Finanzielle Situation / Aktie A2TR91
10.10.2019 - 15:14 Uhr
15.02.2023 - 23:03 Uhr
Jetzt hat sich der Aktienkurs doch noch bewegt. Kurzzeitig lag der Aktienkurs bei 4,00€ und dann wieder hoch auf ca. 4,80€. Sehe jetzt eigentlich keinen Grund die Aktien zu verkaufen. Trotzdem bemerkenswert der kurzzeitige Kursrutsch. Vermutlich hat jemand eine größere Anzahl Aktien verkauft und wenig Nachfrage vorgefunden.
15.02.2023 - 23:04 Uhr
Jetzt hat sich der Aktienkurs doch noch bewegt. Kurzzeitig lag der Aktienkurs bei 4,00€ und dann wieder hoch auf ca. 4,80€. Sehe jetzt eigentlich keinen Grund die Aktien zu verkaufen. Trotzdem bemerkenswert der kurzzeitige Kursrutsch. Vermutlich hat jemand eine größere Anzahl Aktien verkauft und wenig Nachfrage vorgefunden.
16.02.2023 - 08:55 Uhr
die 4 Euro waren nur an der FRA Börse mit Null Umsatz, also nicht relevant. Auf Xetra und Tradegate werden täglich max 2500 Stücke gehandelt, der Kurs schwankt seit Wochen zwischen 4,60 und 5 also insgesamt nichts auffälliges.
16.02.2023 - 09:20 Uhr
Zitat von CastropperJung
"Wir haben hier inzwischen 200 Mitarbeiter in der Organisation und investieren jährlich zwei Millionen Euro in den Nachwuchs", so Schwabl und fügt an: "In der Regionalliga kommt relativ wenig rein."
Wie kann man denn einen Apparat von 200 Mitarbeitern in der Organisation aufbauen und jährlich zwei Millionen Euro alleine in den Nachwuchs investieren, wenn "relativ wenig reinkommt" ?
Ohne Mäzen, Investor oder Groß-Sponsor ist das Harakiri!
Ich würde mir auch mal genauer anschauen, wohin die 2 Mio jährlich fließen und wer da genau zu welchen Konditionen beschäftigt wird.
Das schreibe ich als außenstehender langjähriger Sympathisant Hachings!
"Wir haben hier inzwischen 200 Mitarbeiter in der Organisation und investieren jährlich zwei Millionen Euro in den Nachwuchs", so Schwabl und fügt an: "In der Regionalliga kommt relativ wenig rein."
Wie kann man denn einen Apparat von 200 Mitarbeitern in der Organisation aufbauen und jährlich zwei Millionen Euro alleine in den Nachwuchs investieren, wenn "relativ wenig reinkommt" ?
Ohne Mäzen, Investor oder Groß-Sponsor ist das Harakiri!
Ich würde mir auch mal genauer anschauen, wohin die 2 Mio jährlich fließen und wer da genau zu welchen Konditionen beschäftigt wird.
Das schreibe ich als außenstehender langjähriger Sympathisant Hachings!
Ich verweise wie immer gerne auf die öffentlich zugänglichen Berichte. Wer will, kann da einiges rauslesen.
https://www.spvggunterhaching.de/boerse/investoren/#ahz-uhg-finanzberichte
Ganz Genaues lässt sich daraus natürlich nicht sagen, aber ich vermute, es "schwammt" ein bisschen in Manni Schwabls Aussagen. Unter den 200 Mitarbeitern sind wohl sehr viele Ehrenamtler, wenn's seit Sommer nicht eine unglaubliche Flut von Einstellungen gab - im Bericht war von 80 Mitarbeitern außerhalb des Profi-Bereichs und 121 insgesamt die Rede. Die 2 Millionen könnten auch etwas großzügig gerechnet sein. Die Grenzen zwischen Profis, Jugend und die Aufteilung der Verwaltung sind ja vermutlich auch nicht ganz trennscharf. Ich denke, da ist er an die obere Grenze des Interpretierbaren gegangen.
