Fußballnews und -diskussionen aus aller Welt
25.05.2009 - 17:05 Uhr
22.07.2026 - 09:58 Uhr
Zitat von Troyaner
Habe heute von einem Bayern-Fan berichtet bekommen, dass Real für Olise 250 Mio. bieten will.
Hab geantwortet, bei dem Betrag würde ich Olise persönlich in Madrid abliefern und dann auf dem Rückweg in Leipzig Halt machen und Diomandé einpacken. Selbst wenn RB 100 Mio haben wollte, blieben immer noch 150 Mio übrig. Und Diomandé wäre kein großer Qualitätsverlust im Vergleich zu Olise.
Oder was denkt ihr ?
Habe heute von einem Bayern-Fan berichtet bekommen, dass Real für Olise 250 Mio. bieten will.
Hab geantwortet, bei dem Betrag würde ich Olise persönlich in Madrid abliefern und dann auf dem Rückweg in Leipzig Halt machen und Diomandé einpacken. Selbst wenn RB 100 Mio haben wollte, blieben immer noch 150 Mio übrig. Und Diomandé wäre kein großer Qualitätsverlust im Vergleich zu Olise.
Oder was denkt ihr ?
Es ist komplett egal - und das ist das große Problem. Selbst ohne Olise wird Bayern locker Meister. Und selbst mit Olise sind sie ein gutes Stück weg vom CL-Sieg.
24.07.2026 - 11:02 Uhr
Jürgen Klopp wird also der neue Bundestrainer und verstärkt den Trend, dass sehr erfolgreiche Vereinstrainer in diesen Tagen und Monaten die Jobs von traditionsreichen Nationalteams übernehmen. Ancelotti in Brasilien, Tuchel in England, Klopp nun in Deutschland, Zidane wahrscheinlich in der nächsten Woche in Frankreich. Italien ist in Gesprächen mit Pep Guardiola und in den Niederlanden könnte Slot der nächste Bondscoach werden. Da bleibt dann die Frage, welcher Trainer kann seine erfolgreiche Arbeit mit Vereinen, mit denen man fast täglich trainiert auf die Teilzeitaufgabe mit den Auswahlteams übertragen. Bei Tuchel und Ancelotti hat es bisher eher nur eingeschränkt geklappt. Gejagt wird das Team aus dem Trainerland schlechthin, Spanien, das noch einige sehr erfolgreiche Vereinstrainer in der Hinterhand hätte, aber derzeit sehr gut versorgt ist.
24.07.2026 - 11:18 Uhr
Zitat von Schwarzwaldmarie
Jürgen Klopp wird also der neue Bundestrainer und verstärkt den Trend, dass sehr erfolgreiche Vereinstrainer in diesen Tagen und Monaten die Jobs von traditionsreichen Nationalteams übernehmen. Ancelotti in Brasilien, Tuchel in England, Klopp nun in Deutschland, Zidane wahrscheinlich in der nächsten Woche in Frankreich. Italien ist in Gesprächen mit Pep Guardiola und in den Niederlanden könnte Slot der nächste Bondscoach werden. Da bleibt dann die Frage, welcher Trainer kann seine erfolgreiche Arbeit mit Vereinen, mit denen man fast täglich trainiert auf die Teilzeitaufgabe mit den Auswahlteams übertragen. Bei Tuchel und Ancelotti hat es bisher eher nur eingeschränkt geklappt. Gejagt wird das Team aus dem Trainerland schlechthin, Spanien, das noch einige sehr erfolgreiche Vereinstrainer in der Hinterhand hätte, aber derzeit sehr gut versorgt ist.
Jürgen Klopp wird also der neue Bundestrainer und verstärkt den Trend, dass sehr erfolgreiche Vereinstrainer in diesen Tagen und Monaten die Jobs von traditionsreichen Nationalteams übernehmen. Ancelotti in Brasilien, Tuchel in England, Klopp nun in Deutschland, Zidane wahrscheinlich in der nächsten Woche in Frankreich. Italien ist in Gesprächen mit Pep Guardiola und in den Niederlanden könnte Slot der nächste Bondscoach werden. Da bleibt dann die Frage, welcher Trainer kann seine erfolgreiche Arbeit mit Vereinen, mit denen man fast täglich trainiert auf die Teilzeitaufgabe mit den Auswahlteams übertragen. Bei Tuchel und Ancelotti hat es bisher eher nur eingeschränkt geklappt. Gejagt wird das Team aus dem Trainerland schlechthin, Spanien, das noch einige sehr erfolgreiche Vereinstrainer in der Hinterhand hätte, aber derzeit sehr gut versorgt ist.
