Geisterspiele Coronavirus
09.03.2020 - 10:59 Uhr
22.09.2020 - 13:52 Uhr
Ich bin absolut fassungslos über die Entscheidung des Senats bei Hertha "nur" 5000 Leute ins Stadion zu lassen und damit meine ich nicht die direkte Menge an Personen.
Wo ist die Logik bei Union genauso viele Leute ins Stadion zu lassen wie bei uns ins Olympiastadion? Wo ist da die Fairness? Die Liebe des Bevorzugung Unions ist mittlerweile nicht mehr von der Hand zu weisen.
Wir sind eben nicht so kultig und anders, das habe ich mittlerweile akzeptiert aber das selbst solche Entscheidungen davon beeinflusst werden, halte ich für einen Skandal.
Union plant zudem ein Zuschauerspiel ohne Abstand am 26.10 und will die Zuschauer vor dem Spiel mit ungenauen Corona Schnelltests testen, wenn dies erlaubt wird, dann sollte Hertha eventuell tatsächlich anfangen dagegen rechtlich zu vorzugehen.
Der Umgang Unions mit der Pandemie ist absolut verantwortungslos und peinlich, allen voran Präsident Zingler gibt hier mal wieder ein ganz schlechtes Bild ab.
Wo ist die Logik bei Union genauso viele Leute ins Stadion zu lassen wie bei uns ins Olympiastadion? Wo ist da die Fairness? Die Liebe des Bevorzugung Unions ist mittlerweile nicht mehr von der Hand zu weisen.
Wir sind eben nicht so kultig und anders, das habe ich mittlerweile akzeptiert aber das selbst solche Entscheidungen davon beeinflusst werden, halte ich für einen Skandal.
Union plant zudem ein Zuschauerspiel ohne Abstand am 26.10 und will die Zuschauer vor dem Spiel mit ungenauen Corona Schnelltests testen, wenn dies erlaubt wird, dann sollte Hertha eventuell tatsächlich anfangen dagegen rechtlich zu vorzugehen.
Der Umgang Unions mit der Pandemie ist absolut verantwortungslos und peinlich, allen voran Präsident Zingler gibt hier mal wieder ein ganz schlechtes Bild ab.
22.09.2020 - 14:33 Uhr
Zitat von MBSC57
Ich bin absolut fassungslos über die Entscheidung des Senats bei Hertha "nur" 5000 Leute ins Stadion zu lassen und damit meine ich nicht die direkte Menge an Personen.
Wo ist die Logik bei Union genauso viele Leute ins Stadion zu lassen wie bei uns ins Olympiastadion? Wo ist da die Fairness? Die Liebe des Bevorzugung Unions ist mittlerweile nicht mehr von der Hand zu weisen.
Wir sind eben nicht so kultig und anders, das habe ich mittlerweile akzeptiert aber das selbst solche Entscheidungen davon beeinflusst werden, halte ich für einen Skandal.
Union plant zudem ein Zuschauerspiel ohne Abstand am 26.10 und will die Zuschauer vor dem Spiel mit ungenauen Corona Schnelltests testen, wenn dies erlaubt wird, dann sollte Hertha eventuell tatsächlich anfangen dagegen rechtlich zu vorzugehen.
Der Umgang Unions mit der Pandemie ist absolut verantwortungslos und peinlich, allen voran Präsident Zingler gibt hier mal wieder ein ganz schlechtes Bild ab.
Ich bin absolut fassungslos über die Entscheidung des Senats bei Hertha "nur" 5000 Leute ins Stadion zu lassen und damit meine ich nicht die direkte Menge an Personen.
Wo ist die Logik bei Union genauso viele Leute ins Stadion zu lassen wie bei uns ins Olympiastadion? Wo ist da die Fairness? Die Liebe des Bevorzugung Unions ist mittlerweile nicht mehr von der Hand zu weisen.
Wir sind eben nicht so kultig und anders, das habe ich mittlerweile akzeptiert aber das selbst solche Entscheidungen davon beeinflusst werden, halte ich für einen Skandal.
Union plant zudem ein Zuschauerspiel ohne Abstand am 26.10 und will die Zuschauer vor dem Spiel mit ungenauen Corona Schnelltests testen, wenn dies erlaubt wird, dann sollte Hertha eventuell tatsächlich anfangen dagegen rechtlich zu vorzugehen.
