Geisterspiele Coronavirus
09.03.2020 - 10:59 Uhr
17.05.2020 - 12:50 Uhr
Jetzt gehts hier wieder los...
17.05.2020 - 13:01 Uhr
Zitat von Berlin71
Nun ja - die Realität sieht dann doch wieder einmal anders aus. Es gibt doch mehr vernünftige Leute als hier geunkt.
Zitat von Delta38
Ich gehe ehrlich gesagt fast fest davon aus, dass Dortmund gegen Gelsenkirchen und Frankfurt gegen Gladbach wegen Fans vor dem Stadion abgebrochen werden.
Das die DFL daraufhin die Saison abbricht, glaube ich hingegen nicht. Die haben sich mittlerweile zu weit reingeritten mit ihrem Konzept und werden das nur durch Anordnung der Politik aufgeben.
Zitat von Kraule
Ich hoffe nur, dass niemand auf die Idee kommt und irgendwo in Massen auftritt und Fußball feiert. Dann ist die Saison mit Sicherheit zu Ende.
Ich könnte mir vorstellen, dass es im nächsten Schritt (nächste Saison) Spiele mit eingeschränkter Zuschauerzahl gibt..... wenn der Rest dieser Saison wie vereinbart läuft.
Ich hoffe nur, dass niemand auf die Idee kommt und irgendwo in Massen auftritt und Fußball feiert. Dann ist die Saison mit Sicherheit zu Ende.
Ich könnte mir vorstellen, dass es im nächsten Schritt (nächste Saison) Spiele mit eingeschränkter Zuschauerzahl gibt..... wenn der Rest dieser Saison wie vereinbart läuft.
Ich gehe ehrlich gesagt fast fest davon aus, dass Dortmund gegen Gelsenkirchen und Frankfurt gegen Gladbach wegen Fans vor dem Stadion abgebrochen werden.
Das die DFL daraufhin die Saison abbricht, glaube ich hingegen nicht. Die haben sich mittlerweile zu weit reingeritten mit ihrem Konzept und werden das nur durch Anordnung der Politik aufgeben.
Nun ja - die Realität sieht dann doch wieder einmal anders aus. Es gibt doch mehr vernünftige Leute als hier geunkt.
Gott sei Dank
17.05.2020 - 13:14 Uhr
Zitat von LichtBerlin
Warum sollte die Pandemie schneller vorbei sein, wenn wir uns an die Hygieneregeln halten? Wir müssen alle immun werden, sprich uns damit anstecken.
Die Hygieneregeln helfen bloß das Gesundheitssystem nicht zu überlasten, also das wir uns langsamer anstecken und immunisieren.
Und bedrohte Existenzen gibt es in erster Linie nur aufgrund der Beschränkungen. Wurden also vorsätzlich in Kauf genommen von der Regierung.
Warum sollte die Pandemie schneller vorbei sein, wenn wir uns an die Hygieneregeln halten? Wir müssen alle immun werden, sprich uns damit anstecken.
Die Hygieneregeln helfen bloß das Gesundheitssystem nicht zu überlasten, also das wir uns langsamer anstecken und immunisieren.
Und bedrohte Existenzen gibt es in erster Linie nur aufgrund der Beschränkungen. Wurden also vorsätzlich in Kauf genommen von der Regierung.
Herdenimmumität auf natürlichen Wege ist ein unrealistisches Szenario. Wie du selbst andeutest ist natürlich das eine Ziel unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Das andere Ziel ist es wieder zurück zur Phase der Eindämmung zurückzukehren, also in die Phase in der die Infektionsketten nachvollziehbar bleiben und gezielt isoliert werden kann.
Im Moment wird Schadensbegrenzung betrieben, denn die Infektionsketten waren/sind nicht mehr nachvollziehbar und somit war/ist eine gezielte Isolierung der infizierten Personen und deren Umfeld mit denen sie in Kontakt standen nicht mehr möglich. Daher 'social distancing'.
Das Ziel ist es also nicht nur das Gesundheitssystem zu entlasten, sondern den Schritt zurück zur erstens Phase, also der gezielten Isolierung und die Schaffung nachvollziehbarer Infektionsketten hinzubekommen.
Die Folgen für die Wirtschaft müssen dann natürlich hingenommen werden um Menschenleben zu schützen.
Vorbei wird die Sache wohl erst sein, wenn ein Impfstoff gefunden wird.
17.05.2020 - 13:32 Uhr
Zitat von Berlin71
Ich hoffe ja auch, dass wir schnell zu besseren Lösungen kommen. Aber es bringt mich nicht in schlaflose Nächte wenn ich Hertha gegen Union nicht sehen kann.
Aber generell bin ich da eher bei den Fachleuten = Virologen und Epidemiologen. Je besser und konsequenter wir alle uns an die Hygiene-Regeln halten desto schneller ist die Pandemie in Kontrolle und vielleicht auch erst einmal beendet (2. Welle, die hoffentlich eine Impfung verhindert, jetzt mal außen vor). Es ist für niemanden einfach.
In der ganzen Gesellschaft geht es um Existenzen, da ist ein Verzicht auf das Liveerlebnis Fussball nicht umbedingt das größte Opfer. (Übrigens genauso wenig wie der Verzicht auf viele andere Möglichkeiten sich in der Freizeit zu vergnügen, mein Sommerurlaub sollte morgen beginnen und ist gerade in die Corona-Pandemie gefallen).
Ich werde mir bestimmt wieder eine Dauerkarte holen, wäre aber bereit Abstandsregeln zu beachten und dafür auch etwas mehr zu bezahlen und eventuell auch erst wieder zur Rückrunde live im Stadion zu sein.
Wenn man die Spiele wirklich live sehen will, dann kann man sich bei den Bezahl-Sendern einkaufen.
Zitat von Dicksen_Paule
Also ich bewundere dich ja manchmal ein bisschen... dieses klanglose hinnehmen und akzeptieren, einfach weil die Regeln gerade so sind.
Ich war da schon immer etwas anders gestrikt und konnte mit "weil ist so" nie etwas anfangen.
Kostet natürlich einiges an Nerven, aber ab und an kann man so auch eine, wenn auch nur kleine, Veränderung erreichen.
Du hast es ja in deinem Beitrag vorher gesagt, die aktiven Fans scheinen sich zähneknirschend mit der jetzigen Lage abzufinden und rennen nicht vor die Stadien, um ein Abbruch zu provozieren oder ähnliches.
Kurz eingeschoben:
An dem Punkt vermisse ich dann auch mal, wenn man die ganzen Leute aufzählt, die die Wiederaufnahme möglich gemacht haben, ein kleinen Dank in Richtung Fans.
Aber gut, man merkt wirklich sehr, dass die Funktionäre bereits wieder in ihrer eigenen Welt leben.
