Historische Erinnerungen
13.07.2012 - 09:37 Uhr
26.02.2025 - 12:52 Uhr
Zitat von Dreisamnappi
Dass eine war ein Kopfball von Idrissou ungefähr von der Sechszehnerlinie
Dass eine war ein Kopfball von Idrissou ungefähr von der Sechszehnerlinie
Müsste gegen Alex Walke gewesen sein, 5:0 gegen Wiesbaden: https://www.kicker.de/freiburg-gegen-wiesbaden-2008-bundesliga-863741/analyse Dreierpack von Mo, Doppelpack von Jäger. Jäger war ein geiler Kicker, den haben wir oft abgefeiert. Er mit Mo, das hat Spaß gemacht. Schade, was dann später aus Mo wurde.
Zitat von SChmaximus
Dann hast du eine der miesesten ersten Halbzeiten des SC verpasst. Wir waren dermaßen unterlegen. Julian Schuster traf dann mit dem besagten Fallrückzieher kurz vor der Pause zum 0:1.
Der Doppelpack war nicht ihm vergönnt, sondern einer anderen Vereinslegende: Karim Guede.
Besonders an das Tor, bei dem er nach einem Konter locker den Ball am Frankfurter Keeper vorbeilegte um dann ins leere Tor einzuschiebe, kann ich mich noch gut erinnern.
Die Rückfahrt im Sonderzug war entsprechend ausgelassen.
Zitat von Melancholiker
Leute, das völlig Offensichtliche habt Ihr vergessen: Wer stand Pate bei Sildillas Fallrückzieher?
Richtig, sein eigener Trainer war's. 2014 muss es gewesen sein, Auswärtssieg in Frankfurt. Hatte Schuster dort nicht sogar doppelt getroffen? Ich kam erst zur Halbzeit, weil ich meine damalige Freundin erst noch vom Flughafen abholte. (und bevor jemand fragt: nein, Trennungsgrund war nicht, dass sie bei ihrer Reiseplanung keine Rücksicht auf den Spielplan nahm...).
Leute, das völlig Offensichtliche habt Ihr vergessen: Wer stand Pate bei Sildillas Fallrückzieher?
Richtig, sein eigener Trainer war's. 2014 muss es gewesen sein, Auswärtssieg in Frankfurt. Hatte Schuster dort nicht sogar doppelt getroffen? Ich kam erst zur Halbzeit, weil ich meine damalige Freundin erst noch vom Flughafen abholte. (und bevor jemand fragt: nein, Trennungsgrund war nicht, dass sie bei ihrer Reiseplanung keine Rücksicht auf den Spielplan nahm...).
Dann hast du eine der miesesten ersten Halbzeiten des SC verpasst. Wir waren dermaßen unterlegen. Julian Schuster traf dann mit dem besagten Fallrückzieher kurz vor der Pause zum 0:1.
Der Doppelpack war nicht ihm vergönnt, sondern einer anderen Vereinslegende: Karim Guede.
Besonders an das Tor, bei dem er nach einem Konter locker den Ball am Frankfurter Keeper vorbeilegte um dann ins leere Tor einzuschiebe, kann ich mich noch gut erinnern.
Die Rückfahrt im Sonderzug war entsprechend ausgelassen.
An dieses Spiel denke ich auch gerne. Wohne ja in der Nähe von Frankfurt (also eh schon emotional), wir haben einen Abteilungsausflug zu fünft gemacht. Drei mit Interesse am Event, ein SGE-Fan und ich. Der SGE-Fan hat die Tickets verteilt und geschaut, dass wir so weit wie es geht auseinander sitzen. Beim Rückweg vom Stadion kein Wort, kein Blick in meine Richtung. War echt sauer der Kollege. Im Bus nach Hause konnte er nicht mehr ausweichen. "Naja, Glückwunsch, war halt unverdient", gefolgt von einer Diskussion ob man von verdient oder nicht sprechen kann, wenn man sich daheim vom spielerisch unterlegenen Gegner vier Dinger einschenken lässt.
27.02.2025 - 01:04 Uhr
Meine emotionalsten und schönsten SC Tore
1. Weitschusstor vom Julian Schuster gegen den Vfb Stuttgart, zum Siegtreffer 2:1. Das müssten um die 20 Meter gewesen sein-das Spiel war im Jahr 2010. Der ScF gewann damals 2:1, ist aber wirklich lange her. Wir standen direkt inmitten der vollen Nordtribüne und vor dem Spiel gabs eine Südbadische Fahnenchoreo.
