auch nicht fúr hochwahrscheinlich. Aber im Promillebereich sehe ich das Risiko nicht und mit Dieter Nuhr (den ich eigentlich recht gut finde) hat das auch nix zu tun.
@Drahtzieher
Kannst ja mal den Begriff Insolvenzanfechtung googlen...
Unter gewissen Umständen könnten solche Zahlungen durchaus angefochten werden. Bspw. wenn die Anteile überbewertet wurden und Hertha von Liquiditätsschwierigkeiten Tennors wusste.
Ich will und kann mir da kein Urteil zum Wert der Anteile erlauben, aber wenn man zu der Zeit hier im Forum las, stand da eine zu hohe Bewertung doch öfter im Raum. Ganz unbedarft dürfte euer Vorstand auch bzgl. von Zahlungsschwierigkeiten nicht sein (siehe Verzögerungen).
Wie gesagt das muss nicht pasieren und ich halte es auch nicht fúr hochwahrscheinlich. Aber im Promillebereich sehe ich das Risiko nicht und mit Dieter Nuhr (den ich eigentlich recht gut finde) hat das auch nix zu tun.
Und du weißt, was Voraussetzung für eine solche Insolvenzanfechtung ist? Selten so viel Unsinn in diesem Forum gelesen.
08.11.2021 - 02:46 Uhr
Zitat von FantasticDan
So ein Blödsinn. Soll das ein Trollversuch sein?
Zitat von OldBorusse
Auch wenn es Abwegig ist, kann es natürlich auch passieren das Euer Team verkauft wird um zumindest Teile des Geldes wieder zu bekommen.
Auch wenn es Abwegig ist, kann es natürlich auch passieren das Euer Team verkauft wird um zumindest Teile des Geldes wieder zu bekommen.

So ein Blödsinn. Soll das ein Trollversuch sein?
Nö, zuerst einmal habe ich geschrieben das dieses Abwegig ist. Bedeutet eine extrem unwahrscheinliche aber dennoch mögliche Entwicklung.
Als mögliche und wahrscheinlicherer Entwicklung wäre der Verkauf der Anteile, wie ich im Post auch erwähnte.
Da ich eh davon ausgehe das der windige Windhorst andere Wege finden wird um an Geld zu kommen und sich das bald erledigt hat, ist das noch unwahrscheinlicher.
Windhorst hat sich aber in der Hertha BSC GmbH & Co eingekauft. Das hat er nicht gemacht weil er der große Fan ist. Er hat es natürlich gemacht als PrestigeObjekt , damit er Verlustabschreibungen in seiner Holding durchführen kann, am Ende aber auch um mit der GmbH Geld zu verdienen. Wie verdient man an so etwas Geld? Indem man die Anteile teurer Verkauft. Alternativ wenn man Gewinne aus dem Unternehmen abfischt. Hier werden Gewisse vertragliche Rahmenbedingungen vereinbart sein. Wie kann man Gewinne erzielen? Indem man Spieler verkauft. Windhorst wird am Ende über Leichen gehen um sein Unternehmen zu retten oder finanziell besser dastehen zu lassen. Dem ist das Ihmezentrum in Hannover und seine Eigentümer/Mieter genauso egal wie Hertha BSC und seine Fans. Wenn er dringend Geld braucht um seinen Allerwertesten zu retten und die Möglichkeit hat Geld aus dem Verein zu ziehen wird es tun wenn es das letzte Mittel ist um seine Holding und sich zu schützen.
Interessant wäre dazu die exakte Verschachtelung und seinen Einfluss auf die Hertha BSC Transfer GmbH & Co. KG. Persönlich haftender Gesellschafter der Transfer GmbH&Co KG ist die Hertha BSC &co KGaA und damit indirekt Tennor.
Was ist ist die Aufgabe der Transfer GmBH : Erwerb, das Halten und Verwalten von Beteiligungen an Transfererlösen von Profifußballspielern sowie der Handel mit diesen Beteiligungen in eigenem Namen, auf eigene Rechnung, nicht für Dritte und unter Ausschluss von Tätigkeiten nach dem KWG.
