Habemus Trainam – André Schubert
04.05.2011 - 21:01 Uhr
27.08.2012 - 09:04 Uhr
Zitat von Tobster:
Au ja, Trainerdiskussion :ugly.
Nee, wirklich nicht.
Noch nicht.
Die Vorsaison kann man in die Bewertung mit rein nehmen, sollte man aber nicht.
Jedenfalls nicht, wenn man glaubt, das die Probleme die es in der Kommunikation und im Stil in der letzten Saison gab, ausgeräumt wurden. Das dies geschehen ist, wurde uns von vielen Seiten mehrfach versichert, gar im Trainingslager immer wieder eine sehr positive Stimmung herbei geschrieben. Schubi wurde wieder erwarten nach der Saison nicht gefeuert, deshalb sollten 'historische' Vorwürfe hier jetzt auch nicht mehr angeführt werden.
[Alles unter der Prämisse, das die Probleme tatsächlich geklärt wurden. Sonst müssen die Vorwürfe an den Aufsichtsrat weitergereicht werden, der sich hätte blenden lassen.]
Betrachtet man die aktuelle Saison, gibt es 2 Unentschieden wegen gravierender Unfähigkeit vor dem Tor und eine der schlechtesten Vorstellungen, die ich je von einem Team in Braun-Weiß gesehen habe.
Daraus allein jedoch auf einen Putsch der Mannschaft gegen den Trainer zu schließen, finde ich sehr gewagt. Ich denke damit sollte man gerade jetzt auch sehr vorsichtig umgehen, dann eine solche Diskussion wird sich ggf. schnell verselbstständigen und dürfte dann (kurz- und mittelfristig) kaum positiven Einfluss auf die sportliche Entwicklung haben.
Au ja, Trainerdiskussion :ugly.
Nee, wirklich nicht.
Noch nicht.
Die Vorsaison kann man in die Bewertung mit rein nehmen, sollte man aber nicht.
Jedenfalls nicht, wenn man glaubt, das die Probleme die es in der Kommunikation und im Stil in der letzten Saison gab, ausgeräumt wurden. Das dies geschehen ist, wurde uns von vielen Seiten mehrfach versichert, gar im Trainingslager immer wieder eine sehr positive Stimmung herbei geschrieben. Schubi wurde wieder erwarten nach der Saison nicht gefeuert, deshalb sollten 'historische' Vorwürfe hier jetzt auch nicht mehr angeführt werden.
[Alles unter der Prämisse, das die Probleme tatsächlich geklärt wurden. Sonst müssen die Vorwürfe an den Aufsichtsrat weitergereicht werden, der sich hätte blenden lassen.]
Betrachtet man die aktuelle Saison, gibt es 2 Unentschieden wegen gravierender Unfähigkeit vor dem Tor und eine der schlechtesten Vorstellungen, die ich je von einem Team in Braun-Weiß gesehen habe.
Daraus allein jedoch auf einen Putsch der Mannschaft gegen den Trainer zu schließen, finde ich sehr gewagt. Ich denke damit sollte man gerade jetzt auch sehr vorsichtig umgehen, dann eine solche Diskussion wird sich ggf. schnell verselbstständigen und dürfte dann (kurz- und mittelfristig) kaum positiven Einfluss auf die sportliche Entwicklung haben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von kiezpirat am 27.08.2012 um 09:04 Uhr bearbeitet
27.08.2012 - 09:15 Uhr
Ich habe auch nur eine kurze Zusammenfassung des Spiels gesehen (bisher), so dass ich nicht genau sagen kann, was da passiert ist. Ich glaube den einzigen Fehler den A.S. gemacht hat, ist nicht weiter auf die Starter zu setzen, die die ersten Spiele begonnen haben. Er hat gehofft, einer der Stürmer würde zünden und das hat nicht geklappt.
Das Tschauner ein vogelwildes Spiel liefert war wohl nicht absehbar.
Das Tschauner ein vogelwildes Spiel liefert war wohl nicht absehbar.
