| Geburtsdatum | 14.10.2005 |
|---|---|
| Alter | 20 |
| Nat. |
Schweiz |
| Größe | 1,82m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Offensives Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Aston Villa |
Leistungsdaten: 25/26
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 47 | 7 | 9 | ||
![]() | Bundesliga | 27 | 5 | 5 | |
![]() | Europa League | 15 | 2 | 2 | |
![]() | DFB-Pokal | 5 | - | 2 | |
Johan Manzambi [44]
07.07.2024 - 12:08 Uhr
19.06.2026 - 13:01 Uhr
Ich glaube, spätestens nach dem gestrigen Auftritt dürfte Manzambi endgültig auf den Listen aller großen Vereine gelandet sein. Es wäre fast schon eine Überraschung, wenn das nicht der Fall wäre. Deshalb rechne ich fest damit, dass in den kommenden Wochen zahlreiche Angebote eingehen werden. Seine Entwicklung ist aus meiner Sicht ohnehin einzigartig. Wenn man ehrlich ist, geht das Ganze erst seit etwa einem Jahr richtig steil nach oben.
Ich erinnere mich noch an sein erstes Bundesligaspiel gegen Gladbach. Schon damals ist mir aufgefallen, mit welcher Selbstverständlichkeit er aufgetreten ist. Während viele junge Spieler in so einer Situation eher versuchen, keine Fehler zu machen, hat er ständig den Ball gefordert und Verantwortung übernommen. Dass er dann auch noch das entscheidende Kopfballtor erzielt hat, war sinnbildlich für seine Unbekümmertheit. Auch sein Interview danach ist mir bis heute im Kopf geblieben. Er sagte, dass er gar nicht wusste, wie er jubeln sollte, weil ihn die Situation komplett überwältigt hatte. Gleichzeitig sprach er davon, dass sein großes Ziel sei, irgendwann die Champions League zu gewinnen.
Seitdem hat er eine beeindruckende Entwicklung genommen. Letzte Saison kam er nur auf wenige Einsätze, inzwischen ist er zu einem absoluten Ausnahmespieler geworden und hat sich sogar auf internationaler Bühne hervorragend präsentiert. Dabei verlief nicht alles perfekt. Er hatte schwierige Phasen, wurde durch Platzverweise zurückgeworfen und musste sich auf der Sechserposition viel Kritik anhören. Viele waren der Meinung, dass er dort seine Stärken nicht ausspielen könne. Doch er hat sich immer weiterentwickelt und gezeigt, wie vielseitig er ist. Ob auf der Sechs, der Acht, der Zehn oder auf dem Flügel – er kann nahezu überall eingesetzt werden und bringt trotzdem seine Qualitäten ein. Für einen 20-Jährigen ist das außergewöhnlich.
Besonders beeindruckend finde ich seine Reife und seine Mentalität. Auch bei seinen ersten Einsätzen für die Schweiz wirkte er überhaupt nicht nervös. Sein Tor hat ihm sicherlich zusätzlich Selbstvertrauen gegeben, aber vor allem seine Entschlossenheit und seine Unbekümmertheit zeichnen ihn aus. Wenn er frei agieren darf, sich ständig anbietet, Bälle fordert, verteilt und enge Situationen auflöst, spielt er auf einem extrem hohen Niveau. Für mich gehört er schon jetzt zu den spannendsten jungen Spielern überhaupt und ist ein Ausnahmetalent, wie wir es in Freiburg in dieser Form noch nicht gesehen haben.
Deshalb wird ein möglicher Transfer auch eine enorme Herausforderung für den Verein. Freiburg musste bisher noch nie über Ablösesummen in dieser Größenordnung verhandeln. Weltweit berichten Medien und bekannte Insider über ihn, besser ins Schaufenster spielen kann man sich kaum. Persönlich freut mich das sehr, weil ich ihm diesen Weg von Herzen gönne.