2. Tor von Jan Rosenthal gegen den Vfb Stuttgart im Jahr 2012. Damals haben noch so Spieler wie Camoranesi für den vfb gekickt. Rosenthal spielte einen Doppelpass, fiel hin, stand wieder auf und schoss dem Ball außerhalb vom Strafraum (das meine ich zumindest) ins vfb Tor. Der SCF gewann damals 3:0. Wir standen dieses Mal auf der Süd und haben uns die ganze Zeit über total besoffene SC Fans lustig gemacht (wie kann man rabendicht an ein Fußballspiel gehen?).
3. Tor von Marco Terrazino gegen Nürnberg. Terrazino hatte damals als ganz junger Spieler gerade seine Einwechslung im SC Trikot gefeiert, als er schon per Pass gesucht wurde. Er hat den Ball direkt ins Tor gebracht. Ich meine es war ein Volleyschuss. Der SCF gewann 3:0 und wir haben mit der Nord gefeiert.
Eigentlich reichen drei Tore gar nicht.
Also oben die schönsten...
Die emotionalsten, die auch noch im Kopf rumspuken:
Maxi Philipp trifft beim 6:3 gegen Nürnberg in der zweiten Liga beim damaligen ersten Zweitligaheimspiel von unserer Bierkiste. Die Art und Weise dieses mit mehreren Doppelpässen herausgespielte Tor war überragend. Die Haupttribüne und wir waren begeistert.
Roland Sallai erzwingt gegen Lens mit allem was er hat kurz vor Schluss das 2:2 und damit die Verlängerung in der Europaleague. Generell ist dieses Spiel nach dem Petersen-Abschied das mit Abstand emotionalste Spiel meines ganzen SC Fanlebens gewesen, damals saßen wir auf der Nord im Europapark Stadion.
Auswärtsspiel in München gegen 1860 im Jahr 2008, es war Freitagabend Flutlichtspiel. Vor dem Spiel wurde ich von den Freunden meines in München wohnenden Schwagers verspottet, ob ich genügend Tempos dabei hätte uswusf. Der Sc Freiburg gewinnt das Spiel später mit 3:0 und ist die allererste Mannschaft, die ein Spiel in der Allianzarena, die sich die 60er mit den Bayern teilen, gewinnt. Ali Günes hat damals meine ich auch ein Tor gemacht und das relativ gegen Ende des Spiels - der nur halb volle Gästeblock ist völlig eskaliert - die Art und Weise wie der SC damals auswärts aufgetreten ist - hat mir noch mehr gefallen als die einzelnen Tore.
Die Freunde meines Schwagers haben auf der Rückfahrt keinen Ton mehr zu mir gesagt, geschweige denn Tempos von mir angenommen
Ohje ich könnte ewig so weitermachen, belasse es aber zunächst mal dabei
ich habe jetzt nur Tore aufgelistet, bei denen ich live im Stadion war. Zu den schönsten SC Toren würde ich auch Olli Sorgs Hammer gegen Gladbach, sildillias fallruckzieher und natürlich Petersens weitschusstor in Dortmund zählen, aber die habe ich nicht live mit erlebt.
Narri Narro
1. Weitschusstor vom Julian Schuster gegen den Vfb Stuttgart, zum Siegtreffer 2:1. Das müssten um die 20 Meter gewesen sein-das Spiel war im Jahr 2010. Der ScF gewann damals 2:1, ist aber wirklich lange her. Wir standen direkt inmitten der vollen Nordtribüne und vor dem Spiel gabs eine Südbadische Fahnenchoreo.
2. Tor von Jan Rosenthal gegen den Vfb Stuttgart im Jahr 2012. Damals haben noch so Spieler wie Camoranesi für den vfb gekickt. Rosenthal spielte einen Doppelpass, fiel hin, stand wieder auf und schoss dem Ball außerhalb vom Strafraum (das meine ich zumindest) ins vfb Tor. Der SCF gewann damals 3:0. Wir standen dieses Mal auf der Süd und haben uns die ganze Zeit über total besoffene SC Fans lustig gemacht (wie kann man rabendicht an ein Fußballspiel gehen?).
