Historische Erinnerungen
13.07.2012 - 09:37 Uhr
05.07.2025 - 19:30 Uhr
Zitat von FreundHein
Ist es Liebe, wenn ich nichts für meinen Club außer "ein bisschen Glück" fühle? Nein.
Ist es Liebe, wenn ich nichts für meinen Club außer "ein bisschen Glück" fühle? Nein.
Lieber Hein, danke für den schönen Beitrag, gerne mehr davon! 😊
07.07.2025 - 16:46 Uhr
Danke schön NilsFan! Ich freue mich, mehr über den SCF diskutieren
Aber, schade, mein Post ist weg D: vielleicht musse ich reposten...
Aber, schade, mein Post ist weg D: vielleicht musse ich reposten...
07.07.2025 - 16:51 Uhr
Lieber Koelner_Keller, vielen Dank!
SC Freiburg gibt mir die beste Gefühle, auch wenn die Gefühle traurig sind. Es ist sehr interessant, um alle anderer Beitrag zu lesen
SC Freiburg gibt mir die beste Gefühle, auch wenn die Gefühle traurig sind. Es ist sehr interessant, um alle anderer Beitrag zu lesen
07.07.2025 - 16:53 Uhr
(repost von vorgestern)
Ich bin kein Deutscher, ich habe noch viel um diese Sprache zu lernen... aber hallo!
Seit 10 Jahre bin ich ein SC-Fan, aber das war nicht immer so... als ich mich zum ersten Mal in den Fußball verliebte, habe ich einen großer Club unterstutzen. Es war "Spaß", mein Club hat sehr viele Spiele gewonnen, wir haben nur Siegen erwartet, die sind relativ stabil. Es war ein "Casual-Fan" Situation, weil ich mir ihre Ergebnisse ansehen konnte, einen Sieg sah und eine Weile lächeln konnte.
SCF für mich war ein süßer kleiner Club, ich habe sie unterstützen "for the heck of it". Aber es ist einfach, ein SCF-Sympathiker zu sein! Sie sind immer symbadisch.
Dann habe ich das letztes Spiel gegen Hannover in 2014/15 verpasst; habe ich ein zutiefst persönliche Probleme... Als ich nach Hause kam, habe ich sofort auf Twitter geschaut. Hannover 2-1 Freiburg.
Freiburg hat abgestiegen.
Ich weinte durch die Nacht.
Die naechster Tag habe ich gemerkt, dass ich nie geweint habe, wenn mein großer Club verloren hat. Was ich mit den großen Club hatte, das war keine emotionale Beziehung.
Ist es Liebe, wenn ich nichts für meinen Club außer "ein bisschen Glück" fühle? Nein.
Seitdem bin ich ein full-time SC-Fan. Ich habe die 2. Bundesliga-Spiele - und Bundesliga auch - selten verpasst. SCF gibt mir echte Spannung, echter Spaß, echte Gefühle. Und ich liebe Fair-Play. Wir feiern, wir weinen, aber wir sind geduldig. Ja, wir wollen, dass sich unser SC verbessert, aber SC-Fans sind viel besser als die von meinem alter Club; nicht so verärgert oder "Trainer Out!!!" nach eine Niederlage!
Vielleicht ist es ein Klischee, aber der Abstieg hat mein Leben verändert.
Entschuldigung für meine Rechtschreib- und Grammatikfehler, ich werde versuchen, mehr Deutsch zu lernen.
Ich bin kein Deutscher, ich habe noch viel um diese Sprache zu lernen... aber hallo!
Seit 10 Jahre bin ich ein SC-Fan, aber das war nicht immer so... als ich mich zum ersten Mal in den Fußball verliebte, habe ich einen großer Club unterstutzen. Es war "Spaß", mein Club hat sehr viele Spiele gewonnen, wir haben nur Siegen erwartet, die sind relativ stabil. Es war ein "Casual-Fan" Situation, weil ich mir ihre Ergebnisse ansehen konnte, einen Sieg sah und eine Weile lächeln konnte.