27.08.2012 - 09:30 Uhr
Zitat von kiezpirat:
Betrachtet man die aktuelle Saison, gibt es 2 Unentschieden wegen gravierender Unfähigkeit vor dem Tor und eine der schlechtesten Vorstellungen, die ich je von einem Team in Braun-Weiß gesehen habe.
Daraus allein jedoch auf einen Putsch der Mannschaft gegen den Trainer zu schließen, finde ich sehr gewagt. Ich denke damit sollte man gerade jetzt auch sehr vorsichtig umgehen, dann eine solche Diskussion wird sich ggf. schnell verselbstständigen und dürfte dann (kurz- und mittelfristig) kaum positiven Einfluss auf die sportliche Entwicklung haben.
Neat. Ich hab versucht ein wenig Ursachenforschung zu betreiben. Und das blieb als letzte unbeantwortete Frage im Raum stehen. Einen Putsch der Mannschaft wollte ich nicht zwangsläufig daraus ableiten, aber die Leistung in den letzten Spielen (ohne RR 11/12) war trotzdem erschreckend.
Betrachtet man die aktuelle Saison, gibt es 2 Unentschieden wegen gravierender Unfähigkeit vor dem Tor und eine der schlechtesten Vorstellungen, die ich je von einem Team in Braun-Weiß gesehen habe.
Daraus allein jedoch auf einen Putsch der Mannschaft gegen den Trainer zu schließen, finde ich sehr gewagt. Ich denke damit sollte man gerade jetzt auch sehr vorsichtig umgehen, dann eine solche Diskussion wird sich ggf. schnell verselbstständigen und dürfte dann (kurz- und mittelfristig) kaum positiven Einfluss auf die sportliche Entwicklung haben.
Neat. Ich hab versucht ein wenig Ursachenforschung zu betreiben. Und das blieb als letzte unbeantwortete Frage im Raum stehen. Einen Putsch der Mannschaft wollte ich nicht zwangsläufig daraus ableiten, aber die Leistung in den letzten Spielen (ohne RR 11/12) war trotzdem erschreckend.
28.08.2012 - 00:38 Uhr
Fakt ist, dass im nächsten Spiel was von der Mannschaft kommen muss. An der Leistung der Mannschaft muss sich ein Trainer nun mal messen lassen. Die war in den letzten Spielen schwach (Rückrunde inklusive), daher steigt jetzt langsam der Druck und zwar auf Beteiligten!
28.08.2012 - 14:38 Uhr
Zlatan hat die A-Trainer Lizenz bestanden...:D
28.08.2012 - 14:54 Uhr
Zitat von Harun:
Zlatan hat die A-Trainer Lizenz bestanden...:D
Die reicht nicht :cool
Zlatan hat die A-Trainer Lizenz bestanden...:D
Die reicht nicht :cool
26.09.2012 - 00:03 Uhr
Ich denke das wird nichts mehr. Nächstes Spiel keinen Sieg und Schubert ist so gut wie weg vom Fenster.
26.09.2012 - 00:16 Uhr
Vielleicht ein schlechter Zeitpunkt was in diesen T. zu schreiben . Andererseits denke ich dass das die Woche der Wahrheit für den Verein (damit meine ich Fans , Präsidium und Trainer) wird.
Quo vadis St. Pauli ?
In einer gewissen Weise kann einem jeder Trainer leid tun der den magischen FC trainiert - Publikumslieblinge ausser Form bzw. schon über den Zenit werden (müssen) aufgestellt (werden) und der Nachwuchs aus der U21 sucht sich woanders ein neues Zuhause.
Auch bei den Stadionbesuchern ist Anspruch und Wirklichkeit viel weiter auseinander als noch vor 4-5 Jahren.
Ich weiß ja nicht wie manche Spieler geködert werden damit sie sich für den Totenkopf entscheiden aber neben den Verdienstmöglichkeiten vermute ich dass die meisten noch mehr der Gedanke an einen eventuellen Aufstieg in die Bundesliga attraktiv gefunden haben, zumindest war das so in den letzten Transferperioden. Der FC St.Pauli verkauft sich im Transfermarkt als Sprungbrett und manche Fans wundern sich wenn ein Lehmann, Volz, Sobiech, Zambrano usw. bei anderen Clubs größere Chancen vorfindet (auch wenn das meistens nicht aufgeht). Eigentlich verstehe ich dadurch auch Takyi, obwohl ich ihm keine Träne nachweine.