3. Tor von Marco Terrazino gegen Nürnberg. Terrazino hatte damals als ganz junger Spieler gerade seine Einwechslung im SC Trikot gefeiert, als er schon per Pass gesucht wurde. Er hat den Ball direkt ins Tor gebracht. Ich meine es war ein Volleyschuss. Der SCF gewann 3:0 und wir haben mit der Nord gefeiert.
Eigentlich reichen drei Tore gar nicht.
Also oben die schönsten...
Die emotionalsten, die auch noch im Kopf rumspuken:
Maxi Philipp trifft beim 6:3 gegen Nürnberg in der zweiten Liga beim damaligen ersten Zweitligaheimspiel von unserer Bierkiste. Die Art und Weise dieses mit mehreren Doppelpässen herausgespielte Tor war überragend. Die Haupttribüne und wir waren begeistert.
Roland Sallai erzwingt gegen Lens mit allem was er hat kurz vor Schluss das 2:2 und damit die Verlängerung in der Europaleague. Generell ist dieses Spiel nach dem Petersen-Abschied das mit Abstand emotionalste Spiel meines ganzen SC Fanlebens gewesen, damals saßen wir auf der Nord im Europapark Stadion.
Auswärtsspiel in München gegen 1860 im Jahr 2008, es war Freitagabend Flutlichtspiel. Vor dem Spiel wurde ich von den Freunden meines in München wohnenden Schwagers verspottet, ob ich genügend Tempos dabei hätte uswusf. Der Sc Freiburg gewinnt das Spiel später mit 3:0 und ist die allererste Mannschaft, die ein Spiel in der Allianzarena, die sich die 60er mit den Bayern teilen, gewinnt. Ali Günes hat damals meine ich auch ein Tor gemacht und das relativ gegen Ende des Spiels - der nur halb volle Gästeblock ist völlig eskaliert - die Art und Weise wie der SC damals auswärts aufgetreten ist - hat mir noch mehr gefallen als die einzelnen Tore.
Die Freunde meines Schwagers haben auf der Rückfahrt keinen Ton mehr zu mir gesagt, geschweige denn Tempos von mir angenommen
Ohje ich könnte ewig so weitermachen, belasse es aber zunächst mal dabei
ich habe jetzt nur Tore aufgelistet, bei denen ich live im Stadion war. Zu den schönsten SC Toren würde ich auch Olli Sorgs Hammer gegen Gladbach, sildillias fallruckzieher und natürlich Petersens weitschusstor in Dortmund zählen, aber die habe ich nicht live mit erlebt.
Narri Narro
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Tocotronicler am 27.02.2025 um 01:14 Uhr bearbeitet
02.03.2025 - 13:40 Uhr
Coulibalys Tor des Monat aus 2005.
35m Kracher gegen Gladbach.
Generell sind mir einige Tore von ihm hängen geblieben.
Legendär ist für mich auch das 3:1 gegen Bayern mit Harry dem "Knipser" und dem Schweizer Engel Sutter!
Mittlerweile haben wir sie tolle Tore im Repertoire, ich würde mich nicht trauen eine Top10 Liste in der Bundesliga zu erstellen!
35m Kracher gegen Gladbach.
Generell sind mir einige Tore von ihm hängen geblieben.
Legendär ist für mich auch das 3:1 gegen Bayern mit Harry dem "Knipser" und dem Schweizer Engel Sutter!
Mittlerweile haben wir sie tolle Tore im Repertoire, ich würde mich nicht trauen eine Top10 Liste in der Bundesliga zu erstellen!
26.05.2025 - 10:46 Uhr
Etwas Neues aus dem Sommerloch.
So erfreulich die Tatsache, dass der SC in Höchstgeschwindigkeit viele Pesonalfragen klärt, sollte er dieses Tempo beibehalten, sind in 2 bis 3 Wochen keine Fragen mehr offen. Über was kann man dann noch in diesem Forum diskutieren. Das können anschliessend viele richtig zähe Wochen werden. Da erhält das Sommerloch eine umso grössere Bedeutung.
Die abgelaufene Spielzeit 24/25, die Mitte der Dekade, setzt die Reihe im 10 Jahresabstand der SC Saisons mit sehr vielen emotionalen Höhen- und Tiefpunkte perfekt fort. Am letzten Spieltag hatte man sogar beides, die sehr grosse Freude über die Quali zur EL, den prolemlosen Übergang von Streich zu Schuster, der gelungene Beginn des Teamumbruchs mit der Entwicklung von einigen vielversprechenden Talenten wie Rosenfelder, Manzambi, Makengo, die am Ende sogar vermehrt Startelfeinsätze bekamen. Aber auch die grosse Enttäuschung, dass der Traum von der CL zerplatzte.
