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Haching in der Presse

10.07.2008 - 21:47 Uhr
Haching in der Presse |#641
12.09.2011 - 08:37 Uhr
Bericjt aus der Süddeutsche von heute - gekürzt - kein Link möglich


Elf Punkte Vorsprung
Nach Sieg in Babelsberg ist Haching Zweiter, Co-Trainer Baum interessiert aber nur der Abstand zu den Abstiegsrängen

Unterhaching - Die SpVgg Unterhaching - das mag sich zunächst negativ anhören - spielt einfach weiter ihren Stiefel herunter. Warum auch nicht, er passt ja bestens, dieser Stiefel, und es ist auch kein ausgelatschter, alter Treter, sondern ein schicker, moderner. Es besteht also kein Grund, ihn zu wechseln. Mit dem 2:1(1:1)-Erfolg beim SV Babelsberg am Freitagabend war die Mannschaft für eine Nacht sogar Tabellenführer der dritten Liga, sie steht nun auf Rang zwei, hinter Jahn Regensburg. 'Die Mannschaft hat sich in der Kabine fünf Minuten ausgeschrien, dann ist sie gleich wieder raus zum Auslaufen. Sie haben das kurz genossen, aber sie heben nicht ab', berichtete Hachings Co-Trainer Manuel Baum.


Der Spielverlauf in Babelsberg erinnerte an vorherige Partien: Haching hatte seine schwächste Phase gleich zu Beginn. 'Da sind wir etwas schwer reingekommen', sagte Baum, was auch am Gegner gelegen haben mag: Babelsbergs Trainer Dietmar Demuth bescheinigte seiner Mannschaft die beste halbe Stunde der bisherigen Saison. In der 25. Minute ging Babelsberg verdient in Führung, ließ sogleich ein wenig nach - und fand dann bis zum Schlusspfiff nicht mehr richtig zurück. Das fünfte Saisontor von Mijo Tunjic fiel nur neun Minuten später, und dabei zeigte sich, dass doch nicht alles immer exakt gleich läuft. Sie hatten in den vergangenen Wochen viel an ihren Offensiv-Standards gearbeitet, nach Freistößen waren sie auch schon erfolgreich gewesen, nun aber fiel erstmals ein Tor nach einer Ecke, Tunjic traf per Kopf.


Spätestens danach lief alles wie immer: Haching erspielte sich mehr und mehr Chancen, Baum sah nach dem Wechsel 'zehn, elf Großchancen'. Florian Niederlechner verfehlte mit zwei Fernschüssen das Ziel knapp, Babelsbergs Torwart Unger verhinderte lange Zeit die Führung der Gäste, unter anderem bei einem Freistoß von Michael Stegmayer (53.). In der 69. Minute aber half der Keeper mit: Nach einer Ecke faustete er den Ball nach vorne, dort stand Roland Sternisko und erzielte mit einem Schuss aus 20 Metern das Siegtor. Anschließende Konterchancen wurden nicht genutzt, die einzig auffällige Schwäche der Hachinger Mannschaft besteht wohl in der Chancenauswertung, auch wenn sie die meisten Tore der Liga geschossen hat (19). Doch Baum sieht zurzeit nur Positives: 'Auffällig ist doch: Egal wie der Spielstand lautet, die Mannschaft zieht ihre Spielweise einfach immer durch', sagt er. Es ist die positivere Formulierung für den besagten Stiefel und für eine Konstanz, dank der Unterhaching nach acht Spieltagen so weit oben steht.


Doch wofür ist das nun eigentlich gut? Die Zeit, eine Überraschungsmannschaft zu sein, ist allmählich vorbei, steigen da nicht automatisch die Ansprüche? Auf die Frage, was es denn nun bedeute, Zweiter zu sein, antwortet Baum: 'Elf Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.' Man habe zu Beginn nicht damit gerechnet, dass man oben mitspielen könne, erklärt der Co-Trainer, aber doch relativ schnell gemerkt, dass man in dieser Liga bestehen könne. Zwar sind es auf den neunten Platz nur drei Punkte Vorsprung, doch es gibt keinen Grund anzunehmen, der schöne Stiefel könnte verloren gehen. Falls es zum Beispiel noch eines Beweises bedarf, wie stark die Mannschaft konditionell ist: Trainer Heiko Herrlich ließ in Babelsberg kein einziges Mal auswechseln, und das, obwohl viele seiner Spieler wegen des Toto-Pokals erneut eine englische Woche zu verkraften hatten. Bisher hat sich die junge Mannschaft auch durch nichts aus dem Konzept bringen lassen - sei es ein Rückstand im DFB-Pokal gegen den SC Freiburg oder die überraschende Niederlage bei Rot-Weiß Oberhausen vor drei Wochen.

(...)