Aber wie gesagt. Das war nur ein theoretischer Ansatz den ich selber als Abwegig bezeichnet habe. Er ist in meinen Augen aber wahrscheinlicher als das Hertha für ein Apple und eine Ein die Anteile zurückkaufen kann. Das war den Ten(n)or des Posts auf den ich mit meinem reagierte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von OldBorusse am 08.11.2021 um 03:08 Uhr bearbeitet
08.11.2021 - 07:39 Uhr
Zitat von Sobeck
Sehr spannende Anmerkungen, finde ich. Mir fehlt das Fachwissen. Und wenn Du zwei Juristen fragst, bekommst Du drei Antworten.
Aber grundsätzlich sollte es so sein, dass - so lange die 50+1 Regel gilt - Tennor nicht über die Verwendung der Mittel entscheiden kann, die sie über den Ankauf von Anteilen an Hertha gegeben hat. Das muss Tennor auch vor Vertragsabschluss klar gewesen sein bzw. war Vertragsinhalt. Herr Windhorst kann nicht über operative Maßnahmen entscheiden oder damit drohen, Gelder abzuziehen, glaube ich.
Ich meine auch, dass Hertha nicht wissen konnte, ob oder zu welchem Zeitpunkt Tennor eine Zahlungsunfähigkeit drohte. Herr Windhorst schmeißt mit immer neuen Zahlen um sich und jongliert mit Milliardensummen. Tennor ist nicht börsennotiert - korrigiert mich, wenn das falsch ist - und muss keine Warnung herausgeben. Die zweite Tranche war ein Angebot von Tennor und vertraglich vereinbart. Herr Windhorst hat öffentlich immer betont, dass er zahlen kann und will. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man hier Hertha beweisen könnte, dass sie wussten, dass Herr Windhorst nicht würde zahlen können.
Dass Herr Windhorst natürlich versucht, über seine Sitze im Aufsichtsrat Einfluss zu nehmen, ist ja klar und nachvollziehbar, tut aber nichts zur Sache. Ob es klug war, dass Hertha sich überhaupt auf Herrn Windhorst eingelassen hat, darüber kann man sicher streiten.
Insgesamt glaube ich, dass Herr Windhorst die Hertha mindestens ebenso dringend brauchte, wie die Hertha den Herrn Windhorst. Und sei es nur, um die narzistische Ader von Herrn Windhorst zu befriedigen.
Sehr spannende Anmerkungen, finde ich. Mir fehlt das Fachwissen. Und wenn Du zwei Juristen fragst, bekommst Du drei Antworten.
Aber grundsätzlich sollte es so sein, dass - so lange die 50+1 Regel gilt - Tennor nicht über die Verwendung der Mittel entscheiden kann, die sie über den Ankauf von Anteilen an Hertha gegeben hat. Das muss Tennor auch vor Vertragsabschluss klar gewesen sein bzw. war Vertragsinhalt. Herr Windhorst kann nicht über operative Maßnahmen entscheiden oder damit drohen, Gelder abzuziehen, glaube ich.
Ich meine auch, dass Hertha nicht wissen konnte, ob oder zu welchem Zeitpunkt Tennor eine Zahlungsunfähigkeit drohte. Herr Windhorst schmeißt mit immer neuen Zahlen um sich und jongliert mit Milliardensummen. Tennor ist nicht börsennotiert - korrigiert mich, wenn das falsch ist - und muss keine Warnung herausgeben. Die zweite Tranche war ein Angebot von Tennor und vertraglich vereinbart. Herr Windhorst hat öffentlich immer betont, dass er zahlen kann und will. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man hier Hertha beweisen könnte, dass sie wussten, dass Herr Windhorst nicht würde zahlen können.
Dass Herr Windhorst natürlich versucht, über seine Sitze im Aufsichtsrat Einfluss zu nehmen, ist ja klar und nachvollziehbar, tut aber nichts zur Sache. Ob es klug war, dass Hertha sich überhaupt auf Herrn Windhorst eingelassen hat, darüber kann man sicher streiten.