Ob Fernseh- oder Zeitungsinterview, die Demut, die man vor dem Go der Politik noch regelmäßig zeigte und dabei kritisch auf vergangene Fehlentwicklungen blickte, sowie für die Zukunft Änderungen in Betracht zog, ist bereits verflogen.
Aber zurück zu den Fans:
Ja, sie haben sich für's erste damit abgefunden und nehmen die jetzige Situation hin.
Aber wenn Spiele - und dann auch noch Derbys - nicht mal im TV laufen, kann das sich auch schnell wieder ändern.
Das ganze ist bereits ein Drahtseilakt, für viele Menschen sind - natürlich nicht nur wegen Fußball - die Nerven bereits bis auf das äußerte gespannt, das sprichwörtliche Fass kurz vor dem Überlaufen.
Da kann sowas schon der Auslöser sein, dass man sagt, mir reicht es.
Nicht jeder wird immer alles hinnehmen.
Es sollte also im Interesse aller sein das Spiel zu zeigen, um das Nervenkostüm einiger nicht noch weiter zu strapazieren und sie weiter von den Stadien weg zu halten, bzw. generell große Massen zu vermeiden.
Ich bin da auch sehr zuversichtlich, dass die DFL eine Lösung finden wird, im Notfall über ein Gericht im Eilverfahren.
Zitat von Berlin71
Warum soll hier jemand auf die Barrikaden gehen ? Die Regeln sind klar, damit müssen wir für den Rest der Saison einfach leben. Es gibt Radio und Internet mit Livetickern und die normale Berichterstattung in Zeitungen und der Fachpresse. Bilder dann eben nur zeitversetzt.
Ich fand die Berichterstattung im Radio und im Internet auch spannend; zugegeben, ich habe auch im SkySport in die Konferenz reingeschaut, aber wie viel Minuten von Hertha gab es da ? Geschätzt 15 bis 20.
Zitat von Ewigdabei
Na das ist ja großartig!
Union-Hertha in der Hinrunde konnte ich nicht live sehen, weil ich keine Karten mehr bekommen habe.
Hertha-Union kann ich nicht live sehen, weil es für das Spiel keine Karten gibt.
Und jetzt platzt vielleicht sogar eine Live-Übertragung, weil sich das TV untereinander nicht einigen kann?
Das Derby ganz ohne Zuschauer also?.
Mich wundert, dass da noch keiner auf die Barrikaden gegangen ist...
Na das ist ja großartig!
Union-Hertha in der Hinrunde konnte ich nicht live sehen, weil ich keine Karten mehr bekommen habe.
Hertha-Union kann ich nicht live sehen, weil es für das Spiel keine Karten gibt.
Und jetzt platzt vielleicht sogar eine Live-Übertragung, weil sich das TV untereinander nicht einigen kann?
Das Derby ganz ohne Zuschauer also?.
Mich wundert, dass da noch keiner auf die Barrikaden gegangen ist...
Warum soll hier jemand auf die Barrikaden gehen ? Die Regeln sind klar, damit müssen wir für den Rest der Saison einfach leben. Es gibt Radio und Internet mit Livetickern und die normale Berichterstattung in Zeitungen und der Fachpresse. Bilder dann eben nur zeitversetzt.
Ich fand die Berichterstattung im Radio und im Internet auch spannend; zugegeben, ich habe auch im SkySport in die Konferenz reingeschaut, aber wie viel Minuten von Hertha gab es da ? Geschätzt 15 bis 20.
Also ich bewundere dich ja manchmal ein bisschen... dieses klanglose hinnehmen und akzeptieren, einfach weil die Regeln gerade so sind.
Ich war da schon immer etwas anders gestrikt und konnte mit "weil ist so" nie etwas anfangen.
Kostet natürlich einiges an Nerven, aber ab und an kann man so auch eine, wenn auch nur kleine, Veränderung erreichen.
Du hast es ja in deinem Beitrag vorher gesagt, die aktiven Fans scheinen sich zähneknirschend mit der jetzigen Lage abzufinden und rennen nicht vor die Stadien, um ein Abbruch zu provozieren oder ähnliches.
Kurz eingeschoben:
An dem Punkt vermisse ich dann auch mal, wenn man die ganzen Leute aufzählt, die die Wiederaufnahme möglich gemacht haben, ein kleinen Dank in Richtung Fans.
Aber gut, man merkt wirklich sehr, dass die Funktionäre bereits wieder in ihrer eigenen Welt leben.
Ob Fernseh- oder Zeitungsinterview, die Demut, die man vor dem Go der Politik noch regelmäßig zeigte und dabei kritisch auf vergangene Fehlentwicklungen blickte, sowie für die Zukunft Änderungen in Betracht zog, ist bereits verflogen.
Aber zurück zu den Fans:
Ja, sie haben sich für's erste damit abgefunden und nehmen die jetzige Situation hin.
Aber wenn Spiele - und dann auch noch Derbys - nicht mal im TV laufen, kann das sich auch schnell wieder ändern.
Das ganze ist bereits ein Drahtseilakt, für viele Menschen sind - natürlich nicht nur wegen Fußball - die Nerven bereits bis auf das äußerte gespannt, das sprichwörtliche Fass kurz vor dem Überlaufen.
Da kann sowas schon der Auslöser sein, dass man sagt, mir reicht es.
Nicht jeder wird immer alles hinnehmen.
Es sollte also im Interesse aller sein das Spiel zu zeigen, um das Nervenkostüm einiger nicht noch weiter zu strapazieren und sie weiter von den Stadien weg zu halten, bzw. generell große Massen zu vermeiden.
Ich bin da auch sehr zuversichtlich, dass die DFL eine Lösung finden wird, im Notfall über ein Gericht im Eilverfahren.
Ich hoffe ja auch, dass wir schnell zu besseren Lösungen kommen. Aber es bringt mich nicht in schlaflose Nächte wenn ich Hertha gegen Union nicht sehen kann.
Aber generell bin ich da eher bei den Fachleuten = Virologen und Epidemiologen. Je besser und konsequenter wir alle uns an die Hygiene-Regeln halten desto schneller ist die Pandemie in Kontrolle und vielleicht auch erst einmal beendet (2. Welle, die hoffentlich eine Impfung verhindert, jetzt mal außen vor). Es ist für niemanden einfach.
In der ganzen Gesellschaft geht es um Existenzen, da ist ein Verzicht auf das Liveerlebnis Fussball nicht umbedingt das größte Opfer. (Übrigens genauso wenig wie der Verzicht auf viele andere Möglichkeiten sich in der Freizeit zu vergnügen, mein Sommerurlaub sollte morgen beginnen und ist gerade in die Corona-Pandemie gefallen).
Ich werde mir bestimmt wieder eine Dauerkarte holen, wäre aber bereit Abstandsregeln zu beachten und dafür auch etwas mehr zu bezahlen und eventuell auch erst wieder zur Rückrunde live im Stadion zu sein.