Was seine Zukunft angeht, blockt er die Spekulationen bislang professionell ab und betont immer wieder, dass er einen Vertrag in Freiburg hat und sich auf die Nationalmannschaft konzentriert. Trotzdem halte ich einen Wechsel nach der WM für wahrscheinlich. Natürlich könnte er auch noch ein Jahr bleiben – mit 20 Jahren hätte er dafür alle Zeit der Welt –, aber ich glaube, dass die Anfragen der Topvereine irgendwann so zahlreich werden, dass er den nächsten Schritt gehen möchte. Auch der Wechsel seiner Berateragentur könnte dabei eine Rolle spielen.
Entscheidend wird sein, dass möglichst früh Klarheit herrscht. Für Freiburg wäre es wichtig, Planungssicherheit zu haben, und auch für Manzambi selbst wäre eine komplette Vorbereitung bei einem neuen Verein von Vorteil. Je länger sich ein Transfer zieht, desto schwieriger wird die Situation.
Die spannendste Frage bleibt für mich die Ablöse. Wenn ich Alter, Entwicklung, Qualität, Vielseitigkeit und den heutigen Markt zusammenrechne, sehe ich seinen Wert irgendwo zwischen 90 und 120 Millionen Euro. Bei einer Forderung in dieser Größenordnung kommen nur noch wenige absolute Topvereine infrage. Sollte Freiburg dagegen schon bei 50 bis 70 Millionen Euro gesprächsbereit sein, würde vermutlich die halbe Fußballwelt anklopfen. Gerade weil sein Vertrag bis 2030 läuft, finde ich, dass Freiburg durchaus selbstbewusst verhandeln und hoch pokern kann.
Unabhängig davon wünsche ich ihm, falls er tatsächlich wechselt, dass er den richtigen Verein auswählt. Bei absoluten Spitzenklubs ist der Druck enorm und nicht jeder junge Spieler kommt damit sofort zurecht. Vielleicht wäre ein Umfeld besser, das ihm Zeit zur Entwicklung gibt und ihn nicht nach wenigen schwächeren Spielen infrage stellt.
Für Freiburg wäre sein Abgang sportlich natürlich ein riesiger Verlust. Das Problem ist dabei nicht das Geld, sondern die Frage, wie man einen solchen Spieler ersetzt. Einen identischen Nachfolger gibt es nicht. Vor allem seine Dynamik, seine Box-to-Box-Qualitäten und seine Fähigkeit, das Spiel aus dem Zentrum heraus anzukurbeln, fehlen sonst im Kader. Deshalb würde ich mir wünschen, dass Freiburg im Falle eines Verkaufs gezielt einen jungen, entwicklungsfähigen Spieler holt, der auf der Sechs, der Acht oder auch auf der Zehn spielen kann und ähnliche Anlagen mitbringt.
Am Ende werden wir sehen, wie sich alles entwickelt. Vielleicht bleibt er doch noch ein Jahr, vielleicht erfolgt der Wechsel schon in diesem Sommer. Meine Tendenz geht klar in Richtung Abschied. Böse sein könnte man ihm dafür aber nicht. Im Gegenteil: Er hat Freiburg sportlich und auch international enorm geholfen und dem Verein zusätzliche Aufmerksamkeit verschafft. Freiburg wird auch ohne ihn weiter wachsen und wie in der Vergangenheit Lösungen finden. Sollte er gehen, wünsche ich ihm einfach nur alles Gute und hoffe, dass er eine Entscheidung trifft, die sowohl sportlich als auch menschlich die richtige für ihn ist.
Ich erinnere mich noch an sein erstes Bundesligaspiel gegen Gladbach. Schon damals ist mir aufgefallen, mit welcher Selbstverständlichkeit er aufgetreten ist. Während viele junge Spieler in so einer Situation eher versuchen, keine Fehler zu machen, hat er ständig den Ball gefordert und Verantwortung übernommen. Dass er dann auch noch das entscheidende Kopfballtor erzielt hat, war sinnbildlich für seine Unbekümmertheit. Auch sein Interview danach ist mir bis heute im Kopf geblieben. Er sagte, dass er gar nicht wusste, wie er jubeln sollte, weil ihn die Situation komplett überwältigt hatte. Gleichzeitig sprach er davon, dass sein großes Ziel sei, irgendwann die Champions League zu gewinnen.
