Hertha in den Medien
27.07.2024 - 14:35 Uhr
20.05.2026 - 15:30 Uhr
Zitat von Gruenschnabel
Heißt das im Umkehrschluss das es eigentlich nur an den Verletzten und an der Standardschwäche gelegen hat?
Sollte das so sein,scheint mir der sportliche Analyse Blick aber recht simpel gehalten. Dann scheint man ja , trotz der sehr überschaubaren und mutlosen Auftritte, von der Spielidee intern weiterhin überzeugt zu sein.
Eigentlich braucht man keine große Hoffnung zu haben, der Schattenkader wird vermutlich ein kleiner Traumkader sein den man dann im August wenn alle 10-15 Spieler verkauft wurde, eh nicht mehr finalisieren kann.
Irgendwie sprechen Weber und Görlich scheinbar auch von unterschiedlichen Dingen. Der eine sieht die Probleme beim scouting der andere moniert die schwachen Heimauftritte und will die schlechten Voraussetzungen für seine Arbeit verantwortlich machen.
Ich hoffe irgendetwas wird sich dennoch ändern und wird schnellstmöglich dann auch uns ersichtlich. Gerne darf es diesmal etwas mit ein wenig mehr Substanz sein und nicht irgendwelche unangebrachten Parolen die sich anfühlen wie eine schlechte Parodie.
Nochmal es gab von Anfang an keinerlei Gründe aus unserem Club einen Aufstiegsaspirant zu machen. Dafür braucht es mehr als drei durchschnittliche Spiele um dann wieder zwei bis vier schlechte folgen zu lassen.
Zumindest hat Görlich das scheinbar erkannt.
Zitat von Cabeleira
Weiter so!
Quelle: www.welt.de
Hertha-Chef Görlich steht zur Jobgarantie für Trainer Leitl
Hertha setzt auf Kontinuität. Trainer Leitl muss um seinen Job derzeit nicht bangen. Trotz Kaderverkleinerung wollen die Berliner den Spagat erneut wagen.
Hertha setzt auf Kontinuität. Trainer Leitl muss um seinen Job derzeit nicht bangen. Trotz Kaderverkleinerung wollen die Berliner den Spagat erneut wagen.
Zitat von dpa
H Hertha-Geschäftsführer Peter Görlich hat die frühzeitige Jobgarantie für Trainer Stefan Leitl verteidigt. «Ich würde noch einmal so entscheiden», sagte der 59-Jährige in einer Medienrunde. Nach dem desaströsen 1:6 zum Saisonabschluss bei Arminia Bielefeld hatte es auch Fankreisen Kritik an der Entscheidung gegeben, mit dem Coach auch in die nächste Zweitliga-Saison zu gehen.
Görlich setzt dagegen auf Kontinuität: «Wir gehen davon aus, dass eine strukturelle Schärfe in das Gesamtgefüge hineinkommt. Dafür brauchen wir eine gewisse Planungssicherheit. Dass ein Auftreten in Bielefeld ab der 46. nicht zu akzeptieren ist, ist ganz klar.»
Zwei Tage in Klausur
Görlich sowie zahlreiche Mitarbeiter und Trainer auch aus der Hertha-Akademie hatten sich schon nach dem 25. Spieltag Anfang März für zwei Tage in Klausur begeben und eine Saisonanalyse vorangetrieben. «Wir haben eine Klarheit geschaffen, an welchen Themen es gelegen hat», sagte Görlich über das verpasste Ziel des Aufstiegs in die Bundesliga.
Die Verfügbarkeit auf einzelnen Positionen über mehrere Spieltage sowie das Verhalten bei Standards waren die beiden großen Themen, die von Beginn an der nunmehr abgelaufenen Spielzeit nicht optimal besetzt werden konnten.
«Wir sind von Anfang an hinterhergelaufen. Wir können mit Spitzenteams mithalten, aber nicht konstant mithalten», sagte Sportdirektor Benjamin Weber, der zudem die Heimschwäche monierte, aber auch auf die Vergangenheit verwies: «Man vergisst, wo wir vor drei Jahren nach dem Abstieg standen.»