Christoph Leischwitz




Quelle Verlag Süddeutsche Zeitung
Datum Montag, den 12. September 2011
Seite 15
Haching in der Presse |#642
13.09.2011 - 11:49 Uhr
Leider ist mein Account beim E-Paper der Süddeutschen Zeitung ausgelaufen. Deswegen kann ich nicht mehr posten - wenn einer einen Account hat, so möge er doch bitte den "Job" übernehmen. Danke!
Haching in der Presse |#643
13.09.2011 - 12:36 Uhr
Zitat von Haching17:
Leider ist mein Account beim E-Paper der Süddeutschen Zeitung ausgelaufen. Deswegen kann ich nicht mehr posten - wenn einer einen Account hat, so möge er doch bitte den "Job" übernehmen. Danke!


Schad, denn du hast das immer so zuverlässig und genial gemacht. Vielen Dank für deine Arbeit!
Haching in der Presse |#644
19.09.2011 - 12:32 Uhr
Bericht aus der Süddeutschen von heute - kein Link möglich

Der Sonne zu nah
Unterhachings junge Elf stürzt beim Versuch, an die Tabellenspitze vorzustoßen, in vier Tagen auf Rang zehn ab
Von Stefan Galler

Unterhaching - Jungen Leuten muss man die wichtigsten Regeln eben ein paar Mal öfter sagen, sonst geht die Predigt - das wissen alle Eltern, Lehrer, Sporttrainer - bei einem Ohr rein und beim anderen wieder raus. Dieses Muster hat eine lange Tradition, schon der alte Grieche Daidalos schaffte es nicht, seinem Sohnemann Ikarus einzuschärfen, dass die selbst gebastelten Flügel der Wärme der Sonnenstrahlen nicht standhalten würden. Die Konsequenz war ein fataler Absturz des Filius.

So ähnlich, wenn auch in der Konsequenz weniger schlimm, erging es zuletzt den jungen Fußballspielern der SpVgg Unterhaching. Deren sportliche Vaterfigur ist zwar mit 39 Jahren auch noch wenig betagt, dennoch führte Heiko Herrlich den Kindergarten mit ruhiger Autorität und Besonnenheit bis ganz nahe heran an die Spitze der dritten Liga. Am vergangenen Mittwoch wollten sie ganz nach oben stoßen - und stürzten nach einem nervösen Vortrag gegen Tabellenschlusslicht Werder Bremen II (0:2) ein Stückchen ab. Und auch im Auswärtsspiel am Samstag beim VfB Stuttgart II ließ sich der Höhenflug nicht fortsetzen: Zweimal gaben sich die Unterhachinger in der Abwehr eine Blöße, zweimal schlugen die Schwaben zu, innerhalb von 180 Sekunden: Alexander Riemann (31.) und Christoph Hemlein (34.) stellten den Spielverlauf nach einer halben Stunde mit ihren Treffern auf den Kopf - Endstand 2:1 (2:0). 'Die haben zwei Chancen und beide gehen rein, das ist natürlich ärgerlich', sagte Hachings Angreifer Mijo Tunjic, der '70 Prozent Ballbesitz' für seine Mannschaft ausgemacht hatte.

Unter dem Strich stand jedoch abermals eine Nullrunde für die Rot-Blauen, womit die Herrlich-Elf auf Rang zehn der Tabelle abgerutscht ist. 'Die Realität ist, dass wir irgendwo im Mittelfeld stehen', bilanzierte der SpVgg-Trainer und ließ mit dieser Aussage durchblicken, dass er das wohl für das wahre Leistungsvermögen seines Low-Budget-Teams hält. Die beiden Niederlagen innerhalb von vier Tagen nimmt der frühere Bundesliga-Torschützenkönig gelassen: 'Ich werde jetzt nicht alles schlechtreden, man muss unabhängig von den Ergebnissen sehen, dass wir in beiden Spielen unsere Möglichkeiten hatten.' In Stuttgart hätte etwa Florian Niederlechner nach Flanke von Sascha Bigalke das frühe 1:0 für die Gäste markieren können (12.). Oder Tunjic nach einer Flanke von Michael Stegmayer (14.). Oder Michael Vitzthum, beziehungsweise Marcel Avdic nach einer Freistoß-Hereingabe von Bigalke (15.). Doch keiner der Genannten brachte das Runde im Eckigen unter, weshalb Trainer Herrlich hinterher gnadenlos feststellen musste: 'Wir haben das Spiel in der ersten halben Stunde verloren, weil wir da unsere Torchancen nicht genutzt haben. Daran müssen wir arbeiten.'