Jetzt ist der worst case eingetreten dass eigentlich gute Spieler stagnieren weil sie frustriert sind wenn sie bei uns mittlerweile um einen schlechten Mittelplatz spielen.
Beweisen kann ich es nicht, ich denke aber Schubert war sich immer im Klaren dass sich eine unerfüllbare Hoffnung verheerend auf eine Mannschaft auswirkt von daher verstehe ich zum einen die reelle Chance das ein Reset / Neuanfang die Mannschaft stabilisieren kann. (Trainerwechsel)
Aber das Grundproblem bleibt bestehen :
Wir haben zuviele Spieler die den magischen FC als Zwischenstation und oder Sprungbrett betrachten.
Ich meine damit nicht dass unsere Kicker von grundauf eine Söldnermentalität haben - dass spreche ich allen ab; allerdings wird es denen nicht anders gehen als mir und jeden anderen in einer Arbeit oder Studium bei der sich nicht eine innere Zufriedenheit einstellt... man macht halt unmotiviert und daher schlecht seinen Job.
Unter diesen Gesichtspunkten ist dann jeder ein Söldner weil der Lohn als Schmerzensgeld angesehen wird.
Beim Spiel gegen Aalen hat man es wieder so schön gesehen dass zielorientierte Spieler (Aalen Klassenerhalt / etablieren) unsere Helden zerpflücken wie sie es nur wollen.
Auch innerhalb des Teams ist ein Riss deutlich erkennbar, der durch das Alter, bzw. der individuellen Motivation sichtbar ist:
Ein Boll, Ebbers, Bruns, Pliquett, Thorandt und unter umständen Kringe wollen in erster Linie bei diesem Verein bleiben und wenn es irgendwie geht bei uns die Fußballschuhe auf den Nagel hängen.
Für einen Avevor, Funk, Daube, Gyau, Gogia, Ginczek kann unser Verein nur eine im besten Fall notwendige Zwischenstation sein.
Der Rest um Tschauner, Mohr, Schachten, Bartels, Schindler, Saglik und Co möchten sich für die erste Liga empfehlen.
Und alle zusammen können keinen gemeinsamen Nenner haben!
Klar ist jetzt alles zu simpel formuliert, aber ich denke dass der geneigte Leser weis worauf ich hinauswill:
Kann André Schubert diese Kluft kitten? Kann ein Verein mit seinen Fans, der sich seit zwei, drei Jahren so intensiv mit Leihspielern verstärkt erwarten dass ein "wir" Gefühl entsteht?
Bei beiden Fragen fällt mir nur die Antwort "nein" ein.
Quo vadis St. Pauli ?
In einer gewissen Weise kann einem jeder Trainer leid tun der den magischen FC trainiert - Publikumslieblinge ausser Form bzw. schon über den Zenit werden (müssen) aufgestellt (werden) und der Nachwuchs aus der U21 sucht sich woanders ein neues Zuhause.
Auch bei den Stadionbesuchern ist Anspruch und Wirklichkeit viel weiter auseinander als noch vor 4-5 Jahren.
Ich weiß ja nicht wie manche Spieler geködert werden damit sie sich für den Totenkopf entscheiden aber neben den Verdienstmöglichkeiten vermute ich dass die meisten noch mehr der Gedanke an einen eventuellen Aufstieg in die Bundesliga attraktiv gefunden haben, zumindest war das so in den letzten Transferperioden. Der FC St.Pauli verkauft sich im Transfermarkt als Sprungbrett und manche Fans wundern sich wenn ein Lehmann, Volz, Sobiech, Zambrano usw. bei anderen Clubs größere Chancen vorfindet (auch wenn das meistens nicht aufgeht). Eigentlich verstehe ich dadurch auch Takyi, obwohl ich ihm keine Träne nachweine.
