Kaderplanung und Transferpolitik
05.07.2019 - 16:17 Uhr
01.08.2026 - 21:46 Uhr
Zitat von NieThePiet
a target="_blank" rel="noreferrer noopener"https://x.com/David_Ornstein/status/2083575331168846154?s=20
Kam, half als man ihn brauchte, wichtige Persönlichkeit in der Kabine, gewinnt die PL und geht jetzt wieder ohne zu Murren. Musterprofi, man kann ihm nur das Beste wünschen!
a target="_blank" rel="noreferrer noopener"https://x.com/David_Ornstein/status/2083575331168846154?s=20
Zitat von Ornstein
EXCL: Everton reach agreement in principle with Arsenal to sign Christian Norgaard. Still needs formalising but 32yo midfielder set to join #EFC from #AFC for in region of £7m & expected to undergo medical next week ahead of proposed move
@TheAthleticFC
EXCL: Everton reach agreement in principle with Arsenal to sign Christian Norgaard. Still needs formalising but 32yo midfielder set to join #EFC from #AFC for in region of £7m & expected to undergo medical next week ahead of proposed move
@TheAthleticFC
Kam, half als man ihn brauchte, wichtige Persönlichkeit in der Kabine, gewinnt die PL und geht jetzt wieder ohne zu Murren. Musterprofi, man kann ihm nur das Beste wünschen!
Kann ich mich nur anschließen, ein absoluter Musterprofi, welchen Wert er hatte, sah man an den Lobpreisungen nach dem Titelgewinn. Er war ja nicht ohne Grund Kapitän bei Brentford. Daher wünsche ich ihm viel Erfolg bei Everton. Wird dort sicherlich auch wieder mehr Spielzeit bekommen.
02.08.2026 - 02:51 Uhr
Zitat von fieni
Anderes Thema, die geringen Ablösen die wir bei Verkäufen generieren: Ja, ich denke es ist eine Tatsache dass wir kein guter Verkäuferklub waren und sind und wie das die anderen Klubs immer schaffen für gefühlt durchschnittliche Spieler Mondsummen zu kassieren... das wüsste ich auch gerne.
Zur Wahrheit gehört aber auch, wie @WienerGunner geschrieben hat: Welcher Spieler den wir in den letzten Jahren verkauft haben, wäre eigentlich mehr Wert gewesen? Mir fällt keiner ein. Spieler deren Abgang mir ein bisschen wehgetan haben, waren zb. ESR oder Oxlade... Beide haben aber (bisher) nicht gezeigt, dass sie mehr wert gewesen wären und ich denke wir können mit beiden Ablösesummen gut leben. Bei Vieira frag ich mich auch ein wenig woher diese Forderungen nach einer höheren Ablöse kommen. Wer sollte die bezahlen? Ja, er hatte eine sehr gute Saison in Hamburg. Aber das bedeutet, bei allem Respekt, halt auch nicht so viel wie wenn er zb. in der Premier League ähnlich aufgezeigt hätte. Dann wären auch mehr Interessenten da... Zur Einordnung: Wenn ich es richtig im Kopf habe hat Romano Schmid in Bremen genau die gleichen Scorerzahlen vorzuweisen und hat ebenfalls eine gute Saison gespielt. Zu dem sind Schmid und Vieira auch genau gleich alt. Aber dennoch würde niemand, stand jetzt, 30 Mio oder mehr für Schmid bezahlen... Warum also für Vieira?
Anderes Thema, die geringen Ablösen die wir bei Verkäufen generieren: Ja, ich denke es ist eine Tatsache dass wir kein guter Verkäuferklub waren und sind und wie das die anderen Klubs immer schaffen für gefühlt durchschnittliche Spieler Mondsummen zu kassieren... das wüsste ich auch gerne.
