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Lars Windhorst

28.11.2019 - 23:49 Uhr
Lars Windhorst |#751
16.10.2021 - 11:44 Uhr
Zitat von Ron-D

Es läuft doch richtig schief seit dem Einstieg von Windhorst. Vorher sind wir doch langweilig aber sicher im Mittelfeld der Liga rumgedümpelt. Ohne Geld und ohne Kreativität seitens der Führung, aber nicht mit dem Rücken zur Wand, so wie jetzt.
Wohin die Reise mit Bobic geht, werden wir ja in dieser Saison sehen.


Sorry aber diese Behauptung halte ich für grob falsch.
Ohne Windhorst kein Hertha BSC mehr in Liga Eins, weil durch Corona insolvent - so wird ein Schuh draus.

Der Rücken war derartig an der Wand vor Windhorst, dass es weiter schon gar nicht mehr ging. Wir haben operative Verluste gemacht gepaart mit der Tatsache, dass wir so ziemlich alles an künftigen Einnahmen schon verpfändet haben, um diese operativen Verluste überhaupt noch tragen zu können.
Das Gebilde war so fragil, dass es nur einen Windhauch brauchte, damit es einstürzt und Corona war ein Sturm, was die Einnahmenseite angeht.

Es tut mir leid, aber hier zu sagen, es würde erst seit dem Einstieg von Windhorst richtig schief laufen, ist in meinen Augen auf ganz vielen Ebenen Augenwischerei.
Lars Windhorst |#752
16.10.2021 - 12:56 Uhr
So sieht es aus. Wer sagt, es läuft seitdem LW eingestiegen ist, richtig beschi...der hat eine Wahrnehmungsstörung. Es lief vorher schon mies, sportlich und wirtschaftlich. Durch die zwei Saisons wo man ins internationale Geschäft kam, wurde die anderen Sachen überdeckt.

Durch ihn können wir froh sein, dass wir "nur" unser Tafelsilber verkaufen mussten und nicht gänzlich abgesumpft sind. Ohne ihn wären hier wohl die Lichter aus. Warum und weshalb hier jahrelang vorher solch Misswirtschaft betrieben wurde, ist wieder ein anderes Blatt Papier. Hier aber LW als Grund auszumachen für die sportliche Misere mit dem angeblichen internen Chaos ist einfach falsch. LW weiß inzwischen auch, dass ein Investment und die Art und Weise wie man kommuniziert im Fußball anders läuft.

Der Fehler war einfach, dass man damals beim Einstieg solch große Sprüche klopfte. Man hätte das anders kommunizieren müssen. Nämlich, dass man dennoch keine verrückten Dinge tut, weiterhin hart arbeiten wird und man sich stetig Jahr für Jahr verbessern möchte. Dann wäre die Wahrnehmung und die Außenwirkung auch eine ganz andere gewesen. Dann wären sportliche Rückschläge für die Medien und alle Skeptiker auch "erlaubt" gewesen. In der jetzigen Phase sind wir eher im Modus "Geier Sturzflug" und das wird dann natürlich schön ausgeschlachtet und auf ihn zurückgeführt.

Ich für mich gebe das ganze Konstrukt und Investment um ihn und die Visionen die man hat noch nicht auf. Man muss jetzt erstmal alle A-rschbacken zusammenkneifen und irgendwie die Saison mit dem Klassenerhalt überstehen und intern die kommunikative Außenwirkung verändern. Den Titel "Big City Club" werden wir nicht mehr los, aber dann heißt es jetzt einfach, dass man umso mehr klotzen muss, um allen die sich darüber lächerlich machen, mal den Dicken zu zeigen ! -> und das geht nur mit Leistung und stetiger Verbesserung.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kalla89 am 16.10.2021 um 13:04 Uhr bearbeitet
Lars Windhorst |#753
16.10.2021 - 13:06 Uhr
Es läuft nicht erst seit Tennors Investment mies, sondern auch vorher, das stimmt. Aber jetzt ist es noch viel, viel peinlicher!!
Lars Windhorst |#754
16.10.2021 - 13:09 Uhr
Zitat von Ron-D
Zitat von MrVlado

Zitat von exsample

Zitat von Panik1892

Ich verstehe Euch ja und freue mich wirklich darüber, wenn irgendjemand derzeit noch irgendetwas Positives oder Optmistisches mit Hertha verbindet. Danke dafür.

