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In Dino veritas #200

18.12.2024 - 13:05 Uhr
In Dino veritas #200 |#2461
01.06.2026 - 23:07 Uhr
Bevor ich es vergesse:

Norma Jeane Baker.

•     •     •

Das Leben ohne den HSV ist möglich, aber völlig sinnlos.
In Dino veritas #200 |#2462
01.06.2026 - 23:11 Uhr
Zitat von West-1887
Bevor ich es vergesse:

Norma Jeane Baker.

Die sollten wir nicht mehr verpflichten mit jetzt 100!

•     •     •

!!! Nur der HSV !!!
In Dino veritas #200 |#2463
01.06.2026 - 23:33 Uhr
Zitat von HSVer in Kiel
Zitat von West-1887

Bevor ich es vergesse:

Norma Jeane Baker.

Die sollten wir nicht mehr verpflichten mit jetzt 100!


Doch. Sie kannst du immer verpflichten. 40 Buden in 30 Spielen.

•     •     •

Das Leben ohne den HSV ist möglich, aber völlig sinnlos.
In Dino veritas #200 |#2464
02.06.2026 - 06:38 Uhr
Ich hab mir gestern die Tommi Schmidt Doku in der ZDF Mediathek angeschaut.
Fand ich gut, hier und da hätte es etwas mehr Tiefe haben können und hätte auch gerne in 2 Episoden á 60 Minuten gebracht werden können. Dazu tolles Easteregg zum Ende, wo ich direkt mehr Bock auf die WM bekomme - unabhängig von den (meinen) Negativfaktoren um Nagelsmann, USA und Co.
Diese Art Dokus oder Hokus (Host Dokumentationen) finde ich persönlich sehr gut und catchen mich sehr.

Klar sehenswert.

•     •     •

_____________________________
Nur der HSV !
In Dino veritas #200 |#2465
02.06.2026 - 10:27 Uhr
Zitat von Jottkah1887

Zitat von Zwerkules

...

Ich persönlich bin und war für Olympia in Hamburg, aber ich kann die kritischen Stimmen, egal ob von links oder rechts, durchaus hören und verstehen ohne sie direkt in irgendeine Schublade stecken zu müssen. Denn, und das gehört auch zur Wahrheit: Hätte die Mitte geschlossen dafür gestimmt, dann wäre das Referendum erfolgreich gewesen. Also gab es auch da kritische Stimmen.


Edith meint noch:
Moin zum fröhlichen Kindertag smile


Ja, es ist ganz sicher zu simpel, auf die politischen Ränder zu verweisen.
Sie haben es letztlich geschafft, die politische Mitte - wo-auch-immer die heutzutage sein soll - zu überzeugen.

Ich verstehe jeden Vorbehalt, und das IOC und seine Veranstaltungen sind keine humanistischen Ringelreihen, aber ich glaube, wir haben komplett verlernt, schlechte Erfahrungen wie G20 - guter Punkt @stban - als Ansporn zu nehmen, solche Dinge zukünftig aktiv anzugehen und besser zu machen.
Für die Stadt, für die Bürger.

Moin!


Moin.

Übrigens sind die Stadtteile und die Wählerstimmen veröffentlicht.
Die meisten Gegnerstimmen konnten im Übrigen die Stadtteile generieren, in denen Antifa, Linke und Linksautonome bis hin zu St. Pauli-Fans beheimatet sind. Im Übrigen auch ein Großteil derer, die bei den Schanzenfesten oder seinerzeit beim G20 ganz vorne mit dabei waren oder sind.
Das Ablehnen von politischen Entscheidungen per se ist m. E. größtenteils von allgemeiner Ablehnung geprägt. Toleranz oder Offenheit ist da eher ein Fremdwort. Daher werden Volksabstimmungen grds. negativ beschieden. Anti halt. Da ist HH geprägt wie kein anderes Bundesland oder Stadt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Windfaenger am 02.06.2026 um 10:30 Uhr bearbeitet
In Dino veritas #200 |#2466
02.06.2026 - 10:50 Uhr
Zitat von Windfaenger



Moin.