Seitdem hat er eine beeindruckende Entwicklung genommen. Letzte Saison kam er nur auf wenige Einsätze, inzwischen ist er zu einem absoluten Ausnahmespieler geworden und hat sich sogar auf internationaler Bühne hervorragend präsentiert. Dabei verlief nicht alles perfekt. Er hatte schwierige Phasen, wurde durch Platzverweise zurückgeworfen und musste sich auf der Sechserposition viel Kritik anhören. Viele waren der Meinung, dass er dort seine Stärken nicht ausspielen könne. Doch er hat sich immer weiterentwickelt und gezeigt, wie vielseitig er ist. Ob auf der Sechs, der Acht, der Zehn oder auf dem Flügel – er kann nahezu überall eingesetzt werden und bringt trotzdem seine Qualitäten ein. Für einen 20-Jährigen ist das außergewöhnlich.
Besonders beeindruckend finde ich seine Reife und seine Mentalität. Auch bei seinen ersten Einsätzen für die Schweiz wirkte er überhaupt nicht nervös. Sein Tor hat ihm sicherlich zusätzlich Selbstvertrauen gegeben, aber vor allem seine Entschlossenheit und seine Unbekümmertheit zeichnen ihn aus. Wenn er frei agieren darf, sich ständig anbietet, Bälle fordert, verteilt und enge Situationen auflöst, spielt er auf einem extrem hohen Niveau. Für mich gehört er schon jetzt zu den spannendsten jungen Spielern überhaupt und ist ein Ausnahmetalent, wie wir es in Freiburg in dieser Form noch nicht gesehen haben.
Deshalb wird ein möglicher Transfer auch eine enorme Herausforderung für den Verein. Freiburg musste bisher noch nie über Ablösesummen in dieser Größenordnung verhandeln. Weltweit berichten Medien und bekannte Insider über ihn, besser ins Schaufenster spielen kann man sich kaum. Persönlich freut mich das sehr, weil ich ihm diesen Weg von Herzen gönne.
Was seine Zukunft angeht, blockt er die Spekulationen bislang professionell ab und betont immer wieder, dass er einen Vertrag in Freiburg hat und sich auf die Nationalmannschaft konzentriert. Trotzdem halte ich einen Wechsel nach der WM für wahrscheinlich. Natürlich könnte er auch noch ein Jahr bleiben – mit 20 Jahren hätte er dafür alle Zeit der Welt –, aber ich glaube, dass die Anfragen der Topvereine irgendwann so zahlreich werden, dass er den nächsten Schritt gehen möchte. Auch der Wechsel seiner Berateragentur könnte dabei eine Rolle spielen.
Entscheidend wird sein, dass möglichst früh Klarheit herrscht. Für Freiburg wäre es wichtig, Planungssicherheit zu haben, und auch für Manzambi selbst wäre eine komplette Vorbereitung bei einem neuen Verein von Vorteil. Je länger sich ein Transfer zieht, desto schwieriger wird die Situation.
Die spannendste Frage bleibt für mich die Ablöse. Wenn ich Alter, Entwicklung, Qualität, Vielseitigkeit und den heutigen Markt zusammenrechne, sehe ich seinen Wert irgendwo zwischen 90 und 120 Millionen Euro. Bei einer Forderung in dieser Größenordnung kommen nur noch wenige absolute Topvereine infrage. Sollte Freiburg dagegen schon bei 50 bis 70 Millionen Euro gesprächsbereit sein, würde vermutlich die halbe Fußballwelt anklopfen. Gerade weil sein Vertrag bis 2030 läuft, finde ich, dass Freiburg durchaus selbstbewusst verhandeln und hoch pokern kann.
Unabhängig davon wünsche ich ihm, falls er tatsächlich wechselt, dass er den richtigen Verein auswählt. Bei absoluten Spitzenklubs ist der Druck enorm und nicht jeder junge Spieler kommt damit sofort zurecht. Vielleicht wäre ein Umfeld besser, das ihm Zeit zur Entwicklung gibt und ihn nicht nach wenigen schwächeren Spielen infrage stellt.
