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Finanzen

02.12.2019 - 16:18 Uhr
Finanzen |#6771
14.07.2023 - 21:14 Uhr
Die Investoren der "Pacific Media Group", welche als Minderheitsgesellschafter auch beim 1. FC Kaiserslautern involviert sind, wurden in England angeklagt. Die English Football League wirft ihnen Regelverstöße im Rahmen ihrer Tätigkeit beim Barnsley FC vor.

Konkret wird den auch beim FCK als Investoren-Vertreter tätigen Paul Conway und Chien Lee vorgeworfen, "den Club dazu veranlasst zu haben, gegen die EFL-Vorschriften verstoßen zu haben". Die beiden haben nun ebenso wie der Verein 14 Tage Zeit, um auf die Anklage zu reagieren. Bei den fünf aufgelisteten Vorwürfen des Liga-Verbandes geht es vor allem um unvollständige oder undurchsichtige Angaben zu den Besitzverhältnissen beim Barnsley FC, der vergangene Saison den vierten Platz in der englischen dritten Liga belegt hat...
…Beim FCK fungiert die "Pacific Media Group" mittlerweile unter dem Namen "Platin 2180 GmbH" und hält 9,94 Prozent an der 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA. Damit ist die Gruppe, die an mehreren Klubs in ganz Europa beteiligt ist, nur Minderheitsgesellschafter ohne große Mitspracherechte
Dieser Beitrag wurde zuletzt von OlafMarschall am 14.07.2023 um 21:17 Uhr bearbeitet
Finanzen |#6772
15.07.2023 - 09:23 Uhr
Zitat von gammaalphaepsi
Zitat von OlafMarschall

Die Investoren der "Pacific Media Group", welche als Minderheitsgesellschafter auch beim 1. FC Kaiserslautern involviert sind, wurden in England angeklagt. Die English Football League wirft ihnen Regelverstöße im Rahmen ihrer Tätigkeit beim Barnsley FC vor.

Konkret wird den auch beim FCK als Investoren-Vertreter tätigen Paul Conway und Chien Lee vorgeworfen, "den Club dazu veranlasst zu haben, gegen die EFL-Vorschriften verstoßen zu haben". Die beiden haben nun ebenso wie der Verein 14 Tage Zeit, um auf die Anklage zu reagieren. Bei den fünf aufgelisteten Vorwürfen des Liga-Verbandes geht es vor allem um unvollständige oder undurchsichtige Angaben zu den Besitzverhältnissen beim Barnsley FC, der vergangene Saison den vierten Platz in der englischen dritten Liga belegt hat...
…Beim FCK fungiert die "Pacific Media Group" mittlerweile unter dem Namen "Platin 2180 GmbH" und hält 9,94 Prozent an der 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA. Damit ist die Gruppe, die an mehreren Klubs in ganz Europa beteiligt ist, nur Minderheitsgesellschafter ohne große Mitspracherechte


Dafür dass das der Ankerinvestor sein sollte ist es auch wirklich ruhig um sie geworden und 9.94% sind jetzt auch wirklich kein Anteil der wahnsinnig groß ist. Von Kapitalerhöhung oder dem Erwerb weiterer Anteile oder auch Finanzhilfen hört man gar nichts, sodass mir das ganze mittlerweile nach einem one time deal ausschaut und nicht nach einer langfristigen strategischen Partnerschaft


Stand das irgendwo dass die der Ankerinvestor sein sollten?
Ich meine mich zu erinnern dass wir vor dem Aufstieg mit dem Rücken zur Wand hinsichtlich der Lizenz in Liga 3 standen und den Deal deshalb machen mussten.

•     •     •

"So eine schöne Grätsche an der Außenlinie kann ja auch etwas Magisches haben."
(Florian Dick)

Deutscher Insolvenzgewinner 2020/2021
Finanzen |#6773
17.07.2023 - 09:08 Uhr
Die 25tausender Marke bei den Mitgliedern wurde gerissen.

Von 16900 auf 25100 in knapp 17 Monaten :strong
Finanzen |#6774
17.07.2023 - 09:52 Uhr
Zitat von gammaalphaepsi
Zitat von Fanatisch_

Zitat von gammaalphaepsi

Zitat von OlafMarschall

Die Investoren der "Pacific Media Group", welche als Minderheitsgesellschafter auch beim 1. FC Kaiserslautern involviert sind, wurden in England angeklagt. Die English Football League wirft ihnen Regelverstöße im Rahmen ihrer Tätigkeit beim Barnsley FC vor.

