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Kosta Runjaic [Cheftrainer]

16.09.2013 - 20:22 Uhr
Kosta Runjaic [Cheftrainer] |#1601
31.03.2014 - 15:09 Uhr
Wie schlecht muss denn Fortounis in den Augen von Runjaic trainieren,das er bei ihm so chancenlos ist.
Kosta Runjaic [Cheftrainer] |#1602
31.03.2014 - 15:10 Uhr
Zitat von rudy dyer:
Zitat von Mittelschichtler:
Ich denke dass Runjaic momentan die taktische Brechstange versucht, weil er schon eingesehen hat das diese Mannschaft qualitativ nicht viel hergibt. 4-4-2....4-2-3-1... Nichts funktioniert. Die Spieler haben nicht die Qualität und Handlungsschnelligkeit um die taktischen Vorgaben umzusetzen.

....


Kann man das wirklich so einfach auf den Kader abwälzen? Der Kader hat unter Runjaic doch in der Hinrunde in 10 Spielen 18 Punkte geholt, nun holt der gleiche Kader (mit zusätzlicher Transfermöglichkeit in Abstimmung mit dem Trainer) in 11 Rückrundenspielen 15 Punkte. Wenn das alles mangelnde Qualität und Handlungsschnelligkeit der Spieler ist, stellt sich mir die Frage ob diese wegtrainiert wurde?

Ich halte ihn nach wie vor für keinen schlechten Trainer. Aber eine positive Entwicklung hat im Kader nicht stattgefunden. Gemessen an der Erwartungshaltung ist der FCK für Runjaic ja doch nochmal eine andere Nummer als seine bisherigen Trainerstationen.



Hier mal die Ansicht eines 'Außenstehenden' - der ich voll zustimme. Wenn ich lese, dass die Mannschaft, die in der Hinrunde teilweise richtig gut gespielt hat, plötzlich nicht mehr über die nötige Qualität oder Handlungsschnelligkeit verfügen soll, geht mir das Messer im Sack auf. Wohin ist diese Qualität den entfleucht? Es ist doch ausgemachter Unsinn, nach dem bisherigen Saisonverlauf der Mannschaft mangelnde Qualität oder Handlungsschnelligkeit vorzuwerfen. Konnte Runjaic etwa zaubern und hat es verlernt? Nein, er hat nur einen Plan - geht der nicht auf, ist er verloren. Und das ist zu wenig für den Aufstieg. Wenn wir nächstes Jahr aufsteigen wollen, werden sich die Gegner auch wieder hinten reinstellen. Und dann? Solche Mannschaften zerlegt man mit Doppelpässen und einstudierten Laufwegen - davon ist aber bei uns nichts zu sehen. Und warum? Weil es wohl nicht trainiert wird. Oder will mir jemand erzählen, dass unsere Spieler zu blöd sind, einen Ball prallen zu lassen, wenn man das täglich übt?
Kosta Runjaic [Cheftrainer] |#1603
31.03.2014 - 15:32 Uhr
Zitat von Waterhead:
Meiner Meinung nach ziehst du den falschen Schluss. Am Samstag hat man gut gesehen, dass Runjaic in der Halbzeit das Spielsystem umgestellt hat, es aber von (fast) keinem Spieler umgesetzt werden konnte.


Ich wollte nur verdeutlichen, dass dieser Kader wenig Möglichkeiten bietet, da die Spielertypen zu ähnlich sind, oder manche Spielertypen gänzlich fehlen. Ist das so falsch? In der Theorie kann man viel umstellen, und man kann auch viel probieren, aber damit es in der Praxis funktioniert braucht man die entsprechenden Spieler(typen).

Zum System:

Zitat von Waterhead:
Natürlich kann man, wie du, argumentieren, dass die Spieler nicht in der Lage sind, andere Systeme umzusetzen. Ich finde aber, man mach es damit den Spielern sehr einfach.
Von einem Profi sollte man erwarten können, dass er mehrere Spielsysteme beherrschd und umsetzen kann.


Ich denke es ist unbestritten, dass man für ein bestimmtes System, bestimmte Spielertypen braucht, oder? Bei uns kommt erschwerend hinzu, dass wir auf dem Flügel qualitativ dermaßen schlecht besetzt sind, dass es eigentlich in jedem System schwer wird. Ein Spieler kann natürlich in einem System unterschiedlich agieren, aber innerhalb seiner Position, oder zumindest seiner zweiten "Kann-Position" (wobei wir da ja auch schon unsere Erfahrungen gemacht haben...). Aus einem Mittelstürmer macht man aber z.B. keinen Flügelstürmer.