Erst Transfereinnahmen - dann Neuzugänge
Damals bekam Hertha gerade so die Lizenz und war stark limitiert bei der Suche nach neuen Spielern, was immer noch der Fall ist. «Wir werden Qualität verlieren», sagte Görlich. Einige Spieler wie Kennet Eichhorn, Tjark Ernst oder Kapitän Fabian Reese haben Begehrlichkeiten geweckt und Hertha muss Transfererlöse erzielen. Und auch Neuzugänge können erst an Bord geholt werden, wenn Transfereinnahmen auf das Konto des Vereins fließen.
Angesichts klammer Kassen müssen die Neuzugänge sitzen, um den Ansprüchen gerecht zu werden, was in den letzten Jahren nicht geklappt hat. Diese Missstände sollen durch ein neues Scouting gemindert werden, dass die richtigen Mannschaftsmitglieder zusammenstellt. Mit Basti Huber habe man bereits einen entscheidenden Mann verpflichtet, so Görlich: «Wir suchen Profile, nicht Positionen.»
Nachjustierung statt Neustart
Mit den Ergebnissen der Analyse und dem neuen Scouting soll die neue Saison erfolgreicher gestaltet werden. «Wir haben beim Pflichtprogramm Schwächen gezeigt und fehlende Bereitschaft», sagt Görlich, der keinen «Neustart» ausruft, sondern eine «Nachjustierung».
Das Ziel bleibt dabei bestehen. «Es ist immer unser Ziel, in der Liga zu spielen, in der Union spielt», sagt Görlich mit einem Hinweis auf das achte Erstliga-Jahr des Berliner Lokalrivalen. «Aber wir müssen es realistisch formulieren. Einen Aufstieg ruft man nicht aus, einen Aufstieg erarbeitet man sich», sagte Görlich.
H Hertha-Geschäftsführer Peter Görlich hat die frühzeitige Jobgarantie für Trainer Stefan Leitl verteidigt. «Ich würde noch einmal so entscheiden», sagte der 59-Jährige in einer Medienrunde. Nach dem desaströsen 1:6 zum Saisonabschluss bei Arminia Bielefeld hatte es auch Fankreisen Kritik an der Entscheidung gegeben, mit dem Coach auch in die nächste Zweitliga-Saison zu gehen.
Görlich setzt dagegen auf Kontinuität: «Wir gehen davon aus, dass eine strukturelle Schärfe in das Gesamtgefüge hineinkommt. Dafür brauchen wir eine gewisse Planungssicherheit. Dass ein Auftreten in Bielefeld ab der 46. nicht zu akzeptieren ist, ist ganz klar.»
Zwei Tage in Klausur
Görlich sowie zahlreiche Mitarbeiter und Trainer auch aus der Hertha-Akademie hatten sich schon nach dem 25. Spieltag Anfang März für zwei Tage in Klausur begeben und eine Saisonanalyse vorangetrieben. «Wir haben eine Klarheit geschaffen, an welchen Themen es gelegen hat», sagte Görlich über das verpasste Ziel des Aufstiegs in die Bundesliga.
Die Verfügbarkeit auf einzelnen Positionen über mehrere Spieltage sowie das Verhalten bei Standards waren die beiden großen Themen, die von Beginn an der nunmehr abgelaufenen Spielzeit nicht optimal besetzt werden konnten.
«Wir sind von Anfang an hinterhergelaufen. Wir können mit Spitzenteams mithalten, aber nicht konstant mithalten», sagte Sportdirektor Benjamin Weber, der zudem die Heimschwäche monierte, aber auch auf die Vergangenheit verwies: «Man vergisst, wo wir vor drei Jahren nach dem Abstieg standen.»
Erst Transfereinnahmen - dann Neuzugänge
Damals bekam Hertha gerade so die Lizenz und war stark limitiert bei der Suche nach neuen Spielern, was immer noch der Fall ist. «Wir werden Qualität verlieren», sagte Görlich. Einige Spieler wie Kennet Eichhorn, Tjark Ernst oder Kapitän Fabian Reese haben Begehrlichkeiten geweckt und Hertha muss Transfererlöse erzielen. Und auch Neuzugänge können erst an Bord geholt werden, wenn Transfereinnahmen auf das Konto des Vereins fließen.
