Fußballnews und -diskussionen aus aller Welt
25.05.2009 - 17:05 Uhr
31.07.2026 - 13:06 Uhr
Zitat von Troyaner
Nachdem sich nun auch zwei weitere Verbände (Asien, Mittel- und Nordamerika) gegen die Pläne von Infantino gestellt haben, dieser auf die Boykott-Androhung der UEFA aber lediglich erklärte, die Schwierigkeiten seien durch "durch Medien verursachte Kommunikationsprobleme" entstanden, wage ich mal eine Prognose: wir erleben hier den Anfang vom Ende des G. Infantinos und seinen "mafiösen Strukturen bei der FIFA" (Zitat C. Streich).
Nachdem sich nun auch zwei weitere Verbände (Asien, Mittel- und Nordamerika) gegen die Pläne von Infantino gestellt haben, dieser auf die Boykott-Androhung der UEFA aber lediglich erklärte, die Schwierigkeiten seien durch "durch Medien verursachte Kommunikationsprobleme" entstanden, wage ich mal eine Prognose: wir erleben hier den Anfang vom Ende des G. Infantinos und seinen "mafiösen Strukturen bei der FIFA" (Zitat C. Streich).
Das ist aber eine sehr optimistische Denkweise. Zunächst mal sind die Statements von CONCACAF und AFC deutlich schwächer als das der UEFA. Im Prinzip sagen sie nur, dass sie nicht mit dem ganzen Ablauf des Vorschlags einverstanden waren und sich übergangen fühlen. Es wird gesagt, dass sie den Vorschlag so wie er jetzt gemacht wurde ablehnen. Aber es gibt kein eindeutiges Dementi, dass man private Investoren kategorisch ausschließt. Dazu noch ein paar Phrasen wie "der Fußball gehört der gesamten globale Fußball-Familie" die nicht aussagekräftig sind.
Zusätzlich könnte man auch reininterpretieren, dass man versucht sein Gesicht zu wahren, in dem man - nachdem die UEFA den ersten Schritt gemacht hat - hinterherzieht.
Und zum Niedergang Infantinos, da glaube ich erst dran wenn es so weit ist. Die UEFA hat bei bei der Präsidentschaftswahl keine so große Auswirkung, da sie nur ca. 25 % der Stimmen hat. Bei den anderen Verbänden sehe ich nach wie vor eine große Gefolgschaft, auch wenn dieser Vorschlag jetzt wahrscheinlich nicht durchgeht.
Die Frage die ich mir stelle ist nur: Was käme nach Infantino?
Der komplette Weltfußball ist so zerfressen von Korruption, Geld- und Machtgier. Ich wüsste gar nicht wer für die Position überhaupt in Frage käme um den Laden aufzuräumen. Und wenn doch ein Kandidat gefunden werden würde, hätte der wohl kaum eine Chance die Wahl zu gewinnen, wenn er das so offen rausposaunt. Schließlich profitieren diese ganzen Funktionäre doch auch davon wenn alles so weiter läuft wie gehabt.
Auch Europa muss sich da an die eigene Nase fassen, denn die UEFA ist auch nicht viel besser als die FIFA. Wenn man aktuelle Gerüchte anschaut könnte der Gegenkandidat der UEFA Nasser Al-Khelaifi werden. Ob es da zu einer Verbesserung wage ich zu bezweifeln.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von PilsNetersen01 am 31.07.2026 um 13:07 Uhr bearbeitet
31.07.2026 - 14:14 Uhr
Aus dem Spiegel:
Die AFC (Asien) fordert die FIFA auf "ihre Führungs- und Entscheidungsstrategie zu überprüfen."
Ich bin einigermaßen verblüfft, wie dilettantisch die Fifa bzw. Infantino den Vorschlag, Teile der WM zu privatisieren, eingebracht hat.
Hat er keine Freunde, die ihn beraten hätten können. bzw. warum hat er keine Ratschläge angenommen. Konnte man den Widerstand der UEFA nicht schon im Vorfeld erspüren.