Konkret wird den auch beim FCK als Investoren-Vertreter tätigen Paul Conway und Chien Lee vorgeworfen, "den Club dazu veranlasst zu haben, gegen die EFL-Vorschriften verstoßen zu haben". Die beiden haben nun ebenso wie der Verein 14 Tage Zeit, um auf die Anklage zu reagieren. Bei den fünf aufgelisteten Vorwürfen des Liga-Verbandes geht es vor allem um unvollständige oder undurchsichtige Angaben zu den Besitzverhältnissen beim Barnsley FC, der vergangene Saison den vierten Platz in der englischen dritten Liga belegt hat...
…Beim FCK fungiert die "Pacific Media Group" mittlerweile unter dem Namen "Platin 2180 GmbH" und hält 9,94 Prozent an der 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA. Damit ist die Gruppe, die an mehreren Klubs in ganz Europa beteiligt ist, nur Minderheitsgesellschafter ohne große Mitspracherechte


Dafür dass das der Ankerinvestor sein sollte ist es auch wirklich ruhig um sie geworden und 9.94% sind jetzt auch wirklich kein Anteil der wahnsinnig groß ist. Von Kapitalerhöhung oder dem Erwerb weiterer Anteile oder auch Finanzhilfen hört man gar nichts, sodass mir das ganze mittlerweile nach einem one time deal ausschaut und nicht nach einer langfristigen strategischen Partnerschaft


Stand das irgendwo dass die der Ankerinvestor sein sollten?
Ich meine mich zu erinnern dass wir vor dem Aufstieg mit dem Rücken zur Wand hinsichtlich der Lizenz in Liga 3 standen und den Deal deshalb machen mussten.


Vielleicht weiß das ja jemand besser als wir beide hier - denn du merkst schon, dass du genauso wenig weißt wie ich, oder?


Vielleicht bemüht ihr einfach mal ein bisschen die Logik. Das sollte in dem Fall schon ausreichen. Wenn man PMG als Ankerinvestor betrachten würde, was wären dann die SPI? Ein Fundamentinvestor? Anteile und langfristiges Interesse sind ja bei SPI ungleich höher als bei PMG.

PMG hat meines Erachtens mit dem Einstieg und der Erhöhung des EK mindestens eine weitere Saison 3. Liga ermöglich, was das primäre Interesse des Vereins als Absicherung gewesen sein dürfte. PMG selbst hat darauf gesetzt durch einen Aufstieg in die 2. Liga und Etablierung dort eine höhere Bewertung der eigenen Anteile zu erreichen. Plan ist für beide Seiten aufgegangen. Die PMG lässt ihr Kapital bei uns sicher erst einmal liegen und schaut sich die Entwicklung an, bevor die weitere Schritte angehen wollen. Und dann müssen erst einmal alle anderen Beteiligten mitspielen. Denn die sitzen am längeren Hebel.
Finanzen |#6775
17.07.2023 - 09:53 Uhr
Ja und der Trend ist noch nicht am Ende. Es sind auch noch viele Treiber aktiv, die die Mitgliederzahlen nach oben treiben.

Wild gesponnen: Vielleicht kann sich der eV ja mit der Stadt einigen Jahr für Jahr ein paar % der Stadiongesellschaft zu erwerben Stirnrunzelnd?
Finanzen |#6776
20.07.2023 - 15:19 Uhr
Wenn ich alles richtig überblicke, dann sind wohl inzwischen alle PMG Klubs Abgestiegen oder knapp gerettet worden.
Finanzen |#6777
20.07.2023 - 15:23 Uhr
Zitat von TBTM86
Ja und der Trend ist noch nicht am Ende. Es sind auch noch viele Treiber aktiv, die die Mitgliederzahlen nach oben treiben.

Wild gesponnen: Vielleicht kann sich der eV ja mit der Stadt einigen Jahr für Jahr ein paar % der Stadiongesellschaft zu erwerben Stirnrunzelnd?


Das würde gar nichts bringen und wäre auch rechtlich schwierig. Die Problematik ist nicht der Wert der Stadiongesellschaft sondern der Dauerkredit, der von der Stadt mit einer indirekten Bürgschaft gesichert ist (Patronat über die Gesellschaft). Letztlich ist die Stadiongesellschaft vermutlich nichts oder fast nichts wert. Das Problem ist die elende untilgende überteuerte Fremdfinanzierung die uns erstickt und die Banken reich gemacht hat.
Finanzen |#6778
22.07.2023 - 13:22 Uhr
Hengen im Interview mit dbb auf die Frage, ob der FCK inzwischen "auf eigenen Beinen" stehen würde:
Die Formulierung "auf eigenen Beinen stehen" wäre vielleicht etwas übertrieben. Ja, wir haben gut gewirtschaftet und unser Budget nicht ganz aufgebraucht. Aber deswegen schwimmen wir nicht im Geld.

Ihr müsst auch die Stadionkosten sehen. Wir zahlen zwar eine niedrigere Pacht (derzeit 2,4 Millionen Euro pro Saison; Anm. d. Red.), als wir beispielsweise in der Ersten Liga zahlen würden, aber wir zahlen ungefähr nochmal die gleiche Summe an Betriebskosten, Instandhaltung und Reparaturen. On top kommen dann nochmal Modernisierungen. Das ist bei keinem anderen Verein der Liga so.

Und Ihr dürft nicht nur auf die Einnahmen gucken: Strom-, Energie- und Personalkosten sind ebenfalls gestiegen. Wir werden noch mindestens zwei bis drei Jahre klettern müssen, um nicht mehr defizitär zu sein. Aber nur, wenn es keine so hohe Inflation mehr gibt und keine Krisen wie den Ukraine-Krieg.