Insgesamt glaube ich, dass Herr Windhorst die Hertha mindestens ebenso dringend brauchte, wie die Hertha den Herrn Windhorst. Und sei es nur, um die narzistische Ader von Herrn Windhorst zu befriedigen.
Schön beschrieben, besonders das mit den Juristen,am Ende kommt es wie es kommt. Tennor ist in massiven finanziellen Schwierigkeiten und hat über eine Teilbündelung der Schulden einen neuen Zentralen Geldgeber erhalten. Da ging es um ca. 1,5 Mrd die er nächstes zurückzahlen muss. Durch diese Aktion ist sein Geldgeber, die H20 Fondsgesellschaft in massive Schwierigkeiten geraten weil etliche Geldgeber dieser Fondgesellschaft Ihre Gelder abgezogen haben. Die fanden Windhorst zu Windig. Da ist noch etliche im Argen und kann passieren.
Die 50+1 Regel gilt weiterhin. Was besagt die aber?
Er hat doch jetzt über 60 % der Anteile der GMBH & Co KGaA! Oder?
Damit dürfte er dort das sagen haben.
Schaut in die Satzung darf die die GmbH& Co KGaA eigenständig, ohne Rückfrage an den Beirat über recht hohe Millionen Beträge verfügen, hier mal Problemlos über 20 Mio € Entscheidungen treffen. Kredite über x Mio aufnehmen etc.
Das könnte alles zum Wohle dessen passieren das Die KGaA Gewinne macht die an die Gesellschafter ausgeschüttet werden.
Das ist alles ein Theoretischer Ansatz, aber lt. Satzung Möglich.
08.11.2021 - 08:07 Uhr
Zitat von OldBorusse
Schön beschrieben, besonders das mit den Juristen,am Ende kommt es wie es kommt. Tennor ist in massiven finanziellen Schwierigkeiten und hat über eine Teilbündelung der Schulden einen neuen Zentralen Geldgeber erhalten. Da ging es um ca. 1,5 Mrd die er nächstes zurückzahlen muss. Durch diese Aktion ist sein Geldgeber, die H20 Fondsgesellschaft in massive Schwierigkeiten geraten weil etliche Geldgeber dieser Fondgesellschaft Ihre Gelder abgezogen haben. Die fanden Windhorst zu Windig. Da ist noch etliche im Argen und kann passieren.
Die 50+1 Regel gilt weiterhin. Was besagt die aber?
Er hat doch jetzt über 60 % der Anteile der GMBH & Co KGaA! Oder?
Damit dürfte er dort das sagen haben.
Schaut in die Satzung darf die die GmbH& Co KGaA eigenständig, ohne Rückfrage an den Beirat über recht hohe Millionen Beträge verfügen, hier mal Problemlos über 20 Mio € Entscheidungen treffen. Kredite über x Mio aufnehmen etc.
Das könnte alles zum Wohle dessen passieren das Die KGaA Gewinne macht die an die Gesellschafter ausgeschüttet werden.
Das ist alles ein Theoretischer Ansatz, aber lt. Satzung Möglich.
Zitat von Sobeck
Sehr spannende Anmerkungen, finde ich. Mir fehlt das Fachwissen. Und wenn Du zwei Juristen fragst, bekommst Du drei Antworten.
Aber grundsätzlich sollte es so sein, dass - so lange die 50+1 Regel gilt - Tennor nicht über die Verwendung der Mittel entscheiden kann, die sie über den Ankauf von Anteilen an Hertha gegeben hat. Das muss Tennor auch vor Vertragsabschluss klar gewesen sein bzw. war Vertragsinhalt. Herr Windhorst kann nicht über operative Maßnahmen entscheiden oder damit drohen, Gelder abzuziehen, glaube ich.