Wenn man die Spiele wirklich live sehen will, dann kann man sich bei den Bezahl-Sendern einkaufen.
Wie gesagt, ich zolle der Einstellung Anerkennung und Respekt.
Klappt bei mir und bestimmt auch vielen anderen leider nicht so ganz, auch wenn man es sich manchmal wünscht.
Natürlich ist ein Verzicht auf ein Urlaub, ein Derby oder andere Dinge nicht der Weltuntergang, aber am Ende macht es die Summe und vor allem die einzelne Gewichtung.
Wenn du Single bist, dein Leben aus Fußball (bevorzugt im Stadion), Party und Urlaub besteht, du dafür jede Woche hart arbeiten gehst und nun gar nichts davon ausleben darfst, ist das schon ein herber Einschnitt in dein Alltag.
Jemand mit Familie, der in erster Linie seinen Partner und seine Kinder um sich haben möchte, ansonsten gerne mal ein Film schaut und im heimischen Garten den grünen Daumen schwinkt, wird diese Tage leichter überstehen und die Einschnitte gar nicht so extrem finden.
Umgekehrt wird den Familienmenschen Kurzarbeit, Kündigung oder gefährdung der selbstständigen Existenz in der Regel härter treffen, als den Party-Single.
Jeder legt halt die Prioritäten anders und gewichtet einzelne Lebensbereiche unterschiedlich.
Wie und wann wieder Fans im Stadion sein werden, kann wohl aktuell keiner sagen.
Ich finde in Deutschland ist die Pandemie inzwischen weitestgehend unter Kontrolle. In Berlin gab es jetzt 8,8 Neuinfizierte auf 100.000 Einwohner in der Woche vom 4.5.-11.5., das ist also überschaubar.
Bedeutet nicht, dass man direkt wieder jegliche Vorsicht fallen lassen muss, aber für mein Empfinden sind einige Maßnahmen und Regelungen in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Lage mehr.
Und sollten die Zahlen bis zum Saisonstart nicht rasant in die Höhe schießen, sehe ich ehrlich gesagt auch keinen Grund, warum man nicht wieder Zuschauer in das Stadion lassen sollte, ggf. mit einigen Vorgaben.
17.05.2020 - 13:34 Uhr
Zitat von LichtBerlin
Warum sollte die Pandemie schneller vorbei sein, wenn wir uns an die Hygieneregeln halten? Wir müssen alle immun werden, sprich uns damit anstecken.
Die Hygieneregeln helfen bloß das Gesundheitssystem nicht zu überlasten, also das wir uns langsamer anstecken und immunisieren.
Und bedrohte Existenzen gibt es in erster Linie nur aufgrund der Beschränkungen. Wurden also vorsätzlich in Kauf genommen von der Regierung.
Warum sollte die Pandemie schneller vorbei sein, wenn wir uns an die Hygieneregeln halten? Wir müssen alle immun werden, sprich uns damit anstecken.
Die Hygieneregeln helfen bloß das Gesundheitssystem nicht zu überlasten, also das wir uns langsamer anstecken und immunisieren.
Und bedrohte Existenzen gibt es in erster Linie nur aufgrund der Beschränkungen. Wurden also vorsätzlich in Kauf genommen von der Regierung.
Verwechsel doch nicht Ursache und Folgen.
Ursache war/ist die Pandemie, die Folgen sind notwendige hygienische Einschränkungen bis hin zur Quarantäne und als weitere Folgen ein wirtschaftlicher Einbruch und die Bedrohung von Existenzen - weltweit (nicht von unserer Regierung).
Zur "Herdenimmunität" gibt es schon eine passende Antwort.
17.05.2020 - 13:48 Uhr
Zitat von Dicksen_Paule
Wie gesagt, ich zolle der Einstellung Anerkennung und Respekt.
Klappt bei mir und bestimmt auch vielen anderen leider nicht so ganz, auch wenn man es sich manchmal wünscht.
Natürlich ist ein Verzicht auf ein Urlaub, ein Derby oder andere Dinge nicht der Weltuntergang, aber am Ende macht es die Summe und vor allem die einzelne Gewichtung.
Wenn du Single bist, dein Leben aus Fußball (bevorzugt im Stadion), Party und Urlaub besteht, du dafür jede Woche hart arbeiten gehst und nun gar nichts davon ausleben darfst, ist das schon ein herber Einschnitt in dein Alltag.
Jemand mit Familie, der in erster Linie seinen Partner und seine Kinder um sich haben möchte, ansonsten gerne mal ein Film schaut und im heimischen Garten den grünen Daumen schwinkt, wird diese Tage leichter überstehen und die Einschnitte gar nicht so extrem finden.
Umgekehrt wird den Familienmenschen Kurzarbeit, Kündigung oder gefährdung der selbstständigen Existenz in der Regel härter treffen, als den Party-Single.
Jeder legt halt die Prioritäten anders und gewichtet einzelne Lebensbereiche unterschiedlich.
Wie und wann wieder Fans im Stadion sein werden, kann wohl aktuell keiner sagen.
Ich finde in Deutschland ist die Pandemie inzwischen weitestgehend unter Kontrolle. In Berlin gab es jetzt 8,8 Neuinfizierte auf 100.000 Einwohner in der Woche vom 4.5.-11.5., das ist also überschaubar.
Bedeutet nicht, dass man direkt wieder jegliche Vorsicht fallen lassen muss, aber für mein Empfinden sind einige Maßnahmen und Regelungen in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Lage mehr.
Und sollten die Zahlen bis zum Saisonstart nicht rasant in die Höhe schießen, sehe ich ehrlich gesagt auch keinen Grund, warum man nicht wieder Zuschauer in das Stadion lassen sollte, ggf. mit einigen Vorgaben.
Zitat von Berlin71
Ich hoffe ja auch, dass wir schnell zu besseren Lösungen kommen. Aber es bringt mich nicht in schlaflose Nächte wenn ich Hertha gegen Union nicht sehen kann.
Aber generell bin ich da eher bei den Fachleuten = Virologen und Epidemiologen. Je besser und konsequenter wir alle uns an die Hygiene-Regeln halten desto schneller ist die Pandemie in Kontrolle und vielleicht auch erst einmal beendet (2. Welle, die hoffentlich eine Impfung verhindert, jetzt mal außen vor). Es ist für niemanden einfach.
In der ganzen Gesellschaft geht es um Existenzen, da ist ein Verzicht auf das Liveerlebnis Fussball nicht umbedingt das größte Opfer. (Übrigens genauso wenig wie der Verzicht auf viele andere Möglichkeiten sich in der Freizeit zu vergnügen, mein Sommerurlaub sollte morgen beginnen und ist gerade in die Corona-Pandemie gefallen).