Jetzt ist der worst case eingetreten dass eigentlich gute Spieler stagnieren weil sie frustriert sind wenn sie bei uns mittlerweile um einen schlechten Mittelplatz spielen.
Beweisen kann ich es nicht, ich denke aber Schubert war sich immer im Klaren dass sich eine unerfüllbare Hoffnung verheerend auf eine Mannschaft auswirkt von daher verstehe ich zum einen die reelle Chance das ein Reset / Neuanfang die Mannschaft stabilisieren kann. (Trainerwechsel)
Aber das Grundproblem bleibt bestehen :
Wir haben zuviele Spieler die den magischen FC als Zwischenstation und oder Sprungbrett betrachten.
Ich meine damit nicht dass unsere Kicker von grundauf eine Söldnermentalität haben - dass spreche ich allen ab; allerdings wird es denen nicht anders gehen als mir und jeden anderen in einer Arbeit oder Studium bei der sich nicht eine innere Zufriedenheit einstellt... man macht halt unmotiviert und daher schlecht seinen Job.
Unter diesen Gesichtspunkten ist dann jeder ein Söldner weil der Lohn als Schmerzensgeld angesehen wird.
Beim Spiel gegen Aalen hat man es wieder so schön gesehen dass zielorientierte Spieler (Aalen Klassenerhalt / etablieren) unsere Helden zerpflücken wie sie es nur wollen.
Auch innerhalb des Teams ist ein Riss deutlich erkennbar, der durch das Alter, bzw. der individuellen Motivation sichtbar ist:
Ein Boll, Ebbers, Bruns, Pliquett, Thorandt und unter umständen Kringe wollen in erster Linie bei diesem Verein bleiben und wenn es irgendwie geht bei uns die Fußballschuhe auf den Nagel hängen.
Für einen Avevor, Funk, Daube, Gyau, Gogia, Ginczek kann unser Verein nur eine im besten Fall notwendige Zwischenstation sein.
Der Rest um Tschauner, Mohr, Schachten, Bartels, Schindler, Saglik und Co möchten sich für die erste Liga empfehlen.
Und alle zusammen können keinen gemeinsamen Nenner haben!
Klar ist jetzt alles zu simpel formuliert, aber ich denke dass der geneigte Leser weis worauf ich hinauswill:
Kann André Schubert diese Kluft kitten? Kann ein Verein mit seinen Fans, der sich seit zwei, drei Jahren so intensiv mit Leihspielern verstärkt erwarten dass ein "wir" Gefühl entsteht?
Bei beiden Fragen fällt mir nur die Antwort "nein" ein.
26.09.2012 - 09:28 Uhr
Ich find den Ansatz von zoindl interessant.
In der 2. Liga kann man meines Erachtens nur 2 Ziele haben: Den Klassenerhalt und den Aufstieg.
Die idealen Plätze sind also 1., 2., mit Abstrichen 3. und dann 14. und 15.
Ein 5. Platz ist genauso viel wert wie ein 12, in der kommenden Saison bedeuten beide Plätze den Verbleib in Liga 2.
Nun kommt meine Hausfrauenpsychologie: Erkenne ich, daß ich als Spieler mein Ziel Aufstieg mit der Mannschaft nicht mehr erreichen kann, kommt zunächst eine blockierende Enttäuschung und dann rasch eine Alternativeinstellung - ich will dann den Aufstieg als Einzelspieler erreichen. Ein 1-2 mit eigenem Tor wird dann wichtiger als ein 1-1 ohne dieses.
Dieses Durchgangsstationsprinzip ist tatsächlich in etwa solch eine Spielerstrategie: Läuft es, kann man ja gemeinsam in Liga 1 gehen, läuft es nicht, geht man halt weiter. Allerdings gibt es schon Fluktuation in den Ligen und das schätzen Spieler auch gerne mal falsch ein.
Was würde ich machen, wäre ich Trainer? Ich würde - wenn ich erkenne, daß der Aufstieg weg ist - den Klassenerhalt angehen mit Perspektivspielern, die heut noch nicht, in absehbarer Zeit aber schon zweitligatauglich sind. Hochdeutsch: Ich würde die Zwischenstationsspieler aussortieren und Spieler aus der II. einbauen, die in einer Aufstiegsmannschaft spielen könnten.