Ich bin so negativ und pessimistisch geworden, nachdem zuletzt ständig Trainer, Manager, Geschäftsführer, Spieler, etc. getauscht wurden und sowohl die wirtschaftliche, als auch die sportliche Situation eigentlich immer schlechter wurden. Deshalb fehlt mir der Glaube daran, das es jemand besser macht. Zumal die Situation jetzt ja derart verfahren ist, dass auch der beste Manager daraus kurz- oder mittelfristig nichts daraus machen kann. Der Kader ist ein unmögliches Sammelsurium, wo nichts zum andern passt und das große Investment ist verpufft. Das sind miese Voraussetzungen.


Dann versuch doch mal nicht nur Frust raus zu lassen sondern sachlich zu diskutieren.

Hertha hatte in den letzten 30 Jahren schon deutlich schlechtere Ausgangslagen!


Zumal es hier ja niemanden geben wird, der bestreitet, das in den letzten Jahren so ziemlich alles schief lief. Trotzdem sind wir noch ein Erstligist in einer der stärksten Ligen der Welt, der die Corona-Pandemie durch Windhorst deutlich besser überstanden haben wird als andere Vereine. Dass das nur ein schwacher Trost ist, ist klar, trotzdem wäre ich auch dafür, ein wenig mehr sachlich Dinge zu diskutieren als Weltuntergangsstimmung in jedem Thread zu jeder Tageszeit zu verbreiten. Meine Stimmung bzgl. Hertha ist ja auch im Keller , trotzdem wird es doch möglich sein, mal ein bisschen objektiv zu bleiben und Dinge in Relation zu setzen.


Es läuft doch richtig schief seit dem Einstieg von Windhorst. Vorher sind wir doch langweilig aber sicher im Mittelfeld der Liga rumgedümpelt. Ohne Geld und ohne Kreativität seitens der Führung, aber nicht mit dem Rücken zur Wand, so wie jetzt.
Wohin die Reise mit Bobic geht, werden wir ja in dieser Saison sehen.


Sorry aber das ist doch totaler Quatsch.

Vor dem Einstieg von Windhorst sind wir unter Preetz 2 mal abgestiegen und 3 mal fast abgestiegen und waren Pleite. Sicheres Mittelfeld sieht anders aus. Dann kam Corona und ohne Windhorst wären wir dann Pleite gewesen.

Der Mann hat 375 Millionen Euro in den Verein investiert, das dieses Geld leider hautpsächlich von Preetz, Gegenbauer, Schiller falsch eingesetzt wurde ist nicht die Schuld von Windhorst. Wir können nicht dankbar genug sein, dass er so verrückt war und bei uns investiert hat.

Bobic hatte wohl leider die Hypothek und musste dann sogar noch im Sommer wieder ein Transferplus von 30 Millionen erwirtschaften, klar war das eine miese Transferphase und Dardai war wahrscheinlich auch die falsche Trainerentscheidung, aber ich befürchte das aus dem Hertha Umfeld unter anderem Gegenbauer dazu gedrängt wurde. Bei freier handhabe hätte sich Bobic wahrscheinlich auch anders entschieden.

Aber eine Sache ist klar, an der ganzen Misere trägt ein Windhorst 0 Schuld, wahrscheinlich hätte er es sogar als Nicht-Fachmann besser hinbekommen silent
Lars Windhorst |#755
17.10.2021 - 00:52 Uhr
Zitat von Spielermanager
Zitat von Ron-D

Zitat von MrVlado

Zitat von exsample

Zitat von Panik1892

Ich verstehe Euch ja und freue mich wirklich darüber, wenn irgendjemand derzeit noch irgendetwas Positives oder Optmistisches mit Hertha verbindet. Danke dafür.