Ich werde mir bestimmt wieder eine Dauerkarte holen, wäre aber bereit Abstandsregeln zu beachten und dafür auch etwas mehr zu bezahlen und eventuell auch erst wieder zur Rückrunde live im Stadion zu sein.
Wenn man die Spiele wirklich live sehen will, dann kann man sich bei den Bezahl-Sendern einkaufen.
Zitat von Dicksen_Paule
Also ich bewundere dich ja manchmal ein bisschen... dieses klanglose hinnehmen und akzeptieren, einfach weil die Regeln gerade so sind.
Ich war da schon immer etwas anders gestrikt und konnte mit "weil ist so" nie etwas anfangen.
Kostet natürlich einiges an Nerven, aber ab und an kann man so auch eine, wenn auch nur kleine, Veränderung erreichen.
Du hast es ja in deinem Beitrag vorher gesagt, die aktiven Fans scheinen sich zähneknirschend mit der jetzigen Lage abzufinden und rennen nicht vor die Stadien, um ein Abbruch zu provozieren oder ähnliches.
Kurz eingeschoben:
An dem Punkt vermisse ich dann auch mal, wenn man die ganzen Leute aufzählt, die die Wiederaufnahme möglich gemacht haben, ein kleinen Dank in Richtung Fans.
Aber gut, man merkt wirklich sehr, dass die Funktionäre bereits wieder in ihrer eigenen Welt leben.
Ob Fernseh- oder Zeitungsinterview, die Demut, die man vor dem Go der Politik noch regelmäßig zeigte und dabei kritisch auf vergangene Fehlentwicklungen blickte, sowie für die Zukunft Änderungen in Betracht zog, ist bereits verflogen.
Aber zurück zu den Fans:
Ja, sie haben sich für's erste damit abgefunden und nehmen die jetzige Situation hin.
Aber wenn Spiele - und dann auch noch Derbys - nicht mal im TV laufen, kann das sich auch schnell wieder ändern.
Das ganze ist bereits ein Drahtseilakt, für viele Menschen sind - natürlich nicht nur wegen Fußball - die Nerven bereits bis auf das äußerte gespannt, das sprichwörtliche Fass kurz vor dem Überlaufen.
Da kann sowas schon der Auslöser sein, dass man sagt, mir reicht es.
Nicht jeder wird immer alles hinnehmen.
Es sollte also im Interesse aller sein das Spiel zu zeigen, um das Nervenkostüm einiger nicht noch weiter zu strapazieren und sie weiter von den Stadien weg zu halten, bzw. generell große Massen zu vermeiden.
Ich bin da auch sehr zuversichtlich, dass die DFL eine Lösung finden wird, im Notfall über ein Gericht im Eilverfahren.
Zitat von Berlin71
Warum soll hier jemand auf die Barrikaden gehen ? Die Regeln sind klar, damit müssen wir für den Rest der Saison einfach leben. Es gibt Radio und Internet mit Livetickern und die normale Berichterstattung in Zeitungen und der Fachpresse. Bilder dann eben nur zeitversetzt.
Ich fand die Berichterstattung im Radio und im Internet auch spannend; zugegeben, ich habe auch im SkySport in die Konferenz reingeschaut, aber wie viel Minuten von Hertha gab es da ? Geschätzt 15 bis 20.
Zitat von Ewigdabei
Na das ist ja großartig!
Union-Hertha in der Hinrunde konnte ich nicht live sehen, weil ich keine Karten mehr bekommen habe.
Hertha-Union kann ich nicht live sehen, weil es für das Spiel keine Karten gibt.
Und jetzt platzt vielleicht sogar eine Live-Übertragung, weil sich das TV untereinander nicht einigen kann?
Das Derby ganz ohne Zuschauer also?.
Mich wundert, dass da noch keiner auf die Barrikaden gegangen ist...
Na das ist ja großartig!
Union-Hertha in der Hinrunde konnte ich nicht live sehen, weil ich keine Karten mehr bekommen habe.
Hertha-Union kann ich nicht live sehen, weil es für das Spiel keine Karten gibt.
Und jetzt platzt vielleicht sogar eine Live-Übertragung, weil sich das TV untereinander nicht einigen kann?
Das Derby ganz ohne Zuschauer also?.
Mich wundert, dass da noch keiner auf die Barrikaden gegangen ist...
Warum soll hier jemand auf die Barrikaden gehen ? Die Regeln sind klar, damit müssen wir für den Rest der Saison einfach leben. Es gibt Radio und Internet mit Livetickern und die normale Berichterstattung in Zeitungen und der Fachpresse. Bilder dann eben nur zeitversetzt.
Ich fand die Berichterstattung im Radio und im Internet auch spannend; zugegeben, ich habe auch im SkySport in die Konferenz reingeschaut, aber wie viel Minuten von Hertha gab es da ? Geschätzt 15 bis 20.
Also ich bewundere dich ja manchmal ein bisschen... dieses klanglose hinnehmen und akzeptieren, einfach weil die Regeln gerade so sind.
Ich war da schon immer etwas anders gestrikt und konnte mit "weil ist so" nie etwas anfangen.
Kostet natürlich einiges an Nerven, aber ab und an kann man so auch eine, wenn auch nur kleine, Veränderung erreichen.
Du hast es ja in deinem Beitrag vorher gesagt, die aktiven Fans scheinen sich zähneknirschend mit der jetzigen Lage abzufinden und rennen nicht vor die Stadien, um ein Abbruch zu provozieren oder ähnliches.
Kurz eingeschoben:
An dem Punkt vermisse ich dann auch mal, wenn man die ganzen Leute aufzählt, die die Wiederaufnahme möglich gemacht haben, ein kleinen Dank in Richtung Fans.
Aber gut, man merkt wirklich sehr, dass die Funktionäre bereits wieder in ihrer eigenen Welt leben.
Ob Fernseh- oder Zeitungsinterview, die Demut, die man vor dem Go der Politik noch regelmäßig zeigte und dabei kritisch auf vergangene Fehlentwicklungen blickte, sowie für die Zukunft Änderungen in Betracht zog, ist bereits verflogen.
Aber zurück zu den Fans:
Ja, sie haben sich für's erste damit abgefunden und nehmen die jetzige Situation hin.
Aber wenn Spiele - und dann auch noch Derbys - nicht mal im TV laufen, kann das sich auch schnell wieder ändern.
Das ganze ist bereits ein Drahtseilakt, für viele Menschen sind - natürlich nicht nur wegen Fußball - die Nerven bereits bis auf das äußerte gespannt, das sprichwörtliche Fass kurz vor dem Überlaufen.
Da kann sowas schon der Auslöser sein, dass man sagt, mir reicht es.
Nicht jeder wird immer alles hinnehmen.