Dass das finanzielle Gesamtkonstrukt höchst (!) fragil scheint, sage ich hier seit Längerem. Die Verlustzahlen sind geradezu erstaunlich. "Harakiri" ist auch ein bisschen Interpretationsfrage, zumal wir keine Hintergrundabsprachen kennen - aber ich denke, man kann das Wort schon verwenden...
Allerdings würde ich persönlich dazu raten, mit justiziablen Vorwürfen à la "Untreue" und "Vetternwirtschaft" langsam zu reiten. Dafür zeigt einen natürlich hier (und bei Haching generell) keiner an. Aber meiner persönlichen Meinung nach gehört's schon auch außerhalb des Journalismus zum guten und seriösen Ton, niemandem strafbare Handlungen nachzusagen, wenn man nicht auch über entsprechendes Wissen oder zumindest sehr (!) konkrete Anhaltspunkte verfügt.
13.03.2023 - 18:32 Uhr
Heute kam die Einladung zur Hauptversammlung per Briefpost.
Termin ist der 30.3. um 10:00 Uhr.
Auf der Tagesordnung stehen bisher nur Beschlussfassungen, u.a. für den Bilanzverlust von 8,3 Million Euro im GJ 2021/22 (bis zum 30.Juni 22).
Weitere Infos unter Hauptversammlung
Termin ist der 30.3. um 10:00 Uhr.
Auf der Tagesordnung stehen bisher nur Beschlussfassungen, u.a. für den Bilanzverlust von 8,3 Million Euro im GJ 2021/22 (bis zum 30.Juni 22).
Weitere Infos unter Hauptversammlung
13.03.2023 - 18:34 Uhr
So: Oagla'n is'. JHV am 30. März. Das heißt, die neuen Zahlen sind da.
Weil's ein bissl schmerzt, will ich mich gar nicht drin suhlen. Die drei wichtigsten Eckpfeiler - über die sich dann schon hervorragend der Mantl des Schweigens spannen lässt.
- Wir haben für Adeyemi offenbar 6.501.000 Euro erhalten. Sauber!
- Wir haben zugleich den Gesamt-Bilanzverlust von knapp 9,5 Mio. auf 8,3 Mio gesenkt.
(Gegenrechnung geht auf: Ergebnis nach Steuern war knapp 1,2 Mio. Gewinn.)
- Es bestehen weiterhin "sonstige Verbindlichkeiten" von knapp 6,7 Mio Euro.
Wie gesagt, ich will's nicht ausweiden - zumal ich bestenfalls am Rande interessierter Volllaie in Bilanzrechnung bin und das Milchmädchen hier keine Arien singen soll.
Aber man kann sich so in etwa ausrechnen, wo wir ohne Adeyemi stehen würden und welche Art von Budgeteindampfung bzw. welche weiteren Transfers nötig wären, damit die AG auf eine jährliche schwarze Null kommt. (Der ist dann doch noch interessant: Personalkosten 21/22 waren 3,4 Mio. Euro, Umsatz ohne Adeyemi lag offenbar bei rund 1,5 Mio.)
Und wenn diese schwarze Null stehen würde, würde sich immer noch ein fetter Schuldenberg auftürmen.
Immerhin: Banken scheinen wir tatsächlich nix mehr zu schulden. Das ist angesichts der Zinsentwicklung gut.
Als besagter Volllaie hab ich keine Ahnung, wie dieses Ding noch lange fliegen soll - von Mäzen-Wundern o.ä. abgesehen.
Aber ich lass mich in der Hinsicht natürlich höchst gerne überraschen!
PS: Weil's mal Thema war: Es ist nach wie vor von 121 Mitarbeitern die Rede, nicht von ~200.
Weil's ein bissl schmerzt, will ich mich gar nicht drin suhlen. Die drei wichtigsten Eckpfeiler - über die sich dann schon hervorragend der Mantl des Schweigens spannen lässt.
- Wir haben für Adeyemi offenbar 6.501.000 Euro erhalten. Sauber!