Der Umgang Unions mit der Pandemie ist absolut verantwortungslos und peinlich, allen voran Präsident Zingler gibt hier mal wieder ein ganz schlechtes Bild ab.
Eine weitere Lockerung wäre angesichts der aktuell steigenden Fallzahlen in Berlin das vollkommen falsche Signal gewesen. Insofern kann ich absolut verstehen, dass wir nicht plötzlich 15.000 Leute ins Stadion bringen dürfen und freue mich, dass es wenigstens noch die 5.000 sein können. Die 5.000 sind nun einmal die aktuelle Grenze für Großveranstaltungen, das hat nichts mit Hertha und Union oder irgendeiner Bevorzugung zu tun.
Dass Union rund um Corona ein ziemlich peinliches Bild abgibt, ist richtig. Aber das sollen die mit sich ausmachen.
22.09.2020 - 14:33 Uhr
Zitat von MBSC57
Ich bin absolut fassungslos über die Entscheidung des Senats bei Hertha "nur" 5000 Leute ins Stadion zu lassen und damit meine ich nicht die direkte Menge an Personen.
Wo ist die Logik bei Union genauso viele Leute ins Stadion zu lassen wie bei uns ins Olympiastadion? Wo ist da die Fairness? Die Liebe des Bevorzugung Unions ist mittlerweile nicht mehr von der Hand zu weisen.
Wir sind eben nicht so kultig und anders, das habe ich mittlerweile akzeptiert aber das selbst solche Entscheidungen davon beeinflusst werden, halte ich für einen Skandal.
Union plant zudem ein Zuschauerspiel ohne Abstand am 26.10 und will die Zuschauer vor dem Spiel mit ungenauen Corona Schnelltests testen, wenn dies erlaubt wird, dann sollte Hertha eventuell tatsächlich anfangen dagegen rechtlich zu vorzugehen.
Der Umgang Unions mit der Pandemie ist absolut verantwortungslos und peinlich, allen voran Präsident Zingler gibt hier mal wieder ein ganz schlechtes Bild ab.
Ich bin absolut fassungslos über die Entscheidung des Senats bei Hertha "nur" 5000 Leute ins Stadion zu lassen und damit meine ich nicht die direkte Menge an Personen.
Wo ist die Logik bei Union genauso viele Leute ins Stadion zu lassen wie bei uns ins Olympiastadion? Wo ist da die Fairness? Die Liebe des Bevorzugung Unions ist mittlerweile nicht mehr von der Hand zu weisen.
Wir sind eben nicht so kultig und anders, das habe ich mittlerweile akzeptiert aber das selbst solche Entscheidungen davon beeinflusst werden, halte ich für einen Skandal.
Union plant zudem ein Zuschauerspiel ohne Abstand am 26.10 und will die Zuschauer vor dem Spiel mit ungenauen Corona Schnelltests testen, wenn dies erlaubt wird, dann sollte Hertha eventuell tatsächlich anfangen dagegen rechtlich zu vorzugehen.
Der Umgang Unions mit der Pandemie ist absolut verantwortungslos und peinlich, allen voran Präsident Zingler gibt hier mal wieder ein ganz schlechtes Bild ab.
Das wundert mich auch schon ein wenig.
Vielleicht geht es ja auch um die anreisende Zuschauermenge. Mit Stadion Fassungsvermögen kann das ja nichts zu tun haben.
Leider sind in Berlin die Zahlen wieder recht hoch, da findet man kaum gute Gegenargumente.
22.09.2020 - 14:41 Uhr
Quelle: www.tagesspiegel.de
„Mit steigenden Infektionszahlen wird es schwierig zu begründen, warum in manchen Bereichen die grundsätzlichen Regelungen und Zahlen nicht gelten sollen. Deswegen ist heute kein Beschluss gefasst worden“, sagte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop am Dienstag. „Ich glaube in der jetzigen Situation sollten wir eher gucken, dass wir das konsolidieren, was wir haben, und keine Extragenehmigungen noch möglich machen“, schloss die Grünen-Politikerin an. Die Berliner Corona-Verordnung verbietet bis zum Jahresende Veranstaltungen im Freien mit mehr als 5000 zeitgleich Anwesenden. Pop kündigte weitere Beratungen in der kommenden Woche an.
Nachtrag. Finde die Entscheidung angesichts der aktuellen Zahlen schlüssig, auch wenn es für uns ärgerlich sein mag.