Es sollte also im Interesse aller sein das Spiel zu zeigen, um das Nervenkostüm einiger nicht noch weiter zu strapazieren und sie weiter von den Stadien weg zu halten, bzw. generell große Massen zu vermeiden.
Ich bin da auch sehr zuversichtlich, dass die DFL eine Lösung finden wird, im Notfall über ein Gericht im Eilverfahren.
Ich hoffe ja auch, dass wir schnell zu besseren Lösungen kommen. Aber es bringt mich nicht in schlaflose Nächte wenn ich Hertha gegen Union nicht sehen kann.
Aber generell bin ich da eher bei den Fachleuten = Virologen und Epidemiologen. Je besser und konsequenter wir alle uns an die Hygiene-Regeln halten desto schneller ist die Pandemie in Kontrolle und vielleicht auch erst einmal beendet (2. Welle, die hoffentlich eine Impfung verhindert, jetzt mal außen vor). Es ist für niemanden einfach.
In der ganzen Gesellschaft geht es um Existenzen, da ist ein Verzicht auf das Liveerlebnis Fussball nicht umbedingt das größte Opfer. (Übrigens genauso wenig wie der Verzicht auf viele andere Möglichkeiten sich in der Freizeit zu vergnügen, mein Sommerurlaub sollte morgen beginnen und ist gerade in die Corona-Pandemie gefallen).
Ich werde mir bestimmt wieder eine Dauerkarte holen, wäre aber bereit Abstandsregeln zu beachten und dafür auch etwas mehr zu bezahlen und eventuell auch erst wieder zur Rückrunde live im Stadion zu sein.
Wenn man die Spiele wirklich live sehen will, dann kann man sich bei den Bezahl-Sendern einkaufen.
Wie gesagt, ich zolle der Einstellung Anerkennung und Respekt.
Klappt bei mir und bestimmt auch vielen anderen leider nicht so ganz, auch wenn man es sich manchmal wünscht.
Natürlich ist ein Verzicht auf ein Urlaub, ein Derby oder andere Dinge nicht der Weltuntergang, aber am Ende macht es die Summe und vor allem die einzelne Gewichtung.
Wenn du Single bist, dein Leben aus Fußball (bevorzugt im Stadion), Party und Urlaub besteht, du dafür jede Woche hart arbeiten gehst und nun gar nichts davon ausleben darfst, ist das schon ein herber Einschnitt in dein Alltag.
Jemand mit Familie, der in erster Linie seinen Partner und seine Kinder um sich haben möchte, ansonsten gerne mal ein Film schaut und im heimischen Garten den grünen Daumen schwinkt, wird diese Tage leichter überstehen und die Einschnitte gar nicht so extrem finden.
Umgekehrt wird den Familienmenschen Kurzarbeit, Kündigung oder gefährdung der selbstständigen Existenz in der Regel härter treffen, als den Party-Single.
Jeder legt halt die Prioritäten anders und gewichtet einzelne Lebensbereiche unterschiedlich.
Wie und wann wieder Fans im Stadion sein werden, kann wohl aktuell keiner sagen.
Ich finde in Deutschland ist die Pandemie inzwischen weitestgehend unter Kontrolle. In Berlin gab es jetzt 8,8 Neuinfizierte auf 100.000 Einwohner in der Woche vom 4.5.-11.5., das ist also überschaubar.
Bedeutet nicht, dass man direkt wieder jegliche Vorsicht fallen lassen muss, aber für mein Empfinden sind einige Maßnahmen und Regelungen in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Lage mehr.
Und sollten die Zahlen bis zum Saisonstart nicht rasant in die Höhe schießen, sehe ich ehrlich gesagt auch keinen Grund, warum man nicht wieder Zuschauer in das Stadion lassen sollte, ggf. mit einigen Vorgaben.
Du hast nicht unrecht gerade in Berlin. Aber vergiß nicht die Dunkelziffer, die ungefähr bei dem 10fachen liegen soll (gibt auch die Zahl 20fach). Die Infizierten sind nicht das Problem, die sind in Quarantäne, die Unerkannten, die das Virus weiter verteilen ohne es zu wissen, sind die Gefahr. Und die kriegst Du nur gebannt durch Impfung, die wir noch nicht haben.
Test sind keine sichere Lösung, da sie nahezu täglich bei uns allen erfolgen müßten, so wie jetzt bei den Mannschaften.
Interessant wäre die Diskussion der Vorgaben.
Ich könnte mir vorstellen auch im Stadion nur jeden dritten Platz zu besetzen, nur jede zweite Reihe und die Plätze versetzt. An- und Abfahrt sowie die Einlasskontrolle mit Masken.
Stehplätze gibt´s erst einmal nicht mehr, Choreos auch nicht.
Wäre so eine Idee.
Ob das umsetzbar ist ?? - im Olympiastadion bestimmt - in der Försterei ??
17.05.2020 - 14:06 Uhr
Zitat von Berlin71
Du hast nicht unrecht gerade in Berlin. Aber vergiß nicht die Dunkelziffer, die ungefähr bei dem 10fachen liegen soll (gibt auch die Zahl 20fach). Die Infizierten sind nicht das Problem, die sind in Quarantäne, die Unerkannten, die das Virus weiter verteilen ohne es zu wissen, sind die Gefahr. Und die kriegst Du nur gebannt durch Impfung, die wir noch nicht haben.
Test sind keine sichere Lösung, da sie nahezu täglich bei uns allen erfolgen müßten, so wie jetzt bei den Mannschaften.
Interessant wäre die Diskussion der Vorgaben.
Ich könnte mir vorstellen auch im Stadion nur jeden dritten Platz zu besetzen, nur jede zweite Reihe und die Plätze versetzt. An- und Abfahrt sowie die Einlasskontrolle mit Masken.
Stehplätze gibt´s erst einmal nicht mehr, Choreos auch nicht.
Wäre so eine Idee.
Ob das umsetzbar ist ?? - im Olympiastadion bestimmt - in der Försterei ??
Zitat von Dicksen_Paule
Wie gesagt, ich zolle der Einstellung Anerkennung und Respekt.
Klappt bei mir und bestimmt auch vielen anderen leider nicht so ganz, auch wenn man es sich manchmal wünscht.
Natürlich ist ein Verzicht auf ein Urlaub, ein Derby oder andere Dinge nicht der Weltuntergang, aber am Ende macht es die Summe und vor allem die einzelne Gewichtung.
Wenn du Single bist, dein Leben aus Fußball (bevorzugt im Stadion), Party und Urlaub besteht, du dafür jede Woche hart arbeiten gehst und nun gar nichts davon ausleben darfst, ist das schon ein herber Einschnitt in dein Alltag.