Übrigens sind die Stadtteile und die Wählerstimmen veröffentlicht.
Die meisten Gegnerstimmen konnten im Übrigen die Stadtteile generieren, in denen Antifa, Linke und Linksautonome bis hin zu St. Pauli-Fans beheimatet sind. Im Übrigen auch ein Großteil derer, die bei den Schanzenfesten oder seinerzeit beim G20 ganz vorne mit dabei waren oder sind.
Das Ablehnen von politischen Entscheidungen per se ist m. E. größtenteils von allgemeiner Ablehnung geprägt. Toleranz oder Offenheit ist da eher ein Fremdwort. Daher werden Volksabstimmungen grds. negativ beschieden. Anti halt. Da ist HH geprägt wie kein anderes Bundesland oder Stadt.


Ähhhmmmm....Berlin? 😉

Und sorry, mit 'linken' Haltungen allein kommst du nicht auf > 50%, ich nehme hier weiterhin die diffuse 'bürgerliche Mitte' mit in die Pflicht, die erst ein solches Ergebnis ermöglicht.

Moin!

•     •     •

Es gibt Dinge, für die es sich lohnt, eine kompromisslose Haltung einzunehmen.
Natur, Familie, Freunde – und Blaufränkisch.

(Website Wachter Wiesler)
In Dino veritas #200 |#2467
02.06.2026 - 11:16 Uhr
Zitat von Windfaenger
Zitat von Jottkah1887

Zitat von Zwerkules

...

Ich persönlich bin und war für Olympia in Hamburg, aber ich kann die kritischen Stimmen, egal ob von links oder rechts, durchaus hören und verstehen ohne sie direkt in irgendeine Schublade stecken zu müssen. Denn, und das gehört auch zur Wahrheit: Hätte die Mitte geschlossen dafür gestimmt, dann wäre das Referendum erfolgreich gewesen. Also gab es auch da kritische Stimmen.


Edith meint noch:
Moin zum fröhlichen Kindertag smile


Ja, es ist ganz sicher zu simpel, auf die politischen Ränder zu verweisen.
Sie haben es letztlich geschafft, die politische Mitte - wo-auch-immer die heutzutage sein soll - zu überzeugen.

Ich verstehe jeden Vorbehalt, und das IOC und seine Veranstaltungen sind keine humanistischen Ringelreihen, aber ich glaube, wir haben komplett verlernt, schlechte Erfahrungen wie G20 - guter Punkt @stban - als Ansporn zu nehmen, solche Dinge zukünftig aktiv anzugehen und besser zu machen.
Für die Stadt, für die Bürger.

Moin!


Moin.

Übrigens sind die Stadtteile und die Wählerstimmen veröffentlicht.
Die meisten Gegnerstimmen konnten im Übrigen die Stadtteile generieren, in denen Antifa, Linke und Linksautonome bis hin zu St. Pauli-Fans beheimatet sind. Im Übrigen auch ein Großteil derer, die bei den Schanzenfesten oder seinerzeit beim G20 ganz vorne mit dabei waren oder sind.
Das Ablehnen von politischen Entscheidungen per se ist m. E. größtenteils von allgemeiner Ablehnung geprägt. Toleranz oder Offenheit ist da eher ein Fremdwort. Daher werden Volksabstimmungen grds. negativ beschieden. Anti halt. Da ist HH geprägt wie kein anderes Bundesland oder Stadt.



Um dir mal etwas Wind aus den Segeln zu nehmen:
Bezirk ---------------- Ja -------Nein
Hamburg-Mitte - 28 677 --- 45 135
Altona ------------ 45 317 --- 59 001
Eimsbüttel ------ 49 929 --- 57 909
Hamburg-Nord - 60 443 --- 67 200
Wandsbek ------- 73 570 --- 81 503
Bergedorf -------- 18 289 --- 22 258
Harburg ---------- 17 594 --- 24 905

JEDER Bezirk hat mehr Nein als Ja Stimmen !