Parallel wollen wir uns ja auch sportlich weiterentwickeln. Da werden wir irgendwann auch in Vorleistung gehen müssen. Da aber müssen wir erst einmal hin.

Das verstehe ich so, dass es durch externe Einflüsse aber auch den Voraussetzungen "dehääm" finanziell eher langsam nach oben geht (noch 2 bis 3 Jahre defizitär!).
Man hofft irgendwann die Leiter zum Sprungbrett (Richtung 1. Liga) erklimmen zu können und dann gilt es zum richtigen Zeitpunkt "in Vorleistung zu gehen" (übersetze ich mal mit einem kalkulierten "all in").
Hört sich sehr doch vernünftig an. Auch wenn manche das gerne schneller sehen würden.

•     •     •

"Die Fußballbegeisterung ist ein Jugendleiden, das einen ein Leben lang begleitet"
(Pier Paolo Pasolini)
Finanzen |#6779
22.07.2023 - 17:38 Uhr
Mir gefällt dieser Satz nicht so wirklich:

" Wir werden noch mindestens zwei bis drei Jahre klettern müssen, um nicht mehr defizitär zu sein. "

Wir werden ja die Bilanz am Ende des Jahres sehen...aber ich hätte nicht erwartet, dass man mit diesen zusätzlichen Zuschauereinnahmen und dem "Nicht-Ausschöpfen" des Budgets 2022/2023 defizitär ist/war.

Ich hätte wenigstens eine schwarze Null erwartet. Wenn ich den Satz richtig lese, werden wir erst eine schwarze Null schreiben können, wenn wir wieder 4 Jahre in der 2. BuLi waren schief

•     •     •

Krahl - Rasmussen, Frees, Gyamfi - Haas, Kunze, Ritter, Sahin, Joly - Yardimci, Berisha

"Wenn wir schon nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt" (R.Rüssmann)
Finanzen |#6780
22.07.2023 - 18:22 Uhr
Hierbei müsste das Wort „defizitär" mal mit Zahlen verdeutlicht werden. Das Stadion kann fast gar nicht so eine starke Belastung gewesen sein wie es dies in den letzten Jahren mit 20-25.000 Zuschauern war. Trotzdem hat Hengen recht, wenn er die Kosten da als strukturellen Nachteil gegenüber der Konkurrenz bezeichnet. Aber wenn das mit 40.000 Zuschauern immer noch ein gravierender Nachteil wäre und man deshalb defizitär wäre, dann müsste man mit starken Bauchschmerzen in die Zukunft blicken.

Zukünftig werden ja wohl nur die Einnahmen aus den TV-Geldern und aus dem Sponsoring steigen, wenn man sich sportlich vernünftig hält. Man kann zwar auch beim Ticketing die Preise nach oben anpassen, aber so viel Potential sollte da nicht liegen, wenn man nicht von konstant ausverkauften Heimspielen ausgeht. Große Sprünge bei den TV-Geldern sind ohne Erstligajahre kaum zu erreichen, auch wenn man da noch, wenn Mannschaften wie Kiel oder Pauli mit starken Zweitligasaisons nur 3 Millionen mehr erhalten als wir. Im Sponsoring hat man in den Drittligajahren bestimmt keine tollen Deals im Vergleich zu den Topmannschaften der 2. Liga abschließen können. Auch hier hat man bereits früher schon nicht die große Fanbase beim Sponsoring widerspiegeln können.

Andererseits sollten auch die Ausgaben deutlich steigen. Viele Leistungsträger haben noch Verträge aus der 3. Liga, wodurch der Kader im Verhältnis zu seiner Qualität eher günstig sein sollte. Bitter ist dann eher, dass die vermeintlich teuren Spieler die Qualität des Drittligakaders maximal nur ein wenig erhöht haben. Stellt man diese Kosten und den Aufbau der Clubstrukturen den vermeintlichen steigenden Einnahmen gegenüber, würde ich jetzt nicht von komplett anderen finanziellen Verhältnissen in 2 oder 3 Jahren ausgehen.

Spannend mit dem Hintergrund dieser Aussagen sind dann aber die Transfers, die man sich gönnt. Letztes Jahr hat man schon ins obere Regal gegriffen und deutlich prominentere Spieler verpflichtet als man dies vielleicht direkt nach dem Aufstieg vermutet hätte. Dieses Jahr scheint man einiges an Geld für Ablösen stemmen zu können. Das sind doch ganz andere Transferbilanzen als zur Zeit vor dem Abstieg als man jährlich 6 oder 7 Millionen Euro an Transfereinnahmen generieren musste.

Daher weiß ich aktuell nicht, ob unsere „Fixkosten" (Stadion) so hoch sind und wir deshalb defizitär sind oder ob wir uns einfach einen relativ teuren Kader leisten. Das teuer soll dann daran gemessen sein, dass wir als Aufsteiger nach 4 Jahren 3. Liga sämtliche Leistungsträger halten konnten und uns prominent verstärkt haben. Das soll nicht heißen, dass wir im Ligavergleich einen teuren Kader haben. Daher wird es schon spannend zu sehen, wenn man mal genauere Zahlen aus den verschiedenen Bereichen sehen wird.
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