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Gilberto

02.07.2004 - 16:30 Uhr
Gilberto |#111
14.12.2006 - 18:09 Uhr
Zitat von Marcelinho1000:
Ganz wichtig das Gil bleibt. Er spielt zwar manchmal nicht so auffällig, ist aber unglaublich wichtig für das Team.


d'exactitude
Gilberto |#112
28.12.2006 - 09:40 Uhr
In einem Interview (B.Z. oder Blöd) hat D.H. angedeutet, im Falle eines Bastürk-Abgangs auch über eine Alternative nachzudenken:

Gilberto rückt ins Mittelfeld und für Links wird ne Alternative gesucht.

Was meint ihr? Das würde sicher das Aus für Gil in der Selecao bedeuten, oder?

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2000 Vereine, 145 Erst- und Zweit- Bundesligisten, Sportstadt Berlin. Berlin, die größte Sportmetropole Europas, die zweitgrößte der Welt hinter Melbourne.

Hertha BSC: Die Realität ist ein Spezialfall des Möglichen.

Gilberto |#113
28.12.2006 - 10:17 Uhr
schon möglich, andererseits ist er ja unter Dunga sogar Stamm, da denke ich nicht, dass er sofort weg vom Fenster wäre.

Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Götz diese Variante ernsthaft in Betracht zieht. Er hatte ohne Bastürk genug Möglichkeiten, Gilberto in der Mittelfeldzentrale zu testen, hat es aber nur 1x getan (in Dortmund), wenn ich mich nicht irre. Und das, obwohl Boateng sehr gut auf links zurechtkommt, die Option also dagewesen wäre.

Finde ohnehin, dass Gilberto am stärksten ist, wenn er etwas aus der Tiefe kommt. Daher würde ich ihn, wenn zentral, eher mal als Sechser testen.

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Der Zweck von Taktik ist es, attraktiven Fußball zu unterbinden.
Phrasenstatus für "unfassbar" und "erschreckend schwach" ;)

Gilberto |#114
09.01.2007 - 22:40 Uhr
Aussicht auf Beförderung

Der Brasilianer Gilberto nimmt bei den Planspielen von Hertha BSC eine zentrale Rolle ein

Michael Jahn

MARBELLA. Gilberto da Silva Melo konnte die Flanke erst sehr spät sehen, die Sonne schien dem Brasilianer voll ins Gesicht. Aber der 30-jährige Profi von Hertha BSC nahm die Vorlage von Dick van Burik herrlich mit der Brust an, ließ den Ball auf sein Knie abtropfen und schnibbelte das Arbeitsgerät anschließend mit dem Außenrist elegant weiter. Dieter Hoeneß, Herthas Manager, hatte die kleine Szene auf dem Übungsplatz in Marbella beobachtet und sagte spontan: "Ich bin ein Fan von Gilberto. Schwere Dinge sehen bei ihm unheimlich leicht aus."

Hoeneß und Trainer Falko Götz haben eventuell Großes mit dem Mann aus der Seleção vor. Sollte sich Yildiray Bastürk entscheiden, Berlin im Sommer zu verlassen, gilt die Versetzung von Gilberto ins zentrale offensive Mittelfeld als eine echte Alternative. "Das wäre keine Notlösung", sagt Hoeneß. Noch ist es nicht soweit, noch hat sich Spielmacher Bastürk nicht über seine Zukunft geäußert und Herthas Verantwortliche planen parallel: mit Bastürk, ohne Bastürk und mit einem neuen Regisseur, der dann verpflichtet werden müsste - und mit Gilberto als interner Lösung.

Kräftige Waden

In der Bundesliga ist der leichtfüßige Brasilianer mit den sehr kräftigen Waden als Dauerläufer auf der linken Außenbahn bekannt geworden oder als linker Außenposten in einer Vierer-Abwehrkette. Aber er besitzt durchaus strategische Fähigkeiten und würde sich nicht gegen eine Beförderung in die Zentrale sträuben. "Das wäre sehr attraktiv", sagt Gilberto, "ich habe in Brasilien zwei Jahre als Nummer zehn gespielt." Das galt für seine Zeit bei São Caetano und bei Gremio Porto Alegre. Gilberto interpretierte damals diese herausragende Rolle durchaus sehr offensiv. "Bei Gremio habe ich in einer Saison als Regisseur neun Tore geschossen."