Außerdem wundert dich die Stimmbeteiligung überhaupt nicht? Die lag nämlich nur bei 49,5%

1.315.800 Abstimmungberechtigte
-----
293.819 Ja-Stimmen (22,3%)
357.911 Nein-Stimmen (27,2%)
873 ungültige Stimmen
-----
663.197 nicht (!!) abgegebene Stimmen (50,4%)


Schlüssel doch mal die Nicht-Stimmen auf. Aus welchen Bezirken kommen sie denn? Dann kannst du dir eine Meinung bilden über diejenigen, denen es (scheinbar) komplett am Allerwertesten vorbeigeht, ob Olympia nach Hamburg kommt oder nicht.

In Hamburg-Mitte lag sie zB lediglich bei 40,6%, Harburg bei 41,2%! Und gerade in diesen beiden Bezirken haben prozentual die meisten Nein-Stimmen. Also geh doch lieber auf die Nicht-Stimmen los, als auf die Nein-Stimmen, denn die haben sich wenigstens eine Meinung gebildet...egal ob sie mit der eigenen passt oder nicht.

•     •     •

_____________________________
Nur der HSV !
In Dino veritas #200 |#2468
02.06.2026 - 11:25 Uhr
Zitat von Zwerkules
Zitat von Windfaenger

Zitat von Jottkah1887

Zitat von Zwerkules

...

Ich persönlich bin und war für Olympia in Hamburg, aber ich kann die kritischen Stimmen, egal ob von links oder rechts, durchaus hören und verstehen ohne sie direkt in irgendeine Schublade stecken zu müssen. Denn, und das gehört auch zur Wahrheit: Hätte die Mitte geschlossen dafür gestimmt, dann wäre das Referendum erfolgreich gewesen. Also gab es auch da kritische Stimmen.


Edith meint noch:
Moin zum fröhlichen Kindertag smile


Ja, es ist ganz sicher zu simpel, auf die politischen Ränder zu verweisen.
Sie haben es letztlich geschafft, die politische Mitte - wo-auch-immer die heutzutage sein soll - zu überzeugen.

Ich verstehe jeden Vorbehalt, und das IOC und seine Veranstaltungen sind keine humanistischen Ringelreihen, aber ich glaube, wir haben komplett verlernt, schlechte Erfahrungen wie G20 - guter Punkt @stban - als Ansporn zu nehmen, solche Dinge zukünftig aktiv anzugehen und besser zu machen.
Für die Stadt, für die Bürger.

Moin!


Moin.

Übrigens sind die Stadtteile und die Wählerstimmen veröffentlicht.
Die meisten Gegnerstimmen konnten im Übrigen die Stadtteile generieren, in denen Antifa, Linke und Linksautonome bis hin zu St. Pauli-Fans beheimatet sind. Im Übrigen auch ein Großteil derer, die bei den Schanzenfesten oder seinerzeit beim G20 ganz vorne mit dabei waren oder sind.
Das Ablehnen von politischen Entscheidungen per se ist m. E. größtenteils von allgemeiner Ablehnung geprägt. Toleranz oder Offenheit ist da eher ein Fremdwort. Daher werden Volksabstimmungen grds. negativ beschieden. Anti halt. Da ist HH geprägt wie kein anderes Bundesland oder Stadt.



Um dir mal etwas Wind aus den Segeln zu nehmen:
Bezirk ---------------- Ja -------Nein
Hamburg-Mitte - 28 677 --- 45 135
Altona ------------ 45 317 --- 59 001
Eimsbüttel ------ 49 929 --- 57 909
Hamburg-Nord - 60 443 --- 67 200
Wandsbek ------- 73 570 --- 81 503
Bergedorf -------- 18 289 --- 22 258
Harburg ---------- 17 594 --- 24 905

JEDER Bezirk hat mehr Nein als Ja Stimmen !




Außerdem wundert dich die Stimmbeteiligung überhaupt nicht? Die lag nämlich nur bei 49,5%

1.315.800 Abstimmungberechtigte
-----
293.819 Ja-Stimmen (22,3%)
357.911 Nein-Stimmen (27,2%)
873 ungültige Stimmen
-----
663.197 nicht (!!) abgegebene Stimmen (50,4%)


Schlüssel doch mal die Nicht-Stimmen auf. Aus welchen Bezirken kommen sie denn? Dann kannst du dir eine Meinung bilden über diejenigen, denen es (scheinbar) komplett am Allerwertesten vorbeigeht, ob Olympia nach Hamburg kommt oder nicht.