Zur Wahrheit gehört aber auch, wie @WienerGunner geschrieben hat: Welcher Spieler den wir in den letzten Jahren verkauft haben, wäre eigentlich mehr Wert gewesen? Mir fällt keiner ein. Spieler deren Abgang mir ein bisschen wehgetan haben, waren zb. ESR oder Oxlade... Beide haben aber (bisher) nicht gezeigt, dass sie mehr wert gewesen wären und ich denke wir können mit beiden Ablösesummen gut leben. Bei Vieira frag ich mich auch ein wenig woher diese Forderungen nach einer höheren Ablöse kommen. Wer sollte die bezahlen? Ja, er hatte eine sehr gute Saison in Hamburg. Aber das bedeutet, bei allem Respekt, halt auch nicht so viel wie wenn er zb. in der Premier League ähnlich aufgezeigt hätte. Dann wären auch mehr Interessenten da... Zur Einordnung: Wenn ich es richtig im Kopf habe hat Romano Schmid in Bremen genau die gleichen Scorerzahlen vorzuweisen und hat ebenfalls eine gute Saison gespielt. Zu dem sind Schmid und Vieira auch genau gleich alt. Aber dennoch würde niemand, stand jetzt, 30 Mio oder mehr für Schmid bezahlen... Warum also für Vieira?
Ich denke, auf die Verkäufe müssen wir einen differenzierten Blick gewinnen. Ja, auf den ersten Blick scheint es, als wäre Arsenal seit vielen Jahren ein schlechter Verkäufer. Dies mag im einen oder anderen Fall auch tatsächlich zutreffen. Da möchte ich gar nicht widersprechen. Dennoch möchte ich die Verantwortlichen mit folgenden Argumenten zumindest teilweise in Schutz nehmen.
- In der Zeit nach Wengers "Invincibles" wurde die Qualität der Mannschaft sukzessive geringer, weil entweder die Expertise bei den Zuzügen fehlte oder aber schlicht jenes Geld nicht in die Hand genommen wurde (oder wegen des Stadionbaus werden konnte), um den Kader zielgerichtet zu verstärken. Das Resultat war, dass Arteta bei seinem Amtsantritt über eine Mannschaft verfügte, die höheren Ansprüchen nicht genügen konnte und dysfunktional war. Arteta und Edu begannen also mit einem Neuaufbau von Grundauf. Es war sozusagen ein Neustart auf einer grünen Wiese. In den Jahren bis 2024/25 gelang es ihnen, ein solides Fundament zu errichten.
- Bis vor einem Jahr besass Arsenal im Grunde eine starke Mannschaft, die aber in der zweiten Reihe massiv schlechter war als einige Konkurrenten. Dadurch schlug sich jede Verletzung eines Stammspielers fast augenblicklich in schlechteren Resultaten nieder. Anders als in der heimischen Liga vor allem Manchester City konnte Arsenal bei Verletzungen nicht nachlegen oder bei schlechtem Formstand nicht korrigierend eingreifen, da die zweite Garde keinen positiven Impact geben konnte. Auf die Saison 2025/26 hin wurde dieser Rückstand mit einigen geschickten Zuzügen teilweise aufgeholt.
- Nun kommen wir zum Thema des schlechten Verkäufers. Bis vor einem Jahr waren fast alle Spieler der zweiten Garde schlicht nicht gut genug, um einen grossen Transfererlös möglich zu machen. Sicher, für zahlreiche Clubs (wie zum Beispiel die hinteren vier Fünftel der deutschen Bundeliga) wären diese Spieler eine klare Verstärkung gewesen, aber eben nicht für jene Clubs, die teure Transfers abwickeln.Und die Stammspieler wollte Arsenal offensichtlich auf keinen Fall abgeben. Das wäre mit Blick auf die bis vor Kurzem noch sehr dünne Decke an Leistungsträgern auch fatal gewesen. Es hätte sich höchstens ein 1:1-Wechsel angeboten, doch das hätte finanziell wohl kaum eine grössere Rendite abgeworfen.
- Noch vor Kurzem besass Arsenal eine junge, eine entwicklungsfähige Mannschaft. Junge Leistungsträger verkauft allerdings in der Regel kein Verein. Bei den meisten teuren Verkäufen handelt es sich entweder um Junioren, die gelegentlich ein paar Minuten Spielzeit erhalten, aber noch nicht Stammplatzniveau besitzen, oder aber um Spieler, die im Herbst ihrer Karriere verkauft werden, bevor ihre Leistungsfähigkeit nachlässt und dementsprechend stark an Wert verlieren. Mit Oedegaard, Gabriel und Eze besitzt Arsenal mittlerweile Spieler, die in diese Kategorie fallen. Sie könnten sehr wahrscheinlich für gutes Geld verkauft werden. White und vor allem Jesus gehörten auch zu dieser Gruppe, wären sie nicht regelmässig verletzt.