Als Hertha BSC Gilberto vor zweieinhalb Jahren in Brasilien intensiv beobachtete, sah ihn Hoeneß zuerst als Spielmacher auflaufen. Dann verletzte sich der linke Verteidiger von Gremio und der vielseitige Gilberto rückte nach hinten. "Damals", sagt Herthas Manager, "haben wir uns entschieden, Gilberto und Bastürk zu verpflichten." Es ging vor allem darum, das kreative Potenzial der Mannschaft zu erhöhen. Finanziell klappten diese Transfers nur, weil der Bundesligist den Belgier Bart Goor an Feyenoord Rotterdam verkaufen konnte und so einen Spitzenverdiener von der Gehaltsliste bekam.

Noch hat niemand von Hertha mit Gilberto über die personellen und strukturellen Planspiele gesprochen. Offiziell hoffen sie beim Bundesligisten noch immer darauf, dass Yildiray Bastürk sich für einen neuen Vertrag in Berlin entscheidet, doch die Signale dafür blieben bislang aus. Laut Hoeneß hat Hertha dem verletzungsanfälligen Türken noch kein neues Angebot unterbreitet, erst müsse der kundtun, dass er bleiben wolle. Gilberto stört das Gerangel um Bastürk nicht. Er sagt in gutem Deutsch: "Egal, wo mich der Trainer hinstellt, ich will immer der Mannschaft helfen." Eigentlich wartet Gilberto darauf, dass Dieter Hoeneß irgendwann auf ihn zukommt, um seinen Kontrakt, der bis 2008 läuft, zu verlängern. "Ich möchte gerne bleiben", sagt er.

Zweimal in der Woche trifft er sich mit Dolmetscher Alcir Pereira, dem ehemaligen Sprachrohr von Landsmann Marcelinho. Die Perfektionierung seiner deutschen Sprachkenntnisse würde ihm in einer möglichen zentralen Rolle im Team sicher zusätzlich helfen. Ohnehin genießt Gilberto in der Mannschaft hohe Anerkennung. Intern sagt der in der Öffentlichkeit ruhige Profi schon lange sehr deutlich seine Meinung. "Als Mensch ist er ein unglaublicher Gewinn", findet Hoeneß. Gilberto fühlt sich sehr wohl im Team und im Klub, "weil ich merke, dass ich ein wichtiger Spieler bin." Zweimal spielte Gilberto in der Hinrunde der Bundesliga schon in Herthas Zentrale - mit unterschiedlichem Erfolg. Mit ihm als Regisseur siegte die Mannschaft bei Borussia Dortmund (2:1) und unterlag später bei Bayer Leverkusen (1:2). "Ich muss schon mehr Praxis auf dieser Position bekommen", sagt Gilberto. Lust auf Neues ist bei ihm schon zu spüren.


http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/sport/619044.html
Gilberto |#115
10.01.2007 - 23:15 Uhr
http://www.morgenpost.de/content/2007/01/11/sport/876210.html


Herthas neuer Chef steht schon bereit
Sollte Yildiray Bastürk nach der Saison gehen, wäre Gilberto eine echte Alternative als Regisseur
Von Uwe Bremer
Bleibt Yildiray Bastürk? Oder geht der Spielmacher im Sommer, wenn sein Vertrag bei Hertha BSC ausläuft? Entschieden ist nichts, aber wer im Trainingslager des Fußball-Bundesligisten in Marbella dabei ist, erkennt eine klare Tendenz: Nach drei gemeinsamen Jahren werden sich die Wege von Hertha und Bastürk (28) wohl trennen.