In Hamburg-Mitte lag sie zB lediglich bei 40,6%, Harburg bei 41,2%! Und gerade in diesen beiden Bezirken haben prozentual die meisten Nein-Stimmen. Also geh doch lieber auf die Nicht-Stimmen los, als auf die Nein-Stimmen, denn die haben sich wenigstens eine Meinung gebildet...egal ob sie mit der eigenen passt oder nicht.


Das Nicht-Abstimmen ist in der Tat mit einzubeziehen. Aber auch zu bewerten? Nicht abzustimmen kann ja auch eine Enthaltung beinhalten. Und natürlich ist nicht nur Altona oder St. Pauli dagegen gewesen. Auch Ballungsräume mit sozialen Problemen. Einem Migranten oder sozialer Unterschicht fehlt womöglich die Weitsichtigkeit oder das Interesse per se, da sie andere Sorgen haben.

Problematisch ist, das man im Vorwege eigentlich es hätte erahnen müssen und die Kampagne in die Richtung der wahrscheinlichsten Ablehner hätte intensiveren müssen. Fehlende Aufklärung. Betrifft ja alle politischen und sozialen Themen.

@Jottkah1887 in der Tat, ist Berlin auch zu nennen. Aber im Verhältnis zu den Einwohnerzahlen doch deutlich diffuser.
In Dino veritas #200 |#2469
02.06.2026 - 11:41 Uhr
Zitat von Windfaenger

Zitat von Zwerkules

Zitat von Windfaenger

Zitat von Jottkah1887

Zitat von Zwerkules

...

Ich persönlich bin und war für Olympia in Hamburg, aber ich kann die kritischen Stimmen, egal ob von links oder rechts, durchaus hören und verstehen ohne sie direkt in irgendeine Schublade stecken zu müssen. Denn, und das gehört auch zur Wahrheit: Hätte die Mitte geschlossen dafür gestimmt, dann wäre das Referendum erfolgreich gewesen. Also gab es auch da kritische Stimmen.


Edith meint noch:
Moin zum fröhlichen Kindertag smile


Ja, es ist ganz sicher zu simpel, auf die politischen Ränder zu verweisen.
Sie haben es letztlich geschafft, die politische Mitte - wo-auch-immer die heutzutage sein soll - zu überzeugen.

Ich verstehe jeden Vorbehalt, und das IOC und seine Veranstaltungen sind keine humanistischen Ringelreihen, aber ich glaube, wir haben komplett verlernt, schlechte Erfahrungen wie G20 - guter Punkt @stban - als Ansporn zu nehmen, solche Dinge zukünftig aktiv anzugehen und besser zu machen.
Für die Stadt, für die Bürger.

Moin!


Moin.

Übrigens sind die Stadtteile und die Wählerstimmen veröffentlicht.
Die meisten Gegnerstimmen konnten im Übrigen die Stadtteile generieren, in denen Antifa, Linke und Linksautonome bis hin zu St. Pauli-Fans beheimatet sind. Im Übrigen auch ein Großteil derer, die bei den Schanzenfesten oder seinerzeit beim G20 ganz vorne mit dabei waren oder sind.
Das Ablehnen von politischen Entscheidungen per se ist m. E. größtenteils von allgemeiner Ablehnung geprägt. Toleranz oder Offenheit ist da eher ein Fremdwort. Daher werden Volksabstimmungen grds. negativ beschieden. Anti halt. Da ist HH geprägt wie kein anderes Bundesland oder Stadt.



Um dir mal etwas Wind aus den Segeln zu nehmen:
Bezirk ---------------- Ja -------Nein
Hamburg-Mitte - 28 677 --- 45 135
Altona ------------ 45 317 --- 59 001
Eimsbüttel ------ 49 929 --- 57 909
Hamburg-Nord - 60 443 --- 67 200
Wandsbek ------- 73 570 --- 81 503
Bergedorf -------- 18 289 --- 22 258
Harburg ---------- 17 594 --- 24 905

JEDER Bezirk hat mehr Nein als Ja Stimmen !