Zitat von Waterhead:
Natüürlich erwarte ich bspw. von Jenssen keine Ribery-hafte Leistung, wenn ich ihn ins LOM oder auf LA stellen würde. Die Grundsätzlichen Laufwege auf den Positionen sollten den Spielern aber bekannt sein.


Ein Spieler ist auch auf Automatismen angewiesen. Dazu gehören auch die Laufwege. Hat man nicht das entsprechende Spielverständnis und die Anlagen für eine Position, kann man nicht einfach annehmen, dass ein Spieler, nur weil er Profi ist, das umsetzen kann. Wobei Jenssen auch nicht das Problem ist. Dem Kader geht insgesamt jegliche Variabilität ab. Wie gesagt: Spielende Stürmer, richtige Flügelstürmer, ein Zehner, Außenspieler, die die Bezeichnung verdient haben, dynamische ZMs... Mal ehrlich, kann ein Kader noch weniger stimmig sein? Und genau hier wird auch deutlich, dass man in der Transferpolitik kein bestimmtes Ziel verfolgt.


Zitat von Waterhead:
Schaut man sich Mainz oder Freiburg an, die 30 verschiedene Systeme in einer Halbzeit spielen können, sieht man die Unterschiede. Auch im Kader von Freiburg oder Mainz sind nicht ausschließlich Weltklassespieler enthalten. Es weiß aber jeder, welche er Aufgabe er in einem 4-2-3-1; 4-3-3; 4-4-2 whatever hat.


Freiburg und Mainz Spielen verschiedene Systeme, da der Kader auch entsprechend zusammen gestellt ist. Innerhalb des Systems zu wissen, was die Aufgaben des Einzelnen sind, ist ein gesonderter Punkt. Zoller und Mo wissen bei uns auch, was sie spielen müssen. Choupo-Moting kann aber nun mal auch recht variabel eingesetzt werden, Lakic oder Occean nicht. Zoller ist auch nur Abschlusstürmer... Mit Nicolai Müller hat man noch einen variablen Spieler... Freiburg hat mit Mehmedi einen spielenden Stürmer, den man bei uns vergeblich sucht... Um nur mal ein paar Beispiele zu nennen.

Ich wäre bei uns froh, wenn wir die Spieler hätten um ein System richtig und homogen umsetzen zu können... Als Fazit, der meiner Meinung nach springende Punkt: Eigentlich sollte der KADER verschiedene Systeme beherrschen, aber nicht der SPIELER zwangsläufig verschiedene Postionen. Fehlen bestimmte Spieler, sinken auch die Möglichkeiten verschiedene Systeme oder Spielformen umzusetzen.

•     •     •

"(...)was vorher nie denkbar war, das ist beim FCK möglich!" - Norbert Thines

Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCKFAN am 31.03.2014 um 15:41 Uhr bearbeitet
Kosta Runjaic [Cheftrainer] |#1604
31.03.2014 - 15:49 Uhr
Zitat von Finanzinho:

Und es kann doch wahrlich nicht die Ausrede gelten, dass sich die Gegner jetzt auf unser „System“ eingestellt hätten. Glaubt wirklich einer das hätten die Trainer der o.g. Vereine nicht auch schon damals getan? Zu dieser Zeit war das Team aber mit viel Selbstvertrauen unterwegs und es auch die spielerischen Möglichkeiten war zu diesem Zeitpunkt wesentlich ausgeprägter als aktuell.


Diesen Punkt möchte ich auch aufgreifen.

Dass sich die Gegner auf unser System eingestellt haben, wird in meinen Augen zu häufig angeführt und kann nicht im Ansatz die Ursache für das aktuelle Grundproblem sein.

Warum?
- Weil dieses System bewusst eine Anpassung des Gegners provoziert.
- Weil das System bereits für die ersten Gegner klar erkennbar war und bereit dann mit taktischen Gegenmaßnahmen bespielt wurde.

Ich halte es für unangebracht, Runjaic fehlende taktische Anpassungsfähigkeit auf unsere Gegner vorzuwerfen, denn der FCK braucht in seiner Position keine Anpassungsfähigkeit!