SCF für mich war ein süßer kleiner Club, ich habe sie unterstützen "for the heck of it". Aber es ist einfach, ein SCF-Sympathiker zu sein! Sie sind immer symbadisch.
Dann habe ich das letztes Spiel gegen Hannover in 2014/15 verpasst; habe ich ein zutiefst persönliche Probleme... Als ich nach Hause kam, habe ich sofort auf Twitter geschaut. Hannover 2-1 Freiburg.
Freiburg hat abgestiegen.
Ich weinte durch die Nacht.
Die naechster Tag habe ich gemerkt, dass ich nie geweint habe, wenn mein großer Club verloren hat. Was ich mit den großen Club hatte, das war keine emotionale Beziehung.
Ist es Liebe, wenn ich nichts für meinen Club außer "ein bisschen Glück" fühle? Nein.
Seitdem bin ich ein full-time SC-Fan. Ich habe die 2. Bundesliga-Spiele - und Bundesliga auch - selten verpasst. SCF gibt mir echte Spannung, echter Spaß, echte Gefühle. Und ich liebe Fair-Play. Wir feiern, wir weinen, aber wir sind geduldig. Ja, wir wollen, dass sich unser SC verbessert, aber SC-Fans sind viel besser als die von meinem alter Club; nicht so verärgert oder "Trainer Out!!!" nach eine Niederlage!
Vielleicht ist es ein Klischee, aber der Abstieg hat mein Leben verändert.
Entschuldigung für meine Rechtschreib- und Grammatikfehler, ich werde versuchen, mehr Deutsch zu lernen.
20.11.2025 - 22:15 Uhr
Historische Fußballerinnerungen werden der Nachwelt zugänglich mit Akribie, manchmal auch mit Glück.
Saumäßiges Glück hatte ich, als Sepp Maier neulich in die Stadt kam.
Es gelang mir, mit ihm, einen Zusammenhang nationalen Ausmaßes, und darüber hinaus, herzustellen. Ein wahrer Glücksfall.
Es geht um den 07.07.1974 ! Jaaa, genau, der 07.07.74 !!
Dazu über den SC Freiburg, historisch her gesehen, folgende Grob-Einordnung :
In den 70-er Jahren war der SC Freiburg (nicht nur für mich) in der Wahrnehmung,
hinter dem Bayern München. Beim SC Freiburg fing Achim Stocker an, sich zu engagieren. Ende 70-er Jahre schaffte man zweite Liga. Kein Vergleich zu Bayern München, der begann, mit Europapokalen und Nationalmannschaftserfolgen zu glänzen.
Jetzt geht’s los : Zum Amüsement :
Sepp Maier - Die Katze von Anzing - In Freiburg
Servus ! 😄
Saumäßiges Glück hatte ich, als Sepp Maier neulich in die Stadt kam.
Es gelang mir, mit ihm, einen Zusammenhang nationalen Ausmaßes, und darüber hinaus, herzustellen. Ein wahrer Glücksfall.
Es geht um den 07.07.1974 ! Jaaa, genau, der 07.07.74 !!
Dazu über den SC Freiburg, historisch her gesehen, folgende Grob-Einordnung :
In den 70-er Jahren war der SC Freiburg (nicht nur für mich) in der Wahrnehmung,
hinter dem Bayern München. Beim SC Freiburg fing Achim Stocker an, sich zu engagieren. Ende 70-er Jahre schaffte man zweite Liga. Kein Vergleich zu Bayern München, der begann, mit Europapokalen und Nationalmannschaftserfolgen zu glänzen.
Jetzt geht’s los : Zum Amüsement :
Sepp Maier - Die Katze von Anzing - In Freiburg
Servus ! 😄
02.12.2025 - 16:51 Uhr
Angesichts der morgigen Partie gegen Darmstadt 98 ein Blick auf die Bilanz und ein paar besondere Spiele zwischen Darmstadt und Freiburg und noch ein paar Besonderheiten Darmstadt betreffend.
