Finanzen
02.12.2019 - 16:18 Uhr
Quelle: www.der-betze-brennt.de
Keßler: Wir haben die Fan-Säule nicht aus den Augen verloren. Aber wir haben noch zwei, drei Themen, die wir zuvor klären müssen. Die nächste große Darlehens-Tilgung für den FCK e.V. und damit der weitere Abbau der Schulden steht am 30. Juni 2026 an. Das ist die Deadline, zu der wir nach unseren Planungen externen Kapitalbedarf haben. Zu berücksichtigen ist der Sachverhalt, dass der Käufer diese …
Zitat von Hessenlautrer
Hieß es nicht in der Vergangenheit sinngemäß, dass man sich viel von der Fansäule verspricht, diese aber aus Gründen (Steuer, Haftung?) Erst 2025 geöffnet werden kann? Wenn da etwas in Arbeit wäre sollte man doch
eigentlich so langsam mal etwas hören, sind ja nurnoch 2 Monate bis zum möglichen Startschuss.
Hieß es nicht in der Vergangenheit sinngemäß, dass man sich viel von der Fansäule verspricht, diese aber aus Gründen (Steuer, Haftung?) Erst 2025 geöffnet werden kann? Wenn da etwas in Arbeit wäre sollte man doch
eigentlich so langsam mal etwas hören, sind ja nurnoch 2 Monate bis zum möglichen Startschuss.
Bei DBB gab es kürzlich Infos zur Fansäule. Wohl erst 2026 und das Geld käme dem Verein zugute, nicht der Kapitalgesellschaft.
Zitat von BarcaKL
Vorweg: In dem zitierten Satz sollte es heißen "weniger herausragenden Zuschauerzahlen". Diese sind ihrerseits ein maßgeblicher Sondereffekt, der aber in dieser exorbitanten Größenordnung nicht für selbstverständlich genommen werden kann. Zitat von FCK-Tribun
Der FCK ist also in der zweiten Liga auf Sondereffekte angewiesen. Mit einer sportlich durchschnittlichen Saison, herausragenden Zuschauerzahlen, aber ohne teuren Spielerverkauf, einen guten Pokalrun oder eben eine Verwässerung der vereinseigenen Anteile an der Kapitalgesellschaft machen wir in der zweiten Liga Minus. Das ist das, was bei der letzten JHV auch dem letzten klar geworden sein sollte. Also von wegen "schwarze Zahlen".
Kannst du das mit Zahlen untermauern?Der FCK ist also in der zweiten Liga auf Sondereffekte angewiesen. Mit einer sportlich durchschnittlichen Saison, herausragenden Zuschauerzahlen, aber ohne teuren Spielerverkauf, einen guten Pokalrun oder eben eine Verwässerung der vereinseigenen Anteile an der Kapitalgesellschaft machen wir in der zweiten Liga Minus. Das ist das, was bei der letzten JHV auch dem letzten klar geworden sein sollte. Also von wegen "schwarze Zahlen".
Ansonsten zu deiner Frage: Die letzten offiziellen Zahlen gibt es für die Saison 22/23. Da weisen wir mit dem (wohl) günstigsten FCK-Kader seit dem Aufstieg - laut Sport Bild ist der Etat zwischen 23/24 und 24/25 um zwei Millionen gestiegen und dass der Etat 23/24 höher war als 22/23 liegt bei einem Blick auf Ab- und Zugänge nahe - ein unerhebliches Plus von 160.000 Euro aus. Das bei einem Zuschauerschnitt von über 40.000 und einem moderatem Transferminus (rund eine halbe Million Euro). Die Zahlen für 23/24 dürften bald kommen, aber wegen der massiven Sondereffekte insgesamt eher wenig Aufschluss über die Gesamtsituation bieten.
Letztes Jahr, zu einem Zeitpunkt, zu dem man bereits ins Pokalachtelfinale eingezogen war und erneut auf einen Zuschauerschnitt von über 40.000 zusteuerte, sicherte man sich bereits im Dezember Kapitalzusagen, um die Lizenzierung für diese Saison, 24/25, zu sichern. Das ließ mich damals schon aufhorchen, denn ich dachte, dass man eine Zweitligaspielzeit bei den zu diesem Zeitpunkt schon garantierten Einnahmen mit Sicherheit durchfinanziert haben würde. Dem war nicht so.