- Wir haben zugleich den Gesamt-Bilanzverlust von knapp 9,5 Mio. auf 8,3 Mio gesenkt.
(Gegenrechnung geht auf: Ergebnis nach Steuern war knapp 1,2 Mio. Gewinn.)
- Es bestehen weiterhin "sonstige Verbindlichkeiten" von knapp 6,7 Mio Euro.
Wie gesagt, ich will's nicht ausweiden - zumal ich bestenfalls am Rande interessierter Volllaie in Bilanzrechnung bin und das Milchmädchen hier keine Arien singen soll.
Aber man kann sich so in etwa ausrechnen, wo wir ohne Adeyemi stehen würden und welche Art von Budgeteindampfung bzw. welche weiteren Transfers nötig wären, damit die AG auf eine jährliche schwarze Null kommt. (Der ist dann doch noch interessant: Personalkosten 21/22 waren 3,4 Mio. Euro, Umsatz ohne Adeyemi lag offenbar bei rund 1,5 Mio.)
Und wenn diese schwarze Null stehen würde, würde sich immer noch ein fetter Schuldenberg auftürmen.
Immerhin: Banken scheinen wir tatsächlich nix mehr zu schulden. Das ist angesichts der Zinsentwicklung gut.
Als besagter Volllaie hab ich keine Ahnung, wie dieses Ding noch lange fliegen soll - von Mäzen-Wundern o.ä. abgesehen.
Aber ich lass mich in der Hinsicht natürlich höchst gerne überraschen! PS: Weil's mal Thema war: Es ist nach wie vor von 121 Mitarbeitern die Rede, nicht von ~200.
14.03.2023 - 10:00 Uhr
Die finanzielle Situation kurz und langfristig ist tatsächlich nur schwer zu greifen. Anders ausgedrückt: Da machen ein paar Leute was, was hoffentlich solide ist und kein schwarzes Loch. Hoffen wir das Beste!
Ich glaube dass man mit dem Börsengang ein Vehikel geschaffen hat mit dem man Investoren jeder Größe schnell an Bord holen kann. Nach dem Motto: Die Gesellschaft oder Schwabl verkaufen etwas von den Anteilen und der Gesellschaft fließen damit nach und nach neue Mittel zu. Das ganze könnte eine clevere Geschichte sein ist aber auch kein Selbstläufer.
Fraglich ist halt auch wie man vergangene Saison so viele Spieler mit großteils mehrjährigen Verträgen ausstatten konnte nur um dann festzustellen dass diese gar nicht in das Konzept passen. Dazu die am Boden liegende Mannschaft nach dem desaströsen Abstieg. Dann alles auf die Karte Sandro Wagner zu setzen nur um dann mit einer teuren Mannschaft die Ziele ständig flexibel nach hinten zu verschieben. Klar ist der Fussball ein knallhartes Geschäft und Spieler gehen da hin wo das größere Geld lockt. Aber es ist klar dass man in den letzten Jahren nie eine klare Linie gefahren ist. Ohne dies nun zu verklären hat man in der Ära Schromm schon eine deutliche Linie verfolgt mit entsprechendem Erfolg.
Ich glaube dass man mit dem Börsengang ein Vehikel geschaffen hat mit dem man Investoren jeder Größe schnell an Bord holen kann. Nach dem Motto: Die Gesellschaft oder Schwabl verkaufen etwas von den Anteilen und der Gesellschaft fließen damit nach und nach neue Mittel zu. Das ganze könnte eine clevere Geschichte sein ist aber auch kein Selbstläufer.
Fraglich ist halt auch wie man vergangene Saison so viele Spieler mit großteils mehrjährigen Verträgen ausstatten konnte nur um dann festzustellen dass diese gar nicht in das Konzept passen. Dazu die am Boden liegende Mannschaft nach dem desaströsen Abstieg. Dann alles auf die Karte Sandro Wagner zu setzen nur um dann mit einer teuren Mannschaft die Ziele ständig flexibel nach hinten zu verschieben. Klar ist der Fussball ein knallhartes Geschäft und Spieler gehen da hin wo das größere Geld lockt. Aber es ist klar dass man in den letzten Jahren nie eine klare Linie gefahren ist. Ohne dies nun zu verklären hat man in der Ära Schromm schon eine deutliche Linie verfolgt mit entsprechendem Erfolg.