Infantino ist inzwischen das unschöne Gesicht des Kommerzes im Weltfußball, der personifizierte permanente Verstoß gegen die eigenen FIFA Regeln.
Hat er die vielen und lauten Pfiffe bei den WM Spielen gegen ihn nicht gehört.
Ein wichtiger Berater des FIFA Präsidenten hat mit sehr weisen Worten auch den Rücktritt erklärt.
Die FIFA, also alle außer Infantino, sollte sich überlegen, ob man mit einem anderen Präsidenten wieder mehr Glaubwürdigkeit, gegenüber den anderen Akteuren im Fußball und auch gegenüber den Fans zurückgewinnen kann. Fußball ist ein Mannschaftssport und nicht ein Hobby für Alleingänger. Die UEFA hingegen hat in dieser Causa bisher eine sehr gute Figur abgegeben.
Eigentlich sollte man froh sein, dass Infantino der Chef der Fifa ist. Mit einem solch dilettantischen Vorgehen wird er immer scheitern. Professioneller und smarter initiierte Reformen, bei denen man auch nicht sofort die grenzenlose Gier des Präsidenten erkennt, hätten durchaus mehr Chancen. Desweiteren wird jetzt auch vielen wieder wesentlich klarer, warum Investoren im Fußball nicht immer die beste Idee ist.
Zur Zeit feiert 1860 München die wiedergewonnene Freiheit nach 15 jähriger babylonischer Gefangenschaft durch einen fragwürdigen Investor. Rekordmitgliederzahl, Aufbruchstimmung im Verein, bei Sponsoren und vor allem bei den Fans.
Infantino kann aber nicht der Totengräber des Fußballs sein. Auf nationaler Ebene geht das Leben weiter. Die Diskussion wird hier im Forum auch bei vielen anderen Vereinen eher auf kleinerer Flamme geführt. Es war letztendlich auch nicht wirklich überraschend und passt auch in das Schema der letzten Monate und Jahre. Viele Vereinsanhänger sind schon länger mit einer zunehmenden Distanz zu den Nationalmannschaftswettbewerben unterwegs. Da ist das nächste Testspiel des eigenen Vereins, die Transfergerüchte, der nächste möglich Gegner in der Conference League. zur Not auch die neuen Trikots usw. durchaus wichtiger.
Zum Schluss, ich warte gerade noch, wann sich Infantinos best buddy, Onkel Donald in die Diskussion einschaltet und sich hinter ihn stellt. Truppenabzug, höhere Zölle wären im Angebot. Mein Bull-shit Bingo Zettel muss sich weiter füllen.
Die AFC (Asien) fordert die FIFA auf "ihre Führungs- und Entscheidungsstrategie zu überprüfen."
Ich bin einigermaßen verblüfft, wie dilettantisch die Fifa bzw. Infantino den Vorschlag, Teile der WM zu privatisieren, eingebracht hat.
Hat er keine Freunde, die ihn beraten hätten können. bzw. warum hat er keine Ratschläge angenommen. Konnte man den Widerstand der UEFA nicht schon im Vorfeld erspüren.
Infantino ist inzwischen das unschöne Gesicht des Kommerzes im Weltfußball, der personifizierte permanente Verstoß gegen die eigenen FIFA Regeln.
Hat er die vielen und lauten Pfiffe bei den WM Spielen gegen ihn nicht gehört.
Ein wichtiger Berater des FIFA Präsidenten hat mit sehr weisen Worten auch den Rücktritt erklärt.
Die FIFA, also alle außer Infantino, sollte sich überlegen, ob man mit einem anderen Präsidenten wieder mehr Glaubwürdigkeit, gegenüber den anderen Akteuren im Fußball und auch gegenüber den Fans zurückgewinnen kann. Fußball ist ein Mannschaftssport und nicht ein Hobby für Alleingänger. Die UEFA hingegen hat in dieser Causa bisher eine sehr gute Figur abgegeben.