Für Freiburg wäre sein Abgang sportlich natürlich ein riesiger Verlust. Das Problem ist dabei nicht das Geld, sondern die Frage, wie man einen solchen Spieler ersetzt. Einen identischen Nachfolger gibt es nicht. Vor allem seine Dynamik, seine Box-to-Box-Qualitäten und seine Fähigkeit, das Spiel aus dem Zentrum heraus anzukurbeln, fehlen sonst im Kader. Deshalb würde ich mir wünschen, dass Freiburg im Falle eines Verkaufs gezielt einen jungen, entwicklungsfähigen Spieler holt, der auf der Sechs, der Acht oder auch auf der Zehn spielen kann und ähnliche Anlagen mitbringt.
Am Ende werden wir sehen, wie sich alles entwickelt. Vielleicht bleibt er doch noch ein Jahr, vielleicht erfolgt der Wechsel schon in diesem Sommer. Meine Tendenz geht klar in Richtung Abschied. Böse sein könnte man ihm dafür aber nicht. Im Gegenteil: Er hat Freiburg sportlich und auch international enorm geholfen und dem Verein zusätzliche Aufmerksamkeit verschafft. Freiburg wird auch ohne ihn weiter wachsen und wie in der Vergangenheit Lösungen finden. Sollte er gehen, wünsche ich ihm einfach nur alles Gute und hoffe, dass er eine Entscheidung trifft, die sowohl sportlich als auch menschlich die richtige für ihn ist.
19.06.2026 - 16:57 Uhr
Denke man wird soviel Erfahrung haben zu wissen was und wievel man verlangen kann. Ob er sich dann entscheidet irgnendwohin zu wechseln wo er dann Joker ist oder versucht sich irgendwo einen Stammplatz zu erspielen kann dem Verein auch erst mal egal sein.
Wenn man 50+ Mio bekommt, sind vermutlich sogar mehr als nur ein Nachfolger drin, denkbar wären z.B. Engelhardt und Gnonto oder ggf. ein kreativer Kopf im Mittelfeld.
Ich denke dass man aktuell die beste Möglichkeit den Größtmöglichen Transfererlös zu haben, zum einen die Lange Vetragslaufzeit und zum anderen die frischen WM Eindrücke und noch keine wilde Verletzung in der Karriere. Es ist zwar unwahrscheinlich dass etwas passiert oder er stagniert oder abbaut, aber ich persönlich würde ihn gehen lassen wenn der Preis stimmt.
Wenn man 50+ Mio bekommt, sind vermutlich sogar mehr als nur ein Nachfolger drin, denkbar wären z.B. Engelhardt und Gnonto oder ggf. ein kreativer Kopf im Mittelfeld.
Ich denke dass man aktuell die beste Möglichkeit den Größtmöglichen Transfererlös zu haben, zum einen die Lange Vetragslaufzeit und zum anderen die frischen WM Eindrücke und noch keine wilde Verletzung in der Karriere. Es ist zwar unwahrscheinlich dass etwas passiert oder er stagniert oder abbaut, aber ich persönlich würde ihn gehen lassen wenn der Preis stimmt.
19.06.2026 - 18:03 Uhr
Das erste Mal bewusst aufgefallen ist mir Johan Manzambi in unser zweiten Mannschaft vor etwa 2,5 Jahren in der dritten Liga. Mein Heimatverein Preußen Münster hoffte auf einen Ausrutscher der Konkurrenz aus Regensburg im Freiburger Dreisamstadion.
Ich sagte meinen Münsteraner Freunden, dass meine Freiburger das schon machen werden. Und ich sollte Recht behalten. Das entscheidende Tor zum (glaube ich) 3:1 erzielte technisch bockstark der junge Manzambi.
Der zweite intensive Kontakt mit dem jungen Johan war das Siegtor kurz vor Schluss in Mönchengladbach. Das wurde bereits von anderen hier als sehr prägend bezeichnet, auch bei mir wirkt dieser erste Bundesliga Treffer noch bis heute nach. Ich weiß noch, dass ich wegen Spätdienst nur die letzten Minuten auf Sky Go während meiner Pause verfolgen konnte und bei Johans Siegtor laut schrie, dass meine Kollegen sich erschrocken hatten.