Deshalb wird im Verein laut über Alternativen nachgedacht. Da fällt der Name Zvjezdan Misimovic (24) vom VfL Bochum, den der "kicker" zum besten Mittelfeldspieler der Hinrunde gekürt hat. Und nicht zufällig verweist Hoeneß auf eine interne Alternative. Gilberto (30) kann von der linken Mittelfeldseite problemlos in die Zentrale gestellt werden. "Gil ist eine echte Alternative, er wäre alles andere als eine Notlösung."

Die Reaktion von Gilberto ist bezeichnend für die Art, wie er sich in der Mannschaft bewegt. Gelassen, selbstbewusst und sehr professionell. "Die Nummer zehn ist für mich kein Problem. Davor habe ich keine Angst." Er kennt die Position aus seiner Heimat, er hat sie zwei Jahre bei Sao Caetano gespielt und wurde brasilianischer Meister. 2003/04, als Hertha suchte, lautete die Alternative Bastürk oder Gilberto. Wegen der Vielseitigkeit des Brasilianers wurden beide verpflichtet.

Ein sachlicher Brasilianer

Wichtig ist Gilberto etwas anderes. "Ich möchte, dass Yildiray bleibt." Der brasilianische Nationalspieler schwärmt vom technischen Vermögen des türkischen Nationalspielers. "Er hat ein gutes Auge für die Mitspieler. Außerdem ist er ein feiner Mensch. Und ich brauche ihn, weil er immer korrigiert, wenn ich Fehler auf Deutsch mache." Dabei spricht er nach gut zwei Jahren in Deutschland bemerkenswert flüssig. Kommunikation ist ihm wichtig. "Das hat mit Respekt zu tun. Ich begegne allen Leuten mit Respekt. Wenn man anderen gegenüber Respekt zeigt, bekommt man auch Respekt zurück."
Der ist intern hoch. Gilberto ist ein sachlicher Brasilianer. Auf dem Feld hat er stets zwei, drei Möglichkeiten im Auge, um eine Situation aufzulösen und entscheidet sich zumeist für jene Variante, die den Ball in den eigenen Reihen hält. "Ich spiele, um der Mannschaft und dem Verein zu helfen." Exakt diesen Satz wiederholt er später bei der Frage, was passiert, wenn Bastürk geht und er die Spielmacher-Rolle übernehmen soll. "Das ist überhaupt kein Problem." Der stille Teamplayer als Führungsspieler, kann er das?

Gilberto schmunzelt. Und erklärt kurzerhand, wie er das Leben sieht. "Ich bin im dritten Jahr in Berlin. Ich will mich entwickeln, mit dieser Mannschaft wachsen." Deshalb macht er Yoga, das helfe ihm, sich besser zu konzentrieren. Er lerne bei der brasilianischen Nationalelf. "Ronaldinho, Roberto Carlos, Cafu - da habe ich mir jedes Mal etwas abgeschaut." Umso mehr wundert er sich, dass nicht alle Jungen bei Hertha so neugierig sind. Zu Beginn des Trainingslagers in Andalusien hat er Solomon Okoronkwo (19), der eine schwache Hinrunde hatte, aufgefordert: "Hier ist meine Zimmernummer. Du kannst mit jedem Problem zu mir kommen." Gilberto zuckt mit den Schultern: kein Anruf, kein Besuch, keine Frage.

Dabei hat der WM-Fahrer einiges zu erzählen. Gilberto deutet auf eine Putzfrau in der Hotellobby. "Es gibt viele Leute, die hart für ihr Geld arbeiten. Wenn wir unseren Beruf ausüben, zahlen 40 000 Zuschauer Eintritt, um uns zuzusehen."

Gilberto versteht die Kollegen nicht, die murren, wenn 30 Minuten Lauftraining anstehen. "Jeden Morgen, wenn ich aufwache, danke ich Gott. Er hat mir zwei Arme, zwei Beine und einen gesunden Körper gegeben." Er freut sich über seinen Beruf. "Ohne Fußball wäre ich nicht nach Deutschland gekommen. Ohne Fußball hätte ich nicht Ekuador, die Schweiz oder jetzt Spanien gesehen."