Angesichts klammer Kassen müssen die Neuzugänge sitzen, um den Ansprüchen gerecht zu werden, was in den letzten Jahren nicht geklappt hat. Diese Missstände sollen durch ein neues Scouting gemindert werden, dass die richtigen Mannschaftsmitglieder zusammenstellt. Mit Basti Huber habe man bereits einen entscheidenden Mann verpflichtet, so Görlich: «Wir suchen Profile, nicht Positionen.»
Nachjustierung statt Neustart
Mit den Ergebnissen der Analyse und dem neuen Scouting soll die neue Saison erfolgreicher gestaltet werden. «Wir haben beim Pflichtprogramm Schwächen gezeigt und fehlende Bereitschaft», sagt Görlich, der keinen «Neustart» ausruft, sondern eine «Nachjustierung».
Das Ziel bleibt dabei bestehen. «Es ist immer unser Ziel, in der Liga zu spielen, in der Union spielt», sagt Görlich mit einem Hinweis auf das achte Erstliga-Jahr des Berliner Lokalrivalen. «Aber wir müssen es realistisch formulieren. Einen Aufstieg ruft man nicht aus, einen Aufstieg erarbeitet man sich», sagte Görlich.
Weiter so!
Heißt das im Umkehrschluss das es eigentlich nur an den Verletzten und an der Standardschwäche gelegen hat?
Sollte das so sein,scheint mir der sportliche Analyse Blick aber recht simpel gehalten. Dann scheint man ja , trotz der sehr überschaubaren und mutlosen Auftritte, von der Spielidee intern weiterhin überzeugt zu sein.
Eigentlich braucht man keine große Hoffnung zu haben, der Schattenkader wird vermutlich ein kleiner Traumkader sein den man dann im August wenn alle 10-15 Spieler verkauft wurde, eh nicht mehr finalisieren kann.
Irgendwie sprechen Weber und Görlich scheinbar auch von unterschiedlichen Dingen. Der eine sieht die Probleme beim scouting der andere moniert die schwachen Heimauftritte und will die schlechten Voraussetzungen für seine Arbeit verantwortlich machen.
Ich hoffe irgendetwas wird sich dennoch ändern und wird schnellstmöglich dann auch uns ersichtlich. Gerne darf es diesmal etwas mit ein wenig mehr Substanz sein und nicht irgendwelche unangebrachten Parolen die sich anfühlen wie eine schlechte Parodie.
Nochmal es gab von Anfang an keinerlei Gründe aus unserem Club einen Aufstiegsaspirant zu machen. Dafür braucht es mehr als drei durchschnittliche Spiele um dann wieder zwei bis vier schlechte folgen zu lassen.
Zumindest hat Görlich das scheinbar erkannt.
Absolut richtig. Das sehe ich genauso.
Dazu kommt noch die Aussage von Weber "Man vergisst, wo wir vor drei Jahren nach dem Abstieg standen." Sorry aber von uns hat vor der Saison keiner den Aufstieg ausgerufen? Das waren die Herrschaften höchstpersönlich.
Man macht es sich einmal mehr zu einfach.
20.05.2026 - 16:06 Uhr
Neuzugänge erst nach Transfereinnahmen?
Wieso ist man nicht an ablösefreie Spieler dran? Es verlassen uns doch auch genug Gutverdiener (Brooks, Demme, etc.), dass das doch locker drin sein sollte.
So wartet man wieder bis zum 30.8. und versucht dann auf der Resterampe zuzuschlagen. Super Planung und Kaderzusammenstellung. Absolut professionell und proaktiv.
*Achtung, dieser Post kann Sarkasmus enthalten. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an
Wieso ist man nicht an ablösefreie Spieler dran? Es verlassen uns doch auch genug Gutverdiener (Brooks, Demme, etc.), dass das doch locker drin sein sollte.
So wartet man wieder bis zum 30.8. und versucht dann auf der Resterampe zuzuschlagen. Super Planung und Kaderzusammenstellung. Absolut professionell und proaktiv.
*Achtung, dieser Post kann Sarkasmus enthalten. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an
20.05.2026 - 16:12 Uhr
Zitat von lucaku1892
Absolut richtig. Das sehe ich genauso.
Dazu kommt noch die Aussage von Weber "Man vergisst, wo wir vor drei Jahren nach dem Abstieg standen." Sorry aber von uns hat vor der Saison keiner den Aufstieg ausgerufen? Das waren die Herrschaften höchstpersönlich.