Ich bin so negativ und pessimistisch geworden, nachdem zuletzt ständig Trainer, Manager, Geschäftsführer, Spieler, etc. getauscht wurden und sowohl die wirtschaftliche, als auch die sportliche Situation eigentlich immer schlechter wurden. Deshalb fehlt mir der Glaube daran, das es jemand besser macht. Zumal die Situation jetzt ja derart verfahren ist, dass auch der beste Manager daraus kurz- oder mittelfristig nichts daraus machen kann. Der Kader ist ein unmögliches Sammelsurium, wo nichts zum andern passt und das große Investment ist verpufft. Das sind miese Voraussetzungen.


Dann versuch doch mal nicht nur Frust raus zu lassen sondern sachlich zu diskutieren.

Hertha hatte in den letzten 30 Jahren schon deutlich schlechtere Ausgangslagen!


Zumal es hier ja niemanden geben wird, der bestreitet, das in den letzten Jahren so ziemlich alles schief lief. Trotzdem sind wir noch ein Erstligist in einer der stärksten Ligen der Welt, der die Corona-Pandemie durch Windhorst deutlich besser überstanden haben wird als andere Vereine. Dass das nur ein schwacher Trost ist, ist klar, trotzdem wäre ich auch dafür, ein wenig mehr sachlich Dinge zu diskutieren als Weltuntergangsstimmung in jedem Thread zu jeder Tageszeit zu verbreiten. Meine Stimmung bzgl. Hertha ist ja auch im Keller , trotzdem wird es doch möglich sein, mal ein bisschen objektiv zu bleiben und Dinge in Relation zu setzen.


Es läuft doch richtig schief seit dem Einstieg von Windhorst. Vorher sind wir doch langweilig aber sicher im Mittelfeld der Liga rumgedümpelt. Ohne Geld und ohne Kreativität seitens der Führung, aber nicht mit dem Rücken zur Wand, so wie jetzt.
Wohin die Reise mit Bobic geht, werden wir ja in dieser Saison sehen.


Sorry aber das ist doch totaler Quatsch.

Vor dem Einstieg von Windhorst sind wir unter Preetz 2 mal abgestiegen und 3 mal fast abgestiegen und waren Pleite. Sicheres Mittelfeld sieht anders aus. Dann kam Corona und ohne Windhorst wären wir dann Pleite gewesen.

Der Mann hat 375 Millionen Euro in den Verein investiert, das dieses Geld leider hautpsächlich von Preetz, Gegenbauer, Schiller falsch eingesetzt wurde ist nicht die Schuld von Windhorst. Wir können nicht dankbar genug sein, dass er so verrückt war und bei uns investiert hat.

Bobic hatte wohl leider die Hypothek und musste dann sogar noch im Sommer wieder ein Transferplus von 30 Millionen erwirtschaften, klar war das eine miese Transferphase und Dardai war wahrscheinlich auch die falsche Trainerentscheidung, aber ich befürchte das aus dem Hertha Umfeld unter anderem Gegenbauer dazu gedrängt wurde. Bei freier handhabe hätte sich Bobic wahrscheinlich auch anders entschieden.

Aber eine Sache ist klar, an der ganzen Misere trägt ein Windhorst 0 Schuld, wahrscheinlich hätte er es sogar als Nicht-Fachmann besser hinbekommen silent


Da hast du in deiner Timeline aber heftige Sprünge drin. Die Jahre unter Dardais erster Amtszeit im gesicherten Mittelfeld hast du völlig ausgeblendet, bist dann aber dafür bis in die Abstiegsjahre zurückgegangen.
Mein Beitrag war eine Antwort auf den Beitrag eines anderen Users der geschrieben hat, dass bei uns seit Jahren alles schief läuft. Wenn dem so ist, dass Mittelfeldplatzierungen bei Dardais erster Amtszeit als „schief laufen“ bezeichnet werden, dann dürfte Abstiegskampf seit Investor-Einstieg ja als doppelt schief laufen betitelt werden. Das ist meine Ansicht. Den des Users auf den ich geantwortet habe solltest du dir vielleicht erstmal durchlesen, dann hast du einen klareren Einblick. Nur mal so …