Ein System, das auf Ballbesitz und Dominanz ausgerichtet ist, zwingt dem Gegner die Spielweise auf, sich sehr defensiv zu ordnen. Von daher sieht sich unsere Mannschaft in jedem Spiel mit einer Spielsituation konfrontiert, die sogar Ziel des eigenen Spielsystems ist. Und dieses System, das uns vor Wochen auf den 1. Tabellenplatz geführt hat soll jetzt falsch, die defensive Ausrichtung der Gegner das Problem sein? Dies würde bedeuten, dass wir uns mit unserer eigenen Taktik selbst den Zahn gezogen hätten.
Dem wäre zuzustimmen, wenn uns die Mannschaft nicht bereits eines besseren belehrt hätte. Sie hat eindrucksvoll den Beweis erbracht, dass dieses System den größtmöglichen Erfolg bringen kann. Viel Widerspruch werde ich wohl nicht ernten, wenn ich behaupte, dass man zu Beginn von Runjaics Amtszeit den Eindruck bekam, die beste Mannschaft der 2. Liga spielen zu sehen.

Hier könnte man nun anführen, dass sich unsere Gegner eben auf diese Spielweise angepasst haben. Aber ist das nicht schon früher passiert und spielt das überhaupt eine Rolle?
Zunächst ist zu erwähnen, dass Runjaic zu Beginn seiner Amtszeit mit seinen taktischen Umstellungen das Rad nicht neu erfunden hat. Es waren kleine, aber wirkungsvolle Veränderungen. Dass diese von den Gegnern nicht direkt erkennbar waren und nicht direkt mit taktischen Gegenmaßnahmen bespielt wurden, halte ich für unwahrscheinlich. Somit fanden die Erfolge zu einem Zeitpunkt statt, in dem die Gegner bereits auf die neue Spielweise reagieren konnten und auch tatsächlich reagiert hatten.

Dies ist jedoch nicht der springende Punkt, da wie oben bereits erläutert, der FCK mit seiner Spielweise dem Gegner initiativ eine Spielweise vorgibt. Der Gegner hat somit bei entsprechender Umsetzung unserer Mannschaft einen eingeschränkten taktischen Rahmen und findet sich selbst in einer Position wieder, die der FCK mit seiner Taktik hervorrufen wollte. Mithin ist ein folgendes Scheitern mit der Begründung: „der Gegner hat sich nur hinten reingestellt“ kein Beweis dafür, dass sich der Gegner erfolgreich an unsere Taktik angepasst hat, sondern dafür, dass wir selbst unser Spielsystem nicht erfolgreich umgesetzt haben.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass Runjaic tatsächlich nicht auf die, sich unserer Spielweise anpassenden, Gegner reagiert. Da unsere Spielweise diese Reaktion des Gegners automatisch mit sich bringt und daher gewollt ist, kann man ihm dies jedoch nicht zum Vorwurf machen.

Das aktuelle Problem liegt nicht in Runjaics taktischen Fähigkeiten, sondern im mentalen Bereich der Mannschaft und deren Klima. Hier muss seit der Phase des Aufschwungs einiges schief gelaufen sein. An der Aufarbeitung und Behebung dieser Probleme ist Runjaic zu messen. Ansätze zur Behebung dieser Probleme hat er zum jetzigen Zeitpunkt offenbar noch nicht gefunden und muss dafür in diesem Bereich kritisiert werden.
Kosta Runjaic [Cheftrainer] |#1605
31.03.2014 - 16:13 Uhr
”Irgendwie spiegeln die Ergebnisse auch die Mannschaft und die Spieler wider”, sagt der Trainer.

Nach sowas möchte ich ihn gar nicht auf der Bank mehr sehen, er nimmt überhaupt keine Verantwortung für seine Schützlinge, schiebt die ganze Schuld auf sie und will sich als Unschuldiger darstellen!

Auch wenn seine Wörter der Wahrheit entsprechen würden, ein Trainer DARF sowas nicht öffentlich sagen, dieser hier wagt sich sehr wohl.

So nicht, Herr Runjaic. Solche Taktikfüchse haben bei uns nichts verloren!

Das ist viel zu kindisch.

Herr Kuntz, bitte handeln.