Es ist aber auch erst der 5. ST. Keine Ahnung, ob man jetzt schon so agieren sollte. Aber klar ist, daß der Rückstand nach oben beängstigend hoch ist und daß die oben auch erst einmal verlieren müssen.
Fazit: Ich würde eher Spieler als den Trainer tauschen oder es noch eine Zeit so lassen, wie es ist.
Fairerhalber muß ich sagen, daß ich nur ein einziges Spiel gesehen hab von Euch und das war in Köln. Das fand ich gut. Ansonsten bin ich auf der theoretischen Ebene unterwegs.
In der 2. Liga kann man meines Erachtens nur 2 Ziele haben: Den Klassenerhalt und den Aufstieg.
Die idealen Plätze sind also 1., 2., mit Abstrichen 3. und dann 14. und 15.
Ein 5. Platz ist genauso viel wert wie ein 12, in der kommenden Saison bedeuten beide Plätze den Verbleib in Liga 2.
Nun kommt meine Hausfrauenpsychologie: Erkenne ich, daß ich als Spieler mein Ziel Aufstieg mit der Mannschaft nicht mehr erreichen kann, kommt zunächst eine blockierende Enttäuschung und dann rasch eine Alternativeinstellung - ich will dann den Aufstieg als Einzelspieler erreichen. Ein 1-2 mit eigenem Tor wird dann wichtiger als ein 1-1 ohne dieses.
Dieses Durchgangsstationsprinzip ist tatsächlich in etwa solch eine Spielerstrategie: Läuft es, kann man ja gemeinsam in Liga 1 gehen, läuft es nicht, geht man halt weiter. Allerdings gibt es schon Fluktuation in den Ligen und das schätzen Spieler auch gerne mal falsch ein.
Was würde ich machen, wäre ich Trainer? Ich würde - wenn ich erkenne, daß der Aufstieg weg ist - den Klassenerhalt angehen mit Perspektivspielern, die heut noch nicht, in absehbarer Zeit aber schon zweitligatauglich sind. Hochdeutsch: Ich würde die Zwischenstationsspieler aussortieren und Spieler aus der II. einbauen, die in einer Aufstiegsmannschaft spielen könnten.
Es ist aber auch erst der 5. ST. Keine Ahnung, ob man jetzt schon so agieren sollte. Aber klar ist, daß der Rückstand nach oben beängstigend hoch ist und daß die oben auch erst einmal verlieren müssen.
Fazit: Ich würde eher Spieler als den Trainer tauschen oder es noch eine Zeit so lassen, wie es ist.
Fairerhalber muß ich sagen, daß ich nur ein einziges Spiel gesehen hab von Euch und das war in Köln. Das fand ich gut. Ansonsten bin ich auf der theoretischen Ebene unterwegs.
26.09.2012 - 09:44 Uhr
Zitat von Abstiegsgespenst:
Ich find den Ansatz von zoindl interessant.
In der 2. Liga kann man meines Erachtens nur 2 Ziele haben: Den Klassenerhalt und den Aufstieg.
Die idealen Plätze sind also 1., 2., mit Abstrichen 3. und dann 14. und 15.
Ein 5. Platz ist genauso viel wert wie ein 12, in der kommenden Saison bedeuten beide Plätze den Verbleib in Liga 2.
Nun kommt meine Hausfrauenpsychologie: Erkenne ich, daß ich als Spieler mein Ziel Aufstieg mit der Mannschaft nicht mehr erreichen kann, kommt zunächst eine blockierende Enttäuschung und dann rasch eine Alternativeinstellung - ich will dann den Aufstieg als Einzelspieler erreichen. Ein 1-2 mit eigenem Tor wird dann wichtiger als ein 1-1 ohne dieses.
Dieses Durchgangsstationsprinzip ist tatsächlich in etwa solch eine Spielerstrategie: Läuft es, kann man ja gemeinsam in Liga 1 gehen, läuft es nicht, geht man halt weiter. Allerdings gibt es schon Fluktuation in den Ligen und das schätzen Spieler auch gerne mal falsch ein.