Eigentlich sollte man froh sein, dass Infantino der Chef der Fifa ist. Mit einem solch dilettantischen Vorgehen wird er immer scheitern. Professioneller und smarter initiierte Reformen, bei denen man auch nicht sofort die grenzenlose Gier des Präsidenten erkennt, hätten durchaus mehr Chancen. Desweiteren wird jetzt auch vielen wieder wesentlich klarer, warum Investoren im Fußball nicht immer die beste Idee ist.
Zur Zeit feiert 1860 München die wiedergewonnene Freiheit nach 15 jähriger babylonischer Gefangenschaft durch einen fragwürdigen Investor. Rekordmitgliederzahl, Aufbruchstimmung im Verein, bei Sponsoren und vor allem bei den Fans.
Infantino kann aber nicht der Totengräber des Fußballs sein. Auf nationaler Ebene geht das Leben weiter. Die Diskussion wird hier im Forum auch bei vielen anderen Vereinen eher auf kleinerer Flamme geführt. Es war letztendlich auch nicht wirklich überraschend und passt auch in das Schema der letzten Monate und Jahre. Viele Vereinsanhänger sind schon länger mit einer zunehmenden Distanz zu den Nationalmannschaftswettbewerben unterwegs. Da ist das nächste Testspiel des eigenen Vereins, die Transfergerüchte, der nächste möglich Gegner in der Conference League. zur Not auch die neuen Trikots usw. durchaus wichtiger.
Zum Schluss, ich warte gerade noch, wann sich Infantinos best buddy, Onkel Donald in die Diskussion einschaltet und sich hinter ihn stellt. Truppenabzug, höhere Zölle wären im Angebot. Mein Bull-shit Bingo Zettel muss sich weiter füllen.
01.08.2026 - 10:08 Uhr
Zitat Infantinos (von mir übersetzt):
...das Projekt habe "Spaltungen hervorgerufen (UEFA-Boykott), die dem eigentlichen Ziel (Profitmaximierung) nicht mehr dienlich sind".
Ja Gianni, ohne Europa läuft es finanziell nicht so richtig, gell?
...das Projekt habe "Spaltungen hervorgerufen (UEFA-Boykott), die dem eigentlichen Ziel (Profitmaximierung) nicht mehr dienlich sind".
Ja Gianni, ohne Europa läuft es finanziell nicht so richtig, gell?
01.08.2026 - 12:49 Uhr
Zitat von Troyaner
Zitat Infantinos (von mir übersetzt):
...das Projekt habe "Spaltungen hervorgerufen (UEFA-Boykott), die dem eigentlichen Ziel (Profitmaximierung) nicht mehr dienlich sind".
Ja Gianni, ohne Europa läuft es finanziell nicht so richtig, gell?
Zitat Infantinos (von mir übersetzt):
...das Projekt habe "Spaltungen hervorgerufen (UEFA-Boykott), die dem eigentlichen Ziel (Profitmaximierung) nicht mehr dienlich sind".
Ja Gianni, ohne Europa läuft es finanziell nicht so richtig, gell?
Nord- und Mittelamerika sowie Asien haben sich auch klar dagegen positioniert.
Dementsprechend fehlt einfach die Mehrheit.
Was mich verwundert ist, wieso man solch ein sensibles Thema nicht erst einmal hinter verschlossener Tür thematisiert, bevor man an die Öffentlichkeit geht.
Entweder ist der Typ komplett verblendet oder er führt etwas im Hintergrund im Schilde.
02.08.2026 - 12:55 Uhr
Mal von Giannis Verrückter Welt weg: Julian Brandt geht zu Ajax, die wahrscheinlich einer unserer größten Konkurrenten für das Projekt "Nochmal nach Istanbul" sein dürften. Wobei die eigentlich unserer Kragenweite sind, auch mit Brandt. Brighton hat alleine fast soviel TM Marktwert wie die nächsten drei "Favoriten" 💩
15.08.2026 - 16:10 Uhr
Kompletter Fehlstart für die Fortuna, die nach der Niederlage in Mannheim nun auch gegen Hoffenheim II verlieren... mal sehen was das am kommenden Sonntag wird.
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