10 Jahre zurück
Die Saison 2014/15 wird sich allen sc Fans ins Gedächtnis eingebrannt haben. Eine ziemlich desolate Vorrunde, sowohl Streich als auch Kloppo mit ihren Teams an Weihnachten am Tabellenende. Dann der Beginn der Rückrunde mit dem 4:1 Sieg gegen Frankfurt, mit dem 3er Pack von Nils Petersen, die Hofffnung war zurück, die Stimmung hatte sich schlagartig verbessert, was dann vermutlich entscheidenden Einfluss auf den am nächsten Tag stattgefundenen Bürgerentscheid zum Neuen Stadion hatte. Nicht auszudenken, wenn dieses Spiel auch sieglos oder sogar mit einer Niederlage geendet hätte oder lt. Spielplan erst am Sonntag stattgefunden hätte. Würde der SC immer noch im Dreisamstadion spielen ? Am Saisonende dann zunächst die Heimniederlage gegen Paderborn, Unentschieden gegen den HSV, der sensationelle Heimsieg gegen Pep Guardiolas Bayern,ewig mit Karim Guede verbunden, den Nichtabstieg so gut wie in der Tasche und am letzten Spieltag das tränenreiche Ende gegen Hannover ausgerechnet unter einem der erfolglosesten Trainer der Bundesligageschichte, dem Ex SC Spieler Michael Frontzeck (Pawel Krmas). Da konnte man direkt mit den Glubberern mitfühlen, denen ein solches Missgeschick schon öfters widerfahren ist.
Weitere 10 Jahre zurück
Die Saison 2004/2005, da möchte man eigentlich garnicht so viel dazu schreiben. 18 Punkte nach 34 Spielen, der tasmanische Teufel muss in dieser Saison wohl das tierische Maskottchen gewesen sein. Das Ende der Erfolgsära Volker Finke, der danach seine selbst sehr hochgelegte Messlatte nicht mehr erreichte, obwohl
die beiden nachfolgenden Zweitligaspielzeiten noch recht solide waren (2 mal Platz 4)
Weitere 10 Jahre zurück
Saison 1994/95, Platz 3, 66 Punkte, bis kurz vor Schluss sogar noch Chancen auf den Meistertitel. Spieler wie Cardoso, Schmadtke, Heinrich, Heidenreich, Spanring, Todt usw., fast alle auf dem Höhepunkt ihrer Schaffenskraft. Einen sehr modernen und attraktiven Fussball bekamen die SC Fans damals zu sehen, gekrönt von einem 5:1 gegen den Rekordmeister. Auch diese Saison wird unvergessen bleiben, in diesem Fall in positiver Hinsicht.
Weitere 10 Jahre zurück, es sind schon 40 Jahre
Die Saison 1984/85 u.a., mit Spielern wie Benny Wendt ,Milorad Pilipovic, Trainer Anton Rudinski, sportlich im gesicherten Mittelfeld, aber der sehr bescheidene Zuschauerzuspruch brachte den SC an den Rand des Konkurses. Mit nur 2.163 Zuschauern im Schnitt sind wichtige Teile auf der Einnahmeseite weggefallen, Fernsehgelder waren damals noch kein Thema, in der Saison zuvor waren es noch über 3.000, aber mit dem Aufstieg von Schalke 04 und dem KSC sind zwei wichtige Zuschauermagneten weggefallen. Drei Jahre zuvor waren es im Schnitt sogar noch über 5.000 Zuschauer, da gab es aber auch noch das Derby mit dem FFC. Mit diesen schwankenden Einahmen lässt sich natürlich nur sehr schwer kalkulieren und arbeiten.