- Die Talentschmiede wirft noch heute trotz grossem Engagement und finanziellem Effort zu wenige grosse Talente ab. Mertesacker scheint aber immerhin gute Arbeit gemacht zu haben, sodass mit Saka, Lewis-Skelly, Nwaneri und Salmon erste Früchte geerntet werden konnten. Noch hinkt Arsenal aber weit hinter den Nachwuchsakademien vor allem von Barcelona und PSG hinterher. Die beiden haben sich einen hervorragenden Ruf als Ausbildner erarbeitet (der Ruf ist bare Münze wert) und bringen eine Vielzahl an gut ausgebildeten Talenten hervor. Dann trennen sich freilich die Wege dieser beiden Clubs. Während Barcelona seine Talente selber nutzt, erwirtschaften die Franzosen mit dem Verkauf ihrer Junioren gute Gewinne.
Alles in allem bin ich mit Blick auf diese Argumente nicht felsenfest, aber doch einigermassen überzeugt davon, dass Arsenal künftig ein besserer Verkäufer sein kann und womöglich auch sein wird. We will see.
02.08.2026 - 08:38 Uhr
Zitat von ZuschauerIn
Ich denke, auf die Verkäufe müssen wir einen differenzierten Blick gewinnen. Ja, auf den ersten Blick scheint es, als wäre Arsenal seit vielen Jahren ein schlechter Verkäufer. Dies mag im einen oder anderen Fall auch tatsächlich zutreffen. Da möchte ich gar nicht widersprechen. Dennoch möchte ich die Verantwortlichen mit folgenden Argumenten zumindest teilweise in Schutz nehmen.
Alles in allem bin ich mit Blick auf diese Argumente nicht felsenfest, aber doch einigermassen überzeugt davon, dass Arsenal künftig ein besserer Verkäufer sein kann und womöglich auch sein wird. We will see.
Zitat von fieni
Anderes Thema, die geringen Ablösen die wir bei Verkäufen generieren: Ja, ich denke es ist eine Tatsache dass wir kein guter Verkäuferklub waren und sind und wie das die anderen Klubs immer schaffen für gefühlt durchschnittliche Spieler Mondsummen zu kassieren... das wüsste ich auch gerne.
Zur Wahrheit gehört aber auch, wie @WienerGunner geschrieben hat: Welcher Spieler den wir in den letzten Jahren verkauft haben, wäre eigentlich mehr Wert gewesen? Mir fällt keiner ein. Spieler deren Abgang mir ein bisschen wehgetan haben, waren zb. ESR oder Oxlade... Beide haben aber (bisher) nicht gezeigt, dass sie mehr wert gewesen wären und ich denke wir können mit beiden Ablösesummen gut leben. Bei Vieira frag ich mich auch ein wenig woher diese Forderungen nach einer höheren Ablöse kommen. Wer sollte die bezahlen? Ja, er hatte eine sehr gute Saison in Hamburg. Aber das bedeutet, bei allem Respekt, halt auch nicht so viel wie wenn er zb. in der Premier League ähnlich aufgezeigt hätte. Dann wären auch mehr Interessenten da... Zur Einordnung: Wenn ich es richtig im Kopf habe hat Romano Schmid in Bremen genau die gleichen Scorerzahlen vorzuweisen und hat ebenfalls eine gute Saison gespielt. Zu dem sind Schmid und Vieira auch genau gleich alt. Aber dennoch würde niemand, stand jetzt, 30 Mio oder mehr für Schmid bezahlen... Warum also für Vieira?
Anderes Thema, die geringen Ablösen die wir bei Verkäufen generieren: Ja, ich denke es ist eine Tatsache dass wir kein guter Verkäuferklub waren und sind und wie das die anderen Klubs immer schaffen für gefühlt durchschnittliche Spieler Mondsummen zu kassieren... das wüsste ich auch gerne.