Etwa 1,5 Jahre später reden wir vom größten Talent, das je in Freiburg gespielt hat, vom neuen Transfer Rekord, vom Jahrhundert Juwel. Von Summen 60, 70, 80 Millionen, Zahlen die ich never never jemals für möglich gehalten hätte in Bezug auf unseren SC Freiburg. Ich fand alles über 20 Mio für Söyüncü, Schlotterbeck, Röhl und Co. schon völlig irrsinnig.
Einfach nur Wow!
Ich sagte meinen Münsteraner Freunden, dass meine Freiburger das schon machen werden. Und ich sollte Recht behalten. Das entscheidende Tor zum (glaube ich) 3:1 erzielte technisch bockstark der junge Manzambi.
Der zweite intensive Kontakt mit dem jungen Johan war das Siegtor kurz vor Schluss in Mönchengladbach. Das wurde bereits von anderen hier als sehr prägend bezeichnet, auch bei mir wirkt dieser erste Bundesliga Treffer noch bis heute nach. Ich weiß noch, dass ich wegen Spätdienst nur die letzten Minuten auf Sky Go während meiner Pause verfolgen konnte und bei Johans Siegtor laut schrie, dass meine Kollegen sich erschrocken hatten.
Etwa 1,5 Jahre später reden wir vom größten Talent, das je in Freiburg gespielt hat, vom neuen Transfer Rekord, vom Jahrhundert Juwel. Von Summen 60, 70, 80 Millionen, Zahlen die ich never never jemals für möglich gehalten hätte in Bezug auf unseren SC Freiburg. Ich fand alles über 20 Mio für Söyüncü, Schlotterbeck, Röhl und Co. schon völlig irrsinnig.
Einfach nur Wow!
20.06.2026 - 00:40 Uhr
Was ich bei Johan so wahnsinnig finde ist das was der Verein in ihm gesehen haben muss. Er wechselte ja Anfang 2023 zu uns. Er kam als ziemlich unbeschriebenes Blatt das halt in der Schweiz bei Servette Genf eben in der Jugend gekickt hat. Nichts besonderes soweit.
Nach knappen zwei Monaten debütierte er für die Schweizer U18. Wie sehr er davor auf dem Zettel stand kann ich von außerhalb nicht beurteilen. Noch etwas mehr als zwei Jahre später wurde er A-Nationalspieler mit Traumdebüt. Und plötzlich Doppeltorschütze bei der WM.
Parallel entwickelte er sich quasi in Rekordzeit zum kaum zu ersetzenden Stammspieler in der Bundesliga. Es macht einfach Spaß ihm beim wachsen zu zusehen. Ich würde mir wünschen das er sich bei uns noch ein Jahr nimmt um über maximale Spielzeit den Weg weiterzugehen.
Nach knappen zwei Monaten debütierte er für die Schweizer U18. Wie sehr er davor auf dem Zettel stand kann ich von außerhalb nicht beurteilen. Noch etwas mehr als zwei Jahre später wurde er A-Nationalspieler mit Traumdebüt. Und plötzlich Doppeltorschütze bei der WM.
Parallel entwickelte er sich quasi in Rekordzeit zum kaum zu ersetzenden Stammspieler in der Bundesliga. Es macht einfach Spaß ihm beim wachsen zu zusehen. Ich würde mir wünschen das er sich bei uns noch ein Jahr nimmt um über maximale Spielzeit den Weg weiterzugehen.
20.06.2026 - 15:24 Uhr
Eine Ablöse von 90-120 halte ich für unrealistisch. Das sind Beträge die zahlen die Topvereine nur wenn sie mit grosser Sicherheit davon ausgehen, einen zukünftigen Stammspieler zu verpflichten. Diese Sicherheit gibt es bei Manzambi aber noch nicht. Seine Vielseitigkeit ist seine grösste Stärke, macht es aber gleichzeitig auch etwas unberechenbar seine genaue Rolle in einem Spitzenkader vorauszusehen. Der geschätzte Marktwert von 50 Millionen ist eine realistische Basis. Vielleicht geht es hoch bis 60 Millionen, aber selbst dafür müsste der Sportclub Krösche like verhandeln.