Weitere 10 Jahre zurück
1974/75. Nach dem Abstieg des FFC aus der Regionalliga war kein südbadischer Verein mehr im bezahlten Fussball tätig und so tummelten sich sämtliche südbadische Traditionsvereine in der 1 Amateurliga, der FFC, OFV, Rastatt, Baden Baden, Villingen, Konstanz, Singen 04, Emmendingen und der SC mittendrin. Der Sportclub lieferte sich bis zum letzten Spieltag ein enges Kopf an Kopfrennen mit dem OFV, mit dem glücklicheren Ende dank der besseren Tordifferenz für die Offenburger. Es gab sehr viele Derbys oder Traditionsduelle und der Zuschauerzuspruch war noch deutlich höher als in heutiger Zeit in der Oberliga oder Verbandsliga. Was aus den vielen Traditionsvereinen inzwischen geworden ist gibt eine Extrageschichte, die demnächst einen weiteren Teil des Sommerlochs füllen wird. Als Stichpunkte seien die beiden Kooperationsvereine OFV und der FFC erwähnt.
Weitere 10 Jahre zurück
1964/65. Die erste Meisterschaft des SC in der Südbadischen Amateurliga. Im Jahr zuvor war der SC Vorletzter und hielt die Klasse nur, weil sich der Meister Emmendingen sensationell erstmals und für weitere 13 Jahre auch als einziger Südbadischer Vertreter in der Aufstiegsrunde durchsetzen konnte.
Weitere 10 Jahre zuvor
1954/55 Der SC rettet sich als drittletzter geradeso vor dem Abstieg in die 2. Amateurliga. Das war nicht das einzige Mal, das es so knapp war, sorgte aber dafür, dass der SC als einer von nur 3 Vereinen sämtliche Spielzeiten in der 1. Südbadischen Amateurligen zubrachte, ohne einmal abzusteigen.
In den letzten 3 Abschnitten fehlte zugegebenermassen etwas die Dramatik und auch von anderen Jahren liesse sich denkwürdiges berichten, aber in der Bedeutung der letzten 40 Jahren habe ich ein gewisses Muster erkannt. Welche Geschichte wird man wohl in 10 Jahren über den SC Freiburg berichten
So erfreulich die Tatsache, dass der SC in Höchstgeschwindigkeit viele Pesonalfragen klärt, sollte er dieses Tempo beibehalten, sind in 2 bis 3 Wochen keine Fragen mehr offen. Über was kann man dann noch in diesem Forum diskutieren. Das können anschliessend viele richtig zähe Wochen werden. Da erhält das Sommerloch eine umso grössere Bedeutung.
Die abgelaufene Spielzeit 24/25, die Mitte der Dekade, setzt die Reihe im 10 Jahresabstand der SC Saisons mit sehr vielen emotionalen Höhen- und Tiefpunkte perfekt fort. Am letzten Spieltag hatte man sogar beides, die sehr grosse Freude über die Quali zur EL, den prolemlosen Übergang von Streich zu Schuster, der gelungene Beginn des Teamumbruchs mit der Entwicklung von einigen vielversprechenden Talenten wie Rosenfelder, Manzambi, Makengo, die am Ende sogar vermehrt Startelfeinsätze bekamen. Aber auch die grosse Enttäuschung, dass der Traum von der CL zerplatzte.
10 Jahre zurück
Die Saison 2014/15 wird sich allen sc Fans ins Gedächtnis eingebrannt haben. Eine ziemlich desolate Vorrunde, sowohl Streich als auch Kloppo mit ihren Teams an Weihnachten am Tabellenende. Dann der Beginn der Rückrunde mit dem 4:1 Sieg gegen Frankfurt, mit dem 3er Pack von Nils Petersen, die Hofffnung war zurück, die Stimmung hatte sich schlagartig verbessert, was dann vermutlich entscheidenden Einfluss auf den am nächsten Tag stattgefundenen Bürgerentscheid zum Neuen Stadion hatte. Nicht auszudenken, wenn dieses Spiel auch sieglos oder sogar mit einer Niederlage geendet hätte oder lt. Spielplan erst am Sonntag stattgefunden hätte. Würde der SC immer noch im Dreisamstadion spielen ? Am Saisonende dann zunächst die Heimniederlage gegen Paderborn, Unentschieden gegen den HSV, der sensationelle Heimsieg gegen Pep Guardiolas Bayern,ewig mit Karim Guede verbunden, den Nichtabstieg so gut wie in der Tasche und am letzten Spieltag das tränenreiche Ende gegen Hannover ausgerechnet unter einem der erfolglosesten Trainer der Bundesligageschichte, dem Ex SC Spieler Michael Frontzeck (Pawel Krmas). Da konnte man direkt mit den Glubberern mitfühlen, denen ein solches Missgeschick schon öfters widerfahren ist.