Zur Wahrheit gehört aber auch, wie @WienerGunner geschrieben hat: Welcher Spieler den wir in den letzten Jahren verkauft haben, wäre eigentlich mehr Wert gewesen? Mir fällt keiner ein. Spieler deren Abgang mir ein bisschen wehgetan haben, waren zb. ESR oder Oxlade... Beide haben aber (bisher) nicht gezeigt, dass sie mehr wert gewesen wären und ich denke wir können mit beiden Ablösesummen gut leben. Bei Vieira frag ich mich auch ein wenig woher diese Forderungen nach einer höheren Ablöse kommen. Wer sollte die bezahlen? Ja, er hatte eine sehr gute Saison in Hamburg. Aber das bedeutet, bei allem Respekt, halt auch nicht so viel wie wenn er zb. in der Premier League ähnlich aufgezeigt hätte. Dann wären auch mehr Interessenten da... Zur Einordnung: Wenn ich es richtig im Kopf habe hat Romano Schmid in Bremen genau die gleichen Scorerzahlen vorzuweisen und hat ebenfalls eine gute Saison gespielt. Zu dem sind Schmid und Vieira auch genau gleich alt. Aber dennoch würde niemand, stand jetzt, 30 Mio oder mehr für Schmid bezahlen... Warum also für Vieira?
Ich denke, auf die Verkäufe müssen wir einen differenzierten Blick gewinnen. Ja, auf den ersten Blick scheint es, als wäre Arsenal seit vielen Jahren ein schlechter Verkäufer. Dies mag im einen oder anderen Fall auch tatsächlich zutreffen. Da möchte ich gar nicht widersprechen. Dennoch möchte ich die Verantwortlichen mit folgenden Argumenten zumindest teilweise in Schutz nehmen.
- In der Zeit nach Wengers "Invincibles" wurde die Qualität der Mannschaft sukzessive geringer, weil entweder die Expertise bei den Zuzügen fehlte oder aber schlicht jenes Geld nicht in die Hand genommen wurde (oder wegen des Stadionbaus werden konnte), um den Kader zielgerichtet zu verstärken. Das Resultat war, dass Arteta bei seinem Amtsantritt über eine Mannschaft verfügte, die höheren Ansprüchen nicht genügen konnte und dysfunktional war. Arteta und Edu begannen also mit einem Neuaufbau von Grundauf. Es war sozusagen ein Neustart auf einer grünen Wiese. In den Jahren bis 2024/25 gelang es ihnen, ein solides Fundament zu errichten.
- Bis vor einem Jahr besass Arsenal im Grunde eine starke Mannschaft, die aber in der zweiten Reihe massiv schlechter war als einige Konkurrenten. Dadurch schlug sich jede Verletzung eines Stammspielers fast augenblicklich in schlechteren Resultaten nieder. Anders als in der heimischen Liga vor allem Manchester City konnte Arsenal bei Verletzungen nicht nachlegen oder bei schlechtem Formstand nicht korrigierend eingreifen, da die zweite Garde keinen positiven Impact geben konnte. Auf die Saison 2025/26 hin wurde dieser Rückstand mit einigen geschickten Zuzügen teilweise aufgeholt.
- Nun kommen wir zum Thema des schlechten Verkäufers. Bis vor einem Jahr waren fast alle Spieler der zweiten Garde schlicht nicht gut genug, um einen grossen Transfererlös möglich zu machen. Sicher, für zahlreiche Clubs (wie zum Beispiel die hinteren vier Fünftel der deutschen Bundeliga) wären diese Spieler eine klare Verstärkung gewesen, aber eben nicht für jene Clubs, die teure Transfers abwickeln.Und die Stammspieler wollte Arsenal offensichtlich auf keinen Fall abgeben. Das wäre mit Blick auf die bis vor Kurzem noch sehr dünne Decke an Leistungsträgern auch fatal gewesen. Es hätte sich höchstens ein 1:1-Wechsel angeboten, doch das hätte finanziell wohl kaum eine grössere Rendite abgeworfen.
- Noch vor Kurzem besass Arsenal eine junge, eine entwicklungsfähige Mannschaft. Junge Leistungsträger verkauft allerdings in der Regel kein Verein. Bei den meisten teuren Verkäufen handelt es sich entweder um Junioren, die gelegentlich ein paar Minuten Spielzeit erhalten, aber noch nicht Stammplatzniveau besitzen, oder aber um Spieler, die im Herbst ihrer Karriere verkauft werden, bevor ihre Leistungsfähigkeit nachlässt und dementsprechend stark an Wert verlieren. Mit Oedegaard, Gabriel und Eze besitzt Arsenal mittlerweile Spieler, die in diese Kategorie fallen. Sie könnten sehr wahrscheinlich für gutes Geld verkauft werden. White und vor allem Jesus gehörten auch zu dieser Gruppe, wären sie nicht regelmässig verletzt.