Jemand mit Familie, der in erster Linie seinen Partner und seine Kinder um sich haben möchte, ansonsten gerne mal ein Film schaut und im heimischen Garten den grünen Daumen schwinkt, wird diese Tage leichter überstehen und die Einschnitte gar nicht so extrem finden.
Umgekehrt wird den Familienmenschen Kurzarbeit, Kündigung oder gefährdung der selbstständigen Existenz in der Regel härter treffen, als den Party-Single.
Jeder legt halt die Prioritäten anders und gewichtet einzelne Lebensbereiche unterschiedlich.
Wie und wann wieder Fans im Stadion sein werden, kann wohl aktuell keiner sagen.
Ich finde in Deutschland ist die Pandemie inzwischen weitestgehend unter Kontrolle. In Berlin gab es jetzt 8,8 Neuinfizierte auf 100.000 Einwohner in der Woche vom 4.5.-11.5., das ist also überschaubar.
Bedeutet nicht, dass man direkt wieder jegliche Vorsicht fallen lassen muss, aber für mein Empfinden sind einige Maßnahmen und Regelungen in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Lage mehr.
Und sollten die Zahlen bis zum Saisonstart nicht rasant in die Höhe schießen, sehe ich ehrlich gesagt auch keinen Grund, warum man nicht wieder Zuschauer in das Stadion lassen sollte, ggf. mit einigen Vorgaben.
Zitat von Berlin71
Ich hoffe ja auch, dass wir schnell zu besseren Lösungen kommen. Aber es bringt mich nicht in schlaflose Nächte wenn ich Hertha gegen Union nicht sehen kann.
Aber generell bin ich da eher bei den Fachleuten = Virologen und Epidemiologen. Je besser und konsequenter wir alle uns an die Hygiene-Regeln halten desto schneller ist die Pandemie in Kontrolle und vielleicht auch erst einmal beendet (2. Welle, die hoffentlich eine Impfung verhindert, jetzt mal außen vor). Es ist für niemanden einfach.
In der ganzen Gesellschaft geht es um Existenzen, da ist ein Verzicht auf das Liveerlebnis Fussball nicht umbedingt das größte Opfer. (Übrigens genauso wenig wie der Verzicht auf viele andere Möglichkeiten sich in der Freizeit zu vergnügen, mein Sommerurlaub sollte morgen beginnen und ist gerade in die Corona-Pandemie gefallen).
Ich werde mir bestimmt wieder eine Dauerkarte holen, wäre aber bereit Abstandsregeln zu beachten und dafür auch etwas mehr zu bezahlen und eventuell auch erst wieder zur Rückrunde live im Stadion zu sein.
Wenn man die Spiele wirklich live sehen will, dann kann man sich bei den Bezahl-Sendern einkaufen.
Zitat von Dicksen_Paule
Also ich bewundere dich ja manchmal ein bisschen... dieses klanglose hinnehmen und akzeptieren, einfach weil die Regeln gerade so sind.
Ich war da schon immer etwas anders gestrikt und konnte mit "weil ist so" nie etwas anfangen.
Kostet natürlich einiges an Nerven, aber ab und an kann man so auch eine, wenn auch nur kleine, Veränderung erreichen.
Du hast es ja in deinem Beitrag vorher gesagt, die aktiven Fans scheinen sich zähneknirschend mit der jetzigen Lage abzufinden und rennen nicht vor die Stadien, um ein Abbruch zu provozieren oder ähnliches.
Kurz eingeschoben:
An dem Punkt vermisse ich dann auch mal, wenn man die ganzen Leute aufzählt, die die Wiederaufnahme möglich gemacht haben, ein kleinen Dank in Richtung Fans.
Aber gut, man merkt wirklich sehr, dass die Funktionäre bereits wieder in ihrer eigenen Welt leben.
Ob Fernseh- oder Zeitungsinterview, die Demut, die man vor dem Go der Politik noch regelmäßig zeigte und dabei kritisch auf vergangene Fehlentwicklungen blickte, sowie für die Zukunft Änderungen in Betracht zog, ist bereits verflogen.
Aber zurück zu den Fans:
Ja, sie haben sich für's erste damit abgefunden und nehmen die jetzige Situation hin.
Aber wenn Spiele - und dann auch noch Derbys - nicht mal im TV laufen, kann das sich auch schnell wieder ändern.
Das ganze ist bereits ein Drahtseilakt, für viele Menschen sind - natürlich nicht nur wegen Fußball - die Nerven bereits bis auf das äußerte gespannt, das sprichwörtliche Fass kurz vor dem Überlaufen.
Da kann sowas schon der Auslöser sein, dass man sagt, mir reicht es.
Nicht jeder wird immer alles hinnehmen.
Es sollte also im Interesse aller sein das Spiel zu zeigen, um das Nervenkostüm einiger nicht noch weiter zu strapazieren und sie weiter von den Stadien weg zu halten, bzw. generell große Massen zu vermeiden.
Ich bin da auch sehr zuversichtlich, dass die DFL eine Lösung finden wird, im Notfall über ein Gericht im Eilverfahren.
Zitat von Berlin71
Warum soll hier jemand auf die Barrikaden gehen ? Die Regeln sind klar, damit müssen wir für den Rest der Saison einfach leben. Es gibt Radio und Internet mit Livetickern und die normale Berichterstattung in Zeitungen und der Fachpresse. Bilder dann eben nur zeitversetzt.
Ich fand die Berichterstattung im Radio und im Internet auch spannend; zugegeben, ich habe auch im SkySport in die Konferenz reingeschaut, aber wie viel Minuten von Hertha gab es da ? Geschätzt 15 bis 20.
Zitat von Ewigdabei
Na das ist ja großartig!
Union-Hertha in der Hinrunde konnte ich nicht live sehen, weil ich keine Karten mehr bekommen habe.
Hertha-Union kann ich nicht live sehen, weil es für das Spiel keine Karten gibt.
Und jetzt platzt vielleicht sogar eine Live-Übertragung, weil sich das TV untereinander nicht einigen kann?
Das Derby ganz ohne Zuschauer also?.
Mich wundert, dass da noch keiner auf die Barrikaden gegangen ist...
Na das ist ja großartig!
Union-Hertha in der Hinrunde konnte ich nicht live sehen, weil ich keine Karten mehr bekommen habe.
Hertha-Union kann ich nicht live sehen, weil es für das Spiel keine Karten gibt.
Und jetzt platzt vielleicht sogar eine Live-Übertragung, weil sich das TV untereinander nicht einigen kann?
Das Derby ganz ohne Zuschauer also?.
Mich wundert, dass da noch keiner auf die Barrikaden gegangen ist...
Warum soll hier jemand auf die Barrikaden gehen ? Die Regeln sind klar, damit müssen wir für den Rest der Saison einfach leben. Es gibt Radio und Internet mit Livetickern und die normale Berichterstattung in Zeitungen und der Fachpresse. Bilder dann eben nur zeitversetzt.