Weitere 10 Jahre zurück
Die Saison 2004/2005, da möchte man eigentlich garnicht so viel dazu schreiben. 18 Punkte nach 34 Spielen, der tasmanische Teufel muss in dieser Saison wohl das tierische Maskottchen gewesen sein. Das Ende der Erfolgsära Volker Finke, der danach seine selbst sehr hochgelegte Messlatte nicht mehr erreichte, obwohl
die beiden nachfolgenden Zweitligaspielzeiten noch recht solide waren (2 mal Platz 4)
Weitere 10 Jahre zurück
Saison 1994/95, Platz 3, 66 Punkte, bis kurz vor Schluss sogar noch Chancen auf den Meistertitel. Spieler wie Cardoso, Schmadtke, Heinrich, Heidenreich, Spanring, Todt usw., fast alle auf dem Höhepunkt ihrer Schaffenskraft. Einen sehr modernen und attraktiven Fussball bekamen die SC Fans damals zu sehen, gekrönt von einem 5:1 gegen den Rekordmeister. Auch diese Saison wird unvergessen bleiben, in diesem Fall in positiver Hinsicht.
Weitere 10 Jahre zurück, es sind schon 40 Jahre
Die Saison 1984/85 u.a., mit Spielern wie Benny Wendt ,Milorad Pilipovic, Trainer Anton Rudinski, sportlich im gesicherten Mittelfeld, aber der sehr bescheidene Zuschauerzuspruch brachte den SC an den Rand des Konkurses. Mit nur 2.163 Zuschauern im Schnitt sind wichtige Teile auf der Einnahmeseite weggefallen, Fernsehgelder waren damals noch kein Thema, in der Saison zuvor waren es noch über 3.000, aber mit dem Aufstieg von Schalke 04 und dem KSC sind zwei wichtige Zuschauermagneten weggefallen. Drei Jahre zuvor waren es im Schnitt sogar noch über 5.000 Zuschauer, da gab es aber auch noch das Derby mit dem FFC. Mit diesen schwankenden Einahmen lässt sich natürlich nur sehr schwer kalkulieren und arbeiten.
Weitere 10 Jahre zurück
1974/75. Nach dem Abstieg des FFC aus der Regionalliga war kein südbadischer Verein mehr im bezahlten Fussball tätig und so tummelten sich sämtliche südbadische Traditionsvereine in der 1 Amateurliga, der FFC, OFV, Rastatt, Baden Baden, Villingen, Konstanz, Singen 04, Emmendingen und der SC mittendrin. Der Sportclub lieferte sich bis zum letzten Spieltag ein enges Kopf an Kopfrennen mit dem OFV, mit dem glücklicheren Ende dank der besseren Tordifferenz für die Offenburger. Es gab sehr viele Derbys oder Traditionsduelle und der Zuschauerzuspruch war noch deutlich höher als in heutiger Zeit in der Oberliga oder Verbandsliga. Was aus den vielen Traditionsvereinen inzwischen geworden ist gibt eine Extrageschichte, die demnächst einen weiteren Teil des Sommerlochs füllen wird. Als Stichpunkte seien die beiden Kooperationsvereine OFV und der FFC erwähnt.
Weitere 10 Jahre zurück
1964/65. Die erste Meisterschaft des SC in der Südbadischen Amateurliga. Im Jahr zuvor war der SC Vorletzter und hielt die Klasse nur, weil sich der Meister Emmendingen sensationell erstmals und für weitere 13 Jahre auch als einziger Südbadischer Vertreter in der Aufstiegsrunde durchsetzen konnte.
Weitere 10 Jahre zuvor
1954/55 Der SC rettet sich als drittletzter geradeso vor dem Abstieg in die 2. Amateurliga. Das war nicht das einzige Mal, das es so knapp war, sorgte aber dafür, dass der SC als einer von nur 3 Vereinen sämtliche Spielzeiten in der 1. Südbadischen Amateurligen zubrachte, ohne einmal abzusteigen.
