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Finanzen

02.12.2019 - 16:18 Uhr
Finanzen |#251
23.01.2020 - 15:42 Uhr
Zitat von CrackPitt

Zitat von Dicksen_Paule

@CrackPitt

Grundsätzlich können die Anteile immer zu 100% verkauft werden, solange anderweitig die Oberhand über das operative Geschäft sichergestellt ist.
Bei einer GmbH/AG geschiet dies über die Mehrheit an den Stimmrechten, die zu 50%+1 im e.V. Besitz bleiben müssen, in der GmbH & Co. KGaA muss die Komplementärgesellschaft als Geschäftsführerin unter Vereinskontrolle bleiben.


Also ist die Darstellung im Artikel, wie vermutet, falsch.

Die 50% + 1 in der GmbH hat der e.V. ja über die Regelung zu den Stimmrechten im Beirat und damit dann auch in der GmbH & Co. KGaA über die GmbH als Komplementär.

Ich kann leider noch nicht werten, daher einfach nur ein VIELEN DANK! grins


Es geht um die Problematik, dass bei einem vollen "Ausgleich" der Pachtzinsreduzierung durch Übertragung von Aktien nahezu die Hälfte (das hängt letztlich vom Vereinswert und dem Preis der einzelnen Aktie ab) der derzeit VERKÄUFLICHEN Aktien (d.h. ca. 1/4 aller Aktien) an die Stadt gingen und daher nur noch ca. ein weiteres Viertel zur Kapitalanlage durch (einen) Investor(en) zur Verfügung ständen. Die durch Aktienverkauf an Investoren erzielbaren Einnahmen und damit sowohl die Generierung von Eigenkapitel als auch das Finanzvolumen, das für Lizensierung, Kaderverstärkung, NLZ, Stadionrenovierung etc. zur Verfügung stehen könnte, würde nach Weichels Forderung ganz einfach (ca.) halbiert werden.

Merks, Keßlers und Voigts Aufgabe im Rahmen der laufenden Investorengespräche wäre es nun, den Investierinteressierten zu erklären, dass eigentlich alles beim Alten geblieben ist, sie insbesondere genauso viel investieren sollen, wie bisher geplant oder angenommen, sie dafür aber nur die Hälfte an Gegenwert erhalten. Denn nur dann kann die Lizensierungs-, Kader- und sonstige Planung weitergehen wie bisher.

Gruß aus der Pfalz
Dieser Beitrag wurde zuletzt von running-man am 23.01.2020 um 15:49 Uhr bearbeitet
Finanzen |#252
23.01.2020 - 15:58 Uhr
Soweit kann ich dir da auf jeden Fall folgen und das zeigt auf jeden Fall auch, dass es kurzfristig natürlich EInschränkungen dadurch geben würde, die dann wirklich zum Problem werden können. Darum geht's mir aber eigtl. gar nicht. Unschuldig Lächelnd

Im Artikel steht: "Der FCK kann ja nur 49 Prozent seiner Anteile verkaufen."

Und das stimmt doch nicht? Der FCK kann 100% verkaufen, wenn er denn will.
Finanzen |#253
23.01.2020 - 16:28 Uhr
Zitat von CrackPitt
Im Artikel steht: "Der FCK kann ja nur 49 Prozent seiner Anteile verkaufen."

Und das stimmt doch nicht? Der FCK kann 100% verkaufen, wenn er denn will.