Insgesamt ist es das 33. Aufeinandertreffen beider Mannschaften, mit 12 Siegen für den SC, 11 Siege für 98 dazu 9 mal Remis ist die Bilanz fast ausgeglichen. Im DFB Pokal begegnen sich die beiden Mannschaften zum 3. Mal, die bisherigen Duelle gingen an die Hessen.
Am 01.09.1984 verloren die Männer aus Freiburg um Charly Schulz, Milorad Pilipovic, Gabor Zele, Franz Weber, Charly Mähn u. a. mit Antun Rudinski an der Seitenlinie glatt mit 0:3. Ein Torschütze für Darmstadt war der frühere Freiburger Bernd Krayczy. Der spätere Fussballmanager Rolf Dohmen spielte bei Darmstadt und der noch sehr junge Bruno Labbadia wurde eingewechselt.
Am 28.11.2001 verlor der SC nach Elfmeterschiessen mit 4:6, Fabian Gerber, Levan Kobiashvili und Vladimir But waren die Freiburger Penalty Fehlschützen. Der heutige Co Trainer Florian Bruns sass auf der Bank so wie morgen auch. Andi Zeyer, Alexander Iashvili und Sebastian Kehl waren weitere Freiburger Spieler.
In Erinnerung dürfte auch die 0:3 Niederlage gegen den späteren Absteiger vom 29.04.2017 in der Bundesliga sein. Günter und Höfler standen in der Startelf, Schuster, Kübler und Philipp sassen auf der Bank. Auf Darmstädter Seite spielten mit Jan Rosenthal, Sandro Sirigu und Immanuel Höhn 3 ehemalige und mit Jerome Gondorf wurde ein zukünftiger Freiburger Spieler des Spiels
Darmstadt spielte schon 78/79 und 81/82 in der Bundesliga, dann folgten 33 Jahre Abstinenz bis sie 15/16 und 16/17 für 2 Jahre zurückkehrten und 23/24 die insgesamt 5. Erstligasaison antraten. Mit 33 Jahren Unterbrechung liegen sie in der Liste der längsten Abstinenzen zwischen 2 Bundesligaaufenthalten auf Platz 2 hinter Alemania Aachen, die sogar 36 Jahre Differenz zwischen 69/70 und 2006/07 hatten.
Der Name "Die Lilien" bezieht sich auf einen Teil des Stadtwappens, der Bezug auf die vor der Reformation nach der Gottesmutter Maria gewiehene Hauptkirche nimmt. Das Böllenfalltor, das Stadion von 98, fasst rund 17.000 Zuschauer und besteht schon seit 1921. Danach folgten allerdings sehr viele Umbaumassnahmen. Bum Kun Cha spielte ein Spiel für 98, dann musste er wegen des Wehrdienstes zurück nach Südkorea und startete danach eine bemerkenswerte Bundesligakarriere bei Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen.
Darmstadt hat ca. 167.000 Einwohner, davon ca. 50.000 Studenten. Neben einer Technischen Universität gibt es weitere Technische Hochschulen, 3 Fraunhofer Institute. Das Europäische Raumflugkontrollzentrum, die Europäische Organisation für die Nutzung meteorlogischen Satelliten, ein Helmholtzinstitut für Schwerionenforschung haben ihren Sitz in Darmstadt. Das Element mit der Ordnungszahl 110 wurde nach Darmstadt benannt. Darmstadt darf sich Wissenschaftsstadte nennen.
Insgesamt ist es das 33. Aufeinandertreffen beider Mannschaften, mit 12 Siegen für den SC, 11 Siege für 98 dazu 9 mal Remis ist die Bilanz fast ausgeglichen. Im DFB Pokal begegnen sich die beiden Mannschaften zum 3. Mal, die bisherigen Duelle gingen an die Hessen.
Am 01.09.1984 verloren die Männer aus Freiburg um Charly Schulz, Milorad Pilipovic, Gabor Zele, Franz Weber, Charly Mähn u. a. mit Antun Rudinski an der Seitenlinie glatt mit 0:3. Ein Torschütze für Darmstadt war der frühere Freiburger Bernd Krayczy. Der spätere Fussballmanager Rolf Dohmen spielte bei Darmstadt und der noch sehr junge Bruno Labbadia wurde eingewechselt.