•     •     •

Most people do not listen with the intent to understand, they listen with the intent to reply ...
Lars Windhorst |#756
04.11.2021 - 18:00 Uhr
Ein niederländisches Gericht hat den Unternehmensteil Tennor Holding B.V. von Hertha-Investor Lars Windhorst für insolvent erklärt. [...] Tennor will gegen die Entscheidung des Amsterdamer Gerichts vorgehen. "Wir haben Einspruch eingelegt", sagte ein Sprecher. Das Unternehmen sei nicht insolvent. Hertha BSC sei von der Entscheidung des Gerichts in keiner Weise betroffen.
Kann jemand einschätzen, was das für Auswirkungen auf Hertha haben könnte?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von desoo am 04.11.2021 um 18:01 Uhr bearbeitet
Lars Windhorst |#757
04.11.2021 - 18:04 Uhr
Vielleicht kann man die eigenen Anteile günstig zurück kaufen vom Insolvenzverwalter und dann nochmal teuer verkaufen.

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Not a complete Idiot. Some parts are missing.

Wenn man der Klügste im Raum ist, ist man im falschen Raum
Lars Windhorst |#758
04.11.2021 - 18:05 Uhr
Zitat von desoo
Ein niederländisches Gericht hat den Unternehmensteil Tennor Holding B.V. von Hertha-Investor Lars Windhorst für insolvent erklärt. Tennor will gegen die Entscheidung des Amsterdamer Gerichts vorgehen. "Wir haben Einspruch eingelegt", sagte ein Sprecher. Das Unternehmen sei nicht insolvent. Hertha BSC sei von der Entscheidung des Gerichts in keiner Weise betroffen.
Kann jemand einschätzen, was das für Auswirkungen auf Hertha haben könnte?


Laut diversen Medien soll es keine Auswirkungen haben.

Sollte aber die gesamte Gruppe in die Insolvenz gehen, so würden natürlich auch die Anteile von Hertha in eine Insolvenzmasse wandern und ein Insolvenzverwalter könnte diese potentiellen Käufern anbieten. Man wüsste nicht wer es dann kaufen könnte, selbst ein Rückkauf oder anderweitiger Deal wäre ja eine Option, Hertha nimmt z.b. anderweitig ein Darlehen auf und erwirbt die Anteile zurück.

Wenn man sich geschickt anstellt, könnte eine Insolvenz (die aber aktuell von der Hauptgruppe abgestritten wird) sogar vom Vorteil für uns sein.
Lars Windhorst |#759
05.11.2021 - 08:13 Uhr
Zitat von MISTER-MINISTER
Zitat von desoo

Ein niederländisches Gericht hat den Unternehmensteil Tennor Holding B.V. von Hertha-Investor Lars Windhorst für insolvent erklärt. Tennor will gegen die Entscheidung des Amsterdamer Gerichts vorgehen. "Wir haben Einspruch eingelegt", sagte ein Sprecher. Das Unternehmen sei nicht insolvent. Hertha BSC sei von der Entscheidung des Gerichts in keiner Weise betroffen.
Kann jemand einschätzen, was das für Auswirkungen auf Hertha haben könnte?


Laut diversen Medien soll es keine Auswirkungen haben.

Sollte aber die gesamte Gruppe in die Insolvenz gehen, so würden natürlich auch die Anteile von Hertha in eine Insolvenzmasse wandern und ein Insolvenzverwalter könnte diese potentiellen Käufern anbieten. Man wüsste nicht wer es dann kaufen könnte, selbst ein Rückkauf oder anderweitiger Deal wäre ja eine Option, Hertha nimmt z.b. anderweitig ein Darlehen auf und erwirbt die Anteile zurück.

Wenn man sich geschickt anstellt, könnte eine Insolvenz (die aber aktuell von der Hauptgruppe abgestritten wird) sogar vom Vorteil für uns sein.


... ja, LWs bzw. Tennors Insolvenz könnte sich für Hertha maximal rentieren..... 374 Mio. bekommen und die Anteile aus der Insolvenzmasse "für n Appel und nen Ei" zurückkaufen... grins
Lars Windhorst |#760
05.11.2021 - 10:08 Uhr
Ich würde das nicht zu hoch hängen. In Deutschland kann quasi jeder Gläubiger, oder jeder, der meint, Gläubiger zu sein, einen Insolvenzantrag stellen. Ich habe das auch schon getan, wobei bei uns die Schuld wenigsten tituliert war.
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