Ich glaube es ist NOCH komplizierter smile

•     •     •

"Die Fußballbegeisterung ist ein Jugendleiden, das einen ein Leben lang begleitet"
(Pier Paolo Pasolini)
Finanzen |#254
23.01.2020 - 16:33 Uhr
Was in dem Artikel steht ist, vereinfacht gesagt, Quatsch. Der FCK kann definitiv 100 % der Anteile verkaufen. Das heißt für zwei weitere Saisons würde die Stadt etwa 14 Prozent der Anteile erhalten, die aktuelle Bewertung von 45 Mio. zugrunde gelegt. Es blieben rund 86 Prozent der Anteile übrig. Da würde sich aber sicherlich noch etwas handeln lassen.
Finanzen |#255
23.01.2020 - 16:59 Uhr
Zitat von Troglauer

Was in dem Artikel steht ist, vereinfacht gesagt, Quatsch. Der FCK kann definitiv 100 % der Anteile verkaufen. Das heißt für zwei weitere Saisons würde die Stadt etwa 14 Prozent der Anteile erhalten, die aktuelle Bewertung von 45 Mio. zugrunde gelegt. Es blieben rund 86 Prozent der Anteile übrig. Da würde sich aber sicherlich noch etwas handeln lassen.


Der FCK "verkauft" keine "Anteile".
Der FCK verkauft "Aktien" - und erreicht so eine Kapitalerhöhung.
Und dabei gibt er eben nicht aus einer bestehenden Anzahl Aktien welche weg - sondern druckt quasi neue um die weg zu geben. Der FCK hält dann immer noch alle seine Aktien. Er hat dann nicht weniger als vorher. Deshalb gibt es da keine 100% oder 14% oder sonst was.

Und genau dazu haben wir ausgegliedert: Eigenkapital statt Fremdkapital. Das hat die Führung um Klatt zwar vorggebetet aber sich in keiner Weise daran gehalten.

Was jetzt aber passieren soll, wenn es nach Weichel geht, wäre Aktien weg zu geben OHNE das Eigenkapital dafür bereit gestellt würde. Und DAS ist in meinen Augen das Problem bei der Sache. Gerade WEIL wir noch kaum EK durch Aktien eingeworben haben und der Vereinswert in Liga 3 eher niedrig ist.

•     •     •

"Die Fußballbegeisterung ist ein Jugendleiden, das einen ein Leben lang begleitet"
(Pier Paolo Pasolini)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Roon_Bub am 23.01.2020 um 17:09 Uhr bearbeitet
Finanzen |#256
23.01.2020 - 17:08 Uhr
Ich bin zu weit weg und habe die Themen zu wenig verfolgt, um sagen zu können, wie sich die Lage zwecks möglicher Anteilsverkäufe verhält.

Wenn es um eine Pachtreduzierung für die kommende Saison geht, reden wir ja hier "nur" über ca. 3 Mio. Euro.
Bei einem geschätzten Wert von 45 Mio. sind das 6,66%.
Man verkauft aber keine bestehenden Anteile, sondern lässt neue zeichnen und führt somit eine Kapitalerhöhung durch, die den prozentualen Anteil der bisherigen Aktieninhaber verwässert.
Für K'lautern verändert sich nicht viel, da kein Geld fließt, aber eben auch keines für die Pacht aufgewendet werden muss.
Für zukünftige Investoren ändert sich auch nicht allzu sehr was, weil auch diese über neue Aktien Anteile erwerben würden und somit lediglich die Prozente der Stadt (und des e.V.) verwässern. In der Festlegung ihres Prozentsatzes könnte man also weiter frei verhandeln.
Für die Stadt geht es nur darum ein Gegenwert in der Hand zu halten und somit für das nächste Geschäftsjahr nicht wieder einen bilanziellen Verlust in der Stadiongesellschaft zu erleiden, denen wird die Verwässerung ihrer Anteile durch ein Investoreneinstieg am Allerwertesten vorbei gehen.

Kritischer würde es vielleicht in einem Jahr werden, wenn man dieses Szenario erneut durch spielen muss und ein Ankerinvestor bereits an Board ist.
Dieser würde einer weiteren Kapitalerhöhung sicher nicht ohne weiteres zustimmen.