14.03.2023 - 17:40 Uhr
Die Aktie verliert heute gut 25% an Wert…
14.03.2023 - 18:37 Uhr
Ja, so viel ist auf jeden Fall richtig: In der AG-Struktur _könnte_ man jederzeit neue Geldgeber an Bord holen. Im Bericht ist auch explizit eine Zahl für herausgebbare Aktien genannt. Hab's grad nicht mehr im Schädel. Würde nicht alle Probleme lösen, aber uns vermutlich eine Halbsaison auf Profiniveau kaufen. (Was man mit einer Halbrunde will - andere Frage...).
Auch das mit den langfristigen Verträgen ist richtig. Ist rückblickend nicht komplett zu begreifen. Klar, Spieler mit einem gewissen Profiniveau sollten her, soweit versteh ich das schon. Aber finanziell war's einfach das berühmte "Harakiri".
Allerdings - und es tut mir selbst fast leid, dass ich immer auf dem guten Claus Schromm rumhacke - ist das überhaupt kein neues Phänomen. Schromm hat 2019/20 u.a. Fuchs, F. Müller, Stroh-Engel, Bandowski, Schröter auf den Hof gestellt bekommen. Insbesondere die Nachverpflichtungen von Fuchs und F. Müller scheinen mir fast als Ursünde der jüngeren Vereinsgeschichte. Zwei Zweitligaspieler, das war nicht billig. Und wir haben gefühlt nie wieder ein Drittliga-Spiel gewonnen.
Mit Hans Meyer gesprochen: Gehen Sie davon aus, dass dieser Schwung an Flops kumuliert noch wesentlich teurer war, als der von Sandro Wagner.
Auch das mit den langfristigen Verträgen ist richtig. Ist rückblickend nicht komplett zu begreifen. Klar, Spieler mit einem gewissen Profiniveau sollten her, soweit versteh ich das schon. Aber finanziell war's einfach das berühmte "Harakiri".
Allerdings - und es tut mir selbst fast leid, dass ich immer auf dem guten Claus Schromm rumhacke - ist das überhaupt kein neues Phänomen. Schromm hat 2019/20 u.a. Fuchs, F. Müller, Stroh-Engel, Bandowski, Schröter auf den Hof gestellt bekommen. Insbesondere die Nachverpflichtungen von Fuchs und F. Müller scheinen mir fast als Ursünde der jüngeren Vereinsgeschichte. Zwei Zweitligaspieler, das war nicht billig. Und wir haben gefühlt nie wieder ein Drittliga-Spiel gewonnen.
Mit Hans Meyer gesprochen: Gehen Sie davon aus, dass dieser Schwung an Flops kumuliert noch wesentlich teurer war, als der von Sandro Wagner.
14.03.2023 - 20:21 Uhr
Da passt es doch ganz gut dass am 30. März die Aktionärsversammlung der Gesellschaft stattfindet. Da müssen alle Fakten zur finanziellen Situation auf den Tisch. Und auch ein Ausblick auf eine hoffentlich bessere Zukunft gegeben werden. In der Finanzwelt bzw. bei einem Insolvenzverwalter heißt das Schlüsselwort dann positive Fortführungsprognose. Da ich annehme dass es im Hintergrund sehr wohl einen längerfristigen Plan gibt (der mehr als schnell raus aus der Hammelliga ist) wäre ich gespannt wie sie die Aktionärsschar bei der Stange halten wollen. Es gibt berechtigte Hoffnung dass die Sache gut ausgeht (viele Jahre Aufbauarbeit bei den Strukturen, sportlich gute Basisarbeit etc). Aber Schwabl und Co. handeln viel zu aufgeregt dafür dass sie einer Aktiengesellschaft vorstehen.
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