- Die Talentschmiede wirft noch heute trotz grossem Engagement und finanziellem Effort zu wenige grosse Talente ab. Mertesacker scheint aber immerhin gute Arbeit gemacht zu haben, sodass mit Saka, Lewis-Skelly, Nwaneri und Salmon erste Früchte geerntet werden konnten. Noch hinkt Arsenal aber weit hinter den Nachwuchsakademien vor allem von Barcelona und PSG hinterher. Die beiden haben sich einen hervorragenden Ruf als Ausbildner erarbeitet (der Ruf ist bare Münze wert) und bringen eine Vielzahl an gut ausgebildeten Talenten hervor. Dann trennen sich freilich die Wege dieser beiden Clubs. Während Barcelona seine Talente selber nutzt, erwirtschaften die Franzosen mit dem Verkauf ihrer Junioren gute Gewinne.
Alles in allem bin ich mit Blick auf diese Argumente nicht felsenfest, aber doch einigermassen überzeugt davon, dass Arsenal künftig ein besserer Verkäufer sein kann und womöglich auch sein wird. We will see.
Vieles richtig. Dennoch gibt es genug Beispiele, dass uns, aus welchen Gründen auch immer, viel Geld durch die Lappen gegangen ist. Bei Pépé frage ich mich bis heute, wie man bei wirklich guten Stats bei Arsenal, nicht noch 25 - 30 Mio € generieren konnte. Ich würde sogar behaupten, dass jeder andere Konkurrent den Erlös bei ihm erzielt hätte. Natürlich muss man in der Personalie berücksichtigen, dass teilweise sein Gehalt ein Ausschlusskriterium war, nur war oder ist dieser Umstand auch bei anderen Spielern ein Problem. Aktuell Fabio Vieira. Der Junge hat eine, für Bundesligaverhältnisse, fantastische Saison gespielt und den Klassenerhalt zugunsten des HSV mitentschieden. So ein Spieler darf doch nicht für 10-15 Mio € wechseln? Wo ist bei ihm die Nachfrage? Für Clubs wie Fulham müsste so ein beschlagener Spieler mindestens 30 Mio € wert sein. Klar, man weiß nicht, was alles hinter den Kulissen passiert und welch Präferenz der Portugiese selber hat, aber ich finde es schon erstaunlich. Manchmal beschleicht mich das Gefühl, dass die Konkurrenz genau weiß, dass wir irgendwann einknicken werden und unter Wert "verkaufen".
02.08.2026 - 15:32 Uhr
Zitat von DonMarvel
Vieles richtig. Dennoch gibt es genug Beispiele, dass uns, aus welchen Gründen auch immer, viel Geld durch die Lappen gegangen ist. Bei Pépé frage ich mich bis heute, wie man bei wirklich guten Stats bei Arsenal, nicht noch 25 - 30 Mio € generieren konnte. Ich würde sogar behaupten, dass jeder andere Konkurrent den Erlös bei ihm erzielt hätte. Natürlich muss man in der Personalie berücksichtigen, dass teilweise sein Gehalt ein Ausschlusskriterium war, nur war oder ist dieser Umstand auch bei anderen Spielern ein Problem. Aktuell Fabio Vieira. Der Junge hat eine, für Bundesligaverhältnisse, fantastische Saison gespielt und den Klassenerhalt zugunsten des HSV mitentschieden. So ein Spieler darf doch nicht für 10-15 Mio € wechseln? Wo ist bei ihm die Nachfrage? Für Clubs wie Fulham müsste so ein beschlagener Spieler mindestens 30 Mio € wert sein. Klar, man weiß nicht, was alles hinter den Kulissen passiert und welch Präferenz der Portugiese selber hat, aber ich finde es schon erstaunlich. Manchmal beschleicht mich das Gefühl, dass die Konkurrenz genau weiß, dass wir irgendwann einknicken werden und unter Wert "verkaufen".