Zur generellen wirtschaftlichen Lage äußerte sich Keßler auf der JHV wie folgt:
Quelle: DBB.de
"Das Primärziel für die FCK-Kapitalgesellschaft ist es, durch sportlichen Erfolg eine nachhaltige wirtschaftliche Stabilität zu erreichen." Dafür müsse der Klub durchschnittlich im oberen Drittel der Zweiten Liga platziert werden.
Zu dem Zweck dieser vereinbarten Kapitalerhöhungsoption dann noch einmal nach der Saison Hengen:
Quelle: treffpunkt-betze.de
"(...) Die 7,5 Millionen Euro, die damals suggeriert wurden für eine Kapitalerhöhung, das war ja nur geplant, wenn ein Loch bestanden hätte, was in der Zweiten Liga hätte sein können" (...) . Die Pokaleinnahmen bewirken aber nicht nur, dass der FCK keine Kapitalerhöhung mehr benötigt, sondern auch, dass er die Saison nicht mit einem strukturellen Defizit abschließen muss.
Das heißt also, selbst bei sehr guten Zuschauerzahlen und ohne (weiteren) Sondereffekt befanden wir uns vor zwölf Monaten in einer wirtschaftlichen Situation, in der wir die Zugriffsmöglichkeit auf frisches Geld im weiteren Saisonverlauf brauchten. Wären wir also im Achtelfinale gegen Nürnberg ausgeschieden und wären die Zuschauerzahlen im weiteren Saisonverlauf nicht konstant über 40.000 geblieben, hätte sich eine Situation einstellen können, in der man dieses Geld hätte abrufen müssen.
Für mich - persönliche Bewertung - zeugt das nicht gerade von Stabilität, denn die starken Zuschauerzahlen halte ich nicht für garantiert und generell für einen volatilen Faktor.
Um insoweit stabiler zu sein und auch mal schwächere Zuschauerzahlen aushalten zu können, muss man offenbar in der TV-Tabelle deutlich weiter nach oben klettern, siehe Keßlers Aussage. Aber auch das ist ein "problematischer" Faktor, denn in dieser ausgeglichenen Liga kann man das obere Tabellendrittel kaum abonnieren.
Insgesamt fußt die Finanzierung also offenbar erstens auf den Standbein "Investorengelder", was aus verschiedenen Gründen nicht unproblematisch ist.
Zweitens auf den seit dem Aufstieg hervorragenden Zuschauerzahlen, mit denen man aber nicht ohne Weiteres in dieser Größenordnung, also 40.000 plus, sicher kalkulieren kann.
Drittens auf der Hoffnung auf ein Klettern in der TV-Geld-Tabelle - insoweit war das letzte Jahr ein verlorenes, wobei auch das selbstgesteckte Saisonziel verfehlt wurde. Gelingt es, hier deutlich zuzulegen, macht man sich aber mit Sicherheit weniger abhängig von den ersten beiden Faktoren.
Viertens auf einem Zuwachs an Sponsoringeinnahmen. Hier wäre die Differenz zwischen dem alten ALK-Vertrag und dem Novoline-Vertrag interessant, aber dazu finde ich keine belastbaren Zahlen.
Fünftens auf etwaigen Transfererlösen. Dass es bei unserer Streuung auf dem Transfermarkt "gewagt" wäre, Leistungsträger gezielt zu verschachern, günstigen Ersatz zu holen und daraus ein Finanzierungsmodell zu machen, das muss ich ja nicht gesondert ausführen. Das hatten wir beim FCK übrigens auch schon, ich habe da keinen Wiederholungsbedarf und befürchte direkte negative Auswirkungen auf die Faktoren zwei und drei und mittelbar vier.
Worauf ich letztlich hinaus will, ist, dass wir in der zweiten Liga von Sondereffekten leben und keine stabile, krisenresistente Ausgangslage haben. Fliegen wir früh aus dem Pokal, befinden uns im Abstiegskampf und haben mal "nur noch" 35.000 Zuschauer im Schnitt, reißt das bei uns finanzielle Lücken, die anderweitig ausgeglichen werden müssen.