In den letzten 3 Abschnitten fehlte zugegebenermassen etwas die Dramatik und auch von anderen Jahren liesse sich denkwürdiges berichten, aber in der Bedeutung der letzten 40 Jahren habe ich ein gewisses Muster erkannt. Welche Geschichte wird man wohl in 10 Jahren über den SC Freiburg berichten
31.05.2025 - 14:38 Uhr
Zitat von Schwarzwaldmarie
Etwas Neues aus dem Sommerloch. …
—TEXT—
…In den letzten 3 Abschnitten fehlte zugegebenermassen etwas die Dramatik und auch von anderen Jahren liesse sich denkwürdiges berichten, aber in der Bedeutung der letzten 40 Jahren habe ich ein gewisses Muster erkannt. Welche Geschichte wird man wohl in 10 Jahren über den SC Freiburg berichten
Etwas Neues aus dem Sommerloch. …
—TEXT—
…In den letzten 3 Abschnitten fehlte zugegebenermassen etwas die Dramatik und auch von anderen Jahren liesse sich denkwürdiges berichten, aber in der Bedeutung der letzten 40 Jahren habe ich ein gewisses Muster erkannt. Welche Geschichte wird man wohl in 10 Jahren über den SC Freiburg berichten
Hervorragende Analyse der SC Freiburg Geschichte. Nebst historischer Einordnung in zeitgeschichtliche Muster. So arbeiten Profis und Leute, die über den Spielfeldrand hinausschauen können. Respekt ! Vielen Dank dafür !
Garniert mit einer dezenten Nuance „Schwarzwaldmarie- Demut“ . Der SC müsste Dir den „Lehrstuhl für die Wahre Entwicklung des SC Freiburg“ geben.
(Ich kenne das vom Jazzpapst Joachim- Ernst Behrendt, der die Jazzgeschichte in 10-er Jahre einteilte, faszinierend)
So, das reicht mit Lob. Mir kommt ein Gedanke, den ich noch nicht einordnen kann.
Deine Sichtweise geht ja 70 Jahre zurück. 1954/55. Da war ich noch gar nicht geboren..Über den Daumen gepeilt, bin ich aber rund 40 Jahre am geniessen .
31.05.2025 - 15:38 Uhr
Liebe Schwarzwaldmarie. Es liegt mir am Herzen auch noch an die Saison 1985/86 zu erinnern, als wir in der 2. Liga fast schon abgestiegen waren. Achim hatte da eine Idee mit seinem "Romeekollegen" dem Boss des Autoabschleppdienstes Jacobi, Pit Zick, ihn als Trainer einzusetzen. Schlimmer konnte es ja nicht mehr laufen. Er löste den glücklosen Anton Rudinsky ab. Pit hatte keine Ahnung vom Traineramt. Er ließ sich vor jedem Spiel den kommenden Gegner von anderen Weggefährten genauestens analysieren. Durch einen überaus wichtigen Sieg zuletzt gegen Union Solingen schafften wir den Klassenerhalt in der 2. Liga. Achim war lange am Überlegen, ob er als Andenken an dieses Wunder, Pit Zick eine Bronzebüste vor dem Stadioneingang errichten lässt 🤣. Ich war mit Beiden befreundet und sehr nahe am damaligen Geschehen, deshalb bleibt mir diese unwahrscheinliche Saison und Geschichte, ewig in Erinnerung.
31.05.2025 - 19:08 Uhr
Zitat von NilsFan
Durch einen überaus wichtigen Sieg zuletzt gegen Union Solingen schafften wir den Klassenerhalt in der 2. Liga.
Durch einen überaus wichtigen Sieg zuletzt gegen Union Solingen schafften wir den Klassenerhalt in der 2. Liga.
Nicht zu vergessen das überlebenswichtige 1:1 in Berlin bei der Hertha einen Spieltag zuvor am vorletzten Spieltag. Souleymane Sané mit dem Ausgleich in der 86. Minute. Ansonsten wäre es das gewesen und der Abstieg besiegelt gewesen.
Das war zu Zeiten, als man da nichts irgendwo live verfolgen konnte, 2. Liga schon gar nicht. Man konnte das nur in der Zusammenfassung in der ZDF-Sportreportage ein oder zwei Stunden nach Abpfiff sehen, wobei ich vor Spannung fast einen Herzinfarkt bekam bei dem Spielverlauf.
31.05.2025 - 22:18 Uhr
Zitat von ChuckieFR
Nicht zu vergessen das überlebenswichtige 1:1 in Berlin bei der Hertha einen Spieltag zuvor am vorletzten Spieltag. Souleymane Sané mit dem Ausgleich in der 86. Minute. Ansonsten wäre es das gewesen und der Abstieg besiegelt gewesen.