Zitat von ZuschauerIn
Ich denke, auf die Verkäufe müssen wir einen differenzierten Blick gewinnen. Ja, auf den ersten Blick scheint es, als wäre Arsenal seit vielen Jahren ein schlechter Verkäufer. Dies mag im einen oder anderen Fall auch tatsächlich zutreffen. Da möchte ich gar nicht widersprechen. Dennoch möchte ich die Verantwortlichen mit folgenden Argumenten zumindest teilweise in Schutz nehmen.
Alles in allem bin ich mit Blick auf diese Argumente nicht felsenfest, aber doch einigermassen überzeugt davon, dass Arsenal künftig ein besserer Verkäufer sein kann und womöglich auch sein wird. We will see.
Zitat von fieni
Anderes Thema, die geringen Ablösen die wir bei Verkäufen generieren: Ja, ich denke es ist eine Tatsache dass wir kein guter Verkäuferklub waren und sind und wie das die anderen Klubs immer schaffen für gefühlt durchschnittliche Spieler Mondsummen zu kassieren... das wüsste ich auch gerne.
Zur Wahrheit gehört aber auch, wie @WienerGunner geschrieben hat: Welcher Spieler den wir in den letzten Jahren verkauft haben, wäre eigentlich mehr Wert gewesen? Mir fällt keiner ein. Spieler deren Abgang mir ein bisschen wehgetan haben, waren zb. ESR oder Oxlade... Beide haben aber (bisher) nicht gezeigt, dass sie mehr wert gewesen wären und ich denke wir können mit beiden Ablösesummen gut leben. Bei Vieira frag ich mich auch ein wenig woher diese Forderungen nach einer höheren Ablöse kommen. Wer sollte die bezahlen? Ja, er hatte eine sehr gute Saison in Hamburg. Aber das bedeutet, bei allem Respekt, halt auch nicht so viel wie wenn er zb. in der Premier League ähnlich aufgezeigt hätte. Dann wären auch mehr Interessenten da... Zur Einordnung: Wenn ich es richtig im Kopf habe hat Romano Schmid in Bremen genau die gleichen Scorerzahlen vorzuweisen und hat ebenfalls eine gute Saison gespielt. Zu dem sind Schmid und Vieira auch genau gleich alt. Aber dennoch würde niemand, stand jetzt, 30 Mio oder mehr für Schmid bezahlen... Warum also für Vieira?
Anderes Thema, die geringen Ablösen die wir bei Verkäufen generieren: Ja, ich denke es ist eine Tatsache dass wir kein guter Verkäuferklub waren und sind und wie das die anderen Klubs immer schaffen für gefühlt durchschnittliche Spieler Mondsummen zu kassieren... das wüsste ich auch gerne.
Zur Wahrheit gehört aber auch, wie @WienerGunner geschrieben hat: Welcher Spieler den wir in den letzten Jahren verkauft haben, wäre eigentlich mehr Wert gewesen? Mir fällt keiner ein. Spieler deren Abgang mir ein bisschen wehgetan haben, waren zb. ESR oder Oxlade... Beide haben aber (bisher) nicht gezeigt, dass sie mehr wert gewesen wären und ich denke wir können mit beiden Ablösesummen gut leben. Bei Vieira frag ich mich auch ein wenig woher diese Forderungen nach einer höheren Ablöse kommen. Wer sollte die bezahlen? Ja, er hatte eine sehr gute Saison in Hamburg. Aber das bedeutet, bei allem Respekt, halt auch nicht so viel wie wenn er zb. in der Premier League ähnlich aufgezeigt hätte. Dann wären auch mehr Interessenten da... Zur Einordnung: Wenn ich es richtig im Kopf habe hat Romano Schmid in Bremen genau die gleichen Scorerzahlen vorzuweisen und hat ebenfalls eine gute Saison gespielt. Zu dem sind Schmid und Vieira auch genau gleich alt. Aber dennoch würde niemand, stand jetzt, 30 Mio oder mehr für Schmid bezahlen... Warum also für Vieira?
Ich denke, auf die Verkäufe müssen wir einen differenzierten Blick gewinnen. Ja, auf den ersten Blick scheint es, als wäre Arsenal seit vielen Jahren ein schlechter Verkäufer. Dies mag im einen oder anderen Fall auch tatsächlich zutreffen. Da möchte ich gar nicht widersprechen. Dennoch möchte ich die Verantwortlichen mit folgenden Argumenten zumindest teilweise in Schutz nehmen.