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Personal Stats

Besuchte Pflichtspiele von Hertha BSC: 375
Meiste Einsätze: 1. Lustenberger (207), 2. Pekarik (139), 3. Kraft (138)
Meiste Tore: 1. Ramos (42), 2. Ibisevic (32), 3. Kalou (29)
Meiste Vorlagen: 1. Ramos (26), 2. Ronny (23), 3. Plattenhardt (22)
Höchster Sieg: 8:1 gegen Nistru Otaci am 17.07.2008 - 1. Qualifikationsrunde zum Uefa-Cup 08/09 Hinspiel
Höchste Niederlage: 0:6 gegen Bayern München am 17.03.2012 - 26. Spieltag der Bundesliga-Saison 11/12
Finanzen |#257
23.01.2020 - 17:53 Uhr
Ich hab ja ein grundsätzlich sehr schlechtes Gefühl bei der momentanen Entwicklung. Aber eine Sache verwundert mich dann doch. Vielleicht kann mich jemand aufklären. Wir stehen vor einer möglichen Insolvenz im Sommer. Das Minus für die neue Spielzeit beträgt nach Schätzungen etwa 12 Millionen Euro.

Jetzt bin ich an der Stelle des Aufsichtrats. Der sagt ohne Investor ist Feierabend. Okay kann man bei den Zahlen verstehen. Jetzt leistet sich der FCK aber im Gegensatz zu vielen anderen Drittligisten ein teures Nachwuchsleistungszentrum und eine zweite Mannschaft. Beide kosten des FCK insgesamt wie viel Geld pro Saison 2 Millionen Euro? Man hat im Kader noch ein paar richtige Juwelen die man theoretisch auch im Winter bereits verkaufen kann, um sie dann für ein halbes Jahr noch auszuleihen. Da ist auch nochmal ein Beitrag von 2-3 Millionen Euro möglich.
Sagen wir also der FCK kann von sich aus durchaus noch einen Beitrag von 5 Millionen Euro sparen, beziehungsweise erwirtschaften. Weitere mögliche Einnahmen sind Freundschaftsspiele wie letztes Jahr gegen Bayern, vielleicht gegen einen großen Internationalen Klub und die Pokaleinahmen.

Auch da sind bei erreichen des Viertelfinales
1,7 Millionen Euro und durch ein Freundschafts/Retterspiel bis zu 500.000 Euro drin.
Ich würde mal behaupten, die 7,2 Millionen Euro die sich daraus errechnen, sind schon ein großer Teil der 12 Millionen Euro und das ohne Investor.
Klar müssen da auch andere Parteien mitspielen, aber hier muss ich zum ersten Mal die Strategie der neuen Vereinsführung kritisieren. Ich glaube das eine Rettung des FCK auch natürlich mit großen Opfern möglich wäre, mit einem verhältnismäßig kleinen Beitrag eines Investors etwa der Höhe der Bürgschaft von Becca im letzten Jahr. Ich denke diese letzte Exit-Option möchte man nicht gehen. Natürlich zurecht und vielleicht ist es auch klug, dass jetzt nicht so zu kommunizieren. Dennoch sollte man auch sehen, dass die Aussage ohne Investor ist Feierabend eben nur bedingt stimmt und man damit auch bei den Fans super viel Unruhe verursacht. Ehrlich ich bekomme diesen Gedanken seit der letzten Stadtratssitzung nicht aus dem Kopf und das ist kein schönes Gefühl.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DanielFranklin am 23.01.2020 um 17:57 Uhr bearbeitet
Finanzen |#258
23.01.2020 - 18:04 Uhr
@DanielFranklin
In meinen Augen ist das viel zu kurz gedacht. Ich kann einem Schwimmer auf hoher See nicht 10 km vorm Ziel seinen Neoprenanzug mausen, die Flossen wegnehmen und die linke Hand abhacken um ihm sein Gewicht zu reduzieren und erwarten, dass er die restliche Strecke auch dann noch schafft. Falls er nach 5km immer noch nicht am Ziel ist, hätte er ja noch einen Arm und zwei Beine zum Ballast reduzieren...