Ich traue Manzambi Grosses zu, aber der nächste Schritt ist kein Selbstläufer. Er braucht den richtigen Verein und Trainer, der die für ihn genau passende Rolle findet, in der er sich voll entfalten kann. Deshalb glaube ich auch nicht, dass es ein finanziell getriebener Wettstreit zwischen mehreren Vereinen wird. Findet er etwas das passt gehen die Verhandlungen mit Freiburg los. Und da ist Freiburg dann eigentlich nicht der Verein, der es hart auf hart kommen lässt.
Ich traue Manzambi Grosses zu, aber der nächste Schritt ist kein Selbstläufer. Er braucht den richtigen Verein und Trainer, der die für ihn genau passende Rolle findet, in der er sich voll entfalten kann. Deshalb glaube ich auch nicht, dass es ein finanziell getriebener Wettstreit zwischen mehreren Vereinen wird. Findet er etwas das passt gehen die Verhandlungen mit Freiburg los. Und da ist Freiburg dann eigentlich nicht der Verein, der es hart auf hart kommen lässt.
20.06.2026 - 16:21 Uhr
Zitat von HarryKlein
Eine Ablöse von 90-120 halte ich für unrealistisch. Das sind Beträge die zahlen die Topvereine nur wenn sie mit grosser Sicherheit davon ausgehen, einen zukünftigen Stammspieler zu verpflichten. Diese Sicherheit gibt es bei Manzambi aber noch nicht. Seine Vielseitigkeit ist seine grösste Stärke, macht es aber gleichzeitig auch etwas unberechenbar seine genaue Rolle in einem Spitzenkader vorauszusehen. Der geschätzte Marktwert von 50 Millionen ist eine realistische Basis. Vielleicht geht es hoch bis 60 Millionen, aber selbst dafür müsste der Sportclub Krösche like verhandeln.
Eine Ablöse von 90-120 halte ich für unrealistisch. Das sind Beträge die zahlen die Topvereine nur wenn sie mit grosser Sicherheit davon ausgehen, einen zukünftigen Stammspieler zu verpflichten. Diese Sicherheit gibt es bei Manzambi aber noch nicht. Seine Vielseitigkeit ist seine grösste Stärke, macht es aber gleichzeitig auch etwas unberechenbar seine genaue Rolle in einem Spitzenkader vorauszusehen. Der geschätzte Marktwert von 50 Millionen ist eine realistische Basis. Vielleicht geht es hoch bis 60 Millionen, aber selbst dafür müsste der Sportclub Krösche like verhandeln.
Ich kann mir kaum vorstellen, das der SC Freiburg seinen besten Spieler für 50mio verkauft. Der hat einen Vertrag bis 2030!
20.06.2026 - 16:39 Uhr
Man hat Doan für 20 Millionen verkauft. Die Rekordablöse ist Schade für 30 Millionen. Man muss die Kirche auch mal im Dorf lassen. Wer hier von einer Ablöse in Richtung 100 Millionen träumt wird meiner Meinung nach böse enttäuscht werden. Ja, Manzambi ist aussergewönlich, aber 50 Millionen + sind für Freiburg auch aussergewöhnlich. Ich habe doch oben erklärt, warum ich den aktuellen Marktwert für realistisch halte. Der Wechsel ist ein next step für Manzambi. Für verkaufen da keinen erprobten PL-Spieler, der schon CL gespielt hat, sondern ein aufstrebendes Megatalent, das sich jetzt auf dem nächsten Level beweisen will.
PS: es kommt sicherlich auch darauf an, wohin er wechseln möchte. Geht es in die PL ist die eine oder andere Million mehr wohl drinnen. Doan für 20 Millionen war enttäuschend. Bei Schade oder Röhl gab es dagegen einen fetten PL Bonus.
PS: es kommt sicherlich auch darauf an, wohin er wechseln möchte. Geht es in die PL ist die eine oder andere Million mehr wohl drinnen. Doan für 20 Millionen war enttäuschend. Bei Schade oder Röhl gab es dagegen einen fetten PL Bonus.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von HarryKlein am 20.06.2026 um 17:03 Uhr bearbeitet
20.06.2026 - 16:58 Uhr
Also 50mio habe ich im Winter für realistisch gehalten.