Zitat von FCK-Tribun
Ansonsten zu deiner Frage: Die letzten offiziellen Zahlen gibt es für die Saison 22/23. Da weisen wir mit dem (wohl) günstigsten FCK-Kader seit dem Aufstieg - laut Sport Bild ist der Etat zwischen 23/24 und 24/25 um zwei Millionen gestiegen und dass der Etat 23/24 höher war als 22/23 liegt bei einem Blick auf Ab- und Zugänge nahe - ein unerhebliches Plus von 160.000 Euro aus. Das bei einem Zuschauerschnitt von über 40.000 und einem moderatem Transferminus (rund eine halbe Million Euro). Die Zahlen für 23/24 dürften bald kommen, aber wegen der massiven Sondereffekte insgesamt eher wenig Aufschluss über die Gesamtsituation bieten.
Letztes Jahr, zu einem Zeitpunkt, zu dem man bereits ins Pokalachtelfinale eingezogen war und erneut auf einen Zuschauerschnitt von über 40.000 zusteuerte, sicherte man sich bereits im Dezember Kapitalzusagen, um die Lizenzierung für diese Saison, 24/25, zu sichern. Das ließ mich damals schon aufhorchen, denn ich dachte, dass man eine Zweitligaspielzeit bei den zu diesem Zeitpunkt schon garantierten Einnahmen mit Sicherheit durchfinanziert haben würde. Dem war nicht so.
Zur generellen wirtschaftlichen Lage äußerte sich Keßler auf der JHV wie folgt:
Zu dem Zweck dieser vereinbarten Kapitalerhöhungsoption dann noch einmal nach der Saison Hengen:
Das heißt also, selbst bei sehr guten Zuschauerzahlen und ohne (weiteren) Sondereffekt befanden wir uns vor zwölf Monaten in einer wirtschaftlichen Situation, in der wir die Zugriffsmöglichkeit auf frisches Geld im weiteren Saisonverlauf brauchten. Wären wir also im Achtelfinale gegen Nürnberg ausgeschieden und wären die Zuschauerzahlen im weiteren Saisonverlauf nicht konstant über 40.000 geblieben, hätte sich eine Situation einstellen können, in der man dieses Geld hätte abrufen müssen.
Für mich - persönliche Bewertung - zeugt das nicht gerade von Stabilität, denn die starken Zuschauerzahlen halte ich nicht für garantiert und generell für einen volatilen Faktor.
Um insoweit stabiler zu sein und auch mal schwächere Zuschauerzahlen aushalten zu können, muss man offenbar in der TV-Tabelle deutlich weiter nach oben klettern, siehe Keßlers Aussage. Aber auch das ist ein "problematischer" Faktor, denn in dieser ausgeglichenen Liga kann man das obere Tabellendrittel kaum abonnieren.
Insgesamt fußt die Finanzierung also offenbar erstens auf den Standbein "Investorengelder", was aus verschiedenen Gründen nicht unproblematisch ist.
Zweitens auf den seit dem Aufstieg hervorragenden Zuschauerzahlen, mit denen man aber nicht ohne Weiteres in dieser Größenordnung, also 40.000 plus, sicher kalkulieren kann.
Drittens auf der Hoffnung auf ein Klettern in der TV-Geld-Tabelle - insoweit war das letzte Jahr ein verlorenes, wobei auch das selbstgesteckte Saisonziel verfehlt wurde. Gelingt es, hier deutlich zuzulegen, macht man sich aber mit Sicherheit weniger abhängig von den ersten beiden Faktoren.
Viertens auf einem Zuwachs an Sponsoringeinnahmen. Hier wäre die Differenz zwischen dem alten ALK-Vertrag und dem Novoline-Vertrag interessant, aber dazu finde ich keine belastbaren Zahlen.
Fünftens auf etwaigen Transfererlösen. Dass es bei unserer Streuung auf dem Transfermarkt "gewagt" wäre, Leistungsträger gezielt zu verschachern, günstigen Ersatz zu holen und daraus ein Finanzierungsmodell zu machen, das muss ich ja nicht gesondert ausführen. Das hatten wir beim FCK übrigens auch schon, ich habe da keinen Wiederholungsbedarf und befürchte direkte negative Auswirkungen auf die Faktoren zwei und drei und mittelbar vier.