Am 28.11.2001 verlor der SC nach Elfmeterschiessen mit 4:6, Fabian Gerber, Levan Kobiashvili und Vladimir But waren die Freiburger Penalty Fehlschützen. Der heutige Co Trainer Florian Bruns sass auf der Bank so wie morgen auch. Andi Zeyer, Alexander Iashvili und Sebastian Kehl waren weitere Freiburger Spieler.
In Erinnerung dürfte auch die 0:3 Niederlage gegen den späteren Absteiger vom 29.04.2017 in der Bundesliga sein. Günter und Höfler standen in der Startelf, Schuster, Kübler und Philipp sassen auf der Bank. Auf Darmstädter Seite spielten mit Jan Rosenthal, Sandro Sirigu und Immanuel Höhn 3 ehemalige und mit Jerome Gondorf wurde ein zukünftiger Freiburger Spieler des Spiels
Darmstadt spielte schon 78/79 und 81/82 in der Bundesliga, dann folgten 33 Jahre Abstinenz bis sie 15/16 und 16/17 für 2 Jahre zurückkehrten und 23/24 die insgesamt 5. Erstligasaison antraten. Mit 33 Jahren Unterbrechung liegen sie in der Liste der längsten Abstinenzen zwischen 2 Bundesligaaufenthalten auf Platz 2 hinter Alemania Aachen, die sogar 36 Jahre Differenz zwischen 69/70 und 2006/07 hatten.
Der Name "Die Lilien" bezieht sich auf einen Teil des Stadtwappens, der Bezug auf die vor der Reformation nach der Gottesmutter Maria gewiehene Hauptkirche nimmt. Das Böllenfalltor, das Stadion von 98, fasst rund 17.000 Zuschauer und besteht schon seit 1921. Danach folgten allerdings sehr viele Umbaumassnahmen. Bum Kun Cha spielte ein Spiel für 98, dann musste er wegen des Wehrdienstes zurück nach Südkorea und startete danach eine bemerkenswerte Bundesligakarriere bei Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen.
Darmstadt hat ca. 167.000 Einwohner, davon ca. 50.000 Studenten. Neben einer Technischen Universität gibt es weitere Technische Hochschulen, 3 Fraunhofer Institute. Das Europäische Raumflugkontrollzentrum, die Europäische Organisation für die Nutzung meteorlogischen Satelliten, ein Helmholtzinstitut für Schwerionenforschung haben ihren Sitz in Darmstadt. Das Element mit der Ordnungszahl 110 wurde nach Darmstadt benannt. Darmstadt darf sich Wissenschaftsstadte nennen.
14.12.2025 - 14:08 Uhr
Knapp zwei Stunden vor Spielbeginn gegen den BVB, ein paar Erinnerungen an besondere Spiele
Heimspiel im November 2010 im Dreisamstadion, ich war vor Ort, ein denkwürdiges Spiel, vor allem auch für Jakub Blaszczykovski, der beim Stand von 2:1 gegen Ende des Spiels alleine vor dem verlassenen Tor daneben schoss, ein signatur fail ähnlich wie bei Frank Mill oder Mario Gomez bei der EM 2008. Zufälligerweise feiert ausgerechnet jener Jakub Blaszczykovski heute seinen 40. Geburtstag. Mats Hummels brachte mit einem Eigentor den SC recht früh in Führung, Mensur Mujdza konterte mitten der 2. Hälfte seinerseits mit einem Eigentor und der eingewechselte Robert Lewandowski sorgte für die 2 : 1 Entscheidung. Nach dem Fehlschuss von Kuba gelang Julian Schuster noch ein Kopfball an die Latte und verpasste ein mögliches Remis. Die 3 Punkte halfen dann dem BVB im nächsten Frühjahr die Deutsche Meisterschaft zu feiern. Das war insgesamt ein sehr unterhaltsames Spiel.