Man macht es sich einmal mehr zu einfach.
Zitat von Gruenschnabel
Heißt das im Umkehrschluss das es eigentlich nur an den Verletzten und an der Standardschwäche gelegen hat?
Sollte das so sein,scheint mir der sportliche Analyse Blick aber recht simpel gehalten. Dann scheint man ja , trotz der sehr überschaubaren und mutlosen Auftritte, von der Spielidee intern weiterhin überzeugt zu sein.
Eigentlich braucht man keine große Hoffnung zu haben, der Schattenkader wird vermutlich ein kleiner Traumkader sein den man dann im August wenn alle 10-15 Spieler verkauft wurde, eh nicht mehr finalisieren kann.
Irgendwie sprechen Weber und Görlich scheinbar auch von unterschiedlichen Dingen. Der eine sieht die Probleme beim scouting der andere moniert die schwachen Heimauftritte und will die schlechten Voraussetzungen für seine Arbeit verantwortlich machen.
Ich hoffe irgendetwas wird sich dennoch ändern und wird schnellstmöglich dann auch uns ersichtlich. Gerne darf es diesmal etwas mit ein wenig mehr Substanz sein und nicht irgendwelche unangebrachten Parolen die sich anfühlen wie eine schlechte Parodie.
Nochmal es gab von Anfang an keinerlei Gründe aus unserem Club einen Aufstiegsaspirant zu machen. Dafür braucht es mehr als drei durchschnittliche Spiele um dann wieder zwei bis vier schlechte folgen zu lassen.
Zumindest hat Görlich das scheinbar erkannt.
Zitat von Cabeleira
Weiter so!
Quelle: www.welt.de
Hertha-Chef Görlich steht zur Jobgarantie für Trainer Leitl
Hertha setzt auf Kontinuität. Trainer Leitl muss um seinen Job derzeit nicht bangen. Trotz Kaderverkleinerung wollen die Berliner den Spagat erneut wagen.
Hertha setzt auf Kontinuität. Trainer Leitl muss um seinen Job derzeit nicht bangen. Trotz Kaderverkleinerung wollen die Berliner den Spagat erneut wagen.
Zitat von dpa
H Hertha-Geschäftsführer Peter Görlich hat die frühzeitige Jobgarantie für Trainer Stefan Leitl verteidigt. «Ich würde noch einmal so entscheiden», sagte der 59-Jährige in einer Medienrunde. Nach dem desaströsen 1:6 zum Saisonabschluss bei Arminia Bielefeld hatte es auch Fankreisen Kritik an der Entscheidung gegeben, mit dem Coach auch in die nächste Zweitliga-Saison zu gehen.
Görlich setzt dagegen auf Kontinuität: «Wir gehen davon aus, dass eine strukturelle Schärfe in das Gesamtgefüge hineinkommt. Dafür brauchen wir eine gewisse Planungssicherheit. Dass ein Auftreten in Bielefeld ab der 46. nicht zu akzeptieren ist, ist ganz klar.»
Zwei Tage in Klausur
Görlich sowie zahlreiche Mitarbeiter und Trainer auch aus der Hertha-Akademie hatten sich schon nach dem 25. Spieltag Anfang März für zwei Tage in Klausur begeben und eine Saisonanalyse vorangetrieben. «Wir haben eine Klarheit geschaffen, an welchen Themen es gelegen hat», sagte Görlich über das verpasste Ziel des Aufstiegs in die Bundesliga.
Die Verfügbarkeit auf einzelnen Positionen über mehrere Spieltage sowie das Verhalten bei Standards waren die beiden großen Themen, die von Beginn an der nunmehr abgelaufenen Spielzeit nicht optimal besetzt werden konnten.
«Wir sind von Anfang an hinterhergelaufen. Wir können mit Spitzenteams mithalten, aber nicht konstant mithalten», sagte Sportdirektor Benjamin Weber, der zudem die Heimschwäche monierte, aber auch auf die Vergangenheit verwies: «Man vergisst, wo wir vor drei Jahren nach dem Abstieg standen.»