Ich fand die Berichterstattung im Radio und im Internet auch spannend; zugegeben, ich habe auch im SkySport in die Konferenz reingeschaut, aber wie viel Minuten von Hertha gab es da ? Geschätzt 15 bis 20.
Also ich bewundere dich ja manchmal ein bisschen... dieses klanglose hinnehmen und akzeptieren, einfach weil die Regeln gerade so sind.
Ich war da schon immer etwas anders gestrikt und konnte mit "weil ist so" nie etwas anfangen.
Kostet natürlich einiges an Nerven, aber ab und an kann man so auch eine, wenn auch nur kleine, Veränderung erreichen.
Du hast es ja in deinem Beitrag vorher gesagt, die aktiven Fans scheinen sich zähneknirschend mit der jetzigen Lage abzufinden und rennen nicht vor die Stadien, um ein Abbruch zu provozieren oder ähnliches.
Kurz eingeschoben:
An dem Punkt vermisse ich dann auch mal, wenn man die ganzen Leute aufzählt, die die Wiederaufnahme möglich gemacht haben, ein kleinen Dank in Richtung Fans.
Aber gut, man merkt wirklich sehr, dass die Funktionäre bereits wieder in ihrer eigenen Welt leben.
Ob Fernseh- oder Zeitungsinterview, die Demut, die man vor dem Go der Politik noch regelmäßig zeigte und dabei kritisch auf vergangene Fehlentwicklungen blickte, sowie für die Zukunft Änderungen in Betracht zog, ist bereits verflogen.
Aber zurück zu den Fans:
Ja, sie haben sich für's erste damit abgefunden und nehmen die jetzige Situation hin.
Aber wenn Spiele - und dann auch noch Derbys - nicht mal im TV laufen, kann das sich auch schnell wieder ändern.
Das ganze ist bereits ein Drahtseilakt, für viele Menschen sind - natürlich nicht nur wegen Fußball - die Nerven bereits bis auf das äußerte gespannt, das sprichwörtliche Fass kurz vor dem Überlaufen.
Da kann sowas schon der Auslöser sein, dass man sagt, mir reicht es.
Nicht jeder wird immer alles hinnehmen.
Es sollte also im Interesse aller sein das Spiel zu zeigen, um das Nervenkostüm einiger nicht noch weiter zu strapazieren und sie weiter von den Stadien weg zu halten, bzw. generell große Massen zu vermeiden.
Ich bin da auch sehr zuversichtlich, dass die DFL eine Lösung finden wird, im Notfall über ein Gericht im Eilverfahren.
Ich hoffe ja auch, dass wir schnell zu besseren Lösungen kommen. Aber es bringt mich nicht in schlaflose Nächte wenn ich Hertha gegen Union nicht sehen kann.
Aber generell bin ich da eher bei den Fachleuten = Virologen und Epidemiologen. Je besser und konsequenter wir alle uns an die Hygiene-Regeln halten desto schneller ist die Pandemie in Kontrolle und vielleicht auch erst einmal beendet (2. Welle, die hoffentlich eine Impfung verhindert, jetzt mal außen vor). Es ist für niemanden einfach.
In der ganzen Gesellschaft geht es um Existenzen, da ist ein Verzicht auf das Liveerlebnis Fussball nicht umbedingt das größte Opfer. (Übrigens genauso wenig wie der Verzicht auf viele andere Möglichkeiten sich in der Freizeit zu vergnügen, mein Sommerurlaub sollte morgen beginnen und ist gerade in die Corona-Pandemie gefallen).
Ich werde mir bestimmt wieder eine Dauerkarte holen, wäre aber bereit Abstandsregeln zu beachten und dafür auch etwas mehr zu bezahlen und eventuell auch erst wieder zur Rückrunde live im Stadion zu sein.
Wenn man die Spiele wirklich live sehen will, dann kann man sich bei den Bezahl-Sendern einkaufen.
Wie gesagt, ich zolle der Einstellung Anerkennung und Respekt.
Klappt bei mir und bestimmt auch vielen anderen leider nicht so ganz, auch wenn man es sich manchmal wünscht.
Natürlich ist ein Verzicht auf ein Urlaub, ein Derby oder andere Dinge nicht der Weltuntergang, aber am Ende macht es die Summe und vor allem die einzelne Gewichtung.
Wenn du Single bist, dein Leben aus Fußball (bevorzugt im Stadion), Party und Urlaub besteht, du dafür jede Woche hart arbeiten gehst und nun gar nichts davon ausleben darfst, ist das schon ein herber Einschnitt in dein Alltag.
Jemand mit Familie, der in erster Linie seinen Partner und seine Kinder um sich haben möchte, ansonsten gerne mal ein Film schaut und im heimischen Garten den grünen Daumen schwinkt, wird diese Tage leichter überstehen und die Einschnitte gar nicht so extrem finden.
Umgekehrt wird den Familienmenschen Kurzarbeit, Kündigung oder gefährdung der selbstständigen Existenz in der Regel härter treffen, als den Party-Single.
Jeder legt halt die Prioritäten anders und gewichtet einzelne Lebensbereiche unterschiedlich.
Wie und wann wieder Fans im Stadion sein werden, kann wohl aktuell keiner sagen.
Ich finde in Deutschland ist die Pandemie inzwischen weitestgehend unter Kontrolle. In Berlin gab es jetzt 8,8 Neuinfizierte auf 100.000 Einwohner in der Woche vom 4.5.-11.5., das ist also überschaubar.
Bedeutet nicht, dass man direkt wieder jegliche Vorsicht fallen lassen muss, aber für mein Empfinden sind einige Maßnahmen und Regelungen in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Lage mehr.
Und sollten die Zahlen bis zum Saisonstart nicht rasant in die Höhe schießen, sehe ich ehrlich gesagt auch keinen Grund, warum man nicht wieder Zuschauer in das Stadion lassen sollte, ggf. mit einigen Vorgaben.
Du hast nicht unrecht gerade in Berlin. Aber vergiß nicht die Dunkelziffer, die ungefähr bei dem 10fachen liegen soll (gibt auch die Zahl 20fach). Die Infizierten sind nicht das Problem, die sind in Quarantäne, die Unerkannten, die das Virus weiter verteilen ohne es zu wissen, sind die Gefahr. Und die kriegst Du nur gebannt durch Impfung, die wir noch nicht haben.
Test sind keine sichere Lösung, da sie nahezu täglich bei uns allen erfolgen müßten, so wie jetzt bei den Mannschaften.
Interessant wäre die Diskussion der Vorgaben.
Ich könnte mir vorstellen auch im Stadion nur jeden dritten Platz zu besetzen, nur jede zweite Reihe und die Plätze versetzt. An- und Abfahrt sowie die Einlasskontrolle mit Masken.