Was würde ich machen, wäre ich Trainer? Ich würde - wenn ich erkenne, daß der Aufstieg weg ist - den Klassenerhalt angehen mit Perspektivspielern, die heut noch nicht, in absehbarer Zeit aber schon zweitligatauglich sind. Hochdeutsch: Ich würde die Zwischenstationsspieler aussortieren und Spieler aus der II. einbauen, die in einer Aufstiegsmannschaft spielen könnten.
Es ist aber auch erst der 5. ST. Keine Ahnung, ob man jetzt schon so agieren sollte. Aber klar ist, daß der Rückstand nach oben beängstigend hoch ist und daß die oben auch erst einmal verlieren müssen.
Fazit: Ich würde eher Spieler als den Trainer tauschen oder es noch eine Zeit so lassen, wie es ist.
Fairerhalber muß ich sagen, daß ich nur ein einziges Spiel gesehen hab von Euch und das war in Köln. Das fand ich gut. Ansonsten bin ich auf der theoretischen Ebene unterwegs.
Es hat eigentlich schon letzte saison begonnen. Es sind keinerlei Laufwege zu erkennen. von einem gepflegten kurzpassspiel sind wir zum phasenweisen kick and rush verkommen. In schuberts zeit hat sich eine der spielstärksten mannschaften der 2. Liga in einen erschreckenden haufen von einzelspielern verwandelt.... :(
Ich find den Ansatz von zoindl interessant.
In der 2. Liga kann man meines Erachtens nur 2 Ziele haben: Den Klassenerhalt und den Aufstieg.
Die idealen Plätze sind also 1., 2., mit Abstrichen 3. und dann 14. und 15.
Ein 5. Platz ist genauso viel wert wie ein 12, in der kommenden Saison bedeuten beide Plätze den Verbleib in Liga 2.
Nun kommt meine Hausfrauenpsychologie: Erkenne ich, daß ich als Spieler mein Ziel Aufstieg mit der Mannschaft nicht mehr erreichen kann, kommt zunächst eine blockierende Enttäuschung und dann rasch eine Alternativeinstellung - ich will dann den Aufstieg als Einzelspieler erreichen. Ein 1-2 mit eigenem Tor wird dann wichtiger als ein 1-1 ohne dieses.
Dieses Durchgangsstationsprinzip ist tatsächlich in etwa solch eine Spielerstrategie: Läuft es, kann man ja gemeinsam in Liga 1 gehen, läuft es nicht, geht man halt weiter. Allerdings gibt es schon Fluktuation in den Ligen und das schätzen Spieler auch gerne mal falsch ein.
Was würde ich machen, wäre ich Trainer? Ich würde - wenn ich erkenne, daß der Aufstieg weg ist - den Klassenerhalt angehen mit Perspektivspielern, die heut noch nicht, in absehbarer Zeit aber schon zweitligatauglich sind. Hochdeutsch: Ich würde die Zwischenstationsspieler aussortieren und Spieler aus der II. einbauen, die in einer Aufstiegsmannschaft spielen könnten.
Es ist aber auch erst der 5. ST. Keine Ahnung, ob man jetzt schon so agieren sollte. Aber klar ist, daß der Rückstand nach oben beängstigend hoch ist und daß die oben auch erst einmal verlieren müssen.
Fazit: Ich würde eher Spieler als den Trainer tauschen oder es noch eine Zeit so lassen, wie es ist.
Fairerhalber muß ich sagen, daß ich nur ein einziges Spiel gesehen hab von Euch und das war in Köln. Das fand ich gut. Ansonsten bin ich auf der theoretischen Ebene unterwegs.
Es hat eigentlich schon letzte saison begonnen. Es sind keinerlei Laufwege zu erkennen. von einem gepflegten kurzpassspiel sind wir zum phasenweisen kick and rush verkommen. In schuberts zeit hat sich eine der spielstärksten mannschaften der 2. Liga in einen erschreckenden haufen von einzelspielern verwandelt.... :(
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