22.09.2020 - 14:44 Uhr
Zitat von HerrThaner
Finde die Entscheidung angesichts der aktuellen Zahlen schlüssig, auch wenn es für uns ärgerlich sein mag.
Quelle: www.tagesspiegel.de
„Mit steigenden Infektionszahlen wird es schwierig zu begründen, warum in manchen Bereichen die grundsätzlichen Regelungen und Zahlen nicht gelten sollen. Deswegen ist heute kein Beschluss gefasst worden“, sagte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop am Dienstag. „Ich glaube in der jetzigen Situation sollten wir eher gucken, dass wir das konsolidieren, was wir haben, und keine Extragenehmigungen noch möglich machen“, schloss die Grünen-Politikerin an. Die Berliner Corona-Verordnung verbietet bis zum Jahresende Veranstaltungen im Freien mit mehr als 5000 zeitgleich Anwesenden. Pop kündigte weitere Beratungen in der kommenden Woche an.
Nachtrag. Finde die Entscheidung angesichts der aktuellen Zahlen schlüssig, auch wenn es für uns ärgerlich sein mag.
#Der Senat Berlin hat seine Infektionsschutzverordnung nicht verändert.
Wenn das dazu nötig gewesen wäre, kann ich die Entscheidung ebenfalls gut nachvollziehen.
22.09.2020 - 15:03 Uhr
Zitat von HerrThaner
Finde die Entscheidung angesichts der aktuellen Zahlen schlüssig, auch wenn es für uns ärgerlich sein mag.
Quelle: www.tagesspiegel.de
„Mit steigenden Infektionszahlen wird es schwierig zu begründen, warum in manchen Bereichen die grundsätzlichen Regelungen und Zahlen nicht gelten sollen. Deswegen ist heute kein Beschluss gefasst worden“, sagte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop am Dienstag. „Ich glaube in der jetzigen Situation sollten wir eher gucken, dass wir das konsolidieren, was wir haben, und keine Extragenehmigungen noch möglich machen“, schloss die Grünen-Politikerin an. Die Berliner Corona-Verordnung verbietet bis zum Jahresende Veranstaltungen im Freien mit mehr als 5000 zeitgleich Anwesenden. Pop kündigte weitere Beratungen in der kommenden Woche an.
Nachtrag. Finde die Entscheidung angesichts der aktuellen Zahlen schlüssig, auch wenn es für uns ärgerlich sein mag.
Sehe ich etwas anders. Es ist nicht ausreichend, lediglich die Zahl der positiv Getesteten zu betrachten. Man muss diese ins Verhältnis setzen. Lag die Zahl der durchgeführten Tests in der KW 28 noch bei ca. 500.000, liegt diese in der KW 37 bereits bei 1,1 Millionen. Natürlich steigen dadurch die absoluten Zahlen. Die Positivquote ist jedoch kaum verändert - aktuell 0,86. In der Anfangszeit lag diese Positivquote bei 6-9%. Seit der KW 23 ist dieser Wert stets unter 1! (Quelle: COVID19 Lagebericht vom 16.09.20 – Website RKI).
22.09.2020 - 15:44 Uhr
Zitat von flitze2k
Sehe ich etwas anders. Es ist nicht ausreichend, lediglich die Zahl der positiv Getesteten zu betrachten. Man muss diese ins Verhältnis setzen. Lag die Zahl der durchgeführten Tests in der KW 28 noch bei ca. 500.000, liegt diese in der KW 37 bereits bei 1,1 Millionen. Natürlich steigen dadurch die absoluten Zahlen. Die Positivquote ist jedoch kaum verändert - aktuell 0,86. In der Anfangszeit lag diese Positivquote bei 6-9%. Seit der KW 23 ist dieser Wert stets unter 1! (Quelle: COVID19 Lagebericht vom 16.09.20 – Website RKI).
Zitat von HerrThaner
Finde die Entscheidung angesichts der aktuellen Zahlen schlüssig, auch wenn es für uns ärgerlich sein mag.