Ich meine auch, dass Hertha nicht wissen konnte, ob oder zu welchem Zeitpunkt Tennor eine Zahlungsunfähigkeit drohte. Herr Windhorst schmeißt mit immer neuen Zahlen um sich und jongliert mit Milliardensummen. Tennor ist nicht börsennotiert - korrigiert mich, wenn das falsch ist - und muss keine Warnung herausgeben. Die zweite Tranche war ein Angebot von Tennor und vertraglich vereinbart. Herr Windhorst hat öffentlich immer betont, dass er zahlen kann und will. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man hier Hertha beweisen könnte, dass sie wussten, dass Herr Windhorst nicht würde zahlen können.
Dass Herr Windhorst natürlich versucht, über seine Sitze im Aufsichtsrat Einfluss zu nehmen, ist ja klar und nachvollziehbar, tut aber nichts zur Sache. Ob es klug war, dass Hertha sich überhaupt auf Herrn Windhorst eingelassen hat, darüber kann man sicher streiten.
Insgesamt glaube ich, dass Herr Windhorst die Hertha mindestens ebenso dringend brauchte, wie die Hertha den Herrn Windhorst. Und sei es nur, um die narzistische Ader von Herrn Windhorst zu befriedigen.
Sehr spannende Anmerkungen, finde ich. Mir fehlt das Fachwissen. Und wenn Du zwei Juristen fragst, bekommst Du drei Antworten.
Aber grundsätzlich sollte es so sein, dass - so lange die 50+1 Regel gilt - Tennor nicht über die Verwendung der Mittel entscheiden kann, die sie über den Ankauf von Anteilen an Hertha gegeben hat. Das muss Tennor auch vor Vertragsabschluss klar gewesen sein bzw. war Vertragsinhalt. Herr Windhorst kann nicht über operative Maßnahmen entscheiden oder damit drohen, Gelder abzuziehen, glaube ich.
Ich meine auch, dass Hertha nicht wissen konnte, ob oder zu welchem Zeitpunkt Tennor eine Zahlungsunfähigkeit drohte. Herr Windhorst schmeißt mit immer neuen Zahlen um sich und jongliert mit Milliardensummen. Tennor ist nicht börsennotiert - korrigiert mich, wenn das falsch ist - und muss keine Warnung herausgeben. Die zweite Tranche war ein Angebot von Tennor und vertraglich vereinbart. Herr Windhorst hat öffentlich immer betont, dass er zahlen kann und will. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man hier Hertha beweisen könnte, dass sie wussten, dass Herr Windhorst nicht würde zahlen können.
Dass Herr Windhorst natürlich versucht, über seine Sitze im Aufsichtsrat Einfluss zu nehmen, ist ja klar und nachvollziehbar, tut aber nichts zur Sache. Ob es klug war, dass Hertha sich überhaupt auf Herrn Windhorst eingelassen hat, darüber kann man sicher streiten.
Insgesamt glaube ich, dass Herr Windhorst die Hertha mindestens ebenso dringend brauchte, wie die Hertha den Herrn Windhorst. Und sei es nur, um die narzistische Ader von Herrn Windhorst zu befriedigen.
Schön beschrieben, besonders das mit den Juristen,am Ende kommt es wie es kommt. Tennor ist in massiven finanziellen Schwierigkeiten und hat über eine Teilbündelung der Schulden einen neuen Zentralen Geldgeber erhalten. Da ging es um ca. 1,5 Mrd die er nächstes zurückzahlen muss. Durch diese Aktion ist sein Geldgeber, die H20 Fondsgesellschaft in massive Schwierigkeiten geraten weil etliche Geldgeber dieser Fondgesellschaft Ihre Gelder abgezogen haben. Die fanden Windhorst zu Windig. Da ist noch etliche im Argen und kann passieren.
Die 50+1 Regel gilt weiterhin. Was besagt die aber?
Er hat doch jetzt über 60 % der Anteile der GMBH & Co KGaA! Oder?
Damit dürfte er dort das sagen haben.
Schaut in die Satzung darf die die GmbH& Co KGaA eigenständig, ohne Rückfrage an den Beirat über recht hohe Millionen Beträge verfügen, hier mal Problemlos über 20 Mio € Entscheidungen treffen. Kredite über x Mio aufnehmen etc.