Erst Transfereinnahmen - dann Neuzugänge
Damals bekam Hertha gerade so die Lizenz und war stark limitiert bei der Suche nach neuen Spielern, was immer noch der Fall ist. «Wir werden Qualität verlieren», sagte Görlich. Einige Spieler wie Kennet Eichhorn, Tjark Ernst oder Kapitän Fabian Reese haben Begehrlichkeiten geweckt und Hertha muss Transfererlöse erzielen. Und auch Neuzugänge können erst an Bord geholt werden, wenn Transfereinnahmen auf das Konto des Vereins fließen.
Angesichts klammer Kassen müssen die Neuzugänge sitzen, um den Ansprüchen gerecht zu werden, was in den letzten Jahren nicht geklappt hat. Diese Missstände sollen durch ein neues Scouting gemindert werden, dass die richtigen Mannschaftsmitglieder zusammenstellt. Mit Basti Huber habe man bereits einen entscheidenden Mann verpflichtet, so Görlich: «Wir suchen Profile, nicht Positionen.»
Nachjustierung statt Neustart
Mit den Ergebnissen der Analyse und dem neuen Scouting soll die neue Saison erfolgreicher gestaltet werden. «Wir haben beim Pflichtprogramm Schwächen gezeigt und fehlende Bereitschaft», sagt Görlich, der keinen «Neustart» ausruft, sondern eine «Nachjustierung».
Das Ziel bleibt dabei bestehen. «Es ist immer unser Ziel, in der Liga zu spielen, in der Union spielt», sagt Görlich mit einem Hinweis auf das achte Erstliga-Jahr des Berliner Lokalrivalen. «Aber wir müssen es realistisch formulieren. Einen Aufstieg ruft man nicht aus, einen Aufstieg erarbeitet man sich», sagte Görlich.
H Hertha-Geschäftsführer Peter Görlich hat die frühzeitige Jobgarantie für Trainer Stefan Leitl verteidigt. «Ich würde noch einmal so entscheiden», sagte der 59-Jährige in einer Medienrunde. Nach dem desaströsen 1:6 zum Saisonabschluss bei Arminia Bielefeld hatte es auch Fankreisen Kritik an der Entscheidung gegeben, mit dem Coach auch in die nächste Zweitliga-Saison zu gehen.
Görlich setzt dagegen auf Kontinuität: «Wir gehen davon aus, dass eine strukturelle Schärfe in das Gesamtgefüge hineinkommt. Dafür brauchen wir eine gewisse Planungssicherheit. Dass ein Auftreten in Bielefeld ab der 46. nicht zu akzeptieren ist, ist ganz klar.»
Zwei Tage in Klausur
Görlich sowie zahlreiche Mitarbeiter und Trainer auch aus der Hertha-Akademie hatten sich schon nach dem 25. Spieltag Anfang März für zwei Tage in Klausur begeben und eine Saisonanalyse vorangetrieben. «Wir haben eine Klarheit geschaffen, an welchen Themen es gelegen hat», sagte Görlich über das verpasste Ziel des Aufstiegs in die Bundesliga.
Die Verfügbarkeit auf einzelnen Positionen über mehrere Spieltage sowie das Verhalten bei Standards waren die beiden großen Themen, die von Beginn an der nunmehr abgelaufenen Spielzeit nicht optimal besetzt werden konnten.
«Wir sind von Anfang an hinterhergelaufen. Wir können mit Spitzenteams mithalten, aber nicht konstant mithalten», sagte Sportdirektor Benjamin Weber, der zudem die Heimschwäche monierte, aber auch auf die Vergangenheit verwies: «Man vergisst, wo wir vor drei Jahren nach dem Abstieg standen.»
Erst Transfereinnahmen - dann Neuzugänge
Damals bekam Hertha gerade so die Lizenz und war stark limitiert bei der Suche nach neuen Spielern, was immer noch der Fall ist. «Wir werden Qualität verlieren», sagte Görlich. Einige Spieler wie Kennet Eichhorn, Tjark Ernst oder Kapitän Fabian Reese haben Begehrlichkeiten geweckt und Hertha muss Transfererlöse erzielen. Und auch Neuzugänge können erst an Bord geholt werden, wenn Transfereinnahmen auf das Konto des Vereins fließen.