Mir geht es hier weniger was er seit dem noch alles gezeigt hat sondern vielmehr um die Aufmerksamkeit. Euro Finale + Traum Weltmeisterschafts Debut. Das sind einfach Voraussetzungen die kein SC Spieler je gehabt hat weshalb man ihn auch unabhängig vom Talent finde ich nicht vergleichen können.
Ich will hier jetzt gar nicht über den Marktwert diskutieren das hängt von der restlichen WM ab und den Vereinen die ernst machen. Wir haben bei Woltemade gesehen wie schnell das gehen kann.
Mir geht es hier weniger was er seit dem noch alles gezeigt hat sondern vielmehr um die Aufmerksamkeit. Euro Finale + Traum Weltmeisterschafts Debut. Das sind einfach Voraussetzungen die kein SC Spieler je gehabt hat weshalb man ihn auch unabhängig vom Talent finde ich nicht vergleichen können.
Ich will hier jetzt gar nicht über den Marktwert diskutieren das hängt von der restlichen WM ab und den Vereinen die ernst machen. Wir haben bei Woltemade gesehen wie schnell das gehen kann.
20.06.2026 - 17:13 Uhr
Das stimmt. Doch wie oben bereits geschrieben, glaube ich einfach nicht, dass es ein wirkliches Wettbieten bei ihm geben wird. Woltemade war schon verrückt für 75 Millionen. Aber der ist Stürmer und der Vfb (immerhin CL-Niveau) hat knallhart verhandelt. Manzambi kann schon in ähnliche Regionen kommen. Ich sage ja nicht dass es zwingend nur 50 Millionen werden, sondern im Bereich 50-70 Millionen je nachdem welcher Verein da am Verhandlungstisch gegenüber sitzt. Freiburgs Politik war immer, Spieler den nächsten Schritt zu ermöglichen und ihnen keine Steine in den Weg zu legen. Bezüglich WM: Manzambi ist bei der Schweiz kein Stammspieler (warum weiss nur Yakin) und es könnten unter Umständen gar nicht mehr so viele Minuten werden.
Aber sei's drum. Wir werden sehen wie es weitergeht. Ich mag dieses mit Dollarzeichen in den Augen auf die mögliche Ablösesumme gieren einfach nicht besonders.
Aber sei's drum. Wir werden sehen wie es weitergeht. Ich mag dieses mit Dollarzeichen in den Augen auf die mögliche Ablösesumme gieren einfach nicht besonders.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von HarryKlein am 20.06.2026 um 17:19 Uhr bearbeitet
20.06.2026 - 17:35 Uhr
Nur mal zum Vergleich. Köln hatte Angebote für El Mala bei knapp 50 Mio. Dieser war lange Zeit nicht mal Stammspieler. Und ist positionstechnisch sehr eingeschränkt.
Manzambi kann nahezu überall spielen, was er schon gezeigt hat. Er ist der herausragende Star des Europa League Finalisten und wurde von der Uefa zum besten Nachwuchsspieler des Turniers ausgezeichnet.
Natürlich werden wir keine 100 bekommen.
Aber warum sollten wir für 50 verkaufen? Abzüglich Ausbildungsentschädigung und Beraterprovision wären das nur noch 40! Davon müsste man die Hälfte für einen Nachfolger ausgeben und wären trotzdem deutlich schlechter.
Nein. Entweder wir werden marktgerecht entlohnt, oder er bleibt!
Manzambi kann nahezu überall spielen, was er schon gezeigt hat. Er ist der herausragende Star des Europa League Finalisten und wurde von der Uefa zum besten Nachwuchsspieler des Turniers ausgezeichnet.
Natürlich werden wir keine 100 bekommen.
Aber warum sollten wir für 50 verkaufen? Abzüglich Ausbildungsentschädigung und Beraterprovision wären das nur noch 40! Davon müsste man die Hälfte für einen Nachfolger ausgeben und wären trotzdem deutlich schlechter.
Nein. Entweder wir werden marktgerecht entlohnt, oder er bleibt!
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