Das war zu Zeiten, als man da nichts irgendwo live verfolgen konnte, 2. Liga schon gar nicht. Man konnte das nur in der Zusammenfassung in der ZDF-Sportreportage ein oder zwei Stunden nach Abpfiff sehen, wobei ich vor Spannung fast einen Herzinfarkt bekam bei dem Spielverlauf.
Zitat von NilsFan
Durch einen überaus wichtigen Sieg zuletzt gegen Union Solingen schafften wir den Klassenerhalt in der 2. Liga.
Durch einen überaus wichtigen Sieg zuletzt gegen Union Solingen schafften wir den Klassenerhalt in der 2. Liga.
Nicht zu vergessen das überlebenswichtige 1:1 in Berlin bei der Hertha einen Spieltag zuvor am vorletzten Spieltag. Souleymane Sané mit dem Ausgleich in der 86. Minute. Ansonsten wäre es das gewesen und der Abstieg besiegelt gewesen.
Das war zu Zeiten, als man da nichts irgendwo live verfolgen konnte, 2. Liga schon gar nicht. Man konnte das nur in der Zusammenfassung in der ZDF-Sportreportage ein oder zwei Stunden nach Abpfiff sehen, wobei ich vor Spannung fast einen Herzinfarkt bekam bei dem Spielverlauf.
Da kann ich mich auch noch dran erinnern.
Genauso an die Spielberichte von Werner Kirchhofer und die Rubrik "Der Gast" in der BZ.
31.05.2025 - 22:40 Uhr
Zitat von NilsFan
…
Achim war lange am Überlegen, ob er als Andenken an dieses Wunder, Pit Zick eine Bronzebüste vor dem Stadioneingang errichten lässt 🤣. Ich war mit Beiden befreundet und sehr nahe am damaligen Geschehen, deshalb bleibt mir diese unwahrscheinliche Saison und Geschichte, ewig in Erinnerung.
…
Achim war lange am Überlegen, ob er als Andenken an dieses Wunder, Pit Zick eine Bronzebüste vor dem Stadioneingang errichten lässt 🤣. Ich war mit Beiden befreundet und sehr nahe am damaligen Geschehen, deshalb bleibt mir diese unwahrscheinliche Saison und Geschichte, ewig in Erinnerung.
Hoi, nicht schlecht. Das prädestiniert Dich ja als zu Befragender, ob es stimmt, dass die omnipotenten Anschuldigungen über Finke, von der Bild-Zeitung und dem Reihumerzählen der Bevölkerung hochgekocht, .. also ob das stimmt, dass das von einem Mann der Vereinsmitte über Gebühr lanciert wurde.
Und, NilsFan, Antwort nicht nötig. Der alte Kram. Aber doch halt interessant ..
01.06.2025 - 06:57 Uhr
Der sehr sympathische, junge Zigarillo rauchende und Ohrring tragende "Lehrer" und im Verein angestellter Trainer, baute sich mit der Zeit ein "eigenes Imperium" im Verein auf. Er bewegte in seiner Zeit sehr viel im Verein, besseres Stadion schwebte ihm vor, besserer zweiter Rasenplatz (Trainingsplatz und für die Jugend), Gründung einer Fußballschule, um gesichtete junge Talente vereinseigen auszubilden, also vieles auf das wir stolz zurückblicken können. Achim Stocker war vieles zu schnell, zu groß, aber er wollte hier den Ideen auch nicht im Wege stehen. Es gebe hier noch vieles zu schreiben, aber belassen wir es hierbei. Als dann nach Jahren der Erfolg der 1. Mannschaft ausblieb, gab es einige, die das zum Anlass nahmen, das "ganze Konstrukt Finke" in Frage zu stellen. Hier war auch ein Restaurantbesitzer aus dem Kaiserstuhl treibende Kraft, ohne allerdings zu ahnen, dass es plötzlich innerhalb der Fangemeinde zwei Lager gab, pro Finke und contra Finke.
So nahm die gute Geschichte Finke jäh ein Ende. Ich habe ihn persönlich zum letzten Mal vor 6 Jahren gesprochen, als wir beide eine Reha nach Hüft-OP machten.
So nahm die gute Geschichte Finke jäh ein Ende. Ich habe ihn persönlich zum letzten Mal vor 6 Jahren gesprochen, als wir beide eine Reha nach Hüft-OP machten.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.