Dass es innerhalb der Mannschaft stimmt, zeigte sich bei der Aufarbeitung der Gegentore: Beide fielen über die rechte Angriffsseite der Stuttgarter, in beiden Fällen hatte der offensiv ausgerichtete Linksverteidiger Stegmayer seinen Posten verlassen und trabte jeweils erst in die Deckung, als Torwart Stefan Riederer bereits den Ball aus dem Netz holte. Dennoch gab es keine Vorwürfe, lediglich ein etwas hilfloses Achselzucken von Vitzthum in Richtung des Kollegen. Und Mijo Tunjic lobte den Mann mit der Nummer drei sogar später für seine Vorarbeit zum 1:2: 'Beim Anschlusstor kommt Michael Stegmayers Flanke optimal', sagte der nun sechsfache Saisontorschütze nach seinem Kopfballtreffer (57.). Doch letztlich blieben Vorarbeit und Abschluss ein Muster ohne Wert, weil es die Unterhachinger in der letzten halben Stunde nicht mehr schafften, Stuttgart entscheidend in Bedrängnis zu bringen.

Nun heißt es, die angesengten Schwingen möglichst schnell zu kitten - am kommenden Samstag soll gegen Osnabrück ein neuer Höhenflug starten.

Quelle
Verlag Süddeutsche Zeitung
Datum Montag, den 19. September 2011
Seite 16
Haching in der Presse |#645
19.09.2011 - 15:57 Uhr
Bildunterschrift Kicker:

"...Rückkehr: Unterhachings Stürmer Mijo Tunjic traf gegen seinen Ex-Verein. Dennoch verlor die SpVgg bei den Stuttgarter Kickers."

Richtiges Stadion... leider falscher Verein :D

Im Artikel selbst klappts dann besser... :
".."Das habe ich mir natürlich besser vorgestellt", so der ehemalige Stürmer der Stuttgarter Kickers zu seiner Rückkehr ins Gazi-Stadion auf der Waldau...."

http://www.kicker.de/news/fussball/3liga/startseite/558092/artikel_herrlich-kalt-erwischt.html
Haching in der Presse |#646
20.09.2011 - 08:22 Uhr
@BKjunkie: Klasse, dass Du meinen Job mit den SZ-Artikel übernommen hast. Vielen Dank!
Haching in der Presse |#647
20.09.2011 - 21:43 Uhr
Zumindest mal für die nächsten 4 Wochen. Probeabo. :)
Haching in der Presse |#648
21.09.2011 - 08:18 Uhr
Es kann ja alle vier Wochen ein anderer ein Probeabo nehmen, da kommen wir durch die Saison. :D
Haching in der Presse |#649
21.09.2011 - 15:56 Uhr
Fussball-Vorort.de beschäftigt sich ein wenig mit Marcel Avdic und Mijo Tunjic:
http://www.fussball-vorort.de/vereine/spvgg-unterhaching/offensiv-duo-vielen-gemeinsamkeiten-1413338.html

Ein kurzer Auszug:
Hachings Offensiv-Duo mit vielen Gemeinsamkeiten

SpVgg Unterhaching - Unterhaching - Mijo Tunjic mit sechs und Marcel Avdic mit vier Toren sind in dieser Saison bislang die erfolgreichsten Torschützen der SpVgg Unterhaching. Die beiden haben noch mehr Gemeinsamkeiten.

Marcel Avdic kommt ebenso aus Stuttgart wie Mijo Tunjic. Zusammen gehen die beiden auf Torejagd.

Sie kennen sich bereits aus ihrer gemeinsamen Zeit bei den Stuttgarter Kickers. Im Jahr 2006 kam Mijo Tunjic als A-Jugendlicher zum schwäbischen Traditionsverein, durchlief anschließend die zweite Mannschaft und das Profi-Team und wechselte im Sommer 2010 von dort zur SpVgg Unterhaching.

[...]

Mittlerweile sind Marcel Avdic und Mijo Tunjic gute Freunde geworden, teilen sich bei Auswärtsfahrten stets ein Zimmer und unternehmen auch in der Freizeit viel miteinander. „Umso schöner, dass es auch auf dem Platz bei uns beiden gerade ganz gut läuft“, sagt Avdic. mm
Haching in der Presse |#650
21.09.2011 - 16:43 Uhr
Das ist ne (gekürzte?) Version des Artikels auf unserer Homepage, würd ich mal spontan sagen, oder?

Was sich im Netz alles so Sportjournalismus schimpft ist schon echt der Hammer.
(Nicht des Artikels wegen, solide Arbeit - aber aus Sicht vom _Merkur_ ist das natürlich ein 1:1 übernommenes PR-Angebot des Vereins... Das ist immer die billigste Lösung.

Aber spricht natürlich andererseits auch für eine Verbesserung unserer Öffentlichkeitsarbeit, wenn so was denn seinen Weg in die Presse findet.)

•     •     •

27.10.2015: Marinovic - Dombrowka, Winkler, Welzmüller, Bauer - Taffertshofer, Rosenzweig (46. Nicu) - Steinherr (86. Reisner), Sieghart, Piller (64. Marseiler) - Einsiedler
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