Außerdem bei aller Theorie, wie stellst du dir das zum jetzigen Zeitpunkt vor? Schwupps ist die zweite Mannschaft aufgelöst, das Freundschaftsspiel organisiert und das Viertelfinale auf Knopfdruck erreicht? Und das am besten ohne Kompensation?Nicht böse gemeint aber wir sind hier nicht beim FIFA Manager.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Mifsud am 23.01.2020 um 18:05 Uhr bearbeitet
Finanzen |#259
23.01.2020 - 18:10 Uhr
Zitat von Mifsud
@DanielFranklin
In meinen Augen ist das viel zu kurz gedacht. Ich kann einem Schwimmer auf hoher See nicht 10 km vorm Ziel seinen Neoprenanzug mausen, die Flossen wegnehmen und die linke Hand abhacken um ihm sein Gewicht zu reduzieren und erwarten, dass er die restliche Strecke auch dann noch schafft. Falls er nach 5km immer noch nicht am Ziel ist, hätte er ja noch einen Arm und zwei Beine zum Ballast reduzieren...

Außerdem bei aller Theorie, wie stellst du dir das zum jetzigen Zeitpunkt vor? Schwupps ist die zweite Mannschaft aufgelöst, das Freundschaftsspiel organisiert und das Viertelfinale auf Knopfdruck erreicht? Und das am besten ohne Kompensation?Nicht böse gemeint aber wir sind hier nicht beim FIFA Manager.


Braunschweig hat die oben genannten Maßnahmen im letzten Frühjahr geplant und im Sommer umgesetzt. Es ist also kein Ding der Unmöglichkeit.

Zum Pokal Düsseldorf steht in der Bundesliga auf einem Abstiegsrang und der Trainer hat keine Jobgarantie bekommen. Durchaus realistisch das die gegen uns den kürzeren Ziehen.

Und die Spielerverkäufe sollte man jetzt angehen. Wenn klar ist das wir insolvent gehen, zahlt niemand mehr irgendwas.

Wenn du also von Fifa redest kannst du wohl nur dich selbst meinen.
Finanzen |#260
23.01.2020 - 18:39 Uhr
Zitat von DanielFranklin
Zitat von Mifsud

@DanielFranklin
In meinen Augen ist das viel zu kurz gedacht. Ich kann einem Schwimmer auf hoher See nicht 10 km vorm Ziel seinen Neoprenanzug mausen, die Flossen wegnehmen und die linke Hand abhacken um ihm sein Gewicht zu reduzieren und erwarten, dass er die restliche Strecke auch dann noch schafft. Falls er nach 5km immer noch nicht am Ziel ist, hätte er ja noch einen Arm und zwei Beine zum Ballast reduzieren...

Außerdem bei aller Theorie, wie stellst du dir das zum jetzigen Zeitpunkt vor? Schwupps ist die zweite Mannschaft aufgelöst, das Freundschaftsspiel organisiert und das Viertelfinale auf Knopfdruck erreicht? Und das am besten ohne Kompensation?Nicht böse gemeint aber wir sind hier nicht beim FIFA Manager.


Braunschweig hat die oben genannten Maßnahmen im letzten Frühjahr geplant und im Sommer umgesetzt. Es ist also kein Ding der Unmöglichkeit.

Zum Pokal Düsseldorf steht in der Bundesliga auf einem Abstiegsrang und der Trainer hat keine Jobgarantie bekommen. Durchaus realistisch das die gegen uns den kürzeren Ziehen.

Und die Spielerverkäufe sollte man jetzt angehen. Wenn klar ist das wir insolvent gehen, zahlt niemand mehr irgendwas.

Wenn du also von Fifa redest kannst du wohl nur dich selbst meinen.


@DanielFranklin, willst du dem FCK mit deinen Vorschlägen nun endgültig den Todesstoß versetzen? Sorry, aber da kann ich wirklich nur den Kopfschütteln. Der FCK wird nur eine Chance haben wieder auf die Beine zu kommen, wenn wir Jugendspieler ausbilden, in die Profimannschaft integrieren und dann GEZIELT verkaufen - nicht um jeden Preis.
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