Worauf ich letztlich hinaus will, ist, dass wir in der zweiten Liga von Sondereffekten leben und keine stabile, krisenresistente Ausgangslage haben. Fliegen wir früh aus dem Pokal, befinden uns im Abstiegskampf und haben mal "nur noch" 35.000 Zuschauer im Schnitt, reißt das bei uns finanzielle Lücken, die anderweitig ausgeglichen werden müssen.
Zitat von BarcaKL
Vorweg: In dem zitierten Satz sollte es heißen "weniger herausragenden Zuschauerzahlen". Diese sind ihrerseits ein maßgeblicher Sondereffekt, der aber in dieser exorbitanten Größenordnung nicht für selbstverständlich genommen werden kann. Zitat von FCK-Tribun
Der FCK ist also in der zweiten Liga auf Sondereffekte angewiesen. Mit einer sportlich durchschnittlichen Saison, herausragenden Zuschauerzahlen, aber ohne teuren Spielerverkauf, einen guten Pokalrun oder eben eine Verwässerung der vereinseigenen Anteile an der Kapitalgesellschaft machen wir in der zweiten Liga Minus. Das ist das, was bei der letzten JHV auch dem letzten klar geworden sein sollte. Also von wegen "schwarze Zahlen".
Kannst du das mit Zahlen untermauern?Der FCK ist also in der zweiten Liga auf Sondereffekte angewiesen. Mit einer sportlich durchschnittlichen Saison, herausragenden Zuschauerzahlen, aber ohne teuren Spielerverkauf, einen guten Pokalrun oder eben eine Verwässerung der vereinseigenen Anteile an der Kapitalgesellschaft machen wir in der zweiten Liga Minus. Das ist das, was bei der letzten JHV auch dem letzten klar geworden sein sollte. Also von wegen "schwarze Zahlen".
Ansonsten zu deiner Frage: Die letzten offiziellen Zahlen gibt es für die Saison 22/23. Da weisen wir mit dem (wohl) günstigsten FCK-Kader seit dem Aufstieg - laut Sport Bild ist der Etat zwischen 23/24 und 24/25 um zwei Millionen gestiegen und dass der Etat 23/24 höher war als 22/23 liegt bei einem Blick auf Ab- und Zugänge nahe - ein unerhebliches Plus von 160.000 Euro aus. Das bei einem Zuschauerschnitt von über 40.000 und einem moderatem Transferminus (rund eine halbe Million Euro). Die Zahlen für 23/24 dürften bald kommen, aber wegen der massiven Sondereffekte insgesamt eher wenig Aufschluss über die Gesamtsituation bieten.
Letztes Jahr, zu einem Zeitpunkt, zu dem man bereits ins Pokalachtelfinale eingezogen war und erneut auf einen Zuschauerschnitt von über 40.000 zusteuerte, sicherte man sich bereits im Dezember Kapitalzusagen, um die Lizenzierung für diese Saison, 24/25, zu sichern. Das ließ mich damals schon aufhorchen, denn ich dachte, dass man eine Zweitligaspielzeit bei den zu diesem Zeitpunkt schon garantierten Einnahmen mit Sicherheit durchfinanziert haben würde. Dem war nicht so.
Zur generellen wirtschaftlichen Lage äußerte sich Keßler auf der JHV wie folgt:
Quelle: DBB.de
"Das Primärziel für die FCK-Kapitalgesellschaft ist es, durch sportlichen Erfolg eine nachhaltige wirtschaftliche Stabilität zu erreichen." Dafür müsse der Klub durchschnittlich im oberen Drittel der Zweiten Liga platziert werden.
Zu dem Zweck dieser vereinbarten Kapitalerhöhungsoption dann noch einmal nach der Saison Hengen:
Quelle: treffpunkt-betze.de
"(...) Die 7,5 Millionen Euro, die damals suggeriert wurden für eine Kapitalerhöhung, das war ja nur geplant, wenn ein Loch bestanden hätte, was in der Zweiten Liga hätte sein können" (...) . Die Pokaleinnahmen bewirken aber nicht nur, dass der FCK keine Kapitalerhöhung mehr benötigt, sondern auch, dass er die Saison nicht mit einem strukturellen Defizit abschließen muss.