- In der Zeit nach Wengers "Invincibles" wurde die Qualität der Mannschaft sukzessive geringer, weil entweder die Expertise bei den Zuzügen fehlte oder aber schlicht jenes Geld nicht in die Hand genommen wurde (oder wegen des Stadionbaus werden konnte), um den Kader zielgerichtet zu verstärken. Das Resultat war, dass Arteta bei seinem Amtsantritt über eine Mannschaft verfügte, die höheren Ansprüchen nicht genügen konnte und dysfunktional war. Arteta und Edu begannen also mit einem Neuaufbau von Grundauf. Es war sozusagen ein Neustart auf einer grünen Wiese. In den Jahren bis 2024/25 gelang es ihnen, ein solides Fundament zu errichten.
- Bis vor einem Jahr besass Arsenal im Grunde eine starke Mannschaft, die aber in der zweiten Reihe massiv schlechter war als einige Konkurrenten. Dadurch schlug sich jede Verletzung eines Stammspielers fast augenblicklich in schlechteren Resultaten nieder. Anders als in der heimischen Liga vor allem Manchester City konnte Arsenal bei Verletzungen nicht nachlegen oder bei schlechtem Formstand nicht korrigierend eingreifen, da die zweite Garde keinen positiven Impact geben konnte. Auf die Saison 2025/26 hin wurde dieser Rückstand mit einigen geschickten Zuzügen teilweise aufgeholt.
- Nun kommen wir zum Thema des schlechten Verkäufers. Bis vor einem Jahr waren fast alle Spieler der zweiten Garde schlicht nicht gut genug, um einen grossen Transfererlös möglich zu machen. Sicher, für zahlreiche Clubs (wie zum Beispiel die hinteren vier Fünftel der deutschen Bundeliga) wären diese Spieler eine klare Verstärkung gewesen, aber eben nicht für jene Clubs, die teure Transfers abwickeln.Und die Stammspieler wollte Arsenal offensichtlich auf keinen Fall abgeben. Das wäre mit Blick auf die bis vor Kurzem noch sehr dünne Decke an Leistungsträgern auch fatal gewesen. Es hätte sich höchstens ein 1:1-Wechsel angeboten, doch das hätte finanziell wohl kaum eine grössere Rendite abgeworfen.
- Noch vor Kurzem besass Arsenal eine junge, eine entwicklungsfähige Mannschaft. Junge Leistungsträger verkauft allerdings in der Regel kein Verein. Bei den meisten teuren Verkäufen handelt es sich entweder um Junioren, die gelegentlich ein paar Minuten Spielzeit erhalten, aber noch nicht Stammplatzniveau besitzen, oder aber um Spieler, die im Herbst ihrer Karriere verkauft werden, bevor ihre Leistungsfähigkeit nachlässt und dementsprechend stark an Wert verlieren. Mit Oedegaard, Gabriel und Eze besitzt Arsenal mittlerweile Spieler, die in diese Kategorie fallen. Sie könnten sehr wahrscheinlich für gutes Geld verkauft werden. White und vor allem Jesus gehörten auch zu dieser Gruppe, wären sie nicht regelmässig verletzt.
- Die Talentschmiede wirft noch heute trotz grossem Engagement und finanziellem Effort zu wenige grosse Talente ab. Mertesacker scheint aber immerhin gute Arbeit gemacht zu haben, sodass mit Saka, Lewis-Skelly, Nwaneri und Salmon erste Früchte geerntet werden konnten. Noch hinkt Arsenal aber weit hinter den Nachwuchsakademien vor allem von Barcelona und PSG hinterher. Die beiden haben sich einen hervorragenden Ruf als Ausbildner erarbeitet (der Ruf ist bare Münze wert) und bringen eine Vielzahl an gut ausgebildeten Talenten hervor. Dann trennen sich freilich die Wege dieser beiden Clubs. Während Barcelona seine Talente selber nutzt, erwirtschaften die Franzosen mit dem Verkauf ihrer Junioren gute Gewinne.
Alles in allem bin ich mit Blick auf diese Argumente nicht felsenfest, aber doch einigermassen überzeugt davon, dass Arsenal künftig ein besserer Verkäufer sein kann und womöglich auch sein wird. We will see.