Vertrag läuft bis 2008

Und er hat genaue Vorstellungen von der Zukunft. Seinen Vertrag, der bis 2008 läuft, will er gern verlängern, "falls Hertha mich will". Dem Vernehmen nach wird sich da eine Lösung zwischen Verein und Spieler finden lassen. Gilberto teilt nicht die Vorsicht, wie sie im Klub in der Frage des Saisonziels herrscht. "Als Brasilianer will ich immer Meister werden. Wenn in dieser Saison Werder Bremen und Bayern München besser sind, dann spiele ich jetzt um Platz drei."
Keine Frage, mit solchen Qualitäten und Ansichten kann man eine Mannschaft führen.

Aus der Berliner Morgenpost vom 11. Januar 2007

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Gilberto |#116
23.01.2007 - 09:30 Uhr
Einladung

Gilberto steht im Aufgebot für das Länderspiel der Brasilianer gegen Portugal (6. Februar, London).

http://www.morgenpost.de/content/2007/01/23/sport/878498.html

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2000 Vereine, 145 Erst- und Zweit- Bundesligisten, Sportstadt Berlin. Berlin, die größte Sportmetropole Europas, die zweitgrößte der Welt hinter Melbourne.

Hertha BSC: Die Realität ist ein Spezialfall des Möglichen.

Gilberto |#117
23.01.2007 - 22:55 Uhr
Gilberto steht im Aufgebot für das Länderspiel der Brasilianer gegen Portugal (6. Februar, London).

http://www.morgenpost.de/...ent/2007/01/23/sport/878498.html

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Krummer Storch lernt fliegen.

Alles hat zwei Seiten, nur die Wurst hat eine.
Gilberto |#118
26.01.2007 - 11:49 Uhr
26.01.2007

Gilberto: Ich bin der bessere Brasilianer
Berliner Kurier

Hertha will morgen gegen den VfL Wolfsburg beweisen, dass der wahre Samba-König weiterhin in Berlin tanzt

Berlin - Samba im Olympiastadion. Gilberto, Herthas geballte Erfahrung, und Marcelinho, Wolfsburgs neuer Star, bitten beim Bundesliga-Rückrundenauftakt (morgen, 15.30 Uhr) zur Party. Wer zaubert besser? KURIER-Redakteur Andreas Baingo hat mit Gilberto (30) geplaudert.

... über Marcelinho: "Es ist typisch für ihn, dass er in seinem ersten Spiel für Wolfsburg ein Tor geschossen hat. Auf dem Platz macht er tolle Sachen. Sachen, über die auch ich manchmal staune. Sonst aber macht er auch Sachen, die bringen ihm Probleme. Mir ist klar, dass er gegen uns, gegen seinen Ex-Klub, ein Tor schießen möchte. Das werden wir verhindern."

... über Gilberto: "Mir geht es ausgezeichnet. Ich habe eine gute Vorbereitung gemacht und fühle mich in guter Form. Mein Kopf ist frei. Ich freue mich auf die Spiele mit Hertha."

... über den Unterschied zwischen Gilberto und Marcelinho: "Marcelo ist ein Spieler, an dem scheiden sich die Geister. Er polarisiert sehr. Ich stelle mich bedingungslos in den Dienst der Mannschaft, sehe mich disziplinierter als ihn. Um das mal witzig zu sagen: Ich bin der bessere Brasilianer."

... über Hertha ohne Marcelinho: "Wir haben eine sehr gute Atmosphäre im Team. So eine Atmosphäre, wie ich sie in den drei Jahren noch nicht erlebt habe. Das liegt nicht an Marcelinho. Mir fällt nur auf, dass die jungen Spieler gut zu uns älteren passen."

... über den Rückrunden-Auftakt: "Ein Heimspiel zu Beginn ist immer wichtig. Klar, wir wollen das gewinnen. Aber auch in Hannover und gegen Hamburg. Drei Siege in der englischen Woche - das ist es. Dann darf man wirklich träumen!"