Angesichts klammer Kassen müssen die Neuzugänge sitzen, um den Ansprüchen gerecht zu werden, was in den letzten Jahren nicht geklappt hat. Diese Missstände sollen durch ein neues Scouting gemindert werden, dass die richtigen Mannschaftsmitglieder zusammenstellt. Mit Basti Huber habe man bereits einen entscheidenden Mann verpflichtet, so Görlich: «Wir suchen Profile, nicht Positionen.»
Nachjustierung statt Neustart
Mit den Ergebnissen der Analyse und dem neuen Scouting soll die neue Saison erfolgreicher gestaltet werden. «Wir haben beim Pflichtprogramm Schwächen gezeigt und fehlende Bereitschaft», sagt Görlich, der keinen «Neustart» ausruft, sondern eine «Nachjustierung».
Das Ziel bleibt dabei bestehen. «Es ist immer unser Ziel, in der Liga zu spielen, in der Union spielt», sagt Görlich mit einem Hinweis auf das achte Erstliga-Jahr des Berliner Lokalrivalen. «Aber wir müssen es realistisch formulieren. Einen Aufstieg ruft man nicht aus, einen Aufstieg erarbeitet man sich», sagte Görlich.
Weiter so!
Heißt das im Umkehrschluss das es eigentlich nur an den Verletzten und an der Standardschwäche gelegen hat?
Sollte das so sein,scheint mir der sportliche Analyse Blick aber recht simpel gehalten. Dann scheint man ja , trotz der sehr überschaubaren und mutlosen Auftritte, von der Spielidee intern weiterhin überzeugt zu sein.
Eigentlich braucht man keine große Hoffnung zu haben, der Schattenkader wird vermutlich ein kleiner Traumkader sein den man dann im August wenn alle 10-15 Spieler verkauft wurde, eh nicht mehr finalisieren kann.
Irgendwie sprechen Weber und Görlich scheinbar auch von unterschiedlichen Dingen. Der eine sieht die Probleme beim scouting der andere moniert die schwachen Heimauftritte und will die schlechten Voraussetzungen für seine Arbeit verantwortlich machen.
Ich hoffe irgendetwas wird sich dennoch ändern und wird schnellstmöglich dann auch uns ersichtlich. Gerne darf es diesmal etwas mit ein wenig mehr Substanz sein und nicht irgendwelche unangebrachten Parolen die sich anfühlen wie eine schlechte Parodie.
Nochmal es gab von Anfang an keinerlei Gründe aus unserem Club einen Aufstiegsaspirant zu machen. Dafür braucht es mehr als drei durchschnittliche Spiele um dann wieder zwei bis vier schlechte folgen zu lassen.
Zumindest hat Görlich das scheinbar erkannt.
Absolut richtig. Das sehe ich genauso.
Dazu kommt noch die Aussage von Weber "Man vergisst, wo wir vor drei Jahren nach dem Abstieg standen." Sorry aber von uns hat vor der Saison keiner den Aufstieg ausgerufen? Das waren die Herrschaften höchstpersönlich.
Man macht es sich einmal mehr zu einfach.
Wer hat wirklich etwas Anderes erwartet?
Blablabla! Alles wie immer. Alles und alle sind schuld, nur wir nicht.
Mir macht das trotzdem langsam Angst!
Glauben die wirklich was sie sagen oder lügen sie sich in die eigene Tasche um Hertha weiter zu melken solange es irgendwie geht?
Wie willst du mit diesem Dampfgeplauder die Fans mitnehmen?
Jeder von uns Fans weiß doch genau wie diese Geschichte weitergeht. Jeder von uns Fans weiß heute schon was wir nach der Transferphase, nach einigen Spielen, nach der Trainerentlassung wieder zu hören bekommen.
Das ist so lächerlich, wäre es nicht so ernst und schlimm.
20.05.2026 - 16:13 Uhr
Zitat von Rumkugel
Neuzugänge erst nach Transfereinnahmen?
Wieso ist man nicht an ablösefreie Spieler dran? Es verlassen uns doch auch genug Gutverdiener (Brooks, Demme, etc.), dass das doch locker drin sein sollte.
So wartet man wieder bis zum 30.8. und versucht dann auf der Resterampe zuzuschlagen. Super Planung und Kaderzusammenstellung. Absolut professionell und proaktiv.