Das könnte alles zum Wohle dessen passieren das Die KGaA Gewinne macht die an die Gesellschafter ausgeschüttet werden.
Das ist alles ein Theoretischer Ansatz, aber lt. Satzung Möglich.
Dieter Nuhr…für mich bist du ein Troll, der wiederholt absoluten Unsinn verbreitet. Bitte informiere dich, was ein GMBH & Co.KGaA ist, welche Anteile Tenor erworben hat und was ein Kommanditist ist, BEVOR du hier trollst.
08.11.2021 - 08:54 Uhr
Quelle: www.bz-berlin.de
Hertha hat Verbindlichkeiten auf 99 Millionen Euro gesenkt
Das ist doch in diesen Zeiten nicht die schlechteste Nachricht
08.11.2021 - 08:55 Uhr
Zitat von Sobeck
Danke für das Kompliment.
Kannst Du das mit der Umschuldung von Tennor näher beschreiben oder weißt Du mehr? Das würde mich sehr interessieren.
Die Sache mit der 50+1 Regel wurde hier und in anderen Foren bereits in epischer Breite diskutiert und erläutert.
Daher in aller Kürze: ein Investor kann Anteile der ausgegliederten Profiabteilung eines Vereines - meist eine KGaA o.Ä.- kaufen. Wie hoch die Anteile sind, ist egal, es können auch 100% sein. Laut 50+1 muss die Stimmenmehrheit der übergeordneten Instanz - meist eine so genannte Komplementärgesellschaft in Form einer GmbH - aber immer beim Stammverein bleiben, der die KGaA ausgegliedert hat. Damit kann der Investor nicht darüber entscheiden, wer Geschäftsführer der KGaA wird etc. Das macht die GmbH, in der der Stammverein die Mehrheit hat.
Neben Hoffenheim, Leverkusen und Wolfsburg, für die Ausnahmeregeln gelten, die 50+1 praktisch aushebeln, gibt es noch eine Sonderregelung in Hannover. Dort gilt praktisch 50+50 - mit desaströsen Folgen, wie man sieht.
Danke für das Kompliment.
Kannst Du das mit der Umschuldung von Tennor näher beschreiben oder weißt Du mehr? Das würde mich sehr interessieren.
Die Sache mit der 50+1 Regel wurde hier und in anderen Foren bereits in epischer Breite diskutiert und erläutert.
Daher in aller Kürze: ein Investor kann Anteile der ausgegliederten Profiabteilung eines Vereines - meist eine KGaA o.Ä.- kaufen. Wie hoch die Anteile sind, ist egal, es können auch 100% sein. Laut 50+1 muss die Stimmenmehrheit der übergeordneten Instanz - meist eine so genannte Komplementärgesellschaft in Form einer GmbH - aber immer beim Stammverein bleiben, der die KGaA ausgegliedert hat. Damit kann der Investor nicht darüber entscheiden, wer Geschäftsführer der KGaA wird etc. Das macht die GmbH, in der der Stammverein die Mehrheit hat.
Neben Hoffenheim, Leverkusen und Wolfsburg, für die Ausnahmeregeln gelten, die 50+1 praktisch aushebeln, gibt es noch eine Sonderregelung in Hannover. Dort gilt praktisch 50+50 - mit desaströsen Folgen, wie man sieht.
Hier mal ein schneller Bericht.
Wenn du weitere Quellen suchst, dann beschäftige dich mal mit den Stichwörtern H2O Investment und deren Investmentbank Natixis . Da gibt es spannende und sehr aktuelle Berichte. Der Windhorst Deal hat absolute verbrannte Erde hinterlassen und diese Unternehmen massive Probleme beschert.
https://www.handelszeitung.ch/panorama/lars-windhorst-will-seinen-milliardenschweren-schuldenberg-tilgen
Zum Rest hast du natürlich recht.
Aber auch hier gilt das alte Sprichwort: Wesen Brot ich ess, dessen Lied ich sing.