Das heißt also, selbst bei sehr guten Zuschauerzahlen und ohne (weiteren) Sondereffekt befanden wir uns vor zwölf Monaten in einer wirtschaftlichen Situation, in der wir die Zugriffsmöglichkeit auf frisches Geld im weiteren Saisonverlauf brauchten. Wären wir also im Achtelfinale gegen Nürnberg ausgeschieden und wären die Zuschauerzahlen im weiteren Saisonverlauf nicht konstant über 40.000 geblieben, hätte sich eine Situation einstellen können, in der man dieses Geld hätte abrufen müssen.
Für mich - persönliche Bewertung - zeugt das nicht gerade von Stabilität, denn die starken Zuschauerzahlen halte ich nicht für garantiert und generell für einen volatilen Faktor.
Um insoweit stabiler zu sein und auch mal schwächere Zuschauerzahlen aushalten zu können, muss man offenbar in der TV-Tabelle deutlich weiter nach oben klettern, siehe Keßlers Aussage. Aber auch das ist ein "problematischer" Faktor, denn in dieser ausgeglichenen Liga kann man das obere Tabellendrittel kaum abonnieren.
Insgesamt fußt die Finanzierung also offenbar erstens auf den Standbein "Investorengelder", was aus verschiedenen Gründen nicht unproblematisch ist.
Zweitens auf den seit dem Aufstieg hervorragenden Zuschauerzahlen, mit denen man aber nicht ohne Weiteres in dieser Größenordnung, also 40.000 plus, sicher kalkulieren kann.
Drittens auf der Hoffnung auf ein Klettern in der TV-Geld-Tabelle - insoweit war das letzte Jahr ein verlorenes, wobei auch das selbstgesteckte Saisonziel verfehlt wurde. Gelingt es, hier deutlich zuzulegen, macht man sich aber mit Sicherheit weniger abhängig von den ersten beiden Faktoren.
Viertens auf einem Zuwachs an Sponsoringeinnahmen. Hier wäre die Differenz zwischen dem alten ALK-Vertrag und dem Novoline-Vertrag interessant, aber dazu finde ich keine belastbaren Zahlen.
Fünftens auf etwaigen Transfererlösen. Dass es bei unserer Streuung auf dem Transfermarkt "gewagt" wäre, Leistungsträger gezielt zu verschachern, günstigen Ersatz zu holen und daraus ein Finanzierungsmodell zu machen, das muss ich ja nicht gesondert ausführen. Das hatten wir beim FCK übrigens auch schon, ich habe da keinen Wiederholungsbedarf und befürchte direkte negative Auswirkungen auf die Faktoren zwei und drei und mittelbar vier.
Worauf ich letztlich hinaus will, ist, dass wir in der zweiten Liga von Sondereffekten leben und keine stabile, krisenresistente Ausgangslage haben. Fliegen wir früh aus dem Pokal, befinden uns im Abstiegskampf und haben mal "nur noch" 35.000 Zuschauer im Schnitt, reißt das bei uns finanzielle Lücken, die anderweitig ausgeglichen werden müssen.
Das ist nichts Neues, schon zu Kuntz Zeiten war klar, dass wir aufgrund der immensen Stadionsaufwendungen langfristig in Liga 2 nicht überleben können. Damals hat man die Löcher mit Transfererlösen gestopft: Ergebnis bekannt
Zitat von FCK-Tribun
Worauf ich letztlich hinaus will, ist, dass wir in der zweiten Liga von Sondereffekten leben und keine stabile, krisenresistente Ausgangslage haben. Fliegen wir früh aus dem Pokal, befinden uns im Abstiegskampf und haben mal "nur noch" 35.000 Zuschauer im Schnitt, reißt das bei uns finanzielle Lücken, die anderweitig ausgeglichen werden müssen.
Worauf ich letztlich hinaus will, ist, dass wir in der zweiten Liga von Sondereffekten leben und keine stabile, krisenresistente Ausgangslage haben. Fliegen wir früh aus dem Pokal, befinden uns im Abstiegskampf und haben mal "nur noch" 35.000 Zuschauer im Schnitt, reißt das bei uns finanzielle Lücken, die anderweitig ausgeglichen werden müssen.
Danke für die ausführliche Antwort und das dürfte auch alles in etwa so hinkommen, aber das beantwortet nicht meine ursprüngliche Frage. Aber du hast das mit dem zitierten Abschnitt ja auch nochmal konkretisiert und dass wir mit stark sinkenden Zuschauerzahlen in finanzielle Nöte kommen, teile ich.