*Achtung, dieser Post kann Sarkasmus enthalten. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an
Neuzugänge erst nach Transfereinnahmen?
Wieso ist man nicht an ablösefreie Spieler dran? Es verlassen uns doch auch genug Gutverdiener (Brooks, Demme, etc.), dass das doch locker drin sein sollte.
So wartet man wieder bis zum 30.8. und versucht dann auf der Resterampe zuzuschlagen. Super Planung und Kaderzusammenstellung. Absolut professionell und proaktiv.
*Achtung, dieser Post kann Sarkasmus enthalten. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an
Das habe ich mich auch gefragt. Es ist ja nicht so, dass man nicht weiß bei wem der Abgang fix ist und wer Begehrlichkeiten geweckt hat. Man kann ja jetzt schon wissen, dass Summe X an Gehalt frei wird und dementsprechend schon ablösefreie Spieler holen. Ich sehe ein, dass man erst Ablöse zahlen will, wenn man sicher ist, dass man Summe Y an Einnahmen hat, weil noch Löcher zu stopfen sind, aber wenn ich weiß, dass ich eh noch z.B. einen IV brauche und mein Wunschspieler ist vielleicht ablösefrei, dann hole ich den doch schonmal. Auch wenn ich heute beim Gehalt noch etwas über meinem Budget wäre, bis August bekomme ich das ja eh ausgeglichen, wenn dann alle Abgänge feststehen.
Ablöse und teure Spieler sind erst drin, wenn Einnahmen generiert wurden, aber günstige Spieler sollten so früh wie möglich klargemacht werden.
20.05.2026 - 16:38 Uhr
Zitat von male1984
Das habe ich mich auch gefragt. Es ist ja nicht so, dass man nicht weiß bei wem der Abgang fix ist und wer Begehrlichkeiten geweckt hat. Man kann ja jetzt schon wissen, dass Summe X an Gehalt frei wird und dementsprechend schon ablösefreie Spieler holen. Ich sehe ein, dass man erst Ablöse zahlen will, wenn man sicher ist, dass man Summe Y an Einnahmen hat, weil noch Löcher zu stopfen sind, aber wenn ich weiß, dass ich eh noch z.B. einen IV brauche und mein Wunschspieler ist vielleicht ablösefrei, dann hole ich den doch schonmal. Auch wenn ich heute beim Gehalt noch etwas über meinem Budget wäre, bis August bekomme ich das ja eh ausgeglichen, wenn dann alle Abgänge feststehen.
Ablöse und teure Spieler sind erst drin, wenn Einnahmen generiert wurden, aber günstige Spieler sollten so früh wie möglich klargemacht werden.
Zitat von Rumkugel
Neuzugänge erst nach Transfereinnahmen?
Wieso ist man nicht an ablösefreie Spieler dran? Es verlassen uns doch auch genug Gutverdiener (Brooks, Demme, etc.), dass das doch locker drin sein sollte.
So wartet man wieder bis zum 30.8. und versucht dann auf der Resterampe zuzuschlagen. Super Planung und Kaderzusammenstellung. Absolut professionell und proaktiv.
*Achtung, dieser Post kann Sarkasmus enthalten. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an
Neuzugänge erst nach Transfereinnahmen?
Wieso ist man nicht an ablösefreie Spieler dran? Es verlassen uns doch auch genug Gutverdiener (Brooks, Demme, etc.), dass das doch locker drin sein sollte.
So wartet man wieder bis zum 30.8. und versucht dann auf der Resterampe zuzuschlagen. Super Planung und Kaderzusammenstellung. Absolut professionell und proaktiv.
*Achtung, dieser Post kann Sarkasmus enthalten. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an
Das habe ich mich auch gefragt. Es ist ja nicht so, dass man nicht weiß bei wem der Abgang fix ist und wer Begehrlichkeiten geweckt hat. Man kann ja jetzt schon wissen, dass Summe X an Gehalt frei wird und dementsprechend schon ablösefreie Spieler holen. Ich sehe ein, dass man erst Ablöse zahlen will, wenn man sicher ist, dass man Summe Y an Einnahmen hat, weil noch Löcher zu stopfen sind, aber wenn ich weiß, dass ich eh noch z.B. einen IV brauche und mein Wunschspieler ist vielleicht ablösefrei, dann hole ich den doch schonmal. Auch wenn ich heute beim Gehalt noch etwas über meinem Budget wäre, bis August bekomme ich das ja eh ausgeglichen, wenn dann alle Abgänge feststehen.