Außerdem wundert dich die Stimmbeteiligung überhaupt nicht? Die lag nämlich nur bei 49,5%

1.315.800 Abstimmungberechtigte
-----
293.819 Ja-Stimmen (22,3%)
357.911 Nein-Stimmen (27,2%)
873 ungültige Stimmen
-----
663.197 nicht (!!) abgegebene Stimmen (50,4%)


Schlüssel doch mal die Nicht-Stimmen auf. Aus welchen Bezirken kommen sie denn? Dann kannst du dir eine Meinung bilden über diejenigen, denen es (scheinbar) komplett am Allerwertesten vorbeigeht, ob Olympia nach Hamburg kommt oder nicht.

In Hamburg-Mitte lag sie zB lediglich bei 40,6%, Harburg bei 41,2%! Und gerade in diesen beiden Bezirken haben prozentual die meisten Nein-Stimmen. Also geh doch lieber auf die Nicht-Stimmen los, als auf die Nein-Stimmen, denn die haben sich wenigstens eine Meinung gebildet...egal ob sie mit der eigenen passt oder nicht.


Das Nicht-Abstimmen ist in der Tat mit einzubeziehen. Aber auch zu bewerten? Nicht abzustimmen kann ja auch eine Enthaltung beinhalten. Und natürlich ist nicht nur Altona oder St. Pauli dagegen gewesen. Auch Ballungsräume mit sozialen Problemen. Einem Migranten oder sozialer Unterschicht fehlt womöglich die Weitsichtigkeit oder das Interesse per se, da sie andere Sorgen haben.

Problematisch ist, das man im Vorwege eigentlich es hätte erahnen müssen und die Kampagne in die Richtung der wahrscheinlichsten Ablehner hätte intensiveren müssen. Fehlende Aufklärung. Betrifft ja alle politischen und sozialen Themen.

@Jottkah1887 in der Tat, ist Berlin auch zu nennen. Aber im Verhältnis zu den Einwohnerzahlen doch deutlich diffuser.


Ich wiederhole: JEDER Bezirk hat mehr Nein als Ja Stimmen !

Die Kampagne hätte auch nicht gezielter Richtung Nein-Stimmen fokussiert werden, sondern ganz klar auf Diejenigen, die keinerlei Ambitionen haben überhaupt eine Stimme abzugeben (aus welchen Gründen auch immer).
Die Nicht-Stimmen sind der Knackpunkt, nicht die Gegenstimmen. Die größte Abstimmungsbeteiligung gab es in Eimsbüttel mit gerade mal 54,9 %. Das ist erschreckend.

•     •     •

_____________________________
Nur der HSV !

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Zwerkules am 02.06.2026 um 11:43 Uhr bearbeitet
In Dino veritas #200 |#2470
02.06.2026 - 12:24 Uhr
Zitat von Zwerkules
Zitat von Windfaenger

Zitat von Zwerkules

Zitat von Windfaenger

Zitat von Jottkah1887

Zitat von Zwerkules

...

Ich persönlich bin und war für Olympia in Hamburg, aber ich kann die kritischen Stimmen, egal ob von links oder rechts, durchaus hören und verstehen ohne sie direkt in irgendeine Schublade stecken zu müssen. Denn, und das gehört auch zur Wahrheit: Hätte die Mitte geschlossen dafür gestimmt, dann wäre das Referendum erfolgreich gewesen. Also gab es auch da kritische Stimmen.


Edith meint noch:
Moin zum fröhlichen Kindertag smile


Ja, es ist ganz sicher zu simpel, auf die politischen Ränder zu verweisen.
Sie haben es letztlich geschafft, die politische Mitte - wo-auch-immer die heutzutage sein soll - zu überzeugen.

Ich verstehe jeden Vorbehalt, und das IOC und seine Veranstaltungen sind keine humanistischen Ringelreihen, aber ich glaube, wir haben komplett verlernt, schlechte Erfahrungen wie G20 - guter Punkt @stban - als Ansporn zu nehmen, solche Dinge zukünftig aktiv anzugehen und besser zu machen.
Für die Stadt, für die Bürger.

Moin!


Moin.

Übrigens sind die Stadtteile und die Wählerstimmen veröffentlicht.
Die meisten Gegnerstimmen konnten im Übrigen die Stadtteile generieren, in denen Antifa, Linke und Linksautonome bis hin zu St. Pauli-Fans beheimatet sind. Im Übrigen auch ein Großteil derer, die bei den Schanzenfesten oder seinerzeit beim G20 ganz vorne mit dabei waren oder sind.
Das Ablehnen von politischen Entscheidungen per se ist m. E. größtenteils von allgemeiner Ablehnung geprägt. Toleranz oder Offenheit ist da eher ein Fremdwort. Daher werden Volksabstimmungen grds. negativ beschieden. Anti halt. Da ist HH geprägt wie kein anderes Bundesland oder Stadt.



Um dir mal etwas Wind aus den Segeln zu nehmen:
Bezirk ---------------- Ja -------Nein
Hamburg-Mitte - 28 677 --- 45 135
Altona ------------ 45 317 --- 59 001
Eimsbüttel ------ 49 929 --- 57 909
Hamburg-Nord - 60 443 --- 67 200
Wandsbek ------- 73 570 --- 81 503
Bergedorf -------- 18 289 --- 22 258
Harburg ---------- 17 594 --- 24 905

JEDER Bezirk hat mehr Nein als Ja Stimmen !




Außerdem wundert dich die Stimmbeteiligung überhaupt nicht? Die lag nämlich nur bei 49,5%

1.315.800 Abstimmungberechtigte
-----
293.819 Ja-Stimmen (22,3%)
357.911 Nein-Stimmen (27,2%)
873 ungültige Stimmen
-----
663.197 nicht (!!) abgegebene Stimmen (50,4%)


Schlüssel doch mal die Nicht-Stimmen auf. Aus welchen Bezirken kommen sie denn? Dann kannst du dir eine Meinung bilden über diejenigen, denen es (scheinbar) komplett am Allerwertesten vorbeigeht, ob Olympia nach Hamburg kommt oder nicht.

In Hamburg-Mitte lag sie zB lediglich bei 40,6%, Harburg bei 41,2%! Und gerade in diesen beiden Bezirken haben prozentual die meisten Nein-Stimmen. Also geh doch lieber auf die Nicht-Stimmen los, als auf die Nein-Stimmen, denn die haben sich wenigstens eine Meinung gebildet...egal ob sie mit der eigenen passt oder nicht.


Das Nicht-Abstimmen ist in der Tat mit einzubeziehen. Aber auch zu bewerten? Nicht abzustimmen kann ja auch eine Enthaltung beinhalten. Und natürlich ist nicht nur Altona oder St. Pauli dagegen gewesen. Auch Ballungsräume mit sozialen Problemen. Einem Migranten oder sozialer Unterschicht fehlt womöglich die Weitsichtigkeit oder das Interesse per se, da sie andere Sorgen haben.

Problematisch ist, das man im Vorwege eigentlich es hätte erahnen müssen und die Kampagne in die Richtung der wahrscheinlichsten Ablehner hätte intensiveren müssen. Fehlende Aufklärung. Betrifft ja alle politischen und sozialen Themen.

@Jottkah1887 in der Tat, ist Berlin auch zu nennen. Aber im Verhältnis zu den Einwohnerzahlen doch deutlich diffuser.


Ich wiederhole: JEDER Bezirk hat mehr Nein als Ja Stimmen !

Die Kampagne hätte auch nicht gezielter Richtung Nein-Stimmen fokussiert werden, sondern ganz klar auf Diejenigen, die keinerlei Ambitionen haben überhaupt eine Stimme abzugeben (aus welchen Gründen auch immer).
Die Nicht-Stimmen sind der Knackpunkt, nicht die Gegenstimmen. Die größte Abstimmungsbeteiligung gab es in Eimsbüttel mit gerade mal 54,9 %. Das ist erschreckend.

Dann geh mal weg von den Bezirken, zu den einzelnen Stadtteilen:
Da sind die Randstadtteile in der Mehrzahl eher positiv gestimmt gewesen.

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