Es kommt drauf an wie hoch der Verlust ohne Pokal gewesen wäre. Lässt sich dieser mit den Maßnahmen am Kader begründen, ist das halb so schlimm. Negative Transferbilanzen in Millionenhöhe, ablösefreie Toures und 3 Trainer pro Saison kann sich kein normaler Zweitligist dauerhaft leisten. Ist der Verlust ein wenig höher, kann man ihn noch mit unserer Wachstumsstrategie begründen und die zukünftig steigenden Einnahmen aus TV-Prämien und Sponsoring können diese Lücke schließen. Ist der Verlust deutlich höher, haben wir wieder 2015 ff. und wir sind weiterhin in einer Abwärtsspirale, die nur durch die Investoren abgebremst, aber nicht aufgehalten werden können. Dann heißt es früher oder später wieder All-in oder Insolvenz.
BILD bzw. Rheinpfalz:
Zumindest ist das Kapitel nun beendet. Auch wenn die knapp 420k natürlich kein Kleingeld sind für den Verein.
Zitat von BILD
"FCK muss an Ex-Trainer Schuster blechen, Die am 30. November 2023 freigestellten Übungsleiter der Roten Teufel kassieren laut einem Bericht der „Rheinpfalz“ zusammen 419.750 Euro an ausstehendem Gehalt und Prämien.
Schuster bekommt davon 238.000 Euro, Franz 181.750 Euro. Dabei partizipiert das Trainerteam sogar an Prämien für das Erreichen des Pokalfinales. Schuster...bekommt für den Finaleinzug alleine 60.000 Euro Prämie. Weitere 75.000 Euro dafür, dass Friedhelm Funkel (70) den Klassenerhalt schaffte und weitere 20.000 Euro an Punktprämien."
"FCK muss an Ex-Trainer Schuster blechen, Die am 30. November 2023 freigestellten Übungsleiter der Roten Teufel kassieren laut einem Bericht der „Rheinpfalz“ zusammen 419.750 Euro an ausstehendem Gehalt und Prämien.
Schuster bekommt davon 238.000 Euro, Franz 181.750 Euro. Dabei partizipiert das Trainerteam sogar an Prämien für das Erreichen des Pokalfinales. Schuster...bekommt für den Finaleinzug alleine 60.000 Euro Prämie. Weitere 75.000 Euro dafür, dass Friedhelm Funkel (70) den Klassenerhalt schaffte und weitere 20.000 Euro an Punktprämien."
Zumindest ist das Kapitel nun beendet. Auch wenn die knapp 420k natürlich kein Kleingeld sind für den Verein.
Quelle: www.kicker.de
CAS-Anhörung mehr als ein Jahrzehnt nach Abgang
FCK hofft noch auf Geld aus Shechter-Transfer
Verrückte Geschichte. Bin gespannt wie lange da noch prozessiert wird FCK hofft noch auf Geld aus Shechter-Transfer
Damit hätte man das Geld für Franz wieder drin und zwei Laufbänder für den Fitnesraum
Forderungen gegen den FCK verfallen aufgrund von Insolvenz…aber alte Forderungen seitens des FCK sind fein…Verstehe das nicht!
„Eigentlich“ müssten wir dieses „geschenkte Geld“ (sofern es so kommt) direkt an unsere alten Gläubiger weiter schieben. Rein symbolisch.
Verrückte Welt!
„Eigentlich“ müssten wir dieses „geschenkte Geld“ (sofern es so kommt) direkt an unsere alten Gläubiger weiter schieben. Rein symbolisch.
Verrückte Welt!
Kompliziert... Wer prozessiert da überhaupt? Der eV oder die GmbH?
Zitat von Skywooo
Kompliziert... Wer prozessiert da überhaupt? Der eV oder die GmbH?
Kompliziert... Wer prozessiert da überhaupt? Der eV oder die GmbH?
Weder noch. Den Prozess führt Tel Aviv gegen die FIFA. (CAS 2023/A/10115 Poalei Tel Aviv Holdings Ltd. v. FIFA (Ref. No FDD-12647 - Kaiserslautern)
Das Ganze ist ja bereits mehrfach ausgeurteilt, Poalei geht hier nicht gegen den FCK vor, sondern gegen das Urteil der FIFA.
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