Ablöse und teure Spieler sind erst drin, wenn Einnahmen generiert wurden, aber günstige Spieler sollten so früh wie möglich klargemacht werden.
Kann ja eigentlich nur bedeuten, dass man diese ganzen gesparten Gehaelter gar nicht 1 zu 1 "reinvestieren" kann, sondern fuer andere Dinge benoetigt.
Bedeutet quasi, dass es fuer Neuzugaenge Abloesen UND gesparte Gehaelter benoetigt. Nicht das eine oder andere.
Macht die Sache natuerlich nicht einfacher, da dann tatsaechlich gar nichts passieren wird, bevor man Abloesen eingenommen hat. Und das wohl auch erst in einer bestimmten Hoehe.
20.05.2026 - 17:37 Uhr
Das ist wirklich hochnotpeinlich. Die Heim- und Standardschwäche ist einfach höhere Gewalt oder wie? Die Voraussetzungen vor drei Jahren haben genau was damit zu tun, dass man diese Saison den höchsten Etat der Liga hatte mit Höchstverdienern, die ihre derzeitigen Verträge damals noch nicht hatten? Und mit dem Ausrufen des Saisonziels Aufstieg vor dieser Saison?
Ein Auftritt wie in Bielefeld ist natürlich und ganz klar nicht zu akzeptieren, aber Konsequenzen gibt es trotzdem keine? Da übernimmt absolut niemand Verantwortung für irgendwas (oder wird zu selbiger gezogen), unterirdisch.
Ein Auftritt wie in Bielefeld ist natürlich und ganz klar nicht zu akzeptieren, aber Konsequenzen gibt es trotzdem keine? Da übernimmt absolut niemand Verantwortung für irgendwas (oder wird zu selbiger gezogen), unterirdisch.
25.05.2026 - 17:11 Uhr
Quelle: „Sky“: Liverpool führt konkrete Gespräche wegen Eichhorn – Bald teuerster Deutscher bis 16 Jahre
Hertha-Eigengewächs Kennet Eichhorn ist wohl der begehrteste deutsche Fußballer der kommenden Sommer-Transferperiode und das als 16 Jahre altes Zweitliga-Talent. Laut „Sky“-Infos zählt nun auch der FC Liverpool zur langen Liste an in- und ausländischen Klubs, die den Mittelfeldspieler unter Vertrag nehmen wollen. Demnach haben bereits „konkrete Gespräche“ zwischen den Parteien stattgefunden.
25.05.2026 - 17:26 Uhr
Dann wird Liverpool ihn weiterverleihen müssen, weil er in England aufgfund seines Alters noch gar nicht spielen darf
27.05.2026 - 19:28 Uhr
Zitat von backstreets29
Dann wird Liverpool ihn weiterverleihen müssen, weil er in England aufgfund seines Alters noch gar nicht spielen darf
Dann wird Liverpool ihn weiterverleihen müssen, weil er in England aufgfund seines Alters noch gar nicht spielen darf
Kannst du mir den Hintergrund erklären?
Ethan Nwaneri war bei seinem Premier League Debut 15 Jahre.... und 16 jährige Spieler gab es in der Premier League schon mehrere.
27.05.2026 - 19:34 Uhr
Zitat von bimmeLinho
Kannst du mir den Hintergrund erklären?
Ethan Nwaneri war bei seinem Premier League Debut 15 Jahre.... und 16 jährige Spieler gab es in der Premier League schon mehrere.
Zitat von backstreets29
Dann wird Liverpool ihn weiterverleihen müssen, weil er in England aufgfund seines Alters noch gar nicht spielen darf
Dann wird Liverpool ihn weiterverleihen müssen, weil er in England aufgfund seines Alters noch gar nicht spielen darf
Kannst du mir den Hintergrund erklären?
Ethan Nwaneri war bei seinem Premier League Debut 15 Jahre.... und 16 jährige Spieler gab es in der Premier League schon mehrere.
Brexit und alles was dazu gehört.
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