Quelle: www.tagesspiegel.de
„Mit steigenden Infektionszahlen wird es schwierig zu begründen, warum in manchen Bereichen die grundsätzlichen Regelungen und Zahlen nicht gelten sollen. Deswegen ist heute kein Beschluss gefasst worden“, sagte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop am Dienstag. „Ich glaube in der jetzigen Situation sollten wir eher gucken, dass wir das konsolidieren, was wir haben, und keine Extragenehmigungen noch möglich machen“, schloss die Grünen-Politikerin an. Die Berliner Corona-Verordnung verbietet bis zum Jahresende Veranstaltungen im Freien mit mehr als 5000 zeitgleich Anwesenden. Pop kündigte weitere Beratungen in der kommenden Woche an.
Nachtrag. Finde die Entscheidung angesichts der aktuellen Zahlen schlüssig, auch wenn es für uns ärgerlich sein mag.
Sehe ich etwas anders. Es ist nicht ausreichend, lediglich die Zahl der positiv Getesteten zu betrachten. Man muss diese ins Verhältnis setzen. Lag die Zahl der durchgeführten Tests in der KW 28 noch bei ca. 500.000, liegt diese in der KW 37 bereits bei 1,1 Millionen. Natürlich steigen dadurch die absoluten Zahlen. Die Positivquote ist jedoch kaum verändert - aktuell 0,86. In der Anfangszeit lag diese Positivquote bei 6-9%. Seit der KW 23 ist dieser Wert stets unter 1! (Quelle: COVID19 Lagebericht vom 16.09.20 – Website RKI).
Verdammt, so ganz klappt es mit dem Sabbitical-Month dann doch noch nicht.
Ja, das irritiert mich auch immer wieder, dass sowas viel zu selten dazu gesagt wird, wenn Medien berichten oder Politiker Stellungnahmen abgeben.
Trotzdem kann ich in dem Fall sogar ein wenig Verständnis aufbringen, da gerade in Friedrichshain-Kreuzberg die Kontaktnachverfolgung kaum noch gewährleistet werden kann und ich in so etwas eine viel größere Gefahr sehe, als in höheren positiven Fällen.
Allerdings hatte man sich mit Bund und Ländern verständigt gehabt und im selben Zuge auch abgeklärt, wann die 20%-Auslastung wieder gekippt wird - nämlich sobald ein 7-Tage-Indiz von 35 überschritten wird.
Das war ganz klar so abgestimmt und wird jetzt plötzlich wieder von Berlin anders geregelt. Aber gut, ist jetzt so.
Was mich mehr stört ist die willkürliche Zahl von 5.000 ohne die Gegebenheiten des Veranstaltungsgeländes mit einzubeziehen.
Ich hatte ja vom Mauerpark berichtet, ähnliches kann man inzwischen vom Zentralen Festplatz berichten, wo zwar nur eine Maximalanzahl gleichzeitig auf das Gelände darf, aber vor dem Einlass sich dann eng an eng Menschenmassen sammeln, die warten, bis sie rein dürfen. Sowas ist offiziell erlaubt, während auf das weitläufige Olympiastadiongelände inkl. Innenräume und Außenbereich nicht mehr als 5.000 Personen dürfen.
Da fehlt mir einfach die Verhältnismäßigkeit.
Und von solchen nicht nachvollziehbaren, teilweise willkürlich anmutenden Maßnahmen kann man aus vielen Bereichen - sei es Schulen, kleinere Sportvereine oder Regeln im öffentlichen Nahverkehr - häufiger berichten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Dicksen_Paule am 22.09.2020 um 15:51 Uhr bearbeitet
22.09.2020 - 16:03 Uhr
Zitat von Dicksen_Paule
Verdammt, so ganz klappt es mit dem Sabbitical-Month dann doch noch nicht.
Ja, das irritiert mich auch immer wieder, dass sowas viel zu selten dazu gesagt wird, wenn Medien berichten oder Politiker Stellungnahmen abgeben.
Trotzdem kann ich in dem Fall sogar ein wenig Verständnis aufbringen, da gerade in Friedrichshain-Kreuzberg die Kontaktnachverfolgung kaum noch gewährleistet werden kann und ich in so etwas eine viel größere Gefahr sehe, als in höheren positiven Fällen.
Allerdings hatte man sich mit Bund und Ländern verständigt gehabt und im selben Zuge auch abgeklärt, wann die 20%-Auslastung wieder gekippt wird - nämlich sobald ein 7-Tage-Indiz von 35 überschritten wird.
Das war ganz klar so abgestimmt und wird jetzt plötzlich wieder von Berlin anders geregelt. Aber gut, ist jetzt so.