Vieles richtig. Dennoch gibt es genug Beispiele, dass uns, aus welchen Gründen auch immer, viel Geld durch die Lappen gegangen ist. Bei Pépé frage ich mich bis heute, wie man bei wirklich guten Stats bei Arsenal, nicht noch 25 - 30 Mio € generieren konnte. Ich würde sogar behaupten, dass jeder andere Konkurrent den Erlös bei ihm erzielt hätte. Natürlich muss man in der Personalie berücksichtigen, dass teilweise sein Gehalt ein Ausschlusskriterium war, nur war oder ist dieser Umstand auch bei anderen Spielern ein Problem. Aktuell Fabio Vieira. Der Junge hat eine, für Bundesligaverhältnisse, fantastische Saison gespielt und den Klassenerhalt zugunsten des HSV mitentschieden. So ein Spieler darf doch nicht für 10-15 Mio € wechseln? Wo ist bei ihm die Nachfrage? Für Clubs wie Fulham müsste so ein beschlagener Spieler mindestens 30 Mio € wert sein. Klar, man weiß nicht, was alles hinter den Kulissen passiert und welch Präferenz der Portugiese selber hat, aber ich finde es schon erstaunlich. Manchmal beschleicht mich das Gefühl, dass die Konkurrenz genau weiß, dass wir irgendwann einknicken werden und unter Wert "verkaufen".
Ich streite in meinem Text ja auch nicht ab, dass es den einen oder anderen Verkauf unter Wert gab. Einiges lässt sich mit meinen Argumenten erklären, aber gewiss nicht alles.
03.08.2026 - 12:46 Uhr
Was ist jetzt eigentlich mit Bruno ? Wieso gibt man da nichtmal Gas nachdem man 100x liest von einer Einigung? Umso früher er beim team ist umso besser für uns, stattdessen wird Guimares jetzt beim Training auftauchen in Newcastle das versteh ich nicht
03.08.2026 - 13:57 Uhr
Diese Woche Medizincheck und dann wird er vorgestellt. Lt einiger Quellen.
03.08.2026 - 14:10 Uhr
Zitat von schmidddi
Diese Woche Medizincheck und dann wird er vorgestellt. Lt einiger Quellen.
Diese Woche Medizincheck und dann wird er vorgestellt. Lt einiger Quellen.
Hab jetzt gerade gelesen das Newcastle das Angebot abgelehnt hat und ihn unbedingt halten wollen
03.08.2026 - 14:43 Uhr
Zitat von Pamon
Hab jetzt gerade gelesen das Newcastle das Angebot abgelehnt hat und ihn unbedingt halten wollen
Hab jetzt gerade gelesen das Newcastle das Angebot abgelehnt hat und ihn unbedingt halten wollen
Ich denke Howe hätte nicht das Handtuch geschmissen, wenn es noch eine realistische Chance gibt das Bruno bleibt.
Oder war der Bruno-Abgang gar nicht der Auslöser für seinen Rücktritt?
03.08.2026 - 15:01 Uhr
Zitat von Pamon
Hab jetzt gerade gelesen das Newcastle das Angebot abgelehnt hat und ihn unbedingt halten wollen
Hab jetzt gerade gelesen das Newcastle das Angebot abgelehnt hat und ihn unbedingt halten wollen
Könnte dir auch mal in den Sinn kommen, dass Newcastle einen Ersatz braucht und es taktischer Natur ist auf Zeit zu spielen, was über die Magpies-Journos gekonnt kolportiert wird? Alleine schon, dass man heute von der ERSTEN offiziellen Kontaktaufnahme schreibt, 20 Minuten später das angeblich ERSTE Angebot schon abgelehnt wurde, ist schon etwas strange. Nachdem man wochenlang abstritt, dass es keinen direkten Kontakt gab, kommt man heute mit der ersten Meldung über Gespräche, Angebot und Ablehnung der Offerte um die Ecke. Weder Ornstein, noch Mokbel, noch Jacob, noch Romano berichten darüber. Aber gut, vielleicht kommt das ja noch.
03.08.2026 - 15:53 Uhr
Und jetzt wird seitens Edwards noch hinterhergehauen, dass diese Woche eine Entscheidung fällt, weil Bruno G. den Wechsel "verzweifelt" forcieren will.
Kannste alles nicht mehr ernst nehmen diese Social-Media-Spielchen.
Kannste alles nicht mehr ernst nehmen diese Social-Media-Spielchen.
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