Ich finde es vor allem vor dem Hintergrund interessant, dass die beiden erfolgreichsten Nationalteams der vergangenen Jahre einen anderen Weg eingeschlagen haben. Scaloni wurde 2018 nach 6 Spielen als Argentinischer U20 Trainer befördert und gewann seither 1 Weltmeisterschaft und 2 Copa Americas. De la Fuente war schon seit 2013 im spanischen Verband tätig und hat seit seinem Amtsantritt nur 3 Spiele verloren und neben der Weltmeisterschaft auch die Europameisterschaft sowie die Nations League gewonnen. Bei diesen Erfolgsbilanzen finde ich es doch recht verwunderlich den grossen Vereinstrainern mit viel Geld hinterherzujagen.
24.07.2026 - 11:24 Uhr
Was ich bemerkenswert finde, ist, mit wie viel Geld man beim DFB sofort umherwirft.
Bei allem Respekt vor Klopp und seinem Werdegang. Ein Top Trainer macht nicht sofort eine super Truppe aus. Hier muss man einfach mehr mit variablen Boni arbeiten.
Nagelsmann hat 7-8 Millionen bekommen. Klopp scheint ungefähr dasselbe zu bekommen. Damit Platz 2 im weltweiten Ranking. Lediglich Brasilien schießt den Vogel komplett ab mit Ancelotti. Der Verband ging hier volles Risiko mit einem Grundgehalt von 10 Millionen. Zum Vergleich Tite ,der davor lange Trainer war, kassierte um die 4 Millionen.
Deschamps ebenfalls „nur“ um die 4 Millionen. Tuchel irgendwo zwischen 5-7 Millionen. Fuentes bei Spanien sogar nur um die 2 Millionen. Und das schon als EM-Sieger.
Anstatt das man dieses Geld einer Person hinterher schmeißt, sollte man lieber in die Förderung stecken. Zahl dem Trainer halt nur 4 Millionen. Dann hast du vielleicht auch in 15-20 Jahren eine neue Spielergeneration eben weil du dann in Summe 60 Millionen in Ausbildung und Infrastruktur anstatt diverse Trainer investiert hast.
Bei allem Respekt vor Klopp und seinem Werdegang. Ein Top Trainer macht nicht sofort eine super Truppe aus. Hier muss man einfach mehr mit variablen Boni arbeiten.
Nagelsmann hat 7-8 Millionen bekommen. Klopp scheint ungefähr dasselbe zu bekommen. Damit Platz 2 im weltweiten Ranking. Lediglich Brasilien schießt den Vogel komplett ab mit Ancelotti. Der Verband ging hier volles Risiko mit einem Grundgehalt von 10 Millionen. Zum Vergleich Tite ,der davor lange Trainer war, kassierte um die 4 Millionen.
Deschamps ebenfalls „nur“ um die 4 Millionen. Tuchel irgendwo zwischen 5-7 Millionen. Fuentes bei Spanien sogar nur um die 2 Millionen. Und das schon als EM-Sieger.
Anstatt das man dieses Geld einer Person hinterher schmeißt, sollte man lieber in die Förderung stecken. Zahl dem Trainer halt nur 4 Millionen. Dann hast du vielleicht auch in 15-20 Jahren eine neue Spielergeneration eben weil du dann in Summe 60 Millionen in Ausbildung und Infrastruktur anstatt diverse Trainer investiert hast.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von _Badener_ am 24.07.2026 um 11:26 Uhr bearbeitet
24.07.2026 - 13:39 Uhr
Stimme voll zu.
Die Zeit haben die Herren und auch die Fans wohl nicht.
Die Zeit haben die Herren und auch die Fans wohl nicht.
24.07.2026 - 14:02 Uhr
Bin noch skeptisch. Klopp ist sehr dogmatisch was seine Spielidee angeht. Beim BVB und auch Liverpool hat er immer viel Zeit (mehrere Saisons, viel tägliche Trainingsarbeit) sowie Neuzugänge (Kader quasi immer komplett umgekrempelt) benötigt bis die Erfolge kamen. Als Nationaltrainer hat er beides nicht.