Was mich mehr stört ist die willkürliche Zahl von 5.000 ohne die Gegebenheiten des Veranstaltungsgeländes mit einzubeziehen.
Ich hatte ja vom Mauerpark berichtet, ähnliches kann man inzwischen vom Zentralen Festplatz berichten, wo zwar nur eine Maximalanzahl gleichzeitig auf das Gelände darf, aber vor dem Einlass sich dann eng an eng Menschenmassen sammeln, die warten, bis sie rein dürfen. Sowas ist offiziell erlaubt, während auf das weitläufige Olympiastadiongelände inkl. Innenräume und Außenbereich nicht mehr als 5.000 Personen dürfen.
Da fehlt mir einfach die Verhältnismäßigkeit.
Und von solchen nicht nachvollziehbaren, teilweise willkürlich anmutenden Maßnahmen kann man aus vielen Bereichen - sei es Schulen, kleinere Sportvereine oder Regeln im öffentlichen Nahverkehr - häufiger berichten.
Zitat von flitze2k
Sehe ich etwas anders. Es ist nicht ausreichend, lediglich die Zahl der positiv Getesteten zu betrachten. Man muss diese ins Verhältnis setzen. Lag die Zahl der durchgeführten Tests in der KW 28 noch bei ca. 500.000, liegt diese in der KW 37 bereits bei 1,1 Millionen. Natürlich steigen dadurch die absoluten Zahlen. Die Positivquote ist jedoch kaum verändert - aktuell 0,86. In der Anfangszeit lag diese Positivquote bei 6-9%. Seit der KW 23 ist dieser Wert stets unter 1! (Quelle: COVID19 Lagebericht vom 16.09.20 – Website RKI).
Zitat von HerrThaner
Finde die Entscheidung angesichts der aktuellen Zahlen schlüssig, auch wenn es für uns ärgerlich sein mag.
Quelle: www.tagesspiegel.de
„Mit steigenden Infektionszahlen wird es schwierig zu begründen, warum in manchen Bereichen die grundsätzlichen Regelungen und Zahlen nicht gelten sollen. Deswegen ist heute kein Beschluss gefasst worden“, sagte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop am Dienstag. „Ich glaube in der jetzigen Situation sollten wir eher gucken, dass wir das konsolidieren, was wir haben, und keine Extragenehmigungen noch möglich machen“, schloss die Grünen-Politikerin an. Die Berliner Corona-Verordnung verbietet bis zum Jahresende Veranstaltungen im Freien mit mehr als 5000 zeitgleich Anwesenden. Pop kündigte weitere Beratungen in der kommenden Woche an.
Nachtrag. Finde die Entscheidung angesichts der aktuellen Zahlen schlüssig, auch wenn es für uns ärgerlich sein mag.
Sehe ich etwas anders. Es ist nicht ausreichend, lediglich die Zahl der positiv Getesteten zu betrachten. Man muss diese ins Verhältnis setzen. Lag die Zahl der durchgeführten Tests in der KW 28 noch bei ca. 500.000, liegt diese in der KW 37 bereits bei 1,1 Millionen. Natürlich steigen dadurch die absoluten Zahlen. Die Positivquote ist jedoch kaum verändert - aktuell 0,86. In der Anfangszeit lag diese Positivquote bei 6-9%. Seit der KW 23 ist dieser Wert stets unter 1! (Quelle: COVID19 Lagebericht vom 16.09.20 – Website RKI).
Verdammt, so ganz klappt es mit dem Sabbitical-Month dann doch noch nicht.
Ja, das irritiert mich auch immer wieder, dass sowas viel zu selten dazu gesagt wird, wenn Medien berichten oder Politiker Stellungnahmen abgeben.
Trotzdem kann ich in dem Fall sogar ein wenig Verständnis aufbringen, da gerade in Friedrichshain-Kreuzberg die Kontaktnachverfolgung kaum noch gewährleistet werden kann und ich in so etwas eine viel größere Gefahr sehe, als in höheren positiven Fällen.
Allerdings hatte man sich mit Bund und Ländern verständigt gehabt und im selben Zuge auch abgeklärt, wann die 20%-Auslastung wieder gekippt wird - nämlich sobald ein 7-Tage-Indiz von 35 überschritten wird.
Das war ganz klar so abgestimmt und wird jetzt plötzlich wieder von Berlin anders geregelt. Aber gut, ist jetzt so.