•     •     •


Kosta Runjaic [Cheftrainer] |#1606
31.03.2014 - 16:27 Uhr
Ich weiß nicht ob in Lux die Aprilscherze,früher dran sind als bei uns.

http://www.rtl.lu/sport/523343.html

Angeblich sind wir am luxemburgischen Nationalcoach,Luc Holtz interessiert
Kosta Runjaic [Cheftrainer] |#1607
31.03.2014 - 16:38 Uhr
Zitat von Jermies16:

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass Runjaic tatsächlich nicht auf die, sich unserer Spielweise anpassenden, Gegner reagiert. Da unsere Spielweise diese Reaktion des Gegners automatisch mit sich bringt und daher gewollt ist, kann man ihm dies jedoch nicht zum Vorwurf machen.

Das aktuelle Problem liegt nicht in Runjaics taktischen Fähigkeiten, sondern im mentalen Bereich der Mannschaft und deren Klima. Hier muss seit der Phase des Aufschwungs einiges schief gelaufen sein. An der Aufarbeitung und Behebung dieser Probleme ist Runjaic zu messen. Ansätze zur Behebung dieser Probleme hat er zum jetzigen Zeitpunkt offenbar noch nicht gefunden und muss dafür in diesem Bereich kritisiert werden.


Nur damit ich das richtig verstehe: Man kann Runjaic nicht zum Vorwurf machen, dass er keine Antwort auf die Spielweise des Gegners hat, die, bedingt durch unsere Spielweise, so von ihm gewollt ist?
Kosta Runjaic [Cheftrainer] |#1608
31.03.2014 - 16:55 Uhr
Zitat von Jermies16:

Das aktuelle Problem liegt nicht in Runjaics taktischen Fähigkeiten, sondern im mentalen Bereich der Mannschaft und deren Klima. Hier muss seit der Phase des Aufschwungs einiges schief gelaufen sein. An der Aufarbeitung und Behebung dieser Probleme ist Runjaic zu messen. Ansätze zur Behebung dieser Probleme hat er zum jetzigen Zeitpunkt offenbar noch nicht gefunden und muss dafür in diesem Bereich kritisiert werden.

Genau das will ich nochmal aufgreifen, weil ich das für absolut richtig halte.
Mir kann keiner hier erzählen, Runjaic wüsste von Taktik weniger als der Großteil der User eines Internetforums. Das ist doch Unsinn.

Es ist auch vollkommen irrelevant, ob Spieler XY spielt oder ein anderer. Der FCK hat in nahezu jedem Spiel - zumindest in den Spielen gegen die vermeintlich Kleinen - diesem Spiel seinen Stempel aufgedrückt. Körperlich überlegen, mehr Ballbesitz. Das ist nicht der Grund für die Ergebniskrise.

Der FCK nutzt schlicht sein Potenzial nicht. Er hat noch immer einen großen Namen (zumindest in Liga zwei!), holt aber dennoch (oftmals) Spieler, die den Schritt zum FCK eher als Abstieg (zumeist von der ersten in die zweite Liga) empfinden müssen: Das täten wir anstelle der Lakics, Occeans usw. auch, wenn wir ehrlich sind. An deren Stelle müsste ich mir die zweite Liga auch erst schön reden.

Und dort treffen diese Spieler dann auf die "Bolzer" aus Aalen (nur überspitzt, nicht depektierlich gemeint - die machen ihre Sache gut!), die ihnen 90+x Minuten auf den Füßen stehen und alles unterbinden wollen, was ihnen dann auch oft gelingt, denn fußballerisch ist das nunmal einfacher, als selbst ein Spiel zu diktieren.

Simon Zoller ist - wahrscheinlich widersprechen nicht viele - der erfolgreichste und "beste" Stürmer des FCK diese Saison. Warum? Unter anderem deshalb, weil der Wechsel zum FCK für ihn kein Ab- sondern ein Aufstieg war/ist. Deshalb ist er besser als Lakic, Occean und (zumindest in der RR) als Idrissou. Die letztgenannten 3 sind keine Fußballer mit schlechteren Anlagen - nur sie sind eben auch nicht so viel besser, als dass sie die 100%-Motivation eines Zollers mit anderen Faktoren mal eben ausgleichen könnten.

Solche Spieler fehlen dem FCK auf zu vielen Positionen. Man kann es in Lautern für einen Zufall halten, wenn die beiden jüngsten Mannschaften der Liga auf 1 und 2 stehen, muss es aber nicht. Ein Motivationsproblem haben die jedenfalls (wie ein Zoller) eher selten.