Ob er auch ohne tägliche Trainingsarbeit und mit einem mehr oder weniger feststehenden Pool an Spielern eine Spielidee etablieren kann, bleibt abzuwarten.
Ob er auch ohne tägliche Trainingsarbeit und mit einem mehr oder weniger feststehenden Pool an Spielern eine Spielidee etablieren kann, bleibt abzuwarten.
24.07.2026 - 15:29 Uhr
Sehe ich ähnlich. Besonders wenn man bedenkt was der Nationalelf in den letzten Jahren besonders gefehlt hat und was Jürgen Klopp als Trainer seinen Mannschaften bisher vermittelt hat. Da ist schon eine gewisse Diskrepanz erkennbar.
Ich würde sagen, vereinfacht dargestellt, fehlt der Nationalmannschaft in den letzten Jahren besonders defensive Spielkontrolle. Nach Ballverlust genauso wie bei gegnerischem Ballbesitz. Ordnung, Struktur, Stabilität. Das Gegenpressing, das Umschalten und die offensive Power hingegen waren nicht so schlecht in den letzten Jahren. Ob Klopp da der richtige ist um mehr Spielkontrolle und Stabilität zu implementieren finde ich doch zumindest fraglich. In Liverpool gab es zwar durchaus Phasen in welchen die Mannschaft recht defensivstark war und wenig Gegentore kassierte, das lag aber dort vorrangig an überragenden individuellen Fähigkeiten der Defensivspieler. Sonst steht Klopp aus meiner Sicht schon eher für hohes Gegenpressing, riskantes vertikales Spiel und spektakulären, zielstrebigen Offensivfußball.
Bin auf jeden Fall gespannt was wird.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Sayent am 24.07.2026 um 15:30 Uhr bearbeitet
29.07.2026 - 18:07 Uhr
Die Fifa möchte nun den Kreis der Profiteure an einer Fußball WM erweitern. Das kann aber nur funktionieren, wenn die ca. 211 Fußballverbände noch mehr verdienen als aktuell und die neu hinzukommenden Investoren werden sich auch nicht mit Krümeln abspeisen lassen. Der zu verteilende Kuchen muss deshalb wesentlich größer werden. Reicht dafür eine WM im Vierjahresrhythmus oder muss man dann nicht alle 2 Jahre ein Fifa WM durchführen und optimalerweise in den ungeraden Kalenderjahren eine Club WM organisieren.
Aber auch das Fußballjahr hat nur 12 Monate, das lässt sich auch nicht durch scheinbar allmächtige Präsidenten ändern.
Was bleibt dann für die UEFA und die anderen Kontinentalverbände. Wird aus der EM einfach eine zusätzliche WM, die Erlöse würden dann nicht unter den ca. 55. UEFA Mitgliedern verteilt, sondern unter den 211 Fifa Ländern. Dies würde fundamental den Interessen der UEFA widersprechen.
Davon abgesehen, wer denkt an die Profis, die allmählich keine Zeit mehr zur Regeneration erhalten. Können sie dann über fast 12 Monate ihre gewohnten Leistungen zeigen. Wird das Rad nicht überdreht, bei einem 2 jährigen Turnus besteht die Gefahr, dass die Exklusivität peu a peu verloren geht und die Wertigkeit abnimmt.
Noch ein Gedanke zum Fall Balogun. Würde dies in einem Mitgliedsverband der FIFA geschehen, eine Einmischung von außen bzw. aus der Politik, hätte dies eine Suspendierung dieses Verbandes für eine gewisse Zeit zur Folge. Das wurde von der FIFA auch schon mehrfach vollzogen. Nur innerhalb der eigenen Organisation scheinen andere Maßstäbe zu gelten. Ein weiterer Fall von bodenloser Doppelmoral.
Aber auch das Fußballjahr hat nur 12 Monate, das lässt sich auch nicht durch scheinbar allmächtige Präsidenten ändern.
Was bleibt dann für die UEFA und die anderen Kontinentalverbände. Wird aus der EM einfach eine zusätzliche WM, die Erlöse würden dann nicht unter den ca. 55. UEFA Mitgliedern verteilt, sondern unter den 211 Fifa Ländern. Dies würde fundamental den Interessen der UEFA widersprechen.