Was mich mehr stört ist die willkürliche Zahl von 5.000 ohne die Gegebenheiten des Veranstaltungsgeländes mit einzubeziehen.
Ich hatte ja vom Mauerpark berichtet, ähnliches kann man inzwischen vom Zentralen Festplatz berichten, wo zwar nur eine Maximalanzahl gleichzeitig auf das Gelände darf, aber vor dem Einlass sich dann eng an eng Menschenmassen sammeln, die warten, bis sie rein dürfen. Sowas ist offiziell erlaubt, während auf das weitläufige Olympiastadiongelände inkl. Innenräume und Außenbereich nicht mehr als 5.000 Personen dürfen.
Da fehlt mir einfach die Verhältnismäßigkeit.
Und von solchen nicht nachvollziehbaren, teilweise willkürlich anmutenden Maßnahmen kann man aus vielen Bereichen - sei es Schulen, kleinere Sportvereine oder Regeln im öffentlichen Nahverkehr - häufiger berichten.
Es ist nicht offiziell erlaubt eng an eng anzusehen (Abstandsregeln).
Ansonsten gebe ich dir in vielen Punkten recht.
25.09.2020 - 12:26 Uhr
Quelle: www.tagesspiegel.de
Fußball-Veranstaltung ohne Corona-Regeln
Der 1. FC Union geht einen riskanten Weg
Der 1. FC Union will Fans testen und ohne Maske und Abstand ins Stadion lassen. Über Risiken debattieren will der Klub nicht. Ein Kommentar.
Der 1. FC Union geht einen riskanten Weg
Der 1. FC Union will Fans testen und ohne Maske und Abstand ins Stadion lassen. Über Risiken debattieren will der Klub nicht. Ein Kommentar.
01.10.2020 - 10:59 Uhr
Quelle: www.kicker.de
Ärger über die FIFA, Kritik an der DFL
Bundesligisten schlagen Alarm: "Wir stehen am Ende alleine da"
(...)
So wie eben damals Piatek, was in Berlin immer noch für Kopfschütteln sorgt. "Was wir im September gelernt haben: Wir, die Vereine, stehen am Ende alleine da. Wir stellen die Spieler ab, wir bezahlen die Spieler - und wir haben im Fall von Krzysztof auch die Zeche dafür bezahlt, dass er in ein Risiko-Gebiet gereist ist, nach Intervention auf allen Ebenen", sagt Herthas Manager Michael Preetz. "Am Ende war niemand für uns einsatzbereit, das war eine bittere Erkenntnis. Wir haben gemerkt, dass wir im Austausch mit DFB, DFL und der FIFA keine Hilfe erwarten konnten."(...)in Südamerika startet die WM-Qualifikation. Betroffen wäre nach jetzigem Stand etwa Herthas Matheus Cunha, der erstmals für Brasiliens Nationalelf nominiert wurde. In Berlin gilt nach wie vor die Regelung, wonach Einreisende aus Risiko-Gebieten in eine fünftägige Quarantäne müssen.(...)
Am Ende war niemand für uns einsatzbereit, das war eine bittere Erkenntnis. Bundesligisten schlagen Alarm: "Wir stehen am Ende alleine da"
(...)
So wie eben damals Piatek, was in Berlin immer noch für Kopfschütteln sorgt. "Was wir im September gelernt haben: Wir, die Vereine, stehen am Ende alleine da. Wir stellen die Spieler ab, wir bezahlen die Spieler - und wir haben im Fall von Krzysztof auch die Zeche dafür bezahlt, dass er in ein Risiko-Gebiet gereist ist, nach Intervention auf allen Ebenen", sagt Herthas Manager Michael Preetz. "Am Ende war niemand für uns einsatzbereit, das war eine bittere Erkenntnis. Wir haben gemerkt, dass wir im Austausch mit DFB, DFL und der FIFA keine Hilfe erwarten konnten."(...)in Südamerika startet die WM-Qualifikation. Betroffen wäre nach jetzigem Stand etwa Herthas Matheus Cunha, der erstmals für Brasiliens Nationalelf nominiert wurde. In Berlin gilt nach wie vor die Regelung, wonach Einreisende aus Risiko-Gebieten in eine fünftägige Quarantäne müssen.(...)
MICHAEL PREETZ
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Donhelli am 01.10.2020 um 11:01 Uhr bearbeitet
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