Und der FCK macht den Riesenfehler, das alles brach liegen zu lassen und stattdessen lieber die zu verpflichten, die diesen Schritt tendenziell eher als Ab- als als Aufstieg betrachten.

Für den FCK muss es doch heißen, diese Talente, die vor dem Sprung in den Profifußball sind, vor 1860, Köln, Düsseldorf zu finden.

Das Dumme ist nur, dass so ein Transfer nicht so sonderlich schlagzeilenträchtig ist. Wurde überhaupt irgendwie außerhalb Kölns zur Kenntnis genommen, dass wir Finne und Nagasawa (von einer japanischen Universität - nicht von einem japanischen Proficlub!) verpflichtet haben? Eher nicht. Nicht, dass wir uns falsch verstehen: bei beiden, insbesondere bei Finne, läuft auch noch einiges schief - wie sollte es auch anders sein? Aber ihnen wird beiden schon jetzt vertraut. Der eine ersetzt in der Startelf immerhin Ujah, der andere einen Peszko. Die kommen nicht rein, wenn die Saison gelaufen ist und sich danach mal "die Jungen" ein bisschen tummeln dürfen, weil nix mehr anbrennen kann. Fürth macht es ähnlich. Und das exakt ist der Unterschied auch zu Vereinen wie Freiburg und Mainz, die unseren beiden Vereinen einfach voraus haben, dass die guten Talente längst wissen, dass dies Vereine sind, die für die eigene Entwicklung goldrichtig sind. Dort wird auf sie gesetzt. Sie machen dort natürlich auch Fehler - aber sie entwickeln sich dadurch weiter. Das tut der 30-jährige, der den Schritt zurück aus Liga 1 macht, eher nicht mehr.

Das beste ist doch: der FCK hat noch immer diesen Namen, um Talente zu ergattern. Jedenfalls noch vor 90 % der Mitbewerber in Liga 2! Man muss nur (auf dem Platz!) auch so handeln, wie man es verkündet. Wenn man in Wahrheit doch nicht auf die Jungs setzt, fühlen die sich verarscht.

Max Eberl von den von mir aus tradierten Gründen besonders "geschätzten" Gladbachern hat jetzt TV zu der Hahn-Verpflichtung gesagt, dass junge, deutschsprachige Spieler an Gladbach zu binden, der Weg des Vereins sei und sie sich dehalb freuten ... wieher, wieher, wieher :ugly

Aber er machts richtig, wie ich finde. Und sie zeigen es auch, indem sie auf junge setzten und diese hervorbringen (Reus, Herrmann etc.). Das hat sich herumgesprochen (man sieht es auch einfach auf dem Platz!) und ich bin sicher, dass das für Hahn mitentscheidend war.

Schalke versuchts ähnlich (Goretzka, Draxler, Meyer), der BVB hats auch gemacht.

Und Runjaic wäre dafür auch nicht der Falsche. Er ist doch keiner, der Stars braucht. Die hatte er auch in Duisburg nicht und hat dort sehr gute Arbeit geleistet. Das ist nicht das Problem. Das Problem ist alleine, dass der FCK sich nicht traut, einen Teil der Verantwortung auch auf die Jugend zu verlagern; nicht Alibi-Einsätze, wenn die Saison vorüber ist, sondern von Beginn an.

Stattdessen ärgert man sich scheinbar lieber darüber, dass die Erstligaspieler nicht das abrufen, was sie könn(t)en, was rein formal gesehen sogar nicht falsch ist. Es ist psychologisch aber nicht nur erklärbar sondern sogar naheliegend, dass sie es nicht tun. Wir würden uns alle miteinander auch schwer tun, uns einen objektiven Schritt zurück dauerhaft schönzureden. Vielleicht braucht der FCK einfach das Granteln und die Unzufriedenheit mit der eigenen Truppe. Bei meinem Verein hatte ich oftmals über die Jahre ein ähnliches Gefühl.
Kosta Runjaic [Cheftrainer] |#1609
31.03.2014 - 17:41 Uhr
Wird Holtz Nachfolger von CR?

http://www.rtl.lu/sport/523343.html
Kosta Runjaic [Cheftrainer] |#1610
31.03.2014 - 17:46 Uhr
Zitat von zenon:
Wird Holtz Nachfolger von CR?

http://www.rtl.lu/sport/523343.html


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