Davon abgesehen, wer denkt an die Profis, die allmählich keine Zeit mehr zur Regeneration erhalten. Können sie dann über fast 12 Monate ihre gewohnten Leistungen zeigen. Wird das Rad nicht überdreht, bei einem 2 jährigen Turnus besteht die Gefahr, dass die Exklusivität peu a peu verloren geht und die Wertigkeit abnimmt.
Noch ein Gedanke zum Fall Balogun. Würde dies in einem Mitgliedsverband der FIFA geschehen, eine Einmischung von außen bzw. aus der Politik, hätte dies eine Suspendierung dieses Verbandes für eine gewisse Zeit zur Folge. Das wurde von der FIFA auch schon mehrfach vollzogen. Nur innerhalb der eigenen Organisation scheinen andere Maßstäbe zu gelten. Ein weiterer Fall von bodenloser Doppelmoral.
30.07.2026 - 19:33 Uhr
Sehr erfreulich und einfach nur richtig, dass die UEFA den Investoren-Plänen des unsäglichen Infantinos nicht nur eine Absage erteilt (denn die kostet im Zweifelsfall nix), sondern heute auch geschlossen dafür gestimmt hat, fortan jedweden FIFA-Wettbewerb zu boykottieren, sollten die Pläne umgesetzt werden. Ich wäre dafür, dass die UEFA dann als Alternative sogar zeitgleich zur jeweiligen WM eine EM austrägt. Dann ist der wirtschaftliche Schaden für die FIFA umso größer.
Angesichts der Bedeutung des europäischen Fußballs für die Qualität einer WM und des europäischen Marktes als Vermarktungsgebiet für eine WM (Übertragungsrechte) kann ich mir aber nicht vorstellen, dass Infantino seine Pläne noch durchgesetzt bekommt, schon gar nicht ohne enorme finanzielle Einbußen. Bin gespannt, wie Infantinos Reaktion auf die UEFA-Boykottandrohung ausfällt. Würde mich nicht wundern, wenn er es darauf ankommen lässt und wir dann eine WM 2030 erleben, die zwar größtenteils in Europa stattfinden soll, aber dann wohl ohne europäische Nationalmannschaften.
M. E. kann der Typ einfach weg. Schlimm genug, dass weltweit immer mehr Mächtige nur ihren eigenen Interessen und ihrer endlosen Gier nachgehen und dabei auf Recht, Anstand und Werte sch****n. Wenigstens sollen sie die Finger weglassen vom Fußball. Genug ist genug!
Angesichts der Bedeutung des europäischen Fußballs für die Qualität einer WM und des europäischen Marktes als Vermarktungsgebiet für eine WM (Übertragungsrechte) kann ich mir aber nicht vorstellen, dass Infantino seine Pläne noch durchgesetzt bekommt, schon gar nicht ohne enorme finanzielle Einbußen. Bin gespannt, wie Infantinos Reaktion auf die UEFA-Boykottandrohung ausfällt. Würde mich nicht wundern, wenn er es darauf ankommen lässt und wir dann eine WM 2030 erleben, die zwar größtenteils in Europa stattfinden soll, aber dann wohl ohne europäische Nationalmannschaften.
M. E. kann der Typ einfach weg. Schlimm genug, dass weltweit immer mehr Mächtige nur ihren eigenen Interessen und ihrer endlosen Gier nachgehen und dabei auf Recht, Anstand und Werte sch****n. Wenigstens sollen sie die Finger weglassen vom Fußball. Genug ist genug!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Troyaner am 30.07.2026 um 19:47 Uhr bearbeitet
31.07.2026 - 11:58 Uhr
Nachdem sich nun auch zwei weitere Verbände (Asien, Mittel- und Nordamerika) gegen die Pläne von Infantino gestellt haben, dieser auf die Boykott-Androhung der UEFA aber lediglich erklärte, die Schwierigkeiten seien durch "durch Medien verursachte Kommunikationsprobleme" entstanden, wage ich mal eine Prognose: wir erleben hier den Anfang vom Ende des G. Infantinos und seinen "mafiösen Strukturen bei der FIFA" (Zitat C. Streich).
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