Er hält über 60 % Anteile, wenn er das nicht den Einfluss hätte Entscheidungen zu treffen wäre es nicht Windhorst.
Hier noch nette Links
https://www.fondsprofessionell.de/news/vertrieb/headline/h2o-beerdigt-fonds-wegen-windhorst-investments-204131/
Hier auch schon älterer Berichte zum Ausstieg von Netaxis und etlichen Querverweisen. Gerade diese Querverweise zeigen auf was das für Wellen schlägt und rechts und links massive Probleme bringt. Das Teilweise auch bei Milliardenschweren Unternehmen mit hohen Gewinnen. Dagegen ist die Hertha nichts. Meine Gladbacher natürlich auch nichts.
https://www.fondsprofessionell.de/news/unternehmen/headline/natixis-will-beteiligung-an-h2o-losschlagen-202206/
08.11.2021 - 08:57 Uhr
Zitat von Gruenschnabel

Quelle: www.bz-berlin.de
Hertha hat Verbindlichkeiten auf 99 Millionen Euro gesenkt
Das ist doch in diesen Zeiten nicht die schlechteste Nachricht 
Wurde hier schon lang und breit die Tage diskutiert. Macht die finanzielle Situation aber dennoch nicht besser.
Der Artikel hinterfragt diese Mal wieder Null. Wir sind in allen Bereichen hochdefizitär und im operativen Bereich von allen Bundesligisten am schlechtesten aufgestellt. Aber stattdessen wird in den Medien gefeiert, dass die Verbindlichkeiten reduziert wurden...
08.11.2021 - 09:38 Uhr
Zitat von ColeWorld
Wurde hier schon lang und breit die Tage diskutiert. Macht die finanzielle Situation aber dennoch nicht besser.
Der Artikel hinterfragt diese Mal wieder Null. Wir sind in allen Bereichen hochdefizitär und im operativen Bereich von allen Bundesligisten am schlechtesten aufgestellt. Aber stattdessen wird in den Medien gefeiert, dass die Verbindlichkeiten reduziert wurden...
Zitat von Gruenschnabel

Quelle: www.bz-berlin.de
Hertha hat Verbindlichkeiten auf 99 Millionen Euro gesenkt
Das ist doch in diesen Zeiten nicht die schlechteste Nachricht 
Wurde hier schon lang und breit die Tage diskutiert. Macht die finanzielle Situation aber dennoch nicht besser.
Der Artikel hinterfragt diese Mal wieder Null. Wir sind in allen Bereichen hochdefizitär und im operativen Bereich von allen Bundesligisten am schlechtesten aufgestellt. Aber stattdessen wird in den Medien gefeiert, dass die Verbindlichkeiten reduziert wurden...
Hier einmal komplexes Datenmaterial
https://content.herthabsc.com/site/binaries/content/assets/club/nordic-bond/english_translation_hertha_bsc_gmbh_u_co_kommanditgesellschaft_auf_aktien_kgaa_konzernabschluss_30_06_2021.pdf
20.12.2021 - 13:42 Uhr
Unser Investor freut sich über den Sieg gegen den BVB auf Twitter und betreibt Fanakquise.
Das Photo ist echt was zum schmunzeln. Link: https://twitter.com/junger_herr_/status/1472335109957242881?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1472335109957242881%7Ctwgr%5E%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.morgenpost.de%2Fsport%2Fhertha%2Farticle234128501%2FHollywood-Stars-senden-Gruesse-an-Hertha-BSC.html
Das Photo ist echt was zum schmunzeln. Link: https://twitter.com/junger_herr_/status/1472335109957242881?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1472335109957242881%7Ctwgr%5E%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.morgenpost.de%2Fsport%2Fhertha%2Farticle234128501%2FHollywood-Stars-senden-Gruesse-an-Hertha-BSC.html
21.12.2021 - 17:20 Uhr
Laut Nachricht von Windhorst bei Facebook in einer Hertha-Gruppe wurde das Insolvenzverfahren annulliert und aufgehoben.
Gute Neuigkeiten!
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