Das Heimspiel am letzten Spieltag der Spielzeit davor, 2009/10, am 08.05.2010 gewann der SC nach Toren von Mo Idrissou und zweimal Papiss Demba Cisse mit 3:1.
Unvergessen war auch das erste Heimspiel gegen den BVB, am 11.12.1993, im Advent mit vielen Tausend Wunderkerzen, das mit einem 4:1 Heimsieg durch zwei Tore von Cardoso, dazu noch Wassmer und Heidenreich endete.
Das Jahr 2021, mitten in der Pandemie, war das bisher erfolgreichste Jahr gegen den BVB, der Spielplan sah zwei Heimspiele vor, es waren ja zwei verschiedene Spielzeiten, und beide entschied der SC mit 2:1 für sich. Bisher gab es erst 6 Siege für den SC Freiburg, diese Bilanz verlangt nach einer kräftigen Aufhübschung.
Wenn man sich über zuviel Negativität hier im SC Forum beklagt, beim BVB findet man Ähnliches. Die Saison nimmt bisher auch einen unglücklichen Verlauf, die Meisterschaft dürfte jetzt schon vergeben sein, nicht einmal die Bezeichning Jäger haben sich die aktuell abgehängten noch verdient. Die grösste Titelchance, der Gewinn des DFB Pokals, ist inzwischen auch dahin und in der CL kann es allenfalls um ein respektables Abschneiden gehen. Die Spielweise wird genauso kritisiert wie die Transfer- und Personalpolitik. Während ich die BVB Elf aus dem besagten Jahr 2010 fast noch lückenlos aufsagen kann, fällt es mir bei der aktuellen Mannschaft deutlich schwerer. Der Torhüter Gregor Knobel, unser Schlotti, der leider auch nicht immer fehlerlos agiert und dann noch Julian Brandt, der sich inzwischen auch schon über sehr viele Spielzeiten beim BVB beweisen durfte. Viele Identifikationsfiguren haben ihre Karriere beendet oder lassen sie anderswo auslaufen.
Den BVB kennt man heute als absoluten Zuschauermagneten, Spieltag für Spieltag über 80.000 im Westfalenstadion und als unangefochtene Nr. 2 in der Ewigen Ligatabelle. Zwischen 1972 und 1976 spielten sie allerdings vor durchschnittlich nur ca. 8.500 zwei Jahre in der Regionalliga West, die sie 1974 auf Platz 6 abschlossen. Damals war der BVB noch nicht einmal unter den besten 10 Mannschaften in NRW. Darauf folgten noch einmal zwei Jahre in der 2. Liga Nord, bevor dann die Rückkehr in die Bundesliga gelang. Die Zuschauerzahl erhöhte sich dann 1974 nach dem Umzug ins neue Westfalenstadion auf über 20.000 im Durchschnitt.
Die Hoffnung von Herrn Watzke von vor ca. 10 Jahren, Dortmund könnte sich als 2. Leuchtturm neben München etablieren, hat sich nicht erfüllt, der Abstand ist im Gegenteil noch viel grösser geworden. Man sucht letztendlich immer noch einen adäquaten Ersatz für den Glücksfall Jürgen Klopp und ist noch nicht endgültig glücklich geworden.
Heimspiel im November 2010 im Dreisamstadion, ich war vor Ort, ein denkwürdiges Spiel, vor allem auch für Jakub Blaszczykovski, der beim Stand von 2:1 gegen Ende des Spiels alleine vor dem verlassenen Tor daneben schoss, ein signatur fail ähnlich wie bei Frank Mill oder Mario Gomez bei der EM 2008. Zufälligerweise feiert ausgerechnet jener Jakub Blaszczykovski heute seinen 40. Geburtstag. Mats Hummels brachte mit einem Eigentor den SC recht früh in Führung, Mensur Mujdza konterte mitten der 2. Hälfte seinerseits mit einem Eigentor und der eingewechselte Robert Lewandowski sorgte für die 2 : 1 Entscheidung. Nach dem Fehlschuss von Kuba gelang Julian Schuster noch ein Kopfball an die Latte und verpasste ein mögliches Remis. Die 3 Punkte halfen dann dem BVB im nächsten Frühjahr die Deutsche Meisterschaft zu feiern. Das war insgesamt ein sehr unterhaltsames Spiel.