... über die Ziele in der Rückrunde: "Ich träume von Platz 3! Das ist ein hohes Ziel, ich weiß. Viele sagen, das ist unmöglich. Bremen, die Bayern, Schalke, Stuttgart sind zu stark. Ja. Aber wir müssen jeden Tag an unsere Chance glauben. Hart dafür arbeiten. Dann können wir belohnt werden."

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2000 Vereine, 145 Erst- und Zweit- Bundesligisten, Sportstadt Berlin. Berlin, die größte Sportmetropole Europas, die zweitgrößte der Welt hinter Melbourne.

Hertha BSC: Die Realität ist ein Spezialfall des Möglichen.

Gilberto |#119
28.01.2007 - 09:48 Uhr
Hatte gestern wieder ein gutes Spiel gemacht! Wenn Gefahr ausging dann über Gil, besonders in Halbzeit 1!
Er hatte auch maßgeblichen Anteil am 1-1, als er den Pas von Dardai mit einer tollen Körpertäuschung für Jimmy durchgelassen hat!

Er scheint an seine Form aus der Rückrunde anzuknüpfen!
Gilberto |#120
02.03.2007 - 11:36 Uhr
Gilberto hadert mit Hertha: "Ich will Pokale gewinnen"
Von Steffen Lüdeke
Im Trainingslager im Januar in Marbella und zum Start der Rückrunde präsentierte sich Gilberto (30) in bestechender Jahres-Frühform. Umso erstaunlicher, dass sich der 14fache brasilianische Nationalspieler beim Pokal-Aus in Stuttgart in ebenso schwachem Zustand präsentierte wie fünf Tage zuvor beim gleichen Gegner beim 0:0 in der Liga. Die Krise von Hertha ist auch eine Krise von Gilberto. "Ich weiß nicht, woran es liegt", rätselt er, "von mir muss viel mehr kommen."


Die Enttäuschung nach dem K.o. im Daimler-Stadion sitzt tief. "Ich spiele Fußball, um Pokale in der Hand zu halten und um Titel zu gewinnen."

Seine vorangegangenen Arbeitgeber in Brasilien - Sao Caetano, Gremio Porto Alegre, Vasco da Gama, Cruzeiro Belo Horizonte, Flamengo Rio de Janeiro -, alle gehörten zur na- tionalen Elite.

Mit seinem Wechsel nach Berlin im Juli 2004 hat sich das geändert. Im DFB-Pokal ist Hertha wieder einmal vorzeitig ausgeschieden. In der Liga wäre zum Saisonende Platz fünf ein Erfolg. Mit leiser Stimme sagt Gilberto: "Überall wo ich gespielt habe, ging es um Titel."

Der Techniker leidet am meisten unter dem Fehlen des ebenfalls ballsicheren Yildiray Bastürk. An guten Tagen gehört das Duo zum Stärksten, was die Bundesliga im Mittelfeld zu bieten hat. Doch in dieser Saison waren beide zusammen noch nie in Topform.

Hertha will Gilberto, dessen Vertrag bis 2008 läuft, länger halten. Die Verantwortlichen haben seine interne Position gestärkt und Ende Januar mit Mineiro (31) einen zweiten Brasilianer geholt. Einen Landsmann, damit sich Gilberto wohlfühlt. Doch der benötigt noch etwas Zeit, um im neuen Land, der neuen Kultur, der neuen Sprache anzukommen.

Den Traum vom Titel mit Hertha gibt Gilberto dennoch nicht auf. "Das wäre etwas Besonderes. Mit Bayern kann jeder Meister werden, hier wäre es das erste Mal seit 1931."

Davon ist Hertha weit entfernt. Gilberto ist Realist genug, zu erkennen, dass "für uns schon die Qualifikation für den Uefa-Pokal ein Erfolg wäre". Und, "dass sich daran so schnell nichts ändern wird".

Aus der Berliner Morgenpost vom 2. März 2007

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2000 Vereine, 145 Erst- und Zweit- Bundesligisten, Sportstadt Berlin. Berlin, die größte Sportmetropole Europas, die zweitgrößte der Welt hinter Melbourne.

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