Stehplätze gibt´s erst einmal nicht mehr, Choreos auch nicht.
Wäre so eine Idee.
Ob das umsetzbar ist ?? - im Olympiastadion bestimmt - in der Försterei ??
Die Dunkelziffer kann man aber in beide Richtungen als Argument verwenden.
Denn bei 20-facher Anzahl an Infizierten, sinkt die prozentuale Zahl der Intensivpatienten und Todesfälle rapide.
Ich denke man muss am Ende ein gesundes Verhältnis zwischen Risiko und Einschränkungen hinbekommen. Keines von beidem darf am Ende zu hoch sein.
Und das gilt nicht nur für den Stadionbesuch, sondern für jegliche Bereiche.
Zur Zeit gewinnen einige, unter anderem auch ich, halt den Eindruck, dass dieses Verhältnis nicht überall gewahrt ist.
Wie einzelne Maßnahmen im Stadion aussehen können, umsetzbar sind und natürlich auch sinnvoll sind, wird man wohl erst noch diskutieren müssen.
Und man wird es ständig anpassen müssen, da man ja jede Woche neue Erfahrungen sammelt, ähnlich wie jetzt die DFL mit dem Spielbetrieb.
17.05.2020 - 14:06 Uhr
Übrigens Dazn zeigt das Montagspiel und man ist wohl in Verhandlungen für weiter Spiele. Also wohl wahrscheinlich das Hertha gegen Union auf dazn gezeigt wird.
17.05.2020 - 14:20 Uhr
Zitat von matrofix
Habe gerade eine Idee gehabt wie unsere Tartanbahn wenigstens einmal in der Vereinsgeschichte von Vorteil sein könnte.
Der dänische FC Midtjylland möchte bis zu 2000 Fans als Zuschauer in Autos zulassen, sozusagen Autokino Fußball.
Hertha könnte jeweils abwechselnd blaue und weiße Hyundai's auf die Tartanbahn stellen und Fans aus bis zu zwei Haushalten dürften dann in einem Auto Platz nehmen und das Spiel gucken, inklusive Hupkonzert bei Toren. Natürlich müssen die Bereiche strengstens getrennt sein aber es sollte möglich sein. Viele comedians und Sänger veranstalten schon seit Wochen Konzerte in Autokinos.
Da das ganze medial sicherlich viel Aufmerksamkeit bekommt wäre das mit Hyundai auch eine lukrative Möglichkeit Zuschauereinnahmen durch ein zusätzliches Sponsoring zu ersetzen.
Und unser nächstes Heimspiel ist ja auch schon das Derby, wäre also zusätzlich eine schöne Sache.
Was haltet ihr davon?
Habe gerade eine Idee gehabt wie unsere Tartanbahn wenigstens einmal in der Vereinsgeschichte von Vorteil sein könnte.
Der dänische FC Midtjylland möchte bis zu 2000 Fans als Zuschauer in Autos zulassen, sozusagen Autokino Fußball.
Hertha könnte jeweils abwechselnd blaue und weiße Hyundai's auf die Tartanbahn stellen und Fans aus bis zu zwei Haushalten dürften dann in einem Auto Platz nehmen und das Spiel gucken, inklusive Hupkonzert bei Toren. Natürlich müssen die Bereiche strengstens getrennt sein aber es sollte möglich sein. Viele comedians und Sänger veranstalten schon seit Wochen Konzerte in Autokinos.
Da das ganze medial sicherlich viel Aufmerksamkeit bekommt wäre das mit Hyundai auch eine lukrative Möglichkeit Zuschauereinnahmen durch ein zusätzliches Sponsoring zu ersetzen.
Und unser nächstes Heimspiel ist ja auch schon das Derby, wäre also zusätzlich eine schöne Sache.
Was haltet ihr davon?
Finde den Vorschlag eigemtlich sehr gut und innovativ und würde uns ein wenig im positiven Licht erstrahlen lassen... Bezügllich der Werbebanden könnte man die Autos auf Podeste fahren... das hätte schon was
17.05.2020 - 14:56 Uhr
Zitat von MISTER-MINISTER
Finde den Vorschlag eigemtlich sehr gut und innovativ und würde uns ein wenig im positiven Licht erstrahlen lassen... Bezügllich der Werbebanden könnte man die Autos auf Podeste fahren... das hätte schon was
Zitat von matrofix
Habe gerade eine Idee gehabt wie unsere Tartanbahn wenigstens einmal in der Vereinsgeschichte von Vorteil sein könnte.
Der dänische FC Midtjylland möchte bis zu 2000 Fans als Zuschauer in Autos zulassen, sozusagen Autokino Fußball.
Hertha könnte jeweils abwechselnd blaue und weiße Hyundai's auf die Tartanbahn stellen und Fans aus bis zu zwei Haushalten dürften dann in einem Auto Platz nehmen und das Spiel gucken, inklusive Hupkonzert bei Toren. Natürlich müssen die Bereiche strengstens getrennt sein aber es sollte möglich sein. Viele comedians und Sänger veranstalten schon seit Wochen Konzerte in Autokinos.
Da das ganze medial sicherlich viel Aufmerksamkeit bekommt wäre das mit Hyundai auch eine lukrative Möglichkeit Zuschauereinnahmen durch ein zusätzliches Sponsoring zu ersetzen.
Und unser nächstes Heimspiel ist ja auch schon das Derby, wäre also zusätzlich eine schöne Sache.
Was haltet ihr davon?
Habe gerade eine Idee gehabt wie unsere Tartanbahn wenigstens einmal in der Vereinsgeschichte von Vorteil sein könnte.
Der dänische FC Midtjylland möchte bis zu 2000 Fans als Zuschauer in Autos zulassen, sozusagen Autokino Fußball.
Hertha könnte jeweils abwechselnd blaue und weiße Hyundai's auf die Tartanbahn stellen und Fans aus bis zu zwei Haushalten dürften dann in einem Auto Platz nehmen und das Spiel gucken, inklusive Hupkonzert bei Toren. Natürlich müssen die Bereiche strengstens getrennt sein aber es sollte möglich sein. Viele comedians und Sänger veranstalten schon seit Wochen Konzerte in Autokinos.
Da das ganze medial sicherlich viel Aufmerksamkeit bekommt wäre das mit Hyundai auch eine lukrative Möglichkeit Zuschauereinnahmen durch ein zusätzliches Sponsoring zu ersetzen.
Und unser nächstes Heimspiel ist ja auch schon das Derby, wäre also zusätzlich eine schöne Sache.
Was haltet ihr davon?
Finde den Vorschlag eigemtlich sehr gut und innovativ und würde uns ein wenig im positiven Licht erstrahlen lassen... Bezügllich der Werbebanden könnte man die Autos auf Podeste fahren... das hätte schon was
Dann aber bitte die Hupen abklemmen
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