Das Heimspiel am letzten Spieltag der Spielzeit davor, 2009/10, am 08.05.2010 gewann der SC nach Toren von Mo Idrissou und zweimal Papiss Demba Cisse mit 3:1.
Unvergessen war auch das erste Heimspiel gegen den BVB, am 11.12.1993, im Advent mit vielen Tausend Wunderkerzen, das mit einem 4:1 Heimsieg durch zwei Tore von Cardoso, dazu noch Wassmer und Heidenreich endete.
Das Jahr 2021, mitten in der Pandemie, war das bisher erfolgreichste Jahr gegen den BVB, der Spielplan sah zwei Heimspiele vor, es waren ja zwei verschiedene Spielzeiten, und beide entschied der SC mit 2:1 für sich. Bisher gab es erst 6 Siege für den SC Freiburg, diese Bilanz verlangt nach einer kräftigen Aufhübschung.
Wenn man sich über zuviel Negativität hier im SC Forum beklagt, beim BVB findet man Ähnliches. Die Saison nimmt bisher auch einen unglücklichen Verlauf, die Meisterschaft dürfte jetzt schon vergeben sein, nicht einmal die Bezeichning Jäger haben sich die aktuell abgehängten noch verdient. Die grösste Titelchance, der Gewinn des DFB Pokals, ist inzwischen auch dahin und in der CL kann es allenfalls um ein respektables Abschneiden gehen. Die Spielweise wird genauso kritisiert wie die Transfer- und Personalpolitik. Während ich die BVB Elf aus dem besagten Jahr 2010 fast noch lückenlos aufsagen kann, fällt es mir bei der aktuellen Mannschaft deutlich schwerer. Der Torhüter Gregor Knobel, unser Schlotti, der leider auch nicht immer fehlerlos agiert und dann noch Julian Brandt, der sich inzwischen auch schon über sehr viele Spielzeiten beim BVB beweisen durfte. Viele Identifikationsfiguren haben ihre Karriere beendet oder lassen sie anderswo auslaufen.
Den BVB kennt man heute als absoluten Zuschauermagneten, Spieltag für Spieltag über 80.000 im Westfalenstadion und als unangefochtene Nr. 2 in der Ewigen Ligatabelle. Zwischen 1972 und 1976 spielten sie allerdings vor durchschnittlich nur ca. 8.500 zwei Jahre in der Regionalliga West, die sie 1974 auf Platz 6 abschlossen. Damals war der BVB noch nicht einmal unter den besten 10 Mannschaften in NRW. Darauf folgten noch einmal zwei Jahre in der 2. Liga Nord, bevor dann die Rückkehr in die Bundesliga gelang. Die Zuschauerzahl erhöhte sich dann 1974 nach dem Umzug ins neue Westfalenstadion auf über 20.000 im Durchschnitt.
Die Hoffnung von Herrn Watzke von vor ca. 10 Jahren, Dortmund könnte sich als 2. Leuchtturm neben München etablieren, hat sich nicht erfüllt, der Abstand ist im Gegenteil noch viel grösser geworden. Man sucht letztendlich immer noch einen adäquaten Ersatz für den Glücksfall Jürgen Klopp und ist noch nicht endgültig glücklich geworden.
17.12.2025 - 19:57 Uhr
Ich pack das mal hier rein. Historische Erinnerungen. An die gute alte Zeit. Und zwar vom kicker. Es scheint, als ob die klasse Material raushauen. Hier :
"kicker Klassiker Highlights"
Kleine ganz groß: Die Breisgau-Brasilianer | SC Freiburg
Ein Portrait einer Freiburger Spielweise um Finke (noch zappliger unter Adrenalin als sonst), Cardoso, Keller, Spanring, Todt, Dreisamstadion, die ersten Schritte in der Bundesliga, der fast Abstieg incl. Verhinderung,
einfach eine glaubhafte Darstellung eines Wunders.
Da wirds einem wieder ganz anders.
In den Kommentaren schreibt einer, Volker Finke möge ruhen in Frieden. .. Ich glaub das war Absicht. Da hört doch der Spass auf. Eine Unverschämtheit, ist das .. 😏 😆
Aber wir sind ja der etwas andere Verein. Bis heute.
"kicker Klassiker Highlights"
Kleine ganz groß: Die Breisgau-Brasilianer | SC Freiburg
Ein Portrait einer Freiburger Spielweise um Finke (noch zappliger unter Adrenalin als sonst), Cardoso, Keller, Spanring, Todt, Dreisamstadion, die ersten Schritte in der Bundesliga, der fast Abstieg incl. Verhinderung,
einfach eine glaubhafte Darstellung eines Wunders.
Da wirds einem wieder ganz anders.
In den Kommentaren schreibt einer, Volker Finke möge ruhen in Frieden. .. Ich glaub das war Absicht. Da hört doch der Spass auf. Eine Unverschämtheit, ist das .. 😏 😆
Aber wir sind ja der etwas andere Verein. Bis heute.
18.12.2025 - 02:19 Uhr
Danke für den Link zu diesem tollen Video, welches Material enthält, das ich auch noch nicht kannte.
Ganz besonders habe ich mich darüber gefreut, dass ich in einem Ausschnitt mich selbst gemeinsam mit einem Freund erkennen konnte, den ich seit der damaligen Zeit meinen besten Freund und Seelengefährten nennen darf, und welcher mich damals zum SC Freiburg brachte und die Liebe für diesen Verein in mir weckte. Aber nicht nur für diesen! Zum unter anderem eingeblendeten Spiel gegen die Bayern, dem grossartigen 5:1, nahm er damals seine jüngere Schwester mit ins Stadion. Ich muss zugeben, dass ich der damals 17jährigen wenig Aufmerksamkeit schenkte, das Spiel war auch viel zu aufregend. Trotzdem werde ich den 23.08.1994 nie vergessen. Eben diese 17jährige traf ich nämlich etwa 2 1/2 Jahre später ein zweites Mal, auf einem Geburtstag besagten Freundes. Inzwischen bin ich seit 28 Jahren mit dieser Frau zusammen, seit einem Vierteljahrhundert mit ihr verheiratet.
Gefreut habe ich mich auch über die Ausschnitte mit Rodolfo und Jens, insbesondere über deren Erzählungen, wie sie zunächst bei Achim unterm Dach wohnten. Dies wiederum weckte weitere schöne Erinnerungen in mir, da Steffen Freund zwei Jahre zuvor, nach seinem Wechsel zu Schalke, bei meinem Onkel ebenfalls seine Anfangszeit über in dessen Dachgeschoss wohnte. Steffen nahm mich ab und an mit zum Training, und er schmuggelte mich auch des Öfteren ins altehrwürdige Parkstadion, wo ich dann auch sein erstes Tor für Schalke im Spiel gegen Nürnberg bejubeln durfte. Es ist herrlich Erinnerungen an diese Zeit mit Bildern wiederbelebt zu bekommen!
Meinem besten Freund habe ich Deinen Link vorhin übrigens auch weitergeleitet, und er hat sich unheimlich über die kurzen Szenen bezüglich der Erweiterung des Dreisamstadions gefreut, da er damals, noch als Schüler in einem Nebenjob bei einem Architekten tätig, an den Planungen für die Flutlichtanlage und die Überdachung der Gegengerade mitarbeitete, und später, dann als Student im Praxissemester, bei Erweiterung bzw. Neubau von Nord- und Osttribüne.
Danke Bomber! ❤️
18.12.2025 - 10:08 Uhr